Russland, Putin und die Politik...

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 3. September 2015, 11:15

AkkuGK1 hat geschrieben:Russland ist nicht wirklich europäisch, sondern vor allem eins: Russisch. Schon mit der kyrillischen Schrift und der orthodoxen Kirche grenzt man sich ab/aus. Es gibt viele Russen, die würden gern viel näher an Europa sein, politisch, gesellschaftlich und auch kulturell, allerdings sind die Hardliner einfach härter.


Dann trennen sich die Bulgaren also ebenfalls durch ihre Schrift und ihre Kirche von Europa ab, dann die Griechen...tolles Beispiel Akku.
Schon mal was von Kyrill und Method gehört und von den orthodoxen Kirchen?

Liste der orthodoxen Kirchen (Auswahl)

das Patriarchat von Georgien, Liturgie Georgisch
das Patriarchat von Bulgarien, Liturgie Kirchenslawisch
das Patriarchat von Moskau und ganz Russland (oder: und dem ganzen Norden), Liturgie Kirchenslawisch
das Patriarchat von Serbien, Liturgie in modernem Serbisch, selten Kirchenslawisch
das Patriarchat von Rumänien, Liturgie in modernem Rumänisch

weitere autokephale Kirchen (bestimmen ihren Vorsteher und ihre Bischöfe selbst)

das autokephale orthodoxe Erzbistum von Zypern, Liturgie Altgriechisch
das autokephale orthodoxe Erzbistum von Griechenland (zuständig für den Großteil des griechischen Festlands), Liturgie Altgriechisch
das autokephale orthodoxe Erzbistum von Polen
die autokephale orthodoxe Kirche von Albanien, Liturgie in modernem Albanisch
das autokephale orthodoxe Erzbistum Tschechiens und der Slowakei

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon SCORN » 3. September 2015, 16:53

Kumpel hat geschrieben:Deine einseitige Betrachtungsweise, besonders bei dem Konflikt in der Ostukraine ist leicht erkennbar und nicht zu überlesen, das ist auch nicht sonderlich erstaunlich.
Selbst Herr Gysi verfällt in seinen Statements zum Thema stets in diese Taktik.


So so, Herr Gysi verfällt also in meine Taktik............ [flash]

Spaß bei Seite, zeige mir bitte die Aussagen von mir bezüglich der Ostukraine in welcher meine "einseitige Betrachtungsweise" zum Ausdruck kommt! Ich bin da sehr gespannt!
Ich sehe es vielmehr so dass du eine extrem einseitige Betrachtungsweise hast!

Witzig, oder vielmehr entlarvend für deine "Einschätzung" ist dass meine Meinung zum Thema fast identisch mit der anderer Users ist, du diesen aber nie das unterstellen würdest wie mir! Merkst du was? Ich kann schreiben was ich will und wo ich will, alleine mein Name sorgt dafür dass er bei gewissen Usern auf Ablehnung stöst!

und das ist gut so! [grins]

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 3. September 2015, 17:10

AkkuGK1 hat geschrieben:Russland ist nicht wirklich europäisch, sondern vor allem eins: Russisch. Schon mit der kyrillischen Schrift und der orthodoxen Kirche grenzt man sich ab/aus. Es gibt viele Russen, die würden gern viel näher an Europa sein, politisch, gesellschaftlich und auch kulturell, allerdings sind die Hardliner einfach härter.


Richtig.

Oder anders gesagt, wie groß ist der Anteil des russischen Staatsgebiets, der zum europäischen Kontinent
zählt?

Nun Pentium?

Ja, gerade mal 25 Prozent.

LG

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 3. September 2015, 17:26

Spartacus hat geschrieben:
AkkuGK1 hat geschrieben:Russland ist nicht wirklich europäisch, sondern vor allem eins: Russisch. Schon mit der kyrillischen Schrift und der orthodoxen Kirche grenzt man sich ab/aus. Es gibt viele Russen, die würden gern viel näher an Europa sein, politisch, gesellschaftlich und auch kulturell, allerdings sind die Hardliner einfach härter.


Richtig.

Oder anders gesagt, wie groß ist der Anteil des russischen Staatsgebiets, der zum europäischen Kontinent
zählt?

Nun Pentium?

Ja, gerade mal 25 Prozent.

LG

Sparta


Was ist richtig? Was hat der Anteil des russischen Staatsgebiets an Europa mit den Russen zu tun oder ihre Schrift oder ihre Kirche, einfach mal was über slawische Völker lesen und ihre Schrift. Und dann gleich noch etwas russische Geschichte, hier besonders die Kapitel über die Eroberung Sibiriens.

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 3. September 2015, 18:07

Was ist richtig?


Ja, was ist richtig Pentium?

So genau weiß ich das auch nicht, kann es auch nicht beantworten, aber meine russischen Freunde
sehen sich in erster Linie als Russen. Ihre Nationalität wiegt schwerer, als die Frage ob sie nun zu Europa
gehören? Da mag es natürlich auch viele andere geben, die das anders sehen, aber momentan scheint
es eher so zu sein.

LG

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 3. September 2015, 18:11

Spartacus hat geschrieben:
Was ist richtig?


Ja, was ist richtig Pentium?

So genau weiß ich das auch nicht, kann es auch nicht beantworten, aber meine russischen Freunde
sehen sich in erster Linie als Russen. Ihre Nationalität wiegt schwerer, als die Frage ob sie nun zu Europa
gehören? Da mag es natürlich auch viele andere geben, die das anders sehen, aber momentan scheint
es eher so zu sein.

LG

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Für mich jedenfalls gehört Russland zu Europa und ist ebenso bestandteil der europäischen Geschichte und Kultur!

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon augenzeuge » 3. September 2015, 18:29

pentium hat geschrieben:Für mich jedenfalls gehört Russland zu Europa und ist ebenso bestandteil der europäischen Geschichte und Kultur!
pentium


Für mich auch. [wink] Ich sage nur Sophia von Anhalt-Zerbst.... [shocked]
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"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 3. September 2015, 18:32

Kulturgeschichtlich gesehen natürlich ja, nur wo sehen sich die Russen heute?

LG

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 3. September 2015, 18:36

Spartacus hat geschrieben:Kulturgeschichtlich gesehen natürlich ja, nur wo sehen sich die Russen heute?

LG

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Als Russen in Europa oder in Sibirien....?!

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Olaf Sch. » 3. September 2015, 18:38

Bulgarien und Griechenland befinden sich allerdings zu 100% auf dem europäischen Kontinent und auch geschichtlich völlig anders gelegen.
Olaf Sch.
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 3. September 2015, 18:41

AkkuGK1 hat geschrieben:Bulgarien und Griechenland befinden sich allerdings zu 100% auf dem europäischen Kontinent und auch geschichtlich völlig anders gelegen.


Und was für eine Schrift und was für eine Kirche gibt es in Bulgarien?

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 4. September 2015, 16:57



Russland schmiedet Pläne für eine internationale Koalition gegen den IS: Die Russen schlagen dem Westen eine internationale Koalition im Kampf gegen die IS-Terrormiliz in Syrien vor - auch als Möglichkeit, Ruhe in Nahost zu schaffen und so die Flüchtlingsströme in Europa einzudämmen.

Kremlchef Wladimir Putin sagte, dass er darüber auch mit US-Präsident Barack Obama sowie den Führungen in der Türkei, Saudi-Arabien, Jordanien und Ägypten gesprochen habe. Putin will auch die syrische Armee an dem Bündnis gegen den IS beteiligen. Dies stößt vor allem bei der vom Westen unterstützten Opposition des Bürgerkriegslandes auf scharfe Kritik.

Der syrische Machthaber Baschar al-Assad ist nach Worten Putins zu Neuwahlen und zur Beteiligung der gemäßigten Opposition an der Regierung bereit. "Es gibt insgesamt ein Verständnis dafür, dass die Vereinigung der Anstrengungen im Kampf gegen den Terrorismus parallel mit einem gewissen politischen Prozess in Syrien einhergehen sollte", sagte Putin nach Kremlangaben. Russland ist enger Verbündeter des syrischen Regimes.


http://www.abendzeitung-muenchen.de/inh ... f753f.html

Für mich sind das sehr gute Neuigkeiten und ich habe auch so etwas erwartet. Nun bin ich mal gespannt auf
die Reaktion des Westens, insbesondere der USA.

Mit einem gemeinsamen Einsatz könnte das Problem IS schnell gelöst werden. ( Außerdem schaffen solche
gemeinsamen Einsätze Vertrauen) Eine große Chance Syrien zu befrieden, die Flüchtlingsströme nach
Europa zu stoppen und den Menschen dort wieder eine Zukunft zu geben. Auch wenn man in den bitteren
Apfel beißen muss, dass dann Assad weiterhin an der Macht bleibt. In der Beziehung bin ich gespannt auf
Stimmen aus Syrien, wie also die Menschen vor Ort den Vorschlag Russlands sehen?

Gruß in die Runde

Sparta


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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 4. September 2015, 17:37

Welcher Einsatz?
Putin hat Spekulationen über eine Beteiligung russischer Soldaten am Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) in Syrien als voreilig zurückgewiesen. "Darüber zu sprechen, ist verfrüht", sagte der russische Präsident. Putin hält sich nach seinem Staatsbesuch in Peking derzeit bei einem Wirtschaftsforum in Wladiwostok an der Pazifikküste auf.

Putin kritisierte das Vorgehen der Anti-IS-Allianz in Nahost. "Die Effektivität dieser Luftangriffe ist gering", meinte er der Agentur Interfax zufolge. Stattdessen warb er in einer Rede in Russlands größter Hafenstadt am Pazifik für seinen Vorschlag einer internationalen Anti-Terror-Koalition, an der sich auch die syrische Armee beteiligen soll...]

http://www.n-tv.de/politik/Putin-haelt- ... 62606.html

Nur Gerede von Herrn Putin, worauf soll also der Westen reagieren, auf diesen Vorschlag mit der syrischen Armee zusammen....da hätte Herr Putin auch eine Koalition mit den Klingonen vorschlagen können!

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 4. September 2015, 17:46

Abwarten Pentium, da wurde wohl mit allen möglichen Nationen schon viel besprochen und wenn
die russische Armee zusammen mit der syrischen Armee, den IS zerschlägt ist mir das doch tausendmal
lieber, als wenn gar nichts passiert. Denn, wie schon oft von mir gesagt, aus der Luft ist der IS nicht
zu zerschlagen.

LG

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 4. September 2015, 17:52

Spartacus hat geschrieben:Abwarten Pentium, da wurde wohl mit allen möglichen Nationen schon viel besprochen und wenn
die russische Armee zusammen mit der syrischen Armee, den IS zerschlägt ist mir das doch tausendmal
lieber, als wenn gar nichts passiert. Denn, wie schon oft von mir gesagt, aus der Luft ist der IS nicht
zu zerschlagen.

LG

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Die russische Armee in Syrien, träume weiter Sparta...im Moment reichen die gefallenen Soldaten in der .....

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 4. September 2015, 18:00

Was sagst du dann, wenn "mein Traum" Wirklichkeit wird, Pentium?

LG

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 4. September 2015, 18:05

Spartacus hat geschrieben:Was sagst du dann, wenn "mein Traum" Wirklichkeit wird, Pentium?

LG

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Da brauche ich mir im Moment keine Gedanken zu machen, Sparta. Nichts für ungut und schönes Wochenende...

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 4. September 2015, 18:36

Für das europäische Flüchtlingsproblem machte Putin, der gerade von den Feierlichkeiten zum Ende des Zweiten Weltkriegs in China zurückkehrte, allein die verfehlte Politik der USA im Nahen Osten verantwortlich. "Das ist eine absolut vorhersehbare Krise", erklärte Putin. "Ich habe schon lange vor dieser fehlerhaften Außenpolitik des Westens gewarnt. Besonders in der islamischen Welt, in Regionen des Nahen Ostens und Nordafrika. Der Westen drängt seine Standards den Völkern auf, ohne die historischen und religiösen Besonderheiten dieser Regionen zu berücksichtigen."

Russische Außenpolitiker hatten in letzter Zeit mehrfach die Flüchtlingsprobleme auf das Vorgehen der USA im Irak und Libyen zurückgeführt. Auch darin sieht Putin grundlegende Probleme: "Das alles, diese Tragödie, das ist die Folge der Politik unserer amerikanischen Partner. Europa folgt dieser Politik leider blind, im Rahmen der sogenannten Bündnisverpflichtungen und muss nun die Folgen tragen."


http://www.tagesschau.de/ausland/putin-syrien-101.html

Wo er Recht hat, hat er Recht, auch wenn er Putin heißt.

Schönes Wochenende Pentium [hallo]

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Sirius » 4. September 2015, 19:36

Spartacus hat geschrieben:
Für das europäische Flüchtlingsproblem machte Putin, der gerade von den Feierlichkeiten zum Ende des Zweiten Weltkriegs in China zurückkehrte, allein die verfehlte Politik der USA im Nahen Osten verantwortlich. "Das ist eine absolut vorhersehbare Krise", erklärte Putin. "Ich habe schon lange vor dieser fehlerhaften Außenpolitik des Westens gewarnt. Besonders in der islamischen Welt, in Regionen des Nahen Ostens und Nordafrika. Der Westen drängt seine Standards den Völkern auf, ohne die historischen und religiösen Besonderheiten dieser Regionen zu berücksichtigen."

Russische Außenpolitiker hatten in letzter Zeit mehrfach die Flüchtlingsprobleme auf das Vorgehen der USA im Irak und Libyen zurückgeführt. Auch darin sieht Putin grundlegende Probleme: "Das alles, diese Tragödie, das ist die Folge der Politik unserer amerikanischen Partner. Europa folgt dieser Politik leider blind, im Rahmen der sogenannten Bündnisverpflichtungen und muss nun die Folgen tragen."


http://www.tagesschau.de/ausland/putin-syrien-101.html

Wo er Recht hat, hat er Recht, auch wenn er Putin heißt.

Schönes Wochenende Pentium [hallo]

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Es war ja zu erwarten, dass von Putin so was kommen musste. Das der "arabische Frühling" von "innen" heraus in Tunesien begann, wird völlig verschwiegen. Das hohe Bevölkerungswachstum in den Maghrebstaaten in den letzten Jahrzehnten und gleichzeitig fehlende und gut bezahlte Arbeitsplätze sind der eigentliche Grund für die Unzufriedenheit und Instabilität, die zum arabischen Frühling führte - von Tunesien über Libyen und weiter bis nach Syrien. Nach Beginn des arabischen Frühlings wurde dieser dann von den Saudis finanziell befeuert. Das der KGBler Putin daraus eine neue Geschichte strickt, war zu erwarten. Für Sowjets wie Putin war ja immer der Westen an allem Schuld, auch an ihrer eigenen Unfähigkeit und Misswirtschaft. Das die USA den Irak angegriffen und sich der Westen in den bereits begonnenen arabischen Frühling eingemischt hatte, ist nur ein Teil des Problems. Die Bedingungen für den arabischen Frühling waren schon lange gegeben. Im übrigen kommen die illegalen Einwanderer in Europa nicht nur aus Syrien. Es ist nichts anderes als eine Wanderung von der dritten in die erste Welt; sogar aus Bangladesch. Solange Deutschland diesen Sozialstaatswahnsinn weiter betreibt, und hier jedem illegalen Einwanderer Vollversorgung und Daueraufenthalt nach kurzer Zeit garantiert, und die Illegalen nicht in noch zu errichtende EU/UN-Aufnahmelager in bestimmte afrikanische Länder ausgeflogen werden, wird diese Völkerwanderung nicht aufhören. Das Asylrecht dient dazu, politisch Verfolgten Schutz zu gewähren. Allerdings kann dies nur in zahlenmäßig und zeitlich begrenzter Form erfolgen, und das Asylrecht nicht als illegale Plattform für Völkerwanderungen von weltweit ärmeren Staaten nach Deutschland und Europa dienen.
Sirius
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon augenzeuge » 4. September 2015, 21:46

Gute Zusammenfassung, Sirius.
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 5. September 2015, 13:52

in den Maghrebstaaten in den letzten Jahrzehnten und gleichzeitig fehlende und gut bezahlte Arbeitsplätze sind der eigentliche Grund für die Unzufriedenheit und Instabilität, die zum arabischen Frühling führte - von Tunesien über Libyen und weiter bis nach Syrien.


Das kann ich leider so nicht stehen lassen Sirius, denn zum Beispiel in Libyen und Syrien, war der
Lebensstandart schon hoch und es gab auch gut bezahlte Arbeitsplätze. Das krasseste Beispiel
ist natürlich der Irak, denn wer hier wußte eigentlich, dass die Iraker unter Sadam praktisch keine
Steuern zahlten? Heute sieht das ganz anders aus und viele Iraker können es immer noch nicht glauben,
dass sie für alles mögliche Steuern zahlen müssen, was früher über die Öl - Einnahmen finanziert wurde.

In Libyen wurde das mit den Steuern so ähnlich gehandhabt und Arbeit gab es da so viel, dass massenhaft
Schwarzafrikaner - also aus dem Kontinent - in Libyen als so eine Art Gastarbeiter tätig waren.

Und wenn wir schon bei Gaddhafi sind, denken wir mal kurz zurück, also so bis 2010.

Europas Pakt mit Gaddhafi

Der EU-Afrika-Gipfel in Libyen und die fragwürdige Flüchtlingspolitik der EU

In der Asylpolitik sind sich die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union nur in einem einig: Sie wollen den Zustrom der Flüchtlinge unterbinden. Und so verbündet sich die EU ausgerechnet mit Libyens Diktator Gaddhafi.


http://www.deutschlandfunk.de/europas-p ... _id=119102

Scheint gerade sehr aktuell, gelle.

Und dann noch das hier.

"Ihr sollt mich recht verstehen. Wenn ihr mich bedrängt und destabilisieren wollt, werdet ihr Verwirrung stiften, Bin Laden in die Hände spielen und bewaffnete Rebellenhaufen begünstigen. Folgendes wird sich ereignen. Ihr werdet von einer Immigrationswelle aus Afrika überschwemmt werden, die von Libyen aus nach Europa überschwappt. Es wird niemand mehr da sein, um sie aufzuhalten."


Konnte Gaddhafi hellsehen oder wußte er ganz einfach, was wirklich abgeht in seiner Region? Natürlich
letzteres, aber man hatte ja nichts besseres zu tun, als seine Warnung in den Wind zu schlagen und ihn aus
dem Weg zu räumen.

Und ja, Diktaturen sind nichts schönes, Diktatoren in der Regel kranke Typen, aber manchmal sollte man
vielleicht ein bisschen besser hinschauen, was die Beseitigung einer Diktatur für Folgen hat.

Insbesondere für Europa [hallo]

LG

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Sirius » 5. September 2015, 20:59

Ja, Sparta, in Libyen als Ölstaat mag es genug vom Staat finanzierte Arbeitsplätze gegeben haben. Aber wie viel Prozent der arabischen oder nordafrikanischen Bevölkerung hat Libyen? Wenige Prozent. Und die Unruhen begannen weder in Libyen noch in Syrien, sondern in Tunesien.

Ich habe jetzt noch einmal die Wiki-Artikel zu den Ursachen der Aufstände überflogen. Und die Unruhen begannen in der folgenden Reihenfolge:

Tunesien:

Als Motiv der Unruhen wird die Unzufriedenheit über die wirtschaftliche Lage großer Teile der Bevölkerung, insbesondere über die stark angestiegenen Lebensmittelpreise und Energiekosten, über die schlechten Zukunftsperspektiven der Jugend und über das autokratische, korrupte und jahrzehntelang an der Macht befindliche Regime angesehen. Auf den wachsenden Unmut, der besonders von Jugendlichen und jungen Erwachsenen vorgetragen wurde, hatten das alte Regime und seine Behörden mit Polizeigewalt, Repressalien und Schikanen reagiert. Eine wesentliche Ursache der Proteste wird in dem Umstand gesehen, dass die Altersstruktur in der Region von den Unter-30-Jährigen geprägt ist, die zwar gut ausgebildet sind, aber schlechte Aussichten auf adäquate Arbeitsplätze haben (Jugendüberschuss). Die Arbeitslosigkeit unter Akademikern betrug offiziell etwa 22 Prozent, wurde aber auf über 35 Prozent geschätzt.[8]

https://de.wikipedia.org/wiki/Revolutio ... _2010/2011


Algerien:

Die Unruhen in Algerien 2010-2012 schlossen sich an die Revolution in Tunesien 2010/2011 an, begannen am 28. Dezember 2010[1] und breiteten sich seit 5. Januar 2011[2] aus Zorn über massiv gestiegene Grundnahrungsmittelpreise auch in Algerien aus.[3] Die Unruhen entzündeten sich spontan an Einzelereignissen und waren nicht einheitlich organisiert.

Als Motive der Proteste werden die wirtschaftliche Lage der Jugend, ihre schlechten Zukunftsperspektiven, die autokratischen, korrupten Strukturen und das jahrelang an der Macht befindliche Regime angesehen. In Algerien gehen von ihnen Repressalien aus. Eine Ursache der Proteste liegt insbesondere in dem Umstand, dass die Altersstruktur in der Region von den unter 30-jährigen geprägt ist, die zwar gut ausgebildet sind, aber keine Aussicht auf Arbeit haben („Youth Bulge“).
https://de.wikipedia.org/wiki/Unruhen_i ... %80%932012


Ägypten:

Ursachen

Ursachen für die erhöhte Protestbereitschaft sind der Unmut über das autoritäre Regime mit einem ausgeprägten Sicherheitsapparat, fehlende Mitsprachemöglichkeiten der Bürger, der fehlende Reformwille, Korruption in Staat, Wirtschaft und Verwaltung. Ein Bevölkerungswachstum von 50 auf 85 Millionen Menschen, innerhalb der letzten 25 Jahre, übte enormen Druck auf den Arbeitsmarkt und die regionale Lebensmittelproduktion aus und trug wesentlich zu hoher Arbeitslosigkeit insbesondere der jüngeren Bevölkerung und einer wachsenden Armut bei.[11][12] Zudem schwand durch eine Umorientierung der Zuwanderungspolitik, insbesondere von Seiten der Golfstaaten, die Chance der Misere zu entkommen. Unter der Jugend war Frustration bis Resignation weit verbreitet: Durch eklatante Defizite in religiösen und staatlichen Bildungseinrichtungen einerseits und den oft hohen Standards an Privatschulen mit Schulgeldern, die meist den Durchschnittslohn übersteigen, andererseits wird der soziale Status „weitervererbt“. Aufgrund wachsender ökonomischer Anforderungen im Vorfeld der Eheschließung sparen ägyptische Familie jahrelang Unsummen, die dem zweieinhalbfachen Pro-Kopf-Jahreseinkommen entsprechen. Durch Teuerungswellen und rigoroser Sozialabbau in der neokonservativen Endphase der Herrschaft Mubaraks wuchsen Zukunftsängste und die Verarmung nahm zu.[6] Weltweit steigende Nahrungsmittel- und Energiepreise verschärften die Situation weiter, da sie zunehmend die wirtschaftlichen Möglichkeiten von nennenswerten Teilen der Bevölkerung überschritten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Revolutio ... 1#Ursachen


Und was Syrien betrifft, gehen Schätzungen von bis zu 50 % Jugendarbeitslosigkeit aus. Einfach mal lesen:

Sozioökonomische Situation

Zwischen den 1960er- und 1980er-Jahren hatte Syrien eine der höchsten Bevölkerungswachstumsraten unter den nahöstlichen und nordafrikanischen Staaten. Der Höhepunkt war in den 1970er-Jahren mit einer durchschnittlichen Geburtenrate von 7,6 Kindern pro Frau erreicht.[6] In Kombination mit einer im gleichen Zeitraum kontinuierlich sinkenden Sterberate[7] führte das zu einem Bevölkerungszuwachs von 4,5 auf 13,8 Millionen Menschen zwischen 1960 und 1994.[8] Das Wachstum verlangsamte sich seitdem. 2010 lebten etwa 22,5 Millionen Menschen in Syrien.[9]
...
Mit dem Wegbrechen der ausländischen Unterstützung und dem Verfall des Ölpreises in den 1980er-Jahren übertraf das Bevölkerungswachstum das der nun stagnierenden Wirtschaft deutlich.[10] Noch verschärft wurde die Krise durch das hohe Militärbudget der syrischen Regierung; hohe Arbeitslosenzahlen und massive Inflation waren die Folgen. ...[11] Die hohe Auslandsverschuldung bei der Sowjetunion bzw. deren Nachfolger Russland und verschiedenen westlichen Industrienationen in Kombination mit einem erneuten Ölpreisverfall in der Mitte der 1990er-Jahre dämpfte das Wirtschaftswachstum. Notwendig war die Liberalisierung der Wirtschaft, mit dem Ziel, das staatliche Engagement zurückzufahren und den Privatsektor zu fördern, um einen möglichst großen Teil der arbeitsfähigen Bevölkerung in bezahlte Beschäftigung zu bringen, die nicht von dauernder Bezuschussung durch die knappen Staatsfinanzen abhängig sein würde.[12] Solche Reformen waren zwar schon früh von der syrischen Führung erkannt und das Ziel eines stärkeren privaten Sektors 1985 von der alleinregierenden Baath-Partei formuliert worden, aber das schwerfällige, stark zentralisierte Verwaltungssystem der Regierung, in dem immerhin fast jeder dritte Syrer, der bezahlter Arbeit nachging, beschäftigt war,[9] war nicht in der Lage, solche Initiativen umzusetzen.[13]

Nach dem Tod des Präsidenten Hafiz al-Assad im Jahr 2000 versuchte sein Sohn und Nachfolger zunächst Teile dieser Wirtschaftsreformen umzusetzen; er ließ aber keine nachhaltigen demokratischen Reformen am Einparteien- oder am Verwaltungssystem zu,[14] die Wirtschaftslage veränderte sich kaum. Durch gestiegene Nachfrage aus dem privaten Sektor, die in erster Linie von Flüchtlingen aus dem Irak und Investitionen aus der Golfregion von 2004 bis 2007 erzeugt wurde, konnte vorübergehend ein Wirtschaftswachstum von 4 % erzielt werden, aber diese Entwicklung war nicht von Dauer.[15] Während die Regierung eine Arbeitslosenrate von 10 % angab, ermittelten andere Schätzungen deutlich höhere Zahlen, die vor Ausbruch des Bürgerkrieges bei der Gruppe der unter 30-Jährigen bis zu 50 % reichten.[16]

Missernten seit 2007 verschärften die Krisensituation. Durch das rapide Bevölkerungswachstum stieg die Nachfrage nach Wasser. Viele illegale Brunnen wurden angelegt, überdimensionierte und wasserintensive Landwirtschaftsprojekte taten ihr übriges dazu, Land und Wasserreservoirs zu übernutzen. In den Jahren 2006–2010 kam eine ausgeprägte Trockenheit hinzu – ein Ereignis, das verschiedenen Forschern zufolge durch die globale Erwärmung deutlich wahrscheinlicher geworden ist.[17][18] Die syrische Regierung reagierte nicht ausreichend, die Not der betroffenen Menschen zu lindern. Die Folge waren zusätzliche Arbeitslosigkeit, Ernährungsunsicherheit und Landflucht von bis zu 1,5 Mio. Menschen.[19][20]
https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrg ... _Situation


Sparta, was ist die Schuld der USA oder des Westens am extremen Bevölkerungswachstum über Jahrzehnte, der hohen Arbeitslosigkeit (insbesondere der Jugend), Missernten, der wirtschaftlichen Probleme insgesamt in den Staaten Tunesien, Algerien, Ägypten und Syrien?

Putin betreibt hier ein durchsichtiges Spiel, wenn er für die Unruhen in diesen Staaten den Westen verantwortlich macht, zumal dort, wo die Unruhen begannen, also in Tunesien und dann in Algerien der Westen überhaupt keine Kriege geführt hat. Man kann den USA den Angriff auf den Irak vorwerfen, dem Westen die Einmischung in den Bürgerkrieg in Libyen, aber die Ursachen für die Unruhen sind in all diesen Staaten größtenteils hausgemacht und liegen länger zurück - wie man den Artikeln entnehmen kann. Syrien hat der Westen ebenfalls nicht angegriffen, aber von dort kommt die größte Gruppe der Flüchtlinge nach Europa. In Libyen sind es auch Stammesfehden, da geht es darum, wer die Macht hat. Es war zweifellos ein Fehler des Westens, dabei zu helfen Gadaffi und Hussein abzusetzen. Andererseits hat der Westen die Diktaturen in Algerien und Ägypten unterstützt. Also eine widersprüchliche Politik des Westens.

Aber die Hälfte der Flüchtlinge kommt vom Balkan nach Deutschland, ein weiterer größerer Teil aus Syrien, abgeschlagen sind dann erst Irak und Libyen. Das Problem liegt aber auch an Deutschland selbst mit seiner Unterstützung illegaler Einwanderer.

Und meine Vermutung ist, dass Putin hier wohl heuchelt, er vermutlich gar keine Probleme mit den Flüchtlingsströmen nach Westeuropa hat, denn diese destabilisieren Westeuropa, was ohnehin seine Absicht ist. Mit seinem vorgeschlagenen Bündnis gegen die IS will er möglicherweise nur eine Absegnung des Westens für seine Landeroberungen in der Ukraine und Georgien erreichen. Der Westen braucht zur Bekämpfung des IS gar nicht Russland; das könnte er ganz alleine, sogar die USA könnten das alleine ohne die anderen westlichen Staaten, wenn sie ihre Militärmaschinerie voll einsetzen würden mit einer großen Invasion. Aber dem Westen und den USA fehlt der Wille dazu, erneut einen großen Krieg zu führen.
Sirius
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 6. September 2015, 13:05

Danke für deine Ausführungen Sirius, die ich einfach mal so stehen lasse, auch wenn wir da unterschiedlicher
Meinung sind.

Mit seinem vorgeschlagenen Bündnis gegen die IS will er möglicherweise nur eine Absegnung des Westens für seine Landeroberungen in der Ukraine und Georgien erreichen.


Nein Sirius, denn du weißt selber wie viele moslemisch geprägte Gebiete in Russland vorhanden sind und
selbst verständlich hat daher Russland ein hohes Interesse an der vollständigen Zerschlagung des IS.

Da ist nichts geheuchelt und daher sollte der Westen hier ein Bündnis mit Russland schmieden, die
ausgestreckte Hand ergreifen. Wie schon erwähnt, sehe ich hier auch eine große Chance einer gewissen
"Versöhnung / Annäherung" ( nenne es wie du willst) zwischen Russland und dem Westen.

LG

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 7. September 2015, 21:05

Die Nato hat mehrere russische Militärflugzeuge über dem Baltikum abgefangen. An dem Vorfall waren auch zwei deutsche Eurofighter beteiligt, die am Militärflugplatz Ämari in Estland stationiert sind, wie die Luftwaffe am Montag in Berlin mitteilte.

Die russischen Maschinen, unter anderem zwei Langstreckenbomber sowie mehrere Jagdflugzeuge, waren den Angaben zufolge ohne zivilen Flugplan und nicht durch die zivile Flugsicherung kontrolliert über internationalen Gewässern unterwegs. Sie seien durch schwedische, dänische und finnische Militärflugzeuge abgefangen und aus dem internationalen Luftraum begleitet worden. Der Vorfall ereignete sich bereits Ende August.

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 8. September 2015, 17:47

Die russischen Maschinen, unter anderem zwei Langstreckenbomber sowie mehrere Jagdflugzeuge, waren den Angaben zufolge ohne zivilen Flugplan und nicht durch die zivile Flugsicherung kontrolliert über internationalen Gewässern unterwegs.


Hatten wir ja schon des öfteren und daher nochmals, Militärmaschinen fliegen in der Regel ohne Kennung
( auch amerikanische) und müssen keine Flugpläne einreichen oder Transponder einschalten.

Einfach mal bei der deutschen Flugsicherung nachfragen.


LG

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon SCORN » 8. September 2015, 17:58

pentium hat geschrieben: Sie seien durch schwedische, dänische und finnische Militärflugzeuge abgefangen und aus dem internationalen Luftraum begleitet worden. Der Vorfall ereignete sich bereits Ende August.

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Wenn sie aus " internationalem Luftraum" hinaus begleitet wurden, fragt sich, wohin. In irgendeinen nationalen Luftraum?! In den russischen bestimmt nicht, sonst hätten NATO-Flugzeuge russischen Luftraum verletzt. In einen anderen Luftraum aber wohl auch nicht.
Warum russische Flugzeuge nicht in internationalen Luftraum fliegen können, die NATO aber sehr wohl, erschliest sich mir nicht! Schlieslich ist sowohl südlich der baltischen Staaten als auch nördlich russisches Hoheitsgebiet!

Kann es sein, dass sich einige Tipp- oder Verständnisfehler im Artikel breitgemacht haben – oder geht es um seine kaum begründete Wirkung? Ein Ereignis aus dem August, welches ein ganz normales militärisches Prozedere ist, wird hier von fachlich nicht versierten Journalisten versucht auszuschlachten.

Die Militärs reagieren da, Gott dei dank, wesentlich pragmatischer und unaufgeregter!

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon SCORN » 8. September 2015, 18:11

Derweil hat Russland und China den Vertrag über eine 3. Pipeline aus dem russischen fernen Osten nach China unterzeichnet. Da werden Fakten geschaffen welche strategische Ausmaße für die politische Zukunft Europas und Asiens haben!

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 8. September 2015, 18:17

SCORN hat geschrieben:Derweil hat Russland und China den Vertrag über eine 3. Pipeline aus dem russischen fernen Osten nach China unterzeichnet. Da werden Fakten geschaffen welche strategische Ausmaße für die politische Zukunft Europas und Asiens haben!

SCORN


Und könntest du dem Forum bitte einmal diese strategischen Ausmaße schildern, diese politische Zukunft, Scorn?

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon augenzeuge » 8. September 2015, 18:20

Putin hat sich bisher mit China gewaltig verkalkuliert. So wie gedacht, läuft das dort gar nicht. Man muss nicht nur die Leitungen haben, sondern auch Gewinn machen. Bisher macht Putin wegen falscher Vertragsgestaltung dort nur Schulden....Und sooo uninteressant ist Europa für Putin nicht.

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon SCORN » 8. September 2015, 18:41

es muss natürlich "wirtschaftlich" und nicht "politisch" heisen! sorry! eine jede pipeline, egal wo auf der welt hat gewaltige wirtschaftliche auswirkungen! für nicht wenige werden kriege geführt!
bis alle drei piplelines in betrieb sind vergehen jahre! wie dann die wirtschaftliche situation chinas, russlands, der USA oder europa ist, ist reine spekulation.
will da im moment nicht weiter drauf eingehen, ist schon verdammt spät! [hallo]

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