karnak hat geschrieben:In jedem Fall ist diese Ökonomie von einem Problem befreit, sie steht nicht mehr unter dem Druck die lästige Konkurrenz niederzuhalten,am Besten ausschalten zu müssen um neue Marktanteile zu erkämpfen
Genau das ist der Grund, warum in der DDR schlechtere Kraftfahrzeuge gebaut wurden, die man zudem gar nicht sofort kaufen konnte, und das galt auch noch für andere Produkte, sofern sie überhaupt angeboten wurden. Wenn ein Privatunternehmen wie VW so arbeiten würde wie die DDR-Automobilindustrie, wäre es schon längst untergegangen. Unternehmen, die unter Konkurrenzdruck stehen, sind gezwungen, ihre Produkte ständig zu verbessern, den Kundenwünschen anzupassen, um gegenüber den Konkurrenten bestehen zu können bzw. einen Vorteil gegenüber den Konkurrenten zu gewinnen. Das führt zu technischen Innovationen, zu einem sparsameren Umgang mit den Ressourcen bei der Produktion, aber auch bei den Produkten selbst, also zu geringerem Kraftstoffverbrauch pro geleistetem Kilowatt/PS bei den Fahrzeugen, weil vom Kunden so gewollt. VW kann sich auch nicht erlauben, seine Kunden 10 Jahre auf die Auslieferung warten zu lassen. Konkurrenzdruck ist eine der Triebkräfte, dass wir heute technisch, medizinisch und wissenschaftlich nicht mehr im Mittelalter leben. Adam Smith hat es so formuliert, dass der Bäcker sich nicht deshalb Mühe gibt, schmackhaftes Brot und Kuchen zu backen, weil er den Kunden aus Mitmenschlichkeit eine Freude machen möchte, sondern weil er sein Brot und seinen Kuchen verkaufen möchte, und zwar möglichst viel davon. Taugt sein Brot und Kuchen nichts, geht nicht nur er unter sondern auch sein Auslieferungsfahrer Karnak. Ja, das Bäckerbeispiel stammt tatsächlich von Smith. Marx hat sich über diese Zusammenhänge viel zu wenig Gedanken gemacht, bzw. die Bedeutung unterschätzt.
Konkurrenzdruck in der Marktwirtschaft ist im Prinzip ein darwinistischer Mechanismus, eine Kopie der Natur; ein Prinzip, dass es seit hunderten von Millionen Jahren gibt. Wer sich an die Umweltbedingungen, an äußere Bedingungen nicht anpassen kann, geht unter. Es hört sich nicht nur hart, unbarmherzig und gefühlslos an - ja, es ist es auch. Die Natur ist im Überlebenskampf gnadenlos; im Kampf um Nahrung, Wasser und andere knappe Ressourcen. Und wir werden die Gesetze der Natur nicht aushebeln können, auch nicht diejenigen, die meinen, nun eine neue Welt und einen neuen Menschen erschaffen zu können.
Ach ja, 1989/1990 hat das "böse" darwinistische Prinzip auch wieder zugeschlagen... .








..um eben von den imperial. Großbanken Kredite zu bekommen.
