Russland, Putin und die Politik...

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon SCORN » 28. Januar 2015, 04:16

Spartacus hat geschrieben:
Immer wieder der selbe Mist, denn wenn Russland Ramsch ist, dann ist die USA schon lange nur noch Müll.

Sparta


las mal Sparta, fällt dir nicht auf dass man sich in gewissen Kreisen permanent selbst einredet wie schlecht es doch um Russland und Putin bestellt ist! Nur sehen es die Russen wesentlich gelassener als die Kassandra-Rufer in westlichen Ratingagenturen und Medienstuben! Es scheint wohl mehr als klar das der Wunsch der Vater des Gedanken ist!

Überhaupt "Ratingagenturen" als Beweis für das "sinkende Schiff Russland" ins Feld zu führen entbehrt nicht einer gewissen Komik, ist aber nichts anderes als der Offenbarungseid der total versagenden Politik, einschließlich ihrer Vertreter!

Wir, ich meine unsere Generation, erleben nach dem Zusammenbruch des Ostblocks zum zweiten mal eine sich neu strukturierende Geopolitische Welt. Ich finde es sehr interessant und hätte nicht gedacht in meinem Leben zweimal solche epochalen Umwälzungen als Zeitzeuge erleben zu können! Es bleibt spannend, nur die Verlierer stehen schon fest. [wink]

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon augenzeuge » 28. Januar 2015, 08:29

SCORN hat geschrieben:Es bleibt spannend, nur die Verlierer stehen schon fest. [wink]
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Den Satz habe ich schon mal gehört. Aber man irrte sich gewaltig. [blush]
AZ
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„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon SCORN » 28. Januar 2015, 10:46

augenzeuge hat geschrieben:
SCORN hat geschrieben:Es bleibt spannend, nur die Verlierer stehen schon fest. [wink]
SCORN


Den Satz habe ich schon mal gehört. Aber man irrte sich gewaltig. [blush]
AZ


wo irrte man sich? das es spannend bleibt? oder dass es keine Verlierer gibt? Man darf bei der ganzen Sache nicht an heute oder morgen denken viel mehr in Jahrzehnten! [wink]

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon HPA » 28. Januar 2015, 13:27

Die Duma prüft eine Verurteilung der deutschen Wiedervereinigung von 1989 als "Annektion" der DDR: Parlamentspräsident Naryschkin hat dem Internationalen Ausschuss der Volksvertretung den Auftrag erteilt, "die Möglichkeit des Beschlusses" einer entsprechenden "Erklärung" zu prüfen.
Das ist kein Witz, sondern ein Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur TASS von heute. Sie zeigt, wie weit sich die heutigen Machthaber in Russland von der Realität entfernt und in eine Scheinwelt verstrickt haben. Verhandlungen macht das nicht gerade einfach. Die Duma wird wohl keinen entsprechenden Beschluss fassen - aber dass so etwas ernsthaft erwogen wird, ist eine Diagnose.
Den entsprechenden Antrag stellte der Abgeordnete der Kommunistischen Schein-Opposition Nikolaj Iwanow. Die Verurteilung solle ein "Antwortschritt" auf die Verurteilung des Krim-Anschlusses durch den Europarat sein - um so mehr, so wörtlich "als es in der DDR nicht einmal ein Referendum gegeben hat."

Quelle(russisch):http://itar-tass.com/politika/1727173

[flash]

auch interessant: http://de.indymedia.org/node/3444
HPA
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon augenzeuge » 28. Januar 2015, 16:50

SCORN hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
SCORN hat geschrieben:Es bleibt spannend, nur die Verlierer stehen schon fest. [wink]
SCORN


Den Satz habe ich schon mal gehört. Aber man irrte sich gewaltig. [blush]
AZ


wo irrte man sich? das es spannend bleibt? oder dass es keine Verlierer gibt? Man darf bei der ganzen Sache nicht an heute oder morgen denken viel mehr in Jahrzehnten! [wink]

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Man irrte sich dahingehend, das man meinte, die Verlierer stehen schon fest. Aber du hast recht, in Jahrzehnten kann sich das drehen....sieht man ja.
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 28. Januar 2015, 17:03

Jedenfalls lohnt ein Blick in die russische Geschichte. Das Motto: Neue Mythen braucht das Land

Russlands Propagandisten haben das Mittelalter und die frühe Zarenzeit für sich entdeckt. Wie sie die Geschichte umdeuten, ist derzeit in einer großen historischen Schau im Lande zu besichtigen.

Zitat:
Die vom Kreml und von der Kirche propagierte "russische Idee" ruht auf vier Säulen: auf dem Christentum, auf dem als Einheit gedachten Volk, auf der Abkehr vom Westen und auf der Herrschaft eines starken Führers. Sie soll die Russen fest hinter Wladimir Putin scharen und gegen falsche, im Zweifel westliche Ideen immunisieren. Wie man sich das vorstellt, zeigt derzeit eine große historische Ausstellung, die bis vor Kurzem in der Manege, Moskaus zentraler Ausstellungshalle, zu sehen war und die nun durchs Land wandert.
...
Russland blickt zurück, um sich selbst zu finden. Ausstellungen wie die Rurikiden-Schau schaffen dabei zwar keine fest gefügte Ideologie, wie die Sowjetunion sie hatte, sondern bieten eher eine Kollektion von Mythen und Bildern, die dem Staat nützlich sind und das Volk um die Fahne scharen. In ihren groben Umrissen aber lassen sie im Spiegel der Vergangenheit erkennen, wie sich Russland seine Zukunft vorstellt: Die neue "russische Idee" soll Staat und Kirche versöhnen und setzt das nationale Kollektiv dem Individualismus westlicher Prägung entgegen.
...
Unter diesem großen Dach haben viele Platz: Nationalisten und Wirtschaftsliberale, Zarenverehrer, Kommunisten und Kirchenmänner. Sie alle sollen dem quasisakralen Staat huldigen. Die Geschichte ist dabei mehr als nur Dekor: Sie verleiht Putins neuem Kurs den Charakter einer Mission, die größer ist als die Gegenwart. Dass man dazu nun 1.000 Jahre weit zurückblickt, zeigt die Ausmaße der Putinschen Selbstüberhöhung, aber auch, für wie gewaltig man die Herausforderungen der Zukunft erachtet. Die Vergangenheit ist eine der wenigen nichtmineralischen Ressourcen, über die Russland derzeit im Übermaß verfügt. Sie wird ausgebeutet, so gut es geht. Patriarch Kyrill hat es kürzlich auf den Punkt gebracht, als er sagte: "Wir brauchen eine Synthese des Besten, was die Epochen unserer Geschichte hervorgebracht haben."...

http://www.zeit.de/2015/02/russland-put ... -rurikiden

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 28. Januar 2015, 18:10

Japan und die USA können zur Not die Gläubiger mit der Notenpresse befriedigen, das können Auslandsschuldner, die in fremden Währungen verschuldet sind nicht. Die USA und Japan müssen für Ihre Anleihen einen minimalen Zinssatz zahlen, während er für russische Anleihen sehr hoch ist


Genau das ist doch der springende Punkt Sirius. denn die USA und Japan schöpfen aus dem Nichts,
erschaffen die eigene Währung ohne realen Gegenwert. Rein von der Logik her sind diese Länder so
was von pleite, nur was ist seit 1974 ( bretton woods ) da überhaupt noch logisch.

Wenn die mal ihre Schulden zurück zahlen müssten, würde das tausende von Jahren dauern, was natürlich
eine utopische Angelegenheit wäre.

Alles Lug und Betrug, oder findest Du so was in Ordnung?

LG

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Sirius » 28. Januar 2015, 20:05

Spartacus hat geschrieben:
Japan und die USA können zur Not die Gläubiger mit der Notenpresse befriedigen, das können Auslandsschuldner, die in fremden Währungen verschuldet sind nicht. Die USA und Japan müssen für Ihre Anleihen einen minimalen Zinssatz zahlen, während er für russische Anleihen sehr hoch ist


Genau das ist doch der springende Punkt Sirius. denn die USA und Japan schöpfen aus dem Nichts,
erschaffen die eigene Währung ohne realen Gegenwert. Rein von der Logik her sind diese Länder so
was von pleite, nur was ist seit 1974 ( bretton woods ) da überhaupt noch logisch.

Wenn die mal ihre Schulden zurück zahlen müssten, würde das tausende von Jahren dauern, was natürlich
eine utopische Angelegenheit wäre.

Alles Lug und Betrug, oder findest Du so was in Ordnung?

LG

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Sparta, wir führen über zwei verschiedene Themen die Diskussion. Einerseits über das heutige Geldsystem und andererseits, ob das Rating für Russland gerechtfertigt ist. Was das Geldsystem betrifft, leben wir seit Anfang der siebziger Jahre in einer neuen Welt, seit das Geld nicht mehr goldgedeckt ist. Ob heute alles Lug und Betrug ist, war Deine Frage. Ich habe da auch ein ungutes Gefühl und kein allzu großes Vertrauen, und ich bevorzuge deshalb auch Sachwerte. Die Frage ist, wie lange es noch gut geht? Vielleicht gibt es gar nicht den "großen Knall" und das Geld entwertet sich schleichend und still über einen bestimmten Zeitraum. Der US-Dollar hat in den letzten 100 Jahren über 90 % seiner Kaufkraft verloren, dabei war die größte Entwertung seit den siebziger Jahren. Der US-Dollar existiert immer noch - kein großer Knall. Zur Zeit gibt es einen Abwertungswettlauf aller großen Währungen - Dollar gegen Euro gegen Yen. Da alle abwerten, bemerkt man die Abwertung im Vergleich der Währungen nicht. Vielleicht macht sich die Entwertung der Währungen deshalb nur noch über steigende Preise für Sachwerte wie Gold, Immobilien und Aktien bemerkbar, denn die Inflation ist zur Zeit niedrig; zum einen wegen stark fallender Rohstoffpreise, zum anderen wegen des starken Preisdrucks durch die große weltweite Konkurrenz in der Industrie.

Was das Rating für Russland betrifft, weiß ich nicht wie weit die Politik da eine Rolle spielt. Es ist aber mit Sicherheit so, dass die ökonomischen Fakten nicht zu bestreiten sind. Russland hat in einem einzigen Jahr ein Drittel seiner Währungsreserven verbraucht. Noch zwei Jahre und es ist Schicht im Schacht. 600 Milliarden US-Dollar Auslandsschulden und ein Zinssatz von mittlerweile bis zu 16 % sind nicht tragbar. Heute gelten allgemein 7 % Zinsen als die kritische Grenze. Das Ganze in Verbindung mit einem stark gefallenen Ölpreis und Rubel, sowie einer gigantischen Kapitalflucht sind ein explosives Gemisch. Ich frage mich, ob sich der Großteil der russischen Bevölkerung darüber im Klaren ist, was das bedeutet? Die lässt sich zur Zeit von der massiven staatlichen Propaganda zudröhnen.
Zuletzt geändert von Sirius am 28. Januar 2015, 20:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Sirius » 28. Januar 2015, 20:19

SCORN hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:
Immer wieder der selbe Mist, denn wenn Russland Ramsch ist, dann ist die USA schon lange nur noch Müll.

Sparta


las mal Sparta, fällt dir nicht auf dass man sich in gewissen Kreisen permanent selbst einredet wie schlecht es doch um Russland und Putin bestellt ist! Nur sehen es die Russen wesentlich gelassener als die Kassandra-Rufer in westlichen Ratingagenturen und Medienstuben! Es scheint wohl mehr als klar das der Wunsch der Vater des Gedanken ist!

Überhaupt "Ratingagenturen" als Beweis für das "sinkende Schiff Russland" ins Feld zu führen entbehrt nicht einer gewissen Komik, ist aber nichts anderes als der Offenbarungseid der total versagenden Politik, einschließlich ihrer Vertreter!

Wir, ich meine unsere Generation, erleben nach dem Zusammenbruch des Ostblocks zum zweiten mal eine sich neu strukturierende Geopolitische Welt. Ich finde es sehr interessant und hätte nicht gedacht in meinem Leben zweimal solche epochalen Umwälzungen als Zeitzeuge erleben zu können! Es bleibt spannend, nur die Verlierer stehen schon fest. [wink]

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Scorn,
niemand legt sich ungestraft mit einer Supermacht an, mit der dominierenden wirtschaftlichen und militärischen Macht. Das war in der Weltgeschichte schon immer so. Die Lektion hätten die Russen von den Deutschen und Japanern im zweiten Weltkrieg lernen können, oder von sich selbst im kalten Krieg. Man hat manchmal den Eindruck, dass Putin von Revanche getrieben ist. Und solche Politiker verlieren manchmal den Bezug zur Realität, zu den Fakten und zum Machbaren. Die Lektion mussten schon die Deutschen 1945 lernen. Ein Staat mit nur noch 140 Millionen Einwohnern - statt ca. 400 Millionen wie der Warschauer Pakt - hat noch weniger die Chance, einen neuen kalten Krieg gegen eine auf ca. 900 Millionen Einwohner angewachsene NATO zu gewinnen, wobei die ökonomischen Kräfteverhältnisse noch größer sind. Putin hatte sich mit der Krim-Annektion wohl verkalkuliert, mit einer ähnlich schwachen Reaktion gerechnet wie nach den de-facto-Annektionen Abchasiens und Südossetiens 2008 und den Ereignissen in Moldawien. Und wie ein Getriebener reitet er sich jetzt immer weiter in die Sch***** - um die "rustikale" Soldaten-Ausdrucksweise eines Scholl-Latour oder Helmut Schmidt zu benutzen -, ruiniert finanziell und wirtschaftlich sein Land. Es gab schon mal jemanden, der nach der Besetzung des Rheinlands, dem Anschluß Österreichs und des Sudetenlands sowie der Besetzung der "Rest-Tschechei" - die alle folgenlos blieben - meinte, die nächste Aktion bleibt ebenfalls folgenlos. Das soll kein 1:1-Vergleich sein, was schon aufgrund der Atomwaffen so nicht kommen wird. Der Vergleich bezieht sich mehr auf die Psychologie.

Die Lehre Deutschlands aus den beiden letzten Weltkriegen sollte sein, immer mit der dominierenden Weltmacht verbündet zu sein. Wenn in einigen Jahrzehnten China oder ein anderer Staat die dominierende Weltmacht sein sollte - was nicht wirklich sicher ist - sollte man skrupellos das Bündnis mit den USA aufkündigen, und sich der neuen Weltmacht anschließen. Das hört sich hart an, aber andernfalls schadet man möglicherweise seinem Land.

Scorn, welche Motive treiben Dich eigentlich für die Unterstützung Putins an? Könnte es sein, dass da Revanche ein kleines bisschen eine Rolle spielt? Nach dem Motto, hoffentlich haut er diesmal den gottverdammten Yankees eine rein. [wink] [grin]
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon SCORN » 29. Januar 2015, 03:41

Sirius hat geschrieben:
Scorn, welche Motive treiben Dich eigentlich für die Unterstützung Putins an? Könnte es sein, dass da Revanche ein kleines bisschen eine Rolle spielt? Nach dem Motto, hoffentlich haut er diesmal den gottverdammten Yankees eine rein. [wink] [grin]



Sirius, da liegst du falsch! Ich unterstütze nicht Putin, ich halte einiges für äusserst kritikwürdig, ja geradezu dumm! Und zur Eskalation welche wir gerade erleben gehören eben immer auch 2 Seiten. Gegen was ich mich stemme ist die die einseitige Schuldzuweisung an den bösen Iwan. Die EU/NATO hat auch sehr schwere Fehler im Vorfeld und der aktuellen Entwicklung gemacht, und dies wird mittlerweile auch kleinlaut zugegeben, nur in den deutschen Medien kommt das eben nicht an. Da wird weiter die Keule geschwungen.
Selbst CNN, REUTERS, BBC, AP berichten da umfangreicher und ausgewogener!

Ich habe sehr viele Freunde und Kollegen in den USA und bin auch regelmäßig aus beruflichen wie persönlichen Gründen dort! Mir sind die Amerikaner aus verschiedensten Gründen sehr symphatisch und auf anderen Gebieten verteitige ich sie gegen allzu pauschale Veruteilungen, auch in diesem Forum! Ich habe da bestimmt mehr Symphatien für die USA als manch andere User hier! [wink]
Auch Russland ist ein großartiges Land mit großartigen Menschen welche ich aus aus persönlicher Erfahrung kennen und schätzen gelernt habe! Und auch dort bin ich oft!

Sirius, deine Analyse ist also nicht zutreffend! Sorry! Wenn es einen Antrieb für meine Wertungen gibt dann vielleicht den, dass ich wünschte das beide Nationen bei der Bewältigung der aktuellen und zukünftigen Probleme der ganzen Welt, zusammenarbeiten! Und Probleme haben wir wohl mehr als genug!
Und für Europa und speziell Deuschland würde ich mir wünschen dass endlich mal Politik für die Interessen der eigenen Bevölkerung und Wirtschaft gemacht wird!

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 29. Januar 2015, 17:22

Ein Vorschlag der Linksfraktion!

Zitat:
Die Linksfraktion hat vorgeschlagen, den russischen Präsidenten Wladimir Putin in den Bundestag einzuladen. Putin solle im Parlament in Berlin am 8. Mai die Gedenkrede zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges halten, sagte Links-Fraktionsvize Wolfgang Gehrcke dem Berliner "Tagesspiegel" (Freitagsausgabe). Damit könne der Bundestag einen Beitrag zur Erinnerung an die Befreiung vom Faschismus und zugleich zur Verbesserung der Beziehungen zu Russland leisten.

"Im Gegenzug könnte Bundespräsident Joachim Gauck vom russischen Parlament eingeladen werden, dort eine Rede zu halten, oder an den Feierlichkeiten am 9. Mai auf dem Roten Platz in Moskau teilnehmen", sagte Gehrcke weiter.

http://www.fr-online.de/politik/russlan ... 96754.html

Ob der Vorschlag etwas mit dieser Meldung zu tun hat?
Dem Propaganda-Apparat geht das Geld aus!

Zitat:
Wenn Russland Krieg führe, dann zögen sie mit in die Schlacht, sagte Margarita Simonjan, Chefredakteurin des russischen Fernsehkanals RT über das Auslandssprachrohr des Kreml. Lange bevor der Konflikt in der Ukraine losbrach. Längst ist ihr Sender eine wichtige Waffe im russischen Informationskrieg. Doch jetzt erleidet die Propaganda-Maschine eine Niederlage an der Nachrichtenfront. Das Geld wird knapp, sagte Simonjan jüngst in einem Interview mit der Zeitung Wedomosti.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015 ... dien-krise

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon augenzeuge » 29. Januar 2015, 18:17

pentium hat geschrieben:Ein Vorschlag der Linksfraktion!

Zitat:
Die Linksfraktion hat vorgeschlagen, den russischen Präsidenten Wladimir Putin in den Bundestag einzuladen.
pentium


Wenn sie clever gewesen wären, hätten sie gesagt, er darf auch Snowden mitbringen..... [grin]
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 29. Januar 2015, 19:35

FXStreet.de.com - Der russische Rubel erreichte ein neues Tagestief, nach dem der Russlands Gazprom, größter Gasproduzent der Welt, berichtete, dass sein Gewinn für neun Monate um -35% (Jahr) gefallen sind.

http://www.fxstreet.de.com/news/forex-n ... f64875f417

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 29. Januar 2015, 20:33



Es gibt ja noch die "Stimme Russlands" um die Wahrheiten zu verbreiten....oder muss da auch gespart werden?

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 29. Januar 2015, 21:00

Erst die Sache in der Duma, mit der "Annexion" der DDR und dann muss ich in der Welt lesen:

Putin-Ideologe Dugin will Österreich auflösen!

Zitat:
Der Mann soll großen ideologischen Einfluss auf Putin haben. In einem Interview verkündet Alexander Dugin eine "Ära der Großreiche" – dafür soll Österreich untergehen. Und das ist noch nicht alles.
...
Er würde das Land auflösen. Nicht nur Österreich, sondern auch Ungarn. Und Rumänien – und Serbien – und die Slowakei. Sie sollen sich vereinigen. In seiner verqueren Logik ist die Antwort auf die Globalisierung, die die Nationalstaaten bedroht, ebenfalls eine Aufhebung der Nationalstaaten. Nur eben zu einem guten Teil unter russischer Vorherrschaft. Er träumt von einer dreipolaren Welt: Russland, Amerika und Deutschland. Er verkündet die Entstehung neuer Großreiche, eines davon die auf Russland zentrierte "Eurasische Union", ein anderes "Europa" unter deutscher Führung...]

http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... oesen.html

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon augenzeuge » 29. Januar 2015, 22:32

Jetzt muss mir Scorn mal erklären, was das soll. [grins]
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Interessierter » 30. Januar 2015, 07:29

Botschafter einbestellt: Russische Flugzeuge stören Flugverkehr über Großbritannien

Die russische Luftwaffe übt sich offenbar weiter in der Provokation: Dieses Mal flogen Bomber an Großbritannien entlang, bis zum Ärmelkanal. London bestellte daraufhin Moskaus Abgesandten ein.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/g ... 15760.html
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Danny_1000 » 30. Januar 2015, 09:50

Aggressor Putin, die Fehler des Westens

„Zu glauben, dass man Rußland dazu zwingen kann, aufzugeben, das ist eine solche Narretei, die zum Himmel schreit !.........“ sagt der ehemalige Berater Helmut Kohls und exzellente Kenner Russlands Horst Teltschick
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben
dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
(Evelyn Beatrice Hall 1868; † nach 1939)
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Interessierter » 30. Januar 2015, 13:42

Glaubt Putin die eigene Propaganda? Ein interessanter, Putin entlarvender Artikel:

Glaubt Putin die eigene Propaganda?

Wladimir Putin hat ein taktisches Verhältnis zur Wahrheit: Vor der Krim-Annexion log er, um Zeit zu gewinnen. Doch Russlands Präsident verheddert sich im Netz der Lügen - und wirkt oft schlecht unterrichtet.

Gerhard Schröder, Tony Blair, Bill Clinton: Wer die Namen der westlichen Spitzenpolitiker durchgeht, mit denen Wladimir Putin Freundschaft schloss, merkt unwillkürlich, wie viel Zeit seit seinem ersten Amtsantritt als russischer Präsident vergangen ist. Er galt immer als schwieriger, aber auch verlässlicher Gesprächspartner. Putin habe "sein Wort immer gehalten", sagte Ex-US-Präsident Clinton einmal. Putin wiederum machte es Freude, seinen Gesprächspartner mit Detailkenntnissen zu beeindrucken.

Doch das ist lange her. In den vergangenen drei Jahren wurde die Unwahrheit zu einem beinahe alltäglichen Element der russischen Politik. Es gibt die großen Lügen, mit denen der Kreml die Öffentlichkeit bewusst täuschen will. Und es gibt die kleinen Patzer, die dem Präsidenten immer häufiger unterlaufen und bei denen niemand genau weiß, ob er nur schlecht informiert ist oder der eigenen Propaganda glaubt.

Weitere Details hier:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/p ... ref=plista

" Der Interessierte "
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 30. Januar 2015, 14:42

Rede von Bundeskanzlerin Merkel anl. des Jahrestreffens 2015 des World Economic Forum am 22. Januar 2015

Zitat:
Das ist vielleicht eine der wesentlichen Botschaften, die wir in unseren Gesellschaften – auch in Deutschland –, in der Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern, immer wieder deutlich machen müssen: Das Lebensprinzip der Demokratie muss unsere Antwort auf Terrorismus sein. Aber das Lebensprinzip der Demokratie kann nicht von oben verordnet werden, sondern es muss gelebt werden von Bürgerinnen und Bürgern, die Freiheit nutzen, die Freiheit nicht als Freiheit von etwas verstehen, sondern als Freiheit zu etwas – dazu, Verantwortung zu übernehmen, jeder an seiner Stelle in der Gesellschaft. [...]

Ich darf Ihnen als deutsche Regierungschefin sagen: Für uns zählt etwas, das auch nicht einfach übergangen werden kann, nämlich die Tatsache, dass elementare Prinzipien der europäischen Friedensordnung verletzt wurden. Die Annexion der Krim ist nicht einfach irgendeine Annexion, sondern es ist ein Verstoß gegen das, was Europas friedliches Zusammenleben nach dem Zweiten Weltkrieg ausmacht, nämlich die Akzeptanz der Grenzen und der Schutz der jeweiligen territorialen Integrität.

Die Sache wiegt deshalb so schwer, weil die Ukraine ihre Nuklearwaffen abgegeben hat, weil es ein Budapester Memorandum gab, mit dem sich die Schutzmächte – die Vereinigten Staaten von Amerika, Großbritannien und Russland – für die territoriale Integrität der Ukraine verbürgt haben. Welches Land auf der Welt wird noch den Schritt machen, Nuklearwaffen abzugeben, wenn das Beispiel zeigt, dass es, wenn es sich nicht in bestimmter Weise verhält, angegriffen wird? Deshalb können und dürfen wir das nicht einfach passieren lassen.

Wir haben aus den Weltkriegen in Europa aber auch gelernt: Eine militärische Antwort auf diese Herausforderung darf es nicht geben; es gibt keine militärische Lösung. Aber Wirtschaftssanktionen waren unvermeidbar. Sie sind kein Selbstzweck; und sie können auch aufgehoben werden, wenn der Grund ihrer Implementierung entfällt....

http://www.bundeskanzlerin.de/Content/D ... l-wef.html

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Interessierter » 31. Januar 2015, 07:37

Putin-Freund baut Brücke zur Krim

Der Judopartner von Russlands Präsident Wladimir Putin darf die geplante Brücke zwischen Russland und der Krim bauen. Es ist nicht der einzige Milliardenauftrag, den Arkadi Rotenberg vom Kremlchef erhält.

Moskau - Eine Brücke soll bis 2018 die annektierte Halbinsel Krim mit dem russischen Festland verbinden. Den milliardenschweren Bauauftrag erhielt der Unternehmer Arkadi Rotenberg, der seit Jahren mit Kremlchef Wladimir Putin befreundet ist.

Die Krim liegt im Schwarzen Meer, nur fünf Kilometer vom Festland entfernt. Eine Landverbindung besteht aber nur zur Ukraine. Putin will, dass man die Halbinsel nun auch von Russland aus erreichen kann. Die Brücke über die Meerenge von Kertsch soll rund drei Milliarden Euro kosten.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/r ... 16022.html
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Interessierter » 2. Februar 2015, 10:06

Russland stellt sich auf eine lange Isolation ein

Ölpreis und Rubel im freien Fall, drohende Rezession – die wirtschaftliche und finanzielle Situation Russlands spitzt sich zu. Jetzt hortet der Kreml so viel Gold wie nie. Was ist der Plan dahinter?

Wer verstehen will, wie die Russen in diesen Krisenzeiten ticken, muss sich nur die monatlichen Goldkäufe anschauen. Der Kreml hat im Dezember den neunten Monat in Folge seine Edelmetallreserven aufgestockt. Die Bestände der Zentralbank sind laut Internationalem Währungsfonds (IWF) nochmals um gut 19 Tonnen auf jetzt insgesamt 1206 Tonnen gestiegen.

Trotz Rubel-Krise, Ölpreisverfall und schrumpfender Devisenreserven hat Moskau still und zielstrebig den größten Goldschatz seit dem Ende der Sowjetunion angehäuft. Das Land hat im vergangenen Jahr bei den Edelmetallreserven sogar die zweitgrößte Wirtschaftsnation China überholt und ist zum weltweit sechstgrößten Halter von Gold aufgestiegen.

Der vollständige Beitrag hier:
http://www.welt.de/finanzen/article1369 ... n-ein.html
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 2. Februar 2015, 18:11

Nun ja, die Russen kaufen schon seit Jahren massiv Gold auf und produzieren ja auch selber
noch so einige Unzen. Ich hatte die Vermutung schon einmal geäußert, dass die Russen Bretton Woods
in die Mülltonne kloppen, sprich den Rubel mit Gold hinterlegen könnten.

Das würde allerdings in der jetzigen Situation nichts bringen, aber man weiß ja nie. Würden sie es tun,
würde ein dann von der Geldmenge her limitierter Rubel natürlich sofort stark steigen

LG

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Interessierter » 3. Februar 2015, 08:39

Russlands Feindbilder - Putin und die Juden

Antisemitismus war in der Geschichte Russlands fast immer fester Bestandteil der offiziellen Regierungspolitik. Ausgerechnet der jetzige Präsident hat damit gebrochen. Warum?

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/r ... 02003.html
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 3. Februar 2015, 22:56

Westliche Sanktionen, Absturz des Rubels und Ölpreisverfall: Im arg gebeutelten Russland lässt die Inflation die Preise immer weiter steigen. Nun prüft die Regierung die Einführung von Preisgrenzen für Lebensmittel.

http://www.handelsblatt.com/politik/int ... 21094.html

Gegen steigende Brotpreise

Russland erhebt Exportzoll auf Weizen

Die Rubel-Krise hat in Russland unerwartete Folgen. So gilt seit Wochenbeginn trotz einer Getreide-Rekordernte im vergangenen Jahr ein Ausfuhrzoll auf Weizen. Russland hätte dieses Jahr nach Branchenschätzungen zu den weltweit grössten Exporteuren gehört. Anlass des Zolls ist, dass die Ausfuhr von Weizen und das Erzielen von Dollar-Exportpreisen für die Produzenten wegen des sehr schwachen Rubels viel rentabler ist als der Verkauf im Inland. Das schränkt das inländische Weizenangebot ein, was zu höheren Brotpreisen beiträgt. Da die Inflation bereits markant ist – im Januar übersprang sie die Marke von 13% zum Vorjahresmonat –, möchten die Behörden den Preisauftrieb dämpfen.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/russland-e ... 1.18474256

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Hamiota » 4. Februar 2015, 15:45

Ich habe eben eine Reportage auf Phoenix zur aktuellen Situation in Russland gesehen. Wie gehen die Menschen, das Volk, mit der Konfrontation mit Europa und den USA um. Wie sehen sie die Sanktionen und die Krise, wie stehen sie zu Putin!

Ich war erstaunt. Die Menschen zwischen Don und Pazifikküste nehme es fatalistisch und gelassen! Sie sind sich der Schwierigkeit bewusst, begreifen es aber als Chance für ihr Land. Von schlechter Stimmung oder Panik absolut keine Spur, eher das Gegenteil! Im fernen Osten Russlands und in Sibirien bemerkt auch der einfache Bürger nichts von den Sanktionen, die Chinesen, Koreaner, Japaner springen gerne ein!

Die Russen stehen stärker als je zuvor hinter Putin! Haben wir das so gewollt?

Entweder hat Phoenix da die blanke Putinpropaganda gesendet, oder der ganze Schuß geht für uns gerade gewaltig nach hinten los, und das ist erst der Anfang!

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 4. Februar 2015, 18:00

Wieso Putinpropaganda bei Phönix? Man kann natürlich diese Dokumentation für eine Pro-Putinpropaganda benutzen! Was ich natürlich niemanden unterstelle möchte!

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 4. Februar 2015, 18:09

Stimme ich dir zu Hamiota,

ich denke ich habe die selbe Sendung gesehen.

Eins hat Putin wirklich geschafft. Er hat den Nationalstolz der Russen wieder auf ein Niveau
angehoben, wie es vielleicht noch zu Sowjetzeiten bestand. Dadurch sind die Russen automatisch
leidensfähig geworden, oder besser gesagt trotzig. Immer nach dem Motto: Ihr wollt uns in die Knie
zwingen? Das haben schon Napoleon und Hitler versucht, wer seid ihr denn dagegen?

Desto schlimmer die Sanktionen wirken, umso mehr wird also das Volk zusammenwachsen und sich
immer mehr auf die alten Werte besinnen und zwar in dem Sinne, dass sie gar keine Westprodukte
mehr kaufen, sondern nur noch die eigenen verlangen. So ist es ja zu großen Teilen auch schon, ein
Mangel herrscht nirgends, die Märkte sind voll, aber eben zum großen Teil mit russischen Produkten.

Das kann soweit gehen, dass zumindest die Sanktionen in Punkto Nahrung total nach hinten los gehen.
Ein anders Blatt sind dann Anlagen, PC - Technik, aber da steht wohl der Chinese Gewehr bei Fuß, so
das auch dieser Markt für den Westen verloren gehen kann.

Alles in allem können die Sanktionen also genau das Gegenteil von dem bewirken, für was sie gedacht
sind. Beispiel Iran, der heute praktisch autonom ist, sich fast selbst versorgen kann.

LG

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 4. Februar 2015, 19:15

Vier Tage her:

Feuer wütete in Moskauer Bibliothek

Ein schwerer Brand hat eine renommierte Bibliothek der Akademie der Wissenschaften in Moskau verwüstet und zahlreiche wertvolle Dokumente zerstört. Die Feuerwehr vermutet, dass ein Kurzschluss den Brand auslöste.

http://www.dw.de/feuer-w%C3%BCtete-in-m ... a-18227835

Etwas Positives ...in diesem Zusammenhang

Aus dem Ausland gab es schon mehrere Hilfsangebote, trotz der aktuellen politischen Spannungen boten auch Kollegen aus der Ukraine ihre Unterstützung an.

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