Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon karnak » 30. September 2014, 15:29

Interessierter hat geschrieben:.

Ob Du Dich nun gerne an Details hochziehst, wie beschriftete Barkas oder die Art der Kontrollen an den GÜST und anderes. das ändert doch überhaupt nichts daran, dass die DDR eine Diktatur war und die Menschenrechte nicht nur an der Grenze verletzte. Was Du ja auch nicht bestreitest, um der Wahrheit die Ehre zu geben.

Hauptsache es befriedigt Deinen " JA ABER TICK " . Sorry Kristian, der mußte mal sein.

Gruß
" Der Interessierte "

Über das Grundsätzliche sind wir uns längst einig, darüber braucht sich mit mir keiner zu streiten. Es geht nur um die "Details", die angeblich nicht so wichtig sein sollen. Genau diese im richtigen Zusammenhang und Verhältnis ergeben ein echtes Bild der Geschichte und nicht nur einen"groben Überblick". Wenn man sich nicht mit den"Details" beschäftigen will und muss, dann ist die Sache klar. Dann brauchen wir keine Historiker, keine Stasi-Unterlagenbehörde und keine Diskussion, nicht mal solche Foren hier. Über was wollen wir denn dann noch reden, dass Du es schon immer wustest und schon immer dagegen warst und ich es nicht wusste und schon immer dafür war? Das wäre schon längst trostlos, es wäre alles gesagt und wir könnten uns anderen Themen zuwenden.
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon Nov65 » 30. September 2014, 16:23

Hi @Vs1400,
ja, auch das Glück war bei so manchem Grenzer. Glück, dass er nicht durch einen Dritten zu Schaden kam.
Glück, dass eine Handlung in seiner Dienstzeit nicht ab 1990 vor einem Gericht abgeurteilt wurde. Aber durfte man sich damals nur auf sein Glück verlassen?
Auf irgendeinen glücklichen Zufall?
Ich habe versucht, mir eine Lösung für den Fall des Einsatzes der Schusswaffe zurechtzulegen. Ich wollte niemanden erschießen.
Auf dem Schießplatz sah ich ein, dass ein Schuss auf die unteren Extremitäten das Leben des Getroffenen genauso beenden konnte, denn die Wirkung der AK war brutal.
Also war diese Lösung für mich keine.
Deshalb gezielte Einzelschüsse daneben.
Bei einem Angriff auf meine Person hätte ich ganz sicher die Schusswaffe eingesetzt.

Aus deinem Post kann ich nicht entnehmen, welche Handlung du dir für eine brenzlige Situation (Flüchtling will über die Grenze)
zurechtgelegt hast. Nur auf das Glück zu verweisenen, sagt mir nicht allzu viel. Niemand kann mir weismachen, dass er unbekümmert in die Schicht ging und nur hoffte, er würde ohne Vorkommnis so einfach wegkommen.
Ich will nicht bohren und auch keine Ausflucht erzwingen. Das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Du hast mich aber konkret gefragt und nun frage ich dich.
Grüße von Andreas
Nov65
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon SkinnyTrucky » 30. September 2014, 16:39

Nov65 hat geschrieben:Ich habe versucht, mir eine Lösung für den Fall des Einsatzes der Schusswaffe zurechtzulegen. Ich wollte niemanden erschießen.


Ich könnt mir vorstellen, das sich jeder mal mit dem Thema auseinandergesetzt hat, der da am Kanten langlatschen musste....da zu stehen mit 'ner scharfen Knarre und wenig Training damit und aufzupassen das sich kein volkseigener Mensch dünne macht, naja....ein jeder wird sich dazu Gedanken gemacht haben.... [denken]


groetjes

Mara
Wenn es heute noch Menschen gibt, die die DDR verklären wollen, kann das nur damit zusammenhängen, dass träumen schöner ist als denken.... (Burkhart Veigel) Bild
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon augenzeuge » 30. September 2014, 16:47

Thoth hat geschrieben:Was bist du nur für ein erbärmliches und armes Würstchen...
Thoth


Da hammers wieder....und er merkt es nicht einmal. [flash] Aber andere darauf hinweisen, wenn bei ihm das Bitte fehlt.
AZ
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon Spartacus » 30. September 2014, 18:17

Interessierter hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:
Nov65 hat geschrieben:Aber die DDR heute besser zu reden als sie war,


[flash] Das überlasse ich auch anderen und sage ihnen wenn sie dummes Zeug erzählen. Genau so halte ich es aber auch mit denen die sie schlechter machen wollen als sie war. So manch eine Schauergeschichte geht mir genauso auf den Zeiger.


Noch schlechter ? Ging das überhaupt, ohne nicht irgendwann bei Hitler und Stalin zu landen ? Als damaliger Privilegierter vermute ich einmal, dass eine wirklich Einschätzung der persönlichen Freiheiten der einzelnen Bürger, mindestens damals Dir gar nicht möglich war, im Gegensatz zu heute.



Gruß
" Der Interessierte "


Einspruch Euer Ehren, das kann man nicht so stehen lassen,

ich habe ja nach 1984 einen guten teil der Welt kennen gelernt und war als gelernter DDR Bürger teilweise echt entsetzt,
über die Bedingungen, unter denen viele Menschen damals - und auch heute noch - leben mussten.
Aus diesem Blickwinkel betrachtet, stellte ich damals auch mit Erstaunen fest, das es den Menschen in der DDR relativ
gut ging. Und tja, diese Menschen besaßen alle die persönliche Freiheit, nur nutzte sie ihnen nichts. Sie hätten diese,
gegen die Diktatur DDR und einen vollen Bauch sicherlich liebend gerne eingetauscht.

Ich vermute mal, Dille wird es so ähnlich sehen und ich vermute ebenfalls, das es das ist, was Kristian sagen will, wenn
er meint, das nicht alles schlecht war, in der kleinsten DDR der Welt.

LG

Sparta


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Nicht Deutschland schafft sich ab, sondern Deutschland schaltet sich ab.
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon Edelknabe » 30. September 2014, 18:41

Ironie mit Humor ein..."Der Kolonialherr(hier benannt mit Interessierter) sieht den Neger (hier benannt mit DDR-Bürger)nicht. Er wird den Neger und seine damalige Würde auch nie erkennen, steht also damals und heute da...breitbeinig, sein Blick recht herablassend ob dieser unzähligen Neger um ihn herum...er schnippt mit dem Finger nach dem Kuli mit der Ritschka, setzt seinen blankgewichsten Stiefel aufs Trittbrett...da rutscht der Stiefel weg, er strauchelt, stolpert und fällt voll mit dem Gesicht in die von .....haufen übersäten Gasse.Der Kuli, gerade noch vorübergebeugt prustet los....."

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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon augenzeuge » 30. September 2014, 18:45

Edelknabe hat geschrieben:Ironie mit Humor ein..."Der Kolonialherr(hier benannt mit Interessierter) sieht den Neger (hier benannt mit DDR-Bürger)nicht. Er wird den Neger und seine damalige Würde auch nie erkennen, steht also damals und heute da...breitbeinig, sein Blick recht herablassend ob dieser unzähligen Neger um ihn herum...er schnippt mit dem Finger nach dem Kuli mit der Ritschka, setzt seinen blankgewichsten Stiefel aufs Trittbrett...da rutscht der Stiefel weg, er strauchelt, stolpert und fällt voll mit dem Gesicht in die von .....haufen übersäten Gasse.Der Kuli, gerade noch vorübergebeugt prustet los....."

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So hier?

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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon Dille » 30. September 2014, 19:57

Spartacus hat geschrieben:Einspruch Euer Ehren, das kann man nicht so stehen lassen,

Ich vermute mal, Dille wird es so ähnlich sehen und ich vermute ebenfalls, dass es das ist, was Kristian sagen will, wenn
er meint, dass nicht alles schlecht war, in der kleinsten DDR der Welt.


Ja @Sparta, ich stimme Dir hier voll zu, und wenn man meine Anfangs- Postings las, dort habe ich das auch versucht, so rüberzubringen. In meinen Briefen aus meiner USA- Zeit/ meinen Monaten in Südamerika habe ich für mich das Fazit gezogen, daß die Hälfte der Menschen dankbar wäre, so wie in der DDR "leben zu dürfen" - so klar habe ich das formuliert. Die Grundbedürfnisse befriedigt -- eine Behausung, eine Arbeit, ein Einkommen um satt zu werden, eine Grundbildung und ein Gesundheitswesen ohne Ansehen des Status.
Diese Erkenntnis hat nichts an meiner Einstellung zur DDR geändert, nur hatte ich diese von einem anderen persönlichen Level, sind die Grundbedürfnisse befriedigt, darf es auch gern etwas mehr darüber hinaus (über ein gesichertes Überleben) sein -- und das ginge sicherlich auch Kubanern oder Süd- Amerikanern nicht anders -- letztlich ist dies auch Antrieb eines gesellschaftlichen Fortschritts (...oder nachdenklicher, auch Niedergangs....??).

Gruß, Dille
Dille
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon Wosch » 30. September 2014, 20:03

Spartacus hat geschrieben:
Einspruch Euer Ehren, das kann man nicht so stehen lassen,

ich habe ja nach 1984 einen guten teil der Welt kennen gelernt und war als gelernter DDR Bürger teilweise echt entsetzt,
über die Bedingungen, unter denen viele Menschen damals - und auch heute noch - leben mussten.
Aus diesem Blickwinkel betrachtet, stellte ich damals auch mit Erstaunen fest, das es den Menschen in der DDR relativ
gut ging. Und tja, diese Menschen besaßen alle die persönliche Freiheit, nur nutzte sie ihnen nichts. Sie hätten diese,
gegen die Diktatur DDR und einen vollen Bauch sicherlich liebend gerne eingetauscht.

Ich vermute mal, Dille wird es so ähnlich sehen und ich vermute ebenfalls, das es das ist, was Kristian sagen will, wenn
er meint, das nicht alles schlecht war, in der kleinsten DDR der Welt.

LG

Sparta



Einspruch Euer Ehren, das möchte ich nun So nicht stehen lassen,
natürlich ging es vielen Menschen auf der großen weiten Welt im Verhältnis zu den DDR-Bürgern weitaus schlechter, waren vom Hungertod bedroht, willkürliche Opfer ihrer herrschenden Obrigkeit, Naturkatastrophen, Kriegshandlungen -und auf Gedeih und Verderb mörderischen Regimen rechtlos ausgeliefert. An diesen Tatsachen werden sich auch alle Anderen der hier versammelten User nicht reiben wollen, nur hat das mit der Empfindung von @Karnak nicht das geringste zu tun.
Das "klein bischen Zufriedenheit" mit dem Leben in der DDR, daß er gerne bei seinen ehemaligen Mitbürgern einfordern möchte ist doch im Hinblick darauf daß Diese sich in der DDR "so wohl gefühlt hatten" daß sie dieser auf Nimmerwiedersehen den Rücken kehrten oder diese verlassen wollten doch etwas zuviel verlangt.
Er begeht hier einen fundamentalen Fehler in dem er seine eigene Zufriedenheit in Verkennung der Lebensumstände auf die Gesamtheit seiner damaligen Mitbürger "delegieren" möchte. Alleine daß er nicht begreifen will/kann daß das sich "Einrichten" in der DDR trotzt "Kleingarten-Idylle" die Menschen nicht von dem Wunsch nach persönlicher Freiheit (mit Allem was damit verbunden ist) abhalten kann/konnte, erübrigt im Grunde genommen ein weiter führendes Gespräch mit ihm über die Bedeutung von Wörtern wie "Zufriedenheit" und in der DDR "eingerichtet" sein.
Letzteres war doch an der Tagesordnung, das sich einrichten war doch überhaupt erst einmal die Voraussetzung dafür daß man einigermaßen mit dem "Arsch an der Wand" lang kam, politisch den "Linientreuen" spielen, sich ein erträgliches Umfeld schaffen, seinen Frust nicht öffentlich zur Schau stellen und sich auf das Glücklichsein innerhalb der Familie konzentrieren.Das äußerste was man sich genehmigte war ein Schulterzucken und dabei "Was will man machen" vor sich hin brabbeln.
Das "bischen Zufriedenheit" daß dabei rüberkommen sollte, kann es doch nicht gewesen sein, tagtäglich die persönliche Beschneidung seiner in der Verfassung garantierten Rechte mit zu erleben, sich gegenüber den menschenverachtenen Bestimmungen, Verfügungen und Gesetzen nicht zur Wehr setzen können und mit den Todesdrohungen einer nach innen gerichteten Grenze leben zu müssen, wie kannst Du da diese "Zufriedenheit" von Denen einfordern, Denen Du mit Deiner eigenen Händen Arbeit an ihren Vorstellungen von "Freiheit", Glück" und "Zufriedenheit" ohne "Unrechtsbewußtsein" im Wege standest?
Nun kannst Du @Karnak gerne wieder mit einem oder mehreren "ABER" kommen, dann "aber" bitte auch mit Begründungen dafür, wieso man sich trotzt Allem ein "bischen" zufrieden zeigen sollte, dafür etwa daß man in der DDR nicht verhungern brauchte, oder etwa daß es Dich und Andere gab, die nur auf das Wohl ihrer quasi "entrechteten" Mitbürger achteten??
Ich denke da müssen bessere Beispiele her, konkrete und nachvollziehbare und vielleicht auch etwas mehr zum nicht gerne gehörten Begriff des sich "Einrichten",

Aus Kassel, Wosch, [hallo]
Wosch
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon Dille » 30. September 2014, 21:17

Hallo @Wosch --- diese Diskussion führt zwar etwas vom eigentlichen Thema weg, ich hoffe, daß es mal kurz toleriert wird.

Aber ich möchte mal aus Deinem letzten Statement festgehalten haben, daß es Unrechts- Regimes aller Coleur gegeben hat/ gibt, nicht nur kommunistische oder "DDR", dies also ein Phänomen ist, das nicht an den vielbeschworenen Produktionsverhältnissen festgemacht werden kann. Ich will auch noch aus eigenem Erleben festgehalten haben, daß der "Hort der Freiheit" (USA) jedwedes Unrechts- Regime in der Welt solange gehätschelt hat, wie es sich stramm anti- kommunistisch gebärdet hat.

Und nun will ich Dir auch noch ein paar Worte dazu sagen, wie ich meine Zeit in der DDR empfunden habe : ich war unzufrieden mit meinen Randbedingungen, aber auch wiederum nicht so unzufrieden, daß ich mich bei "der großen Liebe" nicht auch trotzdem "eingerichtet" hätte und nicht jeden Tag griesgrämig herumgelaufen wäre und mit meinem Schicksal gehadert hätte --- ich hätte meine Arbeit gemacht (aber keine Karriere, die ich übrigens hier auch nicht machen wollte, da meine Prioritäten anders liegen, ich bin moderat- faul), ich hätte weiterhin gerudert, meine Kinder wären in die Ruderei hineingewachsen --- hätte ich deshalb nun unglücklich sein sollen ?? Was habe ich von all meinen Dienst-/ Privatreisen auf dieser Seite mitgebracht ?? Daß ich mich im Rechts- und Sozialsystem der Bundesrepublik noch am Wohlsten fühle (klimatisch wäre es nachbesserungsbedürftig, aber das mag ja kommen...), aber auch dies ist nur die halbe Wahrheit, es ist nicht nur das Rechts-/ Sozialsystem, es ist auch ein Geschichtsbewußtsein, gerade heute waren wir noch auf dem Rückweg aus Mainfranken in Rothenburg und Dinkelsbühl, da ist 'ne Kirche schon mal im 13. Jhdrt. erbaut oder Piccolomini hat die Stadtmauer beschossen --- sowas ist für mich auch Heimat (fränkischer Wein sowieso), aber, das hätte ich sinngemäß in der DDR auch gehabt, @Pentium ist für mich so'n Beispiel dafür --- für mich bestreite ich mal, daß ich in einer DDR nicht auch ein zufriedenes, zugegebenermaßen anders zufriedenes, Leben geführt haben könnte.

Ich bin jedenfalls solidarisch mit jenen Forenteilnehmern, die sich nicht im Nachhinein irgendeine Unzufriedenheit auf- diskutieren lassen, letztlich zählt doch nur (bis auf ganz wenige Sendungsbewußte) das Wohlfühlen im ganz persönlichen Umfeld , oder ?? Und aus meinem Bekanntenkreis kann ich diesen Eindruck nur bestätigen, ich kenne keine meiner Freundschaften, die nun mit ihrem Schicksal hadern würden, ebenso, ich schrieb darüber, wir hatten wieder ein Treffen der EX- TU Dresdner Anfang September, diese sind so zu 85 % mit der Entwicklung zufrieden (meine Einschätzung), genießen die neuen Möglichkeiten --- aber irgendeine riesengroße Unzufriedenheit über die Jahre von 1970 bis 1989 kann ich dort bei keinem heraushören.

Gruß, DIlle
Dille
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon vs1400 » 30. September 2014, 23:34

Nov65 hat geschrieben:Hi @Vs1400,
ja, auch das Glück war bei so manchem Grenzer. Glück, dass er nicht durch einen Dritten zu Schaden kam.
Glück, dass eine Handlung in seiner Dienstzeit nicht ab 1990 vor einem Gericht abgeurteilt wurde. Aber durfte man sich damals nur auf sein Glück verlassen?
Auf irgendeinen glücklichen Zufall?
Ich habe versucht, mir eine Lösung für den Fall des Einsatzes der Schusswaffe zurechtzulegen. Ich wollte niemanden erschießen.
Auf dem Schießplatz sah ich ein, dass ein Schuss auf die unteren Extremitäten das Leben des Getroffenen genauso beenden konnte, denn die Wirkung der AK war brutal.
Also war diese Lösung für mich keine.
Deshalb gezielte Einzelschüsse daneben.
Bei einem Angriff auf meine Person hätte ich ganz sicher die Schusswaffe eingesetzt.

Aus deinem Post kann ich nicht entnehmen, welche Handlung du dir für eine brenzlige Situation (Flüchtling will über die Grenze)
zurechtgelegt hast. Nur auf das Glück zu verweisenen, sagt mir nicht allzu viel. Niemand kann mir weismachen, dass er unbekümmert in die Schicht ging und nur hoffte, er würde ohne Vorkommnis so einfach wegkommen.
Ich will nicht bohren und auch keine Ausflucht erzwingen. Das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Du hast mich aber konkret gefragt und nun frage ich dich.
Grüße von Andreas


@"Nov65",
du erwähnst hier " ... Glück, dass er nicht durch einen Dritten zu Schaden kam. ..."
und dass ist ein dehnbarer begriff, zumindest für mich.
der dritte konnte ein läufer sein wie auch das grenzdienstsystem an sich. was das letztere betrifft und da hab ich durchaus ne träne im auge,
es gingen nicht wenige gezeichnet nach hause, leider auch körperlich.

von einem persönlichen angriff ging ich nie so richtig aus,
daher lasse ich das mal einfach offen stehen.

damals ging ich ja praktisch immer auf gut glück in den busch.
denn,
was wusste man schon wirklich von seinem begleiter wirklich. daher hab nie auch nie geschlafen, meine postenbrote selber gemacht und den tee gebrüht.
wie sich ein posten/ begleiter im extremfall gezeigt hätte, bleibt für mich spekulativ.
der dümmste fall wäre jedoch gewesen, dass er überfordert gewesen wäre und selber entschieden hätte oder eben unkontrolliert gehandelt hätte.
wofür ich auch heute wohl noch verantwortlich gemacht werden würde.

daher habe ich mir nie diese frage gestellt @"Nov65",
jedoch auch,
weil mir die DV vorgab, dass meine schusswaffe die letzte möglichkeit sei und ich immer intuitiv handeln müsste.

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon Edelknabe » 1. Oktober 2014, 08:04

Wenn dieser gelebte DDR-Bürger nicht so wie unser Wolfgang wosch im Tankwagen (mit den Dieselresten am Boden, die seine Schuhsohlen ablöste)gen Westdeutschland geflüchtet ist, dann gilt für unseren Wolfgang nur Eines....seine irgendwie einseitige sture Denke ( und dazu siehe doch sein Vortext.)

Keiner kann unserem Wolfgang genügen, Keiner nicht Einer,der in dieser kleinen DDR ,diesem anderen deutschen Staat im Osten geblieben ist...somit einfach nur arbeitete,schaffte, beschaffte, schwitzte, fror,sich am Ofen wärmte, einfach nur lebte, liebte, lachte, weinte,ruhte, tanzte,plante,träumte, der lernte und das wohl jeden einzelnen Tag dazu.

Rainer-Maria also das wäre ja noch schöner was...uns Wolfgang...wäre ja noch schöner...hahahuhi..."alter Sturkopp"

Und allen einen guten Tag ins Forum
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon Dr. 213 » 1. Oktober 2014, 15:37

Ach Rainer, mir scheint, als ob du den wahren Wert einer freiheitlichen Demokratie noch nicht zu schätzen gelernt hast.
Weil du nach 1989 leistungslos in den Genuss der neuen Freiheiten gekommen bist ?

"somit einfach nur arbeitete,schaffte, beschaffte, schwitzte, fror,sich am Ofen wärmte, einfach nur lebte,
liebte, lachte, weinte,ruhte, tanzte,plante,träumte, der lernte und das wohl jeden einzelnen Tag dazu."

Das alles haben Sklaven und Leute im Knast auch. Zum wahren Glück gehört aber noch was anderes: Es nennt sich Freiheit.

Ich finde das Thema "einerichtet" sein passt eigentlich besser in die Rubrik "Leben in der DDR".


Gruß
Dr. 213
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon Nostalgiker » 1. Oktober 2014, 15:48

Dr. 123 kannst du vielleicht mal kurz erläutern was du unter "Freiheit" verstehst?

Komm mir aber bitte nicht mit solchen Plakativen wie 'Reisefreiheit', 'ich kann alles sagen was ich will', oder 'ich kann mich ausprobieren' .....

Hatte ich nicht ausgerechnet von dir die Phrase 'Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit' gelesen?

Thoth
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon pentium » 1. Oktober 2014, 16:15

Thoth hat geschrieben:Dr. 123 kannst du vielleicht mal kurz erläutern was du unter "Freiheit" verstehst?

Komm mir aber bitte nicht mit solchen Plakativen wie 'Reisefreiheit', 'ich kann alles sagen was ich will', oder 'ich kann mich ausprobieren' .....

Hatte ich nicht ausgerechnet von dir die Phrase 'Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit' gelesen?

Thoth


Nein, die "Phrase" stammt meines Wissen vom User @ Beethoven. Wobei @Beethoven eigentlich keine Phrasen verbreitet.

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*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon Volker Zottmann » 1. Oktober 2014, 16:23

pentium hat geschrieben:
Thoth hat geschrieben:Dr. 123 kannst du vielleicht mal kurz erläutern was du unter "Freiheit" verstehst?

Komm mir aber bitte nicht mit solchen Plakativen wie 'Reisefreiheit', 'ich kann alles sagen was ich will', oder 'ich kann mich ausprobieren' .....

Hatte ich nicht ausgerechnet von dir die Phrase 'Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit' gelesen?

Thoth


Nein, die "Phrase" stammt meines Wissen vom User @ Beethoven. Wobei @Beethoven eigentlich keine Phrasen verbreitet.

mfg
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Und @Beethoven hatte Friedrich Engels zitiert!
Volker Zottmann
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon Nostalgiker » 1. Oktober 2014, 17:49

Na klar Volker Zottmann für Zitate von deutschen Philosophen war Friedrich Engels zuständig .........., Manno ist das peinlich

Thoth
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Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon augenzeuge » 1. Oktober 2014, 18:09

Thoth hat geschrieben:Dr. 123 kannst du vielleicht mal kurz erläutern was du unter "Freiheit" verstehst?


Oh, nee, das haben doch schon andere vor kurzer Zeit erfolglos versucht.... [flash]
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon augenzeuge » 1. Oktober 2014, 18:11

pentium hat geschrieben:
Thoth hat geschrieben:Dr. 123 kannst du vielleicht mal kurz erläutern was du unter "Freiheit" verstehst?

Komm mir aber bitte nicht mit solchen Plakativen wie 'Reisefreiheit', 'ich kann alles sagen was ich will', oder 'ich kann mich ausprobieren' .....

Hatte ich nicht ausgerechnet von dir die Phrase 'Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit' gelesen?

Thoth


Nein, die "Phrase" stammt meines Wissen vom User @ Beethoven. Wobei @Beethoven eigentlich keine Phrasen verbreitet.

mfg
pentium


Richtig. Was oder wer ist nun peinlich?
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon Volker Zottmann » 1. Oktober 2014, 18:39

Thoth hat geschrieben:Na klar Volker Zottmann für Zitate von deutschen Philosophen war Friedrich Engels zuständig .........., Manno ist das peinlich

Thoth


Sorry muss ich sagen, denn ....Und nun nöle weiter, Thoth! [flash] Peinlich ist nur einer, der sich hier Thoth nennt!

[b] » spartacus 30. September 2014, 19:36

Engels hat einmal geschrieben: "... Freiheit ist auch die Einsicht in die Notwendigkeit ..."

Ein beliebtes Zitat im real existierendem Sozialismus der DDR. Gehört habe ich das zum letzten Mal, als
es mein Führungsoffizier ( Leutnant) in Bautzen dazu benutzte, um den verirrten Schäflein im Rotlichtuntericht
klar zu machen, das Freiheit nicht unbedingt so gesehen werden muss, das man mal eben hinreisen kann, wo
hin man will.

Billig, wie ich ihn dann gleich darauf belehrte. [flash]

LG
Sparta
[/b]
Zuletzt geändert von Volker Zottmann am 1. Oktober 2014, 18:46, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon Spartacus » 1. Oktober 2014, 18:41

Thoth hat geschrieben:Na klar Volker Zottmann für Zitate von deutschen Philosophen war Friedrich Engels zuständig .........., Manno ist das peinlich

Thoth


Hier das Zitat ( verkürzt) von Beethoven. [shocked]

Beethoven hat geschrieben:
Engels hat einmal geschrieben: "... Freiheit ist auch die Einsicht in die Notwendigkeit ..."
Schon die alten Römer hielten sich daran - Lets loqui cum altera parte.

Gruß Jörg


Von hier: viewtopic.php?f=17&t=6969

LG

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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon Nov65 » 1. Oktober 2014, 18:45

Oh nein, nach 25 Jahren Freiheit der Gedanken, freien Wahlen ohne Wahlfälschung, Mehrparteiensystem, Möglichkeit von Zivildienst, Verbannung von Parteien und Parteienwerbung aus den Schulen, freie Wahl des Lebensmittelpunktes auf der ganzen Welt, Presse-und Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit...nun höre ich mit der möglichen Aufzählung weiterer Freiheitsinhalte auf,
wird hier ein User von @Thoth aufgefordert Freiheit zu definieren.
Und nur, um irgendwo ein Haar in der Suppe zu finden.
@Thoth, stell doch einigen ehemaligen Besetzern der Prager Botschaft deine hintersinnige Aufgabe. Wäre spannend.

Heute in der SVZ behauptete Herr Gregor Gysi, die DDR sei kein Unrechtsstaat gewesen.Allerdings weicht er auf die Zeit der DDR-Gründung aus und nimmt zu Inhalten der Diktatur keine Stellung.
Wo soll das nur noch hinführen? Aber am besten, müde lächeln und machen lassen.
Grüße von Andreas
Nov65
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon Nostalgiker » 1. Oktober 2014, 19:27

Volker Zottmann hat geschrieben:
Thoth hat geschrieben:Na klar Volker Zottmann für Zitate von deutschen Philosophen war Friedrich Engels zuständig .........., Manno ist das peinlich

Thoth


Sorry muss ich sagen, denn ....Und nun nöle weiter, Thoth! [flash] Peinlich ist nur einer, der sich hier Thoth nennt!

[b] » spartacus 30. September 2014, 19:36

Engels hat einmal geschrieben: "... Freiheit ist auch die Einsicht in die Notwendigkeit ..."

Ein beliebtes Zitat im real existierendem Sozialismus der DDR. Gehört habe ich das zum letzten Mal, als
es mein Führungsoffizier ( Leutnant) in Bautzen dazu benutzte, um den verirrten Schäflein im Rotlichtuntericht
klar zu machen, das Freiheit nicht unbedingt so gesehen werden muss, das man mal eben hinreisen kann, wo
hin man will.


Billig, wie ich ihn dann gleich darauf belehrte. [flash]

LG
Sparta
[/b]


Bei allem Respekt; den du Augenscheinlich vergessen lässt; streite ich mich nicht mit dir über den Ursprung von Zitaten. Spartacus erinnert sich in einem bestimmten Zusammenhang daran und es; das Zitat; nun diesem eventuellem Vollhonk von Führungsoffizier und damit aus unerfindlichen Gründen nur Engels zuzuordnen ...., ok Sparta sei dafür entschuldigt.
aber das du Volker Zottmann der angeblich alles wußte und den völligen Durchblick hat wie du von dir selbst behauptest diese nicht verifizierte Aussage von Spartacus hier als Beleg heranziehst um zu "Beweisen" das ich peinlich in meiner Aussage sei kann nur deiner grenzenlosen Überheblichkeit, Unkenntnis; ergo Dummheit geschuldet sein. Eine andere Umschreibung für Dummheit ist mir leider entfallen und ich finde deine plakativ, platten Angriffe gegen mich noch nicht mal peinlich.
Willst wissen warum? Ganz einfach weil sie von dir kommen.
Übrigens geht das Zitat auf Hegel zurück aber wen interessiert das hier schon groß, bei den geistigen Koryphäen welche hier herumschwirren und sich in ihrer unwissenden Überheblichkeit suhlen interessieren sie sich doch sowieso nicht für solche belanglose Details, Hauptsache sie können ihre Häme hier abspritzen wenn für mehr nicht mehr reicht.

Thoth

PS.: Nov65 pass bloß auf das du beim müde lächeln keinen irreparablen Krampf in den Mundwinkeln bekommst.
Und mir mit vulgärphilosophischen Deutungen des Freiheitsbegriffes zu kommen gehört schon eine gewisse Dreistigkeit. Aber was soll ich von Edeldemokraten auch erwarten, Theorie und wissenschaftliche Betrachtungsweise scheint nicht zu seinen Kernkompetenzen zu gehören, Hauptsache er beweist mit seiner Bemerkung seine Toleranz gegenüber Menschen die eine andere Meinung haben als er.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon Dr. 213 » 1. Oktober 2014, 19:57

Thoth hat geschrieben:Dr. 123 kannst du vielleicht mal kurz erläutern was du unter "Freiheit" verstehst? NEIN !

Komm mir aber bitte nicht mit solchen Plakativen wie 'Reisefreiheit', 'ich kann alles sagen was ich will', oder 'ich kann mich ausprobieren' .....

Hatte ich nicht ausgerechnet von dir die Phrase 'Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit' gelesen? 3 mal NEIN !

Thoth


Ich finde es schade, dass der Fred vom Thema abkommt.
Aber das kann ich so ohne Kommentar nicht stehenlassen:

Wie kommste darauf, ich hätte Engels oder Hegel zitiert, das passt doch gar nicht zu mir ?

Ich sag dir was zu Engels.
Ein Träumer. Ohne den finanziellen Hintergrund seiner Familie hätten er und sein Kumpel Marx keine
Zeit für ihre pseudowissenschaftlichen Spinnereien gehabt.

Zeit ist auch ein gutes Stichwort.
Wieviel Lebenszeit wurde Menschen in der DDR gestohlen, mit M/L und Parteilehrjahr und dem ganzen Quatsch ?

Wieviele haben spät am Abend noch diesen Unsinn gepaukt ?

Wieviele Synapsen sind dadurch damals falsch zusammengewachsen und sorgen sogar bis heute für Irritationen
wenn diese längst überholten Ansichten immer wieder auf's neue sturr als richtig verdeidigt werden ?

Gruß
Dr. 213
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon Nostalgiker » 1. Oktober 2014, 20:12

Das ist aber Schade Dr. No, Dr. Kimble oder war es doch nur 213?

Da du dich ja laut Eigenaussage nie mit M/L und/oder Parteilehrjahr herumschlagen mußtest in der DDR finde ich deine Echauffiertheit deswegen schon ein klein wenig grenzwertig.
Offenbar weißt du noch nicht mal über was du so schreibst wenn der Abend lang ist .....; Lebenszeit verplempern?

Dein 'Nein' nehme ich übrigens als Eingeständnis das du mit dem Freiheitsbegriff nichts anfangen kannst und meinst einfach "klug" daherschwätzen dazu reicht.

Thoth
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon andr.k » 1. Oktober 2014, 20:34

Ist heute "Thothtag"? [flash]

Nach 25 Jahren noch so abgehen... Einfach köstlich. [grins]

AK

P.S. Geht bestimmt gleich weiter...die "Dauerwerbesendung" für und mit dem gelben Punkt (Mond).
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon SkinnyTrucky » 1. Oktober 2014, 20:38

andr 88-1 hat geschrieben:Mond


Vor oder dahinter.... [ich auch]

Ich weiss, der Thoth trägt meine Frage mit Fassung.... [smile]


groetjes

Mara
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon andr.k » 1. Oktober 2014, 20:41

SkinnyTrucky hat geschrieben:
andr 88-1 hat geschrieben:Mond


Vor oder dahinter.... [ich auch]

Ich weiss, der Thoth trägt meine Frage mit Fassung.... [smile]


groetjes

Mara



Der mit dem "oben drauf". [grins]

Andreas [wink]
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon augenzeuge » 1. Oktober 2014, 21:21

Thoth hat geschrieben:Dein 'Nein' nehme ich übrigens als Eingeständnis das du mit dem Freiheitsbegriff nichts anfangen kannst und meinst einfach "klug" daherschwätzen dazu reicht.
Thoth


Wenn man so einen Unsinn schreibt- nachdem man die Fluchtgeschichte gelesen hat- muss man ein echtes Problem haben. Bei welchem Flüchtling ging es nicht um die Selbstbestimmung des Willens bzw. Handelns? Das suchten doch nahezu alle Flüchtlinge, weil dies die DDR aus bekannten Gründen nicht bieten konnte.

Ich denke, gerade du, Thoth, hast bis heute den Begriff Freiheit nicht wirklich verstanden, weil du ihn nicht gefühlt hast. Er ist für dich nach wie vor etwas Fremdes, Unverstandenes, etwas, was in deiner Gesinnung als negativ fest verankert ist. Weißt du warum? Weil du ihm absolut nichts entgegensetzen kannst, außer andere den Begriff definieren zu lassen und sich dann in deren Definition ein Korn herauszupicken, auf dem du rumtrampeln kannst. Natürlich nicht ohne den anderen lächerlich stehen zu lassen. Und das Ganze nennst du dann faire Kommunikation?

Wenn du- so wie du es heute betreibst- mit Usern umspringst, dann musst du dich nicht wundern, wie man dich behandelt. Mach das mal woanders....aber das traust du dich ja nicht.
AZ
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Beitragvon Nostalgiker » 1. Oktober 2014, 22:05

Augenzeuge, falls je mal Bedarf an therapeutischen Gesprächen haben sollte, du wirst es nicht sein nachdem Gesülze welche du hier abgelassen hasr. Ganz zu schweigen von deinen therapeutischen Fähigkeiten bei mir was zu deuten.

Klar das du völlig fremdgesteuert in der DDR warst, wahrscheinlich mußtest du Berufsausbildung mit Abitur machen. Man hat dich gezwungen.

Thoth
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