Nov65 hat geschrieben: Erwartet er, dass die Ukraine sein Pufferland, sein Aufmarschgebiet zur NATO wird? Denken, wie wir es von der Sowjetunion her kennen.
Grüße von Andreas
Nov65 hat geschrieben:Hi @SCORN,
ich habe die Russen immer gemocht, war nach 1992 sehr oft geschäftlich dort. Der erste Mann, der mich als Baby im Juni '45 herzte und küsste, war ein russischer Soldat. Diese Überlieferung meiner Mutter hat sich bei mir bis heute als sehr angenehm gehalten. A ber gestatte mir, dass ich das Benehmen Putins so gar nicht mag. Er entspricht meiner Meinung nach nicht den Anforderungen an einen intelligenten, weisen und weitsichtigen Staatsmann.
Die aktuellen Vorgänge um die Krim und die Ostukraine nehme ich zum Anlass dieser Meinungsaussage.
Wohin soll das Säbelrasseln noch führen? In einen Kalten Krieg wäre schon schlimm genug, für beide Seiten, obwohl die Sowjetunion ja bereits einen Kalten Krieg verloren hat.
Einen erneuten übersteht Russland, zumindest das Regime Putin, nicht. Das wird das Volk angesichts der dann kommenden Entbehrungen nicht hinnehmen.
Aber wo ist der Ausweg? Verhandelt wurde wohl zur Genüge. Putin pfiff darauf. Russland soll eben von Faschisten umzingelt sein. Diese Parole ist ein Totschlagargument, und leider folgt ihm dank der Agitation das russische Volk, noch.
Die aktuellen Nachrichten über die Einstellung der Kampfhandlungen sollten wir abwarten.
Nein, ich werde mich nicht freiwillig zu irgendeiner Kampftruppe zur Rettung der Ukraine melden. Andere sind auch nicht aufgerufen. Das machen aber die Russen und sicher auch die Ukrainer, denen dies nicht vorzuwerfen ist. Es ist ihr Vaterland!
Abendlichen Gruß von Andreas
Nov65 hat geschrieben:.
Aber wo ist der Ausweg? Verhandelt wurde wohl zur Genüge. Putin pfiff darauf. Russland soll eben von Faschisten umzingelt sein. Diese Parole ist ein Totschlagargument, und leider folgt ihm dank der Agitation das russische Volk, noch.
![Wink [wink]](./images/smilies/wink.gif)
Nov65 hat geschrieben:Hi @SCORN, Flüchtigkeitsfehler passieren eben, wenn der Geist, der Mund und hier die Finger schneller sind als das Rechtschreibdenken. Aber sie sind ja auch als Flüchtigkeitsfehler auszumachen.
In vielem stimme ich dir ja zu: Die Russland zuwenig beachtende Außenpolitik von D und Europa. Die moderne Jugend in Russland u.a.m.
Dennoch bleibt der "Krimcoup" eine Invasion. Da nutzt Putin auch keine Verschleierungstaktik.
Auch seine mehr als offensichtliche Unterstützung der Separatisten, auch durch russische Truppen.
Dennoch gebe ich die Hoffnung noch nicht auf, dass es ein befriedigendes Ende gibt.
Grüße von Andreas
http://moskowblogs.blogspot.ru/2013/10/blog-post.htmlHPA hat geschrieben:
Warum 80 % (waren es zufällig sogar 81%?)der Russen hinter Putin stehen? Kein Wunder bei dem monatelangen Beschuss aus der gleichgeschalteten russischen Propagandamaschinerie.
HPA hat geschrieben: Die dortigen Zivilisten in Mariupol,welche seit gestern heftigsten Artilleriefeuer ausgesetzt sind,haben eine ziemlich eindeutige Meinung über Putin und seine Lügen.
HPA hat geschrieben:.......... klingelts? ......
HPA hat geschrieben:scorni du belustigst mich...aber ich muss dich enttäuschen. sogar darüber hinaus. Aber das geht dir im Grunde genommen ein feuchten Kehricht an welchen d.R. Dienstgrad ich jetzt führe,capiche?Aber Deine Reaktion zeigt nur ,wie du wirklich tickst.
![Gluecklich [grins]](./images/smilies/grins.gif)
Wie immer. Musst mal Deine Stalkerkollegen zu etwas besserer Arbeit anhalten
Und im übrigen habe ich mir nie angemasst ,die Einblicke eines Exgenerals zu haben ;im Gegensatz zu einem allseits bekannten Mituser,gell?HPA hat geschrieben:Und ich kann nicht erkennen, dass Kujat das Vorgehen der Separatisten in der Ostukraine irgendwie begrüsst oder rechtfertigt.

HPA hat geschrieben:
Das Blöde ist nur,das auch tote russische Soldaten Angehörige haben. Und so mancher sich eben nicht einschüchtern oder bestechen lässt.
Oder denkst Du allen Ernstes ,dass sei alles westliche Propaganda?
Andererseits, die Erwähnung der Soldatenmütter in Russland, die wissen wollen, wo ihre Söhne starben und die
nicht Reaktion des russischen Botschafters.
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