augenzeuge hat geschrieben:
Doch, Sparta, was rechtens ist, spielt immer eine Rolle. Das möglicherweise ähnliche Handeln der Amis spielt dagegen keine Rolle. Wir sprachen von den Ursachen!!
AZ
Der Widerspruch in deinem Satz ist dir schon bewußt?
Blicken wir zurück ins Jahr 1983.
Grenadas gewählte Regierung unter Eric Gairy wurde in einer aufgeheizten Atmosphäre 1979 innerhalb einer bewaffneten Revolution durch das marxistische New Jewel Movement (NJM) gestürzt.
m Februar 1983 lancierte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums Berichte über sowjetische Waffenlieferungen, unter anderem sollten Kampfhubschrauber, Tragflächen-Torpedoboote und MiG-Kampfflugzeuge an Grenada geliefert worden sein. Beweise für diese Behauptungen konnten nicht vorgelegt werden, und auch später wurden keine dieser Waffen je aufgefunden
Wenig später baten die Mitgliedsstaaten der Organisation Ostkaribischer Staaten (OECS) am 21. Oktober 1983 mit damals sechs Mitgliedern sowie Barbados und Jamaika um eine Intervention der USA. Diese hatte zu diesen Zeitpunkt jedoch bereits beschlossen militärisch einzugreifen. Als Gründe hierfür wurde die instabile Lage in Grenada, sowie die Präsenz von amerikanischen Bürgern im Land genannt. Die Anfrage der Mitgliedsstaaten der OECS geschah somit vermutlich auf direkte Einladung der US-Regierung.[9]
Am 25. Oktober 1983 begann somit die Invasion durch die USA.
So und nun erkläre mir mal, wo da der "völkerrechtliche" Unterschied ist, mal ganz davon abgesehen, das man in der
Ukraine noch weit von einer russischen Invasion entfernt ist.
Noch mal kurz zusammengefasst:
Auf Grenada gab es eine gewählte Regierung, die gestürzt wurde, nur das die "neuen" den Amerikanern nicht ins Konzept
passten, also wurde Tabula Rasa gemacht, kurz und schmerzlos entgegen jedem Völkerrecht.
LG
Sparta









