Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Re: Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Beitragvon pentium » 7. Mai 2014, 07:56

Ja Rainer-Maria, man kann Äpfel mit Birnen vergleichen! Man kann auch die Kriminalität in der damaligen DDR mit der Kriminalität im heutigen Deutschland vergleichen! Nur ist das eben ein Äpfel mit Birnen vergleichen. Man könnte auch die Anzahl der Raubüberfälle im Spessart im 16. Jahrhundert mit den Raubüberfällen im Spessart zur heutigen Zeit vergleichen.
Denke doch mal nach Edelknabe!
Drogen spielten in der DDR keine Rolle, sodass die Beschaffungskriminalität entfiel. Täter konnten sich, soweit bekannt, nicht ohne weiteres ins Ausland absetzen. Durch die Abgeschirmtheit der DDR hatte die organisierte Kriminalität (häufig international aufgestellt) kaum eine Chance.
So viel erst mal.

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Re: Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Beitragvon Habicht-3 » 7. Mai 2014, 10:49

Äpfel und Birnen darf man vergleichen. Äpfel und Glühbirnen darf man auch vergleichen, macht aber keinen Sinn.

Aber, RM hat Recht. Unsere etwas zu offenen Grenzen finde ich unheimlich. Und das bereitet ebendrum der OK den Boden.
Wenn ich dann sehe, wieviele leute die Polizei vorhält (bei uns nachts, 44000 EW Stadt mit Landkreis mit EW rund 80 000), nämlich rund 6 Leute - nun ja, dann fühle ich mich ausgesprochen unsicher!
In der DDR war alles undemokratisch und menschverachtend. Dort lebten 17 Millionen Stasiangehörige, die keine Bananen kaufen konnten.
Aber hier, im Forum, da ist alles gut!
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Re: Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Beitragvon pentium » 7. Mai 2014, 15:30

Auf das Hier und Heute bezogen kann man dir und auch Rainer-Maria ja zustimmen, Habicht.
Nur der Edelknabe bringt eben ein Beispiel von heute und fragt dann nach ähnlichen Taten in der DDR. So nach dem Motto: Die Eisenbahnstraße in Leipzig gilt heute als gefährlichstes Pflaster von Leipzig. Es gibt Dealer, Junkies und zuletzt sogar eine Schießerei.
War das zu DDR-Zeiten auch so?
Natürlich nicht! Warum nicht, weiß jeder!

Doch zurück zur Kriminalität in der DDR
Aus einem Artikel in der Zeit von 1973

Von Joachim Nawrocki

Berlin, im März

Weil die hübsche Frau Brigitte immer in blauen heißen Höschen zur Bank kam, schauten die Angestellten am Schalter nicht genau auf das Gesicht hinter ihrer Sonnenbrille. So gelang es ihr, mit gefälschten Unterschriften von einem fremden Konto monatelang Geld abzuheben, weil ihr als Gehaltsbuchhalterin der Kontostand ebenso wie das Aussehen der Kontoinhaberin bekannt waren. Frau Brigitte hatte, so schrieb die Ost-„Berliner Zeitung“ in einem Bericht über die Arbeit der Volkspolizei, nach der Scheidung von ihrem Mann den Halt verloren...]

Ein Zwanzigjähriger richtete in seiner Arbeitsstätte, einer Druckerei, in ohnmächtiger Wut und mit 2,6 Promille Alkohol im Blut einen Schaden von über 7000 Mark an. Er war verärgert, weil ihm wegen einiger Bummeleien die Prämie gekürzt worden war und er an einen anderen, schlechter bezahlten Arbeitsplatz gestellt wurde. Die Strafkammer des Ost-Berliner Stadtbezirks Mitte befand, es handele sich um ein einmaliges Versagen und verurteilte den jungen Mann zum Schadensersatz sowie zu 15 Monaten Freiheitsentzug auf Bewährung...]

„Die Kiste hier, die jeht so mit, die bringt uns 200 Eier ein“, flüsterte eines Tages der vorbestrafte „Wiege-Otto“ dem Kollegen Hannes in einem Ost-Berliner Betrieb zu. Hannes nickte, kassierte hundert Mark, und wurde dafür zu drei Monaten Freiheitsstrafe mit Bewährung, 150 Mark Geldstrafe und Schadensersatz für die gestohlenen 35 Kilo Cervelatwurst verurteilt. „Die Ursachen hierfür“, sagte die Richterin zu Hannes und einem dritten Mitangeklagten, „liegen in Ihrem ungefestigten Bewußtsein.“ Schließlich hatten sich Hannes und sein Freund Hermann trotz jahrelanger Tätigkeit im Betrieb weder zur Mitgliedschaft in der Gewerkschaft noch zu irgendeiner „gesellschaftlichen Arbeit“ überreden lassen...]

Alltagsfälle aus der Gerichtspraxis der DDR. Über schwerere Verbrechen, über Raub und Mord, wird fast nie berichtet. Nur gelegentliche Fahndungsmeldungen und die Verbrechensstatistik der DDR weisen darauf hin, daß auch im anderen Deutschland Kapitalverbrechen begangen werden.

Pro 100 000 Einwohner kam es 1969 in der DDR zu 586 Straftaten, ein Jahr später waren es 620 und 1970 schon 640. In der Bundesrepublik ist die an der Bevölkerungszahl gemessene Kriminalitätsziffer rein statistisch sechsmal höher. Diese große Differenz ist jedoch leicht aus den unterschiedlichen Erfassungsmethoden zu erklären. So haben zum Beispiel die Polizeibehörden der DDR die Neigung entwickelt, unaufgeklärte Straftaten gar nicht erst zu registrieren. Weiterhin werden geringe Eigentumsdelikte, wie Warenhausdiebstähle oder Beleidigungen, Hausfriedensbruch und ähnliches in der DDR nicht als Straftaten geahndet, sondern als Verfehlungen den gesellschaftlichen Gerichten – Konfliktkommissionen und Schiedskommissionen – übergeben. Wirklich vergleichbare Statistiken über die Kriminalität in beiden Teilen Deutschlands gibt es daher nicht.

Die größte Sorge der DDR-Justiz ist die Jugendkriminalität. Sie ist, gemessen an der Zahl der gesamten Straftaten, mindestens ebenso groß, wenn nicht größer als in der Bundesrepublik. Jeder zweite Straftäter in der DDR ist zwischen 14 und 25 Jahre alt.

Neben diesen Jugendlichen, die in der sozialistischen Gesellschaft nicht den rechten Halt finden, gibt es aber auch gefährliche Kriminelle unter den Jungen und Mädchen der DDR. Vor allem das Rowdytum, oft verbunden mit Alkoholmißbrauch, macht den Justizbehörden der DDR ziemliche Sorgen. So sind kürzlich drei Zwanzigjährige, nach Schnaps und Bier und wieder Schnaps, aus der Umgebung Berlins zum Alexanderplatz gefahren, schlugen dort einem fünfzigjährigen Mann ins Gesicht, griffen einen Altersgenossen an und machten sich schließlich über einen dritten Mann her. Der eine von ihnen, Heinz, attackierte den Mann. „Der Bürger setzte sich zur Wehr; verzweifelt und aussichtslos. Das war das Zeichen für Herbert und Hermann, nun ebenfalls unbarmherzig auf ihr Opfer einzuschlagen“, heißt es in einem Gerichtsbericht. Die drei Rowdys, die übrigens – wie fast alle Straftäter – vor Gericht von ihren Arbeitskollegen günstig beurteilt wurden, sind Anfang des Jahres zu je zehn Monaten Gefängnis verurteilt worden...]

http://www.zeit.de/1973/14/muttermale-d ... ft/seite-2

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Re: Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Beitragvon Spartacus » 7. Mai 2014, 17:22

Über schwerere Verbrechen, über Raub und Mord, wird fast nie berichtet.


Ja wie war das eigentlich damals?

Ich meine, wie konnten die - wer auch immer - das unter der Decke halten.
In Bautzen saßen massenhaft Mörder ein, in Hoheneck die weiblichen Pendants, auch hier wohl nicht gerade wenige, aber
gehört hat wohl nie jemand was über diese Mörder?

Komisch war das schon, draußen nach offizieller Lesart alles ruhig, im Knast jede menge Mörder und es kamen ständig
neue nach.

LG

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Re: Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Beitragvon Volker Zottmann » 7. Mai 2014, 17:35

Ganz so still war es nicht!
In QLB wurde vor der Wende lange und ausführlich über einen jungen Hammermörder berichtet.
Ein Brigadierskollege von mir, wohnte in Allstedt, wurde vom eigenen Schwiegervater in dessen Küche in Sangerhausen erstochen. Auch darüber wurde seinerzeit berichtet.
Allerdings waren die Meldungen wesentlich kleiner und nie so reißerisch aufgemacht.
Ich selbst vermute aber, dass es mindestens zwei Statistiken zu Straftaten gab. Wie eben bei den Wahlen. Einmal wurde sicher frisiert, um den Glorienschein zu wahren.

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Re: Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Beitragvon andr.k » 7. Mai 2014, 19:05

Habicht-3 hat geschrieben:Wenn ich dann sehe, wieviele Leute die Polizei vorhält (bei uns nachts, 44000 EW Stadt mit Landkreis mit EW rund 80 000), nämlich rund 6 Leute - nun ja, dann fühle ich mich ausgesprochen unsicher!


Wow 6 Leute, ist das jetzt pro 1000 EW gerechnet oder woher stammt dieser Kenntnisstand? [denken]

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Re: Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Beitragvon Volker Zottmann » 7. Mai 2014, 19:42

Hallo @andr 88-1,

Die Polizei wird wirklich drastisch ausgedünnt. Gerade heute ist die Mitteldeutsche Zeitung voll davon.
In Sachsen-Anhalt sollten 6000 Polizisten verbleiben. Nun greifen die Sparpläne und übrig bleiben etwa 5400.
Aus 69 Revierstationen werden ganze 14!
In Streifenbereichen mit je etwa 24 km Durchmesser soll dann eine 2-Mann PKW-Besatzung unterwegs sein. Je Gemeinde, nach letzter Reform sind das hier mindestens 14 Orte, sollen 2 Kontaktbeamte erreichbar sein. (etwa 12000 Einwohner)
Wo ist da noch Sicherheit.
Gelogen wird, dass sich die Balken biegen: So soll angeblich im Notfall innerhalb 20 Minuten ein Streifenwagen vorfahren. Bei einer Schießerei neben meinem Wohnhaus dauerte deren Anfahrt 1994 schon etwa 40 Minuten....

Fazit: Es sollte sich niemand mehr irgendwo sicher fühlen!

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Re: Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Beitragvon Nostalgiker » 7. Mai 2014, 20:51

Wer die bedingungslose Freiheit als natürliches, menschliches Grundrecht fordert und gutheißt sollte auf der anderen Seite der Medaille nicht nach staatlich verordneter und vor allen durchgesetzter Sicherheit rufen. Staatliche Sicherheit bedeutet Einschränkung der ach so hart erkämpften individuellen Freiheit.
Auch hier gibt es nur ein entweder oder.
Willst gar wieder die Sicherheitskonzeptionen der DDR wiederhaben? Nur zu.

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Re: Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Beitragvon Volker Zottmann » 7. Mai 2014, 21:07

Thoth hat geschrieben:Wer die bedingungslose Freiheit als natürliches, menschliches Grundrecht fordert und gutheißt sollte auf der anderen Seite der Medaille nicht nach staatlich verordneter und vor allen durchgesetzter Sicherheit rufen. Staatliche Sicherheit bedeutet Einschränkung der ach so hart erkämpften individuellen Freiheit.
Auch hier gibt es nur ein entweder oder.
Willst gar wieder die Sicherheitskonzeptionen der DDR wiederhaben? Nur zu.

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Will ich nicht Thoth, ebenso nicht die rechtlose Nachwendezeit.
In meinem Ort gab es eine Polizeistation. In Thale (12km) ein Polizeirevier. Alles fällt dem Sparwahn zum Opfer. Wie der Ortspolizist heißt, wäre nebensächlich. Aber es gehört einer auf jedes Dorf. Selbst zu Kaisers Zeiten gab es den Schutzmann.
Wenn heute ein Verkehrsunfall geschieht, wissen die Beamten im 78km entfernten Magdeburg doch gar nichts von den Örtlichkeiten. Es hat doch schon fatale Ortsverwechselungen gegeben.... Was wenn die Rettung zu spät kommt?
Nein, hier spart der Staat am falschen Fleck.

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Re: Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Beitragvon Edelknabe » 8. Mai 2014, 06:22

Ich formuliere es mal folgendermaßen und zugegeben, ist auch bissel Humor dabei. aber da ist trotzdem was dran:

"Heute gehe ich schon mit ganz anderem Blick durch den Alltag als zu Zeiten des Sozialismus. Gerade, wenn ich so einmal in der Woche in meiner Geburtsstadt Leipzig weile. Also Jeder der nach Spitzbube aussieht und mir auf der Strasse entgegenkommt wird wie mit so ner eingebauten Googlebrille abgecheckt...gezoomt, meine Körperspannung geht innerlich schon mal auf Sprungposition...ne ne nicht drauf sondern wegspringen ist die Devise. Denn ich bin ja nicht unser im DDR Strafvollzug Bautzen gestählter Spartacus, der so mit links rechts Kombination und peng die Sache sofort klären würde."

Nur mal ein Tipp. Leipziger Volkszeitung lesen. Also Leute, da lieber sollen die Behörden das nicht in der Zeitung bringen als das mir jeden Tag vor Raubüberfällen und dem ganzen anderen Schweinekram und das schon am hellichten Tag Angst und Bange wird.

Und irgendwo schrieb ich das schon mal. Ich frage mich ernsthaft, wo diese tausenden jungen Kerlchen und Frauen von dieser Bundespolizei so unter der Woche abhängen? Also Wochenende das geht klar, da sieht man sie in der Stadt zu die Fussballspiele bei Reed Bull oder vor dem Antifa/Autonomen/NPD...oder Linkenclub oder sonstwo aber eben unter der Woche ....da muss bei denen drittes Eierwachsen oder Pflege der Eierstöcke angesagt sein, anders kann ich mir das nicht erklären?

Mensch diese junge Truppe würde ich schonmal als städtischer Polizeiobermacker jeden Tag aber im Schichtdienst voll auf Streife schicken, jede Strasse ein Dutzend in Sichtweite und dann klappt das auch mit der gefühlten Sicherheit des Bürgers im Alltag. Nur so bekommen wir diese ausufernde Kriminalität (siehe dazu der Text vom Habicht "weil Grenzen offen wie Scheuentore")in den Griff und nicht anders.

Rainer-Maria "ein Ordnungsfanatiker"...war ich schon zu DDR-Zeiten. Unbelehrbare Gewalttäter gehören weggesperrt...verdammt, warum ist diese Demokratie einfach zu lasch um mal richtig....werde ich wohl nie begreifen?

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Re: Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Beitragvon Interessierter » 8. Mai 2014, 07:33

Nach DDR - Gesetzen gehörten aber auch Diebe von Volkseigentum weggesperrt, hattest Du sicher nur vergessen zu schreiben.

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Re: Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Beitragvon pentium » 8. Mai 2014, 16:44

....Ich frage mich ernsthaft, wo diese tausenden jungen Kerlchen und Frauen von dieser Bundespolizei so unter der Woche abhängen?..

Eigentlich geht es ja um weniger Krimminalität in der DDR?!
Rainer-Maria, ehe du von abhängen schreibst, hier mal die lange, lange Liste über die Aufgaben der Bundespolizei.

Die Aufgaben der Bundespolizei sind aufgrund des Föderalismus und der Polizeihoheit der Länder auf spezielle Aufgaben begrenzt. Zu den begrenzten Aufgaben der Bundespolizei gehören:

Sicherung eigener Einrichtungen, Behörden und Verbände
Prävention von Straftaten im Aufgabenbereich der Bundespolizei und Strafverfolgung und Verfolgen von Ordnungswidrigkeiten
Schutz privater Rechte, wenn gerichtlicher Schutz nicht gewährleistet ist
Grenzpolizeilicher Schutz des Bundesgebietes: polizeiliche Überwachung der Grenzen zu Lande, zu Wasser und aus der Luft; polizeiliche Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs einschließlich der Überprüfung der Grenzübertrittspapiere und der Berechtigung zum Grenzübertritt sowie der Grenzfahndung; die Abwehr von Gefahren, die die Sicherheit der Grenzen beeinträchtigen, im Grenzgebiet bis zu einer Tiefe von 30 km und von der seewärtigen Begrenzung an bis zu einer Tiefe von 50 km
Aufgaben der Bahnpolizei
Schutz vor Angriffen auf die Sicherheit des Luftverkehrs
Sicherheitsmaßnahmen an Bord von Luftfahrzeugen
Schutz von Verfassungsorganen des Bundes und von Bundesministerien
Aufgaben auf See
polizeiliche Aufgaben im Notstands- und Verteidigungsfall
Mitwirkung an polizeilichen Aufgaben im Ausland unter Verantwortung der Vereinten Nationen (UN), der Europäischen Union (EU) oder anderer internationaler Organisationen
Unterstützung des Polizeivollzugsdienstes der Polizei beim Deutschen Bundestag
Unterstützung des Auswärtigen Amtes zum Schutz deutscher diplomatischer und konsularischer Vertretungen im Ausland (Haussicherungs- und Objektschutzdienst – HOD)
Unterstützung des Bundeskriminalamtes (BKA) im Schutz- und Begleitdienst (Personenschutz)
Unterstützung des Bundesamtes für Verfassungsschutz auf dem Gebiet der Funktechnik
Unterstützung der Deutschen Lufthansa beim Schutz von Auslandsstationen
Unterstützung der Polizeien der Bundesländer, insbesondere bei Großeinsätzen
Hilfeleistung bei Katastrophen und besonderen Unglücksfällen einschließlich Luftrettungsdienst
Verfolgen von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten im Aufgabenbezug

Diese Auflistung ist abschließend.

So ist die Bundespolizei beispielsweise im Sinne des Versammlungsrechtes keine Polizei, so dass sie dortige Aufgaben nicht wahrnehmen darf (vgl. Art. 20 Abs. 3 GG), außer bei Gefahr im Verzug.

quelle:wiki

Edelknabe, die Bundespolizei entstand am 1. Juli 2005 durch Umbenennung des Bundesgrenzschutzes.
Noch Fragen, Rainer-Maria?
Wenn, kann ich da ja mal mit nach Jöhstadt nehmen, dort ist ein Schulungsobjekt der BP, vielleicht willst du dort mal, deine These vom abhängen und Streife u.s.w. verbreiten....

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Re: Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Beitragvon andr.k » 8. Mai 2014, 22:37

@Edelknabe, kleiner Hinweis: Hier in Schleswig Holstein bei der KT sind in etwa von 560 Mitarbeitern nur ein Drittel Polizeibeamte. Der Großteil der Kollegen stammt aus der Naturwissenschaft, viele sind Ingenieure und sehr gute Fachkräfte. Soviel mal zum Thema Polizei/Behörde.

Etliche Straftaten konnten in den vergangenen Jahren durch die Auswertung der unterschiedlichen Sachgebiete aufgeklärt werden, einige Fälle von Schwerkriminalität sogar nach mehr als einem Vierteljahrhundert.

Erhöhte Anforderungen auf der einen, die politische Diskussion auf der anderen Seite. Beides passt nicht zusammen, erst recht nicht in Zeiten, in denen an Tatorten immer mehr Spuren gesichert und analysiert werden müssen. Einfache Labor Untersuchungen werden schon an externe Institute abgegeben.

Also, nix mit "Eier" schaukeln, gell.

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Re: Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Beitragvon SkinnyTrucky » 9. Mai 2014, 16:40

Spartacus hat geschrieben:
Über schwerere Verbrechen, über Raub und Mord, wird fast nie berichtet.


Ja wie war das eigentlich damals?


Der Vater eines Freundes aus Salzwedel erdrosselte 1986 seine Frau, bzw die Mutter dieses Freundes....in der Zeit danach war ich viel mit dem Freund zusammen am abhängen, ich sah wie er dadrunter litt....

....klar gab es Kapitalverbrechen, nur in den Medien wurd's fast nie breitgetreten....


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Re: Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Beitragvon Nostalgiker » 9. Mai 2014, 17:33

Über Mord und Totschlag wurde wirklich selten berichtet, solange diese Verfahren noch liefen.
Meist, wenn die Ermittlungen stockten, so mein Eindruck zu damals, kam es in der Regionalpresse zu einer Pressenotiz in der die Bevölkerung zur Mitarbeit aufgefordert wurde.
War der Fall hingegen abgeschlossen wurde in der Zeitung darüber berichtet.

Hatte Vor- und Nachteile.
Vorteil sehe ich darin das kein Sensationsjournalismus betrieben wurde; Nachteil war das in der Region die Gerüchteküche nur so brodelte. Geschichtenerzähler a la Volker gab und gibt es in jeder Gegend und in jeder Epoche.
Ich kann mich noch an einen Fall um 1980 erinnern, es wurde ein Junge getötet. Die Gerüchteküche machte daraus erstmal Zwei und wußte schauerlichste Details über das Martyrium der Opfer, der Täter soll die Jungs bestialisch gefoltert haben, zu berichten.
Nach den "Augenzeugen" zu urteilen, das Verbrechen geschah nördlich von Berlin in einem Wald, muß sich halb Berlin und die Bewohner des Ortes sowieso, zur Tatzeit im Wald in unmittelbarer Nähe des Ortes an dem das Verbrechen geschah, befunden haben ......
Zumindest nach der Wende habe ich in einem Buch über DDR Kriminalfälle darüber gelesen .......

Sicherheit auf den Strassen.
Zwischen Mitte der Siebziger bis 1990 hatte ich das "Vergnügen" das ich auf nächtlichen Heimwegen von Parties etc. versuchtes Opfer eines spontanen Überfalls bzw. versuchter Körperverletzung wurde. Nach dem Motto, wer im trunkenem Zustand schneller rennen konnte hatte Glück .....
Schwere Schlägereien in S-Bahnen in der Nacht, besonders nach Fußballspielen waren an der Tages; ähm Nachtordnung. Alles selbst erlebt.

Besonders bitter war es wenn Vandalismus Autos nicht verschonte ......
Heute nur eine Frage des Geldbeutels, damals eine mittlere Katastrophe wenn Außenspiegel, Scheibenwischer etc. am Auto zerstört wurden ......

Aber sonst, ja sonst war es sicher .........

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Re: Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Beitragvon Volker Zottmann » 9. Mai 2014, 17:43

Kriminell ist es auch, Leute zu diffamieren. Meine "Geschichten" haben in aller Regel Namen und Adresse und enthalten prüfbare Kerndaten, wann und wo was passierte. Obendrein steht mein wirklicher Name drunter.
Manche Mär würde ich hier unter "Hetzer, Verleumder, Bauernfänger" verbuchen, besonders wenn uns einer aufgebunden werden soll. Unsereins hat nur einen Vornamen. Bei anderen kennen wir schon 4 und alle stimmen.

Gruß Volker
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Re: Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Beitragvon Edelknabe » 9. Mai 2014, 18:10

Falscher Fred Interessierter sehe dein:

"Nach DDR - Gesetzen gehörten aber auch Diebe von Volkseigentum weggesperrt, hattest Du sicher nur vergessen zu schreiben."

Sollte soviel heißen wie, dadurch kam damals nicht ein DDR-Bürger zu körperlichem Schaden. Weiter ausgeführt, das ist alles verjährt weil...der Staat DDR ist schon wie viele Jahre Geschichte?

Rainer-Maria und siehst du den Rainer müde lächeln mein älterer Freund Interessierter.
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Re: Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Beitragvon SkinnyTrucky » 9. Mai 2014, 19:23

Thoth hat geschrieben:Hatte Vor- und Nachteile.


Unbestritten....

....was ich mir jetzt allerdings frage....???? Wie sah es denn mit politischer Kriminalität aus....???? Ich mein ja nur, denn wenn schon der Geheimdienst in jedem Bezirk eine eigene Haftanstalt unterhielt, die nich grade leer gestanden haben.... [denken]

Die politischen Delikte treiben dann wieder die Kriminalitätsquote hoch....also wenn man schon keine Drogenbeschaffungskriminalität in dem Ausmass kannte, so kannte man wohl aber Zig Delikte, wofür man nun auch eingebuchtet werden konnte....und nich zu knapp....

....klar,,heut sind derlei Delikte so ziemlich alle rehabilitiert aber trotzdem musste man sie doch damals zur Kriminalitätserfassung dazu rechnen....


groetjes

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Re: Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Beitragvon Nostalgiker » 9. Mai 2014, 19:24

Volker Zottmann hat geschrieben:Kriminell ist es auch, Leute zu diffamieren. Meine "Geschichten" haben in aller Regel Namen und Adresse und enthalten prüfbare Kerndaten, wann und wo was passierte. Obendrein steht mein wirklicher Name drunter.
Manche Mär würde ich hier unter "Hetzer, Verleumder, Bauernfänger" verbuchen, besonders wenn uns einer aufgebunden werden soll. Unsereins hat nur einen Vornamen. Bei anderen kennen wir schon 4 und alle stimmen.

Gruß Volker


Gibst Du jetzt wieder die beleidigte Dramaqueen und das Hypersensibelchen?
Vielleicht merkst mal langsam wie das ist wenn jemand versucht Dir ständig ans Bein zu pinkeln.
Du meinst ja das es Dein natürliches Recht sei Dich auf Kosten anderer User hier über sie lustig zu machen.

Thoth

PS.: seit wann ist "Diffamieren" eine kriminelle Handlung und wenn es eine wäre, mein lieber Herr Volker Zottmann was hast Du nicht schon alles in der Vergangenheit versucht um mich zu diffamieren. Also solltest Du doch mit dem Vorwurf "Kriminell" sehr behutsam umgehen denn er würde in diesem Fall auch für Dich gelten. Aber sowas übersiehst Du gerne in Deiner übersteigerten Selbstverliebtheit.
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Re: Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Beitragvon SkinnyTrucky » 9. Mai 2014, 19:37

Thoth hat geschrieben:Hatte Vor- und Nachteile.


Unbestritten....

....was ich mir jetzt allerdings frage....???? Wie sah es denn mit politischer Kriminalität aus....???? Ich mein ja nur, denn wenn schon der Geheimdienst in jedem Bezirk eine eigene Haftanstalt unterhielt, die nich grade leer gestanden haben.... [denken]

Die politischen Delikte treiben dann wieder die Kriminalitätsquote hoch....also wenn man schon keine Drogenbeschaffungskriminalität in dem Ausmass kannte, so kannte man wohl aber Zig Delikte, wofür man nun auch eingebuchtet werden konnte....und nich zu knapp....

....klar,,heut sind derlei Delikte so ziemlich alle rehabilitiert aber trotzdem musste man sie doch damals zur Kriminalitätserfassung dazu rechnen....


groetjes

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Re: Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Beitragvon Volker Zottmann » 9. Mai 2014, 20:39

[quote="Thoth"]

Gibst Du jetzt wieder die beleidigte Dramaqueen und das Hypersensibelchen?
Vielleicht merkst mal langsam wie das ist wenn jemand versucht Dir ständig ans Bein zu pinkeln.
Du meinst ja das es Dein natürliches Recht sei Dich auf Kosten anderer User hier über sie lustig zu machen.

Thoth

Ist jetzt jeden Tag ein Anderer dran? [ich auch] Gestern gab es doch schon die beleidigte Leberwurst. [flash]
Thoth, nun bilde Dir doch nicht ein, dass ich sensibel wäre oder werde...
Dir braucht auch niemand an ein Bein zu pinkeln, um Deinen Wortschatz zu bemühen. Es reicht doch, wenn Du über Deine eigenen Füße stolperst.

Volker
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Re: Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Beitragvon Nostalgiker » 9. Mai 2014, 21:17

Danke für die Antwort Volker Zottmann, also bist Du ein unsensibler Klotz wenn ich Deine Aussage richtig interpretiere, kommt auch hin.

Thoth
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Re: Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Beitragvon Volker Zottmann » 9. Mai 2014, 21:22

Thoth hat geschrieben:Danke für die Antwort Volker Zottmann, also bist Du ein unsensibler Klotz wenn ich Deine Aussage richtig interpretiere, kommt auch hin.

Thoth


In Deinem Fall ja, Thoth, denn Du bist der unehrlichste User des Forums, der nach den Regeln hier gar nicht unter dem Avatar Thoth schreiben dürfte. Ist aber nicht mein Problem. Du bist vom Anbeginn unter falschem Vorzeichen zum Stänkern und Provozieren angetreten. Da werde ich sicher nie sensibel auf Deine törichten Beiträge reagieren. Dein Pöbeln adelt allenfalls aufrechte Menschen.

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Re: Viel weniger Kriminalitaet in der DDR ?

Beitragvon augenzeuge » 15. Mai 2014, 15:24

Thoth hat geschrieben:Wer die bedingungslose Freiheit als natürliches, menschliches Grundrecht fordert und gutheißt sollte auf der anderen Seite der Medaille nicht nach staatlich verordneter und vor allen durchgesetzter Sicherheit rufen. Staatliche Sicherheit bedeutet Einschränkung der ach so hart erkämpften individuellen Freiheit.
Auch hier gibt es nur ein entweder oder.
Willst gar wieder die Sicherheitskonzeptionen der DDR wiederhaben? Nur zu.

Thoth


Thoth, es gibt nicht nur entweder oder. Wer will denn bedingungslose Freiheit? Kein Mensch!
Es ist nicht korrekt, dass man entweder die "Sicherheit" der DDR haben kann, oder die bedingungslose Freiheit. Das du die Freiheit, welche du heute hast, nicht schätzen kannst ist zwar bedauerlich, aber nicht pauschal relevant. Andere können das.
AZ
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