Die Lage in der Ukraine Teil 1

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon HPA » 22. Februar 2014, 11:24

Hat aber jemand eine plausible Antwort, warum Sozialisten Oligarchensysteme wie in Russland und der Ukraine unterstützen, die, was die Vermögensverteilung in der Bevölkerung betreffen, extremen kapitalistischen Verhältnissen entsprechen? Vielleicht ist es Haß auf den Westen im Allgemeinen und die USA im Speziellen? Und da ist eben jedes Mittel recht, sogar ein Oligarchensystem. Oder hat jemand andere Erklärungen?


Du hast ,denke ich,den Kern der Sache getroffen. Das sind die alten Reflexe.Und zur Not biegt man sich die "Wahrheit" so zurecht ,dass es wenigstens nur dem Anschein nach ins selbst zurechtgelegte Konzept passt.

Ich denke mal ,der ExKnacki Janukowitsch wird sich demnächst Richtung Moskau aus den Staub machen. [grin]
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 22. Februar 2014, 13:04

Nun kommt Oppositionsführerin Julija Timoschenko frei: Das Parlament in Kiew entschied, dass sie auch ohne Zustimmung des Präsidenten aus der Haft entlassen werden kann. Zuvor hatten die Abgeordneten zwei ihrer Vertrauten in wichtige Ämter gewählt.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/k ... 54913.html

Mal etwas im Link scrollen.
Hunderte dürfen sich offenbar derzeit das Gelände von Janukowitschs Landsitz anschauen. Ins Gebäude kommt jedoch niemand, meldet ein Fotograf der Nachrichtenagentur Reuters. Die Residenz ist etwa 15 Kilometer von Kiew entfernt.

mfg
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon HPA » 22. Februar 2014, 13:28

545274_107728669385132_2198807_n.jpg


Putins nützliche idioten in West und Mitteleuopa spucke Gift und Galle auf allen Kanälen. [laugh]

@pentium

schickes Anwesen

wie hoch war gleich nochmal Janukowitschs monatliches Präsidentensalär?
Zuletzt geändert von HPA am 22. Februar 2014, 13:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 22. Februar 2014, 13:32

13:17
Laut AP wurde Julia Timoschenko soeben freigelassen. Die sollte jetzt gut auf sich aufpassen...... [denken]

AZ
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 22. Februar 2014, 13:38

Die kommt sicher bald nach Deutschland zur Behandlung!

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Sirius » 22. Februar 2014, 14:36

Ein paar Bilder aus Kiew.

Der neue Innenminister steht vor dem Parlament neben einem "Parlamentswächter", der eine Bundeswehruniform trägt:

http://cdnmo.coveritlive.com/media/imag ... .22.00.png

Die folgenden Bilder sind weniger lustig. Ein als Scharfschütze Verdächtigter wird festgesetzt, muß sich dann niederknien, und muß schließlich von einem Priester vor der Menge geschützt werden.

http://cdnmo.coveritlive.com/media/imag ... .04.02.png

http://cdnmo.coveritlive.com/media/imag ... .13.47.png

http://cdnmo.coveritlive.com/media/imag ... .18.53.png
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 22. Februar 2014, 15:37

Zu welchen Einheiten gehören die Scharfschützen?

Ich kann überhaupt nicht verstehen, wie man zu diesem Zeitpunkt, wo man schon erkennen kann, dass es dem Ende zugeht, zum Scharfschützen wird....wer hat das befohlen?

AZ
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 22. Februar 2014, 15:43

Ende?

15:20 Janukowitsch nicht zu Rücktritt bereit

Trotz anders lautender Meldungen ist der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch wohl nicht zu einem Rücktritt bereit. Er werde weder das Land verlassen noch den jüngsten Entscheidungen des Parlaments zustimmen, sagte der Staatschef am Samstag russischen Agenturen zufolge.

weiter lesen: http://web.de/magazine/nachrichten/ausl ... #.A1000145

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 22. Februar 2014, 15:48

Das ist doch nur Show. Wer hört auf ihn noch? [flash]

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 22. Februar 2014, 15:58

Die Leute in der Ostukraine und auf der Krim, vielleicht?
Und dann kann sich die Ukraine ja noch teilen. Es gab ja mal das "Königreich Galizien und Lodomerien" als Kronland der KuK-Monarchie. Daran kann man ja anschließen. Der mehr russisch geprägte Ost- und Südteil kann sich ja dann als "Ukraine" konstituieren.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Sirius » 22. Februar 2014, 17:20

augenzeuge hat geschrieben:Zu welchen Einheiten gehören die Scharfschützen?

Ich kann überhaupt nicht verstehen, wie man zu diesem Zeitpunkt, wo man schon erkennen kann, dass es dem Ende zugeht, zum Scharfschützen wird....wer hat das befohlen?

AZ



Vielleicht ist das eine Erklärung dafür, daß es möglicherweise noch Heckenschützen gibt:

Wer hat die Scharfschützen beauftragt?

21.02.2014 · Der russische Geheimdienst spielt in der Ukraine eine dubiose Rolle, sagt der ukrainische Schriftsteller Mykola Rjabtschuk. „Es gibt Hinweise darauf, dass er die ukrainischen Institutionen infiltriert hat. Ein Gespräch. “

...
Wir wissen, dass Russland diplomatisch und wirtschaftlich extremen Druck ausübt, aber die entscheidende Frage ist die nach der Rolle des russischen Geheimdienstes. Es gibt Hinweise darauf, dass er die ukrainischen Institutionen und Strukturen längst infiltriert hat. Meine Sorge ist, dass die prekäre Einigung, die jetzt zustande gekommen ist, durch gezielte Provokationen aus Russland unterlaufen wird. Das ist eine wirkliche Gefahr. Die Opposition muss aufpassen, dass es nicht zu Provokationen kommt.

Wie kommen Sie darauf?

Die Russen werden kaum mit Panzern in Kiew einfallen. Aber es gibt Anzeichen dafür, dass es zu verdeckten Aktionen kommen könnte, die beide Seiten provozieren, die Regierung und die Opposition. Da sind zuletzt seltsame Dinge passiert. Wir wissen zum Beispiel immer noch nicht, wer die Scharfschützen beauftragt hat zu schießen. Es gibt Videos, die zeigen, dass dieselben Scharfschützen sowohl die Polizisten als auch die Demonstranten beschossen haben. Das ist beunruhigend.
...

Westliche Medien sprechen von Bürgerkrieg. Stimmt das?

Ich habe Schwierigkeiten mit dem Wort, weil hier nicht zwei Bevölkerungsgruppen gegeneinander kämpfen. Es herrscht Krieg zwischen der Regierung und den Bürgern der Ukraine. Für die Regierung gibt es kaum noch Unterstützung. Für Janukowitsch wird es keinen Majdan geben. Seine Unterstützer sind Sicherheitskräfte, Polizisten und Ukrainer, die in einer gewissen Weise russifiziert sind. Sie sind nicht unbedingt für Janukowitsch, aber sie lehnen jede Form von Auflehnung gegen Autoritäten ab. Im Osten des Landes wurden in den letzten Nächten Lenin-Figuren gestürzt, das hat große symbolische Bedeutung.

Wieso?

Was in der Ukraine derzeit stattfindet, ist kein geopolitischer Kampf zwischen West und Ost, sondern ein ideologischer – zwischen der Sowjet-Ukraine und der Anti-Sowjet-Ukraine. Eurasische politische Kultur gegen europäische. Was die Ukraine im Moment versucht, ist, die unvollendete Geschichte von 1989 zu Ende zu bringen. Die große Revolution im Zentrum von Europa endete nämlich an den Grenzen der Ukraine. Wir wurden unabhängig, aber mental haben wir das alte System noch immer nicht abgeschüttelt. Das ist jetzt der dritte Versuch, nach 1989 und der Orangenen Revolution von 2004.
....
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/i ... 14418.html
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Sirius » 22. Februar 2014, 17:59

HPA hat geschrieben:
545274_107728669385132_2198807_n.jpg


Putins nützliche idioten in West und Mitteleuopa spucke Gift und Galle auf allen Kanälen. [laugh]


Ja, die sind ganz aus dem Häuschen. Die haben wohl ein paar chinesische Energieriegel zu viel gefuttert. [laugh]

Das fällt mittlerweile vielen auf. Im Kommentarbereich zum FAZ-Artikel über die Scharfschützen schreibt jemand:

Tja, wenn ich viele der Zuschriften hier lese, dann frage ich mich, ob ich mich in einem Parallel-Universum befinde. Die böse EU, deren Spione in der Ukraine alles Übel anrichten und den braven Putin hintergehen wollen - finde ich klasse, wie viel Phantasie Sie alle entwickeln. Manchmal fehlt mir nur der Kompass, um mich da durchzufinden.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/i ... 14418.html
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Interessierter » 22. Februar 2014, 18:07

Janukowitsch verliert die Macht

Staatspräsident Wiktor Janukowitsch wurde vom Parlament abgewählt. Für den 25. Mai wurden Wahlen angesetzt. Die ukrainische Oppositionsführerin Julija Timoschenko ist wieder auf freiem Fuß.

Kiew - Wenig ist sicher dieser Tage in der Ukraine. Eines jedoch zeigt sich deutlich: Die ukrainische Führung hat die Kontrolle über das Land verloren. Gegner des Präsidenten Wiktor Janukowitsch kontrollieren die Hauptstadt Kiew.

Sogenannte Selbstverteidigungskräfte bewachen das Parlament, den Regierungssitz und die Präsidialkanzlei im Zentrum der Hauptstadt. Die Sicherheitsorgane des Innenministeriums in Kiew liefen zur Opposition über.

Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:

Wiktor Janukowitsch wurde vom Parlament seines Amtes enthoben. Am 25. Mai sollen Wahlen stattfinden. Kurz zuvor hatte der Staatschef noch in einem Interview mit einem ukrainischen Sender an seiner Macht festgehalten.
Die seit mehr als zwei Jahren inhaftierte ukrainische Oppositionsführerin Julija Timoschenko ist frei. Die frühere Regierungschefin verließ am Samstag ein Krankenhaus in Charkow, in dem sie zuletzt festgehalten worden war. Das Parlament in Kiew hatte zuvor die sofortige Freilassung Timoschenkos beschlossen.


Alles hier:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 55044.html
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 22. Februar 2014, 18:07

Ja einen Kompass scheint man wirklich langsam zu brauchen!
Wenn man solche Meldungen liest:

Gefährliche geopolitische Spiele

Angesichts der angespannten Lage in der Ukraine mehren sich Warnungen vor einem Zerfall des Landes. Fest steht: Russland will seinen Einfluss im Land nicht verlieren. Und es ist bereit, für diesen Machterhalt weit zu gehen.

Von Silvia Stöber, tagesschau.de

"Das ist kein geopolitisches Schachspiel, was dort in der Ukraine stattfindet", hatte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier vor einer Woche erklärt und sich auf Verhandlungsmission nach Kiew begeben. Dank der Vermittlung bestand zumindest eine Chance auf ein Ende der Krise. Doch sie ist noch nicht vorbei - und es mehren sich Warnungen vor einem Zerfall des Landes.

In der Ukraine werde der Kampf zwischen dem Westen und Russland entschieden, heißt es sogar. In der Tat gibt es beunruhigende Nachrichten von der Halbinsel Krim im Südosten des Landes, die erst seit 1954 zur Ukraine gehört und deren Bewohner zu 60 Prozent Russen sind. Russland gibt dort forciert russische Pässe aus, immer offener wird in Moskau die Forderung nach einem Schutz der Mitbürger und einer Rückkehr der Krim laut.

http://www.tagesschau.de/ausland/ukrain ... se100.html
mfg
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 22. Februar 2014, 21:53

Zehntausende Ukrainer hörten ihr zu: Julija Timoschenko hat nach ihrer Rückkehr in Kiew auf dem Maidan gesprochen. Sie warnte vor einem frühzeitigen Ende des Kampfes. "Ihr müsst bleiben bis zum Ende."

http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 54913.html

Eine beunruhigende Meldung am Rande der Jubelfeier: Der ukrainische Rabbiner Moshe Reuven Asman hat Juden zum Verlassen von Kiew aufgefordert. "Ich habe meine Gemeinde aufgefordert, das Stadtzentrum und auch die ganze Stadt zu verlassen und wenn möglich auszureisen», zitierte ihn die israelische Zeitung "Haaretz" laut dpa. Auch die israelische Botschaft in Kiew habe Juden gewarnt, vorerst ihre Häuser nicht zu verlassen. In den vergangenen Wochen waren Juden wiederholt auf offener Straße von Unbekannten verprügelt worden.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Interessierter » 23. Februar 2014, 07:50

Timoschenko und die Revolution: Die Rückkehr der Füchsin

Zehntausende hörten ihr auf dem Maidan zu: Julija Timoschenko hat sich nach ihrer Freilassung umgehend an die Spitze des Aufstands in der Ukraine gesetzt. Nach Chaos und Blutvergießen sehnen sich die Menschen in Kiew nach einem Politiker, der stark ist - und wenn nötig gerissen.


Das Gespür für die richtige Geste hat Julija Wladimirowna Timoschenko auch im Gefängnis nicht verloren. Bevor sie sich nach ihrer Freilassung von Zehntausenden auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew feiern ließ, fuhr sie zur Gruschewski-Straße - zu den Barrikaden, an denen Mitte der Woche noch Scharfschützen des Geheimdienstes Jagd gemacht hatten auf die Demonstranten. Dort ehrte Timoschenko die Helden des Aufstands, an dessen Spitze sie sich nun setzen will.

Auf dem Maidan nahmen sie Abschied von den Toten. In einem offenen Sarg trugen sie einen der Erschossenen zur Bühne: Alexej war erst vor wenigen Tagen Vater geworden. Dann schoben Helfer den Rollstuhl der 53-jährigen Politikerin zum Mikrofon. Die Haare trug sie zum Zopf geflochten, ihrem Markenzeichen. "Helden sterben nie", rief Timoschenko, und die Menschenmenge jubelte ihr zu, fast wie in alten Zeiten.

Auch Buh-Rufe waren zu hören, doch seit Wochen ist kein Berufspolitiker auf dem Maidan mehr so freundlich empfangen worden. Je länger sich der Aufstand seit November hinzog, desto mehr litt das Ansehen der Anführer der Opposition. Ex-Box-Weltmeister Vitali Klitschko, Nationalistenführer Oleg Tjagnibok und Timoschenkos Statthalter Arseni Jazenjuk hatten zwar das Abkommen mit ausgehandelt, das am Freitag den Durchbruch brachte. Der Maidan aber pfiff sie aus, weil Klitschko Präsident Wiktor Janukowitsch bei der Unterzeichnung kurz die Hand geschüttelt hatte.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 55123.html
Interessierter
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon HPA » 23. Februar 2014, 10:02

pentium hat geschrieben:Zehntausende Ukrainer hörten ihr zu: Julija Timoschenko hat nach ihrer Rückkehr in Kiew auf dem Maidan gesprochen. Sie warnte vor einem frühzeitigen Ende des Kampfes. "Ihr müsst bleiben bis zum Ende."

http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 54913.html

Eine beunruhigende Meldung am Rande der Jubelfeier: Der ukrainische Rabbiner Moshe Reuven Asman hat Juden zum Verlassen von Kiew aufgefordert. "Ich habe meine Gemeinde aufgefordert, das Stadtzentrum und auch die ganze Stadt zu verlassen und wenn möglich auszureisen», zitierte ihn die israelische Zeitung "Haaretz" laut dpa. Auch die israelische Botschaft in Kiew habe Juden gewarnt, vorerst ihre Häuser nicht zu verlassen. In den vergangenen Wochen waren Juden wiederholt auf offener Straße von Unbekannten verprügelt worden.

mfg
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Beunruhigend,in der Tat.

Das wundert mich jetzt aber ,da ja einige NVA Verschwörungstheoretiker der Ansicht sind, dass hinter den Scharfschützen der Mossad steht

[flash] [flash] [flash]
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 23. Februar 2014, 12:40

Wenn man aktuell so liest, was einige Freunde der alten Diktatur der Ukraine so von sich geben, muss man sich wundern.

Eins wollen sie nicht wahrhaben, dass hier das Volk sehr ausdauernd auf diese Zeit hingearbeitet hat. Nur dieser Kompromisslosigkeit ist alles zu verdanken, nicht irgendwelchen Agenten.....

Und, es geht darum, diesem Land einen ehrlichen, demokratischen Weg zu ermöglichen. Da sind alle gefordert. Auch Russland.

Wie man sieht, haben das einige begriffen.....nun müssen das nur noch die "Jünger Putins" begreifen.... [wink]

"Zusammen mit anderen Staaten, darunter Russland, stünden die USA zur Unterstützung bereit, "um die wirtschaftliche Stabilität wieder herzustellen", sagte ein US-Regierungsbeamter in Sydney. Zuvor hatten dort US-Finanzminister Jacob Lew und sein russischer Kollege Anton Siluanow am Rande des G-20-Finanzministertreffens über die Folgen des Umbruchs in Kiew beraten."
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 23. Februar 2014, 13:18

So das scheint ja einigermaßen glimpflich ausgegangen zu sein, aber denken wir mal weiter:

Was wird ,wenn sich die Ukraine an die EU bindet, wohl Russland dazu sagen, vor allem wenn dann
die NATO vor der Türe steht und in die Ukraine rein will?

Was ist mit der russische Militärbasis Sewastopol auf der Krim?

Russland wird das nie akzeptieren, so das weitere - vielleicht sogar schwere - Konflikte vorprogrammiert sind.

Soweit müsste eigentlich auch die Opposition in der Ukraine denken können, so das ich mal echt gespannt bin,
wohin sich das entwickelt.

LG

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Sirius » 23. Februar 2014, 14:15

Spartacus hat geschrieben:So das scheint ja einigermaßen glimpflich ausgegangen zu sein, aber denken wir mal weiter:

Was wird ,wenn sich die Ukraine an die EU bindet, wohl Russland dazu sagen, vor allem wenn dann
die NATO vor der Türe steht und in die Ukraine rein will?

Was ist mit der russische Militärbasis Sewastopol auf der Krim?

Russland wird das nie akzeptieren, so das weitere - vielleicht sogar schwere - Konflikte vorprogrammiert sind.

Soweit müsste eigentlich auch die Opposition in der Ukraine denken können, so das ich mal echt gespannt bin,
wohin sich das entwickelt.

LG

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Wenn bei den Verhandlungen zu den 2+4-Verträgen vom Westen die Forderung aufgekommen wäre, daß die NATO sich über die Oder-Neiße-Grenze hinaus ausdehnt, wären die Verhandlungen gescheitert und es hätte keine deutsche Wiedervereinigung gegeben. Also gab es das (mündliche) Versprechen von Bush sen. gegenüber Gorbatschow, die NATO nicht über die Oder-Neiße-Grenze hinaus nach Osten zu erweitern. Dieses Versprechen wurde bekanntlich gebrochen. Und trotzdem hat es Rußland irgendwann zähneknirschend akzeptieren müssen. Was sollte es auch machen? Einen Dritten Weltkrieg deswegen anfangen? Es wäre sein eigener Untergang geworden.

Wenn sich nun die ganze Ukraine oder ein neuer westukrainischer Staat entschließen solle, der NATO beizutreten, was kann Rußland dann machen? Es würde auch in diesem Fall nur die militärische Option bleiben. Die dürfte aber eher unwahrscheinlich sein, da Putin kein Vabanque-Spieler zu sein scheint. Völlig auszuschließen ist eine militärische Lösung aber nicht. Vielleicht sollte Rußland - also dessen politische Führungen - einmal darüber nachdenken, was es politisch in den letzten 100 Jahren, oder noch länger zurück, falsch gemacht hat, daß viele seiner Nachbarvölker in die NATO oder EU drängten bzw. drängen. Vielleicht ist die Politik der "Soft Power" der EU bzw. des Westens doch attraktiver als eine Politik der Knute. Die russische Politik will nicht, daß Russland geliebt wird, sondern das es gefürchtet wird. Aber mit dieser Politik hat es sich die meisten potentiellen Verbündeten unter seinen Nachbarvölkern verprellt. Daran werden auch die zahlreichen Pro-Putin-Schreiber nichts ändern, die zur Zeit das Internet überschwemmen. Denn Politik wird in der reellen Welt gemacht, nicht in der virtuellen Welt.

Was ich mit der Politik der Knute meine? Zum Beispiel was die Ukraine betrifft den Emser-Erlass. Diese Russifizierungs-Politik wurde bis vor 25 Jahren fortgesetzt, wenn auch in abgeschwächter Form. In der EU und NATO gibt es das in dieser Form nicht, dort können die einzelnen Völker ihre Kultur und Sprache behalten. Kein Land betätigt sich als vergleichbarer Besatzer. Aus genau diesem Grund erscheint für die meisten russischen Nachbarvölker, wenn sie demokratisch entscheiden können, die EU/NATO attraktiver als Rußland. Entweder begreift man das nicht im Kreml oder will es nicht begreifen.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 23. Februar 2014, 14:33

Ich stimme Dir schon teilweise zu Sirius,

nur da Russland eben so ist, wie es ist, erscheint es mir wie ein Spiel mit dem Feuer, sollte man es wirklich
wagen die Ukraine in die NATO aufzunehmen. Wenn man den Bär so in die Ecke treibt, dann ist wahrscheinlich
irgendwann Schluss mit Lustig. Sprich, da können Sicherungen durchbrennen!

Das die Einkreisung Russland`s durch die NATO ein Fakt ist, muss man wohl nicht erklären. Eben so wenig das
dies bestimmt kein Zufall ist. Wenn die Russen Amerika so einkreisen würden, dann wäre sofort der Teufel los.

Bild

Die Ukraine könnte dann halt das berühmte Fass zum Überlaufen bringen.

Ich nenne da nur mal das neue Lieblingswort der Amerikaner "Präventivschlag", denn das könnten die Russen dann
durchaus auch mal benutzen.

LG

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Sirius » 23. Februar 2014, 15:11

Sparta,
Du hast eine Grafik eingestellt, die die Entwicklung noch einmal übersichtlich darstellt. Es ist die entscheidende Frage, ob es sich im Zeitalter der nuklearen Abschreckung noch jemand leisten kann, daß bei ihm die Sicherungen durchbrennen? Keine Frage, es ist ein Spiel mit dem Feuer. Und wir wissen nicht, wie sich die NATO-Staaten entscheiden werden. Aber wie so oft, hat auch hier die Medaille zwei Seiten. Staaten mit geostrategischer Bedeutung, die sich zwischen den "Blöcken" befinden, also in der Schwebe sind, wie die Ukraine, stellen eine größere Gefahr für den Frieden dar, als Staaten, wo die Frage geklärt ist. Darum wird auch die Stalin-Note von manchem kritisch gesehen. Das Beste ist also immer, wenn sich ein Staat einem Block angeschlossen hat, weil dann die Fronten geklärt sind. Das Problem ist nur, dass sich Entwicklungen im Innern des Staates ergeben können, auf die man von außen kaum noch Einfluß hat, weil sie sich verselbständigen. Zum Beispiel 1989 die DDR oder jetzt die Ukraine. Kann die EU der Ukraine jetzt noch einen Beitritt verwehren? Einerseits wäre es ein Gesichtsverlust der EU. Gut, damit könnte man noch leben. Andererseits würde die Ukraine ein Krisenherd bleiben. Das Beste wäre deshalb wohl eine Teilung.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 23. Februar 2014, 15:50

Ich stimme Dir wieder zu und denke auch, das es auf eine Teilung hinausläuft. Der Osten der Ukraine wäre dann so eine
Art von Puffer, mit dem die Russen dann wahrscheinlich auch leben könnten.

Aber es kann halt auch ganz anders kommen.

LG

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 23. Februar 2014, 17:27

Spartacus hat geschrieben: Aber es kann halt auch ganz anders kommen.
Sparta


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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 23. Februar 2014, 18:12

Hier ein kleiner Einblick in die Privat-Residenz des Expräsidenten.

"Experts estimate the cost of Ukrainian President Viktor Yanukovych’s new private residence at 75 – 100m dollars. For most of his career he was a public servant or parliament deputy, where his salary never exceeded 2000 US dollars per month."

Die Kosten für den Bau wurden 2012 mit ca 100 Millionen US-Dollar beziffert.
Wenn ich da an die Hütte von einem ehemaligen Bundespräsidenten denke....

http://www.opendemocracy.net/od-russia/ ... -to-london

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 24. Februar 2014, 15:40

Neue Informationen über einen vermutlichen Aufenthaltsort von Präsident Viktor Janukowitsch sind in der Ukraine aufgetaucht.

„Janukowitsch wurde in einem Kloster des Moskauer Patriarchats mit Leibwächtern und der nächsten Umgebung entdeckt“, schrieb Abgeordneter Alexander Briginez in seinem Facebook-Account. „Rund 1.000 Menschen sind mit ihm.“

Andere Quellen haben diese Informationen bisher weder bestätigt noch dementiert.

meldet die Stimme Rußlands
tut er dort Buße?

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 24. Februar 2014, 19:14

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Die Ukraine steht kurz vor dem Staatsbankrott - allein in diesem und im nächsten Jahr fehlen 35 Milliarden Dollar.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 24. Februar 2014, 19:30

Nur 35 Milliarden?

Die zahlt unser aller Merkel doch aus der Portokasse. [laugh]

LG

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Volker Zottmann » 24. Februar 2014, 19:53

Hoffentlich werden die €-Gelddruckmaschinen auch mal gekühlt. Ansonsten kann auch Griechenland etwas helfen ...

Gruß Volker
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Danny_1000 » 24. Februar 2014, 19:56

Die Ankündigung eines möglichen Geldpaketes an die Ukraine durch den Westen hört sich ja zunächst gut an. Ich befürchte nur, dass das Öffnen des Paketes für Millionen Ukrainer eine Mogelpackung sein wird. Griechenland und Spanien lassen grüßen.

Klickt man sich mal so durch verschiedene ukrainische Foren, so liest man künftig von drastischen Rentenkürzungen (etwa 80% der Rentner müssen zur Zeit mit knapp 80 € im Monat auskommen), Anhebung der Gaspreise für die Endverbraucher um bis zu 40% und vieles andere mehr, wenn man sich auf den Gelddeal mit dem Westen einließe. Die Masse der Rentner lebt in der Ukraine in bitterer Armut.

In einem Forum schrieb ein Ukrainer sinngemäß: Bisher wurden wir von Korrupten regiert. Jetzt sind die Populisten an der Macht. Wir brauchen endlich Fachleute …!“ Dazu passt dann, dass die neue Regierung sich lauthals dem Westen zuwenden will und Rußland die kalte Schulter gezeigt wird. Ob das man gut geht…. ?

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