Der dritte Kim und Nordkorea...

Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon Neun » 10. Dezember 2013, 18:57

Was sind denn das für 2 komische auch's am Ende?


In der DVK passiert so schnell gar nichts, und was passiert hängt davon ab ob er es schafft den Reformprozess weiter voranzutreiben und sich weiterhin wie aktuell gegen das Militär durchsetzen kann.
Neun
 

Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon Spartacus » 10. Dezember 2013, 19:12

Neun hat geschrieben:Was sind denn das für 2 komische auch's am Ende?



War ja klar, das so was kommt. Karnak würde sagen, nur gut das es so kam, wie es kam, denn es hätte auch
ganz anders kommen können.

Und dann hätte keiner in deiner Haut stecken wollen, Neun. [smile]

Neun hat geschrieben:

In der DVK passiert so schnell gar nichts, und was passiert hängt davon ab ob er es schafft den Reformprozess weiter voranzutreiben und sich weiterhin wie aktuell gegen das Militär durchsetzen kann.


Was für Reformen denn? Ich kann da keine Reformen erkennen?

LG

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Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon augenzeuge » 10. Dezember 2013, 19:14

Neun hat geschrieben: In der DVK passiert so schnell gar nichts, und was passiert hängt davon ab ob er es schafft den Reformprozess weiter voranzutreiben und sich weiterhin wie aktuell gegen das Militär durchsetzen kann.


Nicht ganz unwichtig erscheint mir die Rolle Chinas. Die Frage ist, wer sich im Clan durchsetzt. Gerade wurde der Onkel Jang Song Thaek abgesetzt und schon hingerichtet.

Allerdings: Die Bilder des Staatsfernsehens, die angeblich die Festnahme Jangs am vergangenen Sonntag während einer Sitzung des Politbüros der Arbeiterpartei zeige, seien womöglich manipuliert gewesen, berichtete FNK auf seiner Website. Das Politbüro habe vielmehr schon zuvor beschlossen, sieben Personen einschließlich Jangs und hochrangiger Militärs, hinzurichten. FNK berief sich auf einen Informanten in der Arbeiterpartei.

Nachdem der Onkel nun hingerichtet wurde, werden alle Bilder mit ihm retuschiert..... [flash]
http://www.google.de/imgres?imgurl=http ... Q&dur=2395

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Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon Icke46 » 10. Dezember 2013, 19:25

Wo steht, dass der Onkel hingerichtet wurde [denken] ? Im Spiegelartikel von gestern jedenfalls nicht.

Weisst Du mehr?

Gruss

icke

PS: Wikipedia weiss auch nur von Entmachtung und Verhaftung....
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Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon Spartacus » 10. Dezember 2013, 19:32

augenzeuge hat geschrieben:
Neun hat geschrieben: In der DVK passiert so schnell gar nichts, und was passiert hängt davon ab ob er es schafft den Reformprozess weiter voranzutreiben und sich weiterhin wie aktuell gegen das Militär durchsetzen kann.


Nicht ganz unwichtig erscheint mir die Rolle Chinas. Die Frage ist, wer sich im Clan durchsetzt. Gerade wurde der Onkel Jang Song Thaek abgesetzt und schon hingerichtet.


AZ


Ach jetzt dämmerts mir. Das meinte Neun, wenn er von Reformen spricht. [flash]

Und klar, der "Neue" verschafft sich nach altbewährter Manier mal so richtig Luft.

LG

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Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon augenzeuge » 10. Dezember 2013, 19:41

icke46 hat geschrieben:Wo steht, dass der Onkel hingerichtet wurde [denken] ? Im Spiegelartikel von gestern jedenfalls nicht.

Weisst Du mehr?


Alle schreiben es, nur Icke hat es noch nicht gelesen.... [flash]

https://www.google.de/search?q=onkel+hi ... 3&ie=UTF-8

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Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon Sirius » 10. Dezember 2013, 19:49

In dem verlinkten Ausschnitt wird auf die Frage unter Beachtung des Beispiel Deutschlands eingegangen. Man beachte die Sichtweise des Koreaners in Mödlareuth oder auch des südkoreanischen sowie nordkoreanischen Politikers.

http://youtu.be/9rbVonxNfaE?t=23m40s
Sirius
 

Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon Sirius » 10. Dezember 2013, 19:58

Hier die komplette Dokumentation. Die Dokumentation lief vor etwa einem Monat auf Arte:

Korea - Für immer geteilt? Nord- und Südkorea Dokumentation


Sirius
 

Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon augenzeuge » 10. Dezember 2013, 22:34

Die Teilung Koreas wird überwunden werden. Läge das Land in Europa wäre es längst passiert. Kein Volk lässt sich dauerhaft mit der Knute unterjochen. Das Militär hat eine große Macht, die richtigen Leute an gewisse Schlüsselpositionen und es ist machbar. So schnell wie dort der Onkel "entfernt" wurde, klappt das auch mit jedem anderen. Vorausgesetzt, China lässt es zu....
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Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon augenzeuge » 13. Dezember 2013, 09:03

Nun sagt es auch Nordkorea selbst.....

"Größter Verräter aller Zeiten"- Onkel von Kim Jong Un hingerichtet
http://www.n-tv.de/politik/Onkel-von-Ki ... 09411.html

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Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon augenzeuge » 13. Dezember 2013, 19:52

Bild

[angst]
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Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon HPA » 13. Dezember 2013, 22:57

Dieser Rotzlöffel steht in unheilvoller Tradition seit Lenin.

Gute Zusammenfassung: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/asien/hinrichtung-in-nordkorea-kims-werk-lenins-beitrag-12709747.html
HPA
 

Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon augenzeuge » 13. Dezember 2013, 23:02

Ja, das ist ne sehr gute, glasklare Beschreibung der Entwicklungen.

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Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon Interessierter » 15. Dezember 2013, 11:54

Nordkorea bizarr: Die Frau des toten Onkels sitzt jetzt im Bestattungskomitee

Wenn es um seine Macht geht, kennt Kim Jong Un keine Gnade. Seinen Onkel, die Nummer zwei im Staat, ließ er mit einem Blitzurteil exekutieren. Eine andere Blutsverwandte im Machtzentrum verschont er, vorerst: die Tante des Diktators. Zur Entschädigung gibt es Prestige.

http://www.focus.de/politik/ausland/kim ... 82479.html

Euronews: Die Sängerin Hyon Song-wol, ehemalige Lebensgefährtin des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-un, ist wegen eines Verstoßes gegen das Pornographiegesetz des Landes hingerichtet worden. Nach Angaben südkoreanischer Medien wurden Hyon und zwölf weitere Personen für schuldig befunden, in Erotikfilmen mitgewirkt und diese vertrieben zu haben. Kim Jong-un soll mit der Sängerin zehn Jahre lang liiert gewesen sein und sich einst nur auf Druck seines Vater Kim Jong-il von ihr getrennt haben.

Focus: Der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un scheint im Blutrausch zu sein. Nachdem er bereits seinen eigenen Onkel Jang Song Teak als Verräter hinrichten hat lassen, traf jetzt noch einen anderen Vertrauten dasselbe grausame Schicksal.

Wie „tagesanzeiger.ch“ berichtet, wurde Ri Su Yong, ehemaliger Botschafter in der Schweiz, auf Kims Befehl hingerichtet. In der Schweiz habe er den Namen Ri Chol verwendet. Dort sei er sogar Kims Vormund gewesen, als dieser in Bern die Schule besuchte. Außerdem habe er das auf ausländischen Konten versteckte Geld der Familie verwaltet – schätzungsweise 4 Milliarden US-Dollar, wie das Online-Portal in Bezug auf Informationen der japanischen Zeitung „Mainichi“, schreibt.

Da fehlen einem einfach die Worte.

" Der Interessierte "
Interessierter
 

Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon Neun » 15. Dezember 2013, 12:33

Vielleicht hat ja doch einer von den Guten nen Bösen ausgeschaltet und ihr regt euch mal wieder ganz umsonst auf? [wink]

Wenn schon die Bild schreibt: http://www.bild.de/politik/ausland/nord ... .bild.html
Neun
 

Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon Nov65 » 15. Dezember 2013, 13:55

Ich mag angesichts solcher Verbrechens-Praktiken nicht an den Guten in ihm glauben.Keine Rechtsstaatlichkeit, die er ja in der Schweiz hätte erleben können,dafür Mord wie in allen kommunistisch ausgerichteten Diktaturen davor zur Machterhaltung.
Andreas
Nov65
 

Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon HPA » 17. Dezember 2013, 16:46

Hier mal was zum Gruseln (Würgereiz bitte unterdrücken)

http://kommunistische-initiative.de/solidaritaet/internationale-solidaritaet/1658-kdvr-konterrevolutionaere-putsch-plaene-in-korea-vereitelt-die-wahren-hintergruende-zu-jang-song-thaek.html

Für den Rest der Seite:Chips und Cola, zurücklehnen und einfach mal geniessen...da kommen nostalgische Erinnerungen hoch [laugh]
HPA
 

Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon Spartacus » 17. Dezember 2013, 18:06

HPA hat geschrieben:Hier mal was zum Gruseln (Würgereiz bitte unterdrücken)

http://kommunistische-initiative.de/solidaritaet/internationale-solidaritaet/1658-kdvr-konterrevolutionaere-putsch-plaene-in-korea-vereitelt-die-wahren-hintergruende-zu-jang-song-thaek.html

Für den Rest der Seite:Chips und Cola, zurücklehnen und einfach mal geniessen...da kommen nostalgische Erinnerungen hoch [laugh]


Die Kommunistische Initiative in Deutschland sendet der Partei der Arbeit Koreas und dem Genossen Kim Jong Un ihre Glückwünsche zur Beseitigung der konterrevolutionären Fraktion.


Einfach wunderbar, halt wie damals. [flash]

LG

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Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon SkinnyTrucky » 18. Dezember 2013, 22:05

Bah-bah....


groetjes

Mara
Wenn es heute noch Menschen gibt, die die DDR verklären wollen, kann das nur damit zusammenhängen, dass träumen schöner ist als denken.... (Burkhart Veigel) Bild
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Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon Interessierter » 24. Dezember 2013, 15:21

Warum Onkel Chang sterben musste

Es ging offenbar um Krabben und Muscheln: Nordkoreas Diktator Kim Jong Un ließ seinen Onkel vermutlich töten, weil er in manchen Wirtschaftszweigen zu mächtig wurde. Schon Wochen vor der Hinrichtung soll es zu einem Schusswechsel gekommen sein.

Demnach ging es bei dem Konflikt um Kohle, Krabben und Muscheln, drei der wichtigsten Exportgüter des Landes. Chang, der zweitmächtigste Mann des Staates, hatte wertvolle Fanggründe für Meerestiere in seine Gewalt gebracht. Vor allem in China herrscht große Nachfrage nach Krabben und Muscheln aus Nordkorea.

Im Streit um die Kontrolle über das lukrative Meeresfrüchtegeschäft ließ Kim laut dem Zeitungsbericht sogar seine Truppen ausrücken, um die Fanggründe in Besitz zu nehmen. Die schlecht ausgebildeten Soldaten wurden aber von Changs bewaffneten Getreuen zurückgeschlagen, zwei Menschen sollen bei den Schusswechseln ihr Leben verloren haben.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/n ... 40784.html
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Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon Volker Zottmann » 3. Januar 2014, 16:50

Jetzt berichtet eine chinesische Zeitung über die Hinrichtung des Onkels Chang vom Diktator Kim. Er wurde nicht erschossen.
Er und 5 weitere verurteilte wurden nackt in einen Käfig zu 120 Hunden geworfen. Kim und Getreue sahen über eine Stunde dem völligen Zerfleischen und Gefressenwerden zu.
Das ist das Perverseste was dieser junge Irre veranstalten ließ. Nun ist auch China verstimmt…

Gruß Volker
Zuletzt geändert von Volker Zottmann am 3. Januar 2014, 17:16, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon Nov65 » 3. Januar 2014, 17:14

Sollte das wahr sein, gehört dieser Typ zu den barbarischen Verbrechern des Mittelalters.
Andreas
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Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon augenzeuge » 3. Januar 2014, 17:17

Volker Zottmann hat geschrieben:Er wurde nicht erschossen. Er und 5 weitere verurteilte wurden nackt in einen Käfig mit 120 Hunden geworfen. Kim und Getreue sahen über eine Stunde dem völligen Zerfleischen und Gefressenwerden zu.
Das ist das Perverseste was dieser junge Irre veranstalten ließ. Nun ist auch China verstimmt…
Gruß Volker


Es ist offensichtlich, dass China die Kontrolle des Landes entglitten ist. Gibt es auch nur einen, der so etwas akzeptieren kann?

Hier in Europa unvorstellbar, was man über dieses Land hört. Aber es scheint noch schlimmer zu sein, als das was man liest..... [angst]
Wer zweifelt noch an den Bedingungen der Straflager?

"Die Tiere sollen drei Tage lang nicht gefüttert worden sein. Kim Jong Un und leitende Beamten sahen zu. Diese Form der Exekution wird „quan jue“ genannt. Die gesamte Exekution durch die Hunde soll insgesamt eine Stunde gedauert haben. Machthaber Kim Jong Un und 300 leitende Beamten hätten das grausame Schauspiel verfolgt, so die „Straits Times“ weiter.

http://www.focus.de/politik/ausland/nor ... 16118.html

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Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon Neun » 4. Januar 2014, 00:32

Ich will ja kein Spielverderber sein, und Dir deine abenteuerlich hergeleitet Bestätigung für die Bedingungen in Straflagern abstreiten, aber gibt es für diese Meldung auch noch eine andere Quelle? Die angegebene erscheint mir als "Sprachrohr des Hingerichteten" nicht sonderlich glaubwürdig, und schon gar nicht erschließt sich mir warum nun nur ausgerecht diese solches Wissen besitzen soll!

Nordkoreas Diktator Kim Jong Un ließ seinen Onkel Jang Song Thaek nach einem Streit unter Gefolgsleuten Anfang Dezember hinrichten. Nun hat die chinesische Zeitung „Wen Wei Po“, die als das offizielle Sprachrohr des Onkels in China gilt, einen detaillierten Bericht über die Exekution des Onkels abgedruckt.
Neun
 

Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon augenzeuge » 4. Januar 2014, 10:56

Nein, du bist kein Spielverderber, wenn du es anzweifelst. Auch ich bin daran interessiert, hier keine Lügen stehen zu lassen. Was die Straflager betrifft, so vertraue ich auf die Infos der UN-Stellen und der Entflohenen.

Nun zur Meldung. Die Zeitung "Wen Wei Po" kommt zwar aus Hongkong, gilt jedoch als sehr pekingtreu, gilt jedoch nicht unbedingt als verlässlichste Quelle. In einer Befragung von Hongkonger Bürgern landete sie beim Thema Zuverlässigkeit auf dem 19. von 22 Plätzen. Freilich sind in Hongkong auch 15 Jahre nach dem Abzug der Briten die Vorbehalte gegenüber kommunistischen Blättern immer noch sehr hoch.

Gegen die Hundeversion spricht auch, dass der südkoreanische Geheimdienst von einer Hinrichtung per Flugabwehr-MG ausgeht. Chinas Ohren in Richtung Nordkorea sind zwar gut. Aber Seoul hat mit Sicherheit noch bessere Verbindungen.

Für die Hundeversion könnte sprechen, dass Jang Song-thaek im offiziellen Verdikt Pjöngjangs als "Abschaum, schlimmer als Hunde" bezeichnet wurde; die Erwähnung von Hunden passiert in einem solchen sorgfältig formulierten Dokument nicht ohne Überlegung.

Für die Version spricht auch, dass Pjöngjang im Sommer vergangenen Jahres die Stoffpuppe anderer "Landes- und Volksverräter" symbolisch durch Hunde hat zerreißen und dann von Panzern überfahren lassen. Das waren der damalige südkoreanische Präsident Lee Myung-bak und sein Verteidigungsminister.

Kim Jong-chol, der 32 Jahre alte ältere Bruder Kim Jong-uns, soll danach beschlossen haben, dass die normale Strafe für Abweichler in den oberen Führungsrängen, nämlich die Hinrichtung per Maschinengewehr, Granatwerfer oder, in schweren Fällen, Flugabwehrkanonen für Jang Song-thaek zu geringfügig wäre.

Seine Verbrechen – die dynastische Nachfolge von Kim Jong-il zu Kim Jong-un verhindern zu wollen; als das nicht klappte, eine eigene Fraktion in Partei und Staat aufzuziehen und außerdem eigene Entspannungssignale ans Ausland zu senden – erforderten eine ganz besonders abschreckende Hinrichtungsmethode. Und so sei Kim Jong-chol auf die Hunde verfallen. Kim Jong-un habe die 300 wichtigsten Spitzenfunktionäre Nordkoreas zu dem Schauspiel befohlen, das eine volle Stunde gedauert habe. Unter 300 nordkoreanischen Spitzenfunktionären findet sich wohl jemand, der eigene Kanäle nach China hat.

Wenn China glaubt, bei Kim Jong-un handele es sich um einen unkontrollierbaren Irren, wäre es denkbar, dass Peking Geheiminformationen durch seine Kanäle in Hongkong streuen lässt. Das Ziel wäre es, Barack Obama unauffällig zu sagen, dass er lieber nicht mit Kim Jong-un als einer antichinesischen Bastion liebäugeln möge.

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Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon Interessierter » 17. Februar 2014, 17:15

Uno-Bericht schildert Gräuel in Nordkorea

Zehntausende politische Gefangene hausen in Lagern, Nachbarn bespitzeln einander, Frauen und Kinder werden ausgebeutet und misshandelt: Ein neuer Bericht einer Uno-Kommission listet Gräueltaten in Nordkorea auf. Doch Strafe muss das Regime in Pjöngjang kaum fürchten.

Die vom Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen beauftragten Ermittler durften nicht selbst in den abgeschotteten Staat einreisen. Stattdessen befragten sie ein Jahr lang mehr als 80 Exilanten und Flüchtlinge in Seoul, Tokio, London und Washington über ihre Erfahrungen mit dem Terror des Regimes in Pjöngjang:


Zehntausende politische Gefangene sind demnach seit Jahren in Lagern inhaftiert

Eine Mutter wurde gezwungen, ihr Baby zu ertränken

Familien wurden gefoltert, weil sie sich im Fernsehen eine ausländische Seifenoper ansahen

Der Uno-Report belegt erneut die totale Überwachung der Bevölkerung Nordkoreas: Nachbarn denunzieren sich gegenseitig



Als Konsequenz aus dem Bericht empfehlen die Ermittler, die von ihnen festgestellten Verbrechen vor ein internationales Straftribunal zu bringen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/f ... 53881.html
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Re: Koreanische Wiedervereinigung

Beitragvon Spartacus » 17. Februar 2014, 18:04

Da werden bestimmt gleich die Mahner mit dem erhobenen Finger hier aufschlagen und wispern:

Ob man das wohl alles glauben kann?

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Re: Atomtest: Washington und Peking beschließen Sanktionen gegen Nordkorea

Beitragvon augenzeuge » 7. März 2014, 17:50

Wenn das "geklappt" hätte....ob dann China endlich eingegriffen hätte? [angst]

Nordkorea hat erneute Macht demonstrieren wollen – und Kurzstreckenraketen ins offene Meer abgeschossen. Doch dies ging beinahe schief, eine Rakete traf fast einen chinesischen Airbus mit 220 Passagieren an Bord.

http://www.focus.de/politik/ausland/nor ... 65844.html

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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon pentium » 9. März 2014, 22:26

Abgesehen davon das die Videos nich mehr exsistieren!

Daran sollten wir uns als Wahlvolk mal ein Beispiel nehmen:

"AUF allen Wachposten im ganzen Land, das aufgrund seiner Souveränität hoch angesehen und aufgrund von Songun mächtig ist, nahmen alle Offiziere und Soldaten der Koreanischen Volksarmee voller Begeisterung an der Wahl der Abgeordneten der 13. Obersten Volksversammlung der DVRK teil."

"DIE Funktionäre der Partei und des Staates nahmen am 9. März in Wahlbezirken im ganzen Land an der Wahl der Abgeordneten der 13. Obersten Volksversammlung der DVRK teil. Kim Yong Nam, Pak Pong Ju und weitere führende Kader der Partei und des Staates sowie die Vorsitzenden der befreundeten Parteien gaben in ihren Wahlbezirken den Kandidaten zur Obersten Volksversammlung ihre Jastimmen.
Sie führten Gespräche mit den Kandidaten und den Wählern, die sich mit Treue und Ergebenheit gegenüber Partei, Staatsführung, Heimat und Volk aufopferungsvoll für die Stärkung und Weiterentwicklung der DVRK eingesetzt haben, und ermutigten sie. Die Kader äußerten ihre feste Überzeugung, dass die Kandidaten und Wähler unter der klugen Führung von Kim Jong Un mit dem hohen Bewusstsein von Bürgern der Republik ihre Pflicht im Kampf für die Gestaltung des sozialistischen Vaterlandes zum stärksten Staat auf der Welt und Paradies des Volkes erfüllen werden."

"Als Kim Jong Un in der Politischen Hochschule „Kim Il Sung“ eintraf, brachen die Lehrkräfte und die Studenten der Hochschule, die gerade feierlich tanzten, in begeisterte Hurrarufe aus. Kim Jong Un erwiderte winkend den enthusiastischen Jubel und ging in das festlich geschmückte Wahllokal. Vom Vorsitzenden des Komitees der KVA für die Wahl der Abgeordneten der Obersten Volksversammlung der DVRK bekam er den Stimmzettel und gab Kim Kwang Hyok, Kommandeur der 855. Truppe der Koreanischen Volksarmee, seine Jastimme.
Anschließend führte Kim Jong Un mit ihm ein Gespräch. Er schüttelte dem Kandidaten freundlich die Hand und ermutigte den Truppenführer dazu, die Hinweise, die Kim Jong Il in der letzten Zeit seines Lebens beim Besuch in dieser Truppeneinheit erteilt hatte, nicht zu vergessen und bei der Kampfvorbereitung und Stärkung der Kampfkraft mit hohem Verantwortungsbewusstsein zu arbeiten."

Quelle:Nordkorea-info.de

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*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Leben in einem kommunistischen Land

Beitragvon Interessierter » 10. März 2014, 08:37

Wahlen in Nordkorea: Keine einzige Stimme gegen Kim [laugh] [laugh]

Nordkoreas Despot Kim Jong Un holt sich die Zustimmung seines Volkes per Pseudo-Votum: Bei der Wahl zur Volksversammlung bekam er in seinem Wahlkreis angeblich das Fabelergebnis von 100 Prozent Ja-Stimmen. Alternativen gab es ohnehin nicht.


http://www.spiegel.de/politik/ausland/k ... 57765.html
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