Das Untersuchungsorgan des MfS

Alles zum Thema Geheimdienste und Sicherheit in der DDR und in der BRD

Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon augenzeuge » 14. Oktober 2023, 18:38

pentium hat geschrieben:Sie hat gestanden und das Tatmotiv war bekannt. Was willst du da mit Revision?


Weißt wer beim MfS schon alles gestanden hat und es doch nicht gewesen ist?

Eigentlich will ich gar nicht spekulieren, aber wenn ich ein Gutachten gemacht habe, überzeugt bin, warum steh ich dann nicht in der Öffentlichkeit zu meinem Tun?
Warum man die Eltern im Unklaren ließ, kann ich nicht verstehen. Aber so war das eben im "Rechtsstaat DDR".

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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon andr.k » 14. Oktober 2023, 18:41

augenzeuge hat geschrieben:Warum man die Eltern im Unklaren ließ, kann ich nicht verstehen.

Verrate doch mal, woher diese Info kommt. Im Buch steht etwas anderes.
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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon augenzeuge » 14. Oktober 2023, 18:43

andr.k hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Warum man die Eltern im Unklaren ließ, kann ich nicht verstehen.

Verrate doch mal, woher diese Info kommt. Im Buch steht etwas anderes.


Wenn im Buch steht, dass die Eltern am Prozess teilnehmen durften, sie über die Strafe sofort informiert wurden, dann steht im Buch nicht die Wahrheit.


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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon augenzeuge » 14. Oktober 2023, 18:46

Der Leipziger Fall ist ein Politikum, und der jungen Krankenschwester wird ein politischer Prozess gemacht. Nachdem sie mehr als ein Jahr lang in Untersuchungshaft sitzt, legen Stasi und Justiz im August 1987 fest: Die Gerichtsverhandlung ist nicht öffentlich, die Eltern der Angeklagten werden weder über den Termin informiert noch nach dem Ende des Prozesses. All das verstößt gegen geltendes Recht der DDR. Erst mehr als 20 Jahre später, 2009, wird die Frau aus der Haft entlassen, ein Jahr später in ihrer Wohnung tot aufgefunden.

Erst nach der Wende können sich die Angehörigen auf die Suche nach der Wahrheit machen
Und die Eltern der toten Kinder, in Leipzig, in Neubrandenburg, in Oranienburg? Ihnen bleibt neben dem Schmerz nur jahrelange quälende Ungewissheit. Was ist wirklich passiert? Wie sind ihre Kinder gestorben? Darüber schweigen die Behörden. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Aus den Stasi-Akten zu den Leipziger Todesfällen geht lapidar hervor, den Eltern sei die Todesursache nicht mitgeteilt worden. Erst nach dem Mauerfall können sie sich auf die mühsame Suche nach der Wahrheit machen.


https://www.mz.de/kultur/tv-und-streami ... en-1272706

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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon andr.k » 14. Oktober 2023, 18:47

augenzeuge hat geschrieben:
andr.k hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Warum man die Eltern im Unklaren ließ, kann ich nicht verstehen.

Verrate doch mal, woher diese Info kommt. Im Buch steht etwas anderes.


Wenn im Buch steht, dass die Eltern am Prozess teilnehmen durften, sie über die Strafe sofort informiert wurden, dann steht im Buch nicht die Wahrheit.


AZ

Die Ausgangsfrage war: Warum man die Eltern im Unklaren ließ ... Das ist leider falsch!
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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon andr.k » 14. Oktober 2023, 18:48

augenzeuge hat geschrieben:
Der Leipziger Fall ist ein Politikum, und der jungen Krankenschwester wird ein politischer Prozess gemacht. Nachdem sie mehr als ein Jahr lang in Untersuchungshaft sitzt, legen Stasi und Justiz im August 1987 fest: Die Gerichtsverhandlung ist nicht öffentlich, die Eltern der Angeklagten werden weder über den Termin informiert noch nach dem Ende des Prozesses. All das verstößt gegen geltendes Recht der DDR. Erst mehr als 20 Jahre später, 2009, wird die Frau aus der Haft entlassen, ein Jahr später in ihrer Wohnung tot aufgefunden.

Erst nach der Wende können sich die Angehörigen auf die Suche nach der Wahrheit machen
Und die Eltern der toten Kinder, in Leipzig, in Neubrandenburg, in Oranienburg? Ihnen bleibt neben dem Schmerz nur jahrelange quälende Ungewissheit. Was ist wirklich passiert? Wie sind ihre Kinder gestorben? Darüber schweigen die Behörden. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Aus den Stasi-Akten zu den Leipziger Todesfällen geht lapidar hervor, den Eltern sei die Todesursache nicht mitgeteilt worden. Erst nach dem Mauerfall können sie sich auf die mühsame Suche nach der Wahrheit machen.


https://www.mz.de/kultur/tv-und-streami ... en-1272706

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Was sollen die ganzen Links, wenn die auch nur falsches Zeug schreiben?
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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon augenzeuge » 14. Oktober 2023, 18:49

andr.k hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
andr.k hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Warum man die Eltern im Unklaren ließ, kann ich nicht verstehen.

Verrate doch mal, woher diese Info kommt. Im Buch steht etwas anderes.


Wenn im Buch steht, dass die Eltern am Prozess teilnehmen durften, sie über die Strafe sofort informiert wurden, dann steht im Buch nicht die Wahrheit.


AZ

Die Ausgangsfrage war: Warum man die Eltern im Unklaren ließ ... Das ist leider falsch!


Warum leider? Dann zum Glück!! Und was ist mit den Eltern der toten Kinder?

Du kannst doch diesen ganzen Ablauf heute nicht als richtig einschätzen. Du weißt es doch wirklich besser. Oder wäre das heute ebenso?
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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon andr.k » 14. Oktober 2023, 18:54

augenzeuge hat geschrieben:Warum leider? Dann zum Glück!! Und was ist mit den Eltern der toten Kinder?

Du kannst doch diesen ganzen Ablauf heute nicht als richtig einschätzen. Du weißt es doch wirklich besser. Oder wäre das heute ebenso?
AZ


Dazu müsstest Du erst mal die ganzen Abläufe kennen und nicht mit irgendwelchen Links hantieren, damit Deine Version passt, die Du hier vermitteln möchtest.
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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon augenzeuge » 14. Oktober 2023, 18:58

andr.k hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Warum leider? Dann zum Glück!! Und was ist mit den Eltern der toten Kinder?

Du kannst doch diesen ganzen Ablauf heute nicht als richtig einschätzen. Du weißt es doch wirklich besser. Oder wäre das heute ebenso?
AZ


Dazu müsstest Du erst mal die ganzen Abläufe kennen und nicht mit irgendwelchen Links hantieren, damit Deine Version passt, die Du hier vermitteln möchtest.


Ich muss gar nichts kennen! Ich hantiere nur mit dem Link des Beitrags zum Film, der bei Arte lief. Ich lass es jetzt sein. Du kannst mir ja doch nicht auf eine logische Frage antworten. Obwohl du es wirklich besser weißt.

Wer verbietet dir, deine heutige Ansicht zum Fall zu schildern? Traurig.

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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon Merkur » 14. Oktober 2023, 19:43

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Sie hat gestanden und das Tatmotiv war bekannt. Was willst du da mit Revision?


Weißt wer beim MfS schon alles gestanden hat und es doch nicht gewesen ist?
AZ


AZ, ich bin bei der unmissverständlichen Beweislage hinsichtlich Deiner Ignoranz so ziemlich sprachlos und habe eigentlich keine Lust, mit Dir darüber zu diskutieren. Beschäftige Dich einfach mit den dokumentierten Fakten und Du wirst auch Antworten finden.
Vielleicht findest Du ja dann auch ihre entsprechenden Tagebucheinträge zum Tatzeitraum vor ihrer Festnahme. Aber die hat aus Deiner Sicht ja bestimmt das MfS gefälscht, damit die Justiz sie verurteilen kann. Und das MfS hat bestimmt auch noch die bundesdeutsche Justiz im Griff gehabt, damit das Urteil nach 1990 Bestand haben konnte.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon andr.k » 14. Oktober 2023, 19:57

augenzeuge hat geschrieben:Ich lass es jetzt sein.


Danke. [grins]
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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon augenzeuge » 14. Oktober 2023, 21:00

Merkur hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Sie hat gestanden und das Tatmotiv war bekannt. Was willst du da mit Revision?


Weißt wer beim MfS schon alles gestanden hat und es doch nicht gewesen ist?
AZ


AZ, ich bin bei der unmissverständlichen Beweislage hinsichtlich Deiner Ignoranz so ziemlich sprachlos und habe eigentlich keine Lust, mit Dir darüber zu diskutieren. Beschäftige Dich einfach mit den dokumentierten Fakten und Du wirst auch Antworten finden.
Vielleicht findest Du ja dann auch ihre entsprechenden Tagebucheinträge zum Tatzeitraum vor ihrer Festnahme. Aber die hat aus Deiner Sicht ja bestimmt das MfS gefälscht, damit die Justiz sie verurteilen kann. Und das MfS hat bestimmt auch noch die bundesdeutsche Justiz im Griff gehabt, damit das Urteil nach 1990 Bestand haben konnte.


Merkur, lass diese künstliche Polemik, jeder der mitliest, weiß, was ich meine, ich geh davon aus, dass meine Fragen verständlich waren. Nicht eine ist beantwortet worden. Kein Wort zum nicht öffentlichen Prozess, kein Wort zur Heimlichtuerei, wo doch alles eindeutig sein sollte. Kein Wort warum die Eltern der Opfer bis zur Wende laut MfS Akte nichts erfuhren. Warum darf das nicht diskutiert werden? Ist das alles falsch? Lügen die Akten?

Diese Ignoranz bedaure ich sehr.

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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon augenzeuge » 15. Oktober 2023, 08:46

Merkur hat geschrieben: Beschäftige Dich einfach mit den dokumentierten Fakten und Du wirst auch Antworten finden.


Das hab ich getan. Und hier kommt der Akten-Beweis zu meinen Vorwürfen, dass man gegen geltendes DDR Recht handelte.
https://youtu.be/BrdULS9qB1w?t=3854

Natürlich kann man sich das ganze Video zu den anderen Fällen auch ansehen, wird von mir empfohlen.
Es gibt u.a. auch ehemalige Sonderermittler, die offen zu den Fällen sprechen. Sehr informativ. Auch ohne Buch! [hallo]

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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon Merkur » 15. Oktober 2023, 08:59

Nun muss auch noch der Film von Frau Schlag herhalten.
Warum hat sie nicht dargelegt, dass den Eltern auf Nachfrage Auskunft erteilt worden wäre?
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon andr.k » 15. Oktober 2023, 09:04

Ich kenne diesen Film. Leider sehe ich keine Akten, wo Deine Behauptungen geschrieben stehen.
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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon andr.k » 15. Oktober 2023, 09:06

Kleiner Auszug, der Dich der Wahrheit näher bringen könnte.

Ausschnitt.jpg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon augenzeuge » 15. Oktober 2023, 09:06

Merkur hat geschrieben:Nun muss auch noch der Film von Frau Schlag herhalten.
Warum hat sie nicht dargelegt, dass den Eltern auf Nachfrage Auskunft erteilt worden wäre?


Aha, gibst du nun das zu, was gestern nicht ging? Kommt mir bekannt vor. [flash] Es geht nicht um eine Frau Schlag. Was soll das? Die Fakten sind eindeutig in den Akten dokumentiert.

Aber schau dir mal die anderen Fälle an, speziell den Mord in Neubrandenburg. [hallo]

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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon augenzeuge » 15. Oktober 2023, 09:08

andr.k hat geschrieben:Ich kenne diesen Film. Leider sehe ich keine Akten, wo Deine Behauptungen geschrieben stehen.


Ist jetzt ein Witz, oder? Der Link beginnt mit den Akten, sie sind deutlich abgefilmt. 1:04:49!!

Mann, ist das ärmlich, was hier abläuft. Mit euch kann man leider nicht offen und ehrlich diskutieren. [angst]

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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon andr.k » 15. Oktober 2023, 09:09

augenzeuge hat geschrieben:Die Fakten sind eindeutig in den Akten dokumentiert.
AZ

Über was möchtest Du eigentlich in diesem Fall diskutieren? Dein Wissen besteht doch nur aus dem Link und Deine Spekulationen, an denen Du knallhart festhältst. Du hast nicht eine Akte gelesen, geschweige Deine Nase in das Buch gesteckt. Das ist absolut unprofessionell. Du versuchst grundsätzlich alles in Abrede zustellen und die Arbeit des MfS, der Kriminalpolizei und Justiz zu diskreditieren. Dann verlangst Du in einer Arroganten Art und Weise nach Zitaten, die nachweisen sollen, dass es selbstverständlich Rechtsfehler in diesem Fall gibt. Von welchen Fehlern sprichst Du? Selbst in Deiner letzten Antwort stellst du Dein Unwissen zur Schau, indem Du Dinge behauptest, die so nicht der Tatsache entsprechen. Zum Schluss fragst Du noch ob die Akten lügen. Von was für Akten redest Du, etwa die die Du zu diesem Fall nicht einsehen kannst? Und noch eins, warum soll ich Dir meine Ansicht zum Fall schildern, wenn Du Dir grundsätzlich immer der Nächste bist?
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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon augenzeuge » 15. Oktober 2023, 09:12

Du versuchst grundsätzlich alles in Abrede zustellen und die Arbeit des MfS, der Kriminalpolizei und Justiz zu diskreditieren

Absolut nicht!

Du versuchst sogar das als rechtskonform darzustellen, was es nicht ist. Alles stellst du infrage, wenn es nicht in einem Buch steht.

Von welchen Fehlern sprichst Du? Selbst in Deiner letzten Antwort stellst du Dein Unwissen zur Schau, indem Du Dinge behauptest, die so nicht der Tatsache entsprechen.

Das ist nur eine Frechheit. Der Thread ist voll mit meinen wiederholenden Fragen.

Lassen wir es.

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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon andr.k » 15. Oktober 2023, 09:15

AZ, ich hoffe Du erkennst die "Lügen" im Film von Frau Schlag. Von "Deinen Akten" schnack ich erst gar nicht!
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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon andr.k » 15. Oktober 2023, 09:16

augenzeuge hat geschrieben:Lassen wir es.

AZ

Ist wohl auch besser so!
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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon Merkur » 15. Oktober 2023, 09:17

augenzeuge hat geschrieben:Mann, ist das ärmlich, was hier abläuft. Mit euch kann man leider nicht offen und ehrlich diskutieren. [angst]
AZ


Mit uns kann man bestimmt diskutieren. Aber Basis einer objektiven und nützlichen Diskussion ist die Anerkennung von Fakten. Da genügen, um bestehen zu können, eben keine Halbwahrheiten die von irgendwelchen „Experten“ unters Volk gestreut werden.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon augenzeuge » 15. Oktober 2023, 09:19

andr.k hat geschrieben:AZ, ich hoffe Du erkennst die "Lügen" im Film von Frau Schlag. Von "Deinen Akten" schnack ich erst gar nicht!


"Meine Akten"?
Zum Glück kann es jeder hier selbst abrufen und nachvollziehen. [grins]

Unsere Diskussion hier ging um die Nichteinhaltung des DDR-Rechts. Und da hast du dich gewunden wie ein Aal. Und machst es immer noch. Obwohl du im Unrecht bist.
Sorry, das lass ich dir nicht durchgehen. Die Wahrheit muss bleiben!

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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon augenzeuge » 15. Oktober 2023, 09:23

Merkur hat geschrieben:Da genügen, um bestehen zu können, eben keine Halbwahrheiten die von irgendwelchen „Experten“ unters Volk gestreut werden.


Genau das ist aber durch Andreas passiert.

AZ
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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon Icke46 » 31. August 2025, 13:33

augenzeuge hat geschrieben:

(….)

Juli 1983 in der DDR: In Neubrandenburg beginnt eine rätselhafte Mordserie
Juli 1983, nahe der Stadt im Norden der DDR wird ein neunjähriger Junge tot in einem Gebüsch gefunden, Würgemale am Hals. Wenig später wird in einem Gestrüpp am Ufer des Tollensesees nahe der Stadt ein weiteres Opfer entdeckt, ein junger Mann. Die Kripo ermittelt fieberhaft, schließlich glaubt sie sich am Ziel: Ein Saufkumpan des älteren Opfers soll der Mörder sein. Lebenslänglich, lautet das Urteil.

Was die Ermittler nicht ahnen: Sie haben den Falschen erwischt. Der wahre Täter läuft weiter frei herum. Er fühlt sich jetzt sicher. Und schlägt wieder zu. Unvorstellbar grausam. Nahe Oranienburg, nördlich von Berlin, lässt er zwei Brüder, neun und elf Jahre alt, an Bäume gefesselt sterben. Zuvor hat er sie mit Messern traktiert und gewürgt.

Der Mörder macht 1984 weiter: Die Ermittler haben den Falschen erwischt
Die Polizei sucht nach einem Sexualtäter. Verbindungen zu den Morden in Neubrandenburg zieht sie nicht. Dafür ist ja jemand verurteilt worden. Deshalb schaltet sich auch die Stasi nicht ein. Noch nicht. Und der Täter macht weiter. Wieder Neubrandenburg, Februar 1984: Ein Sechsjähriger wird erwürgt im Flur eines Plattenbaus gefunden. Er muss seinem Mörder direkt in die Arme gelaufen sein. Er war mit seinem Vater einkaufen und ging voraus, um zu Hause fernzuschauen.

Hohen Neuendorf bei Oranienburg, Juli 1984: Diesmal kommt den Ermittlern der Zufall zu Hilfe. Zwei Jungen, allein im Wald mit ihren Fahrrädern unterwegs. Sie sollen die nächsten Opfer sein. Der Täter lauert ihnen auf, doch sie können weglaufen und alarmieren ihre Eltern. Die können den Mann noch im Wald überwältigen: Martin S., 24 Jahre alt.

Bei der Kripo in Oranienburg gesteht S.: Fünf Morde. Sieben Mordversuche. 26 Vorbereitungen für weitere Morde. Die Kripo-Ermittler haben ihren Mann. Doch nun kommt die Stasi, und sie sind draußen.

Auch der Serienmörder wird ein Fall für die Spezialkommission
Dass die Mordserie nun, nachdem sie aufgeklärt ist, doch noch ein Fall für die Spezialkommission wird, hat mit der Vita von S. zu tun: Er ist Leutnant bei der Nationalen Volksarmee. Damit ist der Fall nicht weniger politisch brisant als ein rätselhafter Mord drei Jahre zuvor in Berlin Prenzlauer Berg. Ein Polizist liegt blutüberströmt in einem Hinterhof, seine Dienstwaffe ist gestohlen. In diesem Fall ermitteln Kripo und Stasi gemeinsam. Doch die Stasi ist immer vorne dran. Das „Informationspotential“ sei bei der Spezialkommission „ein bisschen größer“ gewesen als bei der Polizei, so drückt es im Film von Gabi Schlag Rolf-Dieter Weinhold aus, ein ehemaliger Stasi-Ermittler. Soll heißen: Die Staatssicherheit konnte mit ihren nachrichtendienstlichen Mitteln noch Informationen abschöpfen, wenn die Kripo längst am Ende war.
https://www.mz.de

AZ


Ich hänge das der Einfachheit halber mal hier an: Der Täter Mario S., um den es sich hier handelt, ist laut Presseberichten verstorben. 2024 wurde er nach 41 Jahren aus Gesundheitsgründen aus der Haft entlassen.
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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon augenzeuge » 31. August 2025, 14:40

Oben steht Martin. Was ist denn richtig?

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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon pentium » 31. August 2025, 14:45

augenzeuge hat geschrieben:Oben steht Martin. Was ist denn richtig?

AZ


Laut wiki Mario...
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
https://www.schloesserland-sachsen.de/de/startseite/
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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon augenzeuge » 31. August 2025, 14:57

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Oben steht Martin. Was ist denn richtig?

AZ


Laut wiki Mario...


Ja, passt eher in die Zeit und Region. [laugh]

Mahrioooo.....

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Re: Das Untersuchungsorgan des MfS

Beitragvon Icke46 » 31. August 2025, 15:09

Sogar in Merkurs Büchern läuft er unter Mario.

Immerhin interessant, das nach 1990 das DDR-Unrechtsurteil Bestand hatte - sogar bis 2024…..-
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