Zicke hat geschrieben:wenn man ganz bösartig denkt, könnte man auch an die Machtkämpfe bei VW im ersten Quartal dieses Jahres denken.
Ich denke auch so bösartig.....
Dille
Zicke hat geschrieben:wenn man ganz bösartig denkt, könnte man auch an die Machtkämpfe bei VW im ersten Quartal dieses Jahres denken.
Dille hat geschrieben:Zicke hat geschrieben:wenn man ganz bösartig denkt, könnte man auch an die Machtkämpfe bei VW im ersten Quartal dieses Jahres denken.
Ich denke auch so bösartig.....
Dille

Edelknabe hat geschrieben:Wenn jetzt VW komplett abschmieren sollte, wie viel Autos wären das dann Weltweit an einem Werktage weniger, die produziert würden? Etwa 20000 von ....waren das nicht knapp 245 Tausend an einem Tag? Wäre das dann ein Segen für den Planeten Erde....was meint Ihr? Also ich bin schon mal....aber ne, erstmal Ihr?
Rainer-Maria Wahnsinn sowas,gut ne Viertelmillion Blechkisten am Tag? Sind wir verrückt Leute, wir sind es wohl.
pentium hat geschrieben:Was, der ganze Aufwand nur damit Matthias Müller neuer VW-Chef wird? Ein bischen viel Verschwörungsspekulatsius....
Dille hat geschrieben:pentium hat geschrieben:Was, der ganze Aufwand nur damit Matthias Müller neuer VW-Chef wird? Ein bischen viel Verschwörungsspekulatsius....
Nun @Pentium, natürlich ist das Spekulatius -- und ich glaube auch nicht wirklich, daß ein Vorstandsvorsitzender (P.) wirklich so tief in technischen Details drinstecken würde -- er hört vielleicht von seinen Fachleuten, daß diese einen Weg gefunden haben, die strengen Umweltauflagen in Kalifornien einzuhalten. Und er freut sich.
Sollte er aber doch mehr wissen -- unterschätze niemals gekränkte Eitelkeiten, das hat schon manche Turbulenzen verursacht -- und daß P. schwer gekränkt war, ist doch wohl unstreitig.
Gruß, Dille
Dille hat geschrieben:Wosch hat geschrieben:Im hier konkreten Fall wird "VW" es wohl nötig gehabt haben, Millionen Autos an den Mann gebracht zu haben, würde "ohne" wohl schwerer gewesen sein, .......
Nun bin ich aber kein Ingenieur, man verzeihe mir also mein geringes Fachwissen.
@Wosch -- auf den noch halbwegs zum Thema passenden Teil gehe ich hier mal ein, auf den demagogischen Teil bekommst Du im Mitgliederteil auch noch eine Antwort !
Selbstverständlich hat man das bei VW getan, um "..MIllionen Autos an den Mann..." zu bringen, das braucht mir niemand zu erklären -- die Frage ist doch nur allein, "was kommt hinten letztendlich raus.." -- und das sollte solch ein Konzern, mit all seinen Fachleuten, Rechtsanwälten usw. mal vorab durchdenken.
Es kommt nämlich jetzt letztendlich nix oder gar minus "hinten raus" -- 6 Mio Autos, 18 Mrd. stehen in den USA im Raum, 1 Mrd. Subventionen in den USA stehen in Frage, private Sammelklagen "on top", dazu Klagen in Europa, Asien. Nun laß' in Deutschland 1 Mio. Fahrzeuge plötzlich vor der Stadt stehen (dürfen nicht mehr in die Umweltzone) --- dazu noch der Imageschaden für VW weltweit........
Und ein @Wosch verniedlicht das damit, daß man so ".. Millionnen Autos an den Mann gebracht.." hat -- und nun erklär' doch bitte dem Ingenieur (Du hast das ins Spiel gebracht) einmal, wer jetzt DOCH verloren hat ??
Ich wollte mit meinem Beitrag nur verdeutlichen, daß man eine solche Manipulation bestenfalls als Einzelkämpfer durchführen und geheimhalten kann -- sobald da mehr als einer wissend/ mitwissend sind, ist das ein unkalkulierbares Risiko für einen Privatmann, für einen Konzern, für einen Staat (Wikileaks).
Dille
![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)


Dille hat geschrieben: und ich glaube auch nicht wirklich, daß ein Vorstandsvorsitzender (P.) wirklich so tief in technischen Details drinstecken würde -- er hört vielleicht von seinen Fachleuten, daß diese einen Weg gefunden haben, die strengen Umweltauflagen in Kalifornien einzuhalten. Und er freut sich.

Dille hat geschrieben:@Sirius -- ich habe aber gelernt, daß VW USA juristisch selbstständig ist -- also "deren" Probleme nicht auf die Mutter durchschlagen sollten ?? (also, der Image- Schaden natürlich ja) Und dann könnte sich VW USA unter den Gläubigerschutz Chapter xx begeben und von vorn anfangen ??
Und die Schadenersatzklagen in Europa sind ja peanuts dagegen -- ich denke mal solche Konzerne machen das schon wasserdicht, die wissen sehr wohl, daß in den USA ruinöse Forderungen auf sie zukommen können.
Übrigens genauso andersrum, Philip Morris hat ja sein Tabakgeschäft auch juristisch selbstständig ausgelagert in Europa, gerade auch, falls da mal hunderte Raucher Millionen einklagen wollten, am Stammsitz in USA.
Gruß, Dille
Haftungsbeschränkung
Aufgrund der Haftungsbeschränkung haften die Gesellschafter der Corporation nur bis zur Höhe ihrer Einlage, zumindest, soweit die gesetzlichen Vorgaben, die Bestimmungen des
Certificate of Incorporation sowie die Bylaws eingehalten werden.
Dennoch gibt es in bestimmten Einzelfällen Haftungsdurchgriffe (Piercing the corporate veil). Insbesondere gilt dies für den Fall betrügerischer Handlungen, eine absichtliche Unterkapitalisierung oder die Nichteinhaltung gesellschaftsrechtlicher Formalitäten. Zudem kann die Haftungsbeschränkung durchbrochen werden, sofern eine geschäftliche Beziehung nicht ausschließlich gemäß den vertraglichen Beziehungen verläuft, sondern Dritte - beispielsweise die Muttergesellschaft aus Deutschland – ins Spiel kommen, und sei es auch nur versehentlich.
https://www.ihk-berlin.de/blob/bihk24/i ... A-data.pdf
...Thomas Möllers, Juraprofessor an der Universität Augsburg und einer der führenden deutschen Kapitalmarktexperten, rechnet in der Abgas-Affäre mit existenzbedrohenden Strafen für Volkswagen. „Wenn jemand arglistig täuscht, kennt das US-Schadenersatzrecht sogenannte punitive damages, also Schadenersatz mit strafendem Charakter“, sagte Möllers der WirtschaftsWoche. „Da kann das 20- oder auch 50-Fache des tatsächlichen Schadens als Schadenersatz verhängt werden.“
Wenn man bei elf Millionen verkauften Autos nur 1000 Dollar Schaden pro Auto annimmt, wären dies insgesamt schon elf Milliarden Dollar. „Dann rechnen Sie das mal mit dem Faktor 30 oder 50“, sagt Möllers, „da können drei- oder vierstellige Milliardenbeträge auf VW zurollen. US-Gerichte nehmen da auch wenig Rücksicht, es mussten schon Unternehmen Insolvenz anmelden wegen Schadenersatzzahlungen.“
http://www.wiwo.de/unternehmen/auto/vw- ... 59396.html
pentium hat geschrieben:Edelknabe hat geschrieben:Wenn jetzt VW komplett abschmieren sollte, wie viel Autos wären das dann Weltweit an einem Werktage weniger, die produziert würden? Etwa 20000 von ....waren das nicht knapp 245 Tausend an einem Tag? Wäre das dann ein Segen für den Planeten Erde....was meint Ihr? Also ich bin schon mal....aber ne, erstmal Ihr?
Rainer-Maria Wahnsinn sowas,gut ne Viertelmillion Blechkisten am Tag? Sind wir verrückt Leute, wir sind es wohl.
Unsinn, VW schmiert nicht ab, warum auch...?
mfg
pentium
Spartacus hat geschrieben:Mach dir mal keinen Kopf Sirius, denn da VW "Systemrelevant" ist, wird VW wenn alles schiefläuft,
halt vom Steuerzahler gerettet. ( einen VW gibt es dafür aber pro Kopf nicht umsonst)
Ansonsten hast du mit deiner Einschätzung natürlich recht, da VW eben in vielen "artfremden"
Bereichen - so wie alle großen deutschen Konzerne - mitspielen, halt den Globalplayer geben
will.
Eine Totalpleite ist daher durchaus im Bereich des möglichen, ja sogar wahrscheinlich, denn
was nutzt das Austauschen der Betrugssoftware? Der Motor muss getauscht werden und dann
stimmt die Einschätzung des Juraprofessors schon so ungefähr.
Vielen Dank dafür schon mal im Voraus an die Nieten in Nadelstreifen bei VW.![]()
Bin gespannt, wann für die entsprechenden Modelle in Deutschland die grünen Zonen in
den Städten gesperrt werden? Kann ja nur noch eine Frage der Zeit sein und dann möchte
ich mal das Geheule der Kunden hören.
Ich fahre zwar auch einen Skoda Octavia, aber einen Benziner, da ich die Diesel noch nie mochte.
LG
Sparta
Und warum willst du den Motor tauschen, Sparta? Ob nun mit dieser Software oder ohne diese Software...was stört es den Motor...
Spartacus hat geschrieben:Das ist doch das Problem Pentium.
Der Motor war schon immer eine Dreckschleuder, die Software diente doch dazu, einen "sauberen"
Schadstoffausstoß vorzutäuschen, ergo muss der Motor raus. Eine andere Möglichkeit wäre es noch,
die Leistung stark zu drosseln, also etwa von 160 auf 90 PS, dann verringert sich der Schadstoffausstoß
auch signifikant.
Alles andere wäre doch unlogisch!
Schöne Aussichten für die Dieselbesitzer, gelle.![]()
LG
Sparta
Spartacus hat geschrieben:Na ja, es soll ja nur einige Dieselmotoren bei VW betreffen, die anderen sind angeblich in Ordnung.
Schaltet man nun ständig die " Abgasreinigung" zu, erhöht sich der Spritverbrauch und die Kunden
sind wieder die dummen und werden sich das auch nicht bieten lassen. Daher sehe ich nur die Lösung
die Motoren zu tauschen.
LG
Sparta
pentium hat geschrieben:Was für eine Abgasreinigung?
...
Beim Passat sorgt normalerweise ein Katalysator mit Harnstoffeinspritzung dafür, die gefährlichen Stickoxide zu reduzieren. VW hatte die Funktion allerdings durch die Software im Alltag lahmgelegt, sodass entweder wenig oder gar kein Harnstoff im realen Betrieb injiziert wurde. Durch den synthetischen Harnstoff wird das gefährliche NOx in harmlosen Stickstoff und Wasser umgewandelt. Auch beim VW Jetta wurde die Funktion des NOx-Speicherkatalysators gestört. Stickoxide lagern bei diesem System auf einer Speicheroberfläche. Ist diese ausgeschöpft, wird der Katalysator regeneriert. Wer auf die Abgasreinigung verzichtet, spart nebenbei ein wenig Sprit und hat auch mehr Leistung zur Verfügung.
...
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/volk ... 53990.html
Man braucht also nicht die Motoren zu tauschen, man muss nur diese Software ausschalten
Spartacus hat geschrieben:Man braucht also nicht die Motoren zu tauschen, man muss nur diese Software ausschalten
Gut in Europa vielleicht, aber in den USA?
Sparta
Die Grenzwerte für Stickoxide liegen in den Vereinigten Staaten viel niedriger als in Europa.
Daimler ruft 11.000 Mercedes Sprinter in die Werkstatt
Daimler hat Tausende Sprinter-Besitzer wegen Software-Problemen zum Kundendienst einbestellt. Es ging um: Probleme mit den Abgas-Daten. Mit dem Brief konfrontiert, reagiert Daimler extrem nervös.
http://www.welt.de/wirtschaft/article14 ... statt.html
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