Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Neuer Beitragvon Icke46 » 4. Juli 2026, 18:24

pentium hat geschrieben:
Icke46 hat geschrieben:
andr.k hat geschrieben:
Icke46 hat geschrieben:Nebenbei bemerkt: Von Tiefsee spricht man, wenn man in der Tiefe von 1000 Metern und darunter unterwegs ist, also aktuell bis 11.000 Meter, Nordstream 2 liegt durchschnittlich bei 38 Metern, an der tiefsten Stelle bei 249 Metern.

Da fehlen zur Tiefsee noch ein paar Millimeter.

Dies steht jedoch in keinem Zusammenhang mit dem Ort der Sabotage.


Es ging mir da um die 1. Frage, die aufgeworfen wurde:

Wie geht Tiefseetauchen ohne Kompressionskammer?

Das impliziert natürlich, dass zur Sprengung der Pipeline Tiefseetauchen notwendig war….


Da hast du was falsch verstanden oder anders gefragt, warst du schon mal tauchen oder kennst jemand der Sporttaucher ist, also richtig mit Flaschen auf dem Rücken?
Eine Dekompression ist nicht starr an eine bestimmte Tiefe gebunden, sondern hängt vom Verhältnis aus Tiefe und Tauchzeit (der sogenannten Nullzeit) ab. Als Sporttaucher kannst du jeden Tauchgang so planen und durchführen, dass du ohne Dekompressionsstopps direkt auftauchen kannst (z. B. 60 Minuten bei 18 Metern Tiefe). Bei Überschreitung dieser Nullzeit oder bei Tieftauchgängen sind kontrollierte Stopps Pflicht.
https://www.taucher-nordhessen.de/blog/ ... rstehen-25
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Es geht nicht um die Dekompression, das ist mir bekannt. Ich habe mich früher mit Cenote-Tauchen befasst, und meine Nichte ist Sporttaucherin. Die ist bevorzugt im Roten Meer unterwegs, aber beides, das Cenote-Tauchen als auch das Tauchen im Roten Meer zählt zum Tiefseetauchen. Das hat nichts mit der Dekompression zu tun, die notwendig ist, wenn es eine bestimmte Kombination zwischen Tauchtiefe und Tauchzeit gibt, um der Taucherkrankheit vorzubeugen. So kann man 60 Minuten in 18 Metern Tiefe tauchen und ohne Dekompression wieder auftauchen. Dafür gibt es extra Dekompressionsrechner.

Trotzdem würde ich die Tiefe von 18 Metern nicht im Bereich der Tiefsee Orten.
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Neuer Beitragvon pentium » 4. Juli 2026, 18:33

Du solltest das mit der Tiefsee nicht auf die Goldwaage legen....
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Neuer Beitragvon andr.k » 4. Juli 2026, 18:41

Icke46 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Was ist denn dein Thema? [wink]

AZ


Gute Frage [grins], aber wenn er schon die Tiefsee bei „bis 100 Meter“ einsortiert….

Lass es gut sein! Mein Thema bleibt das Segeln und hat für mich absolute Priorität. Dem Tauchen habe ich mich ebenfalls über einen langen Zeitraum hinweg ausführlich gewidmet, sodass ich keinen Anlass sehe, mich auf kleinliche Details einzulassen.

[hallo]
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 7. Juli 2026, 15:25

aus dem Newsticker von ntv:
Der Börsen-Tag, Gericht: Versicherer müssen nicht für gesprengte Nord-Stream-Pipeline zahlen - 07.07.2026, 14:16 Uhr
Der Pipeline-Betreiber Nord Stream hat eine Klage in Höhe von 850 Millionen Euro gegen Versicherer unter der Führung von Lloyd's of London wegen der Explosionen verloren, die russische Gaspipelines nach Europa zerstörten hatten. Eine Richterin am High Court in London befand, dass diese nicht für den Schaden aufkommen müssten.
Russland, die Ukraine und die USA wurden im Laufe des Verfahrens alle als potentielle Verursacher der Explosionen von 2022 in der Ostsee identifiziert, doch die Richterin, Dame Clare Moulder, stellte nicht fest, welche Partei letztlich verantwortlich war. Damit müssen westliche Versicherer keine hohe Entschädigungssumme an ein Unternehmen zahlen, das mehrheitlich im Besitz von Gazprom ist, dem staatlich unterstützten russischen Gaskonzern, den Moskau nutzte, um Europa den Gashahn zuzudrehen.
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
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