

Transitfahrer hat geschrieben:Der Respekt vor den Beamten ist so niedrig wie nie. Und das wissen die auffälligen Personen. Sehr schmaler Grat auf dem die Polizei derzeit handeln muss.
Und die filmenden Passanten tragen schön dazu bei. Es wird gegenwärtig in den Medien künstlich Rassismus und Gewalt der Polizei unterstellt. Eventuell sollten alle Polizisten mal streiken.
Transitfahrer » 20. Aug 2020, 14:05
Warum müssen sich eigentlich alle den polizeilichen Anordnungen widersetzen und rumheulen wenn sie am Boden liegen? Und wenn der einem Blöd kommt, gibt es eben was mit dem Knie.
Du trägst mMn wider besseres Wissen vor. Auch du konntest lesen, dass es um das ging was geschah, als der agressive Typ schon überwältigt am Boden lag und nicht wie du weismachen willst, als er noch nicht am Boden lag. Was meinst du wohl warum der eine Polizist sich schützend vor den am Boden liegenden Typen gestellt hat? Weil er diesen vor den brutalen Übergriffen und Tritten seines Kollegen schützen wollte!!
Wer hat denn mal versucht einen ausrasteten Menschen zu fixieren? Das ist nicht einfach. Besonders wenn Alkohol oder Drogen im Spiel sind. Ich hatte einen Bekannten der jahrelang auf der Davidwache seinen Dienst in den 70igern gemacht hatte bevor er zum Rauschgiftdezernat als Zivilfahnder wechselte. Damals auf der Reeperbahn gab es ständig Prügelein mit Personen. Nur gab es damals keine Handys.
Mit deinem letzten Satz widersprichst du dir selbst und bestätigst, dass es auch 1970 schon ständig Prügeleien gab, die nur nicht bekannt und nicht dokumentiert wurden, weil es keine Handys gab.
Der Respekt vor den Beamten ist so niedrig wie nie. Und das wissen die auffälligen Personen. Sehr schmaler Grat auf dem die Polizei derzeit handeln muss.
Und die filmenden Passanten tragen schön dazu bei. Es wird gegenwärtig in den Medien künstlich Rassismus und Gewalt der Polizei unterstellt. Eventuell sollten alle Polizisten mal streiken.
Transitfahrer » 20. Aug 2020, 15:39
Ich glaube auch nicht, das die taz jemals was positives über die Arbeit der Polizei geschrieben hat.
Jetzt kommt mein „Aber“. Die Berichterstattung ist mir zu einseitig beschrieben und das, wie sollte es sein, die „taz“.
Nur ein Drittel vom gesamten Inhalt, wird über die Polizisten beschrieben, über den Auslöser.
Warum nun 3 Polizisten? Ist der Angreifer eventuell körperlich überlegen, dann schreibt die Medienlandschaft entsprechend über die Schwäche der Polizei. Nun waren es 3 Polizisten und für die Medien ist dies wieder die Brutalität.
Hat der Polizist nicht auch ein Recht auf Selbstverteidigung?
Transitfahrer hat geschrieben:Ich glaube auch nicht, das die taz jemals was positives über die Arbeit der Polizei geschrieben hat.
Interessierter hat geschrieben:Transitfahrer » 20. Aug 2020, 14:05
Warum müssen sich eigentlich alle den polizeilichen Anordnungen widersetzen und rumheulen wenn sie am Boden liegen? Und wenn der einem Blöd kommt, gibt es eben was mit dem Knie.
Du trägst mMn wider besseres Wissen vor. Auch du konntest lesen, dass es um das ging was geschah, als der agressive Typ schon überwältigt am Boden lag und nicht wie du weismachen willst, als er noch nicht am Boden lag. Was meinst du wohl warum der eine Polizist sich schützend vor den am Boden liegenden Typen gestellt hat? Weil er diesen vor den brutalen Übergriffen und Tritten seines Kollegen schützen wollte!!
Weil auch ein am Boden liegender gefährlich werden kann!! Wo lebst Du eigentlich? Hast Du dich schonmal mit der täglichen Arbeit der Polizei auseinandergesetzt?
Wer hat denn mal versucht einen ausrasteten Menschen zu fixieren? Das ist nicht einfach. Besonders wenn Alkohol oder Drogen im Spiel sind. Ich hatte einen Bekannten der jahrelang auf der Davidwache seinen Dienst in den 70igern gemacht hatte bevor er zum Rauschgiftdezernat als Zivilfahnder wechselte. Damals auf der Reeperbahn gab es ständig Prügelein mit Personen. Nur gab es damals keine Handys.
Mit deinem letzten Satz widersprichst du dir selbst und bestätigst, dass es auch 1970 schon ständig Prügeleien gab, die nur nicht bekannt und nicht dokumentiert wurden, weil es keine Handys gab.
Sogar schon immer schon! Wenn sich jemand gegen polizeiliche Anordnungen wehrt, muß mit Gewalt rechnen. Und wo widerspreche ich mich?
Der Respekt vor den Beamten ist so niedrig wie nie. Und das wissen die auffälligen Personen. Sehr schmaler Grat auf dem die Polizei derzeit handeln muss.
Und die filmenden Passanten tragen schön dazu bei. Es wird gegenwärtig in den Medien künstlich Rassismus und Gewalt der Polizei unterstellt. Eventuell sollten alle Polizisten mal streiken.
Die Polizisten dürfen zwar demonstrieren; aber bevor du meinst ihnen einen Streik empfehlen zu müssen, solltest du dich einfach vorher einmal über das Streikrecht für beamtete Polizisten in unser GG schlaulesen.
Echt, die dürfen gar nicht streiken? Das wußte ich gar nicht das dies Beamte nicht dürfen.
Transitfahrer » 20. Aug 2020, 15:39
Ich glaube auch nicht, das die taz jemals was positives über die Arbeit der Polizei geschrieben hat.
Wer interessiert ist und sich die Mühe macht, täglich einen Rundblick durch diverse deutsche Medien vornimmt, der kann feststellen, dass in den unterschiedlichsten Medien über die in letzter Zeit auffallend häufigen Übergriffe, Datenmissbrauch, Rechtsextremismus und Rassismus bei der Polizei berichtet wird. Das hat nichts damit zu tun, dass man unterstellt die Polizei solle unter Pauschalverdacht gestellt werden! Das wird ja gerne gebracht, wenn die Argumente fehlen.
Interessierter hat geschrieben:
Gut, dass wir in einer Demokratie leben und derartige Dinge von Bürgern dokumentiert und von der Presse veröffentlicht werden dürfen.
Übrigens, die Polizei fotografiert und filmt doch auch. Merkwürdigerweise kommt ihr aber bisher kaum oder nie Polizeigewalt vor die Linse, die dann auch noch veröffentlicht wird!?
Doch nicht bei normalen Einsätzen. Gehst Du eigentlich mal raus?
Natürlich hat jeden Polizist ein Recht auf Selbstverteidigung und wenn er solchen aggressiven Vollpfosten bei der Abwehr und beim zu Boden bringen auch richtig welche drüberzieht, ist das für mich durchaus legitim. Nicht, dass ich falsch verstanden werde: " Der Gewalt gegen Polizisten muss ebenfalls intensiver Einhalt geboten werden. "

Interessierter hat geschrieben:Hallo Hermann,
vielen Dank für deine Erwiderung dessen nachstehendem Absatz ich meine Auffassung gegenüberstellen möchte:
Die taz schreibt eindeutig wie diese Situation entstanden ist und schildert klar und deutlich, dass dieser am Boden liegende aggressive Typ der Auslöser war. Dein von mir zitierter Einwand ist daher für mich nicht nachvollziehbar.
Interessierter hat geschrieben: Debatte über Gewalt Was darf die Polizei?
Videos aus Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt haben eine neue Debatte über Polizeigewalt ausgelöst. Der Kriminologe Behr begrüßt die Diskussion, fordert aber Sachlichkeit und warnt davor, jede Kritik einfach als Generalverdacht abzutun.
In Hamburg sorgte das Vorgehen gegen einen 15-Jährigen für Diskussionen, der sich gegen eine Kontrolle wehrte und schließlich von mehreren Polizisten überwältigt wurde. Neben Kritik gab es auch Warnungen vor Verurteilungen. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) teilte mit, man könne auf dem Video keine Polizeigewalt erkennen.
Genau, keine Polizeigewalt zu erkennen. Der Jugendliche wehrte sich heftig. Hat auch zugegeben die Polizei provoziert zu haben. Ist übrigens Boxer.
In Düsseldorf wird ebenfalls ein Polizeieinsatz überprüft. In einem Video ist zu sehen, wie zwei Polizisten einen Jugendlichen am Boden festhalten. Einer der Beamten drückt sein Knie auf den Hals und Kopf des Minderjährigen. Im Hintergrund sind empörte Rufe von Passanten zu hören: "Nimm dein Knie runter, Bruder!" NRW-Innenminister Herbert Reul kündigte an, den Fall aufzuklären. "Auch ich habe mich erschrocken", sagte Reul zu dem Video und forderte dazu einen Zwischenbericht an.
Den Kopf zu fixieren ist eine übliche vorgehensweise. Der am Boden liegende könnte sonst beißen, spucken oder sich selbst am Kopf verletzen. Wird auch so an der Polizeischule gelehrt.
Auch ein Video aus Hannover sorgte für Kritik. Darauf ist zu sehen, wie ein Polizist während eines Gerangels am Hauptbahnhof einer Frau offenbar ins Gesicht schlagen wollte.
Der Polizist schubst sie eher stark weg. Wenn der Polizist zuschlägt würde sie nicht mehr stehen.
Mehr erfährt man hier:
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/ ... t-125.html
Den Generalverdacht hat man ja auch hier im Forum schon versucht zu unterstellen, obwohl davon gar keine Rede sein kann.
Grundsätzlich begrüßt der Professor für Polizeiwissenschaften ( Rafael Behr ) die Debatte. Allerdings werde sie bisweilen sehr polarisierend geführt - von verschiedenen Seiten. Die einen sehen schnell rassistisch-motivierte und übertriebene Polizeigewalt, die andere weisen jede Art von Kritik als Generalverdacht zurück.
Was ist Polizeigewalt?
Das Problem sei, dass es keinen Konsens gibt, was eigentlich mit Polizeigewalt gemeint sei, sagt Behr im Gespräch mit tagesschau.de. Gewaltanwendung sei Teil der Polizeiarbeit. Behr spricht von "polizeilichen Überwältigungshandeln", um im Krisenfall einen Gegner physisch ruhigzustellen. Bei diesen Handlungen können es eine legitime Anwendung von Gewalt geben. Und es könne zum Exzess kommen, wenn Dominanz ausgenutzt werde.
Für eine Demokratie sei das Herstellen von Öffentlichkeit wichtig, damit sich die Polizei auch erklären müsse, sagt Behr. Wenn Institutionen über eine solche Macht und Bedeutung verfügen, müssten sie auch kontrolliert werden. Dann können Verdachtsfälle untersucht, bestätigt oder falsifiziert werden. Das schaffe Vertrauen.
Unabhängige Stelle gefordert
Der Kriminologe meint allerdings, dafür sei "mehr denn je" eine unabhängige Stelle nötig - wie beispielsweise in England. Möglich sei ein Polizeibeauftragter, Ombudsmann oder eine Monitoring-Stelle. Die Polizei müsse "endlich ihre alten Widerstände aufgeben, sich nicht in die Karten schauen zu lassen". Wenig hilfreich seien auch Kommentare der Polizei-Interessensvertretern, die "in Superlativen" jede Kritik an der Polizei als Generalverdacht abwehren, so Behr.
Volker Zottmann hat geschrieben:Steffen52, dass Du verblendet totalen Käse schreibst und jetzt öffentlich richtige Hetze gegen den Interessierten betreibst, finde ich unerhört.
Gruß Volker
Zitat Transitfahrer:
Diskussion ja, Demonstrationen schwachsinn. Und von welchen Fakten redest Du?
Ich finde da nichts übermäßig Gewalttätiges daran.
"Seiner Forschung zufolge ist die Polizei in Deutschland als Institution insgesamt weder übertrieben brutal noch korrupt." Aussage vom Professor für Polizeiwissenschaften Rafael Behr.
Hast Du das extra weggelassen?
Den Generalverdacht hat man ja auch hier im Forum schon versucht zu unterstellen, obwohl davon gar keine Rede sein kann.
Interessierter » 20. Aug 2020, 17:18
Das hat nichts damit zu tun, dass man unterstellt die Polizei solle unter Pauschalverdacht gestellt werden! Das wird ja gerne gebracht, wenn die Argumente fehlen.
SkinnyTrucky hat geschrieben:An dem Spruch All Cops Are Bastards ist ganzschön was dran....![]()
groetjes
Mara
Transitfahrer hat geschrieben:Es wird versucht aus wenig etwas großes zu Konstruieren.
Da gibt es Demos gegen Polizeigewalt, obwohl das völlig ungerechtfertigt ist.
Wenn man der Polizei höflich gegenübertritt wird man ebenso höflich behandelt und respektiert
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste