augenzeuge hat geschrieben:Icke46 hat geschrieben:Das ist natürlich eine schöne Logik von dem Tafelchef, das Bürgergeld zu kü kürzen, damit sich die Arbeit für Geringverdiener wieder lohnt
![Gluecklich [grins]](./images/smilies/grins.gif)
Ich finde es nicht so falsch, was Sartor erzählt. Fakt ist, es passt in der Höhe nicht zum Mindestlohn. Denn der müsste eigentlich erhöht werden. Das wiederum macht Dienstleistungen noch teurer.
Mir ist sehr gut bekannt, dass man vom Bürgergeld und Schwarzarbeit oft besser leben kann, als jemand, der Mindestlohn bekommt.
AZ
Ich sage nicht, dass das falsch ist, was er erzählt, sondern ich bin mir eher sicher, dass die BILD einen Teil seiner Aussage weggelassen hat, die nicht in ihr Konzept passte.
Das ist leider eine grassierende Medienpraxis, sozusagen die Handwerkermethode: Was nicht passt, wird passend gemacht. Schönes Beispiel für diese Praxis, dass nichts mit dem Bürgergeld zu tun hat, aber die Praxis illustriert: Ich habe gerade in der rbb-Mediathek eine Dokumentation über die Bernauer Straße in Betlin gesehen. Da kam dann ziemlich am Ende der Auftritt von Ronald Reagan vor dem Brandenburger Tor „Mr. Gorbachev, tear down this wall“, gefolgt von der Aussage von Honecker „Die Mauer wird in 50 und in 100 Jahrdn noch stehen“. Das hat er zwar tatsächlich gesagt, allerdings stand da hinter dem „stehen“ kein Punkt, sondern ein Komma, der Satz ging noch weiter „solange die Umstände, die zu ihrer Entstehung führten, nicht beseitigt sind“. Das sich die Umstände dann so schnell ändern, konnte keiner ahnen, aber als Gesamtaussage ist es was völlig anderes wie die verkürzte….