Die Lage in der Ukraine Teil 5

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon Spartacus » 4. Juni 2025, 09:04

karnak hat geschrieben:War ja auch wieder nur ein Sabotageakt. Und das mit dem Taurus wird wohl auch unter dem Merz nichts, warum auch immer.


Abwarten. [grins]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon karnak » 4. Juni 2025, 09:32

Ich kann mich nur an dem orientieren was die Ukrainer selbst melden. Und beim Taurus was die Regierung mit einem erstaunlichen Meinungswechsel verkündet. Und danach ist jetzt nur noch die Rede davon die Produktion von weitreichenden Waffen in der Ukraine zu unterstützen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon augenzeuge » 4. Juni 2025, 13:02

Spartacus hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU hat heute nach eigenen Angaben die Krimbrücke auf der von Russland besetzten Halbinsel angegriffen und als Beweis dieses Video veröffentlicht.
https://x.com/VassiliGolod/status/1929863563914395951


Mit TAURUS hätte das ganz anders ausgesehen. [hallo]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon pentium » 4. Juni 2025, 14:42

Im Ukrainekrieg
Bilateral zu Verhandlungen gezwungen

Analysten von JPMorgan erwarten, dass Moskau erst in 118 Jahren die Ukraine ganz besiegen würde

Wolfgang Kaufmann
04.06.2025

Noch ist kein Ende des Krieges in der Ukraine abzusehen. Das hinderte das Center for Geopolitics von JPMorgan Chase, der größten Bank der USA, allerdings nicht daran, jetzt eine Analyse mit dem Titel „Helping Clients Navigate Global Challenges“ (Unterstützung von Kunden bei der Bewältigung globaler Herausforderungen) vorzulegen, welche sich auch mit dem Thema „Das Russland-Ukraine-Endspiel und die Zukunft Europas“ befasst. Dies resultiert daraus, dass das Bankhaus zu den wichtigsten Gläubigern der Regierung in Kiew gehört und darüber hinaus den Anspruch verfolgt, den Blick seiner Kunden „für das volatile politische Umfeld von heute zu schärfen und ihnen zu helfen, die Schocks und Veränderungen, die die Märkte von morgen prägen könnten, besser vorherzusehen und zu verstehen“. Vor diesem Hintergrund geben die beiden Direktoren des Center for Geopolitics, Derek Chollet und Lisa Sawyer, konkrete Prognosen über die zu erwartende Entwicklung in der Ukraine ab.

Dabei heißt es eingangs: „Erwarten Sie bis zum Ende des zweiten Quartals eine provisorische Einigung. Da Europa die Waffen ausgehen, der Ukraine die Kämpfer fehlen, die USA die Geduld verlieren und die transatlantische Einheit bröckelt, wird Präsident Selenskyj wahrscheinlich gezwungen sein, ... eine Verhandlungslösung mit Russland zu akzeptieren, welche die Kämpfe stoppt, aber kein umfassendes Friedensabkommen darstellt.“

Beste Lösung zu 15 Prozent möglich
Gleichzeitig sehen die Analysten auch ein Interesse Moskaus am Ausgleich mit Kiew und dem Westen, weil Russland beim derzeitigen Tempo seines Vordringens auf dem Schlachtfeld erst „in etwa 118 Jahren die gesamte Ukraine kontrollieren“ würde. Allerdings, so Chollet und Sawyer weiter, seien nach dem Waffenstillstand vier Entwicklungen möglich, welche für JPMorgan Chase wie auch die Kunden der Bank nicht vorteilhaft wären.

Im denkbar besten Fall, dessen Eintrittswahrscheinlichkeit aber nur bei 15 Prozent liegen soll, käme es zum „Südkorea-Szenario“: „Präsident Selenskyj wird weder eine NATO-Mitgliedschaft noch die vollständige Wiederherstellung des ukrainischen Territoriums erreichen. Wenn es ihm jedoch gelingt, kleinere europäische Abschreckungskontingente ins Land zu holen, die durch ein formelles US-amerikanisches Garantieversprechen ... abgesichert sind, werden die 80 Prozent der Ukraine, welche noch unter der Kontrolle Kiews stehen, auf einen deutlich stabileren, prosperierenden und demokratischeren Weg gebracht. Die Entscheidung des Westens, die rund 300 Milliarden Dollar, die er an russischem Staatsvermögen eingefroren hat, für den Wiederaufbau der Ukraine zu nutzen, würde den Neustart dabei sehr erleichtern.“

Als „immer noch o.k.“ bezeichnen Chollet und Sawyer das „Israel-Szenario“, das sie für geringfügig wahrscheinlicher halten als die erste Variante: „Eine starke, dauerhafte militärische und wirtschaftliche Unterstützung ohne nennenswerte ausländische Truppenpräsenz würde der Ukraine ... weiterhin den Spielraum geben, sich zu einem Bollwerk gegen Russland zu entwickeln und ihre militärische Modernisierung voranzutreiben.“ Jedoch drohe dann der nächste Krieg. Dieser könnte jedoch verhindert werden, wenn man Putin „ausreichende wirtschaftliche Vorteile (einschließlich einer Lockerung der Sanktionen)“ anbiete und sich das russisch-amerikanische Verhältnis verbessere.

Ukraine als Vasallenstaat Moskaus
Für „nicht so toll“ halten die Analysten von JPMorgan Chase dahingegen das „Georgien-Szenario“, dessen Eintrittswahrscheinlichkeit sie mit immerhin 50 Prozent beziffern: „Ohne ausländische Truppen und eine starke militärische
Unterstützung droht der Ukraine anhaltende Instabilität und verlangsamtes Wachstum. Dazu kommt die Behinderung ihrer westlichen Integration (das heißt ihrer angestrebten EU- und NATO-Mitgliedschaft), mit der Konsequenz einer allmählichen Rückführung in den Einflussbereich Russlands.“

Als noch schlimmer bezeichnen die Autoren der Studie den „Worst Case“, also das „Weißrussland-Szenario“, das sie als ähnlich wahrscheinlich einstufen wie das „Südkorea-Szenario“: „Wenn die USA die Ukraine im Stich lassen – oder gar die Seiten wechseln – und Europa nicht eingreift, wird Russland an seinen Maximalforderungen festhalten und die vollständige Kapitulation der Ukraine anstreben. Dadurch würde das Land zu einem Vasallenstaat Moskaus. In diesem Falle hätte Russland den Krieg faktisch gewonnen, den Westen gespalten und die Weltordnung nach dem Zweiten Weltkrieg unwiderruflich auf den Kopf gestellt.“

Wie die Analyse zeigt, wäre es für die US-amerikanische Großbank JPMorgan Chase also überhaupt kein Problem, wenn die Ukraine ein Fünftel ihres Territoriums verliert, sofern nur im Rest des Landes weiterhin gute Geschäfte winken. Aus rein wirtschaftlicher und auch humanitärer Perspektive wäre dieses Szenario die Chance auf langjährigen Frieden.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon Spartacus » 5. Juni 2025, 08:11

Ich habe mit einem heftigen Gegenschlag der Russen gerechnet, aber denkste, sie können es wohl nicht mehr. Und das macht leise Hoffnung, dass die Großmäuler nun doch mal am Ende sind. Drohnen, klar, kann das riesige Land
weiter in Massen bauen, aber bei allem anderen seiht es wohl mittlerweile echt mau aus.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon karnak » 5. Juni 2025, 08:34

[denken] Ich würde da lieber noch etwas abwarten. An Putins Stelle würde ich mit ähnlicher Münze zurückzahlen, also auch sowas wie einen Sabotageakt.
Oder so wie es Deine israelischen Freunde gerne machen, [flash] die vermeintlich Verantwortlichen bei passender Gelegenheit ausknipsen, da kommt der Rache- und Vergeltungsgedanke besser zum Tragen. [grin]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon Danny_1000 » 5. Juni 2025, 10:09

Ich würde auch keinen der vielen Schnellschüsse - auch hier - losfeuern und abwarten, zumal: Zumal Putin hat wohl in einem Telefonat gestern den Trump gebrieft und eine Reaktion angekündigt.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon karnak » 5. Juni 2025, 10:17

Besonders weil er bei seinem Kumpel mit Vergeltung Eindruck schinden wird.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon augenzeuge » 5. Juni 2025, 11:20

Wenn Putin gestern Trump vom Gegenschlag erzählt hat, wird es dazu kommen. Natürlich braucht das auch Vorbereitung. Und dann gibt es wieder ne Vergeltung aus der Ukraine. Leider.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon augenzeuge » 7. Juni 2025, 09:45

Kanada will der Ukraine Militärhilfe in Höhe von über 35 Millionen Dollar zur Verfügung stellen.

Das teilt das Verteidigungsministerium mit. Ein Großteil des Geldes soll für gepanzerte Fahrzeuge des Typs Coyote und Bison ausgegeben werden. 64 Coyote-Fahrzeuge hatte Kanada bereits im Dezember in die Ukraine geschickt. Fünf Millionen werden für elektronische Gegenmaßnahmen verwendet, um ukrainische Waffen gegen russische Störsender zu schützen.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon Gerd Böhmer » 7. Juni 2025, 11:20

aus dem Newsticker von n-tv:
+++ 05:35 Uhr Behörden: Charkiw erlebt heftigsten Angriff seit Kriegsbeginn +++
Bei massiven russischen Luftangriffen auf die ostukrainische Stadt Charkiw hat es in der Nacht Berichten zufolge mehrere Opfer gegeben. An verschiedenen Orten in der zweitgrößten Stadt des Landes schlugen demnach sogenannte Kamikaze-Drohnen, Raketen und Gleitbomben ein, wie die Nachrichtenagentur RBK-Ukraine unter Berufung auf Behördenangaben berichtet. Infolge der Angriffe, die am frühen Morgen andauern, seien mehrere Brände ausgebrochen. "Charkiw erlebt derzeit den stärksten Angriff seit Beginn des Krieges. In den letzten anderthalb Stunden waren mindestens 40 Explosionen in der Stadt zu hören", schreibt Bürgermeister Ihor Terechow laut dem Bericht auf Telegram, mindestens ein Mensch sei getötet worden.

Im Gegenzug hat die Ukraine wohl wieder Ziele im russischen Kernland angegriffen und Uncle Trump dazu - "Die Ukraine hat Putin einen Grund gegeben" - auha ...
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon Gerd Böhmer » 7. Juni 2025, 15:49

weitere Meldung aus dem Newsticker von n-tv:
+++ 16:18 Uhr Baltenstaaten pochen auf Nato- und EU-Mitgliedschaft der Ukraine +++
Litauen, Lettland und Estland betrachten eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine als einen Schlüssel zu dauerhaftem Frieden in Europa. "Wir fordern den bevorstehenden NATO-Gipfel 2025 in Den Haag auf, konkrete politische Schritte zu unternehmen, die den Weg für den Beitritt der Ukraine zum Bündnis ebnen", heißt es einer gemeinsamen Erklärung, die am Freitag veröffentlicht wurde. Darin bekräftigen die baltischen Staaten zudem ihre "Unterstützung der Ukraine bis zu ihrem vollständigen Sieg, einschließlich der Befreiung aller vorübergehend besetzten Gebiete". Auch sprechen sie sich dafür aus, dass die Ukraine bis 2030 Mitglied der Europäischen Union ist.

Wenn sich diese Linie durchsetzt, ist das definitiv nicht der Schlüssel zu einem dauerhaften Frieden in Europa und die baltischen Staaten werden ihre Haltung wie schon von mir an anderer Stelle geschrieben noch einmal bitter bereuen ...
MfG Gerd Böhmer,
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon Bernd » 7. Juni 2025, 18:00

Gerd Böhmer hat geschrieben:Wenn sich diese Linie durchsetzt, ist das definitiv nicht der Schlüssel zu einem dauerhaften Frieden in Europa und die baltischen Staaten werden ihre Haltung wie schon von mir an anderer Stelle geschrieben noch einmal bitter bereuen ...


Drohst den Balten schon mal stellvertretend für die Russen?
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon Bernd » 7. Juni 2025, 18:07

karnak hat geschrieben:An Putins Stelle würde ich mit ähnlicher Münze zurückzahlen, also auch sowas wie einen Sabotageakt.


Putin wird erst einmal zusehen müssen die Scheunentore für die ukrainische Aufklärung die sich mit den Angriffen der Ukrainer offenbart haben zu verrammeln.
Nukleare Triade der Russen beschädigt , hunderte Tonnen Sprengstoff an der Kertsch Brücke hoch gehen lassen , Iskander Abschussrampen getroffen.
Holla die Waldfee.
Was macht Putin? In Charkiv Zivilisten terrorisieren.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon karnak » 7. Juni 2025, 18:14

Sollte ziemlich schwierig sein ohne antifaschistischen Schutzwall. [flash] Offene Grenzen sollten einen derartigen Schutz auch nur in Ansätzen zumindest sehr löchrig machen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon Gerd Böhmer » 7. Juni 2025, 19:17

Bernd hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:Wenn sich diese Linie durchsetzt, ist das definitiv nicht der Schlüssel zu einem dauerhaften Frieden in Europa und die baltischen Staaten werden ihre Haltung wie schon von mir an anderer Stelle geschrieben noch einmal bitter bereuen ...

Drohst den Balten schon mal stellvertretend für die Russen ?

Definitiv nicht, die Drohung kommt aus der Gegenrichtung, sprich von den Herrschaften der Nato und EU in Brüssel, wenn sich Deren Linie durchsetzt liefern sich die Staaten Osteuropas der wirtschaftlichen Ausbeutung durch westliche Konzerne aus, wenn die osteuropäischen Staaten das wollen, na gut ...
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon Gerd Böhmer » 7. Juni 2025, 20:17

noch einmal zur ukrainischen Operation Spinnennetz:
Bei ukrainischem Drohnenangriff, Freuding: Russland verliert jeden zehnten strategischen Bomber - 07.06.2025, 20:37 Uhr
Der ukrainische Geheimdienst landet mit seinem Drohnenangriff auf russische Militärflughäfen einen Coup. Dabei will er gut 40 Flugzeuge getroffen haben. Laut dem deutschen Generalmajor Freunding sind es weniger. Und Auswirkungen auf russische Angriffe dürfte das kurzfristig nicht haben, erklärt er.

https://www.n-tv.de/politik/Freuding-Russland-verliert-jeden-zehnten-strategischen-Bomber-article25820393.html.
Es waren auch Flugplätze im Baikalgebiet, sowie am Amur in der Nähe der chinesischen Grenze betroffen, was laut Medien aber nicht so geklappt hat, wie angedacht ...
... die Folgen, Meldung vom heutigen Abend:
+++ 20:58 Selenskyj: "Das sind keine 'Vergeltungsschläge'" +++
Der ukrainische Präsident Selenskyj wirft Russland vor, auf die Ukraine Angriffe zu verüben, die Vernichtung von Leben als Ziel hätten. "Das sind keine 'Vergeltungsschläge'", sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Charkiw werde seit 24 Stunden ununterbrochen attackiert, sagt er. In der Nacht seien es Drohnen gewesen, jetzt Bomben. Auch aus anderen Teilen der Ukraine wurden an diesem Samstag Drohnen- und Raketenangriffe gemeldet. Bereits in der Nacht zu Freitag hatte Russland die Ukraine mit massiven Luftangriffen überzogen. Die Angriffe bezeichnete Moskau als eine "Reaktion" auf die ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Militärstützpunkte am vergangenen Wochenende, bei denen eine Reihe russischer Militärflugzeuge zerstört worden waren.

Dann würde ich an seiner Stelle aber auch einmal die Luftabwehr auf Vordermann bringen lassen, statt irgendwelcher Aktionen im Hinterland des Gegners.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon Gerd Böhmer » 8. Juni 2025, 10:48

aus dem Newsticker von n-tv, Klitschko aus Bürgermeister von Kiew verbreitet im Interview schon wieder merkbefreite Phrasen
Appell des Kiewer Bürgermeisters Klitschko: "Die Ukraine kämpft auch für eure Sicherheit"
Mit einem dringenden Appell wendet sich Kiews Bürgermeister Klitschko an die Unterstützer der Ukraine. Sein Land kämpfe auch für die Sicherheit Deutschlands und Europas. Nach den ukrainischen Drohnenschlägen gegen russische Militärstützpunkte vergangene Woche haben Moskaus Angriffe auf die Hauptstadt der Ukraine massiv zugenommen.

Für unsere Sicherheit, sowie unsere Interessen und unser Leben kämpfen die Ukrainer nun wirklich nicht ...
weitere Meldungen aus der letzten Nacht:
+++ 07:30 Ukraine: Russland überzieht Ukraine mit Drohnenangriffen +++
Russland hat verschiedene Gebiete in der Ukraine in der Nacht mehrfach aus der Luft angegriffen. Das berichten örtliche Behörden in der Ukraine. Eine russische KAB-Bombe ist in der Gemeinde Mezhivka in der Region Dnipropetrowsk eingeschlagen. Das schreibt der Gouverneur der Region Dnipropetrowsk, Serhiy Lysak, auf Telegram. Bei dem Angriff wurde mindestens eine Person getötet, fünf Wohnhäuser und ein Kindergarten sollen beschädigt worden sein. Zudem sollen die russischen Streitkräfte die ukrainische Oblast Cherson mit Drohnen und Raketen angegriffen haben. Das teilt der Gouverneur der Region Cherson, Oleksandr Prokudin, auf Telegram mit. Besonders betroffen ist demnach das Dorf Zimivnyk. Eine weitere Angriffsmeldung kommt aus der ukrainischen Region Saporischschja: Die Gemeinde Stepnohirsk wurde mit russischen FPV-Drohnen (First Person View Drohnen) angegriffen, wie der Militärgouverneur von Saporischschja, Iwan Fedorow, auf Telegram mitteilt. Ein Mann soll bei dem Angriff verletzt worden sein. Ein Wohnhaus soll Feuer gefangen und ausgebrannt sein. Unabhängig lassen sich die Angaben nicht überprüfen.
+++ 06:47 Russland: Ukraine greift Moskau massiv mit Drohnen an +++
Die Ukraine hat die russische Hauptstadt Moskau in der Nacht mit mehreren Drohnen angegriffen. Das schreibt der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin auf Telegram. Mehrfach meldet Sobjanin Drohnenangriffe. Die Luftabwehr des russischen Verteidigungsministeriums soll alle Drohnen abgeschossen haben. Es handelt sich laut Sobjanin um mehr als fünf Drohnen, die zu verschiedenen Zeitpunkten abgeschossen wurden. "Spezialisten des Rettungsdienstes sind am Ort der Einschläge im Einsatz", schreibt Sobjanin auf Telegram. Von Verletzen oder Schäden ist bei Sobjanin nicht die Rede. Unabhängig lassen sich die Angaben nicht überprüfen.

Und da faselt dieser Klitschko etwas von der Sicherheit anderer Staaten [bloed]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon augenzeuge » 10. Juni 2025, 18:29

[shocked]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon Gerd Böhmer » 10. Juni 2025, 19:15

augenzeuge hat geschrieben:[shocked]

Hinweis an der Stelle morgen um 20:15 Uhr auf 3sat "Russland und die Schweiz" eine Dokumentation
Lange war die Schweiz für Russland ein besonderer Partner: Nichtmitglied der EU und der NATO, willkommener Investor in Russland und der weltweit wichtigste Handelsplatz für russische Rohstoffe. Jetzt tönt es in beiden Ländern anders. In Russland gilt die Schweiz als "unfreundlicher Staat", in der Schweiz wird offen über die Gefahr russischer Raketen und Panzer am Bodensee diskutiert.
Wie tief sind die Beziehungen noch zwischen Russland und der Schweiz ? Die Filmemacher Christof Franzen und Dave Leins fragen in beiden Ländern nach.

Wobei ja die Schweiz nie so neutral war wie es gerne dargestellt wird ...
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon Bernd » 11. Juni 2025, 08:44

Gerd Böhmer hat geschrieben:Und da faselt dieser Klitschko etwas von der Sicherheit anderer Staaten [bloed]


Bist bald mal fertig mit Deinem Ukraine Bashing?
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon Gerd Böhmer » 11. Juni 2025, 11:32

Bernd hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:Und da faselt dieser Klitschko etwas von der Sicherheit anderer Staaten [bloed]

Bist bald mal fertig mit Deinem Ukraine Bashing ?

was hat meine Kritik an der Äusserung "Die Ukraine kämpft auch für eure Sicherheit" vom Klitschko mit Bashing zu tun ? Immerhin hatte ich ja in meinem Beitrag vom 8. Juni 2025, 11:48 Uhr einige aktuelle Ereignisse benannt.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon Bernd » 11. Juni 2025, 17:27

Gerd Böhmer hat geschrieben:was hat meine Kritik an der Äusserung "Die Ukraine kämpft auch für eure Sicherheit" vom Klitschko mit Bashing zu tun ?


Weil Klitschko Recht hat mit seiner Bemerkung.
So lange die Ukrainer dafür sorgen , dass die Russen sich in der Ostukraine verbeißen , tauchen sie nicht an der polnischen Grenze auf.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon Edelknabe » 11. Juni 2025, 17:46

Die Russen schaffen so kaum die Ostukraine, da meint man diese schon an der polnischen Grenze zu sehen? Nu hört aber auf mit solchem Blödsinn.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon Gerd Böhmer » 11. Juni 2025, 20:00

Edelknabe hat geschrieben:Die Russen schaffen so kaum die Ostukraine, da meint man diese schon an der polnischen Grenze zu sehen ? Nu hört aber auf mit solchem Blödsinn.
Rainer Maria

Besten Dank, Deine Antwort war in meinem Sinne, für unsere Sicherheit, unser Leben und unsere Interessen kämpft die Ukraine definitiv nicht. Über derartige Propagandaphrasen bin ich hinaus [raus]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon Gerd Böhmer » 11. Juni 2025, 20:38

Gerd Böhmer hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:[shocked]

Hinweis an der Stelle morgen um 20:15 Uhr auf 3sat "Russland und die Schweiz" eine Dokumentation
Lange war die Schweiz für Russland ein besonderer Partner: Nichtmitglied der EU und der NATO, willkommener Investor in Russland und der weltweit wichtigste Handelsplatz für russische Rohstoffe. Jetzt tönt es in beiden Ländern anders. In Russland gilt die Schweiz als "unfreundlicher Staat", in der Schweiz wird offen über die Gefahr russischer Raketen und Panzer am Bodensee diskutiert.
Wie tief sind die Beziehungen noch zwischen Russland und der Schweiz ? Die Filmemacher Christof Franzen und Dave Leins fragen in beiden Ländern nach.

Wobei ja die Schweiz nie so neutral war wie es gerne dargestellt wird ...

Die Schweiz ist laut der angesprochenen Dokumentation über einige Firmen mit Russland involviert. Die Krönungen
- die Schiffe der Schattenflotte gehören in der Schweiz ansässigen von Russland kontrollierten Unternehmen,
- Russland liefert seine Rohstoffe in erheblichen Mengen speziell nach China und Indien, Dort werden Halbfertigprodukte erzeugt, die dann unter falscher Flagge nach Europa geliefert werden.
Niederlassungen Schweizer Unternehmen, Tochterunternehmen im Ausland unterliegen nicht der Rechtslage in der Schweiz und sind somit nicht an Sanktionsbeschlüsse gebunden ...

Damit gehen wie schon an anderer Stelle geschrieben die Sanktionen der EU nach hinten los, noch zumal sich die Schweiz aus wirtschaftlichen und politischen Gründen den Sanktionen der EU gegen Russland verweigert.

P.S. laut Meldungen sträuben sich auch Ungarn und die Slowakei gegen neue Sanktionen Russland betreffend.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon Gerd Böhmer » 12. Juni 2025, 10:42

Deutliche Kritik an Russland, Pistorius in Kiew eingetroffen - Gespräche über weitere Militärhilfen - 12.06.2025, 08:12 Uhr
Vor zwei Wochen unterzeichneten Bundesverteidigungsminister Pistorius und sein ukrainischer Amtskollege Umerov in Berlin eine Vereinbarung zur Finanzierung von weitreichenden Waffen ukrainischer Produktion. Nun geht es beim Besuch des SPD-Politikers in Kiew um weitere Unterstützung.

https://www.n-tv.de/politik/Pistorius-in-Kiew-eingetroffen-Gespraeche-ueber-weitere-Militaerhilfen-article25828464.html.
In der letzten Nacht haben die russischen Streitkräfte wieder massiv Ziele rund um Kiew und Charkow angegriffen,
+++ 11:25 Uhr +++ Bei den Drohnenangriffen in der letzten Nacht haben die ukrainischen Luftstreitkräfte 63 russische Drohnen gezählt. Davon seien 49 abgeschossen oder durch elektronische Kriegsführung abgewehrt werden, teilt das Militär mit. An sieben Orten sei es zu Drohneneinschlägen gekommen, zudem seien Trümmerteile von Drohnen herabgestürzt. Zu den Zielen der Drohnenangriffe gehörte erneut Charkiw. Dort wurden laut dem Bürgermeister mindestens 14 Menschen verletzt. Er sagt, bei den nächtlichen Drohnenangriffen seien Wohn- und Schulgebäude in Brand geraten. Es seien auch Drohnentrümmer "direkt neben Spielplätzen" eingeschlagen.

+++ 10:50 Uhr, Stegner: "Strategie, Russland militärisch an Verhandlungstisch zu zwingen, ist gescheitert" +++
Der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner verteidigt die von ihm mit verfassten Forderungen nach einer Wende in der deutschen Außenpolitik gegenüber Russland erneut. "Die Strategie, Russland militärisch an den Verhandlungstisch zu zwingen, ist doch gescheitert", sagt der Bundestagsabgeordnete im ZDF-"Morgenmagazin". Es müsse mehr "diplomatische Anstrengungen" zur Beendigung von Kriegen wie dem in der Ukraine geben. Im Umgang mit Russland gehe es auch seiner Meinung nicht um Verzicht auf militärische Abschreckung. Es gebe "gar keinen Zweifel" daran, dass Russlands Präsident Wladimir Putin "ein Kriegsverbrecher" sei. Die Ukraine müsse auch weiter unterstützt werden, etwa bei der Flugabwehr.

Das sehe ich erst einmal ähnlich, nur das eben die Nato-Staaten an der Situation nicht ganz unschuldig sind (das bitte eventuell an der Stelle richtig verstehen).
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon augenzeuge » 12. Juni 2025, 15:45

Berlin erwägt keine Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an Kiew
12.06.2025, 16:36 Uhr

Na sowas?
Bernd, erklär mal.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon Bernd » 12. Juni 2025, 16:19

Edelknabe hat geschrieben:Die Russen schaffen so kaum die Ostukraine, da meint man diese schon an der polnischen Grenze zu sehen? Nu hört aber auf mit solchem Blödsinn.

Rainer Maria


Na ja , dafür sorgen eben die Ukrainer , so lange sie noch können.
Wenn sie einmal nicht mehr können und die Ukraine wird zu einem fail State wirste mal sehen was dann passiert.
Bernd
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 5

Beitragvon Bernd » 12. Juni 2025, 16:30

augenzeuge hat geschrieben:Berlin erwägt keine Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an Kiew
12.06.2025, 16:36 Uhr

Na sowas?
Bernd, erklär mal.
AZ


Russen Ralle , Mütze und die restliche Moskau Connection werden gedroht haben die SPD zu zerlegen wenn Merz liefert.
Putin freut sich gerade ein zweites Loch in seinen Hintern.
Bernd
 

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