Russlands Streitkräfte sind dem ehemaligen Leiter des britischen Militärnachrichtendienstes zufolge "ziemlich demoralisiert, ziemlich festgefahren und ziemlich blockiert." Luftmarschall Philip Osborn sagt dem Sender Sky News, dass die russischen Truppen "demoralisiert sind, weil sie schlecht vorbereitet waren und sich als unzureichend erwiesen haben" und nun feststecken, weil sie "an Schwung verloren haben". Er fügt hinzu: "Wir sehen, wie sie Ressourcen und Arbeitskräfte aus ganz Russland abziehen, sogar aus Syrien. Das sei kein gutes Zeichen für eine angebliche Supermacht. "Sie sind blockiert, weil ihnen die Möglichkeiten ausgehen", so Osborn. "Was ihnen jetzt bleibt, ist mit brutaler Gewalt Druck auf die ukrainische Regierung auszuüben."
US-Generalleutnant Ben Hodges bestätigt:
„Die russische Eroberung könnte in den nächsten sieben, acht Tagen ihren Kulminationspunkt erreichen.“ Sprich: In gut einer Woche könnte es laut Hodges einen Wendepunkt geben – dann nämlich, wenn Moral, Material und Mannstärke der russischen Truppen sich noch weiter erschöpft haben.
Mit seiner These bezieht sich Hodges auf den preußischen Generalmajor und Militärwissenschaftler Carl von Clausewitz (†1831), der den „Kulminationspunkt“ in seinem Buch „Vom Kriege“ so beschrieb: „Jenseits dieses Punktes liegt der Umschwung, der Rückschlag; die Gewalt eines solchen Rückschlags ist gewöhnlich viel größer, als die Kraft des Stoßes war.“ Übersetzt auf den Ukraine-Krieg hieße das nichts anderes als: Russland wird mit der versuchten Eroberung blutig scheitern.
AZ









![Hallo [hallo]](./images/smilies/hallo.gif)
![Grinsen [grin]](./images/smilies/evilgrins.gif)
![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)
![Gluecklich [grins]](./images/smilies/grins.gif)