Edelknabe hat geschrieben:Die Muko in Lepzig, da habe ich ja später mal drin gearbeitet....und Stück hin dort gewohnt, nur gute 200 Meter. Hätte nie gedacht, das die was vom Zarewitsch bringen und ja, ich war ja ordentlich arbeiten, zu dieser DDR- Zeit.Aber wie bereits getextet, was soll das bringen, dieses momentane "Auge um Auge, Zahn um Zahn." Entweder der Russe geht pleite(Staatspleite) oder Europa zahlt sich dumm und dämlich für die Ukraine,für diese die bereits pleite sind. Der lachende Dritte wird die USA sein. Dann besser eine Diplomatie die es wert ist so genannt zu werden.
Rainer Maria
Was redest du immer von Diplomatie? Erkläre mir mal, wie du mit jemanden verhandeln willst, der nicht verhandeln will? Ansonsten ist die Welt nun mal nicht Rosarot und Himmelblau...Mal für dich ein kleiner Vergleich.
Der Westfälische Frieden (1648) zeigt, dass der Weg aus einem festgefahrenen Großkonflikt – ähnlich wie heute im Ukraine-Krieg – oft viele Jahre dauert. Erste geheime Kontakte und Sondierungsgespräche gab es schon ab den 1630er-Jahren. Das Problem: Die Kriegsparteien kämpften parallel unbarmherzig weiter. Jede Seite hoffte, durch einen militärischen Erfolg in letzter Sekunde ihre eigene Verhandlungsposition zu verbessern. Erst nach mehr als zwei Jahrzehnten totaler Erschöpfung, wirtschaftlichem Kollaps und Millionen Toten kam es zu den ersten verbindlichen Absprachen. Im Hamburger Vorvertrag von 1641 einigten sich die Mächte überhaupt erst einmal auf das Wie und Wo. Sie legten fest, wer überhaupt mit wem redet und erklärten Münster und Osnabrück zu neutralen Verhandlungsorten.
Selbst als die Städte feststanden, dauerte es ab 1643 noch zwei Jahre, bis überhaupt inhaltlich verhandelt wurde. Die Diplomaten stritten monatelang über Formalitäten, Rangordnungen und wer wen als rechtmäßigen Verhandlungspartner anerkennt – ein Problem, das uns auch bei heutigen Konflikten begegnet. Von den ersten ernsthaften Annäherungen bis zum tatsächlichen Friedensschluss vergingen fast zwei Jahrzehnte.