Stromausfall im Berliner Südwesten

Nachrichten, Themen aus der Hauptstadt

Re: Stromausfall im Berliner Südwesten

Beitragvon augenzeuge » 9. Januar 2026, 21:58

Bahndamm, es war nicht der Senat, der es geschafft hat. [flash]

Natürlich musste ich die Kommentare der Leser hier einfügen, mir glaubst du ja nicht.

Das neue Jahr kann für Berlin eigentlich nur besser werden....

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Re: Stromausfall im Berliner Südwesten

Beitragvon augenzeuge » 9. Januar 2026, 22:05

Zentrale Anlagen der Berliner Stromversorgung sind trotz des jüngsten Brandanschlags weiterhin unzureichend geschützt. Das berichtet die Berliner Zeitung. Reporter konnten mehrere Umspannwerke und Trafostationen in verschiedenen Bezirken ohne Sicherheitskontrollen erreichen.


Blauäugige Bürger glauben dem Senat. Der hatte von Sicherheit gesprochen.

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Re: Stromausfall im Berliner Südwesten

Beitragvon Icke46 » 9. Januar 2026, 22:43

Da nun immer wieder Helmut Schmidt als der Macher bei der Sturmflut ins Spiel gebracht wird, sollte man zwei Dinge beachten: Er hat damals seine Kompetenz überschritten, als er die Bundeswehr einbezogen hat, das durfte er eigentlich gar nicht. Allerdings hat ihm natürlich im nachhinein der Erfolg recht gegeben.

Das zweite ist: Nachdem die Sturmflut vorbei war, hat man sich zusammengesetzt, um rauszufinden, welche Möglichkeiten man hat, solche Situationen in Zukunft, wenn nicht zu vermeiden, sie wenigstens mit möglichst geringen Schäden zu überstehen. Und das war allem Anschein nach erfolgreich, nach 1962 gab es in HH schon einige Sturmfluten, aber keine mehr mit solchen extremen Auswirkungen.
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Re: Stromausfall im Berliner Südwesten

Beitragvon Ari@D187 » 10. Januar 2026, 09:53

Schmidt überschritt seine Befugnisse im Sinne seines Amtseids zum Wohle des Volkes. Merkel machte es genau umgekehrt.

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Re: Stromausfall im Berliner Südwesten

Beitragvon pentium » 10. Januar 2026, 09:59

Nach Stromausfall in Zehlendorf
Jetzt gibt es sogar eine Triage für kaputte Heizungen im Blackout-Gebiet​
Der Ausnahmezustand geht für viele Blackout-Opfer nach dem Stromausfall in die Verlängerung. Heizungsanlagen ohne Lebenszeichen, stillgelegte Wärmepumpen, Rohrbrüche. Eine Großschadenslage beschäftigt jetzt Heizungs- und Sanitärfirmen. Triage mit Rohrzange und Prüfgerät!
https://www.bz-berlin.de/berlin/nach-st ... -heizungen
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Re: Stromausfall im Berliner Südwesten

Beitragvon pentium » 10. Januar 2026, 10:06

Icke46 hat geschrieben:Da nun immer wieder Helmut Schmidt als der Macher bei der Sturmflut ins Spiel gebracht wird, sollte man zwei Dinge beachten: Er hat damals seine Kompetenz überschritten, als er die Bundeswehr einbezogen hat, das durfte er eigentlich gar nicht. Allerdings hat ihm natürlich im nachhinein der Erfolg recht gegeben.

Das zweite ist: Nachdem die Sturmflut vorbei war, hat man sich zusammengesetzt, um rauszufinden, welche Möglichkeiten man hat, solche Situationen in Zukunft, wenn nicht zu vermeiden, sie wenigstens mit möglichst geringen Schäden zu überstehen. Und das war allem Anschein nach erfolgreich, nach 1962 gab es in HH schon einige Sturmfluten, aber keine mehr mit solchen extremen Auswirkungen.


Helmut Schmidt bittet Bundeswehr und NATO um Hilfe
"Ich habe die alle einfach selbst angerufen oder mit Funksprüchen oder Fernschreiben in Bewegung gesetzt. Ich habe gesagt: 'Sie müssen Hubschrauber schicken, Sie müssen Pioniere schicken, die mit Sturmbooten die Menschen von den Dächern runterholen'", erinnert sich Schmidt 1982 in einem Interview mit dem NDR. "Die haben zunächst geglaubt, ich sei verrückt geworden. Weil sie mich aber gut kannten, haben sie auf mein Insistieren hin schließlich sehr schnell funktioniert." Der Erste Bürgermeister der Hansestadt, Paul Nevermann, ist zu diesem Zeitpunkt noch zu einem Kur-Aufenthalt in Österreich, den er sofort abbricht - er trifft einen Tag später in Hamburg ein.

Die Beteiligung der Bundeswehr an der Hilfsaktion ist nicht nur ein Novum, sondern zum damaligen Zeitpunkt auch verfassungswidrig: Laut Grundgesetz durfte das Militär keine Aufgaben im Inneren übernehmen. Um die Rettungsaktionen voranzutreiben, setzt sich Schmidt bewusst über die Gesetzeslage hinweg - schließlich zählt jede Minute: Zehntausende Menschen schweben in den überfluteten Gebieten in höchster Gefahr. "Wir haben uns nicht an Gesetz und Vorschriften gehalten, wir haben möglicherweise die Hamburger Verfassung verletzt, wir haben sicherlich am Grundgesetz vorbei operiert. Es war ein übergesetzlicher Notstand", begründet Schmidt 1982 sein Vorgehen. Mit seinem energischen und zugleich umsichtigen Handeln macht sich der spätere Bundeskanzler einen Namen als Krisenmanager und erlangt hohes Ansehen über die Landesgrenzen hinaus.
https://www.ndr.de/geschichte/chronolog ... t1418.html
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Re: Stromausfall im Berliner Südwesten

Beitragvon augenzeuge » 10. Januar 2026, 10:14

Der Erste Bürgermeister der Hansestadt, Paul Nevermann, ist zu diesem Zeitpunkt noch zu einem Kur-Aufenthalt in Österreich, den er sofort abbricht - er trifft einen Tag später in Hamburg ein.

Man erkenne den Unterschied zu Wegener.

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Re: Stromausfall im Berliner Südwesten

Beitragvon augenzeuge » 10. Januar 2026, 10:19

Zehntausende Menschen schweben in den überfluteten Gebieten in höchster Gefahr. "Wir haben uns nicht an Gesetz und Vorschriften gehalten, wir haben möglicherweise die Hamburger Verfassung verletzt, wir haben sicherlich am Grundgesetz vorbei operiert. Es war ein übergesetzlicher Notstand",


Fakten

Heute begründet man das Ausrufen der Großschadenslage in Berlin damit, dass doch viele Unterschriften geleistet werden mussten. Und dann finden das einige immer noch in Ordnung?

Auch eine Versagerin, Iris Spranger (SPD) hatte das Ausrufen der Großschadenslage am Sonntagnachmittag hingegen verteidigt: "Sie können sich vorstellen, dass man jede Menge Schriftstücke auch unterschreiben muss", sagte sie vor Journalisten.

Heute wussten von den 37 zuständigen Behörden fünf nicht einmal, dass sie Teil des Katastrophenschutzes sind, hieß es in dem im November veröffentlichten Bericht.

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Re: Stromausfall im Berliner Südwesten

Beitragvon augenzeuge » 10. Januar 2026, 11:13

[grin] So stellt man sich das vor....
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Stromausfall im Berliner Südwesten

Beitragvon Ari@D187 » 10. Januar 2026, 11:32

augenzeuge hat geschrieben:Kommentare...nicht nur für Karnak.

Bahndamm muss sich doch wundern, wenn er das alles liest...alles undankbare Bürger. [denken]
[...]

Also ich möchte mich hier im Forum - wo auch sonst? - ganz herzlich bei den Aktivisten bedanken für ihre Barmherzigkeit, nicht gleich ganz Deutschland lahmgelegt zu haben, sondern wieder nur einen Teil Berlins.
Das sind wirklich gute und brave Jungs.

Ansonsten: So mancher muss vielleicht selbst erstmal erleben, wie das so ist, im Januar plötzlich ohne Elektrizität dazusitzen, damit es Klick macht. Gleichzeitig setzt man, gerade bei den Nichtklickmachern, die Messlatte an die Großeltern natürlich extrem hoch, dass es doch gar nicht anders ging, als laut Klick zu machen in den 1930er und 40er Jahren.

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Re: Stromausfall im Berliner Südwesten

Beitragvon pentium » 13. Januar 2026, 16:18

Nach Berliner Anschlag: Interne Grünen-Mail-Anweisung: Sprecht NICHT über linksextreme TäterINNEN!
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In einer internen E-Mail, die BILD vorliegt, weist der Berliner Grünen-Fraktionsvorstand Abgeordnete an, die mutmaßlich linksextremen Täter des Stromanschlags nicht zum Thema zu machen: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“.

Nach einem gezielten Angriff auf die kritische Infrastruktur der Hauptstadt, der 45.000 Haushalte und 2200 Betriebe im Berliner Südwesten im Kalten sitzen ließ. Tagelang mussten Familien, Senioren und sogar Pflegefälle in Notunterkünfte ausweichen, während Massenmigranten in Hotels untergebracht wurden. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner soll am Tag des Anschlags Tennis spielen gegangen sein, dies erst geleugnet und dann erst Tage später öffentlich zugegeben haben.

Im Verdacht, den Anschlag verübt zu haen, stehen Linksextreme, nach dem Angriff tauchten mehrere Bekennerschreiben der sogenannten Vulkangruppe auf. Auf diesen linksterroristischen Anschlag reagierte die Berliner Grünen-Fraktion mit Vertuschung.

In der Mail an alle Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, die BILD vorliegt und aus der Fraktion bestätigt wurde, diktiert die Fraktionsführung die „Kommunikationslinie“ zum Thema „Stromausfall/Wegner“.Wörtlich heißt es in dieser Grünen-E-Mail: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“.

Das ist kein Kommunikationsfehler. Es ist grüne Genetik pur. Weiter teilten die Grünen u. a., mit, wie sie die CDU im Wahljahr angreifen möchten: „Wir haben ein strategisches Interesse daran, dass die Debatte um Kai Wegner lange medial begleitet wird und als Führungs-/Kompetenzfrage beim Regierenden Bürgermeister hängen bleibt.“ Die Botschaft laute daher: „Kai Wegner kann Krise nicht.“ Des Weiteren wird in der grünen Email betont, dass „NICHT SPD Giffey/Spranger“ schuld trage. Dabei sind Innensenatorin Iris Spranger und Plagiatin und Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey maßgeblich für das Krisenmanagement der Hauptstadt mitverantwortlich.

Die Bildzeitung konfrontierte die Fraktionsführung der Berliner Grünen mit der E-Mail und erhielt folgende Stellungnahme aus dem grünen Wörterbaukasten: „Wir verurteilen diesen mutmaßlich linksextremen Anschlag. Die Attentäter*innen gehören so rasch wie möglich vor Gericht gestellt und verurteilt. Das war für uns immer klar. Wir wollen uns darauf konzentrieren, wie wir unsere Stadt künftig besser schützen können.“
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Re: Stromausfall im Berliner Südwesten

Beitragvon pentium » 14. Januar 2026, 16:17

Berliner Verfassungsschutz: Innensenatorin Spranger löst Linksextremismus-Referat auf

Nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz rückt die linksextreme Szene erneut in den Fokus. Im Landesamt für Verfassungsschutz wurde ausgerechnet das Referat für Linksextremismus aufgelöst.
https://www.berliner-zeitung.de/news/be ... 1768384710
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