Nach Konstanz
Volksinitiative will Klimanotstand für Berlin ausrufen lassenImmer mehr Kommunen wollen etwas gegen Erderwärmung tun. Nun fordert eine Initiative, dass auch die Hauptstadt mitzieht. Sie hat prominente Fürsprecher.Auch das Land Berlin soll demnächst den Klimanotstand ausrufen. Das will eine Volksinitiative erreichen, die am kommenden Montag an die Öffentlichkeit geht. Als erste deutsche Stadt hatte Konstanz diesen Schritt gemacht, nun soll die Hauptstadt nachziehen.
„Es kommt langsam an, wie gefährlich der Klimawandel ist. Aber wie eilig es ist, dass wir handeln, ist bei der Politik noch nicht angekommen“, sagt Milena Glimbovski, Gründerin des Berliner Lebensmittelgeschäftes Original Unverpackt.Vorreiter ist GroßbritannienDie Chancen für die Volksinitiative stehen insofern gut, als sie nur 20.000 Unterschriften braucht, um erfolgreich zu sein. Und die Zahl der Unterstützer wächst nach Dörres Angaben schnell. Zuletzt sei die Generationen Stiftung hinzugekommen, eine überparteiliche Interessenvertretung für die zukünftigen Generationen.
Konkrete Maßnahmen sollen dann schnell folgen: Bessere Angebote, um Autofahrer in den öffentlichen Nahverkehr zu locken, etwa ein Schnellbussystem, nennt Strößenreuther als Beispiel. Oder öffentliche Liegenschaften mit Grünstrom versorgen. Und überhaupt mehr Solardächer in der Stadt.Vorreiter für die Ausrufung des Klimanotstandes ist Großbritannien. Nach Schottland und Wales hatte am Mittwoch das britische Parlament den Notstand ausgerufen. Die Erklärung hat zunächst nur symbolischen Wert. Aber das einflussreiche britische Klimakomitee empfahl am Tag danach konkret, Nullemissionen bis 2050 anzustreben.
Die schottische Premierministerin Nicola Sturgeon sagte am Montag, der von ihr erklärte Klimanotstand sei ein „öffentliches Versprechen“, gegen die Erderwärmung zu kämpfen. Ausschlaggebend für ihre Entscheidung sei ein Treffen mit streikenden Schülern gewesen.Schottland werde bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes mit gutem Beispiel vorangehen, versprach Sturgeon. Dem britischen „Independent“ zufolge hatten schon mindestens 90 Landkreise in Großbritannien den Klimanotstand ausgerufen und sich zu mehr Klimaschutz verpflichtet.
„Warme Worte haben wir genug gehört“Klimaschützer fordern schnelles Handeln: „Offensichtlich müssen konkrete Maßnahmen für die drastische und sofortige Reduzierung der Treibhausgasemissionen folgen“, sagte Wendell Trio Director des Climate Action Network Europe.
So sieht es auch Georg Kössler, klimapolitischer Sprecher der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus: „Warme Worte haben wir genug gehört“, sagte er.https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/ ... 03150.htmlDie wahren Experten sind jedoch nicht weltweit die millionen Bürger ( einschließlich demonstrierender Schüler ) und weltweit tausende von anerkannten Wissenschaftlern, welche auf dem ganzen Planeten gegen den menschengemachten Klimawandel und für die Rettung unserer Erde kämpfen.
Nein es sind beispielsweise die User unseres Forums, welche den Rechtspopulisten nachplappernd den menschengemachten Klimawandel bestreiten!!
Ironie aus....