pentium hat geschrieben:Der Rheinpegel liegt 17 Zentimeter über dem historischen Minimum von 1954. Der Fluss ist damit keineswegs „fast ausgetrocknet“. Doch die Panikmache verfängt, weil viele Menschen die Bedeutung von Begriffen wie Pegelstand, Wassertiefe und nutzbare Fahrrinne nicht kennen.

augenzeuge hat geschrieben:pentium hat geschrieben:Der Rheinpegel liegt 17 Zentimeter über dem historischen Minimum von 1954. Der Fluss ist damit keineswegs „fast ausgetrocknet“. Doch die Panikmache verfängt, weil viele Menschen die Bedeutung von Begriffen wie Pegelstand, Wassertiefe und nutzbare Fahrrinne nicht kennen.
Nun, für Köln gilt das nicht. Da haben wir einen Pegel, der seit 1815 nie gemessen wurde. Muss ich jetzt raten, welche Stelle du meinst?
Weißt du was, mich nervt der Versuch der Verharmlosung immer mehr. Während sich ne Task Force wegen der Pegel in unseren Flüssen zusammensetzt, gibt's tatsächlich Leute, die relativieren.
AZ

augenzeuge hat geschrieben:Dir ist klar, dass der Pegel Folgen hat.
Und wie man diese Folgen abmildern kann, was wir eingeschränkt werden kann, darum geht es.
AZ

Ari@D187 hat geschrieben:Ab sofort sollen es alle Anwohner des Rheins so machen, wie General Patton. Dann steigt auch der Pegel wieder.
Bin vorgestern Abend von Wiesbaden bis Lorch am Rhein entlang gefahren und ich fand den Stand jetzt nicht so erschreckend.
Ari
![Gluecklich [grins]](./images/smilies/grins.gif)

augenzeuge hat geschrieben:Ari@D187 hat geschrieben:Ab sofort sollen es alle Anwohner des Rheins so machen, wie General Patton. Dann steigt auch der Pegel wieder.
Bin vorgestern Abend von Wiesbaden bis Lorch am Rhein entlang gefahren und ich fand den Stand jetzt nicht so erschreckend.
Ari
Dann guck mal über den Tellerrrand.
AZ
Ari@D187 hat geschrieben:Ab sofort sollen es alle Anwohner des Rheins so machen, wie General Patton. Dann steigt auch der Pegel wieder.
Bin vorgestern Abend von Wiesbaden bis Lorch am Rhein entlang gefahren und ich fand den Stand jetzt nicht so erschreckend.
Ari

augenzeuge hat geschrieben:Ok, ihr Schlaumeier, wann war der Pegel geringer als 67cm?
AZ
pentium hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Ok, ihr Schlaumeier, wann war der Pegel geringer als 67cm?
AZ
Steht doch alles in dem Text...was willst du den immer mit deinem Pegel?

augenzeuge hat geschrieben:pentium hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Ok, ihr Schlaumeier, wann war der Pegel geringer als 67cm?
AZ
Steht doch alles in dem Text...was willst du den immer mit deinem Pegel?
Laut Wikipedia-Eintrag zum Pegel Köln lässt sich die Rekord-Chronik so nachzeichnen:
2003: bisheriger Rekord-Tiefstand am Pegel Köln
Oktober 2018: Der Pegel Köln erreichte ein neues Rekordtief und unterbot damit den bisherigen Rekord von 2003 – zunächst am 18. Oktober 2018 mit 80 cm, dann am 23. Oktober mit nur noch 69 cm
1. August 2026: Neue Rekordmarke von 67 cm – also aktuell der niedrigste je gemessene Stand am Pegel Köln
Rein für den Pegel Köln gab es also nie einen niedrigeren Stand als jetzt (2026) – der aktuelle Wert ist der historische Tiefstand seit Messbeginn (Messungen dort gibt es mindestens seit etwa 1771, wobei die systematische Erfassung natürlich erst später einheitlich wurde)
Regelmäßige, durchgehende Pegelmessungen am Standort Köln gibt es seit 1813/1816 – also seit rund 210 Jahren. Vereinzelte Wasserstandsbeobachtungen reichen sogar bis in die 1770er-Jahre zurück, allerdings mit einer Unterbrechung durch die Zerstörung des ersten Pegels 1784.
AZ
steffen52 hat geschrieben:Komisch, das der Pegelstand des Rheins 1921, 2018 schon mal so wenig Wasser führte. Heute für die Experten was ganz Neues. Müssen die nicht
selbst über ihre Sprüche mal ins grübeln kommen???![]()
Gruß steffen52
Ich wette dagegen. 
augenzeuge hat geschrieben:Laut Wikipedia-Eintrag zum Pegel Köln lässt sich die Rekord-Chronik so nachzeichnen:
[...]


augenzeuge hat geschrieben:KI:
Beim reinen Pegelstand (Wasserhöhe in cm): Aktuell (Anfang August 2026) ist es laut den Behörden tatsächlich der niedrigste je gemessene Stand seit Beginn der durchgehenden Aufzeichnungen 1816 – hier gab es also noch nie einen niedrigeren Wert.
Natürlich gibts noch andere Messgrößen. Aber auf die habe ich mich nie bezogen.![]()
AZ
augenzeuge hat geschrieben:steffen52 hat geschrieben:Komisch, das der Pegelstand des Rheins 1921, 2018 schon mal so wenig Wasser führte. Heute für die Experten was ganz Neues. Müssen die nicht
selbst über ihre Sprüche mal ins grübeln kommen???![]()
Gruß steffen52
Dann teile bitte den Pegelstand der Jahre mit. Ich warte.Ich wette dagegen.
Es macht natürlich nur Sinn, den Ort des Pegels beizubehalten. Vielleicht hilft dir ja Pentium.
AZ
2018, 1921?
Sommer 2026: Während Europa unter Hitzerekorden leidet, spielt sich Tausende Kilometer entfernt im Pazifik eine entscheidende Entwicklung ab. In der sogenannten Niño-3.4-Region liegen die Oberflächentemperaturen des Meeres aktuell rund 1,9 bis 2,1 Grad Celsius über dem langjährigen Durchschnitt. Ein Wert, der bereits auf ein sehr starkes El-Niño-Ereignis hindeutet.

augenzeuge hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:steffen52 hat geschrieben:Komisch, das der Pegelstand des Rheins 1921, 2018 schon mal so wenig Wasser führte. Heute für die Experten was ganz Neues. Müssen die nicht
selbst über ihre Sprüche mal ins grübeln kommen???![]()
Gruß steffen52
Dann teile bitte den Pegelstand der Jahre mit. Ich warte.Ich wette dagegen.
Es macht natürlich nur Sinn, den Ort des Pegels beizubehalten. Vielleicht hilft dir ja Pentium.
AZ
Na, war wohl nur heiße Luft vom größten Experten aller Zeiten?2018, 1921?
Ich setz gern noch einen drauf. Lassen wir den Pegelstand mal unbeachtet. Die Wasserdurchflußmenge ist natürlich auch wichtig. Daher, wieviel Jahre ist es her, dass diese den aktuellen Stand untertroffen hat?
AZ
Das RKI vergleicht die tatsächlich gemeldeten Sterbefälle einer Woche mit der Zahl von Sterbefällen, die unter kühleren Bedingungen – bei einer Wochenmitteltemperatur von maximal 20 Grad – zu erwarten gewesen wäre. Die Differenz zwischen beiden Werten entspricht der Übersterblichkeit und ergibt damit die geschätzte Anzahl hitzebedingter Todesfälle. In das Modell fließen langfristige Sterblichkeitstrends, saisonale Schwankungen, regionale Unterschiede und die Altersstruktur der Bevölkerung ein.

augenzeuge hat geschrieben:Das Robert-Koch-Institut schätzt für 2026 bis jetzt rund 11.900 hitzebedingte Sterbefälle – mehr als in jedem Gesamtjahr zuvor. Wie kommen diese Zahlen eigentlich zustande? Und wie verlässlich sind sie? Eine Einordnung.Das RKI vergleicht die tatsächlich gemeldeten Sterbefälle einer Woche mit der Zahl von Sterbefällen, die unter kühleren Bedingungen – bei einer Wochenmitteltemperatur von maximal 20 Grad – zu erwarten gewesen wäre. Die Differenz zwischen beiden Werten entspricht der Übersterblichkeit und ergibt damit die geschätzte Anzahl hitzebedingter Todesfälle. In das Modell fließen langfristige Sterblichkeitstrends, saisonale Schwankungen, regionale Unterschiede und die Altersstruktur der Bevölkerung ein.
https://web.de/magazine/wissen/klima/za ... t-42588044
AZ

Angesichts einer weiteren Hitzewelle setzt Frankreichs Regierung einen Notfallplan in Kraft. Gefährdete Menschen sollen sich in klimatisierten Zentren abkühlen können.

augenzeuge hat geschrieben:Dann frage ich dich, was glaubst du, wieviel Hitzetote gab es? Ich kann die Rechnung des RKI nachvollziehen.
Kennst du eine Person im Pflegeheim? Hast du mal mit dem Personal gesprochen?
AZ

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