Russland, Putin und die Politik...

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon SCORN » 23. Juni 2016, 22:26

Kumpel hat geschrieben:
Man muss nicht auf der Payroll des Kreml stehen um ein nützlicher Idiot zu sein!


ich bin ja nun selten aus der Fassung zu bringen, aber exakt das selbe wie Sommer zu schreiben und dann von nützlichen Idioten zu fabulieren treibt mir einfach die Tränen in die Augen vor Lachen!

Kumpel, du solltest vielleicht erst mal eruieren von was ich schreibe und was ich verlinke, sonst geht es grandios in die Hose...... [laugh]
SCORN
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon SCORN » 23. Juni 2016, 22:45

pentium hat geschrieben:Passend zum Thema gerade bei panorama in der ARD
Säbelrasseln: NATO rückt an russische Grenze vor
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/ ... to222.html

pentium


danke für den Link Pentium, im Gegensatz zu anderen lese ich noch bevor ich poste!

Lange haben Steinmeier und Merkel die NATO-Politik, die auf Schwächung und Einkreisung Russlands abzielte, gedankenlos mitgetragen. Jetzt ist das Geheul groß: Wie kommen wir bloß von dem Baum wieder runter, auf den wir hochgeklettert sind?
SCORN
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Rei » 23. Juni 2016, 23:26

Dazu schreibt einer:
Peter Lange schrieb am 23.06.2016 22:48 Uhr:
Ein sehr guter sachlicher und objektiver Bericht, leider eher die Ausnahme beim aktuellen Russen Bashing. Die NATO Politik ist schlicht falsch und gefährdet den Frieden. Das hat nichts mit Russen verstehen und Anti-Amerikanismus zu tun. Wir müssen zurück zur Friedenspolitik der alten Bundesrepublik Deutschland. Scharfmacher wie Merkel und Gauck müssen endlich weg!
Jawohl,wir müssen ganz schnell zurück zur Friedenspolitik ehe es zu spät ist.
Aber unsere Kanzlerin hat ja schon beschlossen,die BW. auf zu rüsten.
Wann verschwinden die US-Truppen aus Deutschland?
Die Russen haben damals ihre Truppen vollständig abgezogen,die Amis blieben.
Rei
Rei
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Kumpel » 24. Juni 2016, 06:40

SCORN hat geschrieben:
Kumpel hat geschrieben:
Man muss nicht auf der Payroll des Kreml stehen um ein nützlicher Idiot zu sein!


ich bin ja nun selten aus der Fassung zu bringen, aber exakt das selbe wie Sommer zu schreiben und dann von nützlichen Idioten zu fabulieren treibt mir einfach die Tränen in die Augen vor Lachen!

Kumpel, du solltest vielleicht erst mal eruieren von was ich schreibe und was ich verlinke, sonst geht es grandios in die Hose...... [laugh]




nun scorn , du solltest erst einmal selbst eruieren , dass sich speziell im Internet und besonders in Deutschland und da besonders in Foren mit Usern die
einen Hang zu diktatorischen Systemen haben jede Menge Leute tummeln , die nicht auf der Payroll des Kreml stehen aber da durchaus mit ihren Beiträgen als nützliche Idioten
des Kreml fungieren um sich am hiesigen System abzuarbeiten um ihr Mütchen zu kühlen.
Herr Sommer kam in meinem Text nicht vor. Du solltest hier nicht ständig in Propagandistenmanier auftreten und Meinungen verdrehen die dir nicht passen!
Kumpel
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon HPA » 24. Juni 2016, 07:13

Wer rasselt denn hier mit den Säbeln? Weil gerade mal 4 NATO Bataillone im Osten üben? Du liebe Güte!
Da fahren die Russen weitaus grössere Kontingente auf!

Und nicht die NATO hat die Krim annektiert und führt in der Ostukraine einen Krieg sondern Russland!

Nur mal zum Vergleich: Deutschland verwendet 1,19. % seines Bruttoinlandsprodukts für Rüstungsausgaben.

Die Russen 5,39%
HPA
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Olaf Sch. » 24. Juni 2016, 08:23

Nur das russland eine industrieleistung wie Dänemark hat. Wie peinlich ist das denn?
Olaf Sch.
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon HPA » 24. Juni 2016, 08:29

Nur das ein in Russland produzierter Panzer deutlich weniger kostet als ein M1 oder Leo 2 . Bei Luftfahrzeugen ist der Unterschied noch krasser.
HPA
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Hamiota » 24. Juni 2016, 12:52

Hallo in die Runde der Fachleute,

meiner Meinung nach ist es schon ein Unterschied ob russische Truppen in Russland auf eigenem Territorium üben oder Militär aus einem dutzend Länder, manche aus Übersee in Polen unweit der russischen Grenze rumkurfen.

Man stelle sich mal vor ein fremdes Bündnis manövriert mit 4 Bataillonen in Mexiko unweit der USA-Grenze umher und kritisiert gleichzeitig die Manöver der USA in Texas. Das wäre doch etwas schizophren!

Mag sein dass man mir als Nichtmilitär und Ungedienten Naivität vorwerfen kann, aber ein bisschen ist doch da etwas dran, Oder?

Ich habe mir auch mal die Mühe gemacht und sowohl das Steinmeier Interview als auch die Kolumne des Herrn Sommer durchgelesen. Die Argumente die er vorbringt sind teils identisch mit denen die hier von Usern gebracht werden, nur dass er einen anderen Lösungsansatz für die Krise hat.

Kumpel, von welchen diktatorischen Regierungen schreibst du denn? Die einzigen die mir da einfallen sind die Monarchien am Golf, welche ohne Wahl an der Macht sind. Diese sind aber unsere Verbündeten! Sowohl Erdogan als auch Putin sind doch aber vom Volk gewählt worden. Auch wenn es Defizite gibt sollte das doch beachtet werden daß sie durch vom Westen akzeptierten Wahlen an der Macht sind.

Gestatte mir gleich noch eine Frage hinterher, welche User "arbeiten sich am hiesigen System" ab? Könntest du bitte das Thema nennen wo das nachzulesen ist!
Das ist auch eine sehr heikle Geschichte, denn sollten hier User schreiben die nicht mit beiden Beinen auf dem Boden des Grundgesetzes stehen, sollten diese zum Eigenschutz des Forums sofort entfernt werde und wenn nötig die entsprechenden Behörden informiert werden.

Gruß aus dem heißen Thüringen [hallo]
der Peter
Zuletzt geändert von Hamiota am 24. Juni 2016, 13:16, insgesamt 1-mal geändert.
Hamiota
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Hamiota » 24. Juni 2016, 13:13

AkkuGK1 hat geschrieben:Nur das russland eine industrieleistung wie Dänemark hat. Wie peinlich ist das denn?


Hallo Akku, wo kann man das nachlesen? Ich habe verschieden Statistiken bemüht, diese geben deine Info aber nicht her.
Bei dieser Statistik zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2015 erscheint Dänemark nicht einmal unter den ersten 20, Russland aber auf Platz 11, hinter Südkorea!

http://de.statista.com/statistik/daten/ ... dsprodukt/

der Peter [hallo]
Hamiota
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Kumpel » 24. Juni 2016, 13:19

Hamiota hat geschrieben:.........................

meiner Meinung nach ist es schon ein Unterschied ob russische Truppen in Russland auf eigenem Territorium üben oder Militär aus einem dutzend Länder, manche aus Übersee in Polen unweit der russischen Grenze rumkurfen.

.....................
Gruß aus dem heißen Thüringen [hallo]
der Peter



Hm, die im Baltikum eingesetzten Kräfte der NATO haben nun wirklich nur einen symbolischen Wert im Gegensatz zu den russischen Kräften jenseits der Grenze
und sind wohl eher gedacht und geeignet grüne Männchen und Urlaubern aus den russischen Streitkräften zu signalisieren , dass sie es nicht mehr nur mit demotivierten Soldaten der ukrainischen Armee zu tun haben werden sollten sie sich wiedererwarten einmal ins baltische Nachbarland verlaufen.
Zuletzt geändert von Kumpel am 24. Juni 2016, 13:24, insgesamt 2-mal geändert.
Kumpel
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon HPA » 24. Juni 2016, 13:19

meiner Meinung nach ist es schon ein Unterschied ob russische Truppen in Russland auf eigenem Territorium üben oder Militär aus einem dutzend Länder, manche aus Übersee in Polen unweit der russischen Grenze rumkurfen.

Man stelle sich mal vor ein fremdes Bündnis manövriert mit 4 Bataillonen in Mexiko unweit der USA-Grenze umher und bemängelt gleichzeitig die riesigen Manöver der USA in Texas. Das wäre doch etwas schizophren!


Nun, ich gehe mal davon aus, dass diese vier Bataillone nicht ohne Zustimmung der polnischen und der baltischen Regierungen dort operieren.

Deswegen nennt man das auch BÜNDNIS

Insofern wird auch da auf eigenen Territorium geübt, denn auf dem Territorium von NATO Mitgliedern.

Und im Gegensatz dazu besitzt Russland nicht die Erlaubnis der ukrainischen Regierung, auf ihrem Territorium tätig zu sein, unbestätigten Gerüchten zufolge soll es in Georgien nicht anders sein! [flash]
HPA
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Olaf Sch. » 24. Juni 2016, 13:29

Industrie Leistung - also Bodenschätze herausgerechnet. Dann ist Russland nicht das was es zu sein vorgibt.
Olaf Sch.
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Hamiota » 24. Juni 2016, 13:30

Kumpel hat geschrieben:

Hm, die im Baltikum eingesetzten Kräfte der NATO haben nun wirklich nur einen symbolischen Wert im Gegensatz zu den russischen Kräften jenseits der Grenze
und sind wohl eher gedacht grüne Männchen und Urlaubern aus den russischen Streitkräften zu signalisieren , dass sie es nicht mehr nur mit demotivierten Soldaten der ukrainischen Armee zu tun haben werden sollten sie sich wiedererwarten einmal ins baltische Nachbarland verlaufen.


Du hast ja Recht Kumpel und das selbe schreibt ja auch Sommer, es ist nur ein symbolischer Wert. Und da er nichts bewirkt, ausser die Russen zu provozieren halte ich das ganze für Unfug!

Das ganze Getöse von der Aggression Russlands gegen Polen und die Baltischen Staaten ist doch grober Unfug. Putin fängt doch nicht den 3. Weltkrieg an wegen dem Baltikum oder Polen. So etwas zu behaupten ist Unseriös! Er hat auch kein Interesse an Kiew! Die Krim ist etwas ganz anderes und seit Katatina der Großen Russich, von Chrustschow im Suff verschenkt! Egal wer jetzt und in Zukunft im Kreml sitzt, die Krim geben die niemals wieder her. Das sollte man realisieren und endlich Realpolitik betreiben. Ich empfehle wirklich den Sommer Artikel in der ZEIT ganz zu lesen!

der Peter [hallo]
Zuletzt geändert von Hamiota am 24. Juni 2016, 13:32, insgesamt 1-mal geändert.
Hamiota
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Hamiota » 24. Juni 2016, 13:31

AkkuGK1 hat geschrieben:Industrie Leistung - also Bodenschätze herausgerechnet. Dann ist Russland nicht das was es zu sein vorgibt.


Kannst mal einen link setzen!

Danke!
Hamiota
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Olaf Sch. » 24. Juni 2016, 15:07

stand vor 3-4 Jahren im Spiegel. mit Link kann ich nicht helfen
Olaf Sch.
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon augenzeuge » 24. Juni 2016, 15:28

Hamiota hat geschrieben: Egal wer jetzt und in Zukunft im Kreml sitzt, die Krim geben die niemals wieder her.
der Peter [hallo]


Ja, Peter, das ist alles so wahrscheinlich zu betrachten, wie die Aussagen vom Januar 1989 zur deutschen Einheit. Sei mal nicht so sicher, es kommt eh anders als du denkst. [grins]
AZ
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Hamiota » 24. Juni 2016, 16:31

augenzeuge hat geschrieben:Ja, Peter, das ist alles so wahrscheinlich zu betrachten, wie die Aussagen vom Januar 1989 zur deutschen Einheit. Sei mal nicht so sicher, es kommt eh anders als du denkst. [grins]
AZ


Du hast Recht AZ, man sollte niemals nie sagen. Aber die ich denke die Wahrscheinlichkeit dass die Krim wieder der Ukraine zugeschlagen wird ist ungefähr genauso groß wie die Rückgabe von Texas an Mexiko!

der Peter [hallo]
Hamiota
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Sirius » 24. Juni 2016, 16:34

augenzeuge hat geschrieben:
Hamiota hat geschrieben: Egal wer jetzt und in Zukunft im Kreml sitzt, die Krim geben die niemals wieder her.
der Peter [hallo]


Ja, Peter, das ist alles so wahrscheinlich zu betrachten, wie die Aussagen vom Januar 1989 zur deutschen Einheit. Sei mal nicht so sicher, es kommt eh anders als du denkst. [grins]
AZ

Ja, es gibt in der Geschichte keine absolute Sicherheit. Zu solchen Aussagen wie "niemals" sollte man sich nicht hinreißen lassen.

Als die Sowjets 1940 ins Baltikum einfielen und es annektierten, wurde diese Annektion von den USA über 50 Jahre nicht anerkannt und ein kalter Krieg geführt. Dies sollten die Russen im Hinterkopf behalten, wenn sie meinen die Sache in Georgien und der Ukraine (Krim) wäre nach ein paar Jahren wieder vergessen. Möglicherweise dauert das jetzt wieder Jahrzehnte.
Sirius
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Sirius » 24. Juni 2016, 16:42

Hamiota hat geschrieben:Das ganze Getöse von der Aggression Russlands gegen Polen und die Baltischen Staaten ist doch grober Unfug. Putin fängt doch nicht den 3. Weltkrieg an wegen dem Baltikum oder Polen. So etwas zu behaupten ist Unseriös!


Ein anderer hatte auch einmal geglaubt, wegen einem Einmarsch in Polen würde es keinen großen Krieg geben. Und genau deshalb gibt´s jetzt Manöver - damit solche Fehleinschätzungen erst gar nicht noch einmal entstehen.

Die Nichtreaktion Europas und Amerikas auf die gewaltsamen Grenzverschiebungen 2008 in Georgien hat ja zu dem Glauben bei Putin geführt, Europa würde im Fall der Ukraine wieder nicht reagieren. Deshalb mussten diesmal Reaktionen erfolgen.
Sirius
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 24. Juni 2016, 17:30

Die Nichtreaktion Europas und Amerikas auf die gewaltsamen Grenzverschiebungen 2008 in Georgien hat ja zu dem Glauben bei Putin geführt, Europa würde im Fall der Ukraine wieder nicht reagieren.


Das sehe ich anders Sirius, denn Georgien war ein deutlicher Warnschuss an die NATO, nur wurde er nicht verstanden, oder man wollte nicht verstehen. Wahrscheinlich hätte sich
Putin bei der UN hinstellen müssen und sagen, es reicht jetzt mit der Einkreisung der NATO, wir machen da nicht mehr mit und sehen auch nicht mehr zu?

Wäre vielleicht besser gewesen. [hallo]

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 24. Juni 2016, 17:39

Spartacus hat geschrieben:
Die Nichtreaktion Europas und Amerikas auf die gewaltsamen Grenzverschiebungen 2008 in Georgien hat ja zu dem Glauben bei Putin geführt, Europa würde im Fall der Ukraine wieder nicht reagieren.


Das sehe ich anders Sirius, denn Georgien war ein deutlicher Warnschuss an die NATO, nur wurde er nicht verstanden, oder man wollte nicht verstehen. Wahrscheinlich hätte sich
Putin bei der UN hinstellen müssen und sagen, es reicht jetzt mit der Einkreisung der NATO, wir machen da nicht mehr mit und sehen auch nicht mehr zu?

Wäre vielleicht besser gewesen. [hallo]

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Ja jetzt sind wir wieder bei der bösen NATO und der Einkreisung gelandet und die NATO will in Russland die Herrschaft übernehme, gibt es nicht mal eine andere Geschichte?

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Interessierter » 24. Juni 2016, 17:41

Rei hat geschrieben:Dazu schreibt einer:
Peter Lange schrieb am 23.06.2016 22:48 Uhr:
Ein sehr guter sachlicher und objektiver Bericht, leider eher die Ausnahme beim aktuellen Russen Bashing. Die NATO Politik ist schlicht falsch und gefährdet den Frieden. Das hat nichts mit Russen verstehen und Anti-Amerikanismus zu tun. Wir müssen zurück zur Friedenspolitik der alten Bundesrepublik Deutschland. Scharfmacher wie Merkel und Gauck müssen endlich weg!
Jawohl,wir müssen ganz schnell zurück zur Friedenspolitik ehe es zu spät ist.
Aber unsere Kanzlerin hat ja schon beschlossen,die BW. auf zu rüsten.
Wann verschwinden die US-Truppen aus Deutschland?
Die Russen haben damals ihre Truppen vollständig abgezogen,die Amis blieben.
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Für den, Deiner Meinung nach, so guten sachlichen und objektiven Bericht, kannst Du ja sicher auch eine anklickbare Quelle benennen, oder?
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Sirius » 24. Juni 2016, 17:54

Spartacus hat geschrieben:
Die Nichtreaktion Europas und Amerikas auf die gewaltsamen Grenzverschiebungen 2008 in Georgien hat ja zu dem Glauben bei Putin geführt, Europa würde im Fall der Ukraine wieder nicht reagieren.


Das sehe ich anders Sirius, denn Georgien war ein deutlicher Warnschuss an die NATO, nur wurde er nicht verstanden, oder man wollte nicht verstehen. Wahrscheinlich hätte sich
Putin bei der UN hinstellen müssen und sagen, es reicht jetzt mit der Einkreisung der NATO, wir machen da nicht mehr mit und sehen auch nicht mehr zu?

Wäre vielleicht besser gewesen. [hallo]

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Was ja dann nichts anderes bedeutet, dass er Georgien nicht als souveränen Staat anerkennen will, der selbst entscheidet, in welche Organisationen er eintreten kann oder nicht. Umgekehrt hat die EU oder NATO nicht gewaltsam versucht, anderen Staaten in Osteuropa oder Zentralasien zu verbieten, ob sie Mitglied der GUS oder der eurasischen Union werden.
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 24. Juni 2016, 17:55

Interessierter hat geschrieben:
Für den, Deiner Meinung nach, so guten sachlichen und objektiven Bericht, kannst Du ja sicher auch eine anklickbare Quelle benennen, oder?


Kleiner Hinweis, einfach dem Link zu "Säbelrasseln: NATO rückt an russische Grenze vor" folgen, dann auf der "panorama Seite" nach unten scrollen und bei "Artikel kommentieren" den ersten Beitrag suchen.
Dort befindet sich der Bericht oder Kommentar...

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Hamiota » 24. Juni 2016, 18:44

Sirius hat geschrieben:
Hamiota hat geschrieben:Das ganze Getöse von der Aggression Russlands gegen Polen und die Baltischen Staaten ist doch grober Unfug. Putin fängt doch nicht den 3. Weltkrieg an wegen dem Baltikum oder Polen. So etwas zu behaupten ist Unseriös!


Ein anderer hatte auch einmal geglaubt, wegen einem Einmarsch in Polen würde es keinen großen Krieg geben. Und genau deshalb gibt´s jetzt Manöver - damit solche Fehleinschätzungen erst gar nicht noch einmal entstehen.

Die Nichtreaktion Europas und Amerikas auf die gewaltsamen Grenzverschiebungen 2008 in Georgien hat ja zu dem Glauben bei Putin geführt, Europa würde im Fall der Ukraine wieder nicht reagieren. Deshalb mussten diesmal Reaktionen erfolgen.


Sirius, seit dem 6.August 1945, 8:15 Uhr, ist die Welt eine andere! Der Angriff Russlands auf eine NATO-Mitglied würde in den Nuklearen Overkill münden den keiner, ich betone keiner auf der Welt überleben wird! Das ist sowohl den Russen als auch den Amerikanern bekannt. Einzig die US-Nuklaermacht ist ein wirksames Abschreckungspotential, nichts sonst! 4 NATO Battailone vor der Nase des russischen Bären sind eine sinnlose Provokation. Ich sehe es genau wie Steinemeier und eine ganze Reihe anderer Perönlichkeiten in Politik und Medien!

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Olaf Sch. » 24. Juni 2016, 19:07

die Frage ist nur, ob die Nato bereit ist, für Estland zB. diesen Planeten in Schutt und Asche zu legen?
Olaf Sch.
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Hamiota » 24. Juni 2016, 21:50

AkkuGK1 hat geschrieben:die Frage ist nur, ob die Nato bereit ist, für Estland zB. diesen Planeten in Schutt und Asche zu legen?


Hallo Akku, sollte daran auch nur der geringste Zweifel bestehen wäre die NATO ein zahnloser Papiertiger welcher nicht den Dreck unter den Fingernägeln wert wäre! Ich sehe es nicht so und halte die atomare Abschreckungsfähigkeit der USA für absolut Glaubwürdig und Nötig!

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon HPA » 25. Juni 2016, 09:41

Mal ein kleiner Hinweis, hamiota. Die NATO Strategie der massiven(nuklearen) Vergeltung gibts es bereits seit 1967 nicht mehr.
Auch wenn das von gewissen Kreisen noch gern propagandistisch genutzt wird, im Wissen, dass es auf unwissenden Boden fällt.

Heute spricht man von konfliktverhütender Abschreckung und das heisst nicht zwangsläufig den Einsatz nuklearer Mittel.

Im Übrigen und dass geht ja in den Beifallsgeheul gewisser Kreise unter, hat das AA Steinmeiers Aussagen schon längst relativiert.
HPA
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Danny_1000 » 25. Juni 2016, 12:17

Hier ein paar kritische Stimmen von Kompetenten Beobachtern zur aktuellen Russlandpolitik des Westens:

Zitat: ".....Zurück blieb dennoch das Gefühl vieler Beteiligter auf der russischen Seite, der Westen habe seine starke Position damals genutzt und die taumelnde Sowjetunion über den Tisch gezogen. Der frühere Mitarbeiter von Hans-Dietrich Genscher und spätere deutsche Diplomat Wolfgang Ischinger hat das mehrfach erlebt. "Mir ist dieses Gefühl, vorgeführt worden zu sein, das wahrscheinlich in den Köpfen vieler meiner damaligen russischen Kollegen, vieler russischer Politiker auch heute dominiert, mir ist das sehr wohl bewusst.....

Das Beratungsgremium (NATO - Russland - Rat) war auch als Instrument zur Krisenbewältigung gedacht. So wurde es aber nicht eingesetzt. Beim Ausbruch des Kaukasuskrieges 2008 wurde der Rat auf Druck der Regierung Bush von der NATO suspendiert. Horst Teltschik, der frühere Berater von Helmut Kohl und frühere Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, kritisiert das deutlich: "Der NATO-Russland-Rat hat im Georgien-Konflikt nicht stattgefunden. Er hat in der Ukraine-Krise nicht stattgefunden. Das heißt, der Westen muss sich - und die Europäer und die Amerikaner und die NATO, müssen sich auch selber fragen, haben wir alle Chancen genutzt, Russland so eng als möglich einzubinden in die NATO und in die Europäische Union? Wir haben viele Chancen verschlafen."

Die Regierung Bush fügte den Beziehungen zu Russland weiteren Schaden zu. Bush forderte den Beginn des beschleunigten Aufnahmeverfahrens in die NATO für Georgien und die Ukraine. Nur durch den Widerstand der Europäer, darunter Bundeskanzlerin Merkel, konnte der Vorstoß auf dem NATO-Gipfel in Bukarest 2008 verhindert werden......

Die aktuelle Krisenstrategie des Westens wird von wichtigen Beobachtern kritisiert. Der frühere ranghöchste General der NATO, Harald Kujat, beklagt, der Westen habe sich durch seine einseitige Parteinahme für die Ukraine seines diplomatischen Spielraums beraubt."Wir müssen verhindern, dass aus dem Konflikt, aus dem militärischen Konflikt in der Ukraine ein militärischer Konflikt um die Ukraine wird. Das muss unser Interesse sein, nicht die Wiederherstellung des Territoriums der Ukraine, denn auch die Krim kann nur mit militärischer Gewalt zurückerobert werden. Wer wäre dazu wirklich bereit? Das ist doch, das sind doch Utopien, die hier verfolgt werden", sagt Kujat im Interview mit Panorama.
Der frühere Chef des NATO-Militärausschusses hat selbst an Verhandlungen zur NATO-Osterweiterung teilgenommen und kennt die russische Seite gut. Kujat fordert eine pragmatische Politik gegenüber Russlands, die auf einer klaren Abwägung der Interessen auf beiden Seiten beruht: "Russland muss einen Platz in dieser europäischen Sicherheits-Architektur erhalten und, ich sage das nicht leichtfertig, man muss auch bereit sein, Russland in dieser Rolle zu akzeptieren und das ist auch eines der Probleme, mit dem wir zu tun haben. Die Sanktionen signalisieren Russland, Du wirst in Deiner Rolle als militärische und politische Supermacht, Großmacht, nicht akzeptiert von uns. Das ist ein ganz, ganz großer Fehler, den wir da begehen." (Quelle: NDR\PANORAMA)
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(Evelyn Beatrice Hall 1868; † nach 1939)
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 25. Juni 2016, 17:07

HPA hat geschrieben:
Heute spricht man von konfliktverhütender Abschreckung und das heisst nicht zwangsläufig den Einsatz nuklearer Mittel.



Ja und das macht die NATO indem sie munter überall in den ehemaligen Ostblockstaaten und im Baltikum Aegis-Raketenabwehrsysteme mit Abfangraketen des Typs SM-3
stationiert und dann zu den Russen sagt, nur keine Angst, die sind nicht gegen euch gerichtet, sondern gegen den bösen Iran.

Mal ein kleiner Hinweis, hamiota. Die NATO Strategie der massiven(nuklearen) Vergeltung gibts es bereits seit 1967 nicht mehr.


Das ist richtig. Auf der anderen Seite träumte in den 80igern schon ein Ronald Reagan davon, eine wie auch immer gearteten Atomschlag der Russen im Weltraum abzufangen
und somit einen strategischen Vorteil zu gewinnen. Das was damals scheiterte, kann die NATO heute mit der SM - 3 erreichen, aber dazu muss sie halt an die russischen Grenzen
ranrücken, möglichst dicht und das tun sie ja, oder etwa nicht?

Die letzte und wohl größte Basis wurde in Rumänien errichtet und ist betriebsbereit.

https://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3% ... z_Deveselu

Also HPA, aus militärischer Sicht erkläre mir mal bitte die Notwendigkeit der NATO für dieses Vorgehen.

LG

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