Auswandern

Re: Auswandern

Beitragvon Icke46 » 15. Februar 2026, 18:58

Du wirst lachen: Ich war lange Zeit Heimatvertriebener, da der Status erblich war und meine Eltern 1946 aus Schlesien hier in Niedersachsen angekommen sind. Leider hat mir die Bundesregierung nach 1990 dieses Erbe geraubt [grins] . Obwohl, kaufen konnte ich mir für das Erbe eh nix.
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Re: Auswandern

Beitragvon pentium » 15. Februar 2026, 19:05

Icke46 hat geschrieben:Du wirst lachen: Ich war lange Zeit Heimatvertriebener, da der Status erblich war und meine Eltern 1946 aus Schlesien hier in Niedersachsen angekommen sind. Leider hat mir die Bundesregierung nach 1990 dieses Erbe geraubt [grins] . Obwohl, kaufen konnte ich mir für das Erbe eh nix.


Und hast du mal Schlesien besucht?
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Re: Auswandern

Beitragvon Icke46 » 15. Februar 2026, 19:07

augenzeuge hat geschrieben:Apropos, Ahnenforschung. Wie weit könnt ihr zurück gehen....?

Mein Opa hat das mal machen müssen, mir liegen Unterlagen vor, da geht es bis 1740 zurück.

AZ


Das war vermutlich der kleine Ariernachweis….

Was mich betrifft, hält sich das Interesse in Grenzen. Es reicht mir eigentlich, dass ich weiß, wo meine Familie herkommt, also die näheren Verwandten bis zum Urgroßvater. Und immerhin habe ich ein Foto des „Stammhauses“, dass nun vermutlich seit 80 Jahren das Stammhaus einer polnischen Familie ist, die dafür ihr Stammhaus in den nach dem Krieg der Sowjetunion zugeschlagenen Gebieten aufgeben mussten.

Das einzige, was mich stört: Ich würde mir das Haus gerne mal ansehen, nur kenne ich zwar den Straßennamen aus deutscher Zeit, aber nicht den aktuellen. Und die Leute, die ich hätte fragen können, sind mittlerweile alle unter der Erde.
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Re: Auswandern

Beitragvon pentium » 15. Februar 2026, 19:13

Icke46 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Apropos, Ahnenforschung. Wie weit könnt ihr zurück gehen....?

Mein Opa hat das mal machen müssen, mir liegen Unterlagen vor, da geht es bis 1740 zurück.

AZ


Das war vermutlich der kleine Ariernachweis….

Was mich betrifft, hält sich das Interesse in Grenzen. Es reicht mir eigentlich, dass ich weiß, wo meine Familie herkommt, also die näheren Verwandten bis zum Urgroßvater. Und immerhin habe ich ein Foto des „Stammhauses“, dass nun vermutlich seit 80 Jahren das Stammhaus einer polnischen Familie ist, die dafür ihr Stammhaus in den nach dem Krieg der Sowjetunion zugeschlagenen Gebieten aufgeben mussten.

Das einzige, was mich stört: Ich würde mir das Haus gerne mal ansehen, nur kenne ich zwar den Straßennamen aus deutscher Zeit, aber nicht den aktuellen. Und die Leute, die ich hätte fragen können, sind mittlerweile alle unter der Erde.


Du bist doch bei Facebook? Suche doch einfach mal eine Gruppe die sich mit Schlesien oder gar mit diesem Ort beschäftigt...Die helfen gerne.
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Re: Auswandern

Beitragvon Icke46 » 15. Februar 2026, 19:15

pentium hat geschrieben:
Icke46 hat geschrieben:Du wirst lachen: Ich war lange Zeit Heimatvertriebener, da der Status erblich war und meine Eltern 1946 aus Schlesien hier in Niedersachsen angekommen sind. Leider hat mir die Bundesregierung nach 1990 dieses Erbe geraubt [grins] . Obwohl, kaufen konnte ich mir für das Erbe eh nix.


Und hast du mal Schlesien besucht?


Hat sich mit meinem Post überschnitten, aber ergänzend kann ich sagen, ich pirsche mich ran. Wenn man in Slubice auf der Ostseite der Oder ankommt, steht in dem Kreisel ein Wegweiser nach Zielona Gora, zu deutsch Grünberg, und das war seinerzeit die Kreisstadt.

Ansonsten kann man ja heute im Internet viel forschen, was ich durchaus auch mache. Zum Beispiel stammte ja die Firma, in der ich meine Berufslaufbahn begann, aus dem selben Ort wie meine Eltern , wodurch ich eigentlich erst zu dem Job gekommen bin. Dann habe ich mal so ein bisschen gesucht, was aus der ursprünglichen Firma geworden ist, und habe mit Erstaunen festgestellt, dass da mittlerweile der größte europäische Porsche-Ersatzteilversand sitzt. So konnte ich mir ein Bild machen, wie die Firma früher mal ausgesehen hat.
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Re: Auswandern

Beitragvon pentium » 15. Februar 2026, 19:18

augenzeuge hat geschrieben:Apropos, Ahnenforschung. Wie weit könnt ihr zurück gehen....?

Mein Opa hat das mal machen müssen, mir liegen Unterlagen vor, da geht es bis 1740 zurück.

AZ


Laut mündlicher Überlieferung bis in den 30jährigen Krieg, dann ist in Böhmen eine Kirche abgebrannt und weitere Aufzeichnungen sind verloren gegangen...
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Re: Auswandern

Beitragvon Icke46 » 15. Februar 2026, 19:21

Ach ja, falls es jemand interessiert, die Firma nennt sich Teile.com, und die Bilder von dem Backstein-Gebäude zeigen die ehemalige Fabrik.

Auch ein Wandel: Von der Verarbeitung von Schweineborsten zum Verkauf von schweineteuren Teilen [denken].
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Re: Auswandern

Beitragvon Edelknabe » 16. Februar 2026, 11:42

Dieser Pentium wieder? Klein-Edelknabe hatte natürlich Null Ahnung von Siebenbürgen und Banatdeutschen, also der Kerl dieser Chemnitzer Klugscheißer sudetendeutscher Abstammung mit seinem Dummgequatsche liegt mir mittlerweile so etwas von quer unter dem Riecher, man glaubt es kaum?

Mal hin zum Gerd und seinem Vortext. Warum zum Beispiel wurden dem gelernten DDR Bürger um die Wendezeit herum die Rumänen so beschissen bescheiden, von ihrem Obermacker N.C und seiner Familie so geknechtet dargestellt und nee, den ihren deutschen Mitbewohner/Siebenbürgen und .... ob Jung und Alt muss es ja dann genauso beschissen gegangen sein? Das verstehe ich irgend wie nicht? Gut, um 1967 dort um die 400000 Deutsche(und das sogar mit Schulen etc?) und dann um 2025 nur noch gut 10% davon, das ist schon ein mächtiger Schwund? Nur komischerweise heutzutage muss doch deren Lebensstandart auf einem vernünftigen Maß angelangt sein? Statt eben dem zu Zeiten des Ostblock, des RGW? Irgend wie nicht so richtig nachvollziehbar, eben für den gelernten DDR-Bürger wie meine Wenigkeit?

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Re: Auswandern

Beitragvon pentium » 16. Februar 2026, 11:54

Edelknabe hat geschrieben:Dieser Pentium wieder? Klein-Edelknabe hatte natürlich Null Ahnung von Siebenbürgen und Banatdeutschen, also der Kerl dieser Chemnitzer Klugscheißer sudetendeutscher Abstammung mit seinem Dummgequatsche liegt mir mittlerweile so etwas von quer unter dem Riecher, man glaubt es kaum?

Mal hin zum Gerd und seinem Vortext. Warum zum Beispiel wurden dem gelernten DDR Bürger um die Wendezeit herum die Rumänen so beschissen bescheiden, von ihrem Obermacker N.C und seiner Familie so geknechtet dargestellt und nee, den ihren deutschen Mitbewohner/Siebenbürgen und .... ob Jung und Alt muss es ja dann genauso beschissen gegangen sein? Das verstehe ich irgend wie nicht? Gut, um 1967 dort um die 400000 Deutsche(und das sogar mit Schulen etc?) und dann um 2025 nur noch gut 10% davon, das ist schon ein mächtiger Schwund? Nur komischerweise heutzutage muss doch deren Lebensstandart auf einem vernünftigen Maß angelangt sein? Statt eben dem zu Zeiten des Ostblock, des RGW? Irgend wie nicht so richtig nachvollziehbar, eben für den gelernten DDR-Bürger wie meine Wenigkeit?

Rainer Maria


Was hast du eigentlich immer mit deinem Chemnitzer? Noch mal zum mitschreiben, ich bin kein Chemnitzer und ich kann auch nichts für deine Unwissenheit über die deutsche Minderheit in Rumänien, siehe deinen ersten Text zum Thema. Was deine weiteren Ausführungen betrifft....einfach mal nicht so viel sozialistische Propaganda lesen.

Die Auswanderung der Deutschen aus Rumänien (überwiegend Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben) erfolgte hauptsächlich in den 1970er bis 1990er Jahren, getrieben von politischer Unterdrückung, wirtschaftlicher Not im kommunistischen Regime, Deportationen nach 1945 und dem Wunsch nach Familienzusammenführung. Ein systematischer, "geheimer Freikauf" durch die Bundesrepublik Deutschland beschleunigte den Prozess, der nach dem Zusammenbruch des Ostblocks 1989 in einer Massenauswanderung gipfelte.

Die Hauptgründe für das Verlassen Rumäniens waren:
Politische Unterdrückung und Misstrauen: Nach dem Zweiten Weltkrieg standen die Rumäniendeutschen unter Generalverdacht, da viele in der Waffen-SS oder Wehrmacht gedient hatten. Dies führte zu Kollektivschuldzuweisungen, Enteignungen und der Deportation von 70.000–80.000 Personen zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion (1945–1949).
Kommunistische Zwangsmaßnahmen: Unter dem Ceausescu-Regime litten sie unter Einschränkung ihrer Rechte, Überwachung durch die Securitate und wirtschaftlicher Perspektivlosigkeit.
Freikauf durch die Bundesrepublik: Ab den 1970er Jahren zahlte die Bundesrepublik Deutschland hohe Summen an das Ceausescu-Regime, um die Ausreise von Rumäniendeutschen zu ermöglichen ("Freikauf").
Angst vor Isolation: Durch die beginnende Auswanderungswelle entstand eine Dynamik, in der viele Deutsche fürchteten, als letzte in einer schwindenden Gemeinschaft zurückzubleiben.
Zusammenbruch des Ostblocks 1989: Die Revolution beseitigte die Reisebeschränkungen, was zu einer massiven Auswanderungswelle nach Deutschland führte.

....
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Re: Auswandern

Beitragvon Edelknabe » 16. Februar 2026, 12:09

Und wo hast du das jetzt alles her, diese Info? Logisch, aus dem Heute du Schauspieler und bestimmt nicht aus Zeiten des Damals. Also erzähle mir nicht damals schon den Rundumblick gehabt zu haben.

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Re: Auswandern

Beitragvon pentium » 16. Februar 2026, 12:20

Edelknabe hat geschrieben:Und wo hast du das jetzt alles her, diese Info? Logisch, aus dem Heute du Schauspieler und bestimmt nicht aus Zeiten des Damals. Also erzähle mir nicht damals schon den Rundumblick gehabt zu haben.

Rainer Maria


Diese Infos hättest du auch zu DDR Zeiten bekommen können...du hast ja scheinbar nicht mal von der Existenz der deutschen Minderheit gewusst. Einmal durch Besuche in Rumänien und Ungarn...wie gesagt bei meiner Verwandtschaft und es gab auch viele Berichte damals im West TV....Dritte Infoquelle waren Arbeitskollegen welche aus Rumänien und Ungarn stammten...
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Re: Auswandern

Beitragvon Edelknabe » 16. Februar 2026, 17:06

Ich musste so schmunzeln Pentium und zwar bei dem hier. Gerade weil der Groschen beim Rainer immer erst etwas später fällt:

"Politische Unterdrückung und Misstrauen: Nach dem Zweiten Weltkrieg standen die Rumäniendeutschen unter Generalverdacht, da viele in der Waffen-SS oder Wehrmacht gedient hatten. Dies führte zu Kollektivschuldzuweisungen, Enteignungen und der Deportation von 70.000–80.000 Personen zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion (1945–1949)."

Denn da fiel mir mein Vater und seine Erzählungen von seiner Kriegszeit ein. Über die Rumänen so ihren Beitrag im Südabschnitt der Ostfront damals, also "diese sonst so guten Kerle" die kamen bei Vatern nie gut weg. Das deren Soldaten in 1945 oder war es viel eher schon mit den Sowjets marschierten(obwohl in Juni 1941 mit dem Deutschen? ) wird wohl selbst deren Soldaten, nicht unbedingt Rumäniendeutsche nein, auch normale S. vor späterer Kriegsgefangenschaft in der UdSSR nicht bewahrt haben. Zwangsarbeit/ Wiedergutmachung wohl genannt, denn Vatern kam auch erst Ende 1949 wieder ins Leipziger Nachhause zurück.

Humor ein. Bei dir selber vermute ich irgend welchen Kontakt in jungen Jahren zu einer Wahrsagerin in Rumänien. Eine Rom vielleicht, eine die dir über das viel, viel spätere Zusammentreffen mit dem Rainer(Edelknaben) im forum-deutsche -einheit wahrgesagt haben muss. Also völlig ohne Neid aber ich hatte schon zu DDR-Zeiten Kontakte(Arbeitskollegen und dann noch aus dem RGW?) ohne Ende. Aber du schlägst selbst diese mit Bravour.

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Re: Auswandern

Beitragvon pentium » 16. Februar 2026, 17:17

Edelknabe hat geschrieben:Ich musste so schmunzeln Pentium und zwar bei dem hier. Gerade weil der Groschen beim Rainer immer erst etwas später fällt:

"Politische Unterdrückung und Misstrauen: Nach dem Zweiten Weltkrieg standen die Rumäniendeutschen unter Generalverdacht, da viele in der Waffen-SS oder Wehrmacht gedient hatten. Dies führte zu Kollektivschuldzuweisungen, Enteignungen und der Deportation von 70.000–80.000 Personen zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion (1945–1949)."

Denn da fiel mir mein Vater und seine Erzählungen von seiner Kriegszeit ein. Über die Rumänen so ihren Beitrag im Südabschnitt der Ostfront damals, also "diese sonst so guten Kerle" die kamen bei Vatern nie gut weg. Das deren Soldaten in 1945 oder war es viel eher schon mit den Sowjets marschierten(obwohl in Juni 1941 mit dem Deutschen? ) wird wohl selbst deren Soldaten, nicht unbedingt Rumäniendeutsche nein, auch normale S. vor späterer Kriegsgefangenschaft in der UdSSR nicht bewahrt haben. Zwangsarbeit/ Wiedergutmachung wohl genannt, denn Vatern kam auch erst Ende 1949 wieder ins Leipziger Nachhause zurück.

Humor ein. Bei dir selber vermute ich irgend welchen Kontakt in jungen Jahren zu einer Wahrsagerin in Rumänien. Eine Rom vielleicht, eine die dir über das viel, viel spätere Zusammentreffen mit dem Rainer(Edelknaben) im forum-deutsche -einheit wahrgesagt haben muss. Also völlig ohne Neid aber ich hatte schon zu DDR-Zeiten Kontakte(Arbeitskollegen und dann noch aus dem RGW?) ohne Ende. Aber du schlägst selbst diese mit Bravour.

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Roma...Die nennen sich Roma. Was willst du eigentlich mitteilen? Es geht nicht um die Kriegserlebnisse deines Vaters. Kontakte aus dem RDW? Es geht um Kollegen aus Ungarn und Spätaussiedler aus Rumänien...Deine RGW Kontakte scheinen dir ja nichts über das Leben der....Deutschen in Rumänien erzählt zu haben. Ich weiß jetzt nicht wo deine Probleme liegen...
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Re: Auswandern

Beitragvon augenzeuge » 16. Februar 2026, 17:30

Bei dir selber vermute ich irgend welchen Kontakt in jungen Jahren zu einer Wahrsagerin in Rumänien.


[laugh]
Vermutlich war er hier. [grin]

AZ
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Re: Auswandern

Beitragvon pentium » 16. Februar 2026, 17:35

Gut jetzt bin ich raus aus dem Thema...Sehr sehr lustig wieder mal.
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Re: Auswandern

Beitragvon Edelknabe » 16. Februar 2026, 18:57

Die Karre sieht so typisch abgehalftert aus, die steht bestimmt in Gelsenkirchen? Irgend wie kann Pentium nicht um die Ecke denken? Die Geschichte mit meinem Vater sollte eigentlich nur aussagen, das da nicht nur Rumäniendeutsche in 1941 mit Adolfs Truppen mitgerannt sind. Und dann in 1944 nur reinrassige Rumänen zum Sowjet gewechselt sind.

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Re: Auswandern

Beitragvon augenzeuge » 16. Februar 2026, 19:04

Edelknabe hat geschrieben:Die Karre sieht so typisch abgehalftert aus, die steht bestimmt in Gelsenkirchen?
Rainer Maria


Die Karre steht immer auf dem Jahrmarkt, Kirmes etc.....

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Re: Auswandern

Beitragvon pentium » 16. Februar 2026, 19:17

Edelknabe hat geschrieben:Die Karre sieht so typisch abgehalftert aus, die steht bestimmt in Gelsenkirchen? Irgend wie kann Pentium nicht um die Ecke denken? Die Geschichte mit meinem Vater sollte eigentlich nur aussagen, das da nicht nur Rumäniendeutsche in 1941 mit Adolfs Truppen mitgerannt sind. Und dann in 1944 nur reinrassige Rumänen zum Sowjet gewechselt sind.

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Was hat dieses Bildchen mit dem Thema zu tun? Es sind wieder die Nebensächlichkeiten...mitten in eine Diskussion über die Deutsche Minderheit kommt dieses "lustige Bildchen"....und um die Ecke denken? Was für ein Quatsch! Was für reinrassige Rumänen?
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Re: Auswandern

Beitragvon Edelknabe » 16. Februar 2026, 19:31

Na klar Reinrassig. Das wurden beim Wechsel zum Sowjet alles Kommunisten, nur diese Siebenbürgen und Banatdeutschen nicht. Was meinst du eigentlich, wenn der Sowjet damals schon seine eigenen Soldaten als Verräter beschimpft hatte, diese die gegenüber dem Deutschen die Waffen streckten wie der denn da auf einmal die Rumänen sah? Diese rumänischen Truppenteile die im Südabschnitt der Ostfront erst mit dem Deutschen kämpften und dann auf einmal .....also nee Freund, gerade der Sowjetsoldat, der sollte diese Rumänen oder Ungarn dann an sein Herz drücken? Hast du irgend wie nicht richtig geschlafen?

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Re: Auswandern

Beitragvon pentium » 16. Februar 2026, 19:37

Edelknabe hat geschrieben:Na klar Reinrassig. Das wurden beim Wechsel zum Sowjet alles Kommunisten, nur diese Siebenbürgen und Banatdeutschen nicht. Was meinst du eigentlich, wenn der Sowjet damals schon seine eigenen Soldaten als Verräter beschimpft hatte, diese die gegenüber dem Deutschen die Waffen streckten wie der denn da auf einmal die Rumänen sah? Diese rumänischen Truppenteile die im Südabschnitt der Ostfront erst mit dem Deutschen kämpften und dann auf einmal .....also nee Freund, gerade der Sowjetsoldat, der sollte diese Rumänen oder Ungarn dann an sein Herz drücken? Hast du irgend wie nicht richtig geschlafen?

Rainer Maria


Was für ein Geschwurbel....Hast du irgendwo ein Buch über die Geschichte der Rumänen? Dann solltest du mal darin lesen...
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Rumäniens
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