Ich glaube, der Hubschrauber-Zwischenfall von 1958 wurde hier im Forum noch nicht erwähnt....naja, dann tu ich et jetzt mal....viel Spass beim Lesen....
groetjes uit Rubicone
Mara


Thunderhorse hat geschrieben:Hier gibts a bisserl was, auch wenns etwas durcheinander geht.
http://www.nva-forum.de/nva-board/index ... c=842&st=0
Der US-Weltkriegsheld streichelt über das Papier und kämpft mit den Tränen. Es ist die Kopie eines Schreibens, das der heute 99 Jahre alte „Daddy“ Frank Athanason an seine Frau († 90) und die beiden Kinder aus der Gefangenschaft über das Rote Kreuz verschickt hatte. Es endet mit den Worten: „All my love forever“.
Die rührenden Zeilen erreichten ihre Empfänger nie. Die DDR-Stasi fing die Post offensichtlich ab. Nach 67 Jahren hält der Amerikaner eine Kopie seiner handgeschriebenen Worte in den Händen. Sie stammt aus dem Stasi-Unterlagenarchiv. BILD hatte die Akten beantragt. Sie bringen die Erinnerungen zurück an einen vergessenen und höchstbrisanten Ost-West-Polit-Thriller. Der damals junge Captain und spätere Colonel ist der letzte Zeuge.

Die aus neun Soldaten der 3. US-Panzerdivision bestehende Besatzung, darunter acht Offiziere einschließlich des Artillerie-Stabschefs der Division sowie ein Feldwebel, wurde von den DDR-Behörden in einer Villa in Dresden interniert. Der Hubschrauber wurde beschlagnahmt und auf dem Gelände der Infanterie-Offiziersschule der Nationalen Volksarmee (NVA) in Plauen verwahrt sowie später ohne Rotorblätter und Triebwerk zurückgegeben. Nach Verhandlungen, die durch Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes der DDR und des Amerikanischen Roten Kreuzes geführt wurden, kam es rund sechs Wochen später am 19. Juli 1958 am Grenzübergang Töpen-Juchhöh zur Freilassung der Soldaten.
Ein sowjetischer Jet, eine Yak-28P, stürzte am 6. April 1966 in den Stößensee in West-Berlin ab, nachdem die Triebwerke über der Stadt ausfielen, wobei die beiden Piloten selbstlos das Flugzeug in den See lenkten, um eine Katastrophe in der dicht besiedelten Gegend zu verhindern, was eine Gedenktafel am See erinnert. Das moderne Flugzeugwrack wurde von britischen Militärs geborgen und sorgte für Aufregung während des Kalten Krieges, da westliche Geheimdienste an der Technik interessiert waren.
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