
Dieter1945 hat geschrieben:Wenn ich diese Zahlen so lese kann ich nicht verstehen, dass es heute noch Menschen gibt, die ihrer DDR nachweinen.
Dieter1945


augenzeuge hat geschrieben:Dieter1945 hat geschrieben:Wenn ich diese Zahlen so lese kann ich nicht verstehen, dass es heute noch Menschen gibt, die ihrer DDR nachweinen.
Dieter1945
Weißt warum Dieter? Erstens, weil man während des DDR-Lebens nicht eine der Zahlen kannte. Zweitens, es gab ein privates Leben, oft in Ruhe und abgeschirmt, in welches sich sehr viele geflüchtet hatten. Und Drittens, es gab eine gewisse Unwissenheit, die auch auf der jahrelangen politischen Propaganda beruhte.
Und zuletzt muss man sagen, dass es nicht wenige gibt, die in der heutigen Gesellschaft einfach überfordert sind. Dieses permanente eigene "always available" (für den Job da zu sein) lässt vielen die menschliche Ruhe vermissen. Manche fragen sich eben, was war mir mehr wert. Das es natürlich so wie damals erlebt nicht weitergegangen wär, das wird gern in den Gedanken vernachlässigt.
AZ
ex-maja64 hat geschrieben:
Es ließt sich oft so, wie wenn der Großteil der DDR Bürger von der Propaganda verseuchte Hohlbirnen gewesen wären.
Mario


augenzeuge hat geschrieben:Dieter1945 hat geschrieben:Wenn ich diese Zahlen so lese kann ich nicht verstehen, dass es heute noch Menschen gibt, die ihrer DDR nachweinen.
Dieter1945
Weißt warum Dieter? Erstens, weil man während des DDR-Lebens nicht eine der Zahlen kannte. Zweitens, es gab ein privates Leben, oft in Ruhe und abgeschirmt, in welches sich sehr viele geflüchtet hatten. Und Drittens, es gab eine gewisse Unwissenheit, die auch auf der jahrelangen politischen Propaganda beruhte.
Und zuletzt muss man sagen, dass es nicht wenige gibt, die in der heutigen Gesellschaft einfach überfordert sind. Dieses permanente eigene "always available" (für den Job da zu sein) lässt vielen die menschliche Ruhe vermissen. Manche fragen sich eben, was war mir mehr wert. Das es natürlich so wie damals erlebt nicht weitergegangen wär, das wird gern in den Gedanken vernachlässigt.
AZ
Dieter1945 hat geschrieben:AZ,ob alle in der DDR ein privates Leben, oft in Ruhe und abgeschirmt hatten glaube ich nicht. Dazu hier ein Zitat aus dem Stern-Artikel:
"Rund 180.000 hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigte das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) zwischen 1950 und 1989 schätzungsweise".
Dieter1945
Dieter1945 hat geschrieben:AZ,ob alle in der DDR ein privates Leben, oft in Ruhe und abgeschirmt hatten glaube ich nicht. Dazu hier ein Zitat aus dem Stern-Artikel:
"Rund 180.000 hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigte das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) zwischen 1950 und 1989 schätzungsweise".
Dieter1945
[/quote]ex-maja64 hat geschrieben:@Jörg, wie kommst du darauf das ich Dieter irgendwelche Gründe nennen will??![]()
Mario

ex-maja64 hat geschrieben:karl, meine Frage bezog sich auf den Zeitraum,der in Dieters eingestellten Beitrag erwähnt wird, 1950-1989, also wie viele in fast Vierzig Jahren.
Mario

Danny_1000 hat geschrieben:Was soll ich zu diesen Zahlen sagen ?
GRUNDSÄTZLICH: Ich glaube nur der Statistik, die ich selber gefälscht habe, nicht aber die andere aufgeschrieben haben, selbst dann nicht, wenn sie im STERN, SPIEGEl, oder wie die Blätter alle heißen mögen, steht.


augenzeuge hat geschrieben:Danny_1000 hat geschrieben:Was soll ich zu diesen Zahlen sagen ?
GRUNDSÄTZLICH: Ich glaube nur der Statistik, die ich selber gefälscht habe, nicht aber die andere aufgeschrieben haben, selbst dann nicht, wenn sie im STERN, SPIEGEl, oder wie die Blätter alle heißen mögen, steht.
Nun, Daniel, ich gebe zu, diese Zahlen mögen einseitig rüberkommen. Man hätte sie mit anderen Dingen erweitern können. Keine Frage. Andererseits, diese Grenze hatte schon Schreckenscharakter, das DDR-Leben vermittelte dieses "Schreckens"-Bild nicht.
Du kannst zwar die Zahlen ablehnen, dies macht allerdings nur Sinn, wenn du Fehler beziffern kannst. Wegschauen wäre kindisch. Denn diese Zahlen wurden garantiert nach klaren Dokumenten ermittelt. Hier von einer Fälschung zu reden wird dem Problem nicht gerecht. Und das Verlegen von Minen mit der Trennlinie der Pakte zu rechtfertigen, wie es RMR macht, auch nicht. Denn diese Minen hatten nur eine Schreckenswirkung für Flüchtlinge, für Kampfesverbände waren sie sinnlos.
AZ

Danny_1000 hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Danny_1000 hat geschrieben:Was soll ich zu diesen Zahlen sagen ?
GRUNDSÄTZLICH: Ich glaube nur der Statistik, die ich selber gefälscht habe, nicht aber die andere aufgeschrieben haben, selbst dann nicht, wenn sie im STERN, SPIEGEl, oder wie die Blätter alle heißen mögen, steht.
Nun, Daniel, ich gebe zu, diese Zahlen mögen einseitig rüberkommen. Man hätte sie mit anderen Dingen erweitern können. Keine Frage. Andererseits, diese Grenze hatte schon Schreckenscharakter, das DDR-Leben vermittelte dieses "Schreckens"-Bild nicht.
Du kannst zwar die Zahlen ablehnen, dies macht allerdings nur Sinn, wenn du Fehler beziffern kannst. Wegschauen wäre kindisch. Denn diese Zahlen wurden garantiert nach klaren Dokumenten ermittelt. Hier von einer Fälschung zu reden wird dem Problem nicht gerecht. Und das Verlegen von Minen mit der Trennlinie der Pakte zu rechtfertigen, wie es RMR macht, auch nicht. Denn diese Minen hatten nur eine Schreckenswirkung für Flüchtlinge, für Kampfesverbände waren sie sinnlos.
AZ
Deinem ersten Absatz würde ich nicht widersprechen.
Einzelne Zahlen lehne ich auch nicht ab. Viele kann ich gar nicht nachprüfen und halte einzelne Quellen für zweifelhaft.
Beim ersten Lesen dieser “Statistik““ musste ich unweigerlich an den alten Karl Eduard und seinen Schwarzen Kanal denken: Schnipsel irgendwo her klauen, zusammen kleben, so wie er es für seine Argumente brauchte und schon war es fertig, das Schreckensbild der alten Bundesrepublik.
Mit seriösem Journalismus hat der Artikel von 2009 für mich nichts zu tun. Reine Propaganda – eben heute nur umgekehrt.
Gruß
Daniel
Thunderhorse hat geschrieben:Welche Zahlenangaben und Quellen hälste den für Zweifelhaft?

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Zicke hat geschrieben:bei uns waren es ca 20 Hunde(Laufanlage 15 - Diensthunde 5) und auf Menschen abgerichtet?
höchstens auf Postenbrote
.
, der Araber, z.Z. wieder in seinem Feldlager in der Zschampertaue
![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)

augenzeuge hat geschrieben:Diese Aussage mit dem Abrichten ist Schwachsinn. Und die Zahl auch. Es waren übrigens 6000 Hunde! Stern ...das war schwach....![]()
Dazu mal folgende Aussage des Tierschutzbundes, der sich um diese Hunde später gekümert hat:
Vor dem Mauerfall mussten die Wachhunde acht Stunden am Grenzzaun patrouillieren. Bereits in den 1960er Jahren begannen die DDR-Grenztruppen zur Bewachung unübersichtlicher Abschnitte Hunde einzusetzen. Die Hunde hatten eine Gebrauchshundeprüfung abgelegt, waren aber nicht auf Menschen abgerichtet. Schäferhunde, Dobermänner und Riesenschnauzer, die „nur" abschrecken sollten.
Um die Ungefährlichkeit der Hunde zu beweisen und eine Vermittlung nach dem Mauerfall zu ermöglichen, bot der damalige Bundesgeschäftsführer und heutige Präsident des Deutschen Tierschutzbundes Wolfgang Apel an, sich mit den Tieren im Zwinger einschließen zu lassen. Apel dazu: „Wir haben damals leidenschaftlich für diese tollen Tiere gekämpft und eine Menge bürokratischer Hürden genommen. Wir wussten, dass die Grenzhunde bedenkenlos in verantwortungsvolle Hände vermittelbar sind."
Zuvor hatten sich der Deutsche Tierschutzbund und die DDR-Behörden in zähen Verhandlungen auf eine kostenfreie Vermittlung der Tiere einigen können. Der Verband und die ihm angeschlossenen Tierschutzvereine initiierten daraufhin eine bundesweite Pressekampagne. Tausende Tierfreunde meldeten sich.
„Im April 1990 fuhren die letzten Transporte über die offene innerdeutsche Grenze. Damit waren alle Mauerhunde gerettet und eine unserer außergewöhnlichsten Tierrettungsaktionen beendet. Der Einsatz der Tierschutzvereine war außerordentlich", so Apel abschließend.
AZ
. Die Hunde hatten also eine 8 Stunden Dienst wie wir
. Am Grenzzaun, denke mal damit ist der GZI gemeint, also da patroulliere die bei mir nicht.
augenzeuge hat geschrieben:Hier den Link:
http://www.tierschutzbund.de/4178.html
Das Wort Grenzzaun, Mario, solltest du bei einem Laien nicht überbewerten.
AZ
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