
bbf hat geschrieben:Also niemand der hier schreibt und bei den Grenztruppen der DDR war (gleichviel ob als Wehrpflichtiger oder Freiwilliger) ist jemals gefragt worden ob er bereit sei, auf flüchtende Menschen zu schießen?


Edelknabe hat geschrieben:Entschuldige Jörg, ich bezeichne deine Aussage irgendwie heute als Unsinn...."das damals eben junge Kerle Zuhauf mit der Nase drauf gestoßen wurden, in dieser DDR,auf ein Schießen müssen, auf Mitbürger schießen zu müssen" genau in der DDR, wo das Thema Grenze sowieso schon ein gewisses Tabuthema war, wo eben jeder Fluchtversuch mit egal was für einem Ausgang nun nicht gerade jeden Tag in der Zeitung stand.
Wann war gleich nochmal deine Musterung(Jahr)? Des Rainers war wohl um 1971 herum. Und es kann ja sein, das sich in den Jahrzehnten was geändert hatte?
Rainer-Maria

Beethoven hat geschrieben:Nun wollen wir doch mal ehrlich sein.


Edelknabe hat geschrieben:Entschuldige Jörg, ich bezeichne deine Aussage irgendwie heute als Unsinn...."das damals eben junge Kerle Zuhauf mit der Nase drauf gestoßen wurden, in dieser DDR,auf ein Schießen müssen, auf Mitbürger schießen zu müssen" genau in der DDR, wo das Thema Grenze sowieso schon ein gewisses Tabuthema war, wo eben jeder Fluchtversuch mit egal was für einem Ausgang nun nicht gerade jeden Tag in der Zeitung stand.
Wann war gleich nochmal deine Musterung(Jahr)? Des Rainers war wohl um 1971 herum. Und es kann ja sein, das sich in den Jahrzehnten was geändert hatte?
Rainer-Maria
Beethoven hat geschrieben:Der zweite Termin war die Musterungsuntersuchung (siehe Anhang), die da aus einer medizinischen Untersuchung und einem kurzen Gespräch vor / mit der Musterungskommission bestand. Nur hier kann besagter Dödel so eine dämliche Äußerung gemacht haben, wie sie unser aller VZ dem Herren in den Mund legt. Schwer zu glauben ist es allemal weil dieser Herr, in keiner weiteren Musterungskommission tätig gewesen wäre, ob seiner Blödheit. Aber wenn ich mir so anschaue, wer alles in der Musterungskommission tätig war, glaube ich nicht, dass da so ein Blödmann bei war.


Volker Zottmann hat geschrieben:Beethoven hat geschrieben:Der zweite Termin war die Musterungsuntersuchung (siehe Anhang), die da aus einer medizinischen Untersuchung und einem kurzen Gespräch vor / mit der Musterungskommission bestand. Nur hier kann besagter Dödel so eine dämliche Äußerung gemacht haben, wie sie unser aller VZ dem Herren in den Mund legt. Schwer zu glauben ist es allemal weil dieser Herr, in keiner weiteren Musterungskommission tätig gewesen wäre, ob seiner Blödheit. Aber wenn ich mir so anschaue, wer alles in der Musterungskommission tätig war, glaube ich nicht, dass da so ein Blödmann bei war.
Warum schreibst Du wissentlich Unwahrheiten @beethoven?
Dieser "Dödel", der mich belöffelte, machte dies wie von mir schriftlich festgehalten zu einem ganz separaten Einzelgespräch.
Was Du glaubst oder nicht ist völlig irrelevant. Es ist aber eine Dreistigkeit, wenn mein Originaltext lesbar vorliegt, einfach falsche Sachverhalte zu erfinden, damit Deine eigene Empörung Platz findet. Der Mann war fast mein Nachbar. Namentlich bekannt, der Vater der Schulfreundin meiner Schwester. Inzwischen verstorben.
Nur deshalb keine Namen! Er war Zivilangestellter beim WKK all die Jahre, bis Ultimo.
Hier mein Text, um Deine verfälschenden Worte zu entkräften:
Als man mich fragte, habe ich freundlich verneint, aber betont, dass ich, wenn alles dort wirklich so schön ist, wie man es mir gerade beschreibt, umgehend verlängern werde …
Die Leute bekamen dann immer hochrote Köpfe und haben in Gedanken wohl das Erschießungskommando bestellt.
Ich sage IMMER, weil alle, die nicht sofort bereit waren länger zu dienen, noch öfters bestellt und belästigt wurden. So auch ich!
An einen Auftritt eines Zivilangestellten, welcher in unserem Viertel unterhalb der Schule in der Seminarstraße wohnte, kann ich mich noch genauestens erinnern:
Der Mann war anfänglich ganz zuvorkommend und höflich zu mir, wollte mich “harte Nuss” knacken. Er erzählte mir ausschweifend von seinem schönen, neu erworbenen Garten an der Hammwarte, und dass nun dreiste Diebe sein schönes Obst klauen. Was tun? Ganz einfach, sagte er, er habe sich einen neuen Zaun darum gebaut, nun würde weniger geklaut, aber ihm war das noch nicht sicher genug: “Und nun habe ich noch einen Schäferhund gekauft und nun klaut keiner mehr!”
“Und wenn Sie glauben, dass ich nun ihr Wachhund werde, dann haben Sie sich gewaltig geirrt!” war in etwa meine “höfliche” Absage.
Dann durfte ich auch ganz schnell gehen! Der tobte und brüllte urplötzlich, denn der liebe Volker verwandelte sich nun in seinem Gehirn in Sekundenschnelle zu einem “Subjekt, zu Abschaum und war eine Schande für unser sozialistisches Vaterland”, er riss die Zimmertür auf und schmiss mich raus.
Besser hätte es für mich nicht laufen können, von nun an hatte ich Ruhe ….
http://mein-ddr-leben.de/39.html
Gruß Volker


So viel Glück hatte ich nicht.
Manche hatten eben andere Aufgaben, welche auch immer!!
![Sauer [mad]](./images/smilies/mad.gif)
AkkuGK1 hat geschrieben:aber niemand hat niemanden etwas gefragt bei den Musterungen.
bbf hat geschrieben:AkkuGK1 hat geschrieben:aber niemand hat niemanden etwas gefragt bei den Musterungen.
Die Frage wurde von einigen hier aber schon anders beantwortet. Wenn man nichts gefragt wurde, was wusste und was dachte man wenn es im Einberufungsbefehl zu den Grenztruppen gehen sollte?
![Hallo [hallo]](./images/smilies/hallo.gif)
Rei hat geschrieben:Hallo,Steffen!
der sogenannte Feind kam von dem DDR-Gebiet, den woanders her kam er ja nicht!![]()
Stimmt nicht ganz.
Grenzdurchbrüche West-Ost mussten genau so verhindert werden.
Gruß Rei
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