03. Oktober 2023....2024

Alles was in den Zeitraum nach der Wende gehört. Das Zusammenwachsen von zwei grundverschiedenen Systemen, Probleme, Erwartungen, Empfindungen usw.

Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon Ari@D187 » 3. Oktober 2024, 10:45

karnak hat geschrieben:Das läuft alles auf erwartete Dankbarkeit hinaus, und zwar von der Seite die man " aufgenommen hat" ,ähnlich wie bei den" Zugereisten " Und genau das produziert Probleme in den Köpfen der Aufgenommenen.

Nee, die Ostdeutschen haben sich ja selbst eingeladen und an der Bundesrepublik festgesetzt mit der Wahl im März 1990. Die Westdeutschen wurden hingegen erst gar nicht gefragt.

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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon karnak » 3. Oktober 2024, 10:54

Du meinst wegen der Fleischtöpfe? Dann passt das Begrüßen der Trabantschlangen mit den Bananen aber nicht dazu, so wie in einem anderen Fall 2015 das Begrüßen mit Teddybären auf den Bahnhöfen. [flash] Man sollte sich schon immer über eventuelle Konsequenzen ein paar Gedanken machen und nicht hinterher maulen. [grin]
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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon steffen52 » 3. Oktober 2024, 11:00

Ari@D187 hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Das läuft alles auf erwartete Dankbarkeit hinaus, und zwar von der Seite die man " aufgenommen hat" ,ähnlich wie bei den" Zugereisten " Und genau das produziert Probleme in den Köpfen der Aufgenommenen.

Nee, die Ostdeutschen haben sich ja selbst eingeladen und an der Bundesrepublik festgesetzt mit der Wahl im März 1990. Die Westdeutschen wurden hingegen erst gar nicht gefragt.

Ari

Ganz so ist es nun nicht, Ari. Das es wieder ein gemeinsames Deutschland geben soll, das ist schon immer der Wunsch der damaligen Bewohner
des Westteiles Deutschlands gewesen. Das wir Ostdeutschen es damals geschafft haben, so böse darüber waren weder die Westpolitiker noch die
Westdeutschen. Also immer schön bei der Realität bleiben. Dazu kommt noch das es für viele ein Glücksumstand gewesen ist, konnten sie doch
ihre Dinge( auf denen sie im Westen sitzen geblieben sind) in den Osten verscherbeln und sich eine schöne Mark machen.... [wink]
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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon Ari@D187 » 3. Oktober 2024, 11:16

karnak hat geschrieben:[...]Man sollte sich schon immer über eventuelle Konsequenzen ein paar Gedanken machen und nicht hinterher maulen. [grin]

Eben deshalb hättet "Ihr" 1990 anders wählen müssen... [hallo]

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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon Ari@D187 » 3. Oktober 2024, 11:20

steffen52 hat geschrieben:Ganz so ist es nun nicht, Ari. Das es wieder ein gemeinsames Deutschland geben soll, das ist schon immer der Wunsch der damaligen Bewohner
des Westteiles Deutschlands gewesen. [...]

Jo, morgens haben wir direkt nach dem Aufstehen erstmal den kleinen Teppich ausgelegt und dann Richtung Ost-Berlin gebetet, dass doch die Einheit besser gestern als morgen kommen würde.
Augenzeuge und Sparta können das sicher bestätigen.

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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon steffen52 » 3. Oktober 2024, 11:25

Ari@D187 hat geschrieben:
steffen52 hat geschrieben:Ganz so ist es nun nicht, Ari. Das es wieder ein gemeinsames Deutschland geben soll, das ist schon immer der Wunsch der damaligen Bewohner
des Westteiles Deutschlands gewesen. [...]

Jo, morgens haben wir direkt nach dem Aufstehen erstmal den kleinen Teppich ausgelegt und dann Richtung Ost-Berlin gebetet, dass doch die Einheit besser gestern als morgen kommen würde.

Ari

Na, das ist doch schön von Dir gewesen. Also hast Du doch die Wiedervereinigung gewollt. Obwohl ich weiß das es von Dir nur zynischer Humor
sein soll. [sick]
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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon augenzeuge » 3. Oktober 2024, 11:35

steffen52 hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:
Bernd hat geschrieben:Dankbarkeit??
Hier fragt man sich mehr , ob Teile der Ossis unter einem Stockholm Syndrom leiden.

Jedenfalls habe ich den Aufschwung Ost mit meinen Steuermitteln genauso mifinanziert wie ein Malchocher im Ruhrgebiet, und die gemachten Schulden dafür sind auch mit meine, für was soll ich also dankbar sein? [hallo]

Genau so, karnak! Nur weil ein Großteil der Ossis etwas anders denken( Wahlen) wird von einem User so ein Müll geschrieben. So ungefähr denkt
er das man sich als Dankbarkeit der Meinung, von gewissen nichts begreifenten Wessis, anschließen soll. Das ist aus seiner Sicht Dankbarkeit,
mehr nicht.... [wink]
Gruß steffen52


Lies mit Verstand diesen Artikel. Da kommt auch ein Ossi zu Wort und äußert sich zu den Wahlen.
Wie ich denke, spielt a keine Rolle, und b kannst du gar nicht denken. [hallo]

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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon Bernd » 3. Oktober 2024, 11:38

karnak hat geschrieben:
Bernd hat geschrieben:Dankbarkeit??
Hier fragt man sich mehr , ob Teile der Ossis unter einem Stockholm Syndrom leiden.

Jedenfalls habe ich den Aufschwung Ost mit meinen Steuermitteln genauso mifinanziert wie ein Malchocher im Ruhrgebiet, und die gemachten Schulden dafür sind auch mit meine, für was soll ich also dankbar sein? [hallo]


Wer erwartet denn nun immer diese Dankbarkeit?
Im Westen fände man es schon ganz nett , wenn sich nicht gar so viele Ossis als Putinlutscher entpuppen würden und so tun als ob die Russen schon immer ihre besten Freunde gewesen wären und die Wessis die Kompetenz fehlt das zu verstehen in ihrer strunz dummen Amiabhängigkeit.
Na ja und das man im Sommer in Ossiland garantiert Leute sieht mit Nazi Tattos oder in entsprechenden Klamotten und die Bullen glotzen nur dämlich finden viele auch nicht so knorke. Im Westen meine ich.
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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon karnak » 3. Oktober 2024, 11:43

Bernd hat geschrieben:
Wer erwartet denn nun immer diese Dankbarkeit?
.
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Re: 03. Oktober 2024

Beitragvon karnak » 3. Oktober 2024, 11:51

augenzeuge hat geschrieben:1 Jahr nach dem Thread....2024. Und D fühlt sich immer noch nicht wiedervereinigt! [grins]

Ist Deutschland wirklich vereint?
Wie kann es sein, dass ich Angst davor habe, in den Osten zu fahren – im eigenen Land?

[shocked]

Ein Ostdeutscher, der vergangenen Monat seine Stimme bei der aufsehenerregenden Landtagswahl in Thüringen abgab, und eine Westdeutsche, die mit Ostdeutschland fremdelt, berichten von ihren Erfahrungen mit der Wende .


Das Ruhrgebiet geht den Bach runter. Das sehen sie drüben überhaupt nicht. Wir waren solidarisch mit ihnen und haben unseren finanziellen und materiellen Beitrag geleistet. Vor dem Hintergrund ist es ganz besonders bitter, dass man zwar diese Vorteile genommen hat, uns aber jetzt alleinlässt."

Ramona Strankowski möchte, dass sich die Ostbevölkerung auf die Seite des Westens stellt. "Das ist eine Erwartung, die man allmählich im Westen haben sollte, dass die Menschen im Osten diese Trennungsgeschichte aus dem Kopf kriegen und mit daran arbeiten, dass wir eine gemeinsame Identität entwickeln."


https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... rbei-.html

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Wie soll man solche Textauszüge sonst verstehen?
Und die größte Frechheit ist,dass sich " die Ostbevölkerung auf die Seite des Westens stellen sollte", was soll denn das für ein Demokratieverständnis sein? Die Leute treffen ihre politischen Entscheidungen auf demokratischer Grundlage und niemand hat darüber in " Rom" die Nase zu rümpfen was man in den" Provinzen" für politische Entscheidungen trifft.
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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon Edelknabe » 3. Oktober 2024, 11:58

Dankbarkeit? Der war richtig gut. Ich bin ja Abends noch arbeiten für die eigene Familie als die Menge aus der Straße wo wir wohnten gen Straßenbahn zum Ring in der Leipziger Innenstadt fuhren. Ich gliedere mich somit aus. Nur jetzt sollen diese die mit den Protesten angefangen haben, diese Wiedervereinigung somit ins Rollen brachten noch dankbar dafür sein? Irgend wie paradox das Ganze, was Altbundi da meint? Was ist eigentlich mit der Aufteilung von dem damaligen Volkseigentum? Eben das vom Volke der DDR über Jahrzehnte erwirtschaftete und nee, bissel hatte ich mir schon genommen davon nur der Rest von den X Milliarden, die könnten jetzt langsam mal verteilt werden.

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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon augenzeuge » 3. Oktober 2024, 12:06

Ari@D187 hat geschrieben:
steffen52 hat geschrieben:Ganz so ist es nun nicht, Ari. Das es wieder ein gemeinsames Deutschland geben soll, das ist schon immer der Wunsch der damaligen Bewohner
des Westteiles Deutschlands gewesen. [...]

Jo, morgens haben wir direkt nach dem Aufstehen erstmal den kleinen Teppich ausgelegt und dann Richtung Ost-Berlin gebetet, dass doch die Einheit besser gestern als morgen kommen würde.
Augenzeuge und Sparta können das sicher bestätigen.

Ari


Steffen52 schätzt das völlig falsch ein. [flash]
Man muss das vom Alter her einschätzen. Und differenzieren. Die Jüngeren, ohne DDR Bezug, hatten diesen Wunsch nicht, sie haben darüber kaum nachgedacht.
Die Möglichkeit des Beitritts war ein Gesetz der Alten. Und es war das Glück für die DDR Bürger. Sonst hätten sie ziemlich alt ausgesehen.
Eigentlich hat es keiner für möglich gehalten, dass es diesen Beitritt noch gibt...

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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon karnak » 3. Oktober 2024, 12:10

Die Merkel scheint beim Festakt nicht dabei zu sein, oder habe ich sie übersehen? Der Chrupalla sitzt neben der Esken, auch nicht schlecht. [flash]
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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon Icke46 » 3. Oktober 2024, 12:25

Lustig ist ja: Das Ganze findet im Mecklenburgischen Staatstheater statt - da ist der Name wohl Programm [flash]
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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon Edelknabe » 3. Oktober 2024, 15:46

Nu los jetzt mit der Verteilung von dem Volkseigentum (des Volkes Eigentum) siehe mein Vortext von heute. Denn dann könnte ich mir endlich diesen Mazda CX80 kaufen. Der der jetzt im September zu die Händler gekommen ist. Ich würde gerne den Sechszylinderdiesel mit 3,3 Liter Hubraum , 245PS und 550 Nm, nehmen. Dann bleiben bestimmt von den 100000 Tsd Euronen pro gelernter ehemaliger DDR Bürger noch etwas übrig. Aber gut, ich spende das auch für die Carola-Brücke in Dresden da, wenn deren Geld nicht reichen sollte. Dann möchte ich aber auf die Spenden-Tafel in Bronze, die am ersten Brückenbogen.

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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon pentium » 3. Oktober 2024, 15:57

Edelknabe hat geschrieben:Nu los jetzt mit der Verteilung von dem Volkseigentum (des Volkes Eigentum) siehe mein Vortext von heute. Denn dann könnte ich mir endlich diesen Mazda CX80 kaufen. Der der jetzt im September zu die Händler gekommen ist. Ich würde gerne den Sechszylinderdiesel mit 3,3 Liter Hubraum , 245PS und 550 Nm, nehmen. Dann bleiben bestimmt von den 100000 Tsd Euronen pro gelernter ehemaliger DDR Bürger noch etwas übrig. Aber gut, ich spende das auch für die Carola-Brücke in Dresden da, wenn deren Geld nicht reichen sollte. Dann möchte ich aber auf die Spenden-Tafel in Bronze, die am ersten Brückenbogen.

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Wir sind hier am Tag der Deutschen Einheit. Wenn du irgendwelches Volkseigentum verteilen willst, dann gehe mal in den Thread über die Treuhand...dort kannst du was verteilen, was nicht vorhanden ist oder war. Allerdings kenne ich ein paar herrenlose Industriebrachen, also wenn du Interesse hast?
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon Spartacus » 3. Oktober 2024, 17:01

Ari@D187 hat geschrieben:
steffen52 hat geschrieben:Ganz so ist es nun nicht, Ari. Das es wieder ein gemeinsames Deutschland geben soll, das ist schon immer der Wunsch der damaligen Bewohner
des Westteiles Deutschlands gewesen. [...]

Jo, morgens haben wir direkt nach dem Aufstehen erstmal den kleinen Teppich ausgelegt und dann Richtung Ost-Berlin gebetet, dass doch die Einheit besser gestern als morgen kommen würde.
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Nee Steffen, Ari hat schon Recht. 1984 hatten die Wessis andere Sorgen, als an eine Vereinigung zu denken. DDR? Null Ahnung, irgendwo im Osten halt. [mundzu]

Heute glauben sie über den Osten etwas zu wissen, waren aber zum großen Teil noch nie im Osten und haben natürlich immer noch Null Ahnung. 34 Jahre danach, ist das schon ne Leistung.
Ich mache hier tapfer den Erklärbär. Letzens erst wieder bei meinem Richter, der auch noch nie drüben war und nicht kapiert, wie man nur AfD wählen kann. Jetzt hat er es - glaube ich -
aber verstanden.

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Nicht Deutschland schafft sich ab, sondern Deutschland schaltet sich ab.
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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon steffen52 » 3. Oktober 2024, 17:11

Das soll der Kanzler aller Deutschen sein. Ausgerechnet am Tag der Deutschen Einheit spaltet der Scholz die Wähler in gute und böse Wähler.
In Schwerin beschimpfte er rund 15 Mio. AfD-Wähler wegen ihres Wahlverhalten. Diese Person soll nur nicht den Mund zu voll, kann schnell
noch mehr nach hinten los gehen.... [blush]
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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon pentium » 3. Oktober 2024, 17:34


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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon pentium » 3. Oktober 2024, 18:06

Spartacus hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:
steffen52 hat geschrieben:Ganz so ist es nun nicht, Ari. Das es wieder ein gemeinsames Deutschland geben soll, das ist schon immer der Wunsch der damaligen Bewohner
des Westteiles Deutschlands gewesen. [...]

Jo, morgens haben wir direkt nach dem Aufstehen erstmal den kleinen Teppich ausgelegt und dann Richtung Ost-Berlin gebetet, dass doch die Einheit besser gestern als morgen kommen würde.
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Nee Steffen, Ari hat schon Recht. 1984 hatten die Wessis andere Sorgen, als an eine Vereinigung zu denken. DDR? Null Ahnung, irgendwo im Osten halt. [mundzu]

Heute glauben sie über den Osten etwas zu wissen, waren aber zum großen Teil noch nie im Osten und haben natürlich immer noch Null Ahnung. 34 Jahre danach, ist das schon ne Leistung.
Ich mache hier tapfer den Erklärbär. Letzens erst wieder bei meinem Richter, der auch noch nie drüben war und nicht kapiert, wie man nur AfD wählen kann. Jetzt hat er es - glaube ich -
aber verstanden.

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Ich glaube als der Kanzler am 19.12.1989 an der Ruine der Frauenkirche in Dresden zu einer größeren Menschenmenge sprach, war ihnen klar, hier geht es nicht mehr nur um „Freizügigkeit bei Reisen“, hier geht es um die „Deutsche Wiedervereinigung“. Jedenfalls entnehme ich dies einer Bemerkung die während der Kundgebung zu Horst Teltschik machte.

Wie dies bei einer anderen BRD-Regierung – z.B. Regierung Rau - ausgesehen hätte, weiß ich nicht. Mir klingen da noch so einige Sätze vom „Roten Oskar“ in den Ohren.

Der Kanzler jedenfalls konnte gut mit der Situation umgehen:

„jähe Wendungen sind auch der Politik möglich und sollte man einkalkulieren und auch beherrschen.“​


Und klar, in so einer Situation geht es dann erstmal „holterdiepolter“ und „drunter und drüber“ zu und das haben wir ja erlebt.

...
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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon augenzeuge » 3. Oktober 2024, 18:19

steffen52 hat geschrieben:Das soll der Kanzler aller Deutschen sein. Ausgerechnet am Tag der Deutschen Einheit spaltet der Scholz die Wähler in gute und böse Wähler.
In Schwerin beschimpfte er rund 15 Mio. AfD-Wähler wegen ihres Wahlverhalten. Diese Person soll nur nicht den Mund zu voll, kann schnell
noch mehr nach hinten los gehen.... [blush]
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Scholz:
"Für Millionen von Ostdeutschen bedeutete der Umbruch damals Befreiung und Neuanfang." Für viele sei in den Jahren nach der Einheit jedoch das gesamte Leben zusammengebrochen, "eine Entwertung ihres Wissens, ihrer Erfahrungen, ihrer Lebensleistung".

Diese Erfahrungen dürften niemals vergessen werden, sagte der Kanzler, der darin eine der Ursachen für "die besondere Verstimmung – und für politische Besonderheiten, die Ostdeutschland heute kennzeichnen" vermutet. Scholz warnte, auf Deutschland komme ein harter Kampf gegen Extremisten und Populisten zu. Er sagte, bis zu einem Drittel der Wähler entschieden sich für eine autoritäre und nationalradikale Politik. Das sei nicht nur in Ostdeutschland so.


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Re: 03. Oktober 2024

Beitragvon Ari@D187 » 3. Oktober 2024, 18:52

karnak hat geschrieben:Wie soll man solche Textauszüge sonst verstehen?
Und die größte Frechheit ist,dass sich " die Ostbevölkerung auf die Seite des Westens stellen sollte", was soll denn das für ein Demokratieverständnis sein? Die Leute treffen ihre politischen Entscheidungen auf demokratischer Grundlage und niemand hat darüber in " Rom" die Nase zu rümpfen was man in den" Provinzen" für politische Entscheidungen trifft.

Freie Wahlen auf dem Gebiet der DDR 1990 oder danach dann auf dem Gebiet der ehemaligen DDR haben sich als problematisch und erwiesen. Die Staatsführung der DDR wußte offenbar bereits vorher um diesen Fakt und wußte solcher Art Wahlen 40 Jahre zu verhindern.

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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon Ari@D187 » 3. Oktober 2024, 18:57

augenzeuge hat geschrieben:Scholz:
"Für Millionen von Ostdeutschen bedeutete der Umbruch damals Befreiung und Neuanfang." Für viele sei in den Jahren nach der Einheit jedoch das gesamte Leben zusammengebrochen, "eine Entwertung ihres Wissens, ihrer Erfahrungen, ihrer Lebensleistung".

Diese Erfahrungen dürften niemals vergessen werden, sagte der Kanzler, der darin eine der Ursachen für "die besondere Verstimmung – und für politische Besonderheiten, die Ostdeutschland heute kennzeichnen" vermutet. Scholz warnte, auf Deutschland komme ein harter Kampf gegen Extremisten und Populisten zu. Er sagte, bis zu einem Drittel der Wähler entschieden sich für eine autoritäre und nationalradikale Politik. Das sei nicht nur in Ostdeutschland so.


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Das alles gilt auch für die Westdeutschen, denn die alte, kleine Bundesrepublik hat nichts mehr mit der ab 1990 vergößerten zu tun. Aber woher will Scholz das wissen?

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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon ratata » 4. Oktober 2024, 11:10

So haben meine Frau und ich den3.Oktober 2024 erlebt. Jedes Jahr sind wir dort .

Fest der Begegnung am Tag der Deutschen Einheit am Donnerstag, 3. Oktober 2024 von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Den Auftakt zum vielfältigen Veranstaltungsprogramm bildet der traditionelle Bittgottesdienst um 11:00 Uhr, dieses Jahr unter dem Motto „Wunden zu Wunder“. Von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr sind der ehemalige Kommandantenturm und eine Baracke der Passkontrolle für Gäste geöffnet.

Um 14:00 Uhr und 15:00 Uhr laden Zeitzeugen zum Gespräch über das Leben an und mit der ehemaligen Grenze ein.

Um 10:00 Uhr erklärt ein öffentlicher Rundgang den historischen Ort. Jeweils um 13:30 Uhr und 16:00 Uhr bieten Sonderführungen einen Einblick zu den Fahrzeugen der DDR-Grenztruppen. Am Grenzdenkmal Hötensleben werden jeweils um 11:00 Uhr, 13:00 Uhr und 15:00 Uhr öffentliche Rundgänge angeboten. Familienführungen erklären jeweils um 13:15 Uhr und 15:30 Uhr die Geschichte des Ortes kindgerecht für Heranwachsende zwischen 8 und 12 Jahren.

Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Band „Kiepengold“ mit einem Live-Programm aus Rock, Pop, Oldies und Schlager. Stände aus der Region servieren Essen und Trinken aus der nahen Umgebung. Das Technische Hilfswerk und die Freiwilligen Feuerwehren Marienborn und Völpke bieten ein Kinderprogramm an. Filmfans können sich die von Jugendlichen entwickelten Motion-Comic „Grenzübertritte“, „Die Dichte von Freiheit“, „(K)ein Widersehen“ und „Ankommen“ anschauen.

Das Magdeburger Bundesarchiv Stasi-Unterlagen-Archiv, der Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Stiftung Umwelt-, Natur- und Klimaschutz sind an Infoständen vertreten und informieren über ihre Arbeit.

Zum Inhalt. Das Bundesarchiv Stasi -Unterlagen-Archiv hat mir neue Erkenntnisse mitgeteilt . Meinen ersten Antrag zur Akteneinsicht hatte ich 1992 gestellt . Unterlagen von den Grenztruppen gab es damals noch nicht . Jedes Mal wenn ich am 3 Oktober mir neue Broschüren holte , fragte ich nach ,ob es neue Erkenntnisse über den Akten der ehemaligen Soldaten der Grenztruppen gibt , diesmal wurde mir mitgeteilt , die Gefundenen Papiersäcke ,mit den kleinen Papierschnitzel des Bezirkes Magdeburg , wurden erfasst . Sogleich habe ich dann dort einen Antrag zur Aktenübergabe gestellt.

Um 15 Uhr hatte ein Zeitzeuge wegen Krankheit abgesagt , um den anwesenden Besucher nicht zu enttäuschen , wurden die hier die Frage gestellt , ob nicht anwesende Besucher über ihre Erlebnisse zum Mauerfall hier im Raum Helmstedt schildern könnten . So kam es dann zu einer regen Diskussion . Leider war der NDR nicht mehr dabei . Als Frau Waegen... erzählte ,über ihre Erlebnisse ,von ihrer 21 jährigen Tätigkeit als , Rundgangführerin über die Güst . kam sie dann auch auf die Diskussionen mit ehemaligen Angehörigen der PKA , Zoll und Grenztruppen zu sprechen , wie sie als getarnte Hausgemeinschaften sich dort zu Führungen anmeldeten .
In der Diskussion dort , konnte ich feststellen , die Mitarbeiter welche diese Führungen ,werden ganz schön geschult, wie vor Jahren , erzählen sie doch viel ,viel genaueres , was Instutionen bei ihren Forschungen gefunden haben . MfG ratata
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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon Ari@D187 » 4. Oktober 2024, 12:47

Spartacus hat geschrieben:Nee Steffen, Ari hat schon Recht. 1984 hatten die Wessis andere Sorgen, als an eine Vereinigung zu denken. DDR? Null Ahnung, irgendwo im Osten halt. [mundzu]
[...]

Mehr, weiter entferntes und unbekannteres Ausland gab es quasi nicht, wenn man dort nicht irgendwelche verwandtschaftlichen Beziehungen hatte.

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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon augenzeuge » 4. Oktober 2024, 12:57

Ari@D187 hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Nee Steffen, Ari hat schon Recht. 1984 hatten die Wessis andere Sorgen, als an eine Vereinigung zu denken. DDR? Null Ahnung, irgendwo im Osten halt. [mundzu]
[...]

Mehr, weiter entferntes und unbekannteres Ausland gab es quasi nicht, wenn man dort nicht irgendwelche verwandtschaftlichen Beziehungen hatte.

Ari


Naja, die UdSSR war auch unbekannt. Für West-Berliner war die DDR allerdings kaum unbekannt....lebten sie doch mittendrin. [grins]

Nun hatten aber sehr viele verwandtschaftliche Beziehungen, oder auch Urlaubsbekanntschaften. Deshalb blieb es auch bei der Möglichkeit des Anschlusses.

Wobei ich mich frage, wenn es diese nicht gegeben hätte, ob man nicht kurzfristig eine Möglichkeit geschaffen hätte.

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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon pentium » 4. Oktober 2024, 13:07

augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Nee Steffen, Ari hat schon Recht. 1984 hatten die Wessis andere Sorgen, als an eine Vereinigung zu denken. DDR? Null Ahnung, irgendwo im Osten halt. [mundzu]
[...]

Mehr, weiter entferntes und unbekannteres Ausland gab es quasi nicht, wenn man dort nicht irgendwelche verwandtschaftlichen Beziehungen hatte.

Ari


Naja, die UdSSR war auch unbekannt. Für West-Berliner war die DDR allerdings kaum unbekannt....lebten sie doch mittendrin. [grins]

Nun hatten aber sehr viele verwandtschaftliche Beziehungen, oder auch Urlaubsbekanntschaften. Deshalb blieb es auch bei der Möglichkeit des Anschlusses.

Wobei ich mich frage, wenn es diese nicht gegeben hätte, ob man nicht kurzfristig eine Möglichkeit geschaffen hätte.

AZ


Ist eine Generationsfrage ob die damalige DDR unbekannt war oder besser Mitteldeutschland, ist genau so wie es Leute aus den verlorenen Provinzen gibt, die mit Danzig, Posen und Königsberg was anfangen konnten oder können. Alles andere beruht auf Gegenseitigkeit, heißt ich kenne genug ehemalige DDR Bürger, die mit dem Westen nichts anfangen können. Vielleicht sollte sich der @Ari mal mit solchen Leuten treffen...
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon karnak » 4. Oktober 2024, 13:44

ratata hat geschrieben: Als Frau Waegen... erzählte ,über ihre Erlebnisse ,von ihrer 21 jährigen Tätigkeit als , Rundgangführerin über die Güst . kam sie dann auch auf die Diskussionen mit ehemaligen Angehörigen der PKA , Zoll und Grenztruppen zu sprechen , wie sie als getarnte Hausgemeinschaften sich dort zu Führungen anmeldeten .

" Als Hausgemeinschaften getarnt" [flash] Und da ich schon dreimal an solchen Führungen teilgenommen habe, völlig ungetarnt übrigens, weiß ich sehr genau was dort an "Forschungsergebnissen" präsentiert und erzählt wird. [grin] Mir blieb da manchmal einfach nur der Mund offen stehen,mit steigender Tendenz von Führung zu Führung. Dass hat alles nichts mit Geschichtsaufarbeitung zu tun, was da stattfindet, ist pure Abrechnung und eigentlich ein Skandal. Das Elend an der Sache, jemanden wie Dir kann man alles erzählen, umso gruseliger umso besser, hast ja keinerlei Vorstellungen von den Zusammenhängen, warum was, wie und mit welchen Hintergründen dort abgelaufen ist. Und jemand wie ich hat schlechte Karten weil er längst als Täter stigmatisiert ist bei dem vorausgesetzt wird ,dass er seine Aufgabe im Beschönigen sieht. Im vorigen Jahr war ich nochmal da weil ich zufällig am 3.10. daran vorbeigefahren bin, in einem günstigen Moment meinte ein Teilnehmer mir mitteilen zu müssen, wenn ich etwas Ehre im Leib gehabt hätte,hätte ich Suizid begehen müssen. [flash]
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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon augenzeuge » 4. Oktober 2024, 13:47

in einem günstigen Moment meinte ein Teilnehmer mir mitteilen zu müssen, wenn ich etwas Ehre im Leib gehabt hätte,hätte ich Suizid begehen müssen.

Wahnsinn! Das sind gehirngewaschene Irre, die das sagen. [angst]

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Re: 03. Oktober 2023....2024

Beitragvon Bernd » 4. Oktober 2024, 14:22

karnak hat geschrieben: hast ja keinerlei Vorstellungen von den Zusammenhängen, warum was, wie und mit welchen Hintergründen dort abgelaufen ist.



Selbstverständlich mit tschekistischer Präzision und revolutionärer Notwendigkeit. Lach.... und wenn das manch einem Zeitgenossen als schikanös oder erniedrigend auf den Magen schlug war das schließlich deren Problem. Grins........
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