Stasi Akten öffnen oder schließen?

Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon tom-jericho » 12. April 2015, 21:08

AkkuGK1 hat geschrieben:die Stasi/KGB und Partner/Vorläuferorganisationen - Abbild der Regierenden.


Du hast die Organisation Gehlen aus ODESSA vergessen, mein Freund! [laugh]
tom-jericho
 

Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon tom-jericho » 12. April 2015, 21:10

steffen52-1 hat geschrieben:Bei mir ist jeder Brief, welchen ich in die alte BRD geschrieben habe, in der Stasiakte kopiert und fest gehalten! Eine riesen Sauerei! Der Vorteil für mich, kann alles nachlesen was ich vor mehr als 35 Jahren alles
geschrieben habe!! [laugh]
Grüsse steffen52-1


Heute heißt das bei der Dütschen Post "Einschreiben mit Rückantwort". [super]
tom-jericho
 

Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon reiner525 » 13. April 2015, 10:33

Ich bin für öffnen. Die Vergangenheit muss aufgearbeitet werden und darf nicht verdrängt werden. [crazy] [crazy]
reiner525
 

Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Nov65 » 13. April 2015, 11:14

Die jahrzehntelange Arbeit des MfS in den Restbeständen der Akten: Nicht hoch genug zu würdigende Geschichtsbewahrung.
(Satire, alles Satire.)
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Merkur » 14. April 2015, 10:15

Nov65 hat geschrieben:Die jahrzehntelange Arbeit des MfS in den Restbeständen der Akten: Nicht hoch genug zu würdigende Geschichtsbewahrung.
(Satire, alles Satire.)
Andreas


Andreas, Du wirst doch nicht bestreiten wollen, dass die archivierten Vorgänge bisher fast ausschließlich dazu genutzt worden sind, inoffizielle Verbindungen aufzudecken und durchaus verurteilungswürdige Vorgänge auszubreiten. Durch diese einseitige Nutzung und Instrumentalisierung des Herrschaftswissens, bleibt ein großer Teil nationaler und internationaler Probleme und Konfrontationen völlig außen vor. Das sind vor allem Vorgänge spezifischer Abwehrlinien aber auch krimineller Delikte von hoher Brisanz. So lange diese Vorgänge behördlicherseits ignoriert werden, wird es keine objektive und umfassende Aufarbeitung geben. Es wird also immer einseitig ausgerichtetes Stückwerk bleiben.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Beethoven » 14. April 2015, 11:31

wibi hat geschrieben:Dank Diestel leben sie schön in der Anonymität mit einer dicken Pension.


Ich bin da nicht "sattelfest". Was bekommen diese Damen und Herren denn für eine Pension?
Kannst Du da mal konkreter werden?

Mir ist nämlich nur bekannt, dass deren Rente sehr gering ist. Jedenfalls geringer als die Rente der ehemaligen Angehörigen der SS und GeStaPo und solcher Verbrecher. Dabei spielt es, wie ich gehört habe, keine Rolle, ob die Damen und Herren im operativen Dienst tätig waren oder ganz einfach nur eine Köchin.

Aber ich warte da gerne auf sachliche Auskunft.

Gruß
Die größten Vorteile im Leben überhaupt wie in der Gesellschaft hat ein gebildeter Soldat. J. W. v. Goethe

Das Gesetz ändert sich, die Gesinnung nicht.
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Nov65 » 14. April 2015, 11:32

Hi @Merkur,
mir bleibt verschlossen, ob sich nicht gewisse Behörden auch für das Aktenmaterial interessieren, kann mir deren Ignoranz auch kaum vorstellen. Der "Mann auf der Straße" interessiert sich nur für eine Ebene, das Spionieren im privaten Bereich.
Gruß, Andreas
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Merkur » 14. April 2015, 11:55

Beethoven hat geschrieben:
Mir ist nämlich nur bekannt, dass deren Rente sehr gering ist. Jedenfalls geringer als die Rente der ehemaligen Angehörigen der SS und GeStaPo und solcher Verbrecher.
Aber ich warte da gerne auf sachliche Auskunft.
Gruß


Ich wage mal zu behaupten, dass nicht einmal Minister Mielke annähernd die Pension des Hitler - Nachfolgers Dönitz in Höhe von 7.945 DM erreicht hat.
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon HPA » 14. April 2015, 12:00

Weil man aus Fehlern gelernt hat. [grin]

Der Kriegsverbrecher Dönitz würde heute mit Sicherheit nicht anders behandelt werden als der Kapitalverbrecher Mielke.
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon karnak » 14. April 2015, 13:37

HPA hat geschrieben:Weil man aus Fehlern gelernt hat. [grin]


Man musste also erst aus Fehlern lernen um die Person Dönitz, dessen Aktivitäten im Dritten Reich und dessen Befehle hinsichtlich des Verhaltens der deutschen U-Boot-Waffe gegen seine Feinde zu bewerten? Glaubst Du diesen Quatsch eigentlich selbst? Hat der Mielke Erich wohl Pech gehabt.
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon HPA » 14. April 2015, 13:51

Doch, das glaube ich. Einen Dönitz würde man heute mit Sicherheit anders berenten als damals.
Im Kontext der Zeit sehen.
Man darf nicht vergessen, dass es da in gewissen bundesdeutschen Institutionen nach dem Krieg gewisse personelle Kontinuitäten gab.
Und die Bundesrepublik sah sich ja auch als Rechtsnachfolger des Deutschen Reichs . Was die DDR nie von sich behauptete.
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Merkur » 14. April 2015, 13:54

HPA hat geschrieben:Im Kontext der Zeit sehen.


Sage ich ja auch immer [grins]
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Interessierter » 14. April 2015, 15:16

So so, deswegen hast Du auch den Vergleich zwischen dem Mörder Mielke und Dönitz gebracht... [flash]
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 14. April 2015, 15:27

karnak hat geschrieben:
HPA hat geschrieben:Weil man aus Fehlern gelernt hat. [grin]


Man musste also erst aus Fehlern lernen um die Person Dönitz, dessen Aktivitäten im Dritten Reich und dessen Befehle hinsichtlich des Verhaltens der deutschen U-Boot-Waffe gegen seine Feinde zu bewerten? Glaubst Du diesen Quatsch eigentlich selbst? Hat der Mielke Erich wohl Pech gehabt.


Ganz sicher lernt man aus Fehlern. Ok, nicht immer. [peinlich] Auch die DDR sah in einigen organisatorischen Dingen der vorherigen Diktatur eine Übernahmepflicht.... [angst]
Warum stellt man heute 90jährige vor den Kadi, um ihre KZ-Mitarbeit zu bewerten, ggf. zu verurteilen?
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Merkur » 14. April 2015, 15:32

augenzeuge hat geschrieben:Warum stellt man heute 90jährige vor den Kadi, um ihre KZ-Mitarbeit zu bewerten, ggf. zu verurteilen?
AZ


Weil die Verantwortlichen nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden können. Die hat man in Ruhe und gut situiert alt werden lassen.
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 14. April 2015, 15:38

Merkur hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Warum stellt man heute 90jährige vor den Kadi, um ihre KZ-Mitarbeit zu bewerten, ggf. zu verurteilen?
AZ


Weil die Verantwortlichen nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden können. Die hat man in Ruhe und gut situiert alt werden lassen.

Bei Demjanjuk sah das anders aus...
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Spartacus » 14. April 2015, 17:10

Das sind vor allem Vorgänge spezifischer Abwehrlinien aber auch krimineller Delikte von hoher Brisanz. So lange diese Vorgänge behördlicherseits ignoriert werden, wird es keine objektive und umfassende Aufarbeitung geben.


Erstens, woher weißt du das? Und zweitens, wenn du etwas davon weißt, dann nenne doch mal ein paar
Fälle, so sie denn existieren. Drittens, du wirst doch nicht ernsthaft behaupten, dass wenn solches
Material vorhanden ist, es absichtlich nochmals Geheimgehalten wird.

LG

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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Merkur » 14. April 2015, 17:32

Spartacus hat geschrieben:


Erstens, woher weißt du das? Und zweitens, wenn du etwas davon weißt, dann nenne doch mal ein paar
Fälle, so sie denn existieren. Drittens, du wirst doch nicht ernsthaft behaupten, dass wenn solches
Material vorhanden ist, es absichtlich nochmals Geheimgehalten wird.

LG

Sparta


Ja, woher weiß ich das wohl? Weil ich mich seit Jahrzehnten mit dem Thema beschäftigt habe.
Versuch doch nur mal die Tiedge-Dissertation "Zur Abwehrarbeit der Ämter für Verfassungsschutz" einsehen zu wollen. Oder fordere mal die IM-Akten des Stellvertretenden MAD-Chefs Krase an oder von mir auch die IM- Akten von Karl Gebauer. Oder versuche es mal mit den MfS-Objektvorgängen der westlichen GHD. Mal sehen, was Du bekommst?
Zum Thema Kriminalität hat andr.k einen guten Hinweis im Thema "Kriminalität in Ost und West" gegeben. Es ist vieles nachlesbar. Man muss sich nur die Mühe machen.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Wosch » 14. April 2015, 19:05

Ich finde die Art und Weise wie hier mit einem Thema umgegangen wird einfach zum Kotzen.
Man vergleicht hier Dönitz mit Mielke und vergißt dabei zu erwähnen daß die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit zumindestens einigen damaligen Systemträgern buchstäblich den "Kopf" gekostet hatte. Wenn man dazu noch Diejenigen zählen würde, denen der "Kopf" auf eben gleiche Art und Weise von den "Siegern" und deren Helfershelfern von den Schultern gerissen wurde, ergibt sich eine Zahl von der wir bei der "Aufarbeitung" der SED-Diktatur meilenweit entfernt sind.
Mir ist nämlich nicht bekannt daß außer ein paar Selbstmörder´n" Keiner an seiner "Aufarbeitung" zu Schaden kam.
Was soll also das Gemähre von wegen gekürzter Renten und der dauernde Verweis auf die vorzügliche berufliche Tätigkeit in den verschiedensten "Abteilungen" innerhalb des MfS.
Das MfS war die "Stasi" und die "Stasi" war ,was das betrifft, der Verein dessen Hauptaufgabe es war, sich am eigenen Volk tagtäglich zu vergehen-ohne Rücksicht auf die in der DDR-Verfassung dem Volke garantierten Rechte.
"Schild und Schwert der Partei" getreu dem großen Vorbild der "Tscheka" und in der Anfangszeit ist auch nicht zu knapp das Blut vieler Unschuldiger geflossen, man sollte nicht so tun als ob das nicht stimmen würde. Pfui Deibel.

Wosch.
Ich bin stolz darauf, noch nie den "Melde-Button" benutzt zu haben!
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Merkur » 14. April 2015, 19:31

augenzeuge hat geschrieben:
Merkur hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Warum stellt man heute 90jährige vor den Kadi, um ihre KZ-Mitarbeit zu bewerten, ggf. zu verurteilen?
AZ


Weil die Verantwortlichen nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden können. Die hat man in Ruhe und gut situiert alt werden lassen.

Bei Demjanjuk sah das anders aus...
AZ


Ich bitte Dich AZ. Demjanjuk war ein HiWi, den man mit über 90 vor Gericht gezerrt hat. Was soll der Quatsch?
Da gab es ganz andere Kaliber, die nicht belangt worden sind bzw. mit Wissen und Unterstützung von Behörden untergetauchen konnten.
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Merkur » 14. April 2015, 19:39

Wosch hat geschrieben:Ich finde die Art und Weise wie hier mit einem Thema umgegangen wird einfach zum Kotzen.
Man vergleicht hier Dönitz mit Mielke und vergißt dabei zu erwähnen daß die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit zumindestens einigen damaligen Systemträgern buchstäblich den "Kopf" gekostet hatte.
Wosch.


Adenauers Kopf saß ziemlich fest, obwohl sein Staatssekretär Globke Kommentator der Nürnberger Rassengesetze war. Und Gehlen hortete eine ganze Schaar von SS-, SD- und FHO-Leuten um sich, ohne dass er sich dafür Beulen am Kopf geholt hätte.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Wosch » 14. April 2015, 20:20

Merkur hat geschrieben:
Wosch hat geschrieben:Ich finde die Art und Weise wie hier mit einem Thema umgegangen wird einfach zum Kotzen.
Man vergleicht hier Dönitz mit Mielke und vergißt dabei zu erwähnen daß die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit zumindestens einigen damaligen Systemträgern buchstäblich den "Kopf" gekostet hatte.
Wosch.


Adenauers Kopf saß ziemlich fest, obwohl sein Staatssekretär Globke Kommentator der Nürnberger Rassengesetze war. Und Gehlen hortete eine ganze Schaar von SS-, SD- und FHO-Leuten um sich, ohne dass er sich dafür Beulen am Kopf geholt hätte.




Gut über den "Winter" scheinst Du aber auch gekommen zu sein.
Bevor Du Dich aber an den "Adenauer" versündigst solltest Du vielleicht bei der eigenen "Mördeebande" bleiben.
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 14. April 2015, 21:15

Merkur hat geschrieben: Weil die Verantwortlichen nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden können.

[/quote]

Aber genau das versucht man doch jetzt. Oder versucht man deiner Meinung nach nur zu tun als ob..?
AZ
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„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Volker Zottmann » 14. April 2015, 21:31

Schlimmer noch, als dass den Stasi-Tätern nichts geschah, ist es doch, dass hier noch Verklärer und Verharmloser tätig sind. (Sein können)
Die werden auch niemals müde, alle Diejenigen, die Stasiverbrechen am eigenen Volk benennen, zu verunglimpfen. Sie stellen lieber heute noch die Rädelsführer, die Anstifter in einen Glorienschein.
Die Akten sollten noch lange zugänglich sein. Auch ich muss noch warten, bestimmte Anträge kann ich erst später stellen.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon SCORN » 15. April 2015, 05:08

Volker Zottmann hat geschrieben:Schlimmer noch, als dass den Stasi-Tätern nichts geschah, ist es doch, dass hier noch Verklärer und Verharmloser tätig sind. (Sein können)
Die werden auch niemals müde, alle Diejenigen, die Stasiverbrechen am eigenen Volk benennen, zu verunglimpfen.

Gruß Volker


du schreibst "hier"! also wer ist in diesem forum ein "verklärer" und "verharmloser"? soll das der gegenpol zu den usern nennen welche du "die Aufrechten" nennst?
auch hier wäre ich daran interessiert zu erfahren wer denn in diese kategorie "gezählt" wird.

ich halte die analytischen, sachlich fundierten beiträge von Merkur für die beiträge im forum welche das niveau noch etwas über wasser halten. die beiträge der "Aufrechten" ala' wibi (Zitat wibi:" Den NS Opfern mache ich den Vorwurf......") und Co bewirken eher das Gegenteil.
SCORN
 

Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Merkur » 15. April 2015, 06:07

Volker Zottmann hat geschrieben:Die Akten sollten noch lange zugänglich sein. Auch ich muss noch warten, bestimmte Anträge kann ich erst später stellen.

Gruß Volker


Du kannst doch weitere Anträge stellen. Nur weiß ich nicht, ob Du letztendlich enttäuscht sein wirst. Vielleicht ist es ja nicht gut für Dein Ego, wenn es am Ende nichts gibt. Manche Leute bemessen an ihrer Akte, ob sie früher wichtig waren oder nicht. Da kann die Enttäuschung dann mitunter groß sein, wenn sich nicht einmal die Stasi mit einem beschäftigt hat. Wenn dem bei Dir so sein sollte, habe ich einen Tipp: denke einfach und sage auch allen anderen, dass Du so eine wichtige Akte hattest, dass diese im Herbst 89 zuerst durch den Schornstein gejagt wurde. Das macht auch Eindruck und klingt doch nicht schlecht.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
Merkur
 
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon tom-jericho » 15. April 2015, 06:18

Für mich hat sich hier in diesem Forum u.a. ein gewisser Herr Volker Zottmann als Verklärer und Verharmloser herauskristallisiert.

Er benutzt alte angelesene Zersetzungsmethoden und macht sie zu seinen Eigenen.

Man mißbraucht Opferakten und es werden neue Täterakten daraus.

So etwas schadet hier unserem Forum.

Grusz

roalnd klaus
tom-jericho
 

Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Merkur » 15. April 2015, 06:50

Volker Zottmann hat geschrieben:Schlimmer noch, als dass den Stasi-Tätern nichts geschah, ist es doch, dass hier noch Verklärer und Verharmloser tätig sind. (Sein können)
Die werden auch niemals müde, alle Diejenigen, die Stasiverbrechen am eigenen Volk benennen, zu verunglimpfen.
Gruß Volker


"(Sein können)", wenn das mal nicht der Ruf an die Admins ist, alle die User zu maßregeln, die nicht der Meinung des Herrn Zottmann sind.
Aber mal ehrlich: Es wäre doch wirklich langweilig, wenn wir nicht unterschiedlicher Meinung wären. Den Einheitsbrei können wir in den Medien zur Kenntnis nehmen und wir bräuchten keine Diskussionen. Ich sehe den Zottmannschen Hilferuf eher als das nahende Ende seiner Argumentationsmöglichkeiten. Da macht es sich doch besser als Mahner aufzutreten und den Zeigefinger zu heben.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Interessierter » 15. April 2015, 08:57

Na Merkur, da hast Du Dir ja gleich den passenden Schuh angezogen [grin]

Heute glaubst Du die Motive anderer User sehen zu können und zu DDR - Zeiten hast Du weder Verbrechen noch Menschenrechtsverletzungen des Regimes erkannt, dem Du ergeben gedient hast. Damals war Dir nicht langweilig, immer wieder den verlogenen Einheitsbrei zu hören; von widersprechen ganz zu schweigen.

Wie auf Dich passend dazu: „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor ihrer Scheinheiligkeit!“ (Luk. 12:1)
Interessierter
 

Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Nov65 » 15. April 2015, 09:02

Hier sollten wir nicht drei Leute runterputzen. Weder @Merkur, noch @SCORN und auch nicht Volker Zottmann.
Ich sehe die beiden Erstgenannten nicht als Verklärer und V.Z. schon gar nicht.
In der Frage MfS gibt es kein Sich-Annähern. Wer unliebsame Erlebnisse mit diesem Regimeinstrument hatte, ist nicht willens, irgendwelche Abwehrhandlungen dieses Ministeriums als positiv anzusehen. Das sollte man einfach so stehenlassen.
Angenehm übrigens der achtungsvolle Umgang von @Merkur und @SCORN hier im Forum. Das ist beispielhaft für die Seite mit viel Verständnis für die DDR.
Aktuell gibt @Merkur viel "Butter bei die Fische" in der Forumsdiskussion.
Grüße von Andreas
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