
![Muede [muede]](./images/smilies/muede.gif)

manudave hat geschrieben:Sei doch mal ehrlich: Als ob junge Männer in der Stube über "Todesschüsse" sprechen würden...




SkinnyTrucky hat geschrieben:manudave hat geschrieben:Sei doch mal ehrlich: Als ob junge Männer in der Stube über "Todesschüsse" sprechen würden...
Naja, ich hab als Puber dadrüber siniert....warum sollten also Soldaten, die es eher betraf, sich nicht auch Gedanken dazu gemacht haben wenn se am Kanten langgelatscht sind, Zeit dazu hatten se genug....![]()
groetjes
Mara

SkinnyTrucky hat geschrieben:manudave hat geschrieben:Sei doch mal ehrlich: Als ob junge Männer in der Stube über "Todesschüsse" sprechen würden...
Naja, ich hab als Puber dadrüber siniert....warum sollten also Soldaten, die es eher betraf, sich nicht auch Gedanken dazu gemacht haben wenn se am Kanten langgelatscht sind, Zeit dazu hatten se genug....![]()
groetjes
Mara
![Hallo [hallo]](./images/smilies/hallo.gif)
manudave hat geschrieben:Ich beziehe mich auf die Wortwahl "Todesschüsse"...
...dass sich die Buben über den Gebrauch der Waffe Gedanken gemacht haben - keine Frage...


control hat geschrieben:Tja Interessierter,wie das damals so war würde mich auch mal interessieren.
Bald ist Mitternacht,dann wird sich der einzige hier noch ansässige Grenzer ,wie immer zwanghaft, zu Worte melden.
c
![Hallo [hallo]](./images/smilies/hallo.gif)
vs1400 hat geschrieben:ich kann da nur von mir berichten Mara,
so richtig gedanken hab ich mir erst an der grenze also nach der ausbildung gemacht.
im busch oder in der kaserne hab ich derartige gespräche nicht geführt. man wusste ja immer "feind" hört mit und ein solches vertrauen, dass ich mich gegenüber anderen zu 100% geöffnet hätte, baute man nicht auf.
klar gab es nach lagen öfters mal sprüche, was man wenn gemacht hätte oder machen würde. die entstanden aber eben auf der bude, in der praxis hätte es anders ausgesehen.


SkinnyTrucky hat geschrieben:vs1400 hat geschrieben:ich kann da nur von mir berichten Mara,
so richtig gedanken hab ich mir erst an der grenze also nach der ausbildung gemacht.
im busch oder in der kaserne hab ich derartige gespräche nicht geführt. man wusste ja immer "feind" hört mit und ein solches vertrauen, dass ich mich gegenüber anderen zu 100% geöffnet hätte, baute man nicht auf.
klar gab es nach lagen öfters mal sprüche, was man wenn gemacht hätte oder machen würde. die entstanden aber eben auf der bude, in der praxis hätte es anders ausgesehen.
Tja Torsten....ich war ja auch mit so'n scharfen Schiessprügel auf Wacht....Objektwache halt....nich oft aber dafür reichte mir das Geschlotter meiner Knie um mit dem Ding durch die Dunkelheit zu lafen....ich war mir bewusst, wie tötlich die Knarre ist....
....zum Einen denkst dir, da kommt eh keiner....zum Zweiten krichste den Gedanken nich raus, wenn aber doch....
....nun ist das ein lächerliches Beispiel gegenüber der richtigen Grenzwacht und soll halt nur verdeutlichen, das ich es nicht glauben kann, das man sich keine Gedanken gemacht hat oder halt nur im eigenen Kopp damit sass....
....und Torsten, wieso *Feind Hört Mit*....???? Warum sollte es denn so schwierig gewesen sein, seine Ängste deutlich zu machen....ich glaube auch in der DDR wurde man nicht gevierteilt, wenn man seine Skrupel kennbar gemacht hat....auch wenn alle mal Cowboy und Indianer gespielt haben als Knilche, so liegt es doch nich jedem an der Grenze dann den Rambo zu spielen....wie eingeschüchtert vom Staate DDR war man nicht wohl, wenn man sich damit nicht auseinander setzte....
groetjes
Mara
![Hallo [hallo]](./images/smilies/hallo.gif)
Was diese Menschen dazu bewirkte letzendlich wirklich zu schießen, dass müssen sie
mit sich selbst ausmachen, denn - und das ist richtig - wenn sie charakterstark waren,
dann hatten sie auch eine Wahl.
Aber, eben nur dann!
Hätte der Mahner von heute, wirklich die Charakterstärke gehabt?
Interessierter hat geschrieben:Zitat Spartacus:Was diese Menschen dazu bewirkte letzendlich wirklich zu schießen, dass müssen sie
mit sich selbst ausmachen, denn - und das ist richtig - wenn sie charakterstark waren,
dann hatten sie auch eine Wahl.
Aber, eben nur dann!
Genau das ist der Punkt, weshalb viele Angehörige der Grenztruppen sofort gereizt reagieren, wenn man auf solche Dinge zu sprechen kommt.
Schon die Frage in einem Grenzerforum warum man nur der getöteten Grenzsoldaten gedachte und nicht auch der getöteten Bürger, führte schon zur Aufforderung mich aus dem Forum zu entfernen. Ja da verstanden die Herren, die angeblich täglich den Weltfrieden sicherten, keinen Spass.
Auch das sie bei einem Großteil der Bevölkerung nicht gerne gesehen waren und schon der Anblick der Uniform in so manchem Bürger Wut hochkommen ließ und in manchen Gaststätten unerwünscht waren, hört man noch heute nicht gerne.
Bei allem Verständnis welchem ungeheuerem Druck sie ausgesetzt waren zu schießen oder nicht, sollte man solche Dinge doch wohl erwähnen können, oder ?
Wenn ich auch den meisten Grenzern es abnehme wenn sie erklären, daß sie erst an der Grenze bemerkten, daß sie ihre eigenen Bürger bewachten, so ist damit aber auch klar, ab wann sie wußten, was für einem Staat sie sich angedient hatten. Selbstverständlich schließt das gute Kameradschaft und schöne Erlebnisse nicht aus.
Aber stolz zu sein auf den geleisteten Dienst bei den GT , wie manche Ehemalige vorgeben, stößt auf mein Unverständnis. So jedenfalls meine persönliche Meinung.Hätte der Mahner von heute, wirklich die Charakterstärke gehabt?
Wird doch von ehemaligen Angehörigen der GT immer verneint, genauso wie immer verneint wird, das sie die Wahl hatten zu treffen oder danebenzuschießen.
" Der Interessierte "
![Denken [denken]](./images/smilies/denken.gif)
Jetzt wird man mir wieder anhängen,ich verharmlose und Schönrede die Geschichte, aber ich versuche eben dieses Gesamtbild zu zeichnen.
) und es hätte keine DDR Diktatur und keine Toten an der Grenze gegeben. Damit wären die getöteten DDR - Bürger zwar bedauerlich aber wegen des Fehlverhaltens von Adam und Eva verständlich und erklärbar. ( Ironie aus ) Interessierter hat geschrieben:Zitat karnak:Jetzt wird man mir wieder anhängen,ich verharmlose und Schönrede die Geschichte, aber ich versuche eben dieses Gesamtbild zu zeichnen.
Du glaubst, daß ist der treffende und richtige Weg, mit Deinen Vergleichen wie hier beispielsweise mit Vorgängen vor der DDR und Drohnen nach der DDR, die Toten an der Grenze als unvermeidbar darzustellen und zu rechtfertigen ? Du glaubst, daß diese Schüsse nicht gegen Menschenrechte und demokratische Vorgehensweise verstießen oder welchen Versuch unternimmst Du mit Deinen Äußerungen ?
Ich finde Du machst es Dir sehr einfach die Schüsse an der DDR - Grenze zu rechtfertigen mit dem Verständnis für den Schmerz der Hinterbliebenen und den Verweis auf einwandfreie SS - Morde und auf Täter und leider auch unschuldige Opfer durch Drohnen.
Alleine die Motive aus denen diese Opfer den Tod fanden, sind grundverschieden und überhaupt nicht vergleichbar. Auch wird in beiden Fällen nicht eigenen Bürgern in den Rücken geschossen, nur weil sie lediglich ihr Land verlassen wollen, was man ihnen legal verwehrte.
Aber der Hinweis auf Zusammenhänge wird ja gerne mißbraucht um DDR - Unrecht zu rechtfertigen. Die von Dir angeführten Beispiel sind jedoch überhaupt nicht gleichzusetzen mit den Toten an der Grenze. Betrachtet man die von Dir angeführten Beispiele einzeln, dann kommt man zu verschiedenen Beurteilungen.
Diese Schönrederei mit dem Hinweis auf ein Gesamtbild oder geschichtliche Zusammenhänge sind bekanntermaßen ja nicht neu und auch nicht Deine Erfindung, aber verfangen einfach nicht.
Wenn ich die geschichtlichen Zusammenhänge betrachte dann sage ich Dir: Wenn Eva den Adam nicht hätte in den Apfel beissen lassen, dann säßen wir heute alle noch nackend im Paradies ( welch schreckliche Vorstellung) und es hätte keine DDR Diktatur und keine Toten an der Grenze gegeben. Damit wären die getöteten DDR - Bürger zwar bedauerlich aber wegen des Fehlverhaltens von Adam und Eva verständlich und erklärbar. ( Ironie aus )
Tut mir leid, da widerspreche ich Dir entschieden.
" Der Interessierte "
Was diese Menschen dazu bewirkte letzendlich wirklich zu schießen, dass müssen sie
mit sich selbst ausmachen, denn - und das ist richtig - wenn sie charakterstark waren,
dann hatten sie auch eine Wahl.
Aber, eben nur dann!
![Rose [rose]](./images/smilies/rose.gif)
Interessierter hat geschrieben: Nachdem Du schon Mielke und Krenz unter Deine Fürsorgepflicht genommen hast, solltest Du eigentlich damit ausgelastet sein.![]()
![Grinsen [grin]](./images/smilies/evilgrins.gif)
karnak hat geschrieben:Interessierter hat geschrieben: Nachdem Du schon Mielke und Krenz unter Deine Fürsorgepflicht genommen hast, solltest Du eigentlich damit ausgelastet sein.![]()
Einer muss sich doch um die Beiden Kümmern.


vs1400 hat geschrieben:Interessierter hat geschrieben:Zitat Spartacus:Was diese Menschen dazu bewirkte letzendlich wirklich zu schießen, dass müssen sie
mit sich selbst ausmachen, denn - und das ist richtig - wenn sie charakterstark waren,
dann hatten sie auch eine Wahl.
Aber, eben nur dann!
Genau das ist der Punkt, weshalb viele Angehörige der Grenztruppen sofort gereizt reagieren, wenn man auf solche Dinge zu sprechen kommt.
Schon die Frage in einem Grenzerforum warum man nur der getöteten Grenzsoldaten gedachte und nicht auch der getöteten Bürger, führte schon zur Aufforderung mich aus dem Forum zu entfernen. Ja da verstanden die Herren, die angeblich täglich den Weltfrieden sicherten, keinen Spass.
Auch das sie bei einem Großteil der Bevölkerung nicht gerne gesehen waren und schon der Anblick der Uniform in so manchem Bürger Wut hochkommen ließ und in manchen Gaststätten unerwünscht waren, hört man noch heute nicht gerne.
Bei allem Verständnis welchem ungeheuerem Druck sie ausgesetzt waren zu schießen oder nicht, sollte man solche Dinge doch wohl erwähnen können, oder ?
Wenn ich auch den meisten Grenzern es abnehme wenn sie erklären, daß sie erst an der Grenze bemerkten, daß sie ihre eigenen Bürger bewachten, so ist damit aber auch klar, ab wann sie wußten, was für einem Staat sie sich angedient hatten. Selbstverständlich schließt das gute Kameradschaft und schöne Erlebnisse nicht aus.
Aber stolz zu sein auf den geleisteten Dienst bei den GT , wie manche Ehemalige vorgeben, stößt auf mein Unverständnis. So jedenfalls meine persönliche Meinung.Hätte der Mahner von heute, wirklich die Charakterstärke gehabt?
Wird doch von ehemaligen Angehörigen der GT immer verneint, genauso wie immer verneint wird, das sie die Wahl hatten zu treffen oder danebenzuschießen.
" Der Interessierte "
falsche antwort Wilfried,
gefragt wurde ob [b]die Mahner von heute diese charakterstärke auch damals, unter gleichen bedingungen, gehabt hätten.[/b]
gruß vom Torsten
manudave hat geschrieben:Wie das Leben manchmal so spielt, war ich heute Zeuge und Teilnehmer einer regen Diskussion über die Schusswaffengebrauchsbestimmungen durch Theologen, welche ich geführt habe.
Die brachten durchaus Verständnis für Schützen auf und begründeten dies mit Befehlsketten, Hierarchien und Befehlsnotstand - frei nach dem Motto "die mussten ja..."
Ich selbst stellte dann nur die offene Frage in den Raum, wer denn zu guter Letzt den Finger am Abzug hatte...

![Denken [denken]](./images/smilies/denken.gif)



Zurück zu Grenztruppen der DDR
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste