Eigentlich glaube ich ja nicht an Wünschelrutengänger und solches Zeug.
Nun habe ich seit gestern einen Brunnen auf dem Grundstück.
Vor 13 Jahren, als mein Nachbar sein Haus mit Erdwärme erbaute, war auf seinem Grundstück eine Brunnenbaufirma mit toller Technik und musste 60 (in Worten - sechzig) Bohrungen durchführen, um auf Wasser zu stoßen.
Danach bat ich diese Firma zu mir. Sie trennten den Zaun, zwischen meinem Nachbar und mir auf, fuhren mit ihrem Unimog aufs Grundstück, bohrten 11 Meter tief, stießen auf Mergel und fanden kein Wasser. Ende vom Lied - 900 € in den Sand gesetzt und Zaun kaputt.
Der Brunnenbauer, der gestern auf meinem Grundstück eine Bohrung per Hand durchführte, stieß nach etwa 3,5 m Tiefe auf feuchten Sand und zwei Meter tiefer auf eine Wasserader. Vorher ist er mit einer Wünschelrute das Grundstück abgegangen und hat dann die Stelle fest gelegt, wo sie bohren werden. Ich konnte es nicht glauben.
Ich wollte wissen wie er das machte und er hat es mir erklärt. Anschließend bin ich selber mit dieser Wünschelrute (eigentlich zwei 3 mm Schweißdrähte) über unser Grundstück gegangen und - ich glaubte es nicht - es klappte.
Ich bin echt von den Socken gewesen.
Freundlichst








