Volker Zottmann hat geschrieben:Weil Makler total überflüssig sind.
Ohne, man sucht dann seinen Privatverkäufer selbst, spart man die ganze ordinäre Provision.
Makler können nach Geschäftsanbahnungen am Tag etliche tausend Euro einstreichen. Trotzdem werden deren Bürokräfte meist unterbezahlt. Makeln ist nichts als Vermitteln. Also nur angesammeltes "Wissen" preisgeben. Ohne wirkliche eigene Leistung. Nun wird Beethoven sagen, dass er eine Kartei, eine Datenbank zu führen hat....
Er tut mir leid, der alte Klassenkämpfer im falschen Anzug.
Gruß Volker
Tja meine Herren, wie Ihr das seht, ist mir eigentlich Bockwurst.
Nur "makeln" ist eben mehr als nur vermitteln. Aber das könnt Ihr nicht wissen, da Ihr nicht in dem Geschäft tätig seit
Ich habe, auch wenn Ihr das nicht begreifen werdet, jeden Tag viel zu tun. Wenn es nur das Makeln wäre, dann würde ich an 28 Tagen im Monat die Beine hoch legen. Kann ich aber nicht. Ich muss ja "ungeheure Massen" an Geld verdienen.
Andererseits habt Ihr natürlich recht. Makler verdienen, wenn sie ihren Job gut machen, durchaus viel Geld. Allerdings kenne ich auch Kollegen, die nicht einmal ihre Versicherung bezahlen können. Aber Klasse setzt sich halt durch.
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Und ich denke, dass der z.B. gestern statt gefundene, komplizierte Kaufvertrag von Privatperson zu Privatperson, nie zustande gekommen wäre. Da braucht es schon Kenntnisse, viel Arbeit in Vorbereitung und Durchführung, Sprechen und verhandeln mit allen möglichen Parteien, Kreditinstituten, Gerichten usw. usf. Aber was rede (schreibe) ich? Euch geht es darum, mich hier anzupissen. Da Ihr selber keinen wissenden Makler braucht. Wozu auch ? Andererseits macht mir mein Beruf großen Spaß und wenn er noch etwas einbringt, um so besser.
Ich bin doch allemal lieber ein Makler und verdiene einigermaßen vernünftig als dass ich von einem Job zum Anderen springe, immer im Hinterkopf das man entlassen werden könnte, oder seine Firma in den Sand setzt oder gar keinen Job hat. Insofern könnt Ihr weiter wie die Kojoten heulen und Euch ärgern.
Ich habe, so wie wohl die meisten Bürger der DDR, nach der Wende bei "Null" begonnen. Allerdings habe ich nochmal die Schulbank gedrückt und habe Immobilienökonomie studiert und ein völlig neues Leben angefangen. Das hätte jeder andere Bürger der DDR, so er die Traute und den Willen dazu hatte, auch tun können. Muss ja nicht Immobilienökonomie sein, denn dieser verkürzte Studiengang (man musste bereits einen akademischen Abschluss vorweisen können um diesen Studiengang belegen zu können) wurde nur zwei mal nach der Wende von der FU Berlin (Außenstelle Köpenick) angeboten. Nach zweieinhalb Jahren war ich fertig damit. Damit hätte ich in jeder Wohnungs- oder Hausverwaltung, bei jeder Behörde die sich um Liegenschaften kümmert, anfangen können. Aber ich dachte mir damals, wo kann man gutes Geld verdienen? Als Angestellter in einer Firma? Nee - da mach ich doch lieber mein eigenes Ding. Und so ging das eben mit kleinen Schritten los. Glück gehabt, würde ich meinen. Warum habt Ihr das nicht auch so oder ähnlich gemacht?
Heute schätze ich ein - alles richtig gemacht
Freundlichst
Die größten Vorteile im Leben überhaupt wie in der Gesellschaft hat ein gebildeter Soldat. J. W. v. Goethe
Das Gesetz ändert sich, die Gesinnung nicht.