Wehrkundeunterricht in der Schule

Alles über die Schulsysteme, die Hochschulen und Universitäten in der DDR/BRD u.s.w.

Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon augenzeuge » 11. Januar 2013, 17:58

Hamiota hat geschrieben:Ich dachte immer das man "Revolution" nicht exportieren könne! Jedenfalls habe ich dass so in Erinnerung!


Ich habe das anders gelernt. Die Verbreitung der Ideen einer Revolution erfolgt auch mal in andere Länder. Haben wir doch schon erlebt....oder?
Möglicherweise kommt es hier auf den Standort des Betrachters an.....
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Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon Edelknabe » 11. Januar 2013, 18:07

Deswegen Sirius fuhren ja die Engländer (siehe unser User hier...mit Namen?) in der DDR herum und beobachteten aber auch jede Transportbewegung der GSSD. Wenn ich mir so überlege, was die NVA ...speziell die Grenztruppen für einen wahnsinnigen Aufwand betrieben, also je älter ich werde, je mehr komme ich zu dem Denk-Schluss muss das doch für den "inneren Feind" veranstaltet worden sein muss.

Verdammt, mussten denn die ganzen Sperrbrecher(MfS-deutsch) uns jungen Grenzern das Leben so unheimlich schwer machen. Konnten diese Mitmenschen in ihren unbändigen Freiheitsdrange nicht einfach innehalten und auch mal an uns denken, an unsere Seele, Gefühle,unsere Familien nein,ich denke so bei mir, das kam ihnen wohl nicht in den egoistischen Sinn.Verfolgt mal heute so Berichte über damalige Sperrbrecher, also da kommt der Grenzsoldat...also seine Seite der Befindlichkeiten und blutjungen Seelennöte eindeutig zu kurz.

Der Klassenfeind pennte derweil drüben so Dieter oder Buscho im Zollwärterhäuschen, verschlief wohl seine Schicht...wachte erst auf, als Meyer, Müller und Schulze an deren Türe pochten.

Rainer-Maria aber wir sind schon OT...wie immer.Und nein, der Rainer ist nicht naiv denkt er so an Vietnam und die sehr guten Lecker-Freunde vom Klassenfeind. Denn diese haben garantiert nicht geschlafen, verschlafen.
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Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon SkinnyTrucky » 11. Januar 2013, 18:31

Neun hat geschrieben:
So und jetzt im Ernst
Bedeutet eigentlich dass der Teil darüber nicht ernst gemeint war.


Sachma, dat musste wohl schon selber wissen, wennste dich selba zitierst, Feliks....

....ich geb ja zu, das meine Fragen oft sehr naiv gestellt sind....aber sicher nich unernst....

....ich glaub, wir durften nur nich nach drüben, da sonst wohl noch weniger Leute mit Elan bei der Revolution waren....

@all....wer befindet sich denn von euch heute noch in Revolution....oder habt ihr euch einstimmig der *Konterrevolution* verschrieben.... [ich auch]

Bei Feliks geh ich mal von aus, das er auch heute noch eine entwickelte sozialistische Persönlichkeit is und seine Kinder wenigstens zu den Scouts oder Pfadfinder schickt....oder doch gar in eine Wehrsportgruppe.... [shocked]

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Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon augenzeuge » 11. Januar 2013, 19:33

Edelknabe hat geschrieben: Verdammt, mussten denn die ganzen Sperrbrecher(MfS-deutsch) uns jungen Grenzern das Leben so unheimlich schwer machen. Konnten diese Mitmenschen in ihren unbändigen Freiheitsdrange nicht einfach innehalten und auch mal an uns denken, an unsere Seele, Gefühle,unsere Familien nein,ich denke so bei mir, das kam ihnen wohl nicht in den egoistischen Sinn.


Die Sperrbrecher machten dir das Leben nicht schwer, die wollten gar nichts mit dir zu tun haben. Außerdem waren es viel zu wenige. Es waren deine Vorgesetzten sowie deren Vordenker, die so eine Angst um ihre Macht hatten, dass sie niemanden vertrauten, nicht mal dir.... Ihre Angst war berechtigt, wie man 1989 gesehen hat...
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Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon Hamiota » 11. Januar 2013, 22:47

augenzeuge hat geschrieben:
Ich habe das anders gelernt. Die Verbreitung der Ideen einer Revolution erfolgt auch mal in andere Länder. Haben wir doch schon erlebt....
AZ


Da hattest du aber komische Lehrer! Man hat dir in der DDR beigebracht dass man die Ideen einer Revolution auch in anderen Ländern verbreitet? Ich halte das für Quatsch!
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Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon augenzeuge » 11. Januar 2013, 22:52

Die Verbreitung der Ideen der französischen Revolution war z.B. ein erfolgreicher Revolutionsexport. Kann man nachlesen.... [hallo]
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Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon Edelknabe » 12. Januar 2013, 10:33

Gehen wir doch mal ganz anders an die Wehrsportsachen im DDR-Unterricht heran und fragen: "Wem, welchem Schüler haben diese wehrsportlichen Übungen denn ernsthaft geschadet. Und wenn Ja, wie äußerte sich dieser Schaden(eventuell Schlafstörungen,psychische postraumatische Belastungsstörungen, Muskelkater, Liebeskummer, schwerer Kopf von zuviel Alkohol, Heimweh im GST-Lager usw. und so fort.?"

Rainer-Maria ihr merkt schon, der Rainer nimmt sowas nicht besonders ernst. Muss man ja auch nicht, weil es eigentlich Quatsch ist, sich heute über damalige Sachen aufzublasen, die so überflüssig in der Nachbetrachtung sind, überflüssiger gehts eigentlich garnicht.Und man schlug zwei Fliegen mit einer Klappe, das sich wehren und den Sport.

Aber für die damalige Zeit waren sie schon nützlich denn, der Sozialismus bedurfte ja auch der Verteidigung. Übrigens das heutige System ebenfalls, jedes System bedarf eigentlich der Verteidigung. Frage:"Und warum gibts es dann heute keinen Wehrsportunterricht mehr?"
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Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon augenzeuge » 12. Januar 2013, 10:40

Edelknabe hat geschrieben:"Und warum gibts es dann heute keinen Wehrsportunterricht mehr?"


Weil unser System die Militarisierung der Schüler zum Glück nicht benötigt.

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Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon Volker Zottmann » 12. Januar 2013, 10:44

Edelknabe hat geschrieben:Und warum gibts es dann heute keinen Wehrsportunterricht mehr?"


Weil wir kein ZK mehr haben, gefüllt mit kranken Demagogen.

Gruß Volker
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Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon Merkur » 12. Januar 2013, 10:54

Edelknabe hat geschrieben: Frage:"Und warum gibts es dann heute keinen Wehrsportunterricht mehr?"


Weil es die politische und militärische Lage in Mitteleuropa derzeit nicht erfordert. [laugh] Die Schwerpunkte des deutschen Militarismus haben sich verlagert.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon Nov65 » 12. Januar 2013, 11:05

Guten Morgen, Rainer-Maria.
Deine Frage "Wem, welchem Schüler haben diese wehrsportlichen Übungen denn ernsthaft geschadet. Und wenn Ja, wie äußerte sich dieser Schaden(eventuell Schlafstörungen,psychische postraumatische Belastungsstörungen, Muskelkater, Liebeskummer, schwerer Kopf von zuviel Alkohol, Heimweh im GST-Lager usw. und so fort.?" kann so la la nicht beantwortet werden. Mir ist damals jedenfalls keine ablehnende Haltung von Jugendlichen bekannt gewesen, auch nicht von deren Eltern.Das trifft auch auf gesundheitliche Schäden zu.

Ich reihe den Wehrkundeunterricht und die Vormilitärische Ausbildung in der DDR in den Kalten Krieg und die Ideologie, den Sozialismus auf der ganzen Welt zum Siege zu führen, ein.Mit welchen Mitteln das erreicht werden sollte, steht auf einem anderen Blatt. Eine Bedrohung durch die BW oder die NATO hat wohl von uns Bürgern keiner gesehen, ach doch: Karl-Eduard schon.Aber war der einfacher Bürger?
Die militärische Vorbildung unserer Jugend stand aber m. E. im Widerspruch zu den Friedensbeteuerungen der DDR und jeder seriösen Kindererziehung.

Dass es heute in unseren Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen diese vorm. Ausbildung nicht mehr gibt, ist doch eine logische Folge der veränderten Rechtsordnung. Es gab in Zeiten des Kalten Krieges in der BRD diese Ausbildung nicht und logischerweiese heute an ostdeutschen Schulen auch nicht. Da verstehe ich die Frage von Dir nicht?
Gruß, Andreas
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Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon Interessierter » 12. Januar 2013, 11:07

Merkur hat geschrieben:
Edelknabe hat geschrieben: Frage:"Und warum gibts es dann heute keinen Wehrsportunterricht mehr?"


Weil es die politische und militärische Lage in Mitteleuropa derzeit nicht erfordert. [laugh] Die Schwerpunkte des deutschen Militarismus haben sich verlagert.


Merkur, nicht daß Du mir schon tütelig wirst. Vielleicht erklärst Du ja mal die Logik, warum Angehörige der Bundeswehr nur in Mitteleuropa " ertüchtigt " sein sollen und in anderen Ländern der Erde nicht.

Also sich in nur 2 Sätzen selbst zu widersprechen und sich dabei auch noch selbst auszulachen, das ist nicht jedem gegeben. Mit solchen Fähigkeiten wäre Dir ein Platz im ZK sicher gewesen.

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Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon SkinnyTrucky » 12. Januar 2013, 11:10

Edelknabe hat geschrieben:Frage:"Und warum gibts es dann heute keinen Wehrsportunterricht mehr?"


Weil ihr in Deutschland keine Diktatur mehr habt, die das zur Machterhaltung braucht für einen eventuellen Volkssturm.... [wink]

groetjes

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Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon Zicke » 12. Januar 2013, 11:15

Edelknabe hat geschrieben:Und warum gibts es dann heute keinen Wehrsportunterricht mehr?"


es gibt nur Jugendoffiziere die im Unterricht Werbung für die Bundeswehr machen.
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Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon Janko » 12. Januar 2013, 11:18

@AZ......Weil unser System die Militarisierung der Schüler zum Glück nicht benötigt.

Dafür sind wir jetzt auch schon 23 Jahre in der Demokratie agekommen. Nein, dass System braucht auch keine Wehrpflicht mehr. Für die entstehende Intervensionsarmee braucht man einfach nur noch "hirnlose Tödels" die sich mit ordentlich Geld in der Tasche todschießen lassen.
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Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon Edelknabe » 12. Januar 2013, 11:20

Und was wäre, wenn eine böse imaginäre Macht Europa bedrohen würde? Schmeißen wir dann mit gefüllten Nachttöpfen der ehemaligen Zivis oder fragen wir bei denen, den Bösen an, ob sie bitteschön sich mit bei Battlefield einstöpseln würden weil doch der größte Teil der jungen Männer diese Baller-Spiele schon sehr gut beherrscht?

Eh Leute mal ganz im Ernst und vollkommen ohne Humor, das kann alles mal eintreten, solche Ernstfälle. Denkt mal nicht, nur weil wir nun hier mittlerweile 67 ruhige Jahre hatten und ihr hier als Opas herrumrennt passiert in Zukunft nix mehr. Also der gut bezahlten Bundeswehr überlasse ich nicht alleine die Verteidigung meiner Scholle, das steht schonmal fest.

Diese überbezahlten Jungmänner sind doch schneller weg, als du Pip sagen kannst. "Zumal, wenn der Horizont schwarz wurde vom Russen und seinem fürchterlichen Gebrülle Urrrräää"(das meinte mein Vater immer Sonntags nach dem Essen, der alte Wehrmachtsheini und der hatte sowas überlebt...aber bestimmt nicht ohne Waffe in der Hand).Dann kam noch ne spannende Aufzählung, was für Waffen da alles geladen wurden, vom DO-Werfer übers schwere MG und dann gings los...ratttatabummm, mir glänzten als Junge immer die Augen wenn mein Vater loslegte mit seinen Wehrmachtserlebnis-Erzählungen.Und das im Sozialismus der 60er Jahre Leute. Ich natürlich in der Schule den Kumpels gleich Montags....und keiner hatte sich dran gestört, im Gegenteil.

Rainer-Maria denn so bißchen Wissen um die Bedienung einer Waffe sollte schon vorhanden sein.Jetzt mal ehrlich Männer.....wie wurde die Kalaschnikow gleich zerlegt? Wegtreten Genosse Rohloff aber zack, zack...im Laufschritt...Waschraum, Toiletten
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Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon Merkur » 12. Januar 2013, 11:21

Interessierter hat geschrieben:
Merkur, nicht daß Du mir schon tütelig wirst. Vielleicht erklärst Du ja mal die Logik, warum Angehörige der Bundeswehr nur in Mitteleuropa " ertüchtigt " sein sollen und in anderen Ländern der Erde nicht.


Dein altes Problem @Interessierter: Lesen und das Gelesene verstehen. Wir reden hier die ganze Zeit über die vormilitärische Ausbildung und nicht über Angehörige der Bundeswehr.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon SkinnyTrucky » 12. Januar 2013, 11:46

Rainer Maria, erstma grosses Lob, da du das englische Wort Battlefield fehlerfrei geschrieben hast.... [super]

Hör ma, zähl doch einfach mal die Länder auf, in denen heute noch staatlich verordneter Wehrkundeunterricht breitenmässig erfolgt, vielleicht hilft dir das bei einer Antwortfindung.... [wink]

regards

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Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon vs1400 » 12. Januar 2013, 11:56

Edelknabe hat geschrieben:Gehen wir doch mal ganz anders an die Wehrsportsachen im DDR-Unterricht heran und fragen: "Wem, welchem Schüler haben diese wehrsportlichen Übungen denn ernsthaft geschadet. Und wenn Ja, wie äußerte sich dieser Schaden(eventuell Schlafstörungen,psychische postraumatische Belastungsstörungen, Muskelkater, Liebeskummer, schwerer Kopf von zuviel Alkohol, Heimweh im GST-Lager usw. und so fort.?"

Rainer-Maria ihr merkt schon, der Rainer nimmt sowas nicht besonders ernst. Muss man ja auch nicht, weil es eigentlich Quatsch ist, sich heute über damalige Sachen aufzublasen, die so überflüssig in der Nachbetrachtung sind, überflüssiger gehts eigentlich garnicht.Und man schlug zwei Fliegen mit einer Klappe, das sich wehren und den Sport.

Aber für die damalige Zeit waren sie schon nützlich denn, der Sozialismus bedurfte ja auch der Verteidigung. Übrigens das heutige System ebenfalls, jedes System bedarf eigentlich der Verteidigung. Frage:"Und warum gibts es dann heute keinen Wehrsportunterricht mehr?"


man sollte sich hüten, muldentaler prinz, mit derartigen worten ein brisantes thema entschärfen zu wollen.
brisant deshalb, weil es sich dabei um junge, unerfahrene menschen handelt und diese, durch die jeweilige führung der gesellschaft, verblendet wurden/ werden.
selbstverständlich hat es, damals, keinem geschadet, war ja alles "nur sport und nen bisschen drill".
doch diese wehrsportübungen und wehrlager gehörten doch zum system der erziehung, der jeweiligen politischen führung. da dieses system, fast 1 zu 1, von einer diktatur in die andere erfolgreich übernommen wurde, muss man sich eher nen kopf darüber machen, als es zu verniedlichen.
@ Zicke schrieb nicht zu unrecht über jugendoffiziere der bundeswehr, bei mir schellen da schon die glocken und ich frage mich, brauchen wir das schon wieder?
@ augenzeuge sagte sinngemäß, ... eine berufsarmee muss auch werben dürfen ... , und ja, dass muss sie auch. doch warum wirbt man nicht erst ab einer bestimmten, ich sag mal 23 jahre, altersklasse?

gruß vs
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Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon Zicke » 12. Januar 2013, 11:59

interessant finde ich diese Zeilen

Wehrkundeunterricht – Kindern und Jugendlichen den Krieg erklären

Wenn Schüler und Schülerinnen im Rahmen einer schulischen Veranstaltung in eine Kaserne der Bundeswehr fahren, dort sportliche Geländespiele absolvieren, echte Waffen vorgeführt bekommen und sich an einem Wunschmenu aus der Truppenküche erfreuen dürfen, dann kann man das unter „Einblicke in das Leben der Soldaten bekommen“ abheften, wie es eine Pressemitteilung der Bundeswehr macht. Die Fahrt von 55 Schülerinnen und Schülern der Gustav-Adolf-Hauptschule Goch und des Gymnasiums Aspel in Rees kurz vor den Sommerferien 2010 kann aber auch „Wehrkundeunterricht“ genannt werden.

„Mädchen wählen Technik“ eignet sich auch, um junge Menschen an die Bundeswehr heranzuführen. Mit Beginn des Schuljahres 2010/2011 werden für ein halbes Jahr acht Mädchen der Städtischen Realschule Kalkar einmal pro Woche von Soldaten der Luftwaffenunterstützungsgruppe Kalkar in der „Luftwaffenkampfführungsanlage“ Uedem-Paulsberg in IT-Technik unterrichtet. „Mädchen wählen Technik“ ist ein NRW-weites Projekt, an das die Bundeswehr sich mit ihren Möglichkeiten dranhängt. Laut einer Pressemitteilung der Bundeswehr geht es dabei nicht nur darum, technische Interessen von Schülerinnen zu unterstützen, sondern auch darum, ihnen „wichtige Impulse zur Berufs- und Lebensplanung“ zu geben.

Das sind zwei Beispiele aus dem Bereich der Evangelischen Kirche im Rheinland, wie sich die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW und dem Wehrbereichskommando II der Bundeswehr im schulischen Alltag auswirken kann. Dass „Informationen zur globalen Konfliktverhütung und Krisenbewältigung“ durch Jugendoffiziere der Bundeswehr gewaltfreie Konfliktlösungen in den Hintergrund treten lassen, liegt auf der Hand. Militärische Aktionen kommen dann schnell als „ mögliche und/ oder notwendige Instrumente der Politik“ zur Sprache. Will unsere Gesellschaft solchen Wehrkundeunterricht an öffentlichen Schulen?

In Mecklenburg-Vorpommern musste Ministerpräsident Sellering selbst aktiv werden und den Vorschlag der CDU-Bundestagsabgeordneten Karin Strenz, Jugendoffiziere der Bundeswehr bereits ab Klasse 5 in Schulen auftreten zu lassen, stoppen. Die dortige Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr legt fest, dass sie erst ab Klasse 9 zugelassen sind. Karin Strenz, Jahrgang 1967, Mitglied des Verteidigungsausschusses und Mitglied in der Ev. Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung, zeigt sich auf ihrer persönlichen Homepage oft mit Offizieren der Bundeswehr, hat Bekanntschaft mit dem Wehrkundeunterricht in der DDR und will bereits Kindern ab der 5.Klasse „den Krieg erklären“? Als ehemalige Sonderschullehrerin stellt sich auch die Frage nach ihrer pädagogischen Kompetenz.

Vorrangig bleibt für mich die grundsätzliche Frage an die politische Klasse in der Bundesrepublik: Wo bleibt eigentlich Ihre kritische Stimme angesichts der Offensive der Bundeswehr in den Schulen, die Sie am Beispiel des Wehrkundeunterrichts in der DDR Militär in der Schule abgelehnt haben?

Eine deutliche Positionierung der Evangelischen Kirche in dieser praktischen Schulfrage fehlt ebenfalls. Die jüngste EKD – Erklärung „Freiheit und Dienst“, die am 17.September 2010 im Blick auf die Aussetzung der Wehrpflicht gemeinsam vom amtierenden Ratsvorsitzenden, dem Militärbischof , dem Friedensbeauftragten des Rates der EKD und dem Präsidenten des Diakonischen Werkes veröffentlicht wurde, lässt Deutlichkeit vermissen. Denn in ihr heißt es in der angesprochenen Frage: „Über zivile Freiwilligendienste und freiwilligen Wehrdienst ist in der Öffentlichkeit, vor allem aber in Schulen, in gleicher Intensität zu informieren“. Da gab es doch in der Kirche schon mal andere Töne. Die Kriegsdienstverweigerung ist das deutlichere Zeichen für den Frieden, behaupteten einst Christenmenschen. Und das war in der DDR, wo in den Schulen Wehrkunde unterrichtet wurde. In unserer Gesellschaft, die Soldaten zu Auslandseinsätzen schickt, die ein ehemaliger Bundespräsident Krieg nennt, sind nach dieser Erklärung Wehrdienst und Zivildienst offenbar gleichwertig, denn „die Frage der Wehrpflicht stellt keine Bekenntnisfrage dar“. Wie kann Kirche auf dieser Grundlage der Offensive der Bundeswehr in den Schulen entgegen treten?

http://www.transparentonline.de/wehrkun ... -erklaeren
Zicke
 

Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon ex-maja64 » 12. Januar 2013, 12:00

Edelknabe hat geschrieben:Rainer-Maria denn so bißchen Wissen um die Bedienung einer Waffe sollte schon vorhanden sein.Jetzt mal ehrlich Männer.....wie wurde die Kalaschnikow gleich zerlegt?



Es gab mal ein (geheimes [mundzu]) Treffen in einer Quellenwasserburg. Kann mich noch daran erinnern das dort, im finstersten thüringer Hinterwalde, ein einheimischer Wurzelknurz das demonstrierte! [grins]

Aber schon Wahnsinn,wer hier alles denkt über diesen "Wehrkundeunterricht" schreiben zu müßen. Wer hat ihn den von diesen Schreiberlingen überhaupt mitgemacht??? [ich auch]
ex-maja64
 

Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon augenzeuge » 12. Januar 2013, 12:09

Janko hat geschrieben:.... Für die entstehende Intervensionsarmee braucht man einfach nur noch "hirnlose Tödels" die sich mit ordentlich Geld in der Tasche todschießen lassen.


Sorry, Janko. Ich verbuche diese Aussage als Schwachsinn.

AZ
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Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon Janko » 12. Januar 2013, 12:25

@AZ.......Sorry, Janko. Ich verbuche diese Aussage als Schwachsinn.

Das ist zwar mit schneller Hand in die Tastatur gegeben, ändert aber an den Tatsachen nichts. Also unabhängig von deiner "Verbuchung".
Evtl. hilft dir da, sich näher mit den perspektivischen Aufgaben, Zielen, Notwendigkeiten aber eben auch mit den sich abzeichnenden Problemen der Bundeswehr zu beschäftigen.
Janko
 

Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon Interessierter » 12. Januar 2013, 12:33

Merkur hat geschrieben:
Interessierter hat geschrieben:
Merkur, nicht daß Du mir schon tütelig wirst. Vielleicht erklärst Du ja mal die Logik, warum Angehörige der Bundeswehr nur in Mitteleuropa " ertüchtigt " sein sollen und in anderen Ländern der Erde nicht.


Dein altes Problem @Interessierter: Lesen und das Gelesene verstehen. Wir reden hier die ganze Zeit über die vormilitärische Ausbildung und nicht über Angehörige der Bundeswehr.



Merkur, wir schreiben hier nicht die ganze Zeit über vormilitärische Ausbildung sondern über Wehrsportübungen im Schulunterricht, wie Du unschwer dem Titel dieses Threads entnehmen kannst.

Die Bundeswehr hast Du doch mit diesem Satz ins Spiel gebracht:

Die Schwerpunkte des deutschen Militarismus haben sich verlagert.


@ VS1400, Du hast völlig Recht. Solche verniedlichenden und verharmlosenden plumpen Aussagen wie: Wem hat das schon geschadet, sind einfach unüberlegt, denn militärische Übungen haben an Schulen nichts zu suchen. Eine Körperertüchting kann natürlich wunderbar ohne alles Militärische stattfinden.

" Der Interessierte "
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Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon Nov65 » 12. Januar 2013, 13:06

Ich lehne auch jede übertriebene Werbung für die Bundeswehr ab, damit meine ich Bemühungen um die frühe Schuljugend vor der 9. Klasse.Da haben solche MdB wie Frau Karin Strenz, sie ist Abgeordnete in unserem Wahlkreis in MV- alles vergessen, die Rufe im Herbst `89, eine ideologiefreie Kindererziehung ab 1990 usw. Dass eine Berufsarmee auch ihren Nachwuchs sichern muss, steht außer Frage. Dies aber im Gleichklang mit den Aufgaben der Erziehung unserer Jugend.

Der Tenor unserer Diskussion ufert wie immer aus. Er ist nicht auf das Objekt, sondern auf die Usersubjekte gerichtet. Das ist mehr als schade.
Ansonsten pflichte ich Vorrednern wie @vs1400, @Augenzeuge,@Zicke und @Interessierter zu.
Grüße von Andreas
Nov65
 

Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon Edelknabe » 12. Januar 2013, 13:33

Wir gehen mal von dieser Seite heran. Wenn ich ein junger Mensch bin muss ich wissen, das die Welt nicht nur aus freundlichen Menschen besteht.Sowas erlerne ich durch...vielleicht meine Eltern, die Großeltern. Das es somit Leutchen gibt, die Null Problem damit haben, mir gutmütigen Europäer das Lebenslicht auszublasen.Die Gründe können dafür sehr vielseitig sein, ich kann zum Beispiel als Ungläubiger an einen Gläubigen geraten, mit dem nicht gut Kirschen essen ist., der sagen wir alle UG hasst.

Soweit so gut und da stehe ich nun, als bißchen gutmütiges Menschenkind und halte dem Schläger erst die linke Wange, dann die rechte hin und am Ende den Kopf...für sein sinngemäßes Schwert.Das nur als Beispiel, damit mir hier keiner Antiislamierung unterstellt, es ist nur ein Beispiel, wo Gewalt auf Naivität trifft.Dagegen muss also etwas getan werden aber was?

Ich habs...es ist der Wehrkundeunterricht, so wie in der DDR. Der klärt auf, der zeigt mir, wie ich mich im Ernstfall erwehre und da sind wir bei dem schönen Text vom Zicke mit der Bundeswehr gelandet. Was so frage ich mich ist daran bitteschön verkehrt, am Erwehren, mich gut wehren zu können?

Denn ich werde doch nicht zur brutalen Aggression gegenüber meinem Nachbarn erzogen, durch diesen Wehrkundekram, nein und das war auch in der DDR nicht so, ich wurde und werde dazu erzogen, mich im Ernstfall zur Wehr setzen zu können.Um die geschaffenen Werte meiner Gesellschaft siehe hier und heute die Demokratie schützen zu können. Was bitteschön ist daran so verkehrt verdammt nochmal?

Rainer-Maria
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Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon Nov65 » 12. Januar 2013, 13:59

Rainer,
wenn man aus nachfolgenden Worten/Wortgruppen eine Sinnfamilie formt, könnte Deine Frage beantwortet werden.
Unverbrüchliche Treue zum Bruderland - Einbindung in Warschauer Vertrag - Nahtstelle zwischen den 2 verfeindeten Lagern - Erziehung zu Hass auf den westdeutschen Militarismus und Revanchismus(Bevölkerung inclusive) - Unterdrückung Andersdenkender - Staatsbürgerkunde durch ausgewählte Partei-Lehrer - Wehrunterricht - Vormilitärische Ausbildung - Längerdienen als Vorleistung für ein Studium. (Könnte man noch weiterführen.)
Mit einem Eventuell-Verteidigungsfall eines Einzelnen gegen Terroristen kann man wohl kaum die Einführung der vormilitärischen Ausbildung begründen.
Gruß, Andreas
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Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon vs1400 » 12. Januar 2013, 14:14

du machst es einem nicht leicht, muldentaler prinz, versuchst hier, stellenweise, einen auf naiv zu machen, obwohl du ne riesen, altersschwache, bibliothek dein eigen nennst.

egal, ein junger mensch und dass sollten wir aus unserer deutschen geschichte gelernt haben, ist nicht als naiv zu bezeichnen, nur weil er unerfahren ist, im leben. doch genau diese unerfahrenheit wurde und wird ausgenutzt, um sich interessant zu machen. hinzu kommen noch werbeargumente wie gesicherte zukunft, gutes einkommen oder abwechslungsreiche einsätze.
übers sterben machen sich in diesem alter die wenigsten nen kopf, denen geht/ ging es nicht anders als uns/ dir. egal ob es die HJ, wehrkundeunterricht oder wehrsport war, "verkauft" wurde immer verteidigung.
verteidigung des vaterlandes, der familien oder der gesellschaft etc.pp..
zu jung gestorben sind dabei viele, zu viele und davor sollte man warnen, zumindest die, die aus ihrer erlebten geschichte gelernt haben.

gruß vs
vs1400
 

Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon Janko » 12. Januar 2013, 14:15

@Edelknabe...........Um die geschaffenen Werte meiner Gesellschaft siehe hier und heute die Demokratie schützen zu können. Was bitteschön ist daran so verkehrt verdammt nochmal?


Eigentlich nichts verwerfliches.
Nun ist aber das Wehren was du meinst, bzw. die Verteidigung, nur die eine Seite der Medaille. Obwohl es als Schwachsinn abgetan wird erfolgt doch gegenwärtig eine völlig neue Ausrichtung der BW. Da wurden vom MdV am 18.05.2011 die Sicherheitspolitischen Ziele benannt und deutsche Sicherheitsinteressen definiert. Wenn Wolffsohn als ehml. Professor an der Uni der BW vom Aufbau einer Intervensionsarmee doziert und die damit einhergehenden Schwierigkeiten, so sind das doch keine Erfindungen von mir.
Genauso sind in dem Zusammenhang erhöhte Aktivitäten der Jugendoffiziere in den Schulen festzustellen. Da geh ich auch nicht fehl in der Annahme, dass mancher dieser Jugendoffiziere träumt , von einem Wehr-Wehrsport..oder ähnlichen Unterricht.
Janko
 

Re: Gehören Wehrsportübungen in den Schulunterricht?

Beitragvon Edelknabe » 12. Januar 2013, 14:21

Na klar Nov, wir sind ja alles nur noch Individualisten. Wir kämpfen im Ernstfall alle schön jeder für sich, alleine und mutig und der imaginäre Feind kommt und macht..."knack, der erste Finger, knack, der zweite Finger...."Und dann hat er den Einzelnen im Sack, und der strampelt Nov, der war so stolz auf seine kleine Freiheit, die Individuelle. Nur genützt hatte sie ihm leider nichts mehr, garnichts mehr, nicht so viel.

Erinnerst du dich der Faust Exlehrer, der vom Thälmann? Warum wohl die Faust? Aber nein, ich weiß, das du das weißt, wollte nur noch mal dran erinnern.

Rainer-Maria siehe dazu auch der Begriff Gemeinschaft, Brigade, Team, Gruppe, Mannschaft...das könnte man noch fortsetzen.

Vs nur mal unter uns zwei Hübschen im leichten Klartext zum mitschreiben. Wenn du nicht balde den "hervorgehobenen Muldentaler Prinz" weglässt, dann lasse ich mir garantiert was einfallen mein Freund aus dem Harz. Soweit verstanden, was der Rainer damit ausdrücken wollte? Oder lies besser nochmal.
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