Bundestagswahl 2017 - Regierungsbildung

Re: Bundestagswahl 2017 - Regierungsbildung

Beitragvon augenzeuge » 12. Juli 2018, 08:18

Ari@D187 hat geschrieben:Läuft unter politischem Geplänkel. Hat einer einen besseren Begriff für den "Asyltourismus" parat?

Ari


Das Problem besteht nicht darin, dafür ein anderes Wort zu finden, es besteht darin, dass man nicht erkennt, dass dieser Begriff keinesfalls der Realität entspricht, aber wohlwollend hofft, dass er dazu beiträgt, die Gründe für die Flüchtlingsbewegung im afd Jargon zu diskreditieren.

Am späten Mittwochabend sagte Söder nun im bayerischen Landtag: "Für mich persönlich gilt: Ich werde das Wort Asyltourismus nicht wieder verwenden, wenn es jemanden verletzt."


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Re: Bundestagswahl 2017 - Regierungsbildung

Beitragvon pentium » 12. Juli 2018, 08:35

augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:Läuft unter politischem Geplänkel. Hat einer einen besseren Begriff für den "Asyltourismus" parat?

Ari


Das Problem besteht nicht darin, dafür ein anderes Wort zu finden, es besteht darin, dass man nicht erkennt, dass dieser Begriff keinesfalls der Realität entspricht, aber wohlwollend hofft, dass er dazu beiträgt, die Gründe für die Flüchtlingsbewegung im afd Jargon zu diskreditieren.

Am späten Mittwochabend sagte Söder nun im bayerischen Landtag: "Für mich persönlich gilt: Ich werde das Wort Asyltourismus nicht wieder verwenden, wenn es jemanden verletzt."


AZ


Wenn die Migranten, also die im Mittelmeer, welche man nach Spanien gebracht hat zum größten Teil schon weiter gereist sind, nach Frankreich, Deutschland...Norwegen...was ist das dann? Ist das kein Tourismus?

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Re: Bundestagswahl 2017 - Regierungsbildung

Beitragvon augenzeuge » 12. Juli 2018, 08:47

Nein, so einfach ist das nicht. Oder war klar, dass sie dort bleiben konnten?

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Re: Bundestagswahl 2017 - Regierungsbildung

Beitragvon pentium » 12. Juli 2018, 08:53

augenzeuge hat geschrieben:Nein, so einfach ist das nicht. Oder war klar, dass sie dort bleiben konnten?

AZ


Eigentlich wollte ich ja nicht das Flüchtlingsthema 56.0 eröffnen. Aber wir können gerne ein anderes Beispiel nehmen...in einem der Themen zur Migration.

Gut ich schließe mich dem bayerischen MP an:
Söder will Begriff „Asyltourismus“ nicht mehr verwenden
„Für mich persönlich gilt: Ich werde das Wort Asyltourismus nicht wieder verwenden, wenn es jemanden verletzt“, sagte der CSU-Politiker im bayerischen Landtag.

Thema hat sich erledigt.
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Re: Bundestagswahl 2017 - Regierungsbildung

Beitragvon Zicke » 12. Juli 2018, 18:21

Nach Tod eines Afghanen
Seehofer weist Rücktrittsforderung zurück

Nach seiner Abschiebung aus Deutschland hat sich ein Afghane das Leben genommen. Gegen Innenminister Seehofer wurden Rücktrittsforderungen laut, die er zurückwies. Kritik gab es an seiner Äußerung über Abgeschobene.
Bundesinnenminister Horst Seehofer hat Rücktrittsforderungen von Linken und FDP nach dem Suizid eines nach Afghanistan abgeschobenen Flüchtlings zurückgewiesen.

http://www.tagesschau.de/inland/seehofe ... t-105.html

einige drehen jetzt wirklich durch, der Afghane wer ein mehrfach Täter und Schwerstkrimineller und viel in den Zuständigkeitsbereich des Hamburger Senats, solch Ganoven auszuweisen ist deren Pflicht.
z

Doch wenn ich all jene, die mir nicht in den Kram passen, deren Ansichten vielleicht irgendwie rechts sind, weiterhin Nazis nenne, dann ist das nicht nur faktisch falsch. Ich schmälere damit letztendlich auch das Andenken an die Opfer des NS-Regimes.

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Re: Bundestagswahl 2017 - Regierungsbildung

Beitragvon augenzeuge » 16. Juli 2018, 16:18

Tolle "Merkel-Truppe"

Monika Grütters wird in Israel für Billigflug gefeiert

Kulturstaatsministerin Monika Grütters wird gerade in sozialen Medien von Tausenden Israelis gefeiert. Warum? Sie ist mit einem Billigflieger zu einem offiziellen Besuch nach Israel geflogen. Zur Erinnerung: Israels Premier Netanjahu und seiner Frau wird schon seit Jahren ein verschwenderischer Lebensstil vorgeworfen.

Ein Israeli saß mit Grütters im Easyjet-Flieger von Berlin nach Tel Aviv.
Später schrieb er bei Facebook, hinter ihm habe eine freundliche Deutsche gesessen, die mit seiner kleinen Tochter gespielt, gesungen und herumgealbert habe.
Er habe die Frau gefragt, warum sie nach Israel reise. "Ich bin die deutsche Kulturministerin", habe Grütters geantwortet. "Angela Merkel ist meine Chefin."

Daraufhin sei es im Umkreis plötzlich still geworden, schrieb der Israeli. Die israelischen Reisenden hätten ungläubig darauf reagiert, dass eine Ministerin einen Billigflieger für eine offizielle Reise nutze. "So reise ich auf der ganzen Welt", habe Grütters erklärt.
Der Facebook-Beitrag bekam Tausende Likes.

Grütters Sprecher bestätigte, man suche immer die günstigste Verbindung, "je nachdem, wie man am besten hinkommt", sagte er. Dies sei bei deutschen Ministern "durchaus üblich".


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Re: Bundestagswahl 2017 - Regierungsbildung

Beitragvon augenzeuge » 19. September 2018, 22:07

Gute Lage – schlechte Stimmung: Die Deutschen mittleren Alters sind in Sorge. Viele fürchten vor allem um die politische Stabilität. In anderen Bereichen sind die Menschen positiv gestimmt.

Die Deutschen mittleren Alters sorgen sich um die politische und gesellschaftliche Stabilität. Zwei Drittel der 30- bis 59-Jährigen bewerteten den gesellschaftlichen Zusammenhalt als schwach bis sehr schwach, wie aus einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach für den Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zur sogenannten Generation Mitte hervorgeht. Die eigene ökonomische Lage sehen aber viele positiv.

"Materialistischer, egoistischer und intoleranter"
Das Vertrauen in die politische Stabilität sank laut Umfrageergebnis demnach dramatisch. Lediglich 27 Prozent der Altersgruppe erklärten, die politische Stabilität trage bei ihnen zu einem Gefühl der Sicherheit bei. Bei einer Vorläuferbefragung 2015 waren es mit 49 Prozent noch fast doppelt so viele gewesen. Aktuell ist nur ein Drittel der Befragten der Generation Mitte überzeugt, in "glücklichen Zeiten" zu leben.

42 Prozent bezeichneten die Zeiten als "ausgesprochen schwierig", die deutsche Gesellschaft werde "materialistischer, egoistischer und intoleranter". "Trotz der materiellen Zufriedenheit ist die Generation Mitte durch die weltweiten Krisen, den Verlust an politischer Stabilität in Deutschland und die Veränderung des gesellschaftlichen Klimas zutiefst verunsichert", erklärt die Geschäftsführerin des Allensbach-Umfrageinstituts, Renate Köcher.

Jeder Vierte hat Jobsorgen
Die Bilanz zur eigenen ökonomischen Situation und zu Aspekten der Selbstverwirklichung fiel dagegen häufig positiv aus. 57 Prozent meinten, ihre finanziellen Möglichkeiten seien besser als die ihrer Eltern. 50 Prozent waren der Auffassung, sie hätten es leichter als diese, ihr Leben so zu leben, wie sie es wollten.

Lediglich zwölf Prozent der mittleren Altersgruppen machen sich Sorgen um ihren Arbeitsplatz. In konjunkturell schwächeren Zeiten sind nach Angaben der Studienverfasser Werte von 25 Prozent bis 35 Prozent üblich. Allerdings gibt es dabei deutliche Unterschiede je nach individueller sozioökonomischer Situation, wie diese betonten.

So machen sich 25 Prozent der Menschen aus "schwächeren ökonomischen Schichten" Sorgen um ihren Job, während es bei den Befragten aus "mittlerer sozioökonomischer Schicht" neun Prozent und bei den Menschen aus "höherer sozioökonomischer Schicht" drei Prozent sind.

Auch im Vergleich zu ihren Eltern sehen Mitglieder der "Generation Mitte" neben Verbesserungen zugleich Einbußen an Lebensqualität. 61 Prozent waren der Meinung, die vorige Generation habe es leichter gehabt, Stress und Hektik zu entgehen. 45 Prozent betonten, ihre Eltern hätten mehr Planungssicherheit gehabt.

30- bis 59-Jährigen sind "Leistungsträger unserer Gesellschaft
Die jährliche Umfrage zur "Generation Mitte" gibt der GDV seit 2013 in Auftrag, dieses Jahr wurden dafür im Juli 1.048 Teilnehmer interviewt. Politische und gesellschaftliche Tendenzen sowie eine generationsübergreifende Lebensbilanz standen dabei im Mittelpunkt.

Die rund 35 Millionen Menschen im Alter zwischen 30 und 59 Jahren stellen nach Angaben der Versicherer 70 Prozent der Arbeitskraft und erwirtschaften über 80 Prozent der steuerpflichtigen Einkünfte in Deutschland. Sie stünden mitten im Berufsleben, erzögen Kinder und finanzierten die Sozialsysteme. Sie seien die "im wahrsten Sinne des Wortes der 'Leistungsträger' unserer Gesellschaft".

https://www.t-online.de/finanzen/id_844 ... rigen.html
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Re: Bundestagswahl 2017 - Regierungsbildung

Beitragvon augenzeuge » 31. Oktober 2018, 19:23

Regierungsbildung 2019??

Gabriel weiß was kommt. Und auch wann. [shocked]

Gabriel rechnet mit Ende von Merkels Kanzlerschaft bis Mai 2019......."Wahrscheinlich ist Angela Merkels Verzicht auf den Vorsitz der CDU deshalb nur der erste Schritt, um am Ende den Weg zu einer 'Jamaika-Koalition' von CDU/CSU, FDP und Grünen durch die Aufgabe auch des Kanzleramtes frei zu machen", schreibt Gabriel in der neuen Ausgabe der "Zeit".

Dies dürfe spätestens nach der Europawahl im Mai 2019 der Fall sein, so Gabriel. Neuwahlen hält er jedoch für unwahrscheinlich.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 36008.html

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Re: Bundestagswahl 2017 - Regierungsbildung

Beitragvon Grenzwolf62 » 31. Oktober 2018, 19:54

Ich denke eher Neuwahlen kommen, nochmal versuchen Jamaika aufzulegen nach den Querelen nach der letzten Wahl, kann man wohl nicht ernsthaft dem intelligenten Wahlvolk zumuten, dem doofen gleich recht nicht.
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Re: Bundestagswahl 2017 - Regierungsbildung

Beitragvon augenzeuge » 1. November 2018, 12:24

um am Ende den Weg zu einer 'Jamaika-Koalition' von CDU/CSU, FDP und Grünen


Eine Option für einen Neuanfang sei auch eine Jamaika-Koalition. Mit dem Nein zu dem Bündnis nach der Bundestagswahl 2017 sei das Bündnis nie „prinzipiell abgesagt“ worden, erklärte Lindner.
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Re: Bundestagswahl 2017 - Regierungsbildung

Beitragvon pentium » 1. November 2018, 12:28

Wird hier das Fell des Bären verteilt....oder eine Diskussion um des Kaisers Bart...?
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Re: Bundestagswahl 2017 - Regierungsbildung

Beitragvon Grenzwolf62 » 1. November 2018, 16:16

Neuwahlen wären doch okay, der neue Kanzlerkandidat der Union soll ruhig einen Wahlkampf machen, da wissen auch die Leute woran sie sind.
Jamaika geht dann immer noch.
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Re: Bundestagswahl 2017 - Regierungsbildung

Beitragvon Spartacus » 1. November 2018, 18:27

pentium hat geschrieben:Wird hier das Fell des Bären verteilt....oder eine Diskussion um des Kaisers Bart...?


Die Merkel hat sich doch selber abgeschossen, dass weiß doch nun eigentlich jeder. Ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie gestürzt wird.

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Nichts gelernt und dumm wie Brot, doch man leidet keine Not,
denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.
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Re: Bundestagswahl 2017 - Regierungsbildung

Beitragvon Ari@D187 » 1. November 2018, 18:39

Grenzwolf62 hat geschrieben:Neuwahlen wären doch okay, der neue Kanzlerkandidat der Union soll ruhig einen Wahlkampf machen, da wissen auch die Leute woran sie sind.
Jamaika geht dann immer noch.

Bei dem aktuellen Trend gäbe es dann einen grünen Bundeskanzler...vielleicht der mit dem so schön wallenden Haar... [flash]

Ari
Alles wird gut!
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Re: Bundestagswahl 2017 - Regierungsbildung

Beitragvon augenzeuge » 1. November 2018, 19:12

 Ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie gestürzt wird.

Merkel wird nicht mehr gestürzt. Sie geht allein und das akzeptieren alle.
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