Extremismus in Deutschland

Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Zicke » 2. August 2018, 14:48

augenzeuge hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Und die Linken haben also keine Listen, ha?
Sparta


Nein, es sei denn du kannst es beweisen. [grin]

AZ


Linksextreme veröffentlichten eine Liste mit 134 Adressen von AfD Büros sowie 124 Privatadressen von AfD Politikern

https://augsburgfuerkrawalltouristen.no ... utschland/
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 2. August 2018, 16:12

Zicke hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Und die Linken haben also keine Listen, ha?
Sparta


Nein, es sei denn du kannst es beweisen. [grin]

AZ


Linksextreme veröffentlichten eine Liste mit 134 Adressen von AfD Büros sowie 124 Privatadressen von AfD Politikern

https://augsburgfuerkrawalltouristen.no ... utschland/


Auf welchen Seiten treibst du dich denn rum? [angst]
Nun sind das allerdings ganz offizielle Adressen der AfD, die sie selbst veröffentlicht hat.

Und der Rest wurde auf der Seite beantwortet:
Wir wurden von Autistici/Inventati darauf aufmerksam gemacht, dass die Veröffentlichung privater Adressen auf dieser Seite gegen die noblogs-Richtlinien verstößt. Das respektieren wir selbstverständlich und haben die Adressen deshalb einstweilen entfernt.


AZ
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon pentium » 3. August 2018, 16:07

Berlin – Mehrere Linksextremisten aus Berlin haben sich geschickt Zugang zu Schützenvereinen verschafft und dort den Umgang mit Schusswaffen trainiert.
https://www.pfalz-express.de/linksextre ... nvereinen/

Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf eine vertrauliche Akte des Berliner Landeskriminalamts (LKA).

Die „identifizierten Personen“ sprachen dem LKA-Bericht zufolge gezielt Mitglieder von Schützenvereinen aus Berlin an und zeigten dabei großes Interesse am Schießsport.

Politische Gespräche seien dabei ausdrücklich vermieden worden. Nach ersten freundschaftlichen Treffen mit den ahnungslosen Schützenbrüdern nahmen die Linksextremisten auf offiziellen Schießständen in Berlin und Brandenburg an „angeleiteten Schießübungen“ teil, zitiert Focus aus dem LKA-Dokument.

Geschossen wurden dabei Pistole, Revolver und Gewehr. Ob es ein politisches Motiv für die Schießausbildung gibt, ist noch nicht bekannt. (dts Nachrichtenagentur)
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Interessierter » 5. August 2018, 09:16

Gefängnisstrafe für Holocaust-Leugnerin höchstrichterlich bestätigt

Die inhaftierte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel muss im Gefängnis verbleiben. Das Bundesverfassungsgericht hat ihre Verfassungsbeschwerde zurückgewiesen.

Bild
Karlsruhe sieht die Leugnung der NS-Verbrechen nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt, Haverbeck-Wetzel bleibt weiter inhaftiert; Photo (Archiv): J.F.

Die 89-jährige Ursula Haverbeck-Wetzel war im August 2017 wegen Volksverhetzung in acht Fällen vom Landgericht Verden schuldig gesprochen worden. In der Neonazi-Zeitschrift „Stimme des Reiches“ hatte die Rechtsextremistin mehrfach den systematischen Massenmord an sechs Millionen Juden bestritten. (bnr.de berichtete) Die Revision gegen die Verurteilung war vom Oberlandesgericht Celle im Februar zurückgewiesen worden. Seit Mai sitzt die unverbesserliche Holocaust-Leugnerin deswegen in Bielefeld ein. (bnr.de berichtete) Karlsruhe hat jetzt ihre Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen.

Nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichts ist eine „Bestrafung wegen Leugnung des nationalsozialistischen Völkermords … grundsätzlich mit Art. 5 Abs.1 GG vereinbar“. Demnach könne „die Verbreitung erwiesen unwahrer und bewusst falscher Tatsachenbehauptungen … nicht zur Meinungsbildung beitragen und ist als solche nicht von Meinungsfreiheit gedeckt“, teilt das höchste Gericht in einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung mit. „Die Leugnung des nationalsozialistischen Völkermords überschreitet die Grenzen der Friedlichkeit der öffentlichen Auseinandersetzung und indiziert eine Störung des öffentlichen Friedens“, hat das Bundesverfassungsgericht festgestellt.


Vor wenigen Wochen kassierte die inhaftierte Haverbeck-Wetzel höchstrichterlich eine weitere Verurteilung. Das Oberlandesgericht Hamm wies die Revision der Holocaust-Leugnerin gegen ein Urteil des Landgerichts Detmold, das die 89-Jährige zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten ohne Bewährung verurteilt hatte, zurück.

https://www.bnr.de/artikel/aktuelle-mel ... -best-tigt
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Ari@D187 » 5. August 2018, 09:26

Auch hier gilt es sich mit der Geschichte des Grundgesetzes auseinanderzusetzen.

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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 5. August 2018, 10:08

Ari@D187 hat geschrieben:Auch hier gilt es sich mit der Geschichte des Grundgesetzes auseinanderzusetzen.

Ari


Hat man:
… grundsätzlich mit Art. 5 Abs.1 GG vereinbar“

AZ
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Ari@D187 » 5. August 2018, 10:24

augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:Auch hier gilt es sich mit der Geschichte des Grundgesetzes auseinanderzusetzen.

Ari


Hat man:
… grundsätzlich mit Art. 5 Abs.1 GG vereinbar“

AZ

Mit "man" meinte ich die User/Leser im Forum und mit "Geschichte" die Entstehungsgeschichte des Grundgesetzes und wer dieses genehmigt hat.

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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Spartacus » 5. August 2018, 13:55

„die Verbreitung erwiesen unwahrer und bewusst falscher Tatsachenbehauptungen … nicht zur Meinungsbildung beitragen und ist als solche nicht von Meinungsfreiheit gedeckt“


Da kann es einem ja kalt den Rücken runterlaufen. Mal sehen, wann dann der erste "Klimaleugner" vor Gericht steht? [shocked]

In meinen Augen wurde das an und für sich richtige Urteil, sehr schlecht begründet.

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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 5. August 2018, 14:08

Die Leute, die bewusst mit falschen Informationen versuchen die Masse in die Irre zu führen, sollte man wenigstens benennen.
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Grenzwolf62 » 5. August 2018, 18:08

Klingt fast wie früher, was hatte man da immer für Begriffe für Abweichler von der reinen Lehre die wieder auf Kurs getrimmt werden sollten?
Meinungsfreiheit, prima Sache, die richtige Meinung sollte aber schon sein.
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 5. August 2018, 18:12

Grenzwolf62 hat geschrieben:Klingt fast wie früher, was hatte man da immer für Begriffe für Abweichler von der reinen Lehre die wieder auf Kurs getrimmt werden sollten?

Nee, die waren ja die Übeltäter mit den falschen Informationen.

Und Meinungsfreiheit bedeutet nicht, mit nachweislich falschen Infos die Leute zu veräppeln.
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Grenzwolf62 » 5. August 2018, 18:12

Eben.
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Interessierter » 9. August 2018, 08:48

Wachsender Rechtsextremismus in Brandenburg

Das rechtsextreme Personenpotenzial ist deutlich angestiegen, die weitaus meisten Zugehörigen dieses Spektrums sind gewaltorientiert. Mitglieder eingebüßt hat die NPD.

https://www.bnr.de/artikel/aktuelle-mel ... ndenburg-0
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Grenzwolf62 » 9. August 2018, 18:46

Wieder das olle Halssteif-Portal.
Gähn.
Hast du nicht mal was anderes als nur immer die Langweiler?
Die sehen doch in jedem Schrank den Adolf hocken.
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon steffen52 » 9. August 2018, 19:42

Grenzwolf62 hat geschrieben:Wieder das olle Halssteif-Portal.
Gähn.
Hast du nicht mal was anderes als nur immer die Langweiler?
Die sehen doch in jedem Schrank den Adolf hocken.

Er muss doch ablenken von seinen zugereisten Freunde, welche natürlich so etwas von lieb sind und sich auch so verhalten, Andreas!! [flash] Die Bösen sind doch immer die
Andere! Alte Leier von einen Gutmensch der nix anderes sehen will. [frown]
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Interessierter » 10. August 2018, 11:40

Braune Hass-Botschaften im Kölner Westen

In einigen Stadtteilen Kölns ist es in den vergangenen Wochen zu einer massiven Überflutung mit rassistischen, fremdenfeindlichen Neonazi-Aufklebern gekommen.

Bild
Gehäuftes Auftauchen von rechtsextremen Stickern in Köln; © S.M.

Insbesondere im „randständigen“ Kölner Westen – in den Stadtteilen westliches Ehrenfeld, Ossendorf, Bickendorf, Mengenich und Bocklemünd – werden seit Monaten Hunderte von ausländerfeindlichen und rassistischen Stickern verklebt. Viele dieser primitiven Aufkleber richten sich direkt gegen „Afrikaner“ beziehungsweise gegen „Nafris“. Ihnen werden projektiv, in sprachlich primitivster Weise, sexualisierte Wünsche zugeschrieben. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel wird vielfach unter Bezugnahme auf „Kandel“ attackiert, ferner in eigenhändig verfassten schmähenden Äußerungen in geschichtsrevisionistischer, antidemokratischer Weise einerseits mit Hitler und andererseits mit der Stasi verglichen. Laternenpfahle, U-Bahn-Stationen, Papierkörbe und Altglascontainer werden in diesen eher „unterprivilegierten“, multikulturellen, teils ländlichen Kölner Stadtteilen sehr regelmäßig mit diesen Hass-Botschaften vollgeklebt.

Es erscheint als offenkundig, dass die Straftäter dort auch wohnen. Einzelne Mitglieder von „Kein Veedel für Rassismus Köln Nord“ haben diese Aufkleber dokumentiert und immer wieder entfernt. Insbesondere nach entsprechenden extrem rechten und ausländerfeindlichen Demonstrationen, etwa in Kandel, hat die Flut dieser braunen Hass-Sticker stark zugenommen. Sie können im Internet bei einem sehr rechten Versandhandel bestellt werden.

https://www.bnr.de/artikel/aktuelle-mel ... ner-westen
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Interessierter » 14. August 2018, 10:39

Rechtsextremer Waffenhändler "Migrantenschreck" - Betreiber Mario Rönsch angeklagt

Er soll im Internet illegal Waffen verkauft haben: Gegen den Rechtsextremisten Mario Rönsch wurde von der Staatsanwaltschaft Berlin Anklage erhoben. Im Juni war er nach Deutschland ausgeliefert worden.


Ende März war Mario Rönsch in Ungarn verhaftet und im Juni nach Deutschland ausgeliefert worden. Nun hat die Berliner Generalstaatsanwaltschaft Anklage gegen den 34 Jahre alten Rechtsextremisten erhoben. Der Vorwurf: unerlaubter Waffenhandel.
Anzeige

Rönsch gilt als Kopf des illegalen Online-Waffenversandhandels "Migrantenschreck", der mit rassistischen Sprüchen Werbung machte. Der Waffenversandhandel lieferte potenziell tödliche Gummigeschosse auch nach Deutschland.

Angeklagter hat mindestens 100.000 Euro mit illegalem Waffenhandel verdient

"Dem Angeschuldigten wird zur Last gelegt, im Zeitraum zwischen Mai und November 2016 von Ungarn aus den illegalen Online-Waffenversandhandel 'Migrantenschreck' betrieben zu haben", steht in einer Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft.

"Zum Kaufpreis von jeweils zwischen 250 Euro und 750 Euro soll er in nahezu 200 Fällen verschiedene, hierzulande erlaubnispflichtige Waffen überwiegend an Kunden in Deutschland geliefert haben", heißt es weiter. 100.000 Euro seien der mindestens gesicherte Verkaufserlös, das Geld soll jetzt eingezogen werden.

Rönsch soll mit Anonymousnews.ru und der Facebook-Seite "Anonymous.Kollektiv" auch zwei große Hetzseiten im Internet betrieben haben, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" im März 2018.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 23062.html
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Interessierter » 15. August 2018, 08:23

Streng geheime Hassmusik

Mit Konzerten wollen Neonazibands unpolitische Zuhörer erreichen. Von ihren Geheimauftritten bekommen die Behörden meist wenig mit.


Samstagabend bei Borna nahe Leipzig: Ein wuchtiger Klinkerbau namens Dancehouse Zeche II soll zum Schauplatz eines Konzerts von Rechtsextremen werden. Doch davon wissen nur wenige. Die Veranstalterin, eine bekannte Anhängerin der Bornaer Neonaziszene, hat sich viel Mühe gegeben, den genauen Ort bis zuletzt geheim zu halten. Genauere Informationen erhielt nur, wer zuvor seine Adresse übermittelte und Tickets zum Preis von 25 Euro kaufte.

Dafür erhielten Interessenten Zugang zu einem eigens eingerichteten geheimen Kommunikationskanal mit mehr als 170 Nutzern. Nichts sollte nach außen dringen.

Die Geheimhaltung funktionierte

Im ersten Halbjahr dieses Jahres hat es einem Medienbericht zufolge bundesweit 131 Musikveranstaltungen der Neonaziszene gegeben, wie es laut einem Medienbericht in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken heißt. 13.000 Besucher sollen damit erreicht worden sein. Doch ob diese Zahlen vollständig sind, daran gibt es regelmäßig starke Zweifel.

In diesem Fall erfuhren die Sicherheitsbehörden so gut wie nichts. Bis zum Tag vor dem Konzert wurde nur bekannt, was die Veranstalter selbst im Internet veröffentlichten, wie Innenministeriumssprecherin Patricia Vernhold auf Anfrage des Störungsmelders erklärte.

Doch nicht nur der Ort, auch der brisante Inhalt blieb den Behörden offenbar verborgen. Die Veranstaltung lief unter dem Titel Oi! for Saxony. Oi! ist harter Rock, der bei Skinheads beliebt ist – unpolitischen, aber auch rechtsextremen. Das Ministerium teilte mit: „Ob es sich bei dieser Veranstaltung um ein rechtsextremistisches Konzert handelt, kann gegenwärtig noch nicht abschließend beurteilt werden.“ Dass die Organisatorin dem Neonazispektrum zuzuordnen ist, war anscheinend nicht Hinweis genug.

Das Innenministerium ist den Neonazis auf den Leim gegangen. Einige der angekündigten Bands geben sich gerne ein vermeintlich unpolitisches und unproblematisches Image. Tatsächlich sind sie als einschlägige Rechtsrocker bekannt.

Zum Beispiel die Band Prolligans. Unter Vertrag steht sie bei dem Label Subcultural Records aus dem Unterallgäu. Dessen Betreiber versucht gezielt, die Kultur von Neonazibands in eine Skinheadszene sickern zu lassen, die sich als nicht rechts oder unpolitisch versteht. Dass die Strategie teilweise verfängt, zeigt sich exemplarisch an der Band Southern Rebels aus Landsberg am Lech. Die Mitglieder der Gruppe hatten sich früher öffentlich solidarisch mit Flüchtlingen erklärt. Dann wechselten sie zu Subcultural Records – und verkehrten dort mit knallharten Neonazis.

Innerhalb eines halben Jahres wurden die Kontakte der Southern Rebels in die Szene so eng, dass sie im Oktober vergangenen Jahres an einem konspirativ organisierten Konzert mit rund 250 Neonazis teilnehmen durften – dem 15-jährigen Jubiläum der Neonazikameradschaft Voice of Anger.

Doch das Geschäft mit den braunen Oi!-Konzerten ist in den vergangenen Monaten ins Stocken geraten. Recherchen und kritische Berichterstattung deckten die Ambitionen der Skinheads auf, in andere Subkulturen vorzudringen. Mehrere Auftritte und ganze Konzerte mit Bands von Subcultural Records konnten nicht stattfinden. Der Verfassungsschutz stufte die Gruppe als rechtsextrem ein. Als Reaktion gingen die Rechtsrocker auf Tauchstation und verlegten sich auf Geheimkonzerte, wie sie die Neonaziszene seit Jahrzehnten abhält, um Behörden, kritische Berichte und Protest fernzuhalten.

Das Konzert floppt

So auch an diesem Wochenende in der Nähe von Leipzig. Erst rund 24 Stunden vor Konzertbeginn erhielten zahlende Gäste eine Telefonnummer. Anrufern wurde ein Treffpunkt mitgeteilt: ein Getränkemarkt in Borna. Dort sollte es kurz vor Eröffnung des Konzertgeländes weitere Informationen geben. Dort wartete vor allem Enttäuschung: Weniger als 50 Besucher kamen auf dem Parkplatz zusammen. Das hatten sich Beobachter und Veranstalter anders vorgestellt. Kurz vor Ende des Kartenvorverkaufs wurde sogar entgegen der strikten Geheimhaltung die Abendkasse geöffnet, um noch Kurzentschlossene zur Teilnahme zu bewegen.

Einigen Besuchern wurde es zu viel, sie sagten ab und forderten ihr Geld zurück. Auch mit den Bands klappte es nicht recht. Bereits einen Monat vor Beginn hatten die Veranstalter die Liste der Auftritte von sechs auf vier zusammengestrichen.


„Alles vollgekotzt“

Ihren Frust ließen die Gäste dann anscheinend auf der Veranstaltung aus: Einige Besucher hätten „oben alles vollgekotzt“, Scheiben zerstört und Gläser zerbrochen, bilanziert die wenig begeisterte Veranstalterin nach dem Konzert im geheimen Kommunikationskanal der Konzertbesucher. Sie müsse nun für den Schaden aufkommen. Außerdem hätte jemand eine erhebliche Menge Getränke auf ihre Kosten „angeschrieben“.

Zuvor hatten die Rechtsrocker lange einem geeigneten Konzertgelände in der Gegend gesucht. Nun ist der sorgfältig ausgesuchte Ort aufgeflogen. Trotz der Scherereien: Der Vermieter der Zeche II würde den Neonazis wieder eine Bühne geben, sagt er auf Nachfrage des Störungsmelders: „Klar. Ich vermiete an jeden, der bezahlt.“

https://blog.zeit.de/stoerungsmelder/20 ... more-26908
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Grenzwolf62 » 15. August 2018, 08:30

Wenn die böse Musik ganz geheim gespielt wird, besteht ja nicht die Gefahr das Nichtfans davon belästigt werden.
Google mal nach Redskins, es gibt erstaunliche Dinge zwischen Himmel und Erde.
Aber ganz tapfer sein, die sehen echt aus wie Nazis.
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Re: Extremismus in Deutschland

Beitragvon Spartacus » 15. August 2018, 17:06

Aber ganz tapfer sein, die sehen echt aus wie Nazis.


Die sehen nicht nur so aus, es sind auch welche, halt nur mit ner anderen Farbe. [hallo]

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