Annäherung zwischen den USA und Kuba: Obama und Castro schreiben Geschichte

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Re: Annäherung zwischen den USA und Kuba: Obama und Castro schreiben Geschichte

Beitragvon augenzeuge » 14. April 2019, 18:02

Seit Trump regiert, ist die alte Zeit wieder da. Nach dem Zusammenbruch Venezuelas, geht es mit Cuba bergab.

Die Probleme im verbündeten Venezuela sind nun auch in Kuba zu spüren. Dem Land fehlen zunehmend Devisen, um Importe zu bezahlen.
Der sozialistischen Karibikinsel fehlen zunehmend Zahlungsmittel, um Lebensmittel, Ersatzteile und Dinge des täglichen Bedarfs zu importieren.


Jährlich benötigt der Staat fünf Milliarden US-Dollar für die Einfuhr von Lebensmitteln und Treibstoff. Zuletzt musste Kuba selbst Zucker und Kaffee einführen - Produkte, für die das Land einst berühmt war.
Woher bekommt das Land Devisen? Es entsendet Ärzte nach Venezuela, dafür bekommt man Öl, was man auf dem Weltmarkt allerdings gegen Devisen verkaufen muss. Das Problem, Venezuela kann nicht mehr große Mengen liefern, aktuell bekommt Cuba 50.000 Barrel. Und der Ölpreis ist niedrig. Wie lange soll das noch funktionieren?

Wird Cuba das 2. Venezuela?

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Re: Annäherung zwischen den USA und Kuba: Obama und Castro schreiben Geschichte

Beitragvon Grenzwolf62 » 14. April 2019, 20:43

Die Dominikanische Republik hat wohl die gleichen regionalen Ressourcen wie Kuba.
Irgendwie scheint man dort besser wirtschaftlich zurecht zu kommen, der Tourismus als Hauptwirtschaftszweig spült wohl ordentlich Geld in die Kasse.
Kuba ist für den geneigten Touristen unanständig teuer und bietet dafür eine fürchterliche Infrastruktur.
Ich glaube das hat mit sozialistischer Planwirtschaft was zu tun im Verbund mit revolutionären Rosinen im Kopf.
Mit Zuckerrohr und Tabak kommt man wohl auf Dauer auf keinen grünen Zweig.
Ich habe mich nun auch entschlossen für eine bessere Welt Verzicht zu üben.
Als erstes verzichte ich auf zu viele Kommas.
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Re: Annäherung zwischen den USA und Kuba: Obama und Castro schreiben Geschichte

Beitragvon augenzeuge » 14. April 2019, 21:10

So viel teurer ist Cuba nicht mehr.

Das Land bietet etwas, was man woanders sucht. Nicht zuletzt mit die größte Sicherheit der Region. In der DomRep sollten Frauen allein nicht reisen, abends ist es nicht ungefährlich. Dann ein Gefühl auf Cuba in der Vergangenheit zu sein.

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Re: Annäherung zwischen den USA und Kuba: Obama und Castro schreiben Geschichte

Beitragvon Interessierter » 15. April 2019, 08:22

In der DomRep sollten Frauen allein nicht reisen, abends ist es nicht ungefährlich.


Das wollte man uns Männern vor mehr als 20 Jahren auch schon weismachen. Ich war einige Male dort und immer für 3 oder 4 Wochen. Diese Erfahrungen konnte ich nie machen. Für mich war es dort nicht gefährlicher als anderen Orts.

Lediglich in den Anfängen des Tourismus soll es dort so gewesen sein.

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Re: Annäherung zwischen den USA und Kuba: Obama und Castro schreiben Geschichte

Beitragvon augenzeuge » 15. April 2019, 08:33

Interessierter hat geschrieben:
In der DomRep sollten Frauen allein nicht reisen, abends ist es nicht ungefährlich.


Das wollte man uns Männern vor mehr als 20 Jahren auch schon weismachen. Ich war einige Male dort und immer für 3 oder 4 Wochen. Diese Erfahrungen konnte ich nie machen. Für mich war es dort nicht gefährlicher als anderen Orts.

Lediglich in den Anfängen des Tourismus soll es dort so gewesen sein.

[hallo]


Da widerspreche ich. Da ich beide Länder bereist habe. Die DomRep war 1992 ungefährlicher als heute.
Man sehe sich nur die Hinweise des Auswärtigen Amtes zu den Ländern an, sie sind eindeutig.

https://www.auswaertiges-amt.de/de/auss ... eit/206146
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Re: Annäherung zwischen den USA und Kuba: Obama und Castro schreiben Geschichte

Beitragvon AkkuGK1 » 15. April 2019, 09:09

Kuba ist auf jeden Fall sicherer. Leider hat Kuba es noch nicht verstanden, sich als Seniorenresidenz für Canadier und Europäer zu etablieren.
König von Deutschland, das kann ich mir richtig vorstellen, die Gefängnisse wären voll mit Gesperrten - ich bin raus.
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Re: Annäherung zwischen den USA und Kuba: Obama und Castro schreiben Geschichte

Beitragvon Interessierter » 15. April 2019, 09:28

Also ich war im Laufe der 90ziger und Anfang der 2000er Jahre mehrfach dort und habe da, die von mir geschilderten Erfahrungen gemacht. Bin von der DomRep aus, wenige Monate vor dem Crash der beiden Türme, nach NY geflogen und habe dort Verwandte besucht.

Dort war es sicherlich viel gefährlicher. Oder warum stand vor dem Juwelier " Wempe " 55th Street in der 5th Avenue in New York ein Wachmann mit einem Gewehr?

Diese allgemeinen Warnhinweise sind m. E. wenig konkret ( mit Ausnahme von Kriegsgebieten ). FJS wurde in Manhattan vor vielen Jahren mal die Brieftasche geraubt. War es deswegen dort gefährlich hinzureisen oder lag es daran, dass FJS sich in einem " anrüchigem " Viertel aufhielt?

In Thailand wurde kürzlich eine Touristin ermordet, muss man deswegen Thailand gleich als gefährliches Reiseland bezeichnen?

Kommt es eigentlich nicht vielmehr darauf an wo man sich herumtreibt und gilt das nicht auch für das Heimatland?
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Re: Annäherung zwischen den USA und Kuba: Obama und Castro schreiben Geschichte

Beitragvon augenzeuge » 15. April 2019, 15:28

Bist du denn auch auf Cuba gewesen? Der Unterschied der Kriminalität zur Dom Rep ist offensichtlich. Niemand wird dich dort mit ner Pistole überfallen. Mir gings nur um die Relation.

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Re: Annäherung zwischen den USA und Kuba: Obama und Castro schreiben Geschichte

Beitragvon Interessierter » 15. April 2019, 18:21

Mir gings nur um die Relation.

AZ


Aus dieser Sichtweise möchte ich dir sicherlich nicht widersprechen.

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