Russland, Putin und die Politik...

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon augenzeuge » 13. Mai 2018, 09:27

Danny_1000 hat geschrieben:Ich fand außer Behautungen, Halbwahrheiten und offensichtlichen Falschinformationen nichts !
Danny


Willst du sie denn wirklich finden? Ich glaube nicht, denn sonst wären dir diese bei Putin schon länger aufgefallen.
AZ
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Hamiota » 13. Mai 2018, 09:54

augenzeuge hat geschrieben:
Man muss auch nicht gleich einer Gruppe (Tintenknechte) für den guten Artikel Schuld geben, wenn schon, dann kann man nur Rainer Werner diese geben. Er hat seine Meinung. Und ich finde, er hat sie sehr gut und nachvollziehbar begründet.

AZ


Augenzeuge, der Autor reiht sich ein in eine lange Liste ein, daher die Mehrzahl! Du magst den Artikel sehr gut und nachvollziehbar bezeichnen. Ich meine ein Artikel der zum größten Teil auf Verdrehungen, Vermutungen, unbewiesenen Behauptungen, Unterstellungen und kaum verdeckte Lügen basiert, ist es nicht, er ist das Gegenteil! Und das sollte man auch zum Ausdruck bringen können ohne sofort als "Russlandversteher" verleumdet zu werden! Alleine das dieser Ausdruck schon den Wert eines Schimpfwortes hat beweist doch die Verkommenheit der ganzen Geschichte. Ist denn einer der versucht China oder Indien zu verstehen auch ein schlechter Mensch? Oder wie wäre es mit Frankreich-Versteher oder Brasilien-Versteher? Das hat doch alles nichts negatives! Nur bei Russland scheinen Verstand und Logik bei vielen auszusetzen, allen voran unsere angebliche "Qualitätsjournalisten"! Der Gerechtigheit halber muss man aber sagen es gibt auch welche die sich nicht verbiegen lassen und ihrem Beruf die Ehre erhalten! Dieser Werner gehört nicht dazu!

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Interessierter » 13. Mai 2018, 10:02

Wie wäre es denn wenn man statt zu schreiben was euch nicht gefällt, einfach genau das zu widerlegen, was wörtlich im Beitrag zu lesen ist? Leider kam daher bisher - wie erwartet - gar nichts.

Hier einmal ein Beispiel aus dem Bericht:
Den Staaten, die Angst vor dem russischen Expansionsdrang haben, den NATO-Beitritt zu verwehren, wäre unmenschlich und ein Verstoß gegen das Völkerrecht, das den Beitritt zu Bündnissen ausdrücklich gestattet. In der „Charta von Paris für ein neues Europa“ (1990) hat sich Russland per Unterschrift verpflichtet, die territoriale Integrität und Bündnisfreiheit aller Länder anzuerkennen. Diesen Vertrag hat Russland seitdem mehrfach gebrochen.

Dass die NATO durchaus Rücksicht auf Russlands Befindlichkeit nimmt, kann man daran sehen, dass sie das Beitrittsbegehren Georgiens und der Ukraine (vorläufig) abgelehnt hat. Betrachtet man die Landkarte Europas und Asiens, stellt man fest, dass kein einziger Mitgliedsstaat der NATO unmittelbar an Russland grenzt. Einzige Ausnahme ist die Exklave Kaliningrad, die sich zwischen Polen und Litauen befindet. Von einem Heranrücken der NATO an Russland kann also schon geografisch keine Rede sein.


Hamiota, dann erkläre doch einmal nur an diesem Beispiel, was daran verlogen ist. Vielleicht reicht es ja mal zu mehr, als nur bestreiten, ohne Geschildertes widerlegen zu können.
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Hamiota » 13. Mai 2018, 10:28

Interessierter hat geschrieben:
Hamiota, dann erkläre doch einmal nur an diesem Beispiel, was daran verlogen ist. Vielleicht reicht es ja mal zu mehr, als nur bestreiten, ohne Geschildertes widerlegen zu können.


ich könnte auf jedes einzelne sogenannte Argument eingehen, aber ich nehme als Beispiel nur eins: Georgien hat Russland militärisch angegriffen und darauf von Russland eine militärische Antwort bekommen. Die Georgische Führung ist ja nicht total verrückt, sie hat schon gehofft oder mehr gepokert damit die Amerikaner oder gar die Nato sofort auf seine Seite zu ziehen, durch militärisches Eingreifen. Die USA und die NATO haben ihnen aber etwas gehustet und am Ende standen sie bedröppelt da und die Russen in Georgien! So siehte es aus: nach A kommt B und nach 1 kommt 2! Jede Wirkung hat eine Ursache!

Daraus nun eine Beweis für russische Boshaftigkeit gegen ander Länder zu konstruieren ist was? [ich auch]
Aber Details solltest du dir von den Spezialisten wie Beethoven, Scorn, Ari und Sparta erklären lassen, wenn sie sich das denn antun wollen!

Gern geschehen!

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon augenzeuge » 13. Mai 2018, 10:56

Hamiota hat geschrieben:Georgien hat Russland militärisch angegriffen und darauf von Russland eine militärische Antwort bekommen.
der Peter [hallo]

So einfach war es nicht, Hamiota!

Einen zentralen Punkt in der georgischen Darstellung des Kriegsbeginns sieht die Untersuchungskommission demnach als widerlegt an: Der georgische Präsident Micheil Saakaschwili hatte behauptet, der Beschuss der südossetischen Hauptstadt Zchinwali und der folgende Vormarsch der georgischen Truppen in das Gebiet der von Georgien abtrünnigen Provinz in jener Nacht seien Notwehr gewesen. Er, Saakaschwili, habe mit dem Befehl dazu auf den Einmarsch russischer Truppen durch den Roki-Tunnel reagiert, der Südossetien durch den Kaukasuskamm hindurch mit Russland verbindet. Hinweise für eine russische Invasion konnte die Kommission aber nicht finden. Sie kommt daher zu dem Schluss, die erste Reaktion der russischen Streitkräfte zur Verteidigung ihrer in Südossetien aufgrund eines gültigen internationalen Mandats stationierten „Friedenstruppen“ sei daher gerechtfertigt gewesen.

Diese eindeutige Aussage darüber, wer die Schuld dafür trägt, dass aus der seit Anfang Juli 2008 ständig wachsenden Zahl von Scharmützeln in und um Südossetien ein Krieg wurde, entlastet Russland allerdings nur teilweise. Die Kommission gibt Moskau eine starke Mitschuld an der Eskalation des Konfliktes und wirft ihm zahlreiche Verstöße gegen das Völkerrecht vor. So war es aus Sicht der Kommission völkerrechtswidrig, dass Russland in den Jahren vor dem Krieg massenhaft russische Pässe an die Bewohner der von Georgien abtrünnigen Provinzen Südossetien und Abchasien vergeben hat. Damit ist auch Moskaus Begründung für sein massives Vorgehen hinfällig, es habe in den beiden Gebieten seine Staatsbürger schützen müssen. Zudem hat Russland sowohl politisch als auch militärisch – etwa durch den Abschuss einer georgischen Drohne über Abchasien und durch die Entsendung von Truppen – die Spannungen im Südkaukasus seit Frühjahr 2008 durch immer neue Schritte stark angeheizt.


Eindeutig völkerrechtswidrig waren nach Ansicht der Untersuchungskommission auch die Besetzung der an Südossetien angrenzenden Gebiete um die Stadt Gori sowie großer Teile Westgeorgiens durch die russische Armee, die bis Mitte Oktober dauerte, der Einsatz der russischen Schwarzmeerflotte, die im Hafen von Poti georgische Schiffe zerstörte, sowie die Besetzung des oberen Teils des Kodori-Tals, wo Russen und Abchasen gegen die aus den Waffenstillstandsvereinbarungen der neunziger Jahre herrührende Friedenspflicht verstießen.

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Interessierter » 13. Mai 2018, 10:59

Wie erwartet blieb meine Frage ja unbeantwortet.

Aber Details solltest du dir von den Spezialisten wie Beethoven, Scorn, Ari und Sparta erklären lassen, wenn sie sich das denn antun wollen!


Also mir User, die vor Jahrzehnten in Armeen ihres Landes oder als Söldner gedient haben, heute als Spezialisten für politisches Weltgeschehen anzubieten, ist schlechthin der Brüller... [laugh]
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Hamiota » 13. Mai 2018, 12:46

Interessierter hat geschrieben:
Also mir User, die vor Jahrzehnten in Armeen ihres Landes oder als Söldner gedient haben, heute als Spezialisten für politisches Weltgeschehen anzubieten, ist schlechthin der Brüller... [laugh]


Nun im Gegensatz zu meiner Wenigkeit und dir Interessierter, haben sie viele Jahre persönliche Erfahrung in diesen Dingen sammeln können und sich bis heute einen Blick für die Realität, Zusammenhänge und Hintergründe erhalten.

Da können wir beide leider nicht mithalten. Du kannst aber natürlich gerne weiter "brüllen"! Was du damit ausdrücken willst, evtl. dein "besseres Wissen" herauskehren oder das Wissen dieser User in Abrede stellen, oder beides, ist mir nicht ganz klar. Über welche persönliche Erfahrungen verfügst du denn um dich so dermaßen herablassend über andere User auslassen zu können?

Ich bringe es schnell auf den Punkt: diese User haben meinen Respekt weil sie offenbar Wissen von was sie schreiben, ich meine speziell die Probleme um Krisengebiete dieser Erde und deren militärische Bewertung, und dieses Wissen durch persönliche Erfahrung erworben haben! [wink]

nun brülle ruhig weiter!

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 13. Mai 2018, 13:04

Hamiota hat geschrieben:
Daraus nun eine Beweis für russische Boshaftigkeit gegen ander Länder zu konstruieren ist was? [ich auch]
Aber Details solltest du dir von den Spezialisten wie Beethoven, Scorn, Ari und Sparta erklären lassen, wenn sie sich das denn antun wollen!

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon augenzeuge » 13. Mai 2018, 13:15

Hamiota hat geschrieben:und sich bis heute einen Blick für die Realität, Zusammenhänge und Hintergründe erhalten.
der Peter [hallo]


Wie kannst du dir da sicher sein? Warum hat "so einer" einer realistischeren Blick als andere? Militärisches Wissen bedeutet doch nicht einen dauerhaften Blick wie oben zu bekommen. [denken]

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon AkkuGK1 » 13. Mai 2018, 13:25

ja wenn man gut Leute töten kann, macht dies einem zum Experten der Weltpolitik? User des Forums schließe ich hier mal aus - sonst bekomm ich noch besuch! [hallo]
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Danny_1000 » 13. Mai 2018, 14:13

Interessierter hat geschrieben:Wie wäre es denn wenn man statt zu schreiben was euch nicht gefällt, einfach genau das zu widerlegen, was wörtlich im Beitrag zu lesen ist? Leider kam daher bisher - wie erwartet - gar nichts.

Hier einmal ein Beispiel aus dem Bericht:
Den Staaten, die Angst vor dem russischen Expansionsdrang haben, den NATO-Beitritt zu verwehren, wäre unmenschlich und ein Verstoß gegen das Völkerrecht.... .

Das ist eine verkürzte und sehr ans Emotionale (unmenschlich...verwehren) gerichtete Darstellung der Ereignisse, eine der Halbwahrheiten eben.
Etwas ausführlicher, wesentlich differenzierter, und zudem noch mit Memos und Protokollauszügen aus Gesptächen handelnder Akteure der damiligen Zeit findet man in diesem Artikel.
https://www.heise.de/tp/features/Nato-Osterweiterung-Das-ist-eine-brillante-Idee-Ein-Geniestreich-4009027.html?seite=all

Zwischen den Zeilen kann man dann auch heraus lesen, wer die NATO- Osterweriterung, die den Russen so im Magen liegt, vorangetrieben und befeuert und wie man Russland sprichwörtlich hinter die Fichte geführt hat.
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Interessierter » 13. Mai 2018, 16:31

Das Thema hatten wir hier doch schon. Es ist keinem Staat verboten der Nato beizutreten und wie Gorbi bestätigt hat, wurde ihm auch nicht zugesagt, diese Staaten nicht in die Nato aufzunehmen. Wie berechtigt die Angst der Staaten aus der ehemaligen Zwangsgemeinschaft " Warschauer Pakt" war, hat doch nicht erst die Annektion der Krim und die Destabilisierung der Ost - Ukraine bewiesen, sondern vor Jahren schon der Einmarsch in Budapest und Prag und die im Link angeführten weiteren Ereignisse.

Nun hier mit den armen, friedlichen, hinters Licht geführten Russen zu kommen, ist für mich absurd und nicht verständlich; was vielleicht daran liegt, dass ich kein Russlandversteher bin. Übrigens auch kein Amerikaversteher.
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon augenzeuge » 13. Mai 2018, 16:31

Überraschenderweise schrieb Primakow auch, Russland trage selber Mitschuld daran, dass sich Mittel- und Osteuropa dem Westen zuwenden würden.


Welche frühe Einsicht?

Man sollte nicht glauben, dass eine Nato Mitgliedschaft Russlands alle Übel vermieden hätte. Man muss nur mal auf die Türkei schauen...

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Ari@D187 » 13. Mai 2018, 18:41

Interessierter hat geschrieben:Wie wäre es denn wenn man statt zu schreiben was euch nicht gefällt, einfach genau das zu widerlegen, was wörtlich im Beitrag zu lesen ist? Leider kam daher bisher - wie erwartet - gar nichts.

Hier einmal ein Beispiel aus dem Bericht:
Den Staaten, die Angst vor dem russischen Expansionsdrang haben, den NATO-Beitritt zu verwehren, wäre unmenschlich und ein Verstoß gegen das Völkerrecht, das den Beitritt zu Bündnissen ausdrücklich gestattet. In der „Charta von Paris für ein neues Europa“ (1990) hat sich Russland per Unterschrift verpflichtet, die territoriale Integrität und Bündnisfreiheit aller Länder anzuerkennen. Diesen Vertrag hat Russland seitdem mehrfach gebrochen.

Dass die NATO durchaus Rücksicht auf Russlands Befindlichkeit nimmt, kann man daran sehen, dass sie das Beitrittsbegehren Georgiens und der Ukraine (vorläufig) abgelehnt hat. Betrachtet man die Landkarte Europas und Asiens, stellt man fest, dass kein einziger Mitgliedsstaat der NATO unmittelbar an Russland grenzt. Einzige Ausnahme ist die Exklave Kaliningrad, die sich zwischen Polen und Litauen befindet. Von einem Heranrücken der NATO an Russland kann also schon geografisch keine Rede sein.


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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Danny_1000 » 13. Mai 2018, 18:50

augenzeuge hat geschrieben:.....Man sollte nicht glauben, dass eine Nato Mitgliedschaft Russlands alle Übel vermieden hätte. Man muss nur mal auf die Türkei schauen...
AZ

Vor allem aber sollte man Dinge nicht aus ihrem historischen Kontext reißen und sie ins HEUTE projizieren.

Wie die Situation heute ist, beschrieb Bahr vor mehr als 20 Jahren einmal ganz gut:
„Es gibt keine Stabilität in und für Europa ohne die Beteiligung Russlands. Entweder sind wir stabil und sicher mit Russland, oder wir müssen in überschaubarer Zeit Sicherheit vor Russland neu organisieren. … Weitere Runden von NATO-Osterweiterung bedeuten, dass wir mindestens für die nächsten zehn Jahre eine Gegnerschaft zu Russland aufbauen. … Ich halte das wirklich für einen riesigen Fehler.“


Dem ist nichts hinzuzufügen, außer: Solche Politiker mit Weitblick und Gespür, auch für die Position des Anderen, sucht man heute unter den politischen Hasardeuren vegebens

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 13. Mai 2018, 19:18

Ari@D187 hat geschrieben:Dass die NATO durchaus Rücksicht auf Russlands Befindlichkeit nimmt, kann man daran sehen, dass sie das Beitrittsbegehren Georgiens und der Ukraine (vorläufig) abgelehnt hat. Betrachtet man die Landkarte Europas und Asiens, stellt man fest, dass kein einziger Mitgliedsstaat der NATO unmittelbar an Russland grenzt. Einzige Ausnahme ist die Exklave Kaliningrad, die sich zwischen Polen und Litauen befindet. Von einem Heranrücken der NATO an Russland kann also schon geografisch keine Rede sein.

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Vielleicht spendet man dem Autor dieses Artikels einmal eine aktuelle Landkarte des Baltikums...also wo die Grenzen von Lettland und Estland eingezeichnet sind...
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Interessierter » 15. Mai 2018, 08:43

Katalonien Geheimdienste werfen Russland Unterstützung von Separatisten vor

Stiftet Russland gezielt Unfrieden in der EU? Davon gehen europäische Geheimdienste aus. Aktuelles Beispiel: der Separatismus in Katalonien.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/k ... 07651.html
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 15. Mai 2018, 12:47

pentium hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:Dass die NATO durchaus Rücksicht auf Russlands Befindlichkeit nimmt, kann man daran sehen, dass sie das Beitrittsbegehren Georgiens und der Ukraine (vorläufig) abgelehnt hat. Betrachtet man die Landkarte Europas und Asiens, stellt man fest, dass kein einziger Mitgliedsstaat der NATO unmittelbar an Russland grenzt. Einzige Ausnahme ist die Exklave Kaliningrad, die sich zwischen Polen und Litauen befindet. Von einem Heranrücken der NATO an Russland kann also schon geografisch keine Rede sein.

Hamiota, dann erkläre doch einmal nur an diesem Beispiel, was daran verlogen ist. Vielleicht reicht es ja mal zu mehr, als nur bestreiten, ohne Geschildertes widerlegen zu können.
Äh, das mit der Landkarte...was ist mit Lettland und Estland?

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Vielleicht spendet man dem Autor dieses Artikels einmal eine aktuelle Landkarte des Baltikums...also wo die Grenzen von Lettland und Estland eingezeichnet sind...


Kleine Ergänzung, nicht nur eine Karte des Baltikums, auch eine Karte von Norwegen...mit seiner Grenze zu Russland von 196 km.
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 18. Mai 2018, 18:00

Merkel betont gute Beziehungen zu Moskau

Angela Merkel hat sich für enge Kontakte zu Russland ausgesprochen. Deutschland habe daran ein "strategisches Interesse", sagte die Kanzlerin bei einer Pressekonferenz mit Kremlchef Wladimir Putin.


http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 08515.html

Ja, ja der Rubel muss rollen, bzw. das Gas fließen. [grins]

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 20. Mai 2018, 13:01

Mehr als zwei Monate nach dem Giftanschlag in Großbritannien ist der russische Ex-Spion Sergej Skripal aus dem Krankenhaus entlassen worden. Wie die Klinik im englischen Salisbury mitteilte, geht es Skripal inzwischen so gut, dass er nicht mehr im Krankenhaus behandelt werden muss.


https://www.tagesschau.de/ausland/skrip ... n-101.html

Ging wohl im momentanen permanenten Trubel ein bisschen unter.

Ähh, ja, wer mit einem der gefährlichsten Gifte der Welt vergiftet wurde, sieht ein paar Sekunden später die Radieschen von unten wachsen. [peinlich]

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon augenzeuge » 20. Mai 2018, 14:40

Nun ja, auch bei diesem Gift git:Es hängt immer von der Dosis ab.

Da hat wohl der russ. Geheimdienst einen Fehler gemacht.

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon SCORN » 22. Mai 2018, 17:01

augenzeuge hat geschrieben:Nun ja, auch bei diesem Gift git:Es hängt immer von der Dosis ab.

Da hat wohl der russ. Geheimdienst einen Fehler gemacht.

AZ


Bei dieser Sache mag ich nicht scherzen! Sparta hat es schon exakt auf den Punkt gebracht! "Ein bisschen Nowitschok" gibt es nicht! Diese ganze Aktion verlief so unvorstellbar dilettantisch, die britische Regierung reagierte so unlogisch dass in der Tat offensichtlich Fehler gemacht wurden. Nur mit großer Sicherheit nicht vom russischen Geheimdienst! So eine Stümperei würde ich vom Niveau her mehr dem BND zutrauen, wobei ich diesen natürlich keinesfalls mit der Aktion in Verbindung bringen möchte, ich meine lediglich das "handwerkliche" Versagen! (bittere Ironie!)

Allerdings glänzen sämtlichen westlichen Geheimdienste, speziell die britischen auch nicht gerade mit Ergebnissen zum Hergang! In GB, wo jeder, aber auch jeder öffentliche Raum mehrfach Camera übewracht wird, keine plausible Erklärung oder gar Tatverdächtige präsentieren zu können, ist schon etwas Unglaubwürdig!

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon HPA » 24. Mai 2018, 11:09

Spartacus hat geschrieben:
Ähh, ja, wer mit einem der gefährlichsten Gifte der Welt vergiftet wurde, sieht ein paar Sekunden später die Radieschen von unten wachsen. [peinlich]

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Das ist schlichtweg Unsinn. Stichwort letale Dosis. Auch das Botulinum Toxin ist eines der wirksamsten Gifte der Welt und trotzdem lässt sich so mancher das Zeug unter die Haut spritzen.
Bild

"Wer seinen Kinderglauben sich bewahrt, in einer reinen, unbefleckten Brust - und gegen das Gelächter einer Welt zu leben wagt, - wie er als Kind geträumt - bis auf den letzten Tag: das ist ein Mann!"(Henning v. Tresckow)

Wenn du lange genug am Fluss sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines Feindes vorbeischwimmen. (Sun Tzu)
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 24. Mai 2018, 17:39

Einer der sich auskennt.

Im Jahr 1987 war der Chemiker Andrej Zhelesnjakow bei einem Zwischenfall in einem GosNIIOKhT-Labor einer kleinen Dosis Novichok ausgesetzt. Erst nach zehn Tagen erlangte er wieder das Bewusstsein. Er konnte jedoch nicht mehr gehen, als Dauerfolge litt er unter genereller Schwäche, einer Leberzirrhose, Depressionen und Konzentrationsverlust. Er starb fünf Jahre später. Für den ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal besteht daher keine Hoffnung auf Heilung, sagt Mirsajanow: "Es gibt keine Heilung. Es gibt ein Antidot, aber was macht ein Antidot? Man rettet eine Person kurzfristig, die dem Gas ausgesetzt war. Man stirbt nicht sofort, aber bleibt für den Rest des Lebens behindert." - derstandard.at/2000076017891/Nowitschok-Ein-toedlicher-Neuling-zehnmal-wirksamer-als-VX


Letal hin, letal her, nun warten wir mal ab, wie schwerbehindert Tochter und Vater nun sind.

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon augenzeuge » 24. Mai 2018, 18:19

Spartacus hat geschrieben:Letal hin, letal her, nun warten wir mal ab, wie schwerbehindert Tochter und Vater nun sind.

Sparta


Von Schwerbehinderung ist bei der Tochter nichts zu sehen. Sie gab erst ein Interview.
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon HPA » 24. Mai 2018, 18:29

Spartacus hat geschrieben:Einer der sich auskennt.

Im Jahr 1987 war der Chemiker Andrej Zhelesnjakow bei einem Zwischenfall in einem GosNIIOKhT-Labor einer kleinen Dosis Novichok ausgesetzt. Erst nach zehn Tagen erlangte er wieder das Bewusstsein. Er konnte jedoch nicht mehr gehen, als Dauerfolge litt er unter genereller Schwäche, einer Leberzirrhose, Depressionen und Konzentrationsverlust. Er starb fünf Jahre später. Für den ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal besteht daher keine Hoffnung auf Heilung, sagt Mirsajanow: "Es gibt keine Heilung. Es gibt ein Antidot, aber was macht ein Antidot? Man rettet eine Person kurzfristig, die dem Gas ausgesetzt war. Man stirbt nicht sofort, aber bleibt für den Rest des Lebens behindert." - derstandard.at/2000076017891/Nowitschok-Ein-toedlicher-Neuling-zehnmal-wirksamer-als-VX


Letal hin, letal her, nun warten wir mal ab, wie schwerbehindert Tochter und Vater nun sind.

Sparta


Das war wann? 1987? Wir leben im Jahre 2018! Da ist die Medizin bekanntermaßen ein Stück weiter. Nicht vllt in Russland aber zumindestens im Westen.
Eine einstmals hier schreibende Russlandloverin hat sich ja unlängst auch lieber hierzulande in einem Bundeswehrkrankenhaus behandeln lassen als in ihrem heissgeliebten Russland.
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"Wer seinen Kinderglauben sich bewahrt, in einer reinen, unbefleckten Brust - und gegen das Gelächter einer Welt zu leben wagt, - wie er als Kind geträumt - bis auf den letzten Tag: das ist ein Mann!"(Henning v. Tresckow)

Wenn du lange genug am Fluss sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines Feindes vorbeischwimmen. (Sun Tzu)
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Interessierter » 25. Mai 2018, 09:10

Russia Today will nicht informieren, sondern verunsichern

Russische Medien wie RT und Sputnik setzen nicht auf Berichterstattung, sie machen Propaganda, wie eine neue Studie nachweist

Jetzt befasst sich eine Studie mit RT und Sputnik, die die Osteuropa-Historikerin Susanne Spahn für die Friedrich-Naumann-Stiftung erstellt hat.
Russische Auslandsmedien seien nicht einfach Journalismus, lautet ihre grundlegende Erkenntnis. Sie haben eine politische Mission und verstünden sich als „Waffe wie jede andere“. Diese Worte werden RT-Chefin Margarita Simonjan zugeschrieben. Der Sender verkauft seine Berichterstattung mit den Behauptungen, er sei unabhängig, berichte bewusst über das, was westliche Berichterstattung absichtlich auslasse, und biete „alternative Meinungen“ gegen den Mainstream.

Tatsächlich, weist die Studie nach, stimme von alledem – nichts. RT und Sputnik sind nicht unabhängig, sie werden zu 100 Prozent vom russischen Staat finanziert, zuletzt mit knapp 400 Millionen Euro jährlich. Zum Vergleich: Das ist etwas mehr als der Etat der Deutschen Welle, mit der sich RT gern vergleicht. Die präsentierten Meinungen seien auch nicht „alternativ“ im Sinne einer Gegenöffentlichkeit, sie sind absoluter Mainstream der russischen Staatsmedien.

Bei den Trollen ist es ein wenig anders: Gezielte Tweets von einer Troll-Fabrik in Nishni Nowgorod seien laut Spahn vor allem an AfD-Wähler gegangen. Doch – und auch darin liegen die Grenzen der Studie – über tatsächliche Wirkungen des Informationskrieges gibt es offenbar keine Erkenntnisse.

https://www.tagesspiegel.de/medien/ausl ... 99796.html
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Interessierter » 26. Mai 2018, 10:08

Putin deutet erneuten Wechsel ins Amt des Ministerpräsidenten an

Russlands Präsident kündigt an, nur zwei Amtszeiten zu amtieren. Das bedeutet aber nicht zwingend, dass er sich von der Staatsspitze zurückzieht.

https://www.tagesspiegel.de/politik/rus ... 06222.html

Das ist einfach Volksverdummung. Dieser Typ ist dreist und verlogen, wie er auch gerade wieder beim Thema MH17 bestätigt. Und der " " Gaz - Gerd " kriecht ihm noch hinten rein. Fazit: " Furchendackel " gibts es nicht nur in Foren... [laugh]
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 26. Mai 2018, 15:42

Das war wann? 1987? Wir leben im Jahre 2018!


Höre ihn selbst.

Nichts gelernt und dumm wie Brot, doch man leidet keine Not,
denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon augenzeuge » 28. Mai 2018, 18:22

Warum tun sie das? Russen verhöhnen Gift-Opfer Julia Skripal

Den Anschlag mit dem russischen Nervengift Nowitschok überlebten Julia Skripal (33) und ihr Vater nur knapp. Doch nun giften Russen und pro-russische Nutzer in den sozialen Medien weiter gegen die Tochter des Ex-Doppelagenten.

Seit Kurzem kursiert bei Twitter, VKontakte und Facebook eine fiktive Werbeanzeige, die Julia Skripal vor und nach der Vergiftung zeigt. Sie ist Anzeigen für Kosmetika nachempfunden und bewirbt die Creme „Novichok“ (englische Schreibweise des Nervengifts). Dazu heißt es: „Glaub es einfach! Der Zauber von Novichok“.

https://www.bild.de/politik/ausland/skr ... .bild.html

AZ
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