Europa, Deutschland, die Türkei....und Erdogan

Re: Europa, Deutschland, die Türkei....und Erdogan

Beitragvon Interessierter » 15. Mai 2018, 06:55

Ich hätte beide von der WM ausgeschlossen. Die wussten genau was sie taten.
Wer mit 20 kein Kommunist ist hat kein Herz .Wer mit 30 noch Kommunist ist hat keinen Verstand .
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Re: Europa, Deutschland, die Türkei....und Erdogan

Beitragvon Nov65 » 15. Mai 2018, 18:53

Ich bin wegen der Handlungen der beiden Nationalspieler entrüstet, ebenso aber über die Weichspülerei der DFB-Verantwortlichen. Frage an Löw: Was sollen denn die beiden so vieles für die Integration getan haben? Ihre Anwesenheit im Team allein ist kein herzeigbares Beispiel und das Verweigern des Mitsingens der Nationalhymne ist ein Affront gegen Deutschland! Also ?
Wenn ein Spieler in irgendeiner Mannschaft undiszipliniertes Verhalten zeigt,trinkt, zu spät kommt, beim Training fehlt, wird er vom Trainer ausgebremst. Hier aber wird bemäntelt und herabgespielt, obwohl es in Europa kaum einen vergleichbaren Tyrannen wie Erdogan gibt. Warum werden die beiden nicht aufgefordern, ihre Schmusetat für den Verbrecher Erdogan als unbedachten Fehltritt zu bereuen? Kommen sie dem nach, okay, ran an den Ball. Wenn nicht, abtreten, der nächste gute Spieler ist doch schon da.
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Re: Europa, Deutschland, die Türkei....und Erdogan

Beitragvon AkkuGK1 » 16. Mai 2018, 10:33

schon das nicht mitsingen der Nationalhymne als "NATIONALSPIELER" hätte mit einer Verabschiedung enden müssen.
Zeitreisen scheinen doch möglich zu sein - Stephen Hawking
Warum haben wir dann noch keine Zeitreisenden entdeckt? Vielleicht werden wir den technischen Stand nie erreichen weil die Menschheit vorher ausgestorben ist, oder wieder auf einen vorindustriellen Stand zurückfällt - F.&O.S.
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Re: Europa, Deutschland, die Türkei....und Erdogan

Beitragvon Grenzwolf62 » 16. Mai 2018, 14:22

Auch wenn gleich wieder gegackert wird, vor 40 Jahren hießen deutsche Nationalspieler halt noch Franz, Paul, Uwe und so ähnlich.
Man kann die angebliche Integration herbeten wie man will, hilfsdeutsche Türken singen halt nicht die Hymne weil die Deutschland eigentlich anko..., gut, die Annehmlichkeiten und das hinterhergeschmissene Geld nimmt jeder gerne, ist halt menschlich.
Gerne erinnere mich an Gerald Asamoah, dem komnte man zu 100% abnehmen das er Deutscher ist, ein feiner Kerl.
Sex und Golf können Spaß machen auch wenn man davon nicht viel Ahnung hat.
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Re: Europa, Deutschland, die Türkei....und Erdogan

Beitragvon Ari@D187 » 16. Mai 2018, 19:42

Interessierter hat geschrieben:Ich hätte beide von der WM ausgeschlossen. Die wussten genau was sie taten.

In z.B. Özils Brust schlagen nunmal zwei Herzen. Obwohl er nur die bundesdeutsche Staatsbürgerschaft hat, steht ihm seine Heimat, die Türkei, näher als die Bundesrepublik.
Eine Randerscheinung von Zuwanderung, welche man nicht gut finden, jedoch akzeptieren sollte/muß.

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Re: Europa, Deutschland, die Türkei....und Erdogan

Beitragvon pentium » 16. Mai 2018, 20:01

Ich befürchte immer mehr, diese WW wird unter keinem guten Stern stehen.

Wenn jetzt auch noch die Merkel-Jubelbilder ausfallen...
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Re: Europa, Deutschland, die Türkei....und Erdogan

Beitragvon augenzeuge » 17. Mai 2018, 16:01

pentium hat geschrieben:Ich befürchte immer mehr, diese WW wird unter keinem guten Stern stehen.

Wenn jetzt auch noch die Merkel-Jubelbilder ausfallen...


Das negative Denken muss regional irgendwie unterschiedlich stark verankert sein.... [angst] [flash]

AZ
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Re: Europa, Deutschland, die Türkei....und Erdogan

Beitragvon pentium » 17. Mai 2018, 16:40

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Ich befürchte immer mehr, diese WW wird unter keinem guten Stern stehen.

Wenn jetzt auch noch die Merkel-Jubelbilder ausfallen...


Das negative Denken muss regional irgendwie unterschiedlich stark verankert sein.... [angst] [flash]

AZ


Liegt vielleicht am Karma?

...
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Re: Europa, Deutschland, die Türkei....und Erdogan

Beitragvon Nov65 » 17. Mai 2018, 17:52

Ari@D187 hat geschrieben:
Interessierter hat geschrieben:Ich hätte beide von der WM ausgeschlossen. Die wussten genau was sie taten.

In z.B. Özils Brust schlagen nunmal zwei Herzen. Obwohl er nur die bundesdeutsche Staatsbürgerschaft hat, steht ihm seine Heimat, die Türkei, näher als die Bundesrepublik.
Eine Randerscheinung von Zuwanderung, welche man nicht gut finden, jedoch akzeptieren sollte/muß.

Ari

So locker sollte nicht mit einem Repräsentanten der Bundesrepublik im Nationaltrikot umgegangen werden. Wenn ihm die Türkei näher liegt, steht ihm doch der Wechsel ins Team Erdogans bestimmt offen. Na also.
Der Junge macht das, was ihm viel Kohle beschert: In der Nationalelf Deutschlands steigt sein Marktwert, durch die Bundesliga und die Nationalelf ist er erst das geworden was er heute darstellt.
Warum schüttet man durch das Weichspülen der Fehlhandlung der beiden Kicker noch Öl ins Feuer der Migrationsthematik?
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Re: Europa, Deutschland, die Türkei....und Erdogan

Beitragvon augenzeuge » 19. Mai 2018, 21:04

Treffen mit Steinmeier
Özil sagte demnach bei dem Treffen: "Ich bin hier aufgewachsen und stehe zu meinem Land." Und Gündogan betonte: "Meine Familie stammt aus Dursunbey. Ich bin in Gelsenkirchen geboren. So wie die Heimat meiner Eltern auch ein Stück Heimat für mich ist, so ist Deutschland heute eindeutig mein Land und mein Team." 

https://mobil.n-tv.de/sport/fussball/Oz ... 43117.html
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Re: Europa, Deutschland, die Türkei....und Erdogan

Beitragvon Interessierter » 22. Mai 2018, 07:57

Martenstein über Gündogan und Özil - Integrierte Dummheit

Integration heißt, man lernt eine Sprache, hält sich an die Regeln, respektiert die Sitten der Einheimischen. Özil und Gündogan haben die Regeln gebrochen.

Integration bedeutet nicht, dass man sich in einen hundertprozentigen Einheimischen verwandeln muss. Wer das fordert, fordert etwas Menschenunmögliches. Integration bedeutet, dass man eine Sprache lernt, sich etwas aufbaut, sich an die Regeln hält und die Sitten der Einheimischen respektiert, mehr muss es wirklich nicht sein.

Die deutschen Fußballer Mesut Özil und Ilkay Gündogan, der Recep Tayyip Erdogan „meinen Präsidenten“ nennt, haben allerdings die Regeln gebrochen und ihrem Geburtsland geschadet, dem sie vieles verdanken.

Özil und Gündogan sind durchaus gut integriert. Mit ihrer Dummheit integrieren sie sich bestens in eine lange Liste deutscher Nationalspieler, die ebenfalls dummes Zeug geredet haben.

https://www.tagesspiegel.de/politik/mar ... 87240.html
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Re: Europa, Deutschland, die Türkei....und Erdogan

Beitragvon Ari@D187 » 22. Mai 2018, 19:41

Nov65 hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:
Interessierter hat geschrieben:Ich hätte beide von der WM ausgeschlossen. Die wussten genau was sie taten.

In z.B. Özils Brust schlagen nunmal zwei Herzen. Obwohl er nur die bundesdeutsche Staatsbürgerschaft hat, steht ihm seine Heimat, die Türkei, näher als die Bundesrepublik.
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So locker sollte nicht mit einem Repräsentanten der Bundesrepublik im Nationaltrikot umgegangen werden. Wenn ihm die Türkei näher liegt, steht ihm doch der Wechsel ins Team Erdogans bestimmt offen. Na also.[...]

Mit türkischen Eltern, liegt ihm (bzw. viele hier lebende Türken) die Türkei genauso nahe wie Deutschland. Das ist genauso nachvollziebar wie legitim.

Nov65 hat geschrieben:[...]Warum schüttet man durch das Weichspülen der Fehlhandlung der beiden Kicker noch Öl ins Feuer der Migrationsthematik?
Andreas

Welche Fehlhandlung? Öl ins Feuer der Migrationsthematik giesst man, indem die Sache aufgebauscht wird.

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Re: Europa, Deutschland, die Türkei....und Erdogan

Beitragvon Ari@D187 » 22. Mai 2018, 19:43

Interessierter hat geschrieben:[...]
Integration bedeutet nicht, dass man sich in einen hundertprozentigen Einheimischen verwandeln muss. Wer das fordert, fordert etwas Menschenunmögliches. Integration bedeutet, dass man eine Sprache lernt, sich etwas aufbaut, sich an die Regeln hält und die Sitten der Einheimischen respektiert, mehr muss es wirklich nicht sein.

Die deutschen Fußballer Mesut Özil und Ilkay Gündogan, der Recep Tayyip Erdogan „meinen Präsidenten“ nennt, haben allerdings die Regeln gebrochen und ihrem Geburtsland geschadet, dem sie vieles verdanken.
[...]

Welche Regeln haben die Beiden denn gebrochen?

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Re: Europa, Deutschland, die Türkei....und Erdogan

Beitragvon augenzeuge » 22. Mai 2018, 21:00

Hast du doch zitiert.

Wer hier als Türke wirklich integriert ist, als Nationalspieler eine Vorbildfunktion für Deutschland hat, kann Erdogan nicht seinen Präsidenten nennen. Erkennst du nicht, dass er damit etwas kaputt macht?
AZ
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Re: Europa, Deutschland, die Türkei....und Erdogan

Beitragvon Volker Zottmann » 22. Mai 2018, 21:51

Hallo AZ,
Ich frage mich, wie weit er mit Scheuklappen sehen kann.... [laugh]

Gruß Volker
http://baupionier.zottmann.org/
http://Mein-DDR-Leben.de/

Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
(Volker Zottmann)
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Re: Europa, Deutschland, die Türkei....und Erdogan

Beitragvon Ari@D187 » 22. Mai 2018, 22:22

augenzeuge hat geschrieben:Hast du doch zitiert.

Wer hier als Türke wirklich integriert ist, als Nationalspieler eine Vorbildfunktion für Deutschland hat, kann Erdogan nicht seinen Präsidenten nennen. Erkennst du nicht, dass er damit etwas kaputt macht?
AZ

Dank seiner türkischen Wurzeln kann und darf er das.

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Re: Europa, Deutschland, die Türkei....und Erdogan

Beitragvon augenzeuge » 23. Mai 2018, 07:24

Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Hast du doch zitiert.

Wer hier als Türke wirklich integriert ist, als Nationalspieler eine Vorbildfunktion für Deutschland hat, kann Erdogan nicht seinen Präsidenten nennen. Erkennst du nicht, dass er damit etwas kaputt macht?
AZ

Dank seiner türkischen Wurzeln kann und darf er das.

Ari


Achso, weil seine Eltern Türken sind, darf er so "einen", der tausende Türken ohne Grund einsperrt, seinen Präsidenten nennen? Privat kann er das vielleicht noch tun, aber keinesfalls in seiner Funktion bzw. Rolle als deutscher Nationalspieler. Ari, ich glaube, du hast Fortbildungsbedarf.
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