AfD – Alternative für Deutschland

Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Interessierter » 18. November 2019, 18:39

Wer meint hier noch weiter OT - Beiträge einstellen zu können, ich habe noch austreichend themenbezogene Beiträge vorliegen. Um mal wieder zum Thema zu kommen:

AfD gibt versehentlich zu, rechtsextrem zu sein

Diese Geschichte ist relativ kurz, aber dafür genau so bezeichnend: Wie der Bundestags-Abgeordnete Victor Perli auf Twitter letzte Woche berichtete, wurden im Haushaltsausschuss die Präventionsprogramme gegen Rechtsextremismus besprochen. Laut Perli bezeichnete die AfD-Abgeordnete Malsack-Winkelmann diese als “wirkungslos”. Damit hat sie erst einmal nicht ganz unrecht, aber dazu später mehr. Der Beleg für die Wirkungslosigkeit war überraschend ehrlich: Schließlich habe die AfD ja auch trotz dieser Programme in Sachsen und Thüringen gut abgeschnitten. Huch?

Ja, wirklich, die AfD-Abgeordnete hat versehentlich indirekt damit zugegeben, dass die AfD eine rechtsextreme Partei ist. Es ist nicht das erste Mal, dass die Maske der “Bürgerlichkeit”, die die AfD sich selbst geben will, versehentlich fallen gelassen wurde. Die AfD darf “rechtsextrem” genannt werden (Mehr dazu), als “politischer Arm des Rechtsterrorismus” bezeichnet werden (Mehr dazu), Höcke als “Faschist” (Mehr dazu) und eine Reihe anderer AfD-Politiker als “Neonazis” (Mehr dazu). Und in einem internen Gutachten hat auch die AfD selbst festgestellt, dass sie verfassungsfeindlich ist:

Die AfD hat versehentlich selbst festgestellt, dass sie verfassungsfeindlich ist
Frederik Mallon | 23. September 2019


Die Strategie der Selbstverharmlosung

Die AfD ist rechtsextrem – oder besser: faschistisch – und sie weiß das ganz genau. Eine Partei, in der Faschist Höcke zur “Mitte der Partei” erklärt wird (Mehr dazu), und die in Thüringen jetzt von einem Großteil der NPD-WählerInnen gewählt wurde (Mehr dazu), die Rechtsextreme und Neonazis im Bundestag einstellt (Mehr dazu) und unzählige Kontakte in die auch gewaltbereite rechtsextreme Szene hat (Mehr dazu) kann das nicht nicht selbst wissen.

Doch da die AfD seit circa zwei Jahren keine neue Wähler*innen hinzugewinnen kann (Mehr dazu), versucht sie, sich auch für Menschen ohne rechtsextreme Einstellungen wählbar zu machen, indem sie sich selbst absichtlich verharmlost (Mehr dazu). Dafür bezeichnet sie sich als “bürgerlich”, “konservativ” oder “Partei der Mitte”. Mit den offensichtlich faschistischen Aussagen der Partei konfrontiert, wird geleugnet oder auf vermeintliche Missverständnisse gepocht. Das klappt nicht immer, wie man hier sehen kann:

Wie Jörg Meuthen bei SternTV auseinandergenommen wurde
Frederik Mallon | 27. Oktober 2019


Doch offensichtlich vergessen auch AfD-Abgeordnete manchmal, dass sie eigentlich so tun sollten, als hätten sie nichts mit Neonazis und Rechtsextremismus zu tun und seien gar nicht rechtsextrem.

Programme wirklich kaum wirksam

Aber die AfD-Abgeordnete hat damit natürlich ja Recht: Der Rechtsextremismus ist in Deutschland so erfolgreich wie seit 1945 nicht mehr und die AfD, die wohlgemerkt teilweise bereits vom Verfassungsschutz beobachtet wird, ist ein Anzeichen davon. Das kürzlich verabschiedete Programm der Bundesregierung zur Prävention und Bekämpfung von Rechtsextremismus wird dafür kritisiert, mehr Symbolpolitik zu sein, als echte Veränderung zu bewirken (Mehr dazu).

Es gibt einzelne, sinnvolle Elemente, wie die Tatsache, dass Mitglieder verfassungsfeindlicher Organisationen keinen Waffenschein mehr erhalten werden können, jedoch werden einige Maßnahmen nicht viel weitreichende Wirkung haben, wie eine vage stärkere Bestrafung von Hass und Hetze im Netz. Dass Projekten wie “Demokratie leben” oder “EXIT” doch nicht die Förderung entzogen wird, ist sehr wertvoll und wichtig, jedoch bräuchten gerade Ausssteiger*innen-Programme oder Opferberatung viel mehr Förderung. Und wenn systemische Probleme wie beispielsweise beim NSU ignoriert werden, ist das alles auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

https://www.volksverpetzer.de/social-me ... geordnete/
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Volker Zottmann » 18. November 2019, 20:01

pentium hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Auch noch der Freiherr, ich könnte kotzen bei solchen Vögeln und ihrer großen Fresse.


Was hat der Freiherr jetzt genau mit der AfD zu tun...?

Du solltest den Artikel komplett lesen, er geht auf die Seelenfänger ein.

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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Volker Zottmann » 18. November 2019, 20:03

karnak hat geschrieben:Keine Ahnung, habe ich nur beim Volker gelesen und ich habe einfach was gegen Freiherrn der unterschiedlichen Ausprägung, mag ungerecht sein. [grin]

Jetzt begreife ich erst Deine Abneigung. Meine mütterliche Linie ist voll davon, seit 1098 Jahren, durch Heinrich I verursacht. Sorry! [laugh]

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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon icke46 » 18. November 2019, 20:15

karnak hat geschrieben:Keine Ahnung, habe ich nur beim Volker gelesen und ich habe einfach was gegen Freiherrn der unterschiedlichen Ausprägung, mag ungerecht sein. [grin]


Bloß mal so nebenbei, weil off topic [grins] : Es gab in Düsseldorf einen Freiherrn, der war Straßenbahnfahrer. Gräßlich, dieser Adel, sogar Straßenbahnen reißen sie sich untern Nagel..... [laugh]
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Volker Zottmann » 18. November 2019, 20:22

Ein Ur- oder Ururgroßvater von mir, selbst auch Freiherr Edler von... , war bei der kaiserlichen Telegraphenanstalt. Noch Fragen? Verarmter Landadel.

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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Ari@D187 » 18. November 2019, 20:23

Für einige wäre es sicher die Höchststrafe gewesen, auf einem Zerstörer "Rommel", unter dem Kommandanten Georg Freiherr von Maltzan, zur See zu fahren. [grins]

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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon icke46 » 18. November 2019, 20:29

Ari@D187 hat geschrieben:Für einige wäre es sicher die Höchststrafe gewesen, auf einem Zerstörer "Rommel", unter dem Kommandanten Georg Freiherr von Maltzan, zur See zu fahren. [grins]

Ari


Wäre ja mal interessant, ob der ein Verwandter von Maria Gräfin von Maltzan war - eine ganz tolle Frau, die ihr Leben lang ihren Mann gestanden hat. Ich habe sie immer gerne gesehen, wenn sie in Talkshows auftrat [super] .
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon pentium » 18. November 2019, 20:34

icke46 hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:Für einige wäre es sicher die Höchststrafe gewesen, auf einem Zerstörer "Rommel", unter dem Kommandanten Georg Freiherr von Maltzan, zur See zu fahren. [grins]

Ari


Wäre ja mal interessant, ob der ein Verwandter von Maria Gräfin von Maltzan war - eine ganz tolle Frau, die ihr Leben lang ihren Mann gestanden hat. Ich habe sie immer gerne gesehen, wenn sie in Talkshows auftrat [super] .


Irgendwie ist man Verwandt
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon HPA » 18. November 2019, 20:56

icke46 hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Keine Ahnung, habe ich nur beim Volker gelesen und ich habe einfach was gegen Freiherrn der unterschiedlichen Ausprägung, mag ungerecht sein. [grin]


Bloß mal so nebenbei, weil off topic [grins] : Es gab in Düsseldorf einen Freiherrn, der war Straßenbahnfahrer. Gräßlich, dieser Adel, sogar Straßenbahnen reißen sie sich untern Nagel..... [laugh]


Soll vorkommen. Sogar bei Angehörigen des einstigen Hochadels.

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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon karnak » 19. November 2019, 07:21

[grin] Ich sag mal so, von den Straßenbahnfahrern mal abgesehen , beim Unglück über die Menschheit bringen war der Adel ziemlich lange und überproportional vertreten, der Leibeigene, Bauer, Prolet eher weniger. Und deswegen habe ich gegenüber der erstgenannten Klientel gewisse Vorurteile, besonders wenn herausgekehrt wird wie fleißig, edel und clever sie schon immer waren. So gut wie nichts davon stimmt, sie waren über Generationen clever genug sich über alle möglichen Wege einen unangemessenen Anteil am gesellschaftlichen Reichtum unter den Nagel zu reißen, dass ist alles und der schnöde Anfang von allem. Wenn sie dann Straßenbahn fahren verzeihe ich ihnen ihren Titel. [hallo]
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon icke46 » 19. November 2019, 07:43

Prinzipiell hast Du mit Deinen Argumenten recht - nur finde ich es fatal, wenn man Personen einzig und allein wegen ihres Namens charakterisiert - ob die
Person nun ein "von" im Namen trägt. kein "von" im Namen hat, aber Schnitzler heisst (Tochter von Karl-Eduard, aber nichtsdestotrotz eine gute Schauspielerin),
und so weiter - je länger ich nachdenke, desto mehr Namen fallen mir ein [flash] ....
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon karnak » 19. November 2019, 08:14

[flash] Ich habe gar nichts gegen jemanden, schon gar nicht wegen seinem Namen, dafür kann er ja nichts. Ich habe nur etwas gegen eine gewisse Darstellung bestimmter Gesellschaftsgruppen. Mich regt es schon auf wenn in irgendeinem Museum erzählt wird der Großherzog StrullerMann der V. hat das wunderschöne Schloß errichtet. Nichts hat er, er hat im gut geheizten Salon das Zimmermädchen genagelt und ein paar Idioten haben für wenig Geld ihm in der Zeit die Bude hochgezogen.
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Kumpel » 19. November 2019, 08:30

karnak hat geschrieben: Nichts hat er, er hat im gut geheizten Salon das Zimmermädchen genagelt und ein paar Idioten haben für wenig Geld ihm in der Zeit die Bude hochgezogen.


Na ja , da unterscheidete sich mancher Salonrevolutionär nicht wirklich, die haben nebenbei noch ganze Gesellschaften deformiert und hunderttausende Leute umlegen lassen.
Ich fürchte ''dein'' Che Guevara hätte dir erst mal eine Kugel in die Birne gejagt wenn du ihm im Urwald von Bolivien begegnet wärst.
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon icke46 » 19. November 2019, 08:39

Kumpel hat geschrieben:
karnak hat geschrieben: Nichts hat er, er hat im gut geheizten Salon das Zimmermädchen genagelt und ein paar Idioten haben für wenig Geld ihm in der Zeit die Bude hochgezogen.


Na ja , da unterscheidete sich mancher Salonrevolutionär nicht wirklich, die haben nebenbei noch ganze Gesellschaften deformiert und hunderttausende Leute umlegen lassen.
Ich fürchte ''dein'' Che Guevara hätte dir erst mal eine Kugel in die Birne gejagt wenn du ihm im Urwald von Bolivien begegnet wärst.


Naja, nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Ich kann mich an kein Geschichtsbuch erinnern, in dem Che Guevara als Erbauer von Schlössern genannt wird - dass war ja der Dreh- und Angelpunt von karnaks Argumentation. Zum Beispiel Schloss Wilhelmshöhe in Kassel, dass nach üblicher Lesart von Landgraf Wilhelm I. von Hessen-Kassel erbaut wurde. Ich bezweifle mal, dass der jemals einen einzigen Stein des Schlosses selber gesetzt hat - dafür hat er zur Finanzierung seine "Landeskinder" als Soldaten an fremde Mächte verkauft.

Davon mal abgesehen ist Wilhelmshöhe einen Besuch wert - nicht umsonst wird der Park dort als schönster Bergpark Europas bezeichnet.
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Volker Zottmann » 19. November 2019, 09:46

Ach, des Karnaks Weltsichten sind doch unterhaltsam. [flash]
Barbara Schnitzler ist also offenbar nur ne gute Schauspielerin, weil sie das VON nicht trägt.
Und mein Opa, nannte sich nie Freiherr, wurde auch nie mit Baron angesprochen, obwohl er in der Familienfolge einer war. Deshalb sicher war er bei den Rotfrontkämpfern und später bei der Stasi gut gelitten. Er hat sein "Schloss" übrigens auf einer Anhöhe im eigenen Garten gebaut. Aber jeden Stein selbst hochgetragen, über etliche Jahre.
Deine Verallgemeinerungen sind so "richtig treffend", wie die Geschichtsschreibung in der DDR.

Gruß Volker
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon karnak » 19. November 2019, 10:50

Brauchen wir gar nicht zu reden, eine absolute Mehrheit der Hochwohlgeborenen und nebenbei auch noch erwähnt eine Mehrheit des Klerus der christlichen Kirchen hat über Jahrhunderte Schaden und Unglück im gigantischen Maßstab über die Menschheit gebracht gegen den der Schaden der Diktaturen des vermeintlichen Kommunismus FAST schon zu vernachlässigen ist. Ich will das den heute lebenden hohen Herrschaften gar nicht anrechnen, genauso wie man heutigen Linken die Vergangenheit ihrer " Bewegung " nicht anrechnen sollte, aber man sollte es benennen und wenn es geht nicht nur in die Richtung die man selbst für die " unsympathischere" hält.
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon zonenhasser » 19. November 2019, 11:57

karnak hat geschrieben: Mich regt es schon auf wenn in irgendeinem Museum erzählt wird der Großherzog StrullerMann der V. hat das wunderschöne Schloß errichtet. Nichts hat er, er hat im gut geheizten Salon das Zimmermädchen genagelt und ein paar Idioten haben für wenig Geld ihm in der Zeit die Bude hochgezogen.

Da rege ich mich nicht auf - das sind eingefahrene Redewendungen; jeder weiß doch wie es wirklich war. Gibt es heute noch, wenn der Stadtführer erklärt, Sir Norman Foster hat die Reichstagskuppel gebaut.
Die “Rote Fahne” schrieb noch “wir werden siegen”, da hatte ich mein Geld schon in der Schweiz.
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Interessierter » 19. November 2019, 13:43

Nach fast 20 OT Beiträgen und das auch noch unter Beteiligung von 2 Teammitgliedern, erlaube ich mir nachstehend mal wieder einen threadbezogenen Beitrag einzustellen. Wer weiter über den Adel diskutieren möchte, könnte ja auch einen entsprechenden Thread eröffnen und die hiesigen OT - Beiträge dort einstellen?

AfD-Parteitag: Kritik an Ausschlussverfahren


102 Seiten umfasst das Antragsbuch, das Ende des Monats beim Bundesparteitag der AfD in Braunschweig auf den Tischen der Delegierten liegen wird. Der rechte Flügel übt Kritik am Parteivorstand und an der Unvereinbarkeitsliste.


Die 102 Seiten vermitteln abseits satzungsrechtlicher Formalien einen Eindruck, mit welchen Problemen sich die Partei aktuell herumquält. Da geht es um die Abgrenzung nach noch weiter rechts, die manchen zu schroff erscheint. Andere stoßen sich an den Ausschlussverfahren, die sich vornehmlich gegen das rechtere Lager der AfD richten. Wieder andere wollen verhindern, dass zwischenzeitlich ausgetretene (Ex-)Anhänger von AfD-Mitbegründer Bernd Lucke wieder in die Partei aufgenommen werden. Kritik wird an der Verschiebung des „Sozialparteitags“ geübt. Einige Mitglieder wollen, dass Funktionäre finanziell bluten sollen, wenn wegen ihres Umgangs mit fragwürdigen Spenden der AfD ein finanzieller Schaden entsteht.

Unterstützung für „Identitäre“

Derart kontrovers diskutiert werden dürfte unter anderem ein Antrag, der die „Identitäre Bewegung“ aus der Unvereinbarkeitsliste der Partei gestrichen sehen will. „Die Identitäre Bewegung Deutschlands besteht aus vielen jungen Patrioten, die sich, genau wie die AfD aus Sorge vor der Zukunft Deutschlands gegründet hat“, schreiben die Antragsteller. Die Beobachtung der IB durch den „sog. Verfassungsschutz“ sei rein willkürlich. Sie sei niemals gewalttätig gewesen und dürfe nicht „stigmatisiert“ werden, solange sie weiterhin friedlich ihre politischen Botschaften transportiere.

Unvereinbarkeitsliste umstritten

Noch weiter gehen die Autoren eines anderen Antrags. Sie wollen die Unvereinbarkeitsliste gleich komplett streichen. Sie sei „ein Satzungs-Relikt aus der Lucke-Zeit“. Durch ihre bloße Existenz habe sie zu vielen Streitigkeiten in der Partei geführt. „Durch unausgegorene, viel zu schnell beantragte und letztlich erfolglose Parteiausschlussverfahren mit Berufung auf diesen Satzungspassus kam es zu starken Verwerfungen in der Partei, die uns immer noch lähmen.“ Es habe „vielen unserer Wähler vor den Kopf gestoßen, dass gewaltfreie, patriotische Organisationen von ,der AfD' als ,extremistisch' gelistet werden, nur weil sie dem Mainstream, dem sog. ,Verfassungsschutz' und dem Zeitgeist nicht entsprechen“. Auch den gewünschten Erfolg in den Medien habe die Unvereinbarkeitsliste niemals gebracht. Die AfD solle selbstbewusst genug sein, sie abzuschaffen, empfehlen die Antragsteller: „Letztlich würde es dem inneren Frieden nutzen.“

Der vollständige Beitrag hier:
https://www.bnr.de/artikel/hintergrund/ ... sverfahren
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 19. November 2019, 17:40

AfD-Delegation in Syrien zu Gesprächen mit Assad-Regierung

Für einen einwöchigen Besuch sind AfD-Politiker derzeit in Syrien. Geplant ist auch ein Gespräch mit Vertretern der Assad-Regierung. Die Bundesregierung hatte schon die erste Reise vor anderthalb Jahren scharf kritisiert.


„Wer dieses Regime hofiert, der disqualifiziert sich selbst“, hatte Regierungssprecher Steffen Seibert seinerzeit gesagt.


Ein Wiederaufbauprozess in den vom Krieg zerstörten Gebieten Syriens sei im deutschen Interesse, erklärte die AfD-Fraktion am Dienstag.

Mal sehen, woher man das Geld nehmen will. Am besten erst mal von den AfD Wählern. [grins]

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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Interessierter » 20. November 2019, 08:55

Internes Strategiepapier - Warum die AfD vom „Marsch durch die Organisationen“ träumt

Die AfD fürchtet, sie habe ein Plateau erreicht - dabei will sie „Volkspartei“ werden. Die neue Strategie der Rechtspopulisten orientiert sich an den 68ern.

Die Führungsspitze der AfD treibt schon länger die Frage um, wie die Partei wieder wachsen kann. Führende Funktionäre glauben, dass die Partei ein Plateau erreicht hat. Im Osten auf hohem Niveau, in bundesweiten Umfragen bei 13 bis 15 Prozent und im Westen niedriger. In NRW, dem bevölkerungsreichsten Bundesland, kommt sie derzeit nur noch auf sieben Prozent. Davon lenkten die Erfolge im Osten ab, doch nun drängt die Frage bei den Rechtspopulisten wieder in den Mittelpunkt.

Dem Tagesspiegel liegt ein internes Strategiepapier des AfD-Bundesvorstandes vor, das zeigt, wie die Partei versuchen könnte voranzukommen. Der hochtrabende Titel: „Strategie 2019 bis 2025: Die AfD auf dem Weg zur Volkspartei“. Verfasst hat das 72-seitige Dokument zu einem Großteil der AfD-Parteivize und Berliner Landeschef Georg Pazderski. Beschlossen hat es der AfD-Bundesvorstand diesen Sommer mit deutlicher Mehrheit – auch wenn damals einige Vorstandsmitglieder bezweifelten, dass es sinnvoll ist, eine Strategie bis so weit in die Zukunft festzulegen. Mittlerweile sind einige Punkte in der Umsetzung.

„Rhetorische Querschläger, Hasstiraden und sinnlose Provokationen“

„Wir haben einen Wählerdeckel, eine gläserne Decke – und müssen überlegen, wie wir die durchstoßen können“, sagt Georg Pazderski auf Nachfrage zu dem Papier. Als eine zentrale Schwäche der AfD wird in dem Dokument das eigene Image benannt. Unter Wählern sei die Ansicht weitverbreitet, „dass sich die AfD nicht ausreichend vom rechten politischen Rand abgrenzt.“ Dass das mit dem Verhalten der AfD zusammenhängt, muss das Papier einräumen. Zu der Wahrnehmung trügen „unbedachte, missverständliche und ambivalente, teils aber auch bewusst platzierte Äußerungen“ bei, die die AfD in die negativen Schlagzeilen brächten. Äußerungen zur deutschen Geschichte, über Minderheiten oder politische Gegner müssten sorgsam abgewogen werden. „Rhetorische Querschläger, Hasstiraden und sinnlose Provokationen“ passten nicht zum Ziel der AfD, Volkspartei zu werden.

Weiterhin erforderlich seien dagegen gut durchdachte und strategisch geplante Provokationen. Das erinnert an ein Strategiepapier, das Pazderski 2016 im Hinblick auf die Bundestagswahl verfasst hatte. Darin hieß es: Mit „sorgfältig geplanten Provokationen“ wolle man die anderen Parteien zu nervösen und unfairen Reaktionen verleiten.

Kleingärten, Handwerkskammern, Bürgergruppen

Ansetzen will die AfD bei der Verankerung in der Gesellschaft. „Ähnlich wie es der 68er-Bewegung um einen ,Marsch durch die Institutionen‘ ging, muss es auch der AfD um den ,Marsch durch die Organisationen‘ gehen“, heißt es in dem Papier. Infrage kämen Organisationen mit einer bundesweiten Reichweite und hoher Mitgliederzahl, soweit sie politisch nicht zu weit links stünden, sowie kleinere Organisationen mit einem Thema, das besonders AfD-affin sei. Man müsse gezielt Mitglieder werben, die sich erfolgreich in der Bürgergesellschaft engagierten. Um in Städten stärker zu werden, müsse die AfD präsent sein in den Organisationen, die „eine Großstadt zusammenhalten, von den Kleingärten über die Handwerkskammern bis zu Bürgergruppen gegen die Verwahrlosung von Stadtteilen und Sportvereinen“.

Bekannt sind ähnliche Strategien von der NPD, die etwa versuchte, Sportvereine, die Freiwillige Feuerwehr oder das Technische Hilfswerk zu unterlaufen. Bekannt sind ähnliche Strategien von der NPD, die etwa versuchte, Sportvereine, die Freiwillige Feuerwehr oder das Technische Hilfswerk zu unterlaufen.

Der vollständige Beitrag hier:
https://www.tagesspiegel.de/politik/int ... 46594.html
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon HPA » 21. November 2019, 15:46

Aus einem Kommentar:

. wofür eine (AfD-Sprech:) "Alt- und Systempartei" Jahrzehnte brauchte, schafft eine AfD in 5 Jahren: Filz, Korruption, schwarze Kassen, im Allgemeinen Verstöße gegen Partei- und allgemein geltende Gesetze. Ist schon ein Kunststück dieser Alternative, die "aufräumen" will.


Schwere Vorwürfe
AfD-Gutachter empfiehlt Absetzung des Vorstands im Saarland
Seit Jahren gibt es in der AfD Probleme mit dem Landesverband Saar. Nun liegt ein internes Gutachten vor. Folgt ihm die Parteispitze, müsste der gesamte Landesvorstand gehen.

Wahlmanipulationen, großzügiger Umgang mit Parteigeldern, Verstöße gegen das Parteiengesetz - im Vorstand des AfD-Landesverbands Saar sollen unhaltbare Zustände herrschen. Zu diesem Schluss kommt zumindest ein internes Gutachten, angefertigt im Auftrag des AfD-Bundesvorstands.

https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... 97546.html
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 21. November 2019, 18:52

CDU und FDP lehnen erneutes Höcke-Angebot ab
Es ist ein vergiftetes Angebot ohne Aussicht auf Erfolg: Erneut versucht Thüringens AfD-Chef Björn Höcke, CDU und FDP zur Zusammenarbeit zu bewegen - indem er seinen möglichen Rückzug ins Spiel bringt.

https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... 97457.html

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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Sperrbrecher » 21. November 2019, 20:51

„Wer dieses Regime hofiert, der disqualifiziert sich selbst“, hatte Regierungssprecher Steffen Seibert seinerzeit gesagt.

Dabei hat der Herr Seibert wohl geflissentlich übersehen, dass Assad von
der Bevölkerung in Syrien gewählt wurde.
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon AkkuGK1 » 21. November 2019, 20:56

Ja genau wie der Erich Honecker...
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 22. November 2019, 07:30

Sperrbrecher hat geschrieben:
„Wer dieses Regime hofiert, der disqualifiziert sich selbst“, hatte Regierungssprecher Steffen Seibert seinerzeit gesagt.

Dabei hat der Herr Seibert wohl geflissentlich übersehen, dass Assad von
der Bevölkerung in Syrien gewählt wurde.


Du bist doch sonst so feinfühlig, und hier übersiehst du die Mörderbande? Vielleicht glaubst du ja auch, dass die Flüchtlinge aus Syrien Assad gewählt haben.

Das die AfD es jetzt als wichtiger ansieht, diesem Mörder den Hof zu machen, als sich hier um ihre Wahlkreise zu kümmern, sagt alles.
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon AkkuGK1 » 22. November 2019, 08:31

Also ich kann Sperrbrechers Gedankenwelt überhaupt nicht nachvollziehen, Ehefrau aus Sri Lanka, selbst jüdischen Glaubens? und dann rechte Tendenzen?
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Interessierter » 22. November 2019, 13:23

Schon 2017 fragte man sich

Wie rechtsextrem ist die AfD?

Lange Zeit machte sich die AfD die Mühe, die Fassade einer bürgerlichen Partei zu wahren und galt lediglich als rechtspopulistisch. Das hat sich offenbar in den letzten Monaten geändert. An ausgewählten Beispielen zeigen wir, dass die AfD zunehmend zu einer rechtsextremen Partei wird.

Die AfD ist nicht rechtsextrem. Oder? Rechtsextrem sind jedenfalls die politische Herkunft sowie die Handlungen einiger AfD-Mitglieder in ganz Deutschland. Auch für AfD-Chefin Frauke Petry steht fest, dass es in ihrer Partei Rechtsextreme gibt. Das gestand sie im August 2017 in der ARD-Sendung „Frag selbst!“ ein. „Gibt es Rechtsextreme in der AfD?“, wurde sie von der Journalistin Tina Hassel gefragt. Petry erwiderte: „Vereinzelt.“

Björn Höckes entgrenzte Hetze und Alexander Gaulands provokanten Aussage sind mehr als strategisch. Die Partei galt zunächst als rechtspopulistisch – , doch mittlerweile zeigen vielfältige Ausfälle, dass rechtsextremes Gedankengut in den Reihen der AfD ziemlich verbreitet und akzeptiert scheint.

Selbst Tabubrüche, wie sie sonst eher von klassischen Neonazis kommen, werden verharmlost und als Teil der „Meinungsfreiheit“ abgetan. Entgleisungen von Parteimitgliedern gehören zum Kalkül der AfD im Kampf um öffentliche Aufmerksamkeit. Zugleich aber zielt die AfD durch die Akzeptanz von rechtsextremen Äußerungen ganz offensichtlich auch auf eine Verrohung der öffentlichen Debatte.


Aber lassen wir Fakten sprechen: Hier eine Zusammenstellung prägnanter Beispiele von Rechtsextremismus in der AfD der letzten Monate – thematisch geordnet.

Diese Zusammenstellung findet man hier:
https://www.belltower.news/wie-rechtsex ... afd-45282/
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon HPA » 23. November 2019, 02:09

augenzeuge hat geschrieben:
Sperrbrecher hat geschrieben:
„Wer dieses Regime hofiert, der disqualifiziert sich selbst“, hatte Regierungssprecher Steffen Seibert seinerzeit gesagt.

Dabei hat der Herr Seibert wohl geflissentlich übersehen, dass Assad von
der Bevölkerung in Syrien gewählt wurde.


Du bist doch sonst so feinfühlig, und hier übersiehst du die Mörderbande? Vielleicht glaubst du ja auch, dass die Flüchtlinge aus Syrien Assad gewählt haben.

Das die AfD es jetzt als wichtiger ansieht, diesem Mörder den Hof zu machen, als sich hier um ihre Wahlkreise zu kümmern, sagt alles.
AZ


Passend dazu:

Angehörige von Syriens Machthaber

Assad-Familie soll sich in Spanien wegen Geldwäsche verantworten

Der ehemalige syrische Vizepräsident Rifaat al-Assad ist in das Visier spanischer Ermittler geraten: Zusammen mit weiteren Angehörigen des Machthaber-Clans soll er viele Millionen Euro unterschlagen haben.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/ ... 97897.html

Sehr treffend auch ein Kommentar:

Die Mafia-Regierungen in Moskau unter Putin, Erdogan, Assad, Kadyrow, LePen (in Wartestellung) und wie sie alle heißen, sind die eigentliche Triebfeder von Massakern und Terror auf der Welt. Und es gibt sogar Deutsche die der Meinung sind, dass Assad der rechtmässige Herrscher in Syrien sei und ordnungsgemäß gewählt wurde. Vor allem Linke, die ja angeblich die Fa(c)kel des Humanismus tragen.
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Interessierter » 23. November 2019, 09:35

Von AfD-Abgeordnetem mitfinanziertes Grabmal - Polen empört über Gedenkstein für Freikorpskämpfer

Im polnischen Oberschlesien ist mithilfe eines AfD-Bundestagsabgeordneten ein Gedenkstein für deutsche Soldaten und Freikorpskämpfer aufgestellt worden. Nun lässt Polen den Vorgang offiziell untersuchen.

Der Vorgang klingt unglaublich. Doch der Gedenkstein auf dem Friedhof im polnischen Bytom steht seit Kurzem tatsächlich dort. Er trägt eine deutsche Inschrift: "Zum Gedenken an die gefallenen deutschen Soldaten im 1. und 2. Weltkrieg, an die Selbstschutz- und Freikorpskämpfer und an die ermordeten und unterdrückten Ostdeutschen."

Mittlerweile ist der Stein, offenbar von Anhängern der polnischen rechtsextremen Szene, beschmiert worden. Darauf steht das Zeichen der rassistischen "White Pride" und auf Deutsch "Raus" und darunter "Szwaby", was umgangssprachlich im Polnischen eine abwertende Bezeichnung für Deutsche ist.

Mitfinanziert hat den Gedenkstein in Oberschlesien der AfD-Bundestagsabgeordnete Stephan Protschka, der dessen Einweihung zum deutschen Volkstrauertag am vergangenen Sonntag auf seiner Facebook-Seite stolz verkündete, selbst aber nicht dabei war.

Der bayerische Politiker - er ist auch Beisitzer im AfD-Bundesvorstand - ist nicht der einzige Förderer, der auf dem Stein erwähnt wird. Mit dabei sind unter anderem der AfD-Nachwuchs "Junge Alternative" aus Berlin, die vom Verfassungsschutz beobachtete Burschenschaft "Markomannia Wien zu Deggendorf" sowie weitere Personen. Auffällig ist auch eine Zeile, die auf dem Stein beseitigt wurde - eine Inschrift der "Jungen Nationalisten", des Nachwuchses der rechtsextremen NPD.


https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... 97611.html
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Interessierter » 26. November 2019, 11:49

AfD-Parteitag soll Haltung zu Identitären klären

Beim AfD-Parteitag werden die Spitzenposten neu besetzt. Gauland hält sich eine Kandidatur als Vorsitzender noch offen. Als möglicher Nachfolger gilt Chrupalla aus Sachsen. Doch auch das Verhältnis der AfD zu den Identitären wird in Braunschweig wohl Thema sein.

Berlin (dpa) - Die AfD soll nach dem Wunsch einiger Mitglieder auf ihrem Bundesparteitag entscheiden, ob Anhänger der Identitären Bewegung künftig in die Partei aufgenommen werden dürfen.

Das steht in einem Antrag für den Parteitag in Braunschweig am 30. November, der nach Angaben aus Parteikreisen unter anderem von Landtagsabgeordneten aus Baden-Württemberg unterstützt wird.

Darin heißt es: "Die Identitäre Bewegung Deutschlands besteht aus vielen jungen Patrioten, die sich, genau wie die AfD aus Sorge vor der Zukunft Deutschlands gegründet hat." Die Bewegung müsse daher von der sogenannten Unvereinbarkeitsliste der Partei gestrichen werden. Derzeit gilt: Wer den Identitären, der NPD oder anderen Gruppierungen, die auf dieser Liste stehen, angehört hat, darf nicht Mitglied der AfD sein.

Ein zweiter Antrag sieht gleich die Abschaffung der ganzen Liste vor. "Ich hielte das für einen Fehler", sagte Parteivize Georg Pazderski auf Anfrage. Die Liste habe sich bewährt. Die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst erklärte: "Ich glaube, das ist nicht mehrheitsfähig."

Im Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2018 wird die Identitäre Bewegung (IBD) als "Verdachtsfall" geführt. Im vergangenen Juli teilte das Bundesamt für Verfassungsschutz dann mit, es stufe die Identitären inzwischen als "gesichert rechtsextremistische Bestrebung gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung" ein. Dazu ist noch ein Rechtsstreit zwischen der Behörde und der Bewegung anhängig.

Die IBD warnt unter anderem vor einem "Bevölkerungsaustausch" in Europa. Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang sagte im vergangenen Juli, die IBD-Anhänger "reden von Überfremdung, erhöhen ihre eigene Identität, um andere abzuwerten, und schüren gezielt Feindbilder".


https://www.fr.de/politik/afd-soll-halt ... 37641.html
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