AfD – Alternative für Deutschland

Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 12. September 2018, 15:00

Ok, es sind mir auch zu viele. Tun wir was dagegen. [wink]

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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Interessierter » 12. September 2018, 16:05

Wer wie Gauland so etwas absondert, millionen Kriegsopfer und millionen in Konzentrationslagern ermordete Menschen verhöhnt, der gehört auf diesen fiktiven Misthaufen der Geschichte, den es ja real gar nicht gibt.

Wie HPA schon richtig schrieb: Pure Heuchelei und schon wieder der üblich Hang zur Opferrolle.

Mir würden da noch reichlich andere, derartige Figuren mit rechtem oder rechtsextremen Gedankengut und einem gestörten Verhältnis zur Wahrheit einfallen, deren Denk- und Verhaltensweisen, wenig mit Demokratie und Anstand zu tun haben.
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Interessierter » 13. September 2018, 13:46

Maaßen soll unveröffentlichte Informationen an AfD gegeben haben

Ein AfD-Politiker behauptet, von Geheimdienst-Chef Maaßen Zahlen aus dem Verfassungsschutzbericht bekommen zu haben - vor dessen Publikation.

Laut Recherchen des ARD-Magazins "Kontraste" soll Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen Informationen aus dem Verfassungsschutzbericht 2017 bereits Wochen vor der Veröffentlichung an die AfD-Bundestagsfraktion weiter gegeben haben. Gegenüber "Kontraste" bestätigte der AfD-Politiker Stephan Brandner, dass Maaßen ihm bei einem persönlichen Treffen am 13. Juni 2018 Zahlen aus dem Verfassungsschutzbericht" genannt habe, der "noch nicht veröffentlicht" gewesen sei. "Wir haben uns da über verschiedene Zahlen unterhalten, die da drinstehen", so Brandner. Dabei sei es um die Zahl islamistischer Gefährder und den Haushalt des Verfassungsschutzes gegangen.

Der Termin lag etwa fünf Wochen vor der Veröffentlichung des Verfassungsschutzberichts.

https://www.tagesspiegel.de/politik/ver ... 62494.html
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon AkkuGK1 » 13. September 2018, 19:20

na dann war er mal Chef...
Ich bin zu schön, als das man auf mich wütend sein könnte!*

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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon steffen52 » 13. September 2018, 19:22

AkkuGK1 hat geschrieben:na dann war er mal Chef...

Sagt Dir das Deine Glaskugel oder wie? [ich auch]
Gruß steffen52
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon pentium » 13. September 2018, 19:29

Dass Parteien oder Fraktionen aus Sicherheitskreisen vorab Informationen aus Verfassungsschutzberichten erhalten, ist nicht unüblich. Auch wenn ein solcher Bericht noch nicht veröffentlicht ist, ist er kein Geheimdokument. Auch als schutzbedürftig eingestufte Informationen können weitergegeben werden, wenn sich die Behördenleitung entscheidet, den Geheimschutz zu entfernen.

Ein Unions-Innenpolitiker bezeichnete Maaßens Vorgehen als "üblich und zulässig". Aus der SPD-Fraktion hieß es dagegen, man habe noch nicht erlebt, dass Zahlen des Verfassungsschutzes vorab zur Kenntnis gegeben wurden.
https://www.zeit.de/politik/deutschland ... behandlung


Die Union sagt das, die SPD was anderes...
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Grenzwolf62 » 13. September 2018, 19:33

Der soll nun weg, egal wie, da wird nun alles ausgegraben und wenn es der größte Unsinn ist.
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 13. September 2018, 21:39

Grenzwolf62 hat geschrieben:Der soll nun weg, egal wie, da wird nun alles ausgegraben und wenn es der größte Unsinn ist.


Wie oft traf sich der eigentlich mit Vertretern der anderen Parteien? Bisher weiß ich nur von diversen AfD Treffen?

Nun sind die ihm zu nahe gekommen, haben ihn operativ rumgedreht und instrumentalisiert. Was er eigentlich mit denen tun wollte. Um Gottes Willen. Vielleicht war er auf dem besten Weg den Kretschmer abzulösen. Den hätte man doch gut als Neuanfang verkaufen können. [angst]

Nee, ab auf den Kompost des Bundestages, die Neutralisation. Dann kann er sich nochmal bewerben. Als was auch immer. [grins]

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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Grenzwolf62 » 14. September 2018, 05:46

Wie oft der sich dienstlich mit Vertretern anderer Parteien getroffen hat, ist medial halt uninteressant und darum weiß man es nicht, man kann annehmen mit vielen.
Gehört wohl einfach zu seinem Job.
Wobei dabei wohl auch eine Rolle spielt das die AfD mit so vielen Abgeordneten im BT sitzt das es sogar zur Oppositionsführerschaft reicht.
"Führerschaft" bitte nicht falsch interpretieren.
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 14. September 2018, 08:53

Jetzt reicht es sogar Seehofer.....

Ok, mancher braucht etwas länger.

Häufig wird seiner Partei eine Annäherung an AfD-Themen nachgesagt. Nachdem die AfD nun Bundespräsident Steinmeier attackiert, äußert sich CSU-Chef und Bundesinnenminister Seehofer ungewohnt heftig zu deren Gebaren im Bundestag.

Seehofer nannte den Vorstoß der AfD-Fraktion vom Dienstag einen schäbigen "Frontalangriff". Die AfD wollte über den Haushalt des Bundespräsidenten diskutieren, weil bei einem Konzert gegen Rassismus in Chemnitz, für das Steinmeier geworben hatte, auf der Bühne gewaltverherrlichende Texte gesungen worden seien. "Das ist für unseren Staat hochgefährlich" und müsse scharf verurteilt werden, sagte Seehofer. "Ich kann mich nicht im Bundestag hinstellen und wie auf dem Jahrmarkt den Bundespräsidenten abkanzeln."

Die AfD habe sich in den vergangenen Jahren radikalisiert, sagte Seehofer. "Die sind auf der Welle, auf der sie schwimmen, einfach übermütig geworden und haben auch dadurch die Maske fallen lassen. So ist es auch leichter möglich, sie zu stellen, als wenn sie den Biedermann spielt." Seehofer sagte: "Mich erschreckt an der AfD dieses kollektive Ausmaß an Emotionalität, diese Wutausbrüche - selbst bei Geschäftsordnungsdebatten. Als ginge es jetzt um die Auflösung der Bundesrepublik Deutschland." Er fügte hinzu: "So kann man nicht miteinander umgehen, auch dann nicht wenn man in der Opposition ist."


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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Interessierter » 15. September 2018, 10:29

AfD: Alter Streit über Pegida - neue Angst vor Beobachtung

Stärke demonstrieren wollte die AfD in Chemnitz. Ergebnis war: eine neuerliche Auseinandersetzung über die Nähe zu anderen rechten Gruppen und die intensive Diskussion über die Frage, wann die Partei ein Fall für den Verfassungsschutz wird.

Der 1. September 2018 in Chemnitz hätte für die Riege rund um AfD-Rechtsaußen Björn Höcke ein guter Tag werden können. An die 8000 Menschen standen samstagnachmittags auf der Straße, als der „Schweigemarsch“ starten sollte, zu dem Thüringens AfD-Chef mit seinen Kollegen aus Sachsen und Brandenburg, Jörg Urban und Andreas Kalbitz, aufgerufen hatte. Nie zuvor brachte die Partei so viele Menschen auf die Beine, auch nicht bei ihren zentralen und monatelang beworbenen Demonstrationen in Berlin.

Es fehlten fast nur die, mit denen man ohnehin nicht gerechnet hatte. Der Berliner Landeschef Georg Pazderski etwa. „Solange bei Pegida ein Gewohnheitsverbrecher eine führende Rolle spielt, erübrigt sich jedes Nachdenken über eine wie auch immer geartete Verbindung“, hat er unlängst mit Blick auf Lutz Bachmann dem „Spiegel“ gesagt. Nicht gekommen war auch Dana Guth, die versucht, die Niedersachsen-AfD auf einen „seriöseren“ und „moderateren“ Kurs zu bringen, und sich dabei im eigenen Bundesland der Höcke-Fans erwehren muss. Nicht prominent vertreten waren zudem die Bayern und Hessen. Sie stecken in Wahlkämpfen, haben Besseres zu tun und gehen Risiken – und Auftritte mit Höcke können riskant sein – lieber aus dem Weg.

Vom „Trauermarsch“ zum „Schauermarsch“

Unterm Strich also hätte es für Höcke & Co. ein guter Tag werden können. Doch es kam aus mehrerlei Gründen anders. Schon am Demo-Tag selbst, weil der „Schweigemarsch“ nur ein paar hundert Meter weit kam, ehe seine Anführer wieder kehrtmachen mussten. Zudem war gar nicht zu übersehen, mit wem sich die AfD da gemein machte: mit den Pegida-Matadoren, den jüngeren Leuten von der „Identiären Bewegung“, den nicht mehr so jungen Neurechten um Götz Kubitschek und auch den ultra- und sehr altrechts tickenden Leuten, die von der „Pro Chemnitz“-Veranstaltung herbeigeeilt waren. „Spiegel Online“ nannte den „Trauermarsch“ in einem Bericht zum Tage einen „Schauermarsch“.

Es kam noch schlimmer für die AfD. Zwar wird seit Monaten – und damit ganz ohne das aktuelle Chemnitzer Anschauungsmaterial – in den Verfassungsschutzämtern darüber diskutiert, ob und wann die Partei als Ganzes, zumindest aber Teilorganisationen oder einzelne Mitglieder zum Beobachtungsobjekt werden müssten. Nach Chemnitz aber entwickelte diese Diskussion eine ganz neue Dynamik. Und die Einschläge kommen aus Sicht der AfD immer näher.

Abgeordneter wettert gegen „Merkels Schreckensherrschaft“

Der, um den es vor allem geht, und den Hansel als „Butz (F)Lachmann“ tituliert, lehnt sich derweil zurück und schimpft per Video über die „Günstlinge“ in der Partei – die, die immer noch Abstand halten wollen. Beinahe genüsslich erinnert Bachmann daran, dass es doch die AfD gewesen sei, die „Stück für Stück die Positionen von Pegida übernommen“ habe.

Ganz nahe ist man sich auch im Jargon. Thorsten Weiß, Hansels Berliner Kollege im Abgeordnetenhaus, wettert gegen „Merkels Schreckensherrschaft“ und will „das Justizsystem endlich ausmisten!“. Auf den Straßen von Chemnitz sieht er, wie „das Volk seinem Unmut über die Verbrechen von illegalen Migranten gewaltig Luft macht“ und kommt zu dem Fazit: „Des Volkes Zorn bricht sich Bahn.“ NRW-Landesvize Christian Blex pöbelt: „Das Merkel-Regime hat uns zum Schlachten freigegeben.“ Der Landtagsabgeordnete wundert sich: „Das deutsche Wahlvieh zum Schlachten freigeben und tadeln, wenn es sich wehrt...“ Der Bundestagsabgeordnete Marcus Frohnmaier schreibt: „Wenn der Staat die Bürger nicht mehr schützen kann, gehen die Menschen auf die Straße und schützen sich selber. Ganz einfach! Heute ist es Bürgerpflicht, die todbringende ,Messermigration' zu stoppen!“ Distanz-Beschlüsse hin oder her: Pegida ist in der Partei längst angekommen.


https://www.bnr.de/artikel/hintergrund/ ... eobachtung
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Zicke » 15. September 2018, 11:14

Interessierter hat geschrieben:Ganz nahe ist man sich auch im Jargon. Thorsten Weiß, Hansels Berliner Kollege im Abgeordnetenhaus, wettert gegen „Merkels Schreckensherrschaft“ und will „das Justizsystem endlich ausmisten!“.



das hat ja "Schulzi" lauthals verkündet
z

Doch wenn ich all jene, die mir nicht in den Kram passen, deren Ansichten vielleicht irgendwie rechts sind, weiterhin Nazis nenne, dann ist das nicht nur faktisch falsch. Ich schmälere damit letztendlich auch das Andenken an die Opfer des NS-Regimes.

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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 15. September 2018, 11:24

Meißen
Nach dem Erfolg des unabhängigen Kandidaten in erster Runde wird der Bürgermeisterwahlkampf in Meißen schmutzig. Der AfD-Kandidat zog zurück – doch die Rechtspopulisten starten eine Kampagne gegen den Favoriten.

Der parteiunabhängige DDR-Bürgerrechtler und Schriftsteller Frank Richter erhielt am vergangenen Sonntag unerwartet 36,3 Prozent.

Die AfD macht nun dennoch Wahlwerbung, bizarrerweise gegen den Bürgerrechtler. „Wer Richter wählt, wählt mehr Migration in Meißen“, heißt es auf einem in eisblauer Farbe gehaltenen Plakat. Das Motiv: Bedrohliche Menschenschatten fallen auf die Meißener Albrechtsburg. Die gewünschte Assoziation: Dunkle „Flüchtlingshorden“ belagern die Stadt – und Richter macht die Tore auf.

Dabei ist Richter ist kein Freund offener Grenzen und hatte in seinem jüngsten Buch „Hört endlich zu“ auch die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung scharf kritisiert.

Richter selbst sagt zu den AfD-Vorwürfen, offenbar bestehe bei der Partei „massiver Nachholbedarf im Geschichtsunterricht“.
https://www.welt.de/politik/deutschland ... slich.html
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Interessierter » 15. September 2018, 12:47

Dieses " Rechte Pack " hat in Teilen nicht nur Nachholbedarf in Geschichte, sondern befleissigt sich immer öfter auch eines primitiven Gossenjargons.
Argumente sind nicht mehr wichtig, nur noch das Geschrei dieser Populisten, das so inhaltsvoll ist wie Waschmittelwerbung.
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 15. September 2018, 12:51

Und auf dieses primitive Gassenjargon fliegen leider einige. Nicht nur in Meißen haben einige ne Meise. [flash]
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Grenzwolf62 » 15. September 2018, 14:44

Na wenigstens unser Kette rauchendes Baby hat einen gehobenen rhetorischen Anspruch.
Alles wird gut und die Demokratie ist gerettet.
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 16. September 2018, 16:28

„Die Mehrheit der Gesellschaft lehnt die AfD strikt ab“
Vor fünf Jahren ist die AfD als Anti-Euro-Partei gegründet worden. Was die Partei seitdem bewirkt hat, erklärt Rechtspopulismus-Forscher Matthias Quent.


https://www.handelsblatt.com/politik/de ... ONikev-ap6

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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon pentium » 16. September 2018, 16:37

augenzeuge hat geschrieben:„Die Mehrheit der Gesellschaft lehnt die AfD strikt ab“
Vor fünf Jahren ist die AfD als Anti-Euro-Partei gegründet worden. Was die Partei seitdem bewirkt hat, erklärt Rechtspopulismus-Forscher Matthias Quent.


https://www.handelsblatt.com/politik/de ... ONikev-ap6

AZ


Die AfD ist erstmals stärkste Partei im Osten, ergab eine Umfrage. Habe ich gerade gelesen. Kennen die Leute im Osten diesen Herrn Quent nicht oder wissen sie nicht, das die Gesellschaft die AfD ablehnt...oder Beides,
wie lösen wir den Widerspruch auf?
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 16. September 2018, 16:41

Das sollte uns einer erklären können.

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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Grenzwolf62 » 16. September 2018, 17:06

Jede andere Partei wird auch von der Mehrheit der Gesellschaft abgelehnt, ich kenne jedenfalls keine die bei Wahlen über 50% erreicht.
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 16. September 2018, 18:56

Grenzwolf62 hat geschrieben:Jede andere Partei wird auch von der Mehrheit der Gesellschaft abgelehnt, ich kenne jedenfalls keine die bei Wahlen über 50% erreicht.


Nun ja, die AfD unterschiedet sich von allen anderen stark. Sieht man schon daran, dass alle gern Verantwortung übernehmen wollen, nur einer nicht.
Eigentlich ist es bedauerlich, was aus ihr geworden ist. Der Anfang war nicht unbedingt schlecht.

Wie hatte 2013 alles begonnen? Die Geschichte einer Radikalisierung im Video.

http://www.spiegel.de/video/alternative ... 99387.html

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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Volker Zottmann » 16. September 2018, 21:44

augenzeuge hat geschrieben:Wie hatte 2013 alles begonnen? Die Geschichte einer Radikalisierung im Video.

http://www.spiegel.de/video/alternative ... 99387.html

AZ

Was wir dazu dachten kann man ja hier ab Seite 1 lesen. Ich setzte auch mal große Hoffnung in die neu gegründete Partei. Die Urväter und deren Gedanken kommen in der jetzigen verkommenen AfD nicht mehr vor. Vom ersten Tag an wurde die AfD von demagogischen Idioten unterwandert.
Die neuen "Geister" haben defacto nur den Namen geklaut. Armer Professor Lucke. Man kann auch von feindlicher Übernahme sprechen.


Gruß Volker
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 17. September 2018, 18:39

Armer Professor Lucke


Hat der sich eigentlich jetzt mal zur Partei geäußert?
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon HPA » 18. September 2018, 14:16

Aus aktuellem Anlass:

http://www.schleckysilberstein.com/2018 ... einer-tur/

Diesen Absatz schreibe ich fett, weil er wichtig ist: Wenn autokratische Parteien einmal an der Macht sind, dann ist der Weg zurück sehr, sehr schwer. Damit richte ich mich vor allem an die Wechsel- und Protestwähler, die glauben, man könne Autokraten nach vier Jahren einfach so wieder abwählen. Während Demokraten versuchen, aus den bestehenden Strukturen das Beste zu machen, bauen Autokraten den Staat um. Richter- und Intendanten-Posten werden mit Günstlingen besetzt, ebenso lassen sich aus der Regierung heraus auch sehr bequem Pressegesetze ändern. Ein Blick nach Polen und Ungarn lohnt sich. Die Kritik, die es braucht, um eine autokratische Regierung wieder abzuwählen, wird im Keim erstickt, während die Probleme des Landes exklusiv einer Minderheit, zum Beispiel Flüchtlingen zugeschrieben werden. Das ist nicht besonders originell. Das haben schon die Nazis von viel älteren Diktaturen kopiert.


Ach und das Video gleich nochmal als Extralink: https://m.youtube.com/watch?v=MAIuMnMdh1Y

[zunge]
Bild

"Wer seinen Kinderglauben sich bewahrt, in einer reinen, unbefleckten Brust - und gegen das Gelächter einer Welt zu leben wagt, - wie er als Kind geträumt - bis auf den letzten Tag: das ist ein Mann!"(Henning v. Tresckow)

Wenn du lange genug am Fluss sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines Feindes vorbeischwimmen. (Sun Tzu)
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Interessierter » 18. September 2018, 14:52

AfD Niedersachsen fordert Mitglieder zum Austritt auf

Sie sollen austreten, sonst droht ein Ausschlussverfahren. Drei AfD-Mitglieder besuchten offenbar im April ein Neonazi-Fest zum Geburtstag Hitlers im sächsischen Ostritz. Die Partei will das nicht akzeptieren.

Der Landesvorstand hatte am Vorabend über den Ausschluss der Männer beraten. Er hatte nach eigenen Angaben am Samstag davon erfahren, dass die drei Mitglieder zu dem Festival anlässlich des Geburtstags von Adolf Hitler am 20. April im sächsischen Ostritz gefahren sein sollen. An dem Neonazi-Fest, das NPD-Bundesvize Thorsten Heise organisiert hatte, hatten 1200 Personen teilgenommen.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 28696.html

Die AfD, welche mit rechtsextremen Bewegungen gemeinsam marschiert, gehört bundesweit unter Beobachtung.
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Interessierter » 18. September 2018, 15:55

HPA » 18. Sep 2018, 15:16
Aus aktuellem Anlass:

http://www.schleckysilberstein.com/2018 ... einer-tur/


Ja das ist schon in Teilen ein rechtsradikales Pack, das auch vor Morddrohungen nicht zurückschreckt, wie man ebenfalls hier lesen kann:

https://www.tagesspiegel.de/berlin/nach ... 79488.html
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon manudave » 18. September 2018, 20:36

augenzeuge hat geschrieben:
Da sind aber einige User in einem anderem Thread zum selben Thema anderer Meinung...


Manche begreifen es eben nie. Ich halte von Schulz nicht viel, aber was er da gesagt hat, trifft den Punkt. Kann nicht verstehen, wie man das nicht erkennen kann.

Die gesamte Parteienlandschaft erkennt das.

Aber richtig, es sind nur einige...anderer Meinung. [grin]

AZ


Letzte Woche Donnerstag verfolgte ich auf der Zuschauertribüne des Bundestages eine Sitzung, wo es um das gigantische Thema Verbraucherschutz ging - der niedrigste Etat des Haushalts. Mir fiel auf, dass Schulz jedesmal im Saal war, bevor ein AfD-Hansel zum Rednerpult trat und danach verschwand er wieder. Als ob er drauf warten würde... War irgendwie merkwürdig...
Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein!
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 18. September 2018, 21:16

Schulz auf der Suche nach dem Feindbild. [grins]
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Grenzwolf62 » 18. September 2018, 21:19

Die SPD kämpft ganz einfach um ihr Überleben und da macht es sich halt gut, oder man denkt es zumindest bei der SPD, wenn man als ein Hüter der Demokratie erscheint.
Wie unflätig und lächerlich man das zu verkaufen versucht ist da wohl erst mal zweitrangig.
Es geht ja auch immer um Pfründe, wenn eine Partei unter 15% sackt werden auch die finanziellen Mittel knapp um diverse Wasserköpfe ausreichend gut zu dotierten.
Da beisst man dann schon mal wild um sich wenn die finanziell gesicherte Zukunft in Gefahr gerät.
Ich habe das schon mal eingestreut, als Unternehmer würde ich eine Frau Nahles nicht einmal als Sekretärin einstellen, die Außenwirkung meines Unternehmens wäre ja verheerend mit dieser Repräsentanz.
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Re: AfD – Alternative für Deutschland

Beitragvon Ari@D187 » 18. September 2018, 21:42

manudave hat geschrieben:Letzte Woche Donnerstag verfolgte ich auf der Zuschauertribüne des Bundestages eine Sitzung, wo es um das gigantische Thema Verbraucherschutz ging - der niedrigste Etat des Haushalts. Mir fiel auf, dass Schulz jedesmal im Saal war, bevor ein AfD-Hansel zum Rednerpult trat und danach verschwand er wieder. Als ob er drauf warten würde... War irgendwie merkwürdig...

Ja, Mr. 100 % drängt es in den vergangenen Tagen und Wochen vermehrt aus seinem Misthaufen heraus. War richtig auffällig.
Bin ja absolut kein Freund von ihm, aber was ihm nachfolgte ist noch schwerer zu ertragen...

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