Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon pentium » 12. Januar 2019, 21:11

Flüchtlingsberichterstattung: „Nicht ausgewogen genug“

"In der Studie konnten die Wissenschaftler vom Institut für Publizistik der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität den Vorwurf entkräften, Medien hätten die Zusammensetzung der Flüchtlinge falsch dargestellt und überproportional häufig über Frauen und Kinder berichtet. Diese Kritik treffe allein auf die „Tagesschau“ zu. Deren Berichterstattung habe „tatsächlich überwiegend den Eindruck vermittelt, dass es sich bei den Zuwanderern vor allem um Frauen und Kinder handele“
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ ... 84089.html
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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon augenzeuge » 12. Januar 2019, 22:59

den Vorwurf entkräften, Medien hätten die Zusammensetzung der Flüchtlinge falsch dargestellt

Habe ich nie so gesehen. Und das es mehr junge Männer waren, wusste auch jeder. Ich habe das nie anders in der Tagesschau gehört.

AZ
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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon Interessierter » 14. Januar 2019, 13:59

Hass im Internet - Ein "Nazis raus" und seine Folgen

Eine ZDF-Reporterin erhält massenhaft Mord- und Vergewaltigungswünsche. Sie hatte gewagt, eine demokratische Selbstverständlichkeit auszusprechen.


Bild
Die ZDF-Journalistin Nicole Diekmann.Screenshot: ZDF

Seit sechs Tagen wird sie auf Twitter mit Hass überzogen. Männer wünschen ihr, sie möge vergewaltigt, verstümmelt, erschossen werden. Gemäßigtere nennen sie "Abfall", der entsorgt gehöre.

Was sich Nicole Diekmann, Korrespondentin aus dem ZDF-Hauptstadtbüro, zuschulden kommen ließ? Sie hatte zunächst auf ihrem privaten Twitter-Account am Neujahrstag zwei Wörter gepostet, die eigentlich eine demokratische Selbstverständlichkeit sind: “Nazis raus”.

“Nazis raus” bedeutet: Nie wieder Faschismus. Es ist ein Bekenntnis zum Grundgesetz, zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung, ja zur Bundesrepublik Deutschland an sich. Wer sollte sich von so einem Spruch angesprochen und angegriffen fühlen, außer vielleicht ein Nazi?

Wie umgehen mit dem Shitstorm?

Ähnliche Hetzkampagnen gab es zuletzt gegen die SPD-Politikerin Sawsan Chebli oder die Moderatorin Dunja Hayali. Der Journalist Richard Gutjahr hat bei der jüngsten re:publica eindrucksvoll beschrieben, wie er selbst gegen Hetzer vorgeht. Andere Opfer versuchen sich zu schützen, indem sie vorübergehend ihre Accounts in sozialen Netzwerken deaktivieren, also untertauchen in der Hoffnung, dass der "Shitstorm" vorüberzieht.

Nicole Diekmann entschloss sich für einen anderen Weg: Sie veröffentlichte einige der Kommentare und antwortete mit Ironie. Dadurch wurde es noch viel schlimmer. Denn neben Gewaltfantasien bekam Diekmann auch Reaktionen von Nutzern, die versuchten, sie in absurde Diskussionen zu verwickeln. Einer fragte: "Was ist denn für Sie ein Nazi?" Als ob das Wort nicht für sich stände. Um zu zeigen, wie albern die Frage ist, antwortete Diekmann: "Jede/r, der/die nicht die Grünen wählt."

Ich habe gelacht, als ich auf Twitter die clevere Antwort las. Und war erschrocken, als ich feststellen musste: Rechte verbreiteten ihren Witz weiter, behaupteten aber allen Ernstes, die Journalistin würde es tatsächlich so meinen.
Und noch irrsinniger: Andere glaubten das. So geriet der Tweet in Kreise, die für Argumente überhaupt nicht mehr zugänglich sind: die Blase der Verschwörungstheoretiker. Eine Blase, in der Menschen an Chemtrails und Freimaurer im Bundestag glauben oder die behaupten, beim Anschlag vom Breitscheidplatz habe es 2016 gar keine Toten gegeben, weil die ganzen blutüberströmten Menschen eigentlich vom Staat bezahlte Schauspieler waren… Mit den Menschen in dieser Echokammer kann man nicht diskutieren, in diese Echokammer dringt keine Vernunft ein, dringt nur sehr viel Hass heraus.

Man kann nur hoffen, dass die Journalistin von ihrem Umfeld alle erdenkliche Unterstützung bekommt, auch von den Kollegen.

Nazis raus.

https://www.tagesspiegel.de/themen/repo ... 34704.html

Sperrbrecher » 11. Jan 2019, 22:49
"Jeder, der nicht GRÜN wählt ist ein Nazi"
sagt jedenfalls die Hauptstadtkorrespondentin des ZDF, Nicole Diekmann.

https://www.unzensuriert.de/content/002 ... -muss-raus


Was sagte die Journalistin noch, wer ihren Witz als ernst gemeint verbreitet? [denken] [flash]
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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon Grenzbeobachter » 14. Januar 2019, 17:21

Der Aussage "Nazis raus" kann jeder Demokrat zustimmen, die eigentliche Frage ist jedoch, wer als Nazi bezeichnet wird.
Heutzutage wird der Ausdruck Nazi inflationär verwendet und vor allen Dingen politisch instrumentalisiert, ein Hohn für die Opfer der NS-Diktatur.

Eine andere Frage, ist es eigentlich erforderlich, dass Journalisten als Vertreter des öffentlichen Rundfunks mit politischen Meinungsäusserungen die Massen in sozialen Netzwerken beglücken?
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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon pentium » 14. Januar 2019, 17:30

Das mit der Frau Diekmann haben wir doch bei den Grünen schon abgehandelt und warum wozu die große Schrift...?
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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon augenzeuge » 14. Januar 2019, 17:30

Grenzbeobachter hat geschrieben:Eine andere Frage, ist es eigentlich erforderlich, dass Journalisten als Vertreter des öffentlichen Rundfunks mit politischen Meinungsäusserungen die Massen in sozialen Netzwerken beglücken?


Solange man mehr rechte und extrem rechte Meinungen bzw. Fakes als öffentl. Meinungen liest, kann man das für notwendig und richtig halten. [grin]
Man will doch über alle Meinungen diskutieren, oder nicht?
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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon Sperrbrecher » 14. Januar 2019, 17:33

Interessierter hat geschrieben:Was sagte die Journalistin noch, wer ihren Witz als ernst gemeint verbreitet?

Das hat sie aber erst später gesagt, dass das ein Witz sein sollte.
Die Nachfrage, wer denn nun genau ein Nazi sei, blieb von ihr allerdings unbeantwortet.

Grenzbeobachter hat geschrieben:Der Aussage "Nazis raus" kann jeder Demokrat zustimmen, die eigentliche Frage ist jedoch, wer als Nazi bezeichnet wird.

....und wie genau stellt man sich das nun rein praktisch vor?

Immerhin handelt es sich doch wohl, zumindest überwiegend, um deutsche Staatsbürger,
die man nicht des Landes verweisen kann. Will man sie auf eine ferne Insel deportieren oder sie mit einem besonderen Abzeichen kenntlich machen, ihnen den Zutritt ins Kino,
Theater und in öffentliche Einrichtungen verwehren? Oder wie hat man sich das gedacht?

Ich meine mich noch daran zu erinnern, dass wir so etwas schon einmal in Deutschland hatten.

Grundgesetz Art 3
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Zuletzt geändert von Sperrbrecher am 14. Januar 2019, 17:53, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon augenzeuge » 14. Januar 2019, 17:35

Sperrbrecher hat geschrieben:
Interessierter hat geschrieben:Was sagte die Journalistin noch, wer ihren Witz als ernst gemeint verbreitet?

Das hat sie aber erst später gesagt, dass das ein Witz sein sollte.


Das ist es! Jeder normale Mensch erkennt eigentlich, dass das ein Witz sein musste! Besonders Ahnungslosen muss das gesagt werden. [flash]

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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon Grenzbeobachter » 14. Januar 2019, 17:37

augenzeuge hat geschrieben:
Grenzbeobachter hat geschrieben:Eine andere Frage, ist es eigentlich erforderlich, dass Journalisten als Vertreter des öffentlichen Rundfunks mit politischen Meinungsäusserungen die Massen in sozialen Netzwerken beglücken?


Solange man mehr rechte und extrem rechte Meinungen bzw. Fakes als öffentl. Meinungen liest, kann man das für notwendig und richtig halten. [grin]
Man will doch über alle Meinungen diskutieren, oder nicht?
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Ja deswegen bin ich auch dafür, dass Claas-Hendrik Relotius weiter schreibt. Er vertrat eindrucksvoll und ehrlich die linksgrüne teutonische Meinung.
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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon Sperrbrecher » 14. Januar 2019, 17:56

augenzeuge hat geschrieben:Das ist es! Jeder normale Mensch erkennt eigentlich, dass das ein Witz sein musste

Über einen Witz kann man normalerweise lachen.
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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon Grenzbeobachter » 14. Januar 2019, 18:18

@Sperrbrecher, du solltest doch langsam erkannt haben, dass bildungsferne Populisten, die im Leben noch nie ein Konzentrationslager besucht haben, gerne mit dem Begriff Nazi provozieren.
Diesen Leuchten sei mal der Besuch in Buchenwald oder in Oradour-sur-Glane zu empfehlen. Dann würden sie kapieren, dass das heutzutage politisch genutzte Hau-drauf-Etikett Nazi eine Verharmlosung des Millionenmordes der Nationalsozialisten darstellt.
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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon pentium » 14. Januar 2019, 18:22

augenzeuge hat geschrieben:
Sperrbrecher hat geschrieben:
Interessierter hat geschrieben:Was sagte die Journalistin noch, wer ihren Witz als ernst gemeint verbreitet?

Das hat sie aber erst später gesagt, dass das ein Witz sein sollte.


Das ist es! Jeder normale Mensch erkennt eigentlich, dass das ein Witz sein musste! Besonders Ahnungslosen muss das gesagt werden. [flash]

AZ


Und woran muss man erkennen, das es ein Witz sein sollte?
Sie selbst sieht das eher als Scherz:

Ich bin Staatsfunkerin, die angeblich meint, alle außer Grünen-WählerInnen seien Nazis. Bei ganz langem Nachdenken fällt vielleicht ein Groschen. Vielleicht aber auch nicht.

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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon pentium » 14. Januar 2019, 18:34

Den Beitrag hatte ich in einen anderen Thread schon einmal eingestellt:

#nazisraus und das "Empörungsparadoxon"

Als Hashtag auf Twitter hat #nazisraus eine ungeahnte Wucht entwickelt. Doch warum eigentlich? Scheinbar fühlen sich viele angesprochen - und weisen den Vorwurf gleichzeitig empört zurück.

Das neue Jahr beginnt mit einem Hashtag. Die ZDF-Hauptstadtkorrespondentin Nicole Diekmann twittert am 1. Januar zwei Wörter in schlichter Schönheit: „Nazis raus“. Der Tweet wird tausendfach geteilt und hundertfach kommentiert. Insgesamt gibt es große Zustimmung. Allerdings gibt auch Gegenwind und schließlich wird der Tweet als große, groteske Kontroverse diskutiert. Denn 73 Jahre nach Kriegsende ist längst nicht mehr klar, was eigentlich klar sein sollte. „Nazis Raus“ wird zur Provokation.

https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/ ... ln,REql5x2

Ironie funktioniert im Internet nicht

Und dann eskaliert es komplett. Auf die spitze Frage eines Users hin, wen genau sie denn mit Nazi meine, übt sich Diekmann fatalerweise in Ironie antwortet: „Jeder der nicht die Grünen“ wählt. Das war vielleicht etwas unklug. Ironie im Netz funktioniert nicht. Vor allem nicht in Zeiten, in denen jeder schon morgens vor dem ersten Kaffee beleidigt ist. Es folgt ein tausendfacher Shitstorm. Diekmann erhält Morddrohungen, User schildern ihre Vergewaltigungsfantasien, wünschen Journalisten generell den Tod und überhaupt – das Abendland brennt.


Der Hashtag #NazisRaus trendet nicht, er explodiert. Aus Solidarität mit Diekmann teilen tausende User den Hashtag, darunter fast alle etablierten Medienhäuser, Politiker und Prominente. Von Boris Becker bis zum Deutschen Fußball-Bund. Doch dass diese Parole überhaupt zur Kontroverse stilisiert werden konnte, sollte uns zu denken geben. 73 Jahre nach Kriegsende prügelt sich das Volk um einen Begriff.

Es gibt keinen Konsens mehr darüber, wer heute als Nazi gilt. Das Wort ist hohl geworden und wird mit jedem Rechtsruck neu verhandelt. Umso erstaunlicher ist es, wie die getroffenen Hunde sich mit Ihrem Bellen zu erkennen geben. Denn: Niemand will Nazi genannt werden. Das ist der einzige Konsens, auf den sich alle einigen können. Der Begriff „Nazi“ beschreibt das ultimative Böse, und niemand will böse sein. Der Ruf „Nazis raus“ müsste daher, folgerichtig, ebenfalls Konsens sein. Ist der aber nicht, und das ist paradox.
Empörungsparadoxon im Web lässt tief blicken

Viele fühlen sich davon angegriffen, selbst wenn sie gar nicht namentlich genannt wurden. Sie fühlen sich angesprochen und weisen den Vorwurf gleichzeitig zurück. Und in einer weiteren paradoxen Volte klagen sie darüber, dass Nazis von der Gesellschaft diskriminiert würden. Das ist das Empörungs-Paradoxon. Die, die sich angesprochen fühlen, wollen so nicht genannt werden. So als würde man auf der Straße laut Idiot rufen, und einer dreht sich um.


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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon Ari@D187 » 14. Januar 2019, 19:10

Grenzbeobachter hat geschrieben:[...]Eine andere Frage, ist es eigentlich erforderlich, dass Journalisten als Vertreter des öffentlichen Rundfunks mit politischen Meinungsäusserungen die Massen in sozialen Netzwerken beglücken?

Erforderlich sowieso nicht, vor allem jedoch höchst unklug als "Hauptstadtkorrespondentin" eines öff. rechtl. Senders. Den ersten Fehler dann mit Ironie im virtuellen Raum zu begleiten ist dann der zweite Fehler. Ganz egal, ob sie nun Nazis raus, Antisemiten raus, Antifa raus schreibt.

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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon Danny_1000 » 14. Januar 2019, 19:31

Ari@D187 hat geschrieben:
Grenzbeobachter hat geschrieben:[...]Eine andere Frage, ist es eigentlich erforderlich, dass Journalisten als Vertreter des öffentlichen Rundfunks mit politischen Meinungsäusserungen die Massen in sozialen Netzwerken beglücken?

Erforderlich sowieso nicht, vor allem jedoch höchst unklug als "Hauptstadtkorrespondentin" eines öff. rechtl. Senders. Den ersten Fehler dann mit Ironie im virtuellen Raum zu begleiten ist dann der zweite Fehler. Ganz egal, ob sie nun Nazis raus, Antisemiten raus, Antifa raus schreibt.

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Nicht nur höchst unklug sondern auch dilettantisch und überhaupt nicht professionell. Den alten Grundsatz als Journalist, sich nicht mit einer Sache gemein zu machen, auch wenn sie noch so gut erscheint, kennen viele der sogenannten Journalisten wohl nicht mehr.

Sie sollten berichten, Fakten vermitteln, Zusammenhänge offenlegen, vielleicht noch einordnen und mehr nicht.

Ihre eigene Meinung dürfen sie ja haben, aber im öffentlichen Raum – und das Internet ist der öffentlichste aller Räume, hat diese eben nun mal nichts zu suchen. Dann hätten sie Propagandisten werden sollen.

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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon Interessierter » 15. Januar 2019, 11:30

Ihre eigene Meinung dürfen sie ja haben, aber im öffentlichen Raum – und das Internet ist der öffentlichste aller Räume, hat diese eben nun mal nichts zu suchen. Dann hätten sie Propagandisten werden sollen.

Danny


JEDER Mensch kann im Internet seine Meinung schreiben, warum sollen das denn ausgerechnet Journalisten nicht dürfen? Propagandisten sind doch diejenigen, die ihre Aussage nicht verstehen können bzw. wollen und sie bewusst als ernstgemeinte Aussage umdeuten.

Nicht nur höchst unklug sondern auch dilettantisch und überhaupt nicht professionell. Den alten Grundsatz als Journalist, sich nicht mit einer Sache gemein zu machen, auch wenn sie noch so gut erscheint, kennen viele der sogenannten Journalisten wohl nicht mehr.

Sie sollten berichten, Fakten vermitteln, Zusammenhänge offenlegen, vielleicht noch einordnen und mehr nicht.


Deine Meinung soll dir ja gerne unbenommen bleiben; aber sie stimmt leider nicht mit den seit Jahrzehnten geltenden Fakten im Journalismus überein:

Meinungsjournalismus

Als Meinungsjournalismus bezeichnet man eine Form des Journalismus, in der klar Stellung zu bestimmten Themen bezogen wird. Er unterscheidet sich damit vom interpretativen Journalismus, der mehrere Standpunkte zitiert, um dem Leser zu ermöglichen, sich seine eigene Meinung zu bilden. Eine spezifische Ausprägungsform des Meinungsjournalismus ist der anwaltschaftliche Journalismus.

Der Meinungsjournalismus war die Ursprungsform des Journalismus und beherrschte bis zum Ersten Weltkrieg die Medienwelt. Heute hat er insbesondere nach dem Aufstieg des interpretativen Journalismus ab den 1950er Jahren etwas an Boden verloren, er nimmt jedoch weiterhin seinen Platz in den Medien ein.


https://de.wikipedia.org/wiki/Meinungsjournalismus

Und der Professor für Medienethik, Alexander Filipović sagte bereit 2015: „Wir brauchen Journalisten, die ihre eigene Meinung einbringen“
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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon pentium » 15. Januar 2019, 11:43

Moderator staunt?! Anja Reschke über den "erzieherischen Auftrag" der Journalisten


Journalisten haben auch einen erzieherischen Auftrag!? Ist es nicht die Aufgabe des Journalisten Informationen zu liefern so das sich jeder eine Meinung bilden kann ohne Beeinflussung oder erzieherischen Hintergrund! Haltung zeigen!

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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon steffen52 » 15. Januar 2019, 13:35

pentium hat geschrieben:Moderator staunt?! Anja Reschke über den "erzieherischen Auftrag" der Journalisten


Journalisten haben auch einen erzieherischen Auftrag!? Ist es nicht die Aufgabe des Journalisten Informationen zu liefern so das sich jeder eine Meinung bilden kann ohne Beeinflussung oder erzieherischen Hintergrund! Haltung zeigen!

...

Richtig Steffen(Pentium), Journalisten sollten nur Infos liefern und sich mit persönlichen Meinungen raushalten. Aber wie sieht es aus mit unserem unabhängigen Journalismus??
Es wird vieles so gebracht und dargelegt das schön in die Richtung geht, so ist es richtig und wer was anderes behauptet der wird in eine gewisse Schublade geschoben! Beispiele gibt es
noch und nöcher!!! [frown] Siehe hier im Forum, eine andere Ansicht zu diesem oder jenen Thema und was bist du da! Also die Meinungsfreiheit lässt immer mehr zu wünschen übrig,
hier in diesem Lande. [denken]
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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon Grenzbeobachter » 15. Januar 2019, 14:31

Matthias Matussek, bis 2014 selbst mehr als 25 Jahre als Reporter, Kulturchef und Kolumnist beim Spiegel tätig, sieht das Magazin schon lange auf Abwegen, weil es sich vom Credo des Spiegel-Gründers Rudolf Augstein verabschiedet hat. Bei der im Foyer des Spiegel-Hauses an die Wand geschriebenen Devise „Sagen, was ist“ fehlt nämlich der zweite Teil des Satzes. „Rudolf sagte: «Sagen, wie die Welt is – und nich, wie se sein soll.» Diesen Halbsatz hat der Spiegel seit Jahren, zu seinem eigenen Schaden, vergessen“, schreibt Matussek in der aktuellen Titelgeschichte des Monatsmagazins Tichys Einblick.

„Im Spiegel ging es in den letzten Jahren nicht mehr darum, Fakten zu präsentieren, sondern um Haltung, und das berührt eine viel tiefere Krise des Journalismus“, so Matussek. »Haltung beginnt, wo das Faktensammeln aufgehört hat. Haltung ist ein Erziehungsprojekt geworden, und wir wissen, dass Journalisten in Deutschland zu drei Vierteln eher zu links-grün erziehen möchten. „Haltung“ scheint daher zum obersten journalistischen Gebot zu werden«, stellt Matussek fest. Reporter Claas Relotius habe deshalb schlicht und einfach passgenau das geliefert, was der Spiegel erwartete. „Er war der Dealer, der sagen konnte: Ich hab genau den Stoff dabei, den du brauchst.“
(...)

https://www.tichyseinblick.de/daili-es- ... n-haltung/
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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon augenzeuge » 15. Januar 2019, 15:52

Wenn ich die ganzen Fakes der Informationen so sehe, ist es wichtig dass man dazu auch ne Meinung äußert. Man sieht doch, wie leicht die Leute den größten Blödsinn glauben.
AZ
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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon pentium » 15. Januar 2019, 15:55

augenzeuge hat geschrieben:Wenn ich die ganzen Fakes der Informationen so sehe, ist es wichtig dass man dazu auch ne Meinung äußert. Man sieht doch, wie leicht die Leute den größten Blödsinn glauben.
AZ


Meinung äußern ja, aber Erziehungsauftrag erfüllen ist was anderes...
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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon Zicke » 15. Januar 2019, 15:58

heute sagt man Haltung, ----
vor 30 Jahren nannte man es Klassenstandpunkt.



Eine zynische, käufliche, demagogische Presse wird mit der Zeit ein Volk erzeugen, das genauso niederträchtig ist, wie sie selbst.
z

Doch wenn ich all jene, die mir nicht in den Kram passen, deren Ansichten vielleicht irgendwie rechts sind, weiterhin Nazis nenne, dann ist das nicht nur faktisch falsch. Ich schmälere damit letztendlich auch das Andenken an die Opfer des NS-Regimes.

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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon Grenzbeobachter » 15. Januar 2019, 16:05

Zicke hat geschrieben:heute sagt man Haltung, ----
vor 30 Jahren nannte man es Klassenstandpunkt.
(...)


So ist es, Karl-Eduard von Schnitzler war der Idealtyp des Meinungsjournalisten.
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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon Danny_1000 » 15. Januar 2019, 16:29

augenzeuge hat geschrieben:Wenn ich die ganzen Fakes der Informationen so sehe, ist es wichtig dass man dazu auch ne Meinung äußert. Man sieht doch, wie leicht die Leute den größten Blödsinn glauben.
AZ


Jetzt verwechselst Du aber etwas. Gegen Fakenews hilft die Wahrheit. Die darzustellen, zu erklären und vielleicht einzuordnen macht einen guten Journalisten aus. Dessen Meinung oder Haltung interessiert mich herzlich wenig.

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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon augenzeuge » 15. Januar 2019, 16:56

Danny_1000 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Wenn ich die ganzen Fakes der Informationen so sehe, ist es wichtig dass man dazu auch ne Meinung äußert. Man sieht doch, wie leicht die Leute den größten Blödsinn glauben.
AZ


Jetzt verwechselst Du aber etwas. Gegen Fakenews hilft die Wahrheit. Die darzustellen, zu erklären und vielleicht einzuordnen macht einen guten Journalisten aus. Dessen Meinung oder Haltung interessiert mich herzlich wenig.

Danny


Aber das ist doch das Problem. Die Wahrheit wird doch als Meinung verteufelt. Zumindest wird es versucht, sie mit allen Möglichkeiten zu Diskreditieren.
Das beste Beispiel ist der Umgang mit Frau Hayali. Allein ihre Fragen nach der Wahrheit werden doch schon kritisiert.
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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon pentium » 15. Januar 2019, 17:31

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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon augenzeuge » 15. Januar 2019, 17:36

pentium hat geschrieben:


Was schreibt einer?
Besser kann man einen Durchgeknallten Kriegsgeilen Ami nicht darstellen!


Hast du auch die Fortsetzung?
So richtig geil wird die Szene erst nach seinem Monolog. Nämlich dann, wenn die Justiz ihm erklärt, wer hier das Sagen hat. Erst kommt das Recht, dann kommt ne Weile gar nichts, und dann kommt das Militär

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Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon Edelknabe » 15. Januar 2019, 18:36

Wie jetzt, wer manipuliert den Bürger, etwa die Medien? Dazu gleich ne Frage, also wie sieht das denn da in Deutschland aus. Von wem werden die Medien denn bezahlt? Da gibt es doch bestimmt drei vier fünf unterschiedliche medienstränge, so Öffentlich Rechtlich oder....? Die Leipziger Volkszeitung zum Bsp, die kam/kommt mir so vor, wie von Merkel und Co. gelenkt.

Rainer-Maria...und gibt es überhaupt in D. politisch völlig neutrale Zeitungen/Sender?

Und allen einen guten Abend ins Forum
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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon pentium » 15. Januar 2019, 18:57

Edelknabe hat geschrieben:
Rainer-Maria...und gibt es überhaupt in D. politisch völlig neutrale Zeitungen/Sender?

Und allen einen guten Abend ins Forum


QVC, HSE24, Astro TV....ein paar gibt es schon
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Re: Wie frei und unabhängig sind die Medien in Deutschland??

Beitragvon augenzeuge » 15. Januar 2019, 19:33

Edelknabe hat geschrieben:Rainer-Maria...und gibt es überhaupt in D. politisch völlig neutrale Zeitungen/Sender?


Das kommt drauf an, wen du fragst. [grins]

Wie sind deutschsprachige Medien politisch und geopolitisch positioniert? Für den Medien-Navi­gator wurden insgesamt 80 verschiedene Publikationen untersucht.

https://swprs.files.wordpress.com/2018/ ... 018-hd.pdf

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