Randalierer von Stuttgart

Diskussionen über die Schlagzeilen in den Medien

Randalierer von Stuttgart

Beitragvon pentium » 25. Juni 2020, 17:24

Randalierer von Stuttgart
Die "Partyszene" - wer ist das?


Sie sind überwiegend jung und männlich: Der Stuttgarter Polizeipräsident macht die "Party- und Eventszene" als die Verantwortlichen der Randale aus. Doch wer ist damit gemeint?

Auf den ersten Blick sind die Randalierer jung und überwiegend männlich. Unter den Zuschauenden sind aber auch zahlreiche kichernde junge Frauen, die sie anfeuern und beklatschen.

Videos in den sozialen Netzwerken zeigen, wie die jungen Männer immer wieder in Kampfgeheul ausbrechen, Polizisten angreifen, umrennen, treten und scheinbar wahllos Geschäfte zerstören und plündern. Und ständig ertönt der Schrei "Fuck the Police." 24 der Randalierenden wurden festgenommen, darunter zwei Frauen. Zwölf der Festgenommenen haben einen deutschen Pass.


https://www.tagesschau.de/inland/randal ... obal-de-DE
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon augenzeuge » 25. Juni 2020, 18:17

Ok, dann halte ich fest.
1. Nicht alle sind böse Randalierer.
2. Meist sind es pubertierende Männer, die durch bestimmte Frauen ihrer Sinne beraubt werden.

[super]

AZ
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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon Kumpel » 25. Juni 2020, 18:29

Na ja , die Gewerkschaft der Polizei richtet jetzt Vorwürfe gegen die Stadtverwaltung . Dieses Desaster hätte sich schon Wochen vorher angekündigt , dass er vorwiegend mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund Probleme gibt.
'' Es war von vorn bis hinten zum Kotzen, aber wir haben uns prächtig amüsiert.''
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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon Edelknabe » 25. Juni 2020, 18:38

Wir hatten doch schon Tage vorher im Länderfred Texte übers Thema? Könnte man das nicht zusammen legen. Die Texte praktisch vorab stellen?

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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon ratata » 25. Juni 2020, 20:54

Wollen wir doch mal schön bei der Wahrheit bleiben .





Hunderte Menschen haben am Wochenende Teile der Stuttgarter Innenstadt verwüstet; mehrere junge Männer sind nun hinter Gittern. Stadt, Land und Polizei beraten, was getan werden muss, damit sich das nicht wiederholt.

Stuttgart - Nach den Krawallen in Stuttgart sitzen acht mutmaßliche Randalierer in Untersuchungshaft, einer von ihnen wegen Verdachts auf versuchten Totschlag. Ein Richter habe die beantragten Haftbefehle erlassen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstagmorgen. Ein weiterer Haftbefehl war gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt worden.

Die Männer im Alter zwischen 16 und 33 Jahren besitzen laut Polizei die deutsche, kroatische, irakische, portugiesische und lettische Staatsangehörigkeit. Ihnen wird Landfriedensbruch vorgeworfen sowie gefährliche Körperverletzung, tätliche Angriffe auf Vollstreckungsbeamte und Diebstahl in besonders schwerem Fall. 16 zunächst vorläufig festgenommene mutmaßliche Beteiligte wurden den Angaben zufolge wieder entlassen.

Lesen Sie hier: Newsblog zu den Randalen


Einer der verhafteten mutmaßlichen Randalierer, ein 16-Jähriger, muss sich wegen versuchten Totschlags verantworten. Er soll in der Nacht zum Sonntag einen bereits am Boden liegenden Studenten gezielt gegen den Kopf getreten haben. Der Jugendliche soll gemeinsam mit Hunderten Menschen durch die zentrale Einkaufsstraße Stuttgarts gezogen sein. Die Menge hatte Schaufenster zerstört und Geschäfte geplündert. Nach Angaben der Polizei waren 400 bis 500 Menschen an der Randale beteiligt.

Stadt, Land und Polizei suchten auch am Dienstag weiter nach Antworten auf die Frage, warum die Gewalt mitten in der Nacht so plötzlich ausbrechen konnte. Während nach wie vor von einer enthemmten Szene die Rede ist, verweisen andere auf die Folgen der Corona-Auflagen, den fehlenden Respekt vor Ordnungshütern und auf den Wunsch, in den sozialen Medien mit Videos und Fotos angeben zu können.

Alkoholverbot steht im Raum
Die grün-schwarze Landesregierung befasst sich am Dienstag mit den Hintergründen der Krawalle. Innenminister Thomas Strobl (CDU) informiert seine Kabinettskollegen über die Geschehnisse. Nach der Sitzung will Strobl gemeinsam mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Justizminister Guido Wolf (CDU) die Öffentlichkeit informieren.

Als wahrscheinlich gilt, dass ein Alkoholverbot auf öffentlichen Stuttgarter Plätzen erlassen wird. Auf die Frage, ob ein derartiges Verbot kommen werde, sagte Ordnungsbürgermeister Martin Schairer am Montagabend in der Fernsehsendung SWR Aktuell: „Leider ja, wir waren bisher stolz darauf, dass wir das nicht mussten, weil wir ja eine der sichersten Großstädte in der Bundesrepublik sind.“ Man müsse schauen, dass man diese Sicherheit wieder herstelle.

Lesen Sie hier aus unserem Plus-Angebot: Woher kommt der ganze Zorn?

Dies hatte zuvor auch die Deutsche Polizeigewerkschaft gefordert. „Jugendliche haben auch außerhalb der derzeit gesperrten Clubs ausreichend Gelegenheit, sich Alkohol zu kaufen“, sagte der baden-württembergische Gewerkschaftsvorsitzende Ralf Kusterer. Auch über eine Sperrstunde zum Beispiel zwischen 3 und 7 Uhr morgens müsse diskutiert werden, forderte er.

Am Dienstag will die Stadt ein Gremium unter Vorsitz des Oberbürgermeisters und des Polizeipräsidenten gründen. Dabei soll auch über andere Maßnahmen wie eine verstärkte Videoüberwachung diskutiert werden. „Wir werden die ganze Palette der polizeilichen präventiven und repressiven Mittel abarbeiten“, sagte Bürgermeister Schairer. Er war von 1999 bis 2006 Polizeipräsident von Stuttgart.

Die Händler forderten Polizei und Stadt auf, das Sicherheitskonzept „dringend und schnell“ zu verbessern. Man appelliere nachdrücklich an Polizei und Stadtverwaltung, alles zu tun, um sicherzustellen, dass es nicht wieder zu gewalttätigen Übergriffen, mutwilliger Beschädigung und der Plünderung von Geschäften kommen könne, teilten die Industrie- und Handelskammer, die City-Initiative Stuttgart und der baden-württembergische Handelsverband mit.

Mfg ratata
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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon Interessierter » 26. Juni 2020, 07:38

Jugendgewalt in Stuttgart: Mit Krawall ins Paradies

Wie in jedem x-beliebigen Dorf macht auch in Stuttgart die Jugend Rabatz. Das ist nicht schön, aber auch kein neues Phänomen.

Dieser Vorfall war dann, gemessen an den Aufregungen, die das ja eigentlich ehrpusselige und biedere Stuttgart neulich wieder zu verkraften hatte, nur noch kurios. Da sprach der abtrünnige AfD-Abgeordnete Heinrich Fiechtner im baden-württembergischen Landtag davon, alle, abgesehen von der AfD, fänden in der Königsstraße der Landeshauptstadt die Scherben ihrer Politik vor. Deutschland werde von Ausländern überrannt. Am Ende, nach all seinen Belfereien und seinem Gekläffe, wurde Fichtner von der Polizei aus dem Saal getragen, man hatte die Beleidigungen einfach satt.

Das Zauberwort des Ereignisses war indes: „Partyszene“.


https://taz.de/Jugendgewalt-in-Stuttgart/!5691509/

Übrigens, dieser Bericht hat mit " Schönrederei " nichts zu tun. Solche Aktionen waren und sind nach wie vor verachtenswert und kriminell. Nur sind sie nicht neu und auch nicht Schuld von Migranten, wie man natürlich gleich wieder versucht zu behaupten.
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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon Zicke » 26. Juni 2020, 10:52

-
Die Angst vor dem M-Wort
Warum tun sich manche Medien so schwer damit, den Migrationshintergrund der Beteiligten an den Stuttgarter Krawallen zu thematisieren? Offensichtliches aus moralisch nachvollziehbaren Gründen zu verbrämen, ist der Humus für die Kritik an seriösen Medien, warnt Gastautor Horst Kläuser.

Journalisten üben sich in Sprach-Yoga
In einer Sprachnachricht eines Polizisten, die RTL verbreitet, spricht dieser dreimal von „Krieg“ und dem Wunder, dass es noch keine Toten gegeben habe. Er, wie viele andere, waren in Stuttgart dabei. Tausende haben die Videos gesehen, die wie „food porn“ in die sozialen Medien hochgeladen wurden und jedem zeigen könnten, wer da trat, schlug, warf.
Jedem. Nur vielen Journalisten nicht.

der vollständige Beitrag ist hier:
https://www.cicero.de/innenpolitik/kraw ... und-medien
J.S.



Meine Rechtschreibfehler könnt Ihr Samstags ab 17 Uhr bei Rewe gegen eine lecker Senfgurke tauschen.
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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon ratata » 26. Juni 2020, 11:20

Interessierter hat geschrieben: Jugendgewalt in Stuttgart: Mit Krawall ins Paradies

Wie in jedem x-beliebigen Dorf macht auch in Stuttgart die Jugend Rabatz. Das ist nicht schön, aber auch kein neues Phänomen.

Dieser Vorfall war dann, gemessen an den Aufregungen, die das ja eigentlich ehrpusselige und biedere Stuttgart neulich wieder zu verkraften hatte, nur noch kurios. Da sprach der abtrünnige AfD-Abgeordnete Heinrich Fiechtner im baden-württembergischen Landtag davon, alle, abgesehen von der AfD, fänden in der Königsstraße der Landeshauptstadt die Scherben ihrer Politik vor. Deutschland werde von Ausländern überrannt. Am Ende, nach all seinen Belfereien und seinem Gekläffe, wurde Fichtner von der Polizei aus dem Saal getragen, man hatte die Beleidigungen einfach satt.

Das Zauberwort des Ereignisses war indes: „Partyszene“.


https://taz.de/Jugendgewalt-in-Stuttgart/!5691509/

Übrigens, dieser Bericht hat mit " Schönrederei " nichts zu tun. Solche Aktionen waren und sind nach wie vor verachtenswert und kriminell. Nur sind sie nicht neu und auch nicht Schuld von Migranten, wie man natürlich gleich wieder versucht zu behaupten.





Wieso behaupten , es waren doch Migranten die polizeilich bekannt sind und verhaftet wurden .
So kenne ich die Nachrichten . ratata

Debatte über Stuttgarter Krawallnacht
Abgeordneter Fiechtner provoziert Eklat im Landtag
Von Bärbel Krauß 24. Juni 2020 - 13:29 Uhr
Der fraktionslose Abgeordnete Heinrich Fiechtner hat die Landtagsdebatte über die Stuttgarter Krawallnacht eskalieren lassen. Er warf Landtagspräsidentin Muhterem Aras Methoden wie im Totalitarismus vor und provozierte seinen Rauswurf.


Stuttgart - Der fraktionslose, früher der AfD angehörende Landtagsabgeordnete, Heinrich Fiechtner hat bei der Landtagsdebatte über die Stuttgarter Krawallnacht am Wochenende einen Eklat verursacht und wurde gegen 12.30 Uhr von zwei Polizeibeamten aus dem Landtag getragen.

Fiechtner hatte sich geweigert, den Plenarsaal zu verlassen, nachdem Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne) ihn von der weiteren Debatte ausgeschlossen hatte. „Sie agieren wie in einem totalitären System“, hatte Fiechtner der Grünen-Politikerin wegen eines Ordnungsrufs an seine Adresse vorgeworfen. „Sie würden einem Goebbels Ehre machen.“ Daraufhin unterbrach Aras die Sitzung und berief eine Sondersitzung des Landtagspräsidiums ein. Das Präsidium beschloss daraufhin einmütig, Fiechtner für fünf Sitzungstage von den Plenarsitzungen des Landtags auszuschließen.

„Sie nehmen am besten Frau Aras gleich mit“
Fiechtner hatte zuvor in der Debatte den anderen Fraktionen vorgeworfen, sie wollten das deutsche Volk von Ausländern überrannt sehen.


Sie sollten in der Königstraße die Scherben ihrer Politik aufsammeln „und nehmen Sie am besten Frau Aras gleich mit“.


Das war für Aras der Anlass für den Ausschluss des fraktionslosen Politikers.

So wurde es auch im mima (ZDF ) gesendet


Innenminister Thomas Strobl (CDU) kritisierte Fiechtner kurz nach der Fortsetzung der Landtagssitzung scharf. „Hier ist viel von Respekt für Polizisten die Rede gewesen“, sagte Rede. „Aber mit die größte Missachtung von Polizisten, die ich mir vorstellen kann, ist heute in diesem Plenarsaal geschehen“, kritisierte Strobl ohne Fiechtner namentlich zu nennen. „Können Sie sich vorstellen, was in einem Polizisten vorgeht, wenn er einen gesunden Menschen aus diesem Plenarsaal hinaustragen muss? Aus meiner Sicht ist das die größte Missachtung, die man gegenüber einem Polizisten zeigen kann.“

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... 1cf20.html
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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon augenzeuge » 26. Juni 2020, 12:34

Zicke hat geschrieben:-
[b]Die Angst vor dem M-Wort
Warum tun sich manche Medien so schwer damit, den Migrationshintergrund der Beteiligten an den Stuttgarter Krawallen zu thematisieren?


Weil es nicht richtig wäre. Auf deutsch, die Mehrheit ist so nicht.

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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon steffen52 » 26. Juni 2020, 12:49

augenzeuge hat geschrieben:
Zicke hat geschrieben:-
[b]Die Angst vor dem M-Wort
Warum tun sich manche Medien so schwer damit, den Migrationshintergrund der Beteiligten an den Stuttgarter Krawallen zu thematisieren?


Weil es nicht richtig wäre. Auf deutsch, die Mehrheit ist so nicht.

AZ

Die Mehrheit nicht, aber ein gewisser Teil schon und diesen kriminellen Zugereisten genau wie die deutschen Kriminellen muss man zeigen wer hier das sagen hat, der Staat und ihre Polizei darum geht es, um mehr nicht. Eine Verharmlosung dieser Situation
von Presse u.s.w. wie in Stuttgart ist doch für diese Typen nur als würde man Oel ins Feuer gießen. [shocked]
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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon augenzeuge » 26. Juni 2020, 13:04

Ich sehe keine Verharmlosung.

AZ
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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon Ari@D187 » 26. Juni 2020, 13:53

augenzeuge hat geschrieben:
Zicke hat geschrieben:-
[b]Die Angst vor dem M-Wort
Warum tun sich manche Medien so schwer damit, den Migrationshintergrund der Beteiligten an den Stuttgarter Krawallen zu thematisieren?


Weil es nicht richtig wäre. Auf deutsch, die Mehrheit ist so nicht.

AZ

Es geht um den real existierenden Migrationshintergrund vieler Beteiligter und dass sich manche Medien so schwer damit tun, dieses auszuformulieren. Ob das die Mehrheit ist, spielt dabei keine Rolle.

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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon Franz » 26. Juni 2020, 14:08

Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Zicke hat geschrieben:-
[b]Die Angst vor dem M-Wort
Warum tun sich manche Medien so schwer damit, den Migrationshintergrund der Beteiligten an den Stuttgarter Krawallen zu thematisieren?


Weil es nicht richtig wäre. Auf deutsch, die Mehrheit ist so nicht.

AZ

Es geht um den real existierenden Migrationshintergrund vieler Beteiligter und dass sich manche Medien so schwer damit tun, dieses auszuformulieren. Ob das die Mehrheit ist, spielt dabei keine Rolle.

Ari


Wer sagt denn genau, wer sich da schwer tut? Ich halte das für eine Meinung der Klatschpresse, die nicht real ist, es geht doch nicht um einen Migrationshintergrund, es geht vielmehr um einen Teil einer Generation, die etwas verloren hat. Oder sich Luft machen musste. Deutsche waren auch dabei, wie Letten, Portugiesen, Iraker. Das kann man nicht trennen.

Ich bin sehr gut darüber informiert worden. Man hat im Detail alle Kriminellen benannt, das scheint einigen nicht zu reichen. Man versucht diese Randale zu instrumentalisieren.

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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon Edelknabe » 26. Juni 2020, 16:40

Ist das nicht im Ländle BRD so, das "Viel Alkohol die Tat/Taten entschuldigt." Solange dies nicht geändert wird, eben dahingehend "das du volltrunken für deine Taten verantwortlich bist" wird sich nichts ändern.Denn Alkohol gibts fast überall zu kaufen.Nach Ladenschluss dann an der 24 Std.-Tanke.

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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon Bahndamm 68 » 26. Juni 2020, 17:15

Gestern Abend Maybrit Illner
https://www.zdf.de/politik/maybrit-illner/feindbild-polizei--hass-gewalt-und-machtmissbrauch--sendung-vom-25-juni-2020-100.html
mit zu diesem Thema,
eine Befürworterin, dass die Polizei ihren Dienst auf der Mühlkippe verrichten soll - Eine gegen den Rest der Runde - Phui Teeeiiifel.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon Ari@D187 » 26. Juni 2020, 19:25

Franz hat geschrieben:Wer sagt denn genau, wer sich da schwer tut? Ich halte das für eine Meinung der Klatschpresse, die nicht real ist, es geht doch nicht um einen Migrationshintergrund, es geht vielmehr um einen Teil einer Generation, die etwas verloren hat. Oder sich Luft machen musste. [...]

Was hst denn diese Generation verloren und weshalb mußte sie sich in dieser Form Luft machen?

Franz hat geschrieben:[...]Man versucht diese Randale zu instrumentalisieren.[...]

Instrumentalisiert wurde in den vergangenen Wochen sehr viel. Diese Randale dürften auch mit ein Ergebnis dieser Instrumentalisierung sein.

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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon Ari@D187 » 26. Juni 2020, 19:28

Bahndamm 68 hat geschrieben:Gestern Abend Maybrit Illner
https://www.zdf.de/politik/maybrit-illner/feindbild-polizei--hass-gewalt-und-machtmissbrauch--sendung-vom-25-juni-2020-100.html
mit zu diesem Thema,
eine Befürworterin, dass die Polizei ihren Dienst auf der Mühlkippe verrichten soll - Eine gegen den Rest der Runde - Phui Teeeiiifel.

In gewissen Teilen lag Özdemir mit auf ihrer Linie.

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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon augenzeuge » 26. Juni 2020, 21:22

Instrumentalisiert wurde in den vergangenen Wochen sehr viel. Diese Randale dürften auch mit ein Ergebnis dieser Instrumentalisierung sein.


So ein Quatsch.

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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon Interessierter » 27. Juni 2020, 06:41

Wer sagt denn genau, wer sich da schwer tut? Ich halte das für eine Meinung der Klatschpresse, die nicht real ist, es geht doch nicht um einen Migrationshintergrund, es geht vielmehr um einen Teil einer Generation, die etwas verloren hat. Oder sich Luft machen musste. Deutsche waren auch dabei, wie Letten, Portugiesen, Iraker. Das kann man nicht trennen.

Ich bin sehr gut darüber informiert worden. Man hat im Detail alle Kriminellen benannt, das scheint einigen nicht zu reichen. Man versucht diese Randale zu instrumentalisieren.

franz


Hallo Franz,
danke für deinen Beitrag. Du hast es genau und treffend auf den Punkt gebracht.

[hallo]
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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon ratata » 27. Juni 2020, 08:11

Die meisten der bislang 25 festgenommenen Tatverdächtigen aus der Stuttgarter Krawallnacht waren betrunken. Das gibt Innenminister Thomas Strobl am Dienstag bekannt. Außerdem gibt es weitere Hintergründe zur Herkunft der Randalierer.

Stuttgart - Viele der 25 festgenommenen Tatverdächtigen aus der Krawallnacht in Stuttgart waren stark betrunken. Der höchste Alkoholwert sei mit 2,34 Promille bei einem 20-Jährigen festgestellt worden, sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Dienstag in Stuttgart. Bei vier Festgenommenen lagen die Werte zwischen 1,26 und 2,08 Promille, bei acht weiteren zwischen 0,64 bis 1,1 Promille und bei weiteren acht zwischen 0 und 0,5 Promille.

Bei vier Festgenommenen hätten keine Alkoholmessungen vorgenommen werden können, sagte der Innenminister. Weitere Untersuchungen zu einem möglichen Drogenkonsum dauerten noch an. 15 Tatverdächtige waren der Polizei bekannt - sie seien bereits bis zu 24 Mal zur Anzeige gebracht worden.

Lesen Sie hier aus unserem Plus-Angebot: Woher kommt der ganze Zorn?

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Die 25 Festgenommenen sind laut Strobl zwischen 14 und 33 Jahre alt. 15 haben ihren Wohnsitz in Stuttgart, 5 andernorts im Südwesten. Je eine festgenommene Person sei in Bayern und Niedersachsen gemeldet, drei seien ohne festen Wohnsitz. Zwölf Festgenommene haben einen deutschen Pass, drei kommen aus Kroatien, Polen und Portugal. Vermutlich sei auch ein Lette dabei.

Neun Festgenommene wiesen den Angaben zufolge einen Flüchtlingsbezug auf. Darunter seien drei Afghanen und ein Somalier, die sich noch in Asylverfahren befänden. Zwei irakische Tatverdächtige seien als Flüchtlinge anerkannt. Ein afghanischer Staatsangehörige stehe unter sogenanntem subsidiären Schutz. Ein Bosnier sei ausreisepflichtig, habe aber eine Duldung. Der somalische Tatverdächtige sei ausreisepflichtig, habe aber nicht abgeschoben werden können.


Stuttgart

Randale in Stuttgart

Thomas Strobl
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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon Interessierter » 27. Juni 2020, 08:34

Stuttgart: „Nie dagewesene Gewalt“?! Polizei, Politik & Presse im Rausch der Übertreibung

Das wichtigste vorweg, weil die Kommentarspalten sicherlich jetzt bereits explodieren: Wir beim Volksverpetzer verurteilen Gewalt, selbstverständlich auch gegen Polizeibeamt*innen, die täglich für unsere Sicherheit sorgen. Jede*r Verletzte ist eine*r zu viel. Ich persönlich halte die deutsche Polizei für eine wichtige Institution. Ich habe ein paar Freunde bei der Polizei, die ich auch sehr schätze. Und ich wünsche niemandem etwas Schlechtes. Auch verurteile ich selbstverständlich die Randalen in Stuttgart, das mutmaßlich versuchte Tötungsdelikt gegen den Studenten und natürlich alle Sachbeschädigungen, Plünderungen und Verletzungen. Wer denn nicht?

Ich empfinde es aber als extrem problematisch, wenn ich von einem wütenden Mob gezwungen werden soll, deswegen das faktisch belegbare racial profiling in der Polizei zu leugnen (mehr dazu), entgegen der eigenen BKA-Zahlen zu behaupten, Gewaltkriminalität gegen die Polizei hätte zugenommen (mehr dazu) oder dass die Vorfälle in Stuttgart eine Form der „nie dagewesenen Gewalt“ gewesen seien, wie es der Stuttgarter Polizeipräsident sagte und wie es vielfach zitiert wird (Quelle).

Die Polizei ist hier nicht neutral


Die Polizei ist NICHT neutral, wenn es um Auseinandersetzungen mit der Polizei geht. Das sage nicht ich, das sagt der Deutsche Journalistenverband: „Bei Auseinandersetzungen ist die Polizei Partei und nicht unparteiischer Beobachter“. Wenn ich Polizeimeldungen kritisch hinterfrage und sie nicht einfach nur abtippe, bin ich kein Autor eines „linksextremen Blogs“, der „Gewalt verharmlosen“ will, sondern verwende journalistische Standards, die die deutsche Presse anscheinend kollektiv über Bord wirft.


Gewalt gegen Polizei?

Dass die Gewaltkriminalität gegen Polizeibeamt*innen im vergangenen Jahr um 31,2% gesunken ist, mag bei solchen Schlagzeilen eine absurde Behauptung sein.
Tweets im Link

Ich weiß, wie das klingt. Aber um diese Schlagzeilen zu erzeugen hat das BKA einfach eine ganz eigene Definition von „Gewalt“ verwendet, die ironischerweise Straftaten wie Mord und Totschlag NICHT beinhaltet. Ja, wirklich. Wenn man einfach nur die BKA-eigenen Definitionen von „Gewaltkriminalität“ heraussucht und mit den BKA-eigenen Zahlen von Straftaten gegen die Polizei vergleicht, kommt da ein Rückgang von 32,1% heraus. Wenn man alle Straftaten einrechnet, die das BKA nur bei der Polizei als „Gewalt“ definiert, nicht aber bei „normalen Bürger*innen“ (wie das explizit Nicht-Gewaltdelikt „Widerstand gegen die Staatsgewalt“ §113 StGB), gab es lediglich einen Anstieg von 1,3%.

Und nicht von 8,2%, wie die Polizei und Herr Seehofer uns erzählt. Ganz ausführlich, mit allen Fakten und Belegen hat das der Kollege hier aufgedeckt:

Bild
Presse fällt auf Manipulation herein: Gewaltkriminalität gegen Polizeibeamte um 31,2 % gesunken!

Es gibt aber die eindeutige Tendenz, nicht nur in der rechtsextremen Szene, die Vorfälle zu einem „Bürgerkrieg“ aufzubauschen, auch von der Polizei selbst. „Solche Szenen hat es in Stuttgart noch nie gegeben“, sagte der Polizeipräsident. Und das Zitat: Eine „nie dagewesenen Dimension der Gewalt“.
Wirklich?

Stuttgart, der 30. September 2010. Mindestens 164 Verletzte, andere sprechen von mindestens 400. Blutende Augen, Pfefferspray im Gesicht. Der „schwarze Donnerstag“ war eine Straßenschlacht, bei welcher die Polizei brutal die Stuttgart-21-Proteste niederschlug (Quelle). Oder einfach mal „Stuttgart Hooligans“ googlen. Wasserwerfer in Stuttgart im Jahr 2017. Es gab Verletzte, zehn Festnahmen. Gegen Fußball-Hooligans (Quelle). Ein Aufeinandertreffen von 170 Fußball-Hooligans erst Anfang März (Quelle). Aber gehen wir mal aus Baden-Württemberg weg. Köln 2014:

5000 Rechtsradikale Hooligans liefern sich Straßenschlachten mit der Polizei. Hunderte gewaltbereite Nazis, die von der Polizei beobachtet werden (Quelle). Es wurden 44 Polizisten verletzt (Quelle). In Stuttgart am Wochenende waren es 19, nur einer davon dienstunfähig (Quelle). Oder erst vergangenen Monat in Sachsen: Mehrere Großeinsätze – man verhaftete ua. 25 Neonazis, die die Polizei mit Stangen & Rohren angriffen & Glasflaschen warfen. Sie beschädigten ein Polizeiauto, man fand Granaten & Messer (Quelle).

2016 überfielen 200 bewaffnete Neonazis einen ganzen Stadtteil in Leipzig, plünderten und zerstören (Quelle). „Offener Straßenterror“ 2015 in Leipzig: Straßenschlacht von der Polizei mit Autonomen, die einen Nazi-Aufmarsch verhindern wollten (Quelle). Oder die „Chaostage von Hannover“ 1995: 240 verletzte Beamt*innen und verletzte 200 „Punks“, Pflastersteine, brennende Barrikaden (Quelle). Und vieles, vieles mehr. Ich hab nur paar Minuten gegooglet. Die Öffentlichkeit hat das anscheinend alles kollektiv vergessen. Und sprechen wir mal nicht davon, dass erst im Februar ein rechtsextremer Terrorist bei einem Anschlag 9 Menschen ermordete. Vor einem Jahr war Halle und der Mord an Walter Lübcke. Was ist damit?


Wenn gefühlte Wahrheiten Mainstream werden

Das Problem ist, dass sich niemand traut (außer Volksverpetzer anscheinend), der gefühlten Wahrheit zu widersprechen, die jetzt „Mainstream“ ist. Weil es so wirkt, als würden wir uns gegen die Polizei stellen, und für Gewalt plädieren. Weil es so viel einfacher ist, diesen Strohmann auszupacken, anstatt die eigenen Vorteile zu hinterfragen. Weil nur noch Schwarz und Weiß existieren darf. Entweder ist etwas das größte Verbrechen oder harmlos. Nichts dazwischen. Wir plädieren nur für einen Mittelweg: Auf dem Teppich bleiben. Verurteilen, was passiert ist, ohne zu Eskalieren. Sagen, was ist. Nicht sagen, was sich anfühlt. Sprachlich. Die Fakten sind da. Selbst wenn wir dafür beschimpft werden. Und dass wir das bei Nazi-Fakes können und Applaus und Preise dafür kriegen, ist toll.

Aber wenn wir „linksextrem“ und „verblendet“ sind, sobald unsere Faktenchecks, die nur der DJV-Richtlinie treu bleiben, einmal Übertreibungen der Polizei selbst aufdecken, dann hat unsere Gesellschaft ein Problem. Wir können uns nicht aussuchen, wo wir mit gefühlten Fakten arbeiten. Bei rassistischen Fakes nein, bei Polizei-Übertreibungen ok? Wir machen die Arbeit nicht, um einen Beliebtheitswettbewerb zu gewinnen. Sondern weil Leute unsere Arbeit mit Spenden unterstützen. Weil wir unser Bestes geben, um bei der Wahrheit zu bleiben. Und das trotz der Morddrohungen von Nazis, oder der Pöbeleien, wenn wir einfach nur Fakten wiedergeben, die selbst Presse, Politik und Polizei gar nicht so genau wissen wollen.

Der vollständige Beitrag hier:
https://www.volksverpetzer.de/schwer-ve ... stuttgart/
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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon Bahndamm 68 » 27. Juni 2020, 10:09

Ich finde die Diskussion über UNSERE Polizei einfach schauderhaft. Es sind Personen, die einen Eid auf unsere Verfassung abgelegt haben. Sie sind Staatsdiener und halten ihren Arsch hin, damit wir in Ruhe ein Bierchen trinken können. Auch ich habe einmal einen Eid, der Unterschied ist aber, ablegen müssen. Es gab die Wehrpflicht und da musste ich. Heute gehen die Personen freiwillig in diese Institution.

Schwarze Schafe gibt es in allen Bereichen unserer Gesellschaft, auch hier im Forum. Jeder Mensch ist von seinem Tun und Handeln überzeugt, was er macht, ist richtig. So, auch die Chaoten von Stuttgart, aber auch die 68-ziger Bewegung. Sie haben wesentlichen Anteil an der veränderten Situation unseres Lebens.

Wir haben eine Verfassung und somit auch Gesetze, die eigentlich unser Leben lenken und regieren sollten. Das Problem ist eigentlich unsere Demokratie, die viel zu viele Freiheiten gewährt. Etwas wird beschlossen, durchgeführt oder veranlasst. Es gibt immer wieder Personen, die dagegen opportunieren. Die Demokratie lässt viel zu viel Freiheiten zu, so dass ein Frust auf die Regierenden entsteht. Der Respekt, die Achtung vor den Menschen ist verloren gegangen.

Damit möchte ich aber nicht zum Ausdruck bringen, dass ich eine Diktatur bevorzuge. Nein, es ist ein unmöglicher Stil, dass Staatsdiener auf der Müllkippe ihren Dienst verrichten sollen. Das hat mit Satire absolut nichts mehr im Sinn. Auch Satire hat die Menschenwürde zu respektieren.

Ein kleines simples Beispiel dazu. Vor 30, 40 Jahren lief der Polizist im Blouson auf der Straße, heute mit einer schutzsicheren Weste und je nach den Belangen noch mit einer Webcam, damit er sich nach Ausübung seiner Pflichten rechtfertigen kann oder muss.

Wo bleibt eigentlich die Anerkennung und noch viel mehr der Dank an diese Polizisten. Wir hatten den Spruch, „Die Polizei, Dein Helfer“. Da sind wir weit entfernt. In Teilen der Gesellschaft wird der Polizist als ein Gegner der Gesellschaft angesehen.

Das ist er nicht.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon Volker Zottmann » 27. Juni 2020, 10:13

100% Zustimmung Hermann! [super]

Gruß Volker
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Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon Interessierter » 27. Juni 2020, 10:43

Wo bleibt eigentlich die Anerkennung und noch viel mehr der Dank an diese Polizisten.


Die ist doch unbestritten vorhanden, nirgends ist zu lesen, dass die Polizei Gegner der Bürger wäre. Nur deswegen darf man nicht über Missstände, wahrheitswidrige Pressemitteilungen, Kungeleien, Vertuschungen und Fehlverhalten einer Minderheit bei der Polizei berichten?
So wie über die Minderheit der Bürger berichtet wird, die mit Gewalt gegen Polizisten vorgehen, so muss auch umgekehrt über die Minderheit der Polizei berichtet werden, die dort nichts zu suchen hat.

Unsere Demokratie gewährt uns gottseidank diese Freiheiten, in der gerade die Freiheit ein besonders hohes Gut ist, dass auch in unserem Grundgesetz verankert wurde.

Dem Versuch, so zu tun als würde die Polizei pauschal verteufelt werden, um damit unsere Meinungsfreiheit zu beschneiden, muss entschieden entgegengetreten werden!


Wäre es nicht viel angebrachter und sinnvoller, die in verschiedenen Presseorganen belegten Fakten über das Verhalten bei der Polizei zu widerlegen?

Bisher leider Fehlanzeige.
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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon pentium » 27. Juni 2020, 11:03

Alles außer Hochdeutsch
Die Stuttgarter „Eventszene“ kann sogar Arabisch. Und richtig gut Partywut.
FAZ Herausgeber Bernhard Kohl
https://www.faz.net/aktuell/politik/fra ... 33738.html

Im Schwabenland fielen die Partylöwen aus dem Schlossgarten über die Polizei her wie einst die Vandalen über die Römer. Die Stuttgarter Ordnungshüter hatten allerdings zuvor einen Jugendlichen auf Rauschgift kontrolliert – anstatt ihm einen Joint zu drehen und anzuzünden. Wo es in deutschen Innenstädten doch längst Gewohnheitsrecht ist, allen Suchtmitteln frönen zu dürfen, die es auf Gottes Erde gibt. Auslöser des Aufstands war also eine Provokation der Polizei. Wären die schwäbischen Sheriffs die Sache so locker angegangen wie damals die tschechischen und hätten ein bisschen mitgekifft, hätte der Konflikt sich wohl in süßem Rauch aufgelöst.

So aber bekam Stuttgart die „Partywut der Eventszene“ zu spüren, von der der offensichtlich noch unter Schock stehende Polizeipräsident sprach. Man will ja niemanden vorschnell verdächtigen, sonst ist man gleich wieder ein latenter Rassist. Jahrelang hatten die in Stadt und Land regierenden Grünen der Polizei gepredigt, die multikulturelle Eventszene mit Samthandschuhen anzufassen. Und wie dankt die Eventszene das der Behörde für Toleranz und Deeskalation, die der Volksmund immer noch Polizei nennt? Mit Partywut! Aber gut: Auch der Wutbürger muss mal feiern dürfen. Außerdem war es an jenem Abend ziemlich schwül.


Trotzdem haben die Randalierer sich streng an den Slogan Baden-Württembergs gehalten: „Wir können alles. Außer Hochdeutsch“. Einwandfreies Deutsch ist in Videos aus jener Nacht nicht oft zu hören, eher schon gebrochenes. Offenbar kann der schwäbische Alleskönner aber auch Arabisch; Assimilation ist ja keine Einbahnstraße. Und auch die Plünderung eines Ein-Euro-Ladens lässt sich mit etwas gutem Willen als Zeichen für gelungene Integration ansehen. Wer von niedrigen Preisen angezogen wird, ist doch wohl wirklich zum Schwaben geworden, oder?


https://www.faz.net/aktuell/politik/fra ... 33738.html
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon zoll » 27. Juni 2020, 12:19

Wenn Freiheiten eingeräumt werden ist es kein Wunder wenn ausprobiert wird wie weit man gehen kann und wo die Grenzen sind. Ein Land, dass am laufenden Band Gestze und Verordnungen produziert braucht auch eine Möglichkeit die Einhaltung von Recht und Gesetz durch zu setzen.
Dazu bedarf es aber personell gut ausgestattete Behörden. In den letzten 20 Jahren ist aber genau das Gegenteil geschehen. Ergebnis, viele Verstöße werden einfach ignoriert.
So auch bei der Justiz. Staatsanwaltschaften und Gericht ersticken an der Vielzahl der anhängigen Verfahren, dass einfache Delikte gar nicht mehr verhandelt werden.
Fazit: Wer hat noch Angst vor einer Verurteilung?
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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon zoll » 27. Juni 2020, 13:28

Fortsetzung.
Liegt es nicht auch an unserem eigenen Verhalten wie sich die Gesellschaft und unser Verhältnis zu den Ordnungskräften verhält?
Was geschieht im Anblick einer Verkehrskontrolle? Trotz Anwesenheit unserer Enkel oder Kinder kommt garantiert der Spruch: "Schon wieder eine Scheißbullenkontrolle!" Und da wundern wir uns, wenn unser Nachwuchs keinen Respekt hat.
Wo ist der Respekt, die Toleranz geblieben, die wir mit der Muttermilch aufgenommen haben. Die über 70jährigen können sich ganz bestimmt noch an ihre Lehrzeit/Ausbildungszeit erinnern. Da hatte man sogar noch Ehrfurcht vor dem Lehrer/ Meister/Vorgesetzten. Heute wird alles in Frage gestellt, nichts wird akzeptiert, alles hinterfragt. Das ist natürlich nicht verwerflich, es muss aber mit dem nötigen Anstand geschehen.
Der ist allerdings verloren gegangen. Als Beispiel führe ich auf, das Hochlegen der Füße auf die Sitze in Bus und Bahn, das Beschmieren von Wänden und der ÖPNV-Fahrzeuge. Kann sich noch Jemand an den Spruch erinnern "Narrenhände beschmieren Tisch und Wände".
Werden wir ein Volk, dass nur seine Rechte einfordert, aber vergisst, dass damit auch Pflichten verbunden sind.
Teile der jungen Bevölkerung wollen nur noch Party feiern. Und wer bezahlt diese Partygänger. Klar Mama und Papa haben sich krumm gelegt um deren Ausbildung zu finanzieren, um dem Nachwuchs ein besseres Leben zu gönnen. Diesen Ausspruch hört man doch von fast jedem Elternteil. Sie haben aber darüber vergessen ihren Sprößlingen das nötige Hintergrundwissen zu vermitteln, wie die Lebensverhältnisse wirklich sind. Vom Himmel fällt kein Manna, es muss alles erarbeitet werden.
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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon pentium » 27. Juni 2020, 13:54

Özdemir: "Jugendliche mit Migrationshintergrund entgleiten uns"

Der ehemalige Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir sieht in den Ausschreitungen von Stuttgart einen Ausdruck der Verrohung der Gesellschaft. Der Stuttgarter Bundestagsabgeordnete der Grünen sagte in einem Interview in der RTL-Sendung "Guten Morgen Deutschland":

"Wir haben es insgesamt mit einer Verrohung zu tun, der Umgangsformen, der Gewalt, die angewendet wird. Das wird uns aus Schulen berichtet und aus Fußgängerzonen", sagte der Politiker. "Nicht nur wir hier in Stuttgart müssen uns damit beschäftigen, wie es passieren kann, dass Jugendliche, insbesondere auch mit Migrationshintergrund, zum Teil uns entgleiten." Diese würden den Glauben verlieren, dass man durch Fleiß, durch Arbeit, durch Schule, durch Ausbildung eine Perspektive in der Gesellschaft bekommt.


Quelle: ntv.de
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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon Interessierter » 27. Juni 2020, 15:55

"Nicht nur wir hier in Stuttgart müssen uns damit beschäftigen, wie es passieren kann, dass Jugendliche, insbesondere auch mit Migrationshintergrund, zum Teil uns entgleiten."


Das oben stehende sagte - lt. NTV - Özdemir. Das von mir fett und unterstrichen gekennzeichnete erweckt dann natürlich mit der Überschrift:

Özdemir: "Jugendliche mit Migrationshintergrund entgleiten uns"


den Eindruck als wäre es bei deutschen Jugendlichen nicht der Fall. Das ist für mich, egal ob bewusst oder unbewusst, ganz simple Hetze gegen Jugendliche mit Migrationshintergrund. Solche Vorgehensweise erlebt man leider bundesweit; aber besonders häufig in den neuen Bundesländern und dort auch nur von einer Minderheit mit entsprechender politischer Gesinnung.

@zoll:
Als 77jähriger kann ich deine Ausführungen nachvollziehen, denn genau so war es. Aber ob das alles besser war, wage ich zu bezweifeln. Beispielsweise gab es in der Grundschule noch Ohrfeigen und Schläge mit einem Rohrstock? Und das ist nur ein Beispiel. Wenn wir nach Gaststättenschluß noch in unserer Stammkneipe saßen und die Polizei klopfte und wurde reingelassen, dann bekamen die Beamten erst einmal ein oder zwei Korn eingeschenkt. War das besser?

Inzwischen sind viele Jahrzehnte vergangen und nicht nur die Jugendlichen haben sich verändert, sondern auch die Erwachsenen und die Gesellschaft!


Ich erinnere mich genau an die Antwort wenn jemand meinte mit " früher " argumtieren zu müssen. Die lautete immer: " Früher hatten wir auch mal einen Kaiser "

Über das Thema die Jugend früher und heute ist schon sehr viel geschrieben worden. Mit dem nachfolgen Link habe ich einmal einen Artikel eingestellt, der sich mit dem Thema früher und heute befasst.

https://www.kapiert.de/blog/teenager-frueher-und-heute/

Die Zeiten haben sich verständlicherweise und gottseidank geändert
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Re: Randalierer von Stuttgart

Beitragvon Edelknabe » 27. Juni 2020, 16:28

Interessierter mit dem hier:

"Die Zeiten haben sich verständlicherweise und gottseidank geändert"Textauszug ende

"Gottseidank geändert wohin? Zum eben mal die Sau rauslassen wenn mir im Alkoholrausch danach ist, dazu mit Null Respekt vorm Eigentum anderer noch Achtung vor Menschenleben? Na wirklich toll Interessierter, na toll?"

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