Der Tatort

Re: Der Tatort

Beitragvon HPA » 11. Mai 2020, 15:31

Volker Zottmann hat geschrieben:
Merkur hat geschrieben:Im Land der Frühaufsteher ist echt was los. Früher genoss die Fachschule des MdI in Aschersleben einen guten Ruf.


Früher wars Merkur! Früher!
Wir sind offiziell auch schon lange keine Frühaufsteher. Vielleicht liegt es daran. Was ich bisher aber zu Aschersleben gelesen habe, können einem die Haare zu Berge stehen. Da gab es ja nun auch schon mysteriöse Todesfälle.

Gruß Volker


Er entstammt doch selber dem Land der Frühaufsteher. [flash]
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Re: Der Tatort

Beitragvon augenzeuge » 24. Mai 2020, 07:30

Der Tatort heute ist ein Thriller.
https://www.n-tv.de/leute/tv/Scharfschu ... 97380.html

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Re: Der Tatort

Beitragvon Edelknabe » 24. Mai 2020, 08:09

Nisch schon wieder Tatort....eh ich gehe gleich auf Toilette......," Susanne wo sind meine Blutdrucktabletten wo,der Scheißtatort kommt heute wieder, wieder, wieder zum wie vielten Millionensten Male....eigentlich?"

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Re: Der Tatort

Beitragvon Volker Zottmann » 24. Mai 2020, 08:49

Edelknabe hat geschrieben:Nisch schon wieder Tatort....eh ich gehe gleich auf Toilette......," Susanne wo sind meine Blutdrucktabletten wo,der Scheißtatort kommt heute wieder, wieder, wieder zum wie vielten Millionensten Male....eigentlich?"

Rainer Maria


Sparst Du immer noch nen Fernseher mit Fernbedienung? Ich hätte den alten längs Raduga weggeschmissen. [laugh]

Gruß Volker
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Re: Der Tatort

Beitragvon pentium » 24. Mai 2020, 09:21

Edelknabe hat geschrieben:Nisch schon wieder Tatort....eh ich gehe gleich auf Toilette......," Susanne wo sind meine Blutdrucktabletten wo,der Scheißtatort kommt heute wieder, wieder, wieder zum wie vielten Millionensten Male....eigentlich?"

Rainer Maria

Du darfst nicht so viel die dritten Programme anschauen. Die dritten Programme sind auch mehr oder weniger Abspielstationen für alte Tatort-Folgen und mehr aus dem ARD-Schrottplatz und müssten ohne die alten Tatort-Folgen den Betrieb sicher einstellen.

Hast du auf der Toilette auch Fernsehen?
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Re: Der Tatort

Beitragvon augenzeuge » 24. Mai 2020, 09:56

Es gibt viele Tatortfolgen. Und auch viele schlechte
..

Und weil das so ist, muss man auf einen Tatort, der sich von denen deutlich abhebt, hinweisen.

Edelknabe, guck ihn dir an. Und wenn er schlecht war, darfst du mich gerne anzählen. Vielleicht sagst du ja auch... war wirklich toll.

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Re: Der Tatort

Beitragvon Edelknabe » 24. Mai 2020, 17:06

Gestern Abend sogar mal was Deutsches geschaut. Und zwar "Jugend ohne Gott" auf PRO 7.Ein Drama aus D2017. Mich hatte das schon länger interessiert, weil eben einmal drüber gelesen.Susanne meinte sinngemäß: Wenn deutschem Filmemacher weiter nichts mehr einfällt, dann kopiert Filmer, so von "Tribute von Panem." Den jungen Hauptdarsteller als Schüler Zach fand ich richtig gut besetzt, der Film hatte was,wirklich und ehrlich, mit leichtem Blick in die Zukunft sozusagen aber ich denke so bei mir, diese Eliteschulen für die Firma XYZ gibt es heute schon.

Schön das mit dem Gegenpart, "dieser Asozialen Klientel", da hatte man wohl die DDR noch genutzt mit dem Begriff und dies dem veramten Volk/Bürger der Zukunft übergestülpt.Herrlich der Blick in die "Hauptschulklasse" wo sinngemäß das Schülerchaos regierte.So wie das da abging gehts bestimmt schon heute in mancher Brennpunktschule zu....so nehme ich mal gut an.Susanne und mir hats trotzdem dann gefallen.

Rainer Maria

PS: Wenn es einen anderen Fred zu deutschen Film gibt dann verbringt(Admin) bitte den Text da hin. Danke
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Re: Der Tatort

Beitragvon Beethoven » 25. Mai 2020, 06:18

augenzeuge hat geschrieben:Der Tatort heute ist ein Thriller.
https://www.n-tv.de/leute/tv/Scharfschu ... 97380.html

AZ


Na, ein Thriller war das eher nicht, so meine Meinung.

Für mich kam kaum Spannung auf und auch sonst eher dröge, da man ziemlich schnell wusste,
wer da Täter(in) war.
Aber das lag ganz eindeutig nicht an AZ. [grins]

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Re: Der Tatort

Beitragvon augenzeuge » 25. Mai 2020, 07:37

Kaum Spannung? Ich fand, es war einer der spannendsten Tatorte.

AZ
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Re: Der Tatort

Beitragvon augenzeuge » 25. Mai 2020, 08:34

Schau mal Beethoven..... [hallo]

Starker Puls, kluge Konstruktion: Ein Krimi, der unter dem schnellen Ermittlungs-Plot ein menschliches Drama aufscheinen lässt. Der Spiegel

Ein zeitweise hochspannender Tatort, dem hinten raus etwas die Luft ausgeht. Stern

Spannend bis zum Ende, obwohl man Täter/Täterin schon nach 37 Minuten erkennt. Bild

Menschen sterben, die Kommissare verzweifeln. Immer, wenn man zu wissen meint, wie es wird, schlägt die Geschichte melancholische Haken. Welt

Sehr klassisch gibt die Regisseurin Friederike Jehn ihren Einstand in der beliebtesten deutschen Krimiserie. "Du allein" ist schnörkellos erzählt, ganz ohne Umwege oder unnötige Abschweifungen konzentriert sich die Folge auf das mörderische Spiel zwischen Schütze und Polizei. Neue Zürcher Zeitung


"Du allein" schlägt schon in den ersten 20 Minuten ein für deutsche Krimi-Verhältnisse ungewohnt hohes Tempo an und peitscht seine Protagonisten regelrecht von Szene zu Szene. Das funktioniert ausgesprochen gut, der neueste Fall aus Stuttgart ist mehr Thriller als Krimi - und hat diese Bezeichnung auch verdient, spannend bleibt er nämlich von Anfang bis Ende. ntv

"Du allein" wurde von Friederike Jehn nach dem konzisen Drehbuch von Wolfgang Stauch in Szene gesetzt. Zusammen mit Kameramann Andreas Schäfauer wurde eine kühle, klare Bildsprache gefunden, in deren visuellem Subtext permanente Anspannung und latente Bedrohung liegen. Der Tagesspiegel

"Du allein" ist ein würdiger 25. Fall für die Stuttgarter Tatort-Ermittler Lannert und Bootz. Frankfurter Rundschau

"Du allein" besticht durch seine Präzision und zwei Ermittler auf der Höhe ihres Schaffens. Süddeutsche Zeitung

Auch wenn der Zuschauer nach noch nicht einmal der Hälfte des Films das Gesicht des Täters kennt und rund 20 Minuten vor Schluss das Motiv deutlich wird, ist der Film spannend, weil es immer noch eine unvorhergesehene Wendung gibt. RP Online

Der neueste Stuttgarter Tatort-Fall "Du allein" kommt mit gewohnt hoher Qualität daher. Und obwohl der Täter schon nach einer halben Stunde bekannt ist, bleibt die Geschichte bis zum Ende hin spannend. Dabei wandelt sie sich vom anfänglichen Heckenschützenthriller zum wahren Drama. RedaktionsNetzwerk Deutschland


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Re: Der Tatort

Beitragvon Zicke » 25. Mai 2020, 09:10

So war der Tatort:

In etwa so, als würde man Motive aus den Kinoklassikern Targets, Kill Bill und Stirb langsam – Jetzt erst recht mit Tatort-Folgen wie Direkt ins Herz, Ihr werdet gerichtet oder Querschläger kreuzen – aber am Ende ist Du allein trotz vieler toller Ansätze kein ganz großer Wurf.


Drehbuchautor Wolfgang Stauch (Leonessa) hat einige originelle Einfälle wie diesen in seinem soliden Skript platziert, aber ein wirklich packendes Katz-und-Maus-Spiel ist unter Regie von Tatort-Debütantin Friederike Jehn nicht daraus geworden. Das liegt auch daran, dass die Täterfrage für den Zuschauer schon nach einer halben Stunde geklärt ist, wobei die Auflösung zumindest angenehm unkonventionell ausfällt: Beim Serienmörder handelt es sich nicht etwa um einen psychisch labilen, männlichen Klischee-Einzeltäter, sondern um Tamara Stuber (Katja Bürkle, Krieg im Kopf), die morgens im Tabak-und-Whiskey-Shop von Peter Jensch (Karl Markovics) vorbeischaut und recht sympathisch daherkommt. Schon nach der zweiten Tat ist sie für den Zuschauer an ihrem Pferdeschwanz zu erkennen, und nach 50 Minuten kennen wir auch ihr Motiv. Bis zum Abspann hat der Film zu diesem Zeitpunkt aber noch stolze 40 Minuten vor sich und in der zweiten Filmhälfte geht das Tempo verloren: Während das Publikum längst um die Identität der Täterin weiß, tappen Lannert, Bootz und Staatsanwältin Emilia Alvarez (Carolina Vera bei ihrem letztem Tatort-Auftritt) noch im Dunkeln – und die 1133. Tatort-Folge lebt allein von der Frage, ob noch weitere Menschen sterben werden.

https://www.wiewardertatort.de/
J.S.



Meine Rechtschreibfehler könnt Ihr Samstags ab 17 Uhr bei Rewe gegen eine lecker Senfgurke tauschen.
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Re: Der Tatort

Beitragvon augenzeuge » 25. Mai 2020, 09:24

Natürlich findet man im Web auch weniger positive Beurteilungen. So wie man immer Leute findet, welche die beste Maßnahme gegen Corona schlecht reden.

Aber wer hat den Tatort wirklich gesehen? Edelknabe hoffe ich doch....

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Re: Der Tatort

Beitragvon Kumpel » 25. Mai 2020, 09:27

Nee , spannend war der Film nicht , aber auch nicht dröge , eher interessant.
Wobei ich mich frage wie eine Frau sich derartig ''qualifizieren'' kann um diese Morde mit fast schon mit professioneller Präzision auszuführen und an dem banalen Fehler mit dem Drucker scheitert.
'' Es war von vorn bis hinten zum Kotzen, aber wir haben uns prächtig amüsiert.''
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Re: Der Tatort

Beitragvon Werner Thal » 25. Mai 2020, 09:46

"Der Tatort" im Fernsehen? - muss nicht sein, denn es gibt zur Zeit genug "Tatorte"

Daher schaue ich mir auch nicht diese "Märchenfilme für Erwachsene" an. [crazy]

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Re: Der Tatort

Beitragvon pentium » 25. Mai 2020, 10:39

Da laufen aber einige in den öffentlich rechtlichen.

16.6 (23:30) N3 Haie vor Helgoland (157)
17.6 (22:15) RBB Rattennest (022)
24.6 (22:02) RBB Transit ins Jenseits (069)
26.6 (22:00) Das Erste Das Glockenbachgeheimnis (423) mit Iris Berben
30.6 (20:15) B3 Viktualienmarkt (438)
30.6 (22:00) N3 Undercover-Camping (374)
30.6 (23:30) N3 Leiche im Keller (179)
1.7 (22:05) MDR Rotkäppchen (522)
1.7 (22:17) RBB Sterne für den Orient (093)
3.7 (22:15) Das Erste Havarie (480)
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Re: Der Tatort

Beitragvon Beethoven » 26. Mai 2020, 15:42

Kumpel hat geschrieben:Nee , spannend war der Film nicht , aber auch nicht dröge , eher interessant.
Wobei ich mich frage wie eine Frau sich derartig ''qualifizieren'' kann um diese Morde mit fast schon mit professioneller Präzision auszuführen und an dem banalen Fehler mit dem Drucker scheitert.


Wenn man eine Waffe hat, die eingeschossen ist und vor allem das ZF (Zielfernrohr), dann sind Schüsse auf 200 bis 300 m auf ein stehendes Ziel, bei normalen Windverhältnissen, mit aufgelegter Waffe kein großes Problem. Man trifft, wohin auch immer aber in der Entfernung des direkten Schusses ist die Brust oder der Rücken meist groß genug.
Erst auf sich bewegende Ziele, von unten nach oben und umgekehrt, bei Windstärke über 3 - 4 (also über 5,5 m/s) was in Europa meistens nicht üblich ist (kommt aber auch noch oft genug vor) , wird es komplizierter. Ganz zu schweigen von weiter entfernten Zielen als 600 m.

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Re: Der Tatort

Beitragvon karnak » 26. Mai 2020, 16:01

Ich bin schon zufrieden wenn es sich nicht um einen Tatort, also einen schnöden Sonntag Abend Krimi, handelt der nicht den Anspruch auf einen Preis in Cannes erhebt. [flash] Also nicht künstlerisch wertvoll, in 2 Gegenwarten und 3 Vergangenheiten spielend und mit irgendeinem verlaust wirkenden Polizeibeamten mit diversen privaten Problemen, auf Grund dessen man ihm nicht mal eine Haushaltsschere geschweige denn noch eine Dienstpistole anvertrauen würde. Auf den " Colombo Gag" , dass die deutschen Beamten mit irgendeinem exotischen Privatfahrzeug unterwegs sind kann man aber wohl auch dort nicht verzichten. Zu einer eigenen Idee des Besonderen am Kommissar scheint man wohl nicht in der Lage zu sein. [flash]
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: Der Tatort

Beitragvon Kumpel » 26. Mai 2020, 16:26

Beethoven hat geschrieben:
Kumpel hat geschrieben:Nee , spannend war der Film nicht , aber auch nicht dröge , eher interessant.
Wobei ich mich frage wie eine Frau sich derartig ''qualifizieren'' kann um diese Morde mit fast schon mit professioneller Präzision auszuführen und an dem banalen Fehler mit dem Drucker scheitert.


Wenn man eine Waffe hat, die eingeschossen ist und vor allem das ZF (Zielfernrohr), dann sind Schüsse auf 200 bis 300 m auf ein stehendes Ziel, bei normalen Windverhältnissen, mit aufgelegter Waffe kein großes Problem. Man trifft, wohin auch immer aber in der Entfernung des direkten Schusses ist die Brust oder der Rücken meist groß genug.
Erst auf sich bewegende Ziele, von unten nach oben und umgekehrt, bei Windstärke über 3 - 4 (also über 5,5 m/s) was in Europa meistens nicht üblich ist (kommt aber auch noch oft genug vor) , wird es komplizierter. Ganz zu schweigen von weiter entfernten Zielen als 600 m.

Freundlichst


Ja klar , wenn das Gewehr mit der Zielhilfe eingeschossen ist.
Wo macht man sowas in Stuttgart? [flash]
Dann noch die liebevolle Szene mit der Putzkette.
Machte einen profimäßigen Eindruck und lässt eine lange Vorbereitungszeit vermuten.
Daher meine Verwunderung über diesen Patzer mit dem Drucker.
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Re: Der Tatort

Beitragvon augenzeuge » 26. Mai 2020, 16:33

Der cleverste Verbrecher macht Fehler. Merkur wirds sicher bestätigen.
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Re: Der Tatort

Beitragvon Kumpel » 26. Mai 2020, 17:26

Nee , nicht alle.
Gut 8 Prozent kommen davon. Bei Mord.
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Re: Der Tatort

Beitragvon Beethoven » 27. Mai 2020, 06:57

Kumpel hat geschrieben:
Freundlichst


Ja klar , wenn das Gewehr mit der Zielhilfe eingeschossen ist.
Wo macht man sowas in Stuttgart? [flash]
[/quote]

Das kann jeder Sportschütze, auf jeder Schießbahn machen, in ganz Deutschland.
Die Frage, woher die Waffe stammt (?) wäre viel interessanter und es wunderte mich, dass dem nicht nachgegangen wurde,
da es ja eine in Deutschland nicht sehr gebräuchliche Waffe war.

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Re: Der Tatort

Beitragvon augenzeuge » 27. Mai 2020, 07:58

Beethoven hat geschrieben:Die Frage, woher die Waffe stammt (?) wäre viel interessanter und es wunderte mich, dass dem nicht nachgegangen wurde,
da es ja eine in Deutschland nicht sehr gebräuchliche Waffe war.

Freundlichst


Es fiel ein Satz im Tatort, dass man diese Waffe (ohne Zielfernrohr) sehr leicht auf dem Schwarzmarkt beziehen kann.

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Re: Der Tatort

Beitragvon pentium » 27. Mai 2020, 08:24

augenzeuge hat geschrieben:
Beethoven hat geschrieben:Die Frage, woher die Waffe stammt (?) wäre viel interessanter und es wunderte mich, dass dem nicht nachgegangen wurde,
da es ja eine in Deutschland nicht sehr gebräuchliche Waffe war.

Freundlichst


Es fiel ein Satz im Tatort, dass man diese Waffe (ohne Zielfernrohr) sehr leicht auf dem Schwarzmarkt beziehen kann.

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Re: Der Tatort

Beitragvon Kumpel » 27. Mai 2020, 08:28

Wie soll das gehen?
Mit einer nicht registrierten Waffe in einen Schützenverein latschen und seine Waffe mit einem Zielfernrohr einschießen?
'' Es war von vorn bis hinten zum Kotzen, aber wir haben uns prächtig amüsiert.''
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Re: Der Tatort

Beitragvon augenzeuge » 27. Mai 2020, 08:30

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Beethoven hat geschrieben:Die Frage, woher die Waffe stammt (?) wäre viel interessanter und es wunderte mich, dass dem nicht nachgegangen wurde,
da es ja eine in Deutschland nicht sehr gebräuchliche Waffe war.

Freundlichst


Es fiel ein Satz im Tatort, dass man diese Waffe (ohne Zielfernrohr) sehr leicht auf dem Schwarzmarkt beziehen kann.

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Und das Zielfernrohr?


Das ist nun wirklich einfach....
https://www.google.com/search?q=zielfer ... 41&bih=828

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