New York Times rät Lesern, 2020 Leipzig zu besuchen

Wie lief der Alltag in beiden deutschen Staaten zur Zeit der Teilung ab? Wie wurde gearbeitet? Was waren typische Berufe? Was wurde nach Feierabend gemacht? Wohin gings in den Urlaub?
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New York Times rät Lesern, 2020 Leipzig zu besuchen

Beitragvon zonenhasser » 10. Januar 2020, 13:56

New York/Leipzig. Die „New York Times“ empfiehlt ihren Lesern Leipzig als eines von insgesamt 52 Reisezielen im Jahr 2020 („52 Places to Go in 2020“). Die Messestadt bezeichnete die Zeitung als „cool-kid town“ („Stadt der coolen Leute“). Die sächsische Metropole überzeuge mit ihrer modernen Wandlung: „30 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung wurden die einst tristen Fabriken Leipzigs von Lofts, Galerien, Werkstätten, Clubs und Restaurants abgelöst.“

Hervorgehoben werden die lebendige Kulturszene und das Nachtleben der Stadt, in der auch Zehntausende Studenten leben. Dabei habe „das neue Berlin“ seine Wurzeln nicht vergessen und beleuchtet 2020 in einer Ausstellung auch seine Industriegeschichte.

© Leipziger Volkszeitung 10. 1. 20
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Re: New York Times rät Lesern, 2020 Leipzig zu besuchen

Beitragvon augenzeuge » 10. Januar 2020, 19:06

Dabei wäre Dresden doch ein Weg, die Wege der Urahnen zu suchen.....Ich will show you how..... [grins]

Als Dresden reiche Amerikaner anlockte


1000 wohlhabende US-Bürger ließen sich in der Stadt an der Elbe nieder - unter ihnen ein späterer US-Präsident und ein Schwerverbrecher, der weltweit für Schlagzeilen sorgte.

In den frühen 1870er-Jahren lebt der junge Theodore Roosevelt (1858-1919) aus New York für ein paar Monaten bei einer deutschen Gastfamilie in Dresden. Der 14-Jährige, der später einmal amerikanischer Präsident werden wird, soll Deutsch lernen. Einmal belauscht er ein Gespräch zwischen seiner Tante Lucy, die ebenfalls in Dresden wohnt, und einem deutschen Dienstmädchen. Es geht um die richtige Zubereitung einer Gans. "Es muss gechopped-up in little pieces sein", sagt die Tante und weiter: "Ich will show you how."
So ein deutsch-englisches Kauderwelsch war in jener Zeit in Dresden überall zu hören. Und in den Schaufenstern der Geschäfte wurde mit Schildern wie "English spoken - American understood!" um zahlungskräftige amerikanische Kundschaft geworben.


https://www.n-tv.de/leben/Als-Dresden-r ... 23820.html

AZ
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