Von Anstand und Liederlichkeit

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Beitragvon Interessierter » 25. Juni 2019, 15:10

Armut und ihre Wahrnehmung in der DDR (1961–1989)

1. Armut in der DDR – Wie beschreiben, was es nicht geben durfte?
2. Arbeitsmoral und „Überbleibsel“: Armut im Selbstverständnis der DDR
3. AltersrentnerInnen: Rüstig bis zum Lebensende?
4. Kinderreiche Familien: Alles für das „Wohl der Jüngsten“?
5. Abweichende Perspektiven: „Dissoziale Familien“
6. Armut in der DDR – Eine Bilanz


Da ja die selbsternannten Experten des Forums gerne und ständig die Aussagen unseres Users Volker Zottmann bestreiten, dass die Lebensbedingungen für Rentner ungeheuerlich schlecht waren, zitiere ich einmal den Punkt 3 des Links, der die Festellungen von Volker völlig bestätigen.

Bild
Januar 1963: Rentnerinnen in Wismar erhalten von einem örtlichen Bäckermeister im Veteranenklub Kaffee und Kuchen serviert. In der damaligen Bildlegende hieß es zu dieser Nachbarschaftshilfe: „Einen behaglichen Aufenthalt bieten die sechs modern eingerichteten Klubhäuser während der kalten Tage den Wismarer Rentnern.“ Deren eigene Wohnungen waren meist weniger modern und im Winter oft kalt.
(Bundesarchiv, Bild 183-B0128-0010-001, Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst Zentralbild, Foto: Karnitzki)


Im Fokus wissenschaftlicher Studien stand nicht selten die Situation der AltersrentnerInnen. Die soziale Misere vieler, besonders weiblicher Rentenempfänger war mitnichten nur ein Problem der unmittelbaren Nachkriegsjahre.31 Die Sicherung der Existenz im Alter kann mit Gerhard A. Ritter als durchgängige „Achillesferse der Sozialpolitik der DDR“ bezeichnet werden.32 Immerhin ein Drittel der Bevölkerung lebte nach 1961 weiter in einem Ein-Personen-Haushalt; in erster Linie handelte es sich um Witwen.33 Gerade unter diesen traten – zumal bei Krankheitsfällen und ohne Unterstützung durch Kinder – „massive soziale Probleme“ auf, betonte etwa der Hallenser Ökonom Josef Bernard im Jahr 1967.

Die Rentner und Rentnerinnen selbst sahen ihre Lage bisweilen als dramatisch, besonders gemessen an der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung der DDR und dem Auseinanderdriften des verfügbaren Einkommens im Vergleich selbst zu den unteren Einkommenslagen der (arbeitenden) Durchschnittsbevölkerung. Im Jahr 1967 vermeldete ein im Vorfeld des VII. Parteitags erstellter Stimmungsbericht zum Lebensstandard der Bevölkerung große Angst vor der Situation im Alter.35 Die Enttäuschung über die spärlichen Renten nach mitunter 50 Jahren Erwerbsarbeit war groß. Gerade bei Rentnerinnen ging die Höhe der Altersgelder aufgrund geringerer Verdienste oft kaum über die Mindestrente hinaus, die 1968 auf 150 Mark erhöht wurde.

Insgesamt deutet vieles darauf hin, dass die Mehrheit der (zumal alleinstehenden) RentnerInnen in einer prekären wirtschaftlichen Situation lebte. Intern ging die Lebensstandardforschung 1972 von zwei Dritteln unterhalb der errechneten Armutsgrenze aus.37 Auch wenn der Anteil armer Rentnerhaushalte bis 1988 auf 45 Prozent sank,38 gehörten pflegebedürftige Ältere39 und Witwen zu den Randgruppen der DDR-Gesellschaft. Letztere erhielten in besonderen Härtefällen Mietzuschüsse und wurden nur durch die sozialen Leistungen lokaler Verwaltungen und der Volkssolidarität vor dem Absinken in noch problematischere Versorgungssituationen bewahrt. Von den ca. drei Millionen Altersrentnern am Ende der DDR waren 74 Prozent Frauen. Gerade sie waren in puncto Rentenhöhe stark benachteiligt:40 Diese betrug 1983 bei einem Mann durchschnittlich 410 Mark, bei einer Frau lediglich 314 Mark. Noch deutlicher waren die Unterschiede bei der Freiwilligen Zusatzrente (FZR); hier bezogen Männer im Schnitt dreimal so viel Geld

Bild
Januar 1979: Zwei Rentner in Suhl, 78 bzw. 87 Jahre alt. Anders als im Westen hatte sich der Lebensstandard der meisten alten Menschen in der DDR während der 1960er- und 1970er-Jahre kaum verbessert. In der originalen Bildlegende hieß es beschönigend: „Um den älteren Bürgern den beschwerlichen Weg zum Klub der Volkssolidarität in diesen Tagen zu ersparen, versorgt die junge Hauswirtschaftspflegerin Rentner in der Wohnung mit dem warmen Mittagessen.“
(Bundesarchiv, Bild 183-U0104-050, Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst Zentralbild, Foto: Helmut Schaar)


Die niedrigen Renten führten zu Unterversorgungen in allen Lebensbereichen. In seiner Dissertation aus dem Jahr 1974 benannte der Wirtschaftswissenschaftler Hilmar Polle das „Hauptproblem“ der DDR-Rentner: Sie seien gezwungen, auf preiswertere Fleisch- und Wurstwaren sowie Obst- und Gemüsesorten von niedriger Qualität auszuweichen. Zwar sei eine gesunde Ernährung für die meisten Rentner möglich, doch setze das Einkommensniveau den älteren Menschen hierfür „gewisse Grenzen“.42 Häufig sei die Kost einseitig und unausgewogen, d.h. fettreich und vitaminarm. Neben diesen Defiziten wurde ein geringer Ausstattungsgrad mit „hochleistungsfähigen Haushaltsgeräten“, Schuhwerk und Bekleidung moniert. Polle forderte, die Einkommen der Rentner bis 1990 um das 1,7- bis 1,8-fache zu erhöhen, „wenn nicht die Befriedigung anderer lebensnotwendiger Bedürfnisse eingeschränkt werden soll“.43

Insbesondere die Wohnsituation von Altersrentnern rückte nach der Verkündung der „Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik“ im Jahr 1971 in den Blickpunkt empirischer Forschungen. Bereits 1974 verwies eine Studie ungewohnt offen auf die „besonders schlecht[e]“ Lage der Altersrentner. Von 1.000 Haushalten dieser Gruppe hatten 862 eine Wohnung ohne Fern- oder Zentralheizung, Bad und Innentoilette; sie lebten demnach in sanierungsbedürftigen Altbauten.44 Eine sozialwissenschaftliche Abschlussarbeit dokumentierte 1983 ebenfalls, dass der Wohnkomfort der DDR-Rentner erheblich unter dem Durchschnitt des Landes liege: Lediglich ein knappes Viertel ihrer Wohnungen sei mit modernen Heiz- und Sanitäranlagen versehen; jeder vierte Befragte müsse ohne Bad in der eigenen Wohnung auskommen. Jenem guten Fünftel, das monatlich 300 Mark oder weniger zur Verfügung hatte, sei es nicht annähernd möglich, „mit dem insgesamt wachsenden Lebensniveau der Werktätigen Schritt zu halten“. Sechs Prozent der Befragten beschrieben ihre Lebensbedingungen als „sehr unzureichend“.45 Besonders augenfällig wurde dieser Missstand im Vergleich mit den steigenden Erwartungen an die Lebens- und Wohnkultur – und zwar sowohl in der DDR als auch im deutsch-deutschen Vergleich. DDR-Rentner durften ab 1964 in die Bundesrepublik reisen, was einige nutzten, um dort ihren Lebensabend zu verbringen. Viel mehr Menschen allerdings brachten das Wissen um die Standards der westlichen dynamischen Rentenanpassung und natürlich des allgemeinen Konsumniveaus mit zurück in die DDR.

Entgegen der Hinweise aus der Wissenschaft hatte die staatlich gelenkte Propaganda über DDR-Rentner bis zum Mauerfall ausschließlich Positives zu berichten und kaschierte das Thema Altersarmut. In der breiten Öffentlichkeit wurden die Rentner als „Veteranen der Arbeit“ verherrlicht und in ihrer Bedeutung für den „Arbeiter- und Bauernstaat“ verklärt. Die DDR-Leitmedien verbreiteten lieber das Bild des „rüstigen“ anstelle des „armen“ Alten.

Der Kontrast ist frappierend: Einer durchgreifenden Verbesserung der sozialen Lage von armen Rentnern und vor allem Rentnerinnen räumte die SED-Spitze niemals Priorität ein. Im Zentrum der Aufmerksamkeit von Honeckers Lohn- und Wohnungsbaupolitik standen die (maskuline) Erwerbsarbeit und das soziale Ideal der jungen Kleinfamilie. Die prekäre Lebenslage vieler RentnerInnen hingegen verklärte die Partei mit Euphemismen des „Altseins“. Der autoritäre Paternalismus der SED wies ihnen Werte wie Demut, Bescheidenheit und Verzicht zu. Die Führung tat das ihr Mögliche, um die hässlichen Seiten des Alters in der DDR aus der öffentlichen Wahrnehmung zu verdrängen.


https://zeithistorische-forschungen.de/2-2013/id=4591
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon karnak » 25. Juni 2019, 15:37

In jedem Fall habe ich zu der Zeit keinen Rentner mit dem Stock nach leeren Flaschen in Mülltonnen stochern sehen. Ansonsten, so wie die Rentensysteme damals wie heute eingerichtet sind, wer im Arbeitsleben wenig verdient hat, hat auch wenig eingezahlt und bekommt logisch entsprechend wenig Rente. Das ist einfach eine Konsequenz die sich aus dem System ergibt.
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon Nostalgiker » 25. Juni 2019, 16:01

Man nehme zwei Dutzend Veröffentlichungen westdeutscher Forscher, selektiere daraus entsprechende Zitate welche das zu untermauern haben womit der Artikelschreiber seine These beweisen möchte.

Ja die Lebensbedingungen der Ost-Rentner waren ungeheuerlich schlecht. wissen wir aus erster Hand vom erwähnten objektiv beobachtenden Zeitzeugen, der natürlich; experte ist er auf keinen Fall,; aus einem von ihm geschilderten Einzelbeispiel Rückschlüsse auf die Gesamtsituation zog.

Und schon können wir wieder mal in Jubel ausbrechen wie toll es den Rentnern dank Freiheit und GG geht.
Ein wahrer Sozialstaat diese BRD, kümmert sich rührend um die Alten und Kranken ......
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon Volker Zottmann » 25. Juni 2019, 21:28

Bist Du jetzt auch noch Hellseher, Nostalgiker?
Woher weißt Du denn, wie viele Rentner ich in ihrer DDR-Armut erlebte?
Mit dem Einkommen der Rentner ging es auch in der DDR seit Anbeginn aufwärts. Die bekamen immer höherer Renten, um so älter die DDR war. Die Rente, und das ist ihr Übel, reichte aber dem kleinen Mann/Frau keineswegs, um gut zu leben.
In QLB gab es die Adresse Stresemannstraße 7. Meine Oma wohnte in letzen Lebensjahren in 7g. 9 Häuser voller einzelner Zimmer mit Flurklo und Gemeinschafts kochecke gab es. Alles abgewirtschaftet, runtergekommen. Wer hier leben musste..... Aus der SED-Kreisleitung wohnte da jedenfalls kein Rentner. Die sorgten im Vorfeld für adäquate eigene Wohnverhältnisse.
Um Behinderte kümmerte sich hier kein Staat. Nur die evangelische Kirche tat das.

Ich muss keineswegs selbst damals schon das Alter gehabt haben, um die Würde- und die Hoffnungslosigkeit der verbrauchten Menschen zu sehen. Zeitzeuge war ich da trotzdem. Aber eben einer, der es heute noch unverblümt sagt, dass die Alten im Prinzip weggeworfen wurden. Am Besten, sie siedelten in den Westen, um hier keinem Kommunisten mehr auf der Tasche zu liegen. Wer heute sagt, dass die DDR zu ihren Rentnern sozial war, der spinnt, hat eine sehr gestörte Wahrnehmung.
Die "Volkssolidarität " hatte die gleiche Sinnhaftigkeit wie Ulbrichts Republik. Alles sollte demokratisch wirken, ebenso gaukelte man Fürsorge vor.
Nostalgiker, glaubst Du wirklich, dass Dir Deine steten Beschönigungen wer abnimmt?

Gruß Volker
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Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon HPA » 25. Juni 2019, 21:37

karnak hat geschrieben:In jedem Fall habe ich zu der Zeit keinen Rentner mit dem Stock nach leeren Flaschen in Mülltonnen stochern sehen. Ansonsten, so wie die Rentensysteme damals wie heute eingerichtet sind, wer im Arbeitsleben wenig verdient hat, hat auch wenig eingezahlt und bekommt logisch entsprechend wenig Rente. Das ist einfach eine Konsequenz die sich aus dem System ergibt.


Die Rentner traf man aber sehr wohl bei SERO, wo man sich als Kurzer das Taschengeld aufbesserte!
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon Nostalgiker » 25. Juni 2019, 21:54

Na das war doch mal wieder ein Treffer.

Meiner Oma ging es als arme Rentnerin so schlecht das sie sich 1982 einen Farbfernseher von ihrem Geld kaufen konnte .....
Wie das wohl gemacht hat?
Übrigens hat sie nie gearbeitet, war Witwe ab 1945, bekam also eine üppige Rente .....
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon Transitfahrer » 25. Juni 2019, 22:54

Nostalgiker hat geschrieben:Na das war doch mal wieder ein Treffer.

Meiner Oma ging es als arme Rentnerin so schlecht das sie sich 1982 einen Farbfernseher von ihrem Geld kaufen konnte .....
Wie das wohl gemacht hat?
Übrigens hat sie nie gearbeitet, war Witwe ab 1945, bekam also eine üppige Rente .....



Witwe seit 1945? Gab es da die DDR schon?
Wenn man auch eine Ehrenpension bekommt, ist es auch kein Wunder [laugh]
Die meisten Rentner in der DDR bekamen Ende 1989 die Grundrente von ca. 400 Mark.
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon Nostalgiker » 26. Juni 2019, 07:27

Transitfahrer, du schreibst einfach nur dussliges Zeug.
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon Beethoven » 26. Juni 2019, 09:23

Hier ist das Rentensystem in der DDR recht ordentlich erklärt:

https://www.bpb.de/politik/innenpolitik ... rueckblick

Altersarmut so wie es die heute gibt, gab es in der DDR wohl eher nicht, denn meiner Meinung nach war das soziale Netz eng geknüpft.
Große Sprünge konnten jedoch einige eben nicht machen. Aber Obdachlosigkeit, Bettelei, wühlen in Mülltonnen kenne ich aus der DDR gar nicht.

Freundlichst
Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen.
Sie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.

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Quo quisque stultior eo magis insolescit, gelle Herr F.?

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Dein Charakter ist das, was Du wirklich bist, doch Dein Ruf ist nur das, was andere von dir halten.
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon zoll » 26. Juni 2019, 11:07

Nostalgiker hat geschrieben:Na das war doch mal wieder ein Treffer.

Meiner Oma ging es als arme Rentnerin so schlecht das sie sich 1982 einen Farbfernseher von ihrem Geld kaufen konnte .....
Wie das wohl gemacht hat?
Übrigens hat sie nie gearbeitet, war Witwe ab 1945, bekam also eine üppige Rente .....


Da wird wohl ein Westbürger mittels Genex deiner Oma unter die Arme genommen haben.
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon zoll » 26. Juni 2019, 11:29

Beethoven hat geschrieben:Hier ist das Rentensystem in der DDR recht ordentlich erklärt:

https://www.bpb.de/politik/innenpolitik ... rueckblick

Altersarmut so wie es die heute gibt, gab es in der DDR wohl eher nicht, denn meiner Meinung nach war das soziale Netz eng geknüpft.
Große Sprünge konnten jedoch einige eben nicht machen. Aber Obdachlosigkeit, Bettelei, wühlen in Mülltonnen kenne ich aus der DDR gar nicht.

Freundlichst

Habe gerade deinen Hinweis gelesen. In der Tat konnten Rentner/innen im Arbeiter und Bauernstaat mit ihren ges. Renten keine große Sprünge machen (und auch keinen Farbfernseher kaufen, wie Nostalgiker behauptet).
Wäre es auf den Straßen zu Bettelei und und wühlen in Mülltonne gekommen, so hätte garantiert die VP sofort eingegriffen (Bürger, zu Klärung........)
Und Flaschensammeln ging doch gar nicht, weil es doch das staatlich verordnete Sammeln von Rohstoffen gab.
Aber trotzdem, Rentner die vorher prekäre Arbeitsverhältnisse hatten, also wenig verdienten, hatten weder in der DDR noch in der BRD ein finanziell gesicherte Leben. In der DDR kam allerdings erleichternd hinzu, dass Mieten und Nahrungsmittel subventioniert waren.
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon Transitfahrer » 26. Juni 2019, 11:53

Nostalgiker hat geschrieben:Transitfahrer, du schreibst einfach nur dussliges Zeug.


Nun ja, mittels deinem Argument die doch äußerst beschränkten Mittel der meisten DDR Rentner abzustreiten, ist doch äußerst schwach.
Ich könnte ja auch schreiben, das meine Mutter ca. 2500€ Rente bezieht und in einen Reihenhaus (keine Miete) lebt. Also kann es nach Deiner Argumentation keine Altersarmut in der BRD geben.

Gibt es aber.

@ Beethoven

Ich habe mal einen Bericht über einen Ost Berliner Fotografen gesehen. Leider kann ich mich nicht an den Namen erinneren. Dieser hat viele Aufnahmen von den S-Bahnhöfen gemacht. Auch von dem Menschen
in und außerhalb der Bahnhöfen. Er hat alles Fotografiert was er vor die Linse bekommen hat. Außer, und das hat er in diesem Bericht geschildert, von Menschen die die Mülleimer im S-Bahnhof Friedrichstraße nach Geld durchsucht haben. Viele Touristen haben den Zwangsumtausch nicht vollständig ausgegeben, ging mir ebenso, und haben sich mittels Mülltonnen dem Restgeld entledigt.
Diese Menschen zu Fotografieren war ihm unangenehm und außerordentlich Peinlich. Er hätte auch nicht gedacht das sowas in DDR möglich ist.

Nun wird sicherlich Argumentiert- Wichtigtuer, Falschaussage und gelogen. Ich habe mit eigenen Augen gesehen wie Geld in den Mülleimer geworfen wurde. Ich habe allerdings keine Menschen gesehen die Mülleimer dursucht haben. Der MfS wird das sicherlich auch bemerkt haben. Ich habe übrigens mein Restgeld einem Jungen in die Hand gedrückt.
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon Nostalgiker » 26. Juni 2019, 12:41

zoll hat geschrieben: ...... konnten Rentner/innen im Arbeiter und Bauernstaat mit ihren ges. Renten keine große Sprünge machen (und auch keinen Farbfernseher kaufen, wie Nostalgiker behauptet).
zoll [crazy]


Du solltest dich nicht an den Latrinenparolen gewisser Zeitzeugen orientieren die ihrer kruden Fantasie freien Lauf gönnen .....

Im Gegensatz zu dieser Oma die hier ab und an als Kronzeugin auftaucht um zu "beweisen" wie menschenunwürdig die Rentner in de DDR ihren Lebensabend fristen mußten konnte mein Oma haushalten, sparen und wirtschaften ......
Das gelingt nun mal nicht jedem.

Und Zoll, ich behaupte nicht, ich weiß es weil ich nämlich mit der Oma den Fernseher gemeinsam gekauft habe, sie hat ihn bezahlt, und anschließend haben wir ihn ins Altersheim in ihr Einzelzimmer gebracht und angeschlossen.
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon karnak » 26. Juni 2019, 13:23

Man kann die Dinge einfach mal so nun eben nicht vergleichen. Die Lebensumstände in den 50 igern waren überall andere als in den 80 igern und sie sind es heute. Ein DDR Renter mit 400 DDR Mark Rente und extrem niedrigen Lebenshaltungskosten, mit, unter anderem, vielleicht 50 Mark Miete und kaum noch auflaufenden fixen Kosten konnte mit Sicherheit nicht die Sau rauslassen, ein heutiger Rentner mit 800 Euro Rente und 400 Euro Miete kann das allerdings auch nicht.
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon Grenzwolf62 » 26. Juni 2019, 14:05

Alleinstehender Rentner heute schlimmstenfalls Miete vom Amt für 47 Quadratmeter und 409 Euronen dazu, in Chemnitz.
Wenn du das nach 45 Jahren Arbeit hast, sagst du auch "na vielen Dank".
Ein 30 Jahre alter Faulpelz der noch nie einen Finger krumm gemacht hat bekommt dasselbe.
Alles wird, vielleicht, gut.
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon augenzeuge » 26. Juni 2019, 15:58

Nostalgiker hat geschrieben:Na das war doch mal wieder ein Treffer.

Meiner Oma ging es als arme Rentnerin so schlecht das sie sich 1982 einen Farbfernseher von ihrem Geld kaufen konnte .....
Wie das wohl gemacht hat?
Übrigens hat sie nie gearbeitet, war Witwe ab 1945, bekam also eine üppige Rente .....

Fast 40 Jahre sparen für einen Farb TV, der mindestens das 10-12 fache der Rente kostete?

AZ
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon Nostalgiker » 26. Juni 2019, 16:30

Klar doch Augenzeuge meine Oma wußte bereits 1942; im Jahr 1982 kaufe ich mir einen Farbfernseher, da fangen ich jetzt mal an zu sparen .....

Ich weiß du kanntest in der DDR nur arme, gebrochene und verzweifelte alte Menschen und Rentner, selbige haben in der heutigen Zeit scheinbar nach deinem reden eine üppige Rente können sich allerhand leisten was man gemeinhin als Luxus bezeichnet ......
Leb' weiter in deiner Traumwelt.
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon augenzeuge » 26. Juni 2019, 18:01

Nostalgiker, du beschwerst dich über Halbwahrheiten und verbreitest sie selbst am häufigsten. Aber wie willst du auch die Probleme des Landes erkannt haben, wenn du sie nicht mal bei deiner Oma erkannt hast?

Du musst mich nicht herabwürdigen, weil ich die Fakten benenne, ich habe die Probleme nicht gemacht, und ich kann ebensowenig etwas dafür, wenn ich diese früher und direkter erkannte als du.

AZ
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon Nostalgiker » 26. Juni 2019, 18:42

augenzeuge hat geschrieben:Nostalgiker, du beschwerst dich über Halbwahrheiten und verbreitest sie selbst am häufigsten. Aber wie willst du auch die Probleme des Landes erkannt haben, wenn du sie nicht mal bei deiner Oma erkannt hast?

Du musst mich nicht herabwürdigen, weil ich die Fakten benenne, ich habe die Probleme nicht gemacht, und ich kann ebensowenig etwas dafür, wenn ich diese früher und direkter erkannte als du.

AZ


Augenzeuge, ich schieb es mal auf das Wetter was deine freche und wirre Rede betrifft.

Benenne mir doch bitte die Halbwahrheiten welche ich verbreite.
Meine Oma hatte keine Probleme, übrigens beide nicht und deren Schwestern auch nicht.

ansonsten weiß ich das du ein sehr schlaues Kerlchen bist. Jedenfalls behauptest du das von dir.
Die tollsten "Erkenntnisse" kamen dir bekanntermaßen beim fegen der Werkhalle ..........
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon augenzeuge » 26. Juni 2019, 21:03

Kannst du den letzen Satz mal richtig zitieren? So ist es nicht mal ne Halbwahrheit.
AZ
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon Grenzwolf62 » 26. Juni 2019, 21:43

Werkstatt ausfegen ist durchaus eine ehrenvolle Tätigkeit.
Schade das man wichtige einfache Tätigkeiten oft etwas schief bewertet.
Alles wird, vielleicht, gut.
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon Nostalgiker » 26. Juni 2019, 21:51

augenzeuge hat geschrieben:Kannst du den letzen Satz mal richtig zitieren? So ist es nicht mal ne Halbwahrheit.
AZ


Das war eine allgemeine Reminiszenz auf die dir eigene Darstellung "wat bin ich doch für'n clever Kerlchen gewesen; ich habe seit frühester Jugend alles erkannt und durchschaut ....... [wink]
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon Nostalgiker » 26. Juni 2019, 21:57

Grenzwolf62 hat geschrieben:Werkstatt ausfegen ist durchaus eine ehrenvolle Tätigkeit.
Schade das man wichtige einfache Tätigkeiten oft etwas schief bewertet.


Grenzwolf, Werkstatt fegen war während der Lehre eine schöne und verantwortungsvolle Tätigkeit .....
Nach getaner Arbeit alles sauber machen war nicht schlecht.
Nur unserem lieben Augenzeugen sind beim fegen die tollsten Erkenntnisse bezüglich komplizierter ökonomischer und wirtschaftlicher Zusammenhänge gekommen und er erkannte damals Dinge, so schrieb er mal, an die damals nicht im Traum gedacht hättest.
Er hatte schon damals Visionen, Erscheinungen und Erleuchtungen .......
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon augenzeuge » 27. Juni 2019, 07:11

Nostalgiker hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Kannst du den letzen Satz mal richtig zitieren? So ist es nicht mal ne Halbwahrheit.
AZ


Das war eine allgemeine Reminiszenz auf die dir eigene Darstellung "wat bin ich doch für'n clever Kerlchen gewesen; ich habe seit frühester Jugend alles erkannt und durchschaut ....... [wink]


Du hast offenbar ein Verständigungsproblem. Was du hier böswillig behauptest, habe ich so nie geschrieben.

Für die anderen. Nosti bezieht sich auf meine Schilderungen der Schikane an meinem Arbeitsplatz nach Stellen des A-Antrages. Er gibt sie nur falsch wieder. Absichtlich, vermute ich.

Nun ist das nichts neues von dir. [wink]

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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon Nostalgiker » 27. Juni 2019, 07:40

Ach wirklich Augenzeuge?

Halle ausfegen empfindest du als Schikane? Ist solche "niedere" Tätigkeit unter deiner Würde?
Aber darum geht es nicht vordergründig.
Beim "fegen" hast du erkannt, so deine Worte, dass das mit der Ökonomie im Sozialismus nie klappen würde weil die Funktionäre davon keine Ahnung hätten weil Strohdoof.
Nur das kerlchen mit dem Besen hatte das Ende der DDR bereits gesehen.
So war sinngemäß deine Rede.

Oder willst du jetzt behaupten dass das auch nicht stimmt, du nie und nimmer sowas geschrieben hast.

PS.: An deiner Stelle würde ich mich nicht so künstlich aufregen, denke einfach daran welche Lügen du über mich verbreitest.
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon HPA » 27. Juni 2019, 09:38

augenzeuge hat geschrieben:
Nostalgiker hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Kannst du den letzen Satz mal richtig zitieren? So ist es nicht mal ne Halbwahrheit.
AZ


Das war eine allgemeine Reminiszenz auf die dir eigene Darstellung "wat bin ich doch für'n clever Kerlchen gewesen; ich habe seit frühester Jugend alles erkannt und durchschaut ....... [wink]


Du hast offenbar ein Verständigungsproblem. Was du hier böswillig behauptest, habe ich so nie geschrieben.

Für die anderen. Nosti bezieht sich auf meine Schilderungen der Schikane an meinem Arbeitsplatz nach Stellen des A-Antrages. Er gibt sie nur falsch wieder. Absichtlich, vermute ich.

Nun ist das nichts neues von dir. [wink]

AZ


AZ, warum tust Du Dir das an? Schalte doch diesen Troll und notorischen Herumpöbler stumm. Ist ganz einfach! [hallo]
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon andr.k » 27. Juni 2019, 10:33

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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon zoll » 27. Juni 2019, 10:34

NOSTALGIKER du schreibst u. a. das die Funktionäre möglicherweise die Probleme nicht erkannt haben und du schriebst auch das Wort "Strohdoof".
Ich glaube, da liegst du gar nicht so weit daneben. Das schmähliche Ende der DDR bestätigt das. Wenn ein Betrieb in die Insolvenz und anschließend in die Pleite geht, so handelt es sich meist um Versagen der Leitung.
So hat es sich doch im "gelobten Land" zugetragen. Erst die Insolvenzrettung durch Finanzspritzen aus dem Westen und dann der Bankrott.
Wann erkennst du, dass der Sozialismus sowjetischer Prägung nie und nimmer funktioniert hat.
Die sowjetisch besetzte Zone musste das Wirtschaftsgebaren ihrer Besatzung übernehmen, der Westen das der Kapitalisten.
Ob das jetzige System die Zeiten überdauert bleibt einmal mehr fraglich, es hat uns aber etwas steigenden Wohlstand gebracht, wovon die übernommene DDR profitiert hat. Das mit der Übernahme meine ich nicht despektierlich.
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon Nostalgiker » 27. Juni 2019, 10:36

Schön zu wissen das sich hier "ehrbare" User als Denunzianten und Anscheißer betätigen.

Soviel zum Charakter und dem "Versprechen"; ich werde dich zukünftig konsequent ignorieren.
Kein Wunder das dieser Typ aus vielen foren geflogen ist und im realen Leben in diversen Vereinen am liebsten gesehen wurde wenn er ihn für immer verlassen mußte.
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Re: Von Anstand und Liederlichkeit

Beitragvon Nostalgiker » 27. Juni 2019, 10:46

zoll hat geschrieben:NOSTALGIKER du schreibst u. a. das die Funktionäre möglicherweise die Probleme nicht erkannt haben und du schriebst auch das Wort "Strohdoof".
Ich glaube, da liegst du gar nicht so weit daneben. Das schmähliche Ende der DDR bestätigt das. Wenn ein Betrieb in die Insolvenz und anschließend in die Pleite geht, so handelt es sich meist um Versagen der Leitung.
So hat es sich doch im "gelobten Land" zugetragen. Erst die Insolvenzrettung durch Finanzspritzen aus dem Westen und dann der Bankrott.
Wann erkennst du, dass der Sozialismus sowjetischer Prägung nie und nimmer funktioniert hat.
Die sowjetisch besetzte Zone musste das Wirtschaftsgebaren ihrer Besatzung übernehmen, der Westen das der Kapitalisten.
Ob das jetzige System die Zeiten überdauert bleibt einmal mehr fraglich, es hat uns aber etwas steigenden Wohlstand gebracht, wovon die übernommene DDR profitiert hat. Das mit der Übernahme meine ich nicht despektierlich.
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zoll, erstens fehlt dir sehr viel wissen.
Ich habe keine Lust deine ganzen falschen Aussagen und "Rückschlüsse" welche auf mangelnden Kenntnissen beruhen hier detailliert aufzudröseln um dir zu zeigen wo und wie du irrst.
Was ich wann und wie erkenne, du bist bestimmt nicht die Person mit der ich mich darüber unterhalte.

Der "Westen" hat das Wirtschaftsgebaren der Kapitalisten nach 1945 nicht übernommen.
Das kapitalistische Wirtschaftsystem war bereits vorhanden.
Das jetzige System beruht auf dem Prinzip des Privateigentum und damit auf dem Streben nach Profit.
Wenn du meinst das sich das System ändern müsse dann mußt du die Grundlage ändern und das bedeutet das du ans Privateigentum mußt.
Mit Privateigentum ist beileibe nicht das Reihenhaus oder die Eigentumswohnung gemeint, auch nicht das Privatauto.
aber genau das wird Unwissenden gerne suggeriert und als Schreckgespenst an die Wand gemalt.
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