Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon Volker Zottmann » 7. März 2019, 17:59

Nostalgiker hat geschrieben:g.

Nenne mir einen logischen Grund warum ich hier meine Erfahrungen in und meine Einsichten über die Produktionsanlagen und die Produktionsbedingungen in der Damaligen ausbreiten sollte?


Bisher nahm ich an, auch Du schreibst fürs Forum.
Zumindest mache ich das deshalb und nie, damit Du mir unflätig irgendwas unterstellst.

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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon Nostalgiker » 7. März 2019, 18:17

Siehste Volker Zottmann da wären wir beim Kern.
Das machst du nämlich, mir unflätig zu unterstellen ich würde die DDR als wirtschaftliches System verherrlichen, das politische System der DDR mit ihrem Machtapparat insgesamt verharmlosen, mir hier eine Legende schaffen, als "Kunst"figur auftreten und was noch so alles deinem [....] Gehirn entspringt.

Du bist unfähig, auch das bemerkt ein außenstehender Leser schnell auf Argumente mit stichhaltigen Argumenten zu antworten. Sondern wenn dir eine Meinung nicht passt greifst du zu deinem bewährten Mittel, deinen vermuteten Gegner auf der persönlichen Schiene anzugreifen.
Dazu kann ich dir nur sagen Volker Zottmann wer mir so persönlich unflätig wie du kommst braucht sich keinen Wunderbeutel umzuhängen was Reaktionen auf deine persönlichen Angriffe betrifft.
Aber sei beruhigt in diesem Punkt bist du hier im Forum nicht allein.

Ich schreibe im Forum für mich um mir über bestimmte Dinge klar zu werden und nicht "für das Forum".
Meine Texte und Gedanken sind eine Einladung an diejenigen die sich gerne, objektiv und sachlich mit mir darüber auseinandersetzen möchten. Ich brauch keine Bestätigung meiner Aussagen, andere Ansichten zur Thematik interessieren mich. Da kann durchaus auch kontrovers diskutiert werden.
Leider kann das von hier noch Aktiven so gut wie keiner. Diejenigen die es können wurden mehr oder minder Zielgerichtet von solchen Krakeelern, Tatsachenverdehern, usw, welche meinen hier bestimmen zu müssen, aus dem Forum vertrieben.
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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon Volker Zottmann » 7. März 2019, 18:30

Nach Deinen Worten bist Du also keine Kunstfigur? Aha!
Ist also der Nostalgiker Dein wahres Ich? Oder doch eher der alte Thoth? Oder nur die Widersprüche dazwischen.... [flash]

Du schreibst doch selbst, dass die Betriebe in Ordnung waren, wenn auch nur durch die Blume. Oder warum entgegnest Du sonst, wenn man schreibt, dass die Industrie mehr Brachen als florierende Betriebe waren, ständig Deine persönlich attakierenden Einwände?

Deine Sicht sei Dir unbenommen, doch komme ich Dir keinesfalls so unsachlich, wie Du hier alltäglich durchs Forum tapst.
(Bloß nichts auf meine DDR kommen lassen)

Lass mich doch einfach außen vor mit Deinen abgedrehten Einlassungen. Ich schreibe nämlich nicht für Dich.

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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon Nostalgiker » 7. März 2019, 19:11

Es war und ist nicht meine DDR Volker Zottmann. Geht das in deinen Schädel rein?

Du siehst zu viele Blumen oder warum interpretierst du krampfhaft in meine Äußerungen etwas hinein?

In Industriebrachen ( Brache =ist eine Brache, die nach der Aufgabe der industriellen Nutzung von Industrieanlagen entsteht. ) wird wohl kaum etwas produziert.

Die Industriebrachen die du eventuell meinst entstanden erst flächendeckend nach dem Wirken der Treuhand um lästige Konkurrenz aus dem Weg zu schaffen ......

Beschäftige dich doch bitte erstmal mit dem Inhalt von Begriffen bevor du mit ihnen um dich wirfst.

Du kommst mir nicht unsachlich? Deine Selbstreflektion lässt arg zu wünschen übrig.
Volker Zottmann hat geschrieben: Ich schreibe nämlich nicht für Dich.


Jetzt wirst du auch noch albern. Ist das eine Seuche hier?
Eine gewissen Lady schrieb auch mal das sie zu einem Thema keine Antwort von mir wünscht.
Färbt diese kindische Verhalten ab?
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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon Volker Zottmann » 7. März 2019, 20:16

Antworten, auch von Dir, sind erwünscht, wenn sie sachlich bleiben.
Die Betriebe in und um Quedlinburg die abgewickelt wurden, waren in Teilen schon Brachen, produzierten trozdem in Restteilen. Da war es um keinen Betroeb schade. Ohne Treuhand hätte es vielleicht einige Monate noch verzögert werden können. Kaputt waren sie trotzdem.
So wie Mertik sind ja ersatzweise endlich neue Betriebsstätten erbaut worden.

Du bist leider nie sachlich, schon wenn Du meinen Namen liest. Dass man Dich als nostalgischen DDR-Verklärer wahrnimmt, liegt doch an Deiner permanenten Verteidigung der DDR. Las ich gerade, zu den Ausreisen. Was Du da für Unsinn "besserwissend" niederschreibst wirkt verwirrend. Denn auch Du weißt doch, dass wir alle eingesperrt waren. Selbst wenn ich handverlesen mir die letzten 3 Jahre auch einen Passierschein ergaunerte. Eingesperrt und unfrei waren wir trotzdem. Ich genau 38 lange Jahre.
Soetwas verteidigen normale Menschen nicht, die verabscheuen das!

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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon steffen52 » 7. März 2019, 20:25

Nostalgiker hat geschrieben:Eine gewissen Lady schrieb auch mal das sie zu einem Thema keine Antwort von mir wünscht.
Färbt diese kindische Verhalten ab?

Kenne keinen User(in)mit dem Namen Lady, Christian! Hier wohl nicht! In einen anderen Forum??? [ich auch]
Gruß steffen52
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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon Sperrbrecher » 7. März 2019, 21:02

Nostalgiker hat geschrieben:Ich gehe mal davon aus das ich in meinem DDR Arbeitsleben wesentlich mehr Fabriken aller Art von Innen gesehen habe als du. Nicht nur die Gebäude, Anlagen auch die Arbeitsbedingungen konnte ich in Augenschein nehmen .....

Dann wirst Du aber wohl zugestehen müssen, dass diese Betriebe gegenüber den gleichen Branchen im westlichen Deutschland, im Vergleich der Arbeitsbedingungen, eindeutig die Verlierer waren.

Ganz abgesehen von der Entlohnung, waren die westdeutschen Unternehmen in allen Bereichen gegenüber DDR-Betrieben im Bezug auf bezahlten Urlaub oder anderen sozialen Leistungen weit voraus.
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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon Nostalgiker » 7. März 2019, 21:07

Ich habe mich vor 1989 in keinem Betrieb in der BRD aufgehalten wenn ich zu privatem Verwandtenbesuch dort war.

Nach 1989 lernte ich beruflich bedingt einige Firmen kennen, dort wurde auch nur mit Wasser gekocht.
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon augenzeuge » 7. März 2019, 22:27

steffen52 hat geschrieben:
Nostalgiker hat geschrieben:Eine gewissen Lady schrieb auch mal das sie zu einem Thema keine Antwort von mir wünscht.
Färbt diese kindische Verhalten ab?

Kenne keinen User(in)mit dem Namen Lady, Christian! Hier wohl nicht! In einen anderen Forum??? [ich auch]
Gruß steffen52


Etwas mitdenken, Steffen. Er meint Mara. [blush]

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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon Volker Zottmann » 7. März 2019, 22:37

augenzeuge hat geschrieben:Etwas mitdenken, Steffen. Er meint Mara. [blush]

AZ

Da will ich mal für @Steffen52 eine Lanze brechen.
Er wusste garantiert, wer gemeint ist. Ihn stört sicher auch nur das verschwurbelte Umschreiben.

Gruß Volker
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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon Dr. 213 » 7. März 2019, 23:42

Nostalgiker hat geschrieben:Für die Systematische Diskreditierung deines Rufes sorgst du schon ganz alleine Dottore.

Ansonsten weiß ich nicht wie ausgerechnet ein Bewerber für einen längeren Dienst bei dem Stasi-Wachregiment zu solchen schwachsinnigen Unterstellungen kommt das man ein Systemdiener gewesen sei. Das aus der Feder/dem Munde eines Menschen der selber die Karriere eines Systemdieners anstrebte.
Sehr selbst entlarvend ......


War doch eigentlich schon geklärt, ich habe das mit den Felixen selber wieder von mir aus beendet.
So habe ich es damals geschrieben und so hat es die Stasiakte einige Jahre später auch nochmal bestätigt.
Blöd nech, wenn die eigenen Genossen von Horch und Guck alles so schön aufgeschrieben haben ?

Den entsprechenden Auszug habe ich sogar hier im Forum gebracht.
Mit diesem Vorwurf kannt Du mir nicht an den Karren fahren.
Hier die Passage aus meiner Stasiakte:
viewtopic.php?f=46&t=11814&p=310299&hilit=pohl#p310299

Im Gegensatz zu Dir habe ich keine Mehrfachanmeldungen mit immer neuen Identitäten im Forum nötig.
Und mein Avatar zeigt auch mein Gesicht. Kannst das auch ?

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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon Edelknabe » 8. März 2019, 07:10

Mir fällt gerade ein, hieß das eigentlich " Fabrik" in der DDR? Oder doch nicht eher Betrieb, so VEB (Volkseigener Betrieb). Halt, noch moderner, das hieß Kombinat und jetzt nur als Beispiel "Kombinat für Rohrleitungen und Isolierung"? Und bitte Männer, die Gesichter der damaligen Werktätigen werden durch eure Streitereien nun auch nicht sauberer. Denn dafür gabs ja Kernseife, also ich nehme diese tolle naturbelassene Seife heute noch. Unser Dok. unter Garantie auch?

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Und einen guten Morgen allen ins Forum

PS:" Fabrikarbeiter", das hatte irgendwie soetwas schmutziges, so kapitalistisch ausgebeutetes an sich. Das Wort verwendete doch der Karl Marx gerne bei der Beschreibung von diesem seinem "Manchasterkapitalismus"?
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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon Nostalgiker » 8. März 2019, 08:31

Dottore, versuchst mal wieder vergeblich an der Spirale geistloser Provokationen zu drehen?
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Edelknabe, ich glaube es wurde im Allgemeinen Betrieb gesagt, die Bezeichnung 'Fabrik' kam aber öfters im Namen vor.
Kombinat ist keine Bezeichnung eines Betriebes/Fabrik sondern unter dem "Dach" eines Kombinates befand sich ein Zusammenschluss mehrere Betriebe mit einer artverwandten Produktionspalette. Die Kombinate gingen aus den VVBs hervor.

Es gab nur eine "Firma" in der DDR und deren Hauptsitz war in der Normannenstrasse .......
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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon augenzeuge » 8. März 2019, 08:34

Volker Zottmann hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Etwas mitdenken, Steffen. Er meint Mara. [blush]

AZ

Da will ich mal für @Steffen52 eine Lanze brechen.
Er wusste garantiert, wer gemeint ist. Ihn stört sicher auch nur das verschwurbelte Umschreiben.

Gruß Volker


Und das hab ich nicht gewusst. [angst]
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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon icke46 » 8. März 2019, 08:46

Keine Ahnung, ob gestern abend jemand "Panorama" im Ersten gesehen hat. Da kam ein recht interessanter Bericht über ehemalige Kombinatsdirektoren in der DDR, die sich zur Stimmungslage in den neuen Ländern äusserten.

Die Sendung ist noch in der ARD-Mediathek verfügbar, der Bericht beginnt ab der 18. Minute:

http://mediathek.daserste.de/Panorama/P ... d=60926584
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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon karnak » 8. März 2019, 08:52

Nostalgiker hat geschrieben:
Es gab nur eine "Firma" in der DDR und deren Hauptsitz war in der Normannenstrasse .......

Und der Begriff ist lustigerweise von der CIA für ihre Unternehmung benutzt und geprägt worden und auch beim MfS wurde er dann für den eigenen Laden gerne benutzt, dass weiß man heute allerdings kaum noch, wie auch, man hat von den damaligen inneren Befindlichkeiten nicht die geringste Ahnung [flash]
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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon Dr. 213 » 8. März 2019, 11:28

Edelknabe hat geschrieben:Mir fällt gerade ein, hieß das eigentlich " Fabrik" in der DDR? Oder doch nicht eher Betrieb, so VEB (Volkseigener Betrieb). Halt, noch moderner, das hieß Kombinat und jetzt nur als Beispiel "Kombinat für Rohrleitungen und Isolierung"? Und bitte Männer, die Gesichter der damaligen Werktätigen werden durch eure Streitereien nun auch nicht sauberer. Denn dafür gabs ja Kernseife, also ich nehme diese tolle naturbelassene Seife heute noch. Unser Dok. unter Garantie auch?

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PS:" Fabrikarbeiter", das hatte irgendwie soetwas schmutziges, so kapitalistisch ausgebeutetes an sich. Das Wort verwendete doch der Karl Marx gerne bei der Beschreibung von diesem seinem "Manchasterkapitalismus"?


Auf der Werft gab es Handwaschpaste in grossen Eimern, konnte man sich für den Umkleideschrank in
kleinere Behälter abfüllen und die war ganz gut. Hautfreundlich vielleicht nicht.
Den Luxus von heute mit Desinfektion, Flüssigseife und Creme gab es damals nicht.
Viele besorgten sich Florenacreme mit Glycerin, irgendwie war da was mit "weil der Tankwart das auch nimmt"

Duschen gab es auf der Werft in grosser Zahl und die wurden von den Kollegen die im Dreck schufteten
auch bei Schichtende sehr stark genutzt. Ganz normal wie im Bergbau auch üblich.

Nein, Kernseife benutze ich nicht. Privat benutze ich Flüssigseife im Spender zum druffdrücken.

Umgangssprachlich hiess es oft "Betrieb".
Beispiel: Die Namen der Schüler mit Bestnoten wurden an die "Betriebe" der Eltern gemeldet.

Im Wohnungsbau sagte man einfach WBK, die Abkürzung für Wohnungsbau- Kombinat.

Das Wort Kombinat benutzte man eigentlich nur für Wirtschaftsplanung oder so es in der Zeitung verkündet wurde
wenn dieses oder jenes Kombinat den Plan mal wieder übererfüllt hätte.

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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon Volker Zottmann » 8. März 2019, 12:17

Interressant auch, dass die Handwaschpaste in den Eimern im Prinzip identisch war mit Linda neutral oder den Sticks für die Autowaschbürsten.
Alles eine Wichse. In der Handwaschpaste war nur geringfügig noch Sand enthalten. Un heute 30 Jahre nach der DDR habe ich immer noch (!) Handwaschpaste vorrätig. Für meine Autowäsche kommt da immer etwas aufgelöst ins Wasser.

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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon Merkur » 8. März 2019, 12:20

Volker Zottmann hat geschrieben:Alles eine Wichse. In der Handwaschpaste war nur geringfügig noch Sand enthalten.
Gruß Volker


Hättest in Deine doch Sand dazutun können. [flash]
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon Aktivist » 8. März 2019, 12:26

Es gibt schöne Fotobände über dieses Thema, zum Beispiel "Das pure Leben".
Hab ich hier schon einige male verschenkt, na ja ehrlich gesagt können die hier damit nicht all zuviel anfangen hab ich so den Eindruck.
Ist mir aber schnurz piep egal, müssen die aushalten.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon Dr. 213 » 8. März 2019, 14:18

Volker Zottmann hat geschrieben:Interressant auch, dass die Handwaschpaste in den Eimern im Prinzip identisch war mit Linda neutral oder den Sticks für die Autowaschbürsten.
Alles eine Wichse. In der Handwaschpaste war nur geringfügig noch Sand enthalten. Un heute 30 Jahre nach der DDR habe ich immer noch (!) Handwaschpaste vorrätig. Für meine Autowäsche kommt da immer etwas aufgelöst ins Wasser.

Gruß Volker


Ja das erinnere ich nun auch wo Du es schreibst. Die Dinger die man in den Griff von dem "Handfeger" steckte.
Ich glaub, das war keine Waschpaste. Das sollte nur Schaum machen.
Für heutige Autolacke würde ich keine Wasch- Zusätze mit Waschpaste empfehlen.
Da sind extra Schleifkörper reingemischt und irgendwie scheint mir, die Lackschichten sind auch viel dünner als früher.

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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon Volker Zottmann » 8. März 2019, 16:27

Den Stiften fehlte nur der Schleifzusatz. (Sand) Gleicher Grundstoff.

Gruß Volker
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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon Edelknabe » 8. März 2019, 18:02

Volker mit diesem:

"Für heutige Autolacke würde ich keine Wasch- Zusätze mit Waschpaste empfehlen.
Da sind extra Schleifkörper reingemischt und irgendwie scheint mir, die Lackschichten sind auch viel dünner als früher."
textauszug ende

Der Rainer hatte mal nen Transporter in der Farbe weiß. Nie poliert, noch irgendwie konserviert. Ich immer zu faul zur Wagenwäsche bei der Tanke, also ab und an im Jahresabstand Eimer her und kurz drüber. Nach gut 16 Jahren Transporterleben wurde das Wasser auf einmal weiß, der Lack löste sich und wurde stumpf.

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PS: Jetzt fiel mir auch ein, woher meine Leidenschaft für die Kernseife kommt? Die Arbeitsjahre in den Kasernen der Freunde waren es. Deren Soldaten bekamen das immer in sinngemäßer " Blockgröße" für deren Duschen in die Kesselhäuser, die wir als Handwerker nach der Tagschicht genutzt haben.
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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon Spartacus » 8. März 2019, 18:12

Dr. 213 hat geschrieben:
Auf der Werft gab es Handwaschpaste in grossen Eimern, konnte man sich für den Umkleideschrank in
kleinere Behälter abfüllen und die war ganz gut. Hautfreundlich vielleicht nicht.

Herzlichst
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Ja kenne ich auch noch. Ziemlich grob das zeug und roch nach irgendwas? Ich glaube Mandeln.

Cool dein Auszug aus der Akte, hatte ich irgendwie gar nicht mitbekommen. [grins]

Und wer zum Teufel ist dieser Aktivist hier im Thema?

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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon augenzeuge » 8. März 2019, 19:02

Aktivist ist user Kumpel. Der kam in seinen Account nicht mehr rein, nun kommt er wieder und deshalb ist Aktivist gelöscht. [hallo]

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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon Edelknabe » 8. März 2019, 19:08

Aktivist(User Kumpel) das Buch vorstehend schon paarmal verschenkt? Wieso das denn,weil, ist er denn der Verfasser?

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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon Spartacus » 8. März 2019, 19:23

augenzeuge hat geschrieben:Aktivist ist user Kumpel. Der kam in seinen Account nicht mehr rein, nun kommt er wieder und deshalb ist Aktivist gelöscht. [hallo]

AZ


Ach soooo, na dann welcome back Kumpel. [hallo]

Als Passwort empfehle ich für die Zukunft 123456 [flash]

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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon augenzeuge » 8. März 2019, 19:25

Spartacus hat geschrieben:Als Passwort empfehle ich für die Zukunft 123456 [flash]

Sparta


oder

YXCVBNM

[denken]
Ist die unterste Zeile der Tastatur. [grins]
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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon Volker Zottmann » 8. März 2019, 23:14

Edelknabe hat geschrieben:Volker mit diesem:

"Für heutige Autolacke würde ich keine Wasch- Zusätze mit Waschpaste empfehlen.
Da sind extra Schleifkörper reingemischt und irgendwie scheint mir, die Lackschichten sind auch viel dünner als früher."

textauszug ende

Der Rainer hatte mal nen Transporter in der Farbe weiß. Nie poliert, noch irgendwie konserviert. Ich immer zu faul zur Wagenwäsche bei der Tanke, also ab und an im Jahresabstand Eimer her und kurz drüber. Nach gut 16 Jahren Transporterleben wurde das Wasser auf einmal weiß, der Lack löste sich und wurde stumpf.

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PS: Jetzt fiel mir auch ein, woher meine Leidenschaft für die Kernseife kommt? Die Arbeitsjahre in den Kasernen der Freunde waren es. Deren Soldaten bekamen das immer in sinngemäßer " Blockgröße" für deren Duschen in die Kesselhäuser, die wir als Handwerker nach der Tagschicht genutzt haben.


Bitte zitiere ordentlich!
Das hat Dr213 geschrieben1

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Re: Die Gesichter der DDR-Fabrikarbeiter

Beitragvon andr.k » 8. März 2019, 23:42

Volker Zottmann hat geschrieben:Bitte zitiere ordentlich!
Das hat Dr213 geschrieben1


Dito! Dr. 213, wäre korrekt... [grins] (Wollte erst "Oberlehrer" dazu schreiben) [laugh]
Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.
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