Unnötige Hirn-Untersuchungen an wehrlosen Heimkindern

Unnötige Hirn-Untersuchungen an wehrlosen Heimkindern

Beitragvon Zicke » 1. März 2019, 10:00

Schwalmstadt -
Zahlreiche Heimkinder und Patienten der Hephata Diakonie in Hessen sind einem Forschungsbericht zufolge vor Jahrzehnten unnötigen Hirn-Untersuchungen ausgesetzt gewesen.

Hintergrund sei das Forschungsinteresse des bis 1963 an der Klinik in Schwalmstadt-Treysa tätigen Chefarztes Prof. Willi Enke (1895–1974) gewesen, teilte das Hessische Diakoniezentrum Hephata am Donnerstag unter Berufung auf eine Untersuchung von Medizinhistorikern mit.
Auch unter Enkes Nachfolger sei es bis 1968 noch zu medizinisch nicht notwendigen Untersuchungen an Kindern und Jugendlichen gekommen.
Der Medizinhistoriker Prof. Volker Roelcke von der Universität Gießen hatte für die Studie mit Unterstützung des Historikers Karsten Wilke von der Universität Bielefeld rund 2000 Akten ehemaliger Patienten und Heimkinder gesichte
https://www.tag24.de/nachrichten/hessen ... ien-988646
z
"Ich glaube, daß die Deutschen sich mit der Realität schwertun, das sie sich am liebsten im Reich des Wünschbaren aufhalten.
An vielen verdrießt mich, das sie sich als bessere Menschen fühlen, indem sie – in der Regel folgenlos – edle Absichten verkünden."

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