Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Wie lief der Alltag in beiden deutschen Staaten zur Zeit der Teilung ab? Wie wurde gearbeitet? Was waren typische Berufe? Was wurde nach Feierabend gemacht? Wohin gings in den Urlaub?
Dies ist der Bereich zum Thema "Alltag"

Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon augenzeuge » 14. April 2019, 10:37

Interessierter hat geschrieben:Genau wie du uns als Diener und Schild und Schwert der SED- Diktatur auch heute noch meinst Sozialismus und Planwirtschaft wie " Sauerbier " anpreisen zu können

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Ist ja lustig heute..... [flash]

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Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Sperrbrecher » 14. April 2019, 10:43

augenzeuge hat geschrieben:Mein Tipp, unterhalte dich mal mit jungen, intelligenten Menschen. Frage sie mal, was sie dazu bewogen hat, Vegetarier zu werden.

Ich kenne keine junge Menschen die Vegetarier oder Veganer sind, zumindest keine
keine intelligenten.

Diejenigen Vegetarier bzw. Veganer die ich kenne, die haben auch in anderen Dingen
"nicht alle Latten am Zaun" und brillieren allenfalls mit ihrer eklatanten Unwissenheit
in allen anderen Wissensgebieten.
Zuletzt geändert von Sperrbrecher am 14. April 2019, 10:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon augenzeuge » 14. April 2019, 10:46

Sperrbrecher hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Mein Tipp, unterhalte dich mal mit jungen, intelligenten Menschen. Frage sie mal, was sie dazu bewogen hat, Vegetarier zu werden.

Ich kenne keine junge Menschen die Vegetarier oder Veganer sind, zumindest keine
keine intelligenten.


Dann kennst du wenig junge Menschen, welche an der Uni studieren. Die wissen das. Da ich Seminare gebe, habe ich dazu vielleicht überdurchschnittlich Kontakt.

Nach einer Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg ernährten sich 1983 nur etwa 0,6 % (6 Millionen Menschen) der Bevölkerung vegetarisch. Die Zahl der vegetarisch lebenden Menschen hat sich also in etwa 20 Jahren weit mehr als verzehnfacht. Laut einer Studie des Robert Koch Instituts11 ist der Anteil der Vegetarier in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen sowie der 60- bis 69-Jährigen am höchsten.

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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon augenzeuge » 14. April 2019, 11:01

Hier dürfen sich einige gern ärgern.... [grin]
https://www.heilpraxisnet.de/naturheilp ... 0412449471

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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Sperrbrecher » 14. April 2019, 11:04

augenzeuge hat geschrieben:Nach einer Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg ernährten sich 1983 nur etwa 0,6 % (6 Millionen Menschen) der Bevölkerung vegetarisch. Die Zahl der vegetarisch lebenden Menschen hat sich also in etwa 20 Jahren weit mehr als verzehnfacht. Laut einer Studie des Robert Koch Instituts11 ist der Anteil der Vegetarier in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen sowie der 60- bis 69-Jährigen am höchsten.

Weil es sich, wie auch in vielen anderen Angelegenheiten, um eine Modeerscheinung
handelt. Bei uns wird doch inzwischen fast jede Woche eine Woche "eine andere Sau
durchs Dorf getrieben", die von der wohlstandsverwöhnten Gesellschaft als Wiederkunft
des Messias gewertet wird. Ich befinde das als Dekadenz einer untergehenden Gesellschaft.
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon AkkuGK1 » 14. April 2019, 11:06

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Subotnik
BKW
Jugendbrigade
Zeitungsschau
Mucker

Büchse gibt es auch heute noch
Schmiege ist kein Messgerät, variable Schablone trifft es besser.
König von Deutschland, das kann ich mir richtig vorstellen, die Gefängnisse wären voll mit Gesperrten - ich bin raus.
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon augenzeuge » 14. April 2019, 11:16

Sperrbrecher hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Nach einer Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg ernährten sich 1983 nur etwa 0,6 % (6 Millionen Menschen) der Bevölkerung vegetarisch. Die Zahl der vegetarisch lebenden Menschen hat sich also in etwa 20 Jahren weit mehr als verzehnfacht. Laut einer Studie des Robert Koch Instituts11 ist der Anteil der Vegetarier in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen sowie der 60- bis 69-Jährigen am höchsten.

Weil es sich, wie auch in vielen anderen Angelegenheiten, um eine Modeerscheinung
handelt. Bei uns wird doch inzwischen fast jede Woche eine Woche "eine andere Sau
durchs Dorf getrieben", die von der wohlstandsverwöhnten Gesellschaft als Wiederkunft
des Messias gewertet wird. Ich befinde das als Dekadenz einer untergehenden Gesellschaft.


Das unrealistische Befinden liegt vielleicht am Alter. Du solltest dich der Sache mit etwas mehr Verständnis und Zuversicht widmen. Eine Gesellschaft geht nicht unter, weil die Bewohner kein Schnitzel am Sonntag essen. [hallo]

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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon AkkuGK1 » 14. April 2019, 11:16

augenzeuge hat geschrieben:
Sperrbrecher hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Mein Tipp, unterhalte dich mal mit jungen, intelligenten Menschen. Frage sie mal, was sie dazu bewogen hat, Vegetarier zu werden.

Ich kenne keine junge Menschen die Vegetarier oder Veganer sind, zumindest keine
keine intelligenten.


Dann kennst du wenig junge Menschen, welche an der Uni studieren. Die wissen das. Da ich Seminare gebe, habe ich dazu vielleicht überdurchschnittlich Kontakt.

Nach einer Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg ernährten sich 1983 nur etwa 0,6 % (6 Millionen Menschen) der Bevölkerung vegetarisch. Die Zahl der vegetarisch lebenden Menschen hat sich also in etwa 20 Jahren weit mehr als verzehnfacht. Laut einer Studie des Robert Koch Instituts11 ist der Anteil der Vegetarier in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen sowie der 60- bis 69-Jährigen am höchsten.

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Also 1% von 64 Millionen macht 640.000. 6Millionen mal 10 macht 60 Millionen Einwohner, von 80... Mathe ist ne tolle Sache Mr. Schnibli


PS. Bin ich schlecht sozialisiert? Ich will doch nur helfen!
https://youtu.be/sRv6jQtYINs
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon augenzeuge » 14. April 2019, 11:21

Du hast recht. Zahlendreher beim Eintippen (falsche Stelle). [flash]

Richtig: Aktuell geht der VEBU von rund 8 Millionen Vegetariern in Deutschland aus. Das sind rund 10 % der Bevölkerung.

Nach einer Umfrage im Auftrag des Magazins FOCUS ernährten sich bereits 2001 15 % der Befragten ohne Fleisch und Wurst, 9 % aßen keinen Fisch4. Eine Erhebung des Institutes FORSA ergab einen Vegetarier-Anteil von 8 % an der Bevölkerung, das sind absolut über 6 Millionen Menschen. Diese Zahl wird durch die Umfrage im Auftrag des Magazins STERN, die bereits im November 2000 durchgeführt wurde, gestützt: Danach ernährten sich 7,7 % der Befragten vegetarisch.

https://vebu.de/veggie-fakten/entwicklu ... utschland/

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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Nostalgiker » 14. April 2019, 11:26

Aber das Klima geht zum Teufel weil sie sich ihre exotischen Früchte, Gemüse und Körnerarten um die halbe Welt fliegen lassen damit sie diese immer und zu jeder Zeit zur Verfügung haben um sich 'nachhaltig', 'gesund' und entweder vegetarisch oder vegan zu ernähren .....
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Sperrbrecher » 14. April 2019, 11:34

augenzeuge hat geschrieben:Hier dürfen sich einige gern ärgern.... [grin]
https://www.heilpraxisnet.de/naturheilp ... 0412449471

Warum sollte sich jemand darüber ärgern...? Wem es gefällt, der soll sich daran orientieren.
Mein Ding wäre es nicht.

Bei meinem letzten Gesundheitscheck wurde ich von den Ärzten gefragt, mit welcher
Mitteln es mir gelungen sei, ein doch recht beachtliches Alter erreicht zu haben und
doch noch körperlich und geistig so fit und gesundheitlich stabil zu sein?

Meine Antwort darauf war, dass ich,
in jungen Jahren den jungen Mädchen viel Aufmerksamkeit gewidmet habe,
alkoholischen Getränken oft reichlich zugesprochen und auch sonstigen
leiblichen Genüssen (guten Essen, auch wenn es ungesund war) nicht unbedingt
ablehnend gegenüberstand,
täglich eine Schachtel Zigaretten geraucht
und nie Sport getrieben habe.

Inzwischen habe ich mein Verfallsdatum bzw. die Mindesthaltbarkeitsdauer
schon erheblich überschritten und erfreue mich immer noch bester Gesundheit,
was mir auch die Ärzte, erstaunt bei dieser Lebensweise, attestieren mussten.

Im Gegensatz zu meinem jüngeren Bruder, der als Verfechter einer gesunden
Lebensführung nie geraucht oder getrunken hatte und einer ausgleichenden
Körperertüchtigung huldigte, allerdings bereits im relativ zarten Alter von 59
Jahren das Zeitliche segnen musste.
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Edelknabe » 14. April 2019, 11:37

Der Sohn meiner Schwägerin. Zu Familienfeiern bei die Schwiegereltern meine Schwiegermutter: "Was möchtest du den gerne Essen mein Junge?" Der Junge wollte so gut wie nichts essen.Nur Cola literweise trinken. Meine Susanne unterm Tisch meine Hand festgehalten, sonst wäre ich jedes Mal explodiert. Mittlerweile ist der Junge gut 30 Jahre, sieht aus wie sein Vater, recht groß und stattlich. Wie ging das eigentlich, machte das die viele Cola?

Rainer-Maria

PS: Da fällt mir ein Speerbrecher..."Säufste stirbste, säufst neet, stirbst ah".
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon karnak » 14. April 2019, 11:37

Interessierter hat geschrieben:Zitat karnak:
Hochwertige Nahrung muss nicht zwingend auf irgendeinem Bioacker von einem mit zerschlissenen Strohhut nach Methoden des Mittelalters produziert werden.


Genau wie du uns als Diener und Schild und Schwert der SED- Diktatur auch heute noch meinst Sozialismus und Planwirtschaft wie " Sauerbier " anpreisen zu können, so versuchst du uns nun als Mitarbeiter einer Industriebäckerei in diesem Thema vorzugaukeln, dass Bioprodukte von Menschen mit zerschlissenem Strohhut und Methoden des Mittelalters produziert werden.

Und etwas OT zum Thema Industriebäckereien habe ich mir vor längerer Zeit ein frisches, ofenwarmes Vollkornbrot bei einem kleinen Bäcker in meiner Nähe gekauft. Der Bäcker hat ganz sicher keinen zerschlissenen Strohhut getragen und auch keine mittelalterlichen Maschinen benutzt....

Seither kommt mir kein Vollkornbrot aus Großbäckereien mehr ins Haus!

[grin] Ein bisschen zynisch und sarkastisch muss man schon sein dürfen. Wenn jemand das nicht überschaut kann ich es nicht ändern. Fakt ist jedenfalls, eine sich vermehrende Menscheit will ernährt sein, in Deiner kapitalistischen Marktwirtschaft spielt die betriebliche Wirtschaftlichkeit eine dominierende Rolle, die herkömmliche Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion stößt mit Deinem kleinen Bäcker um die Ecke und dem Biobauer ob nun mit oder ohne Strohhut schon längst an die Grenzen des Machbaren und dem was der Markt erwartet und fordert, zu einem akzeptablen Preis für den Enverbraucher. Längst leistet das die industriell agierende Nahrungsmittelindustrie, wäre es anders hätte man nie den Lebensstandard für eine breite Schicht der Bevölkerung erreicht, zumindest in großen Teilen der westlichen Welt. Und die Herausforderungen werden nicht kleiner, Deine Kleinstproduzenten , das Bäuerlein mit zerschlissenen Strohhut kann das nicht stemmen und eine kommerzielle Agrarindustrie letztlich auch nicht, zusätzlich macht die noch der Umwelt mehr und nehr Probleme. In 100 Jahren ist das was wir heute unter Landwirtschaft verstehen höchstens noch eine Nischenproduktion.
Was nun den Industriebäcker angeht, zur Not schaffen wir die 1 Milliarde und 8 Millionen 2019 auch ohne Dich. [hallo] Und die Zahlen sagen, den Leuten scheint es zu schmecken, dass ist am Ende was zählt. [flash]
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Sperrbrecher » 14. April 2019, 11:49

augenzeuge hat geschrieben:Das unrealistische Befinden liegt vielleicht am Alter. Du solltest dich der Sache mit etwas mehr Verständnis und Zuversicht widmen. Eine Gesellschaft geht nicht unter, weil die Bewohner kein Schnitzel am Sonntag essen.

Richtig, aber es ist immerhin ein Aspekt, wenn vielleicht auch ein unwesentlicher,
bei vielen anderen Modeerscheinungen. Gerade als alter Mann nehme ich mir das
Recht zu beurteilen, was sich im Laufe der Zeit zum Negativen verändert hat.
Zuletzt geändert von Sperrbrecher am 14. April 2019, 12:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon augenzeuge » 14. April 2019, 12:02

Du hast aber auch das Recht anzuerkennen, was heute positiver ist. Da gibt es einiges...

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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Nostalgiker » 14. April 2019, 12:05

augenzeuge hat geschrieben:Du hast aber auch das Recht anzuerkennen, was heute positiver ist. Da gibt es einiges...

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und was wäre das genau?
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Sperrbrecher » 14. April 2019, 12:06

augenzeuge hat geschrieben:Du hast aber auch das Recht anzuerkennen, was heute positiver ist.
Da gibt es einiges...

Das stelle ich doch auch gar nicht in Abrede, natürlich gibt es da vieles.
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon augenzeuge » 14. April 2019, 12:17

Nostalgiker hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Du hast aber auch das Recht anzuerkennen, was heute positiver ist. Da gibt es einiges...

AZ


und was wäre das genau?

Wenn du das bis heute nicht erkennen kannst, brauch ich es dir auch nicht mehr sagen. Kannst Sperrbrecher fragen, der weiß Bescheid. [grins]
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Nostalgiker » 14. April 2019, 12:46

Deine Voreingenommenheit und Arroganz ist wirklich beeindruckend.
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon augenzeuge » 14. April 2019, 13:01

Nostalgiker hat geschrieben:Deine Voreingenommenheit und Arroganz ist wirklich beeindruckend.


Ach komm, ich weiß genau warum du mich gefragt hast. Ich fall nur nicht drauf rein. Als ob du das nicht weißt..... [grins]
AZ

P.S.
Na gut..ein Häppchen... [hallo]
https://www.goethe.de/de/kul/ges/20506310.html
https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... nn-je.html

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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Nostalgiker » 14. April 2019, 13:29

Wenn ich ulkige Propaganda darüber lesen möchte wie toll das Leben im Land ist dann gehe ich in die Bibliothek und leihe mir ein paar Jahrgänge vom 'Neuen Deutschland' und der 'Jungen Welt' aus. Vorzugsweise aus den späteren 80ger Jahren, denn da war es; nach deren Lesart; sowas von toll im Land und alle Länder waren neidisch auf unser Sozialsystem, Gesundheitssystem, das der Mensch immer im Mittelpunkt stand und dass das Volk vor Begeisterung darüber das sie in diesem Land leben dürfen kaum zum Arbeiten kamen.
Mit anderen, deftigen Worten, Augenzeuge, veralbern kann ich mich auch alleine.
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon augenzeuge » 14. April 2019, 13:56

dann gehe ich in die Bibliothek und leihe mir ein paar Jahrgänge vom 'Neuen Deutschland' und der 'Jungen Welt' aus.


Das geht natürlich auch. [wink] Wenn du diese dann liest, sollte dir auffallen, was heute besser ist. Wäre schlimm, wenn nicht.
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon icke46 » 14. April 2019, 14:40

Es ist übigens ein Irrglaube, dass Vegetarier älter werden als Fleischesser - sie sehen nur älter aus [grins] .
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon augenzeuge » 14. April 2019, 14:45

icke46 hat geschrieben:Es ist übigens ein Irrglaube, dass Vegetarier älter werden als Fleischesser - sie sehen nur älter aus [grins] .


Da irrst du dich....sorry, dass ich dir das als Nichtvegetarier sagen muss. [blush]

Die Sterbequote der Frauen war bei den Vegetarier um etwa 30, bei den Männern sogar um 50 Prozent reduziert.

https://www.welt.de/gesundheit/article1 ... enger.html

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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon icke46 » 14. April 2019, 15:01

augenzeuge hat geschrieben:
icke46 hat geschrieben:Es ist übigens ein Irrglaube, dass Vegetarier älter werden als Fleischesser - sie sehen nur älter aus [grins] .


Da irrst du dich....sorry, dass ich dir das als Nichtvegetarier sagen muss. [blush]

Die Sterbequote der Frauen war bei den Vegetarier um etwa 30, bei den Männern sogar um 50 Prozent reduziert.

https://www.welt.de/gesundheit/article1 ... enger.html

AZ


Das ist nun aber mal ein witziges Zitat - wie gross ist denn dann bei den Gruppen der Anteil der Unsterblichen [grins] ?
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Zicke » 14. April 2019, 16:31

Die Sterbequote der Frauen war bei den Vegetarier um etwa 30, bei den Männern sogar um 50 Prozent reduziert.



und das, obwohl sie gerne ins Gras beißen.
J.S.

"Diejenigen, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden, werden
für jene pflügen die dies nicht getan haben".

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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Interessierter » 26. April 2019, 09:48

Wer weiß denn noch was ein Arbeiterschließfach war?

dann gabs auch: Ballast der Republik: Umgangssprachlich für Palast der Republik,

Erichs Krönung: scherzhafte Bezeichnung der mit Ersatzkaffee gestreckten Pulverkaffeemischung.

Freilenkung von Wohnraum: Umschreibung für staatliche Einflussnahme auf Beendigung und Neubegründung von Mietverhältnissen.

Kosakendollar: abwertende Bezeichnung für die Mark der DDR.

Märchenauge: Bezeichnung für das Parteiabzeichen der SED.

Uwubu: Kurzform für Ulbrichts Wucherbude; abwertende Bezeichnung für ein in den sechziger Jahren eröffnetes Geschäft in Berlin-Mitte, in dem westliche Produkte verkauft wurden

Der Sozialismus rupft uns alle. (Statt: Der Sozialismus ruft uns alle.)

Von der Sowjetunion lernen, heißt siechen lernen. (Statt: Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen.)

Arbeite mit, plane mit, reagiere mit
- wird zu: resigniere mit.
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon augenzeuge » 26. April 2019, 11:22

Davon kannte ich nur Erichs Krönung, Ballast der R., und die letzten beiden.

AZ
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon karnak » 26. April 2019, 11:41

Arbeiterschließfach nannte man eine Zeit lang die Wohnblöcke mit vielen 100 Neubauwohnungen.
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Interessierter » 26. April 2019, 11:50

Moin Kristian,
beinahe richtig; aber so nannte man lediglich die Einraumwohnungen in Plattenbauten.
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