Zeitzeugen berichten 2

Wie waren die politischen Systeme der beiden deutschen Staaten zur Zeit des Kalten Krieges? Wo waren die Unterschiede? Gab es Gemeinsamkeiten?
Wie wurde die Politik auf beiden Seiten vermittelt?

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Beitragvon Interessierter » 28. Januar 2019, 13:35

Autobiographie: Freiheit, die ich meine - Teil I

Mein Leben in der "DDR"

Jürgen-Kurt Wenzel gibt in seiner erschütternden Biografie Einblick in das menschenverachtende DDR-Justizsystem. Als 17-Jähriger – die Erfüllung seines Berufswunsches Seemann wird ihm aufgrund der Republikflucht des Vaters verwehrt - will er in den Westen abhauen. Er landet im Gefängnis. Eine Odyssee beginnt. Schließlich hat Wenzel fast sechs Jahre in Haft verbracht.


von Jürgen-Kurt Wenzel


Lesen kann man die Biografie hier:
https://www.mdr.de/damals/archiv/artikel7370.html
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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon augenzeuge » 28. Januar 2019, 15:00

"Sohne... denk dran, Freiheit, die ich meine" - Worte die ich nie vergesse.


Ja, die Freiheit. Ein Wort, wo die Verfechter damals rot sahen. Ja, vor dem sie auch Angst hatten.... [angst]

AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon Interessierter » 28. Januar 2019, 15:41

Das Leben des Herrn Wenzel betrachtend, bin ich nur glücklich im freien und demokratischen Teil Deutschlands zu leben bzw. auch damals schon gelebt zu haben.

Weiter geht es mit:
Freiheit, die ich meine - Teil II

Mein Leben in der "DDR"

Jürgen-Kurt Wenzel schildert seine erste große Liebe, mit ihr unternimmt er einen Fluchtversuch. Dieser scheitert - wieder kommt er in Haft. Dort macht er die schmerzhafte Erfahrung: Als politischer Häftling hat man keine Rechte. Nach einer Gefangenenmeuterei ein erneuter Prozess - zwei weitere Jahre Gefängnis. Willkür, Repression und Gewalt bestimmen seinen Alltag.

von Jürgen-Kurt Wenzel


Täglich das Gleiche. Nur an den Wochenenden etwas Ruhe. 30-Mann-Zelle. Ein stinkender Kübel für alle. Nur die Starken kommen dran, er läuft über. Die schwachen kübeln. Ich arbeite an einem alten Gasofen. Der Husten quält. Ich habe Heimweh. An den alten Stanzmaschinen verlieren des Öfteren Mitgefangene ihre Finger. Die Maschinen schlagen nach. Mir schmerzen die Arme. Ich melde mich krank.

Der Arzt ist da. Hat neben seiner Tätigkeit in der Stadt hier Sprechstunde. Hose runter - zwei Sanis halten mich an den Oberarmen fest. Der Arzt jagt mir eine Spritze ins Gesäß. Es schmerzt und brennt. Am nächsten Tag kann ich kaum laufen. Ein Schließer schreit mich an und schlägt mir mit dem Knüppel auf den geschwollenen Po. Die Welt dreht sich. Mitgefangene erzählen, mir ich hätte drei Tage in Ohnmacht gelegen.


Der vollständige 2. Teil hier:
https://www.mdr.de/damals/archiv/artikel7374.html
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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon Dr. 213 » 28. Januar 2019, 16:33

 "nur das Hakenkreuz war durch Hammer und Sichel ersetzt"

Wenn ich solche Geschichten lese krieg ich immer so ein Hals.
Alles nur, weil da jemand sein Menschenrecht auf Freizügigkeit wahrnehmen wollte.
Die Führung der SED- Diktatur hat das alles so installiert. Und unglaublich, sogar mit der Erinnerung an die einst
selbst erlittene Verfolgung, die KZ's , die Keller der Prinz- Albrecht Strasse und die Fleischerhaken vom Plötzensee.

PDS und Linke würden nahtlos da weiter machen, wo die SED mit ihrer Schreckensherschaft aufhören musste.
Man muß ihren Verklärungsversuchen widersprechen, ihnen die Maueropfer täglich einzelnd vorrechnen.

Wenn es nach mir ginge, ich würde den ganzen SED- Kult und das Zeigen der Symbole in der Öffentlichkeit verbieten.

Herzlichst
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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon Nostalgiker » 28. Januar 2019, 18:22

Zum Glück geht es aber nicht nach dir.
Da fällt mit ein, wolltest du nicht mal selber Teil dieses Schreckensapparates werden? Mit dieser Information kokettierst du doch gelegentlich.
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon Klaus B. » 28. Januar 2019, 19:36

Die zitierten Schilderungen aus Zeiten der ehem. DDR des Thread-Eröffners machen mich auch immer wieder sehr betroffen, ich halte sie aus Respekt vor den wohl weitgehend unbekannten Opfern keinesfalls für geeignet, hier andersdenkende Forum-User wegen ihrer Gesinnung zur Rede zu stellen...

Es bleibt, wie es bleibt, in der DDR haben politische Verbrecher sich außerhalb jedweder auch damals geltenden rechtlichen Grundlage an unschuldigen Menschen vergangen, insbesondere in der früheren Zeit, aber nicht nur!


Natürlich schmeckt das nicht jedem Verklärer der ehem. DDR, aber die geschehene Wahrheit bleibt auch heute wahr!

Gegen das Vergessen!

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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon Dr. 213 » 28. Januar 2019, 22:02

Nostalgiker hat geschrieben:Zum Glück geht es aber nicht nach dir.
Da fällt mit ein, wolltest du nicht mal selber Teil dieses Schreckensapparates werden? Mit dieser Information kokettierst du doch gelegentlich.


Ja das stimmt, da hatte ich wohl kurzzeitig zu viel Brause im Kopf.
Allerdings hab ich das auch selbst wieder recht schnell korrigiert, wie in meiner Stasi- Akte wunderschön zu lesen ist.
Ach, in solchen Momenten liebe ich die Sammelwut der Stasi. Frei nach Biermann " die Stasi ist mein Eckermann"
[attachment=0]StasiBnd2B5no.jpg[/attachment

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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon Volker Zottmann » 28. Januar 2019, 22:08

Da bin ich völlig bei @Klaus B. ebenso wie beim @Dr.213.

Das Traurigste ist, dass diese Verbrecher nie gejagt und inhaftiert worden.
Das Verbieten des Zeigens all dieser DDR-Symbole hielte ich ebenso für wichtig, wie das Verbot von SS-Runen und Hakenkreuzen. Nur durch ein strafrechtliches Verbot, würde den Menschen bewusst, wen sie und welche Zeit sie oft unbedacht auf DDR-Museumstour oder Nostalgieparty mit verherrlichen.

Zu @Nostalgikers Einwand sei gesagt, dass während der DDR-Zeit von der Fülle und Gänze der MfS-Verbrechen nur wenige Involvierte Kenntnis haben konnten. Auch ich, der einige unschöne Dinge lediglich als ein Beobachter mitbekam, hatte niemals eine Ahnung von den hunderttausenden Verbrechen.

Gut das sich wenigstens noch einige Threads überhaupt mit dieser schändlichen DDR-Geschichte benennend auseinandersetzen.

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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon Volker Zottmann » 28. Januar 2019, 22:28

@Interessierter,
Dir sind diese Threads zu danken. Kaum ein anderer User durchstöbert täglich zum Gram der Gestrigen alte Archive. Erinnern und Mahnen sind wichtig. Ohne bleibt Vieles vergessen. Das darf nie passieren.
Wenzels Geschichte ist interessant geschrieben. So kurzweilig sie sich liest, so schwer wird es für ihn gewesen sein.

Gruß Volker
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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon Interessierter » 29. Januar 2019, 08:27

Freiheit, die ich meine - Teil III

Mein Leben in der "DDR"

Jürgen-Kurt Wenzel beschreibt den eintönigen Haftalltag, grausam durchbrochen von Willkürakten, Schikane, Gewalt. Aber er erzählt auch von den Gerüchten, die den Häftlingen Hoffnung machen und von Freundschaften, die überleben helfen.


von Jürgen-Kurt Wenzel

Die mir schon bekannte grüne Minna steht mit offener Seitentür auf dem Hof. Mehrere Bewacher mit Schulterriemen, Schaftstiefeln, stehen auf dem dunklen Hof, bellende, kurz gehaltene Schäferhunde an der Leine, welche geifernd bedrohlich nahe kommen. Der Blick geht zurück zu den düsteren Gitterfenstern mit den die Blicke abwehrenden Milchglasblenden. Zwei Mann mit vorgehaltener Maschinenpistole drängen zum Einsteigen. Die Tür zum roten Klinkerbau öffnet sich.

Pummel, die Hände kurz geschlossen. Ein rothaariger stämmiger Typ mit Tausenden von sympathischen Sommersprossen im Gesicht und den kräftigen Armen betritt den Hof. Ich will...

"Einsteigen!!"

Ein plötzlicher Hieb mit dem Kolben der MP treibt mich rasend vor Schmerz in eines der vergitterten engen Transportzellen. Ein Schlag oder mehrere. Mein Bein gehorcht mir nicht. Später ist es öfter bis zum Knie taub. Pummel kommt gefesselt in den anderen Käfig. Die Bewacher sitzen mit den Maschinenpistolen in Griffposition auf der Querbank. Der Hund hechelt und knurrt. Die auf den Rücken gefesselten Hände schmerzen bis zu den Schultern. Grinsen der Vopos.

Der LKW setzt sich in Bewegung. In der ersten Kurve fliege ich von der Bank. Ich kann mich nicht festhalten. Das Bein gehorcht immer noch nicht. Wir fahren. Keine Kurven. Ich habe eine stabile Haltung gefunden. Irgendwann wieder Unruhe. Kurven. Halten, fahren. Vertraute Geräusche, ein Tor öffnet sich. Riegel fallen ins. Schloss. Der Gitterkäfig öffnet sich.

"Raus! Raus!!"

Ein enger, düsterer, aber wie immer ähnlich rot verklinkerter Backsteinhof. Gitter. Der letzte Blick. Pummel, mit väterlichem Blick, im Drahtverschlag. "Rein da!"

Der übliche ekelige Gestank nach Bohnerwachs und miefiger Plaste. Keine Gesichter. Eigenartige Drähte in Armhöhe an den Wänden. Reißleinen für die Bewacher bei Bedrohung. Am Ende eine schwere offene Holztür. Das übliche Schloss. Riegel. Neu, eine Klappe in der Tür. Kein Gesicht. Die Stimme aus dem Hintergrund: "Rein da!"

Die Tür fällt krachend zu. Allein.


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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon karnak » 29. Januar 2019, 10:31

Wann um Himmelswillen soll es denn zu diesem dramatische Gefängnisaufenthalt gekommen sein? Und was ist eigentlich eine fingierte Familienzusammenführung?
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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon Volker Zottmann » 29. Januar 2019, 11:02

karnak hat geschrieben:Wann um Himmelswillen soll es denn zu diesem dramatische Gefängnisaufenthalt gekommen sein? Und was ist eigentlich eine fingierte Familienzusammenführung?

Du wirst doch nicht auch diese Leidensgeschichte anzweifeln?
Während meiner Kur 1989 in Thüringen hat mir ein Gefängnisinsasse aus seiner Haftzeit in Brandenburg berichtet. Fast eine ganze Nacht lang.
Die war kein bisschen milder.
Das Geschilderte war sicher DDR-Knastalltag.

Besser trafen es nur kleinere Arbeitskommandos, die wie die Knaster aus dem Strafvollzug Thale auf Privatbaustellen von Wärtern arbeiteten. Im Zuge meiner Baubetreuungen hatte ich in Harzgerode in meiner Straße ein Haus Typ Stralsund errichten lassen. Die vorbereitenden Kellermauerungen hat der Knast Thale besorgt. Ich hatte zu allen direkten Kontakt. Zu den Bewachern, den 6 Häftlingen und dem Bauherren.
Sobald persönliche Vorteilsnahme eine Rolle spielte, ging es den Knastern besser.

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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon karnak » 29. Januar 2019, 11:25

Ich bekomme halt nur ein Stirnrunzeln bei Lebensgeschichten die alles an Klischees beinhalten was ich jemals in allen möglichen Gefängnis Spielfilmen gesehen habe. Bis hin zu dem schwulem Kriminellen vor dem alle Angst haben, einschließlich den ansonsten brutalen Wärter. Der auf Grund seiner Macht über den Luxus einer immer geöffneten Doppelzelle verfügt in die er zu jeder Zeit seine Geliebten zuführen lässt. Wenn das auch seinen Preis hatte, er konnte nur noch mit zusammengekniffenen Backen laufen. [flash] Ich will schon glauben, dass sich im Knast, ähnlich wie beim Militär eine üble Subkultur des Umgangs miteinander entwickelt, aber das jemand das dann in dieser Klischeedichte erlebt ist schon auffällig.
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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon Volker Zottmann » 29. Januar 2019, 11:36

Was ich bei der NVA in 18 Monaten an "Klischeedichte" erlebte, ist auch kaum zu toppen. Ich habe das auch niemals auf die gesamte NVA projiziert. Wir waren die berühmte Ausnahme. Inzwischen wurde selbst im NVA-Forum und im Ossiforum das mehrfach bestätigt. Dank Internet lesen das nämlich auch immer mehr damalige Zeitzeugen, die dadurch erst ermuntert werden, sich auch zu erinnern.

Wenzel schrieb beispielsweise bisher nur , dass er in Cottbus von Arafat hörte, dem perversen Wärter, dem nach 1989 auch der Prozess gemacht wurde. Er hat selbst aber keine Begegnung mit ihm beschrieben. Für mich ist bisher alles glaubwürdig. Hast vielleicht gelesen, dass auch von eine Wasserbehandlung geschrieben wurde. Wasserzelle, das Wort selbst, wurde nicht benutzt. Trotzdem deckt sich diese Aussage wieder mir der einst hier schreibenden Kleinkriminellen @Franka. Und was wurde auf ihr rumgeritten.....

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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon karnak » 29. Januar 2019, 11:45

Was wollen wir nun machen ich habe Deine DDR und die manchmal hier beschriebene Bundesrepublik in ihren unerträglichen Zuständen nie erlebt und so kommen wir da nicht zusammen. [flash]
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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon Volker Zottmann » 29. Januar 2019, 12:03

karnak hat geschrieben:Was wollen wir nun machen ich habe Deine DDR und die manchmal hier beschriebene Bundesrepublik in ihren unerträglichen Zuständen nie erlebt und so kommen wir da nicht zusammen. [flash]

Zumindest hat das aber 2 mal im Biergarten und 1 mal in der Nachbarsnachtbar geklappt. Das nenne ich schon mal einen Anfang. Oft reicht ja schon, die Aussagen des Gegenüber nicht sofort zu verteufeln. Vom Zuhören wird man nicht dümmer.
Der Patienet einer Isolierstation kennt auch nicht das ganze Krankenhaus.

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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon Interessierter » 29. Januar 2019, 12:07

@karnak:
Die Antworten auf deine Fragen könntest du bei verstehndem Lesen der Biographie oder zusätzlich bei Google, wie nachstehend, selber finden und auffällig ist nicht die von dir behauptete " Klischeedichte " sondern auffällig bist nur du, mit deinem ewigen Bestreiten von menschenverachtenden Dingen, von denen gleichlautend oder ähnlich gleich zahlreiche Zeitzeugen berichten. Aber, wie üblich, werden dir sicher noch ein paar völlig nebensächliche Dinge einfallen... [flash]

Biographisches

1947 geboren in Dalldorf auf dem großelterlichem Bauernhof
1954-1962 Besuch der Polytechnischen Grundschule Dalldorf, dann Oberschule Gröningen
1962 Bäckerlehre in Schwanebeck und Halberstadt
1964 erster Fluchtversuch in Berlin-Ost
März 1964 zweiter Fluchtversuch im Harz, sieben Monate Haft
1965 versuchter Ausbruch und erneuter Fluchtversuch, vier Jahre und zehn Monate Zuchthaus Brandenburg und Rummelsburg
1970 Kontakte zu den "Helfenden Händen" Hamburg
1974 fingierte Familienzusammenführung und Ausreise mit Frau Anita und Sohn Christian nach Hamburg
1976 Ausbildung zum Masseur und medizinischen Bademeister, Anstellung in der Fachklinik Aukrug
seit 2003 Erwerbsunfähigkeitsrente und wohnhaft in Aukrug


Freiheit, die ich meine - Teil IV

Mein Leben in der "DDR"

Jürgen-Kurt Wenzel erzählt vom Leben nach der Haft: von Liebe, Heirat, Freundschaft, Familie und Kindern. Die Stasi hat ihn im Visier, doch der Ausreiseantrag ist gestellt. Die Freiheit wartet. Und es ist nur eine Frage der Zeit, dass es mal anders kommt.


von Jürgen-Kurt Wenzel


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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon Dr. 213 » 29. Januar 2019, 12:53

Wenn Zeitzeugen berichten, kommen aus einer ganz bestimmten Fraktion immer solche Einwände.
Das muss man immer einkalkulieren und dann isses auch mit eingepreist und soweit erstmal gut.

Was der Nostalgische oder der Verkleidete nun glauben oder nicht ist zunächst Wurscht. Es zählt nur die Realität.
Und da habe ich einfach festgestellt, daß gerade diese Beiden solche ungenehme Zeitzeugen gerne mal anzweifeln.
In meinem Fall ist das ganz einfach, es wurde mir ganz frech Nadel und Faden angezweifelt. Hier weiß ich genau wer lügt.

Bei den Knastberichten kann ich zum Glück nicht mitreden. Aber auch mich hätte es treffen können wenn mir die Flucht
nicht noch 5 nach 12 gelungen wäre. Aber auch ich lese immer wieder von solchen Knasterkebnissen in der DDR.

Das die richtig überzeugten Nachlassverwalter sowas anzweifeln müssen ist klar, kann ich ja durchaus verstehen.
Aber bitte tut uns nicht verkackeiern. Damit gewinnt ihr nichts an Boden.
Dazu hat die SED- Diktatur zu viele Menschen verfolgt die sich heute dafür eben entsprechend bedanken (dürfen).
Wenn solche Zeitzeugenberichte etwas "geschärft" werden würden, selbst dann hätte ich dafür Verständnis.

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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon karnak » 29. Januar 2019, 14:50

Du must dem Verkleideten [flash] schon mal zugestehen, dass er ab und an ein paar Fragen hat, sowas muss in so einem Forum möglich sein ohne die Betonkopfkeule zu schwingen Ich meine ein bisschen was weiß ich auch von der Diktatur, was dort möglich war und was eher nicht. Und so habe ich ein Stirnrunzeln bei einem der mir erzählt er musste seine Notdurft auf einen scharfkantigen Gurkeneimer verrichten genauso wie bei einem der mir die Geschichte eines schwulen Mafiadons in einem DDR Knast mit frei zugänglicher Doppelzelle oder dem einfach mal rausreißen eines schief sitzenden Zahnes unterjubeln will.
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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon Nov65 » 29. Januar 2019, 18:43

Auch ich kann verstehen, dass die "Nostalgischen oder Verkleideten" gern den Radiergummi nehmen möchten, wenn an ihrem Mandanten bzw. Brötchengeber DDR gekratzt wird. Heute können sie es, der Schutz der Meinungsfreiheit lässt es ja zu.
Sie schalten sich aber nicht als Bewahrer von Aufrichtigkeit und Wahrheit ein; das könnte man ihnen nicht übel nehmen. Ihr Einspruch ist ja nicht die Trillerpfeife des Referees, nein, sie agieren mit Herabwürdigen des Autors. Und das nehme ich ihnen übel.
Also @Interessierter, stelle weiterhin ein. Wir sind klug genug Überhöhungen zu erkennen, wenn sie überhaupt da sind.
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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon karnak » 29. Januar 2019, 18:54

Das sind also Überhöhungen die mein Stirnrunzeln verursachen, nicht schlecht. [flash] Und was haben jetzt Überhöhungen in einem Zeitzeugenbericht zu suchen?
Und ich nehme den Willen zu Aufrichtigkeit und Wahrheit durchaus für mich in Anspruch. Von mir dürftest Du im Verlaufe der Zeit mehr " Geheimnisse " aus der guten alten Zeit erfahren haben als von den meisten anderen hier, ohne Überhöhungen. [flash]
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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon Edelknabe » 29. Januar 2019, 18:55

Karnak saß bestimmt immer im Kino, wenn "Papillon" lief. Dem muss die Szene besonders zugesetzt haben, als Dustin Hoffman vor dem schwulen Wärter über die Mauer klettert. Das ganze Kino stand bei uns auf und feuerte ihn an...."Nu los mach, mach, du schaffst das". Das war eine Leidenschaft Wahnsinn, der Film riß die Leute voll mit.

Rainer-Maria....und sein Freund wollte ja auch ständig flüchten, ähnlich wie im Fred hier.

Und einen guten Abend allen ins Forum
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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon pentium » 29. Januar 2019, 18:59

karnak hat geschrieben:Das sind also Überhöhungen die mein Stirnrunzeln verursachen, nicht schlecht. [flash] Und was haben jetzt Überhöhungen in einem Zeitzeugenbericht zu suchen?


Das macht die Geschichte spannend und schön schaurig....erinnert sei an Janet Leigh unter der Dusche in "Psycho"
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon Nostalgiker » 29. Januar 2019, 19:04

Nach Lesart Einiger sind "Überhöhungen" und "geschärft(es)" in Zeitzeugenberichten nur der Glaubwürdigkeit dienlich denn es dient dem anprangern und nicht einer sachlichen Auseinandersetzung und Aufarbeitung.
Das ist nicht in ihrem Sinne, sie halten noch nicht einmal andere Sichten auf die DDR aus. Da werden die "Toleranten" ganz schnell sehr Intolerant und Diffamierend mit ihren haltlosen Unterstellungen.
Also alles wie immer, nichts Neues bei denen.
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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon Nov65 » 29. Januar 2019, 19:07

karnak hat geschrieben:Das sind also Überhöhungen die mein Stirnrunzeln verursachen, nicht schlecht. [flash] Und was haben jetzt Überhöhungen in einem Zeitzeugenbericht zu suchen?

Ich schrieb: Wir sind klug genug Überhöhungen zu erkennen, wenn sie überhaupt da sind.
Also:
Überhöhungen sollten in einem Zeitzeugenbericht nicht vorkommen, denn er sollte auf Wahrheiten beruhen. Wenn aber jemand seine damaligen Gefühle beschreibt, kann es zu Überhöhungen kommen. Beim Bericht über eine Gefahrensituation oder misslichen Lage ist eine Überhöhung auch unschädlich.
Andreas [hallo]
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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon Edelknabe » 29. Januar 2019, 19:15

Aus dem Link vom Interessierten:

"1964 erster Fluchtversuch in Berlin-Ost
März 1964 zweiter Fluchtversuch im Harz, sieben Monate Haft
1965 versuchter Ausbruch und erneuter Fluchtversuch, vier Jahre und zehn Monate Zuchthaus Brandenburg und Rummelsburg"
textauszug

Wer meint eigentlich heute, das bei solchen Wiederholungen die DDR/also deren Strafvollzug irgendwelche Gnade, gar dann noch Milde walten ließ? Derjenige muss doch .....und jetzt entschuldigt verrückt sein.

Rainer-Maria.....und sinngemäß jetzt," wenn ich ständig mit dem Kopf gegen Beton renne, dann geht das am Ende nicht gut aus."
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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon Nostalgiker » 29. Januar 2019, 19:15

Aha, dann beruht also die Schilderung von "gehörtem" und "erzähltem" auf einer Wahrheit und dabei auftretende Überhöhungen sind dem Gefühl geschuldet die derjenige hat wenn er die Geschichten aus zweiter Hand wiedergibt oder um die eigene Unschuld zu betonen und nicht der damaligen Realität ........
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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon Volker Zottmann » 29. Januar 2019, 19:45

Bis jetzt ist Tatsache, dass der Herr Wenzel nichts aus zweiter Hand hatte. Er erlebte alles selber.
Und da hat Nov.65 mehr als recht:
Jeder wird seine Pein anders erleben, folglich anders berichten. Der Eine wird nur im "Gemüseauto" von A nach B gefahren. Der Andere aber wird krasser berichten, wenn er klaustrophobisch veranlagt, für Stunden in einem "Fischtransporter" oder wie hier im "Grotewohlexpress" verfrachtet wird und nicht mal seine Notdurft verrichten darf.
Daher erklärt sich auch, dass bei gleich schlimmen Erlebnissen der Eine das wegstecken kann oder verdrängt und der Zweite möglicherweise seelisch dran zugrunde geht.
Ich wäre nicht so von oben herab, Nostalgiker! Du müsstest mal einem politisch Eingesperrten direkt gegenübersitzen und zuhören...

Gruß Volker
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Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon Klaus B. » 29. Januar 2019, 19:55

Nostalgiker hat geschrieben:Nach Lesart Einiger sind "Überhöhungen" und "geschärft(es)" in Zeitzeugenberichten nur der Glaubwürdigkeit dienlich denn es dient dem anprangern und nicht einer sachlichen Auseinandersetzung und Aufarbeitung.
Das ist nicht in ihrem Sinne, sie halten noch nicht einmal andere Sichten auf die DDR aus. Da werden die "Toleranten" ganz schnell sehr Intolerant und Diffamierend mit ihren haltlosen Unterstellungen.
Also alles wie immer, nichts Neues bei denen.


@Nostalgiker, Deine Einschätzung ist wie Schwarz-Weiß- Malerei...


Insbesondere suggerierst Du, dass die hier oder anderswo geschilderte Verfolgung Andersdenkender während der Zeit der ehem. DDR der einen oder anderen Seite heute dienen würde...

Nein, diese Dinge sind geschehen, und sie haben für die Betroffenen sehr häufig dramatische Verläufe ihres Lebens bedeutet, ganz unabhängig davon, wie das heute der eine oder der andere sehen mag!

Und mal ganz ehrlich, gibt es nicht doch Grenzen in der Aufarbeitung der Geschichte der ehem. DDR? Kan man das nicht auch einmal zugeben? Oder hat jemand das Ziel, im Ergebnis dieser Aufarbeitung die ehem. DDR als "untergegangenes Paradies auf Erden " zu glorifizieren?

VG Klaus B. [hallo]
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Re: Zeitzeugen berichten 2

Beitragvon Dr. 213 » 29. Januar 2019, 21:57

Ach Rainer, da übersiehst Du ab er was und Du Schelm weißt das ganz genau.

Wenn zu der Zeit einer bei Nacht und Nebel (keine Aufregung, Zeit und Wetter sind hier rein fiktiv)
also wenn da einer über die Grenze BRD/ Holland wollte, dann hat ihn erstens wohl keiner an
die Organe verpetzt, und zweitens mußte man dafür wohl kaum für 2 Jahre plus X in den Bau.

So war man nur im stalinistischen Teil Deutschlands drauf, mit so absurden Begründungen wie:
man hätte ja mit der Flucht den Weltfrieden gefährdet und einen Atomkrieg provoziert.

Beim Verkleideten kann ich das Herummäkeln an Fluchtgeschichten ja besonders gut verstehen.
Da steht man sein halbes Arbeitsleben inmitten von Autoabgasen, müht sich bei jedem Wetter
die Grenze dicht zu machen, durfte die vielen schicken Autos immer nur angucken.
Und am Ende stellt sich heraus, alles umsonst gewesen.

Herzlichst
Dr. 213
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