Chemnitz

Regionale Nachrichten, Themen aus verschiedener Regionen im Freistaat Sachsen

Re: Chemnitz

Beitragvon Sperrbrecher » 11. April 2019, 19:26

Spartacus hat geschrieben:Da sie die besten Leute dafür haben.

Da bin ich mir nicht (mehr) ganz so sicher, sonst wären die bestimmt nicht
zu uns nach Hause gekommen, um die Übersetzerdienste meiner Frau in
Anspruch zu nehmen. Es handelte sich dabei um eine weit verbreitete
indische Sprache. Wahrscheinlich lassen sie sich die Texte parallel von
mehreren Personen übersetzen, um falsch übersetzte Passagen zu erkennen.
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Re: Chemnitz

Beitragvon Spartacus » 12. April 2019, 18:43

Sperrbrecher hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Da sie die besten Leute dafür haben.

Da bin ich mir nicht (mehr) ganz so sicher, sonst wären die bestimmt nicht
zu uns nach Hause gekommen, um die Übersetzerdienste meiner Frau in
Anspruch zu nehmen. Es handelte sich dabei um eine weit verbreitete
indische Sprache. Wahrscheinlich lassen sie sich die Texte parallel von
mehreren Personen übersetzen, um falsch übersetzte Passagen zu erkennen.


Da liegst du gar nicht so falsch, denn Muttersprachler sind natürlich gerne gesehen,
wenn sie die richtige demokratische Einstellung und ein sauberes Führungszeugnis haben.

Zur Zeit ist persisch und russisch sehr gefragt. [hallo]

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denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.

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Re: Chemnitz

Beitragvon augenzeuge » 12. April 2019, 21:41

Russisch? Bei den vielen Einwanderern?

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Re: Chemnitz

Beitragvon Interessierter » 14. April 2019, 13:22

Chemnitzer Tötungsdelikt: Anklage gegen Dolmetscher zurückgezogen

Im Verfahren um die Tötung von Daniel H. hat die Staatsanwaltschaft Chemnitz die Anklage gegen einen Dolmetscher am Mittwoch zurückgenommen. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Gründe werden nicht genannt. Es seien weitere Ermittlungen beabsichtigt, heißt es weiter. Danach werde geprüft, ob erneut Anklage erhoben werden soll.

Die Staatsanwaltschaft hatte Ende März gegen den Dolmetscher Anklage wegen "versuchter Anstiftung zur Falschaussage" erhoben. Er soll versucht haben, einen Zeugen zu beeinflussen.

https://www.freiepresse.de/chemnitz/che ... el10491174
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Re: Chemnitz

Beitragvon Interessierter » 15. April 2019, 13:49

Veröffentlichter Haftbefehl im Fall Chemnitz: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage gegen Daniel Z. erhoben, der im August den Haftbefehl gegen einen ursprünglich Tatverdächtigen im Falle der tödlichen Messerattacke von Chemnitz veröffentlicht haben soll. Dies teilte die Staatsanwaltschaft am Montagmorgen mit. Z wird demnach "Verletzung des Dienstgeheimnisses in Tateinheit mit verbotenen Mitteilungen über Gerichtsverhandlungen" zur Last gelegt. Ihm wird vorgeworfen, am 28. August Lichtbilder des Haftbefehls, die er mit seinem Mobiltelefon gefertigt hatte, an Dritte weitergeleitet zu haben. Er habe damit die unkontrollierte Veröffentlichung des Haftbefehls ermöglicht. Z arbeitete zum Tatzeitpunkt als Justizbediensteter in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Dresden. Mittlerweile ist er suspendiert.

Die Ermittlungsverfahren gegen 17 weitere Bedienstete der JVA Dresden wurden eingestellt. "In fünf Fällen erfolgte die Einstellung wegen erwiesener Unschuld. In zwölf Fällen war der Tatnachweis nicht zu führen", heißt es in der Pressemitteilung.

Die Ermittlungen gegen Daniel Z. sowie fünf weitere Männer in einem anderen Fall dauern laut Staatsanwaltschaft an. Ihnen wird vorgeworfen, ausländische Gefangene misshandelt zu haben.

https://www.freiepresse.de/chemnitz/ver ... el10494337
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Re: Chemnitz

Beitragvon Grenzwolf62 » 15. April 2019, 16:07

Die Studie der Hannah-Ahrendt-Stiftung sieht Chemnitz bei rechter Gewalt ganz weit hinten.
Erstaunlich, oder?
Da wird ein lauthalsiiger Chemnitz-Basher wieder krampfhaft lossuchen ob sich nicht doch noch was ausgraben lässt.
[wink]
Ich habe mich nun auch entschlossen für eine bessere Welt Verzicht zu üben.
Als erstes verzichte ich auf zu viele Kommas.
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Re: Chemnitz

Beitragvon Interessierter » 16. April 2019, 12:45

Da wird ein lauthalsiiger Chemnitz-Basher wieder krampfhaft lossuchen ob sich nicht doch noch was ausgraben lässt.


Also krampfhaft lossuchen muss man wirklich nicht. Die Presse berichtet weltweit Fakten über Chemnitz. Bevor du das nun als bashing bezeichnest, solltest du dich evtl. erst einmal über das Wort bashing informieren.

Gerne nachstehend einmal die Meinung des " Standard " dazu:

Der Chemnitzer FC – arm und rechts


Rechtsextreme Hooligans aus dem Umfeld des Vereins waren federführend an den gewalttätigen Ausschreitungen in der Stadt beteiligt. Sportlich ist der ehemalige DDR-Meister nach einer Insolvenz in der Viertklassigkeit angekommen.

Der Verein hat Verbindlichkeiten aufgebaut, die vom Vereinsvermögen nicht gedeckt sind", gab der CFC bekannt. Man appellierte "an alle Mitglieder, Fans und Unterstützer, den Verein nicht fallenzulassen, sondern gemeinsam für einen erfolgreichen Neustart zu kämpfen". Schulden in Höhe von 2,5 Millionen Euro sowie ein Altkredit über 1,5 Millionen besiegelten das Schicksal des Vereins, aus dessen Nachwuchsabteilung einst Michael Ballack hervorging, der langjährige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft.

Hooligans mobilisieren


Am 26. August nun fand sich der sportlich in die Bedeutungslosigkeit versunkene CFC plötzlich in den internationalen Schlagzeilen wieder. In Chemnitz war ein Deutscher durch Messerstiche getötet worden, ein Afghane und ein Iraker wurden als Tatverdächtige verhaftet. In der Folge mobilisierte die rechtsextreme CFC-Fangruppe "Kaotic Chemnitz" bis zu 1.000 Menschen, darunter zahlreiche dem Fußballklub zurechenbare Hooligans und Ultras. Versammlungsort war paradoxerweise das Karl-Marx-Denkmal im Zentrum von Chemnitz. Bei ihrem Zug durch die Stadt kam es zu Gewalttätigkeiten gegen ausländisch aussehende Personen und Polizeibeamte. Die Parole hieß: "Lasst uns zusammen zeigen wer in der Stadt das sagen hat! (sic)"

Böcke als Gärtner

Extrem rechte Gruppierungen im Umfeld des CFC sind kein neues Phänomen, ihre Geschichte reicht zumindest bis in die 1990er-Jahre zurück. Damals machten die wenig zweideutig benamsten "Hooligans Nazis Rassisten" (HooNaRa) von sich reden. Eines ihrer bevorzugten Tätigkeitsfelder war das sogenannte "Ackermatch", bei welchem sich prügelwütige Jungmänner zum gemeinschaftlichen Dreschwerk verabreden. Es mutet zumindest naiv an, dass der CFC bis 2009 dem Security-Unternehmen des HooNaRa-Gründers den Ordnerdienst in seinem salopp "Fischerwiese" genannten Stadion überantwortete.

Gegen die HooNaRa verhängte der Verein 2006 ein Zutrittsverbot, ein Jahr später wurde die Gruppierung offiziell aufgelöst. Ehemalige Mitglieder sollen jedoch bei den Zusammenrottungen vom Wochenende mit von der Partie gewesen sein. Zu Vorfällen mit Ordnern, die rechtsextreme Kleidung tragen, kommt es aber bis heute, sagt Fanforscher und Autor Robert Claus im Gespräch mit dem STANDARD. Es sei eine Herausforderung, in der Region eine Sicherheitsfirma zu finden, die "politisch nicht nach rechts tendiert oder unterwandert ist". Claus spricht von einem "Strukturproblem".

Ausgeschlossen und doch dabei


Ebenfalls einschlägig berüchtigt sind die an HooNaRa orientierten "NS Boys". Ursprünglich als Nachwuchsabteilung der offiziell unpolitischen "Ultras Chemnitz 99" etabliert, wuchs die "New Society" (ein Schelm, wer die Abkürzung anders interpretiert) den Altvorderen bald über den Kopf, nahm an rechten Aufmärschen teil. Von den Ultras daraufhin eliminiert, gründete sie sich flugs neu. Die NS Boys sind bis heute aktiv, ihr Logo ist das Konterfei eines Hitlerjungen, übernommen von einem Propagandaplakat aus dem Jahr 1933. Auf ihrer Facebook-Seite sind wöchentlich Spielberichte und Anekdoten von Auswärtsfahrten zu lesen. Nach dem Match in Babelsberg hieß es etwa am 7. August: "Wenigsten bekam man noch eine angemessene Besichtigungstour in den Dienstfahrzeugen des Staates durch das sehr schicke Potsdam."

Ebenfalls seit langem mit einem Stadionverbot belegt, sollen Kameraden der NS Boys 2017 an den Ausschreitungen beim Spiel von Energie Cottbus im Karl-Liebknecht-Stadion des SV Babelsberg beteiligt gewesen sein. Im Block der seit langem mit CFC-Anhängern befreundeten Cottbuser wurden antisemitische Parolen skandiert. Die organisierten Fans der Babelsberger hingegen gelten aufgrund ihrer Wurzeln in der linksalternativen Szene als der Feind. In das daraufhin gegen Energie eingeleitete Verfahren musste der Deutsche Fußball-Bund (DFB) gleich zweimal eingreifen, da der eigentlich zuständige Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) die rassistischen Gesänge in seinem Urteil ignoriert hatte.

Funktionierende Netzwerke

Claus schätzt den harten Kern von NS Boys und Kaotics auf zusammen höchstens 30 Mann. Das Potenzial rechtsextremer Hooligans in der Chemnitz-Kurve summiere sich aber durchaus auf bis zu 200. Die Fußball-Fanszene spiele für den subkulturellen Rechtsextremismus in der Region eine große Rolle. Mehrere Generationen an rechten Hooligans und Neonazis hätten dieses Milieu mittlerweile durchlaufen. "Die kennen sich alle, ihre Netzwerke funktionieren. Deswegen gelingt auch eine so schnelle Mobilisierung", sagt Claus. Die Besonderheit in Chemnitz ist die Existenz verschiedenster Strömungen der extremen Rechten und des Rechtspopulismus auf engstem Raum.

Der Chemnitzer FC habe auf problematische Entwicklungen in seinem Umfeld immer erst dann reagiert, wenn es öffentlichen Druck gab. Im Bereich der Prävention sei sehr wenig getan worden, jedenfalls nichts Nachhaltiges. Es sei auch nicht gelungen, rechtsextreme Spruchbänder aus dem Stadion zu verbannen. Erst im letzten Jahr habe es eine Grußbotschaft an eine Nazi-Band mit Sympathien für die Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) gegeben.

https://www.derstandard.de/story/200008 ... und-rechts
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Re: Chemnitz

Beitragvon Zicke » 16. April 2019, 13:30

Michael Robausch 31. August 2018



also doch, gesucht
J.S.

"Diejenigen, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden, werden
für jene pflügen die dies nicht getan haben".

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Re: Chemnitz

Beitragvon Grenzwolf62 » 16. April 2019, 16:15

Alles nichts neues.
Wenn man es 100 mal reinstellt wird es auch nicht interessanter.
Ich habe mich nun auch entschlossen für eine bessere Welt Verzicht zu üben.
Als erstes verzichte ich auf zu viele Kommas.
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Re: Chemnitz

Beitragvon Grenzwolf62 » 16. April 2019, 16:34

Ich will mal nicht so sein und helfe etwas.
Die Stadt hat Wahlplakate der Partei "Der dritte Weg" abhängen lassen.
Die waren an Laternen angebracht mit dem Text "Reserviert für Volksverräter".
Ich habe mich nun auch entschlossen für eine bessere Welt Verzicht zu üben.
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Re: Chemnitz

Beitragvon augenzeuge » 16. April 2019, 16:47

Grenzwolf62 hat geschrieben:Alles nichts neues.
Wenn man es 100 mal reinstellt wird es auch nicht interessanter.


Aber jedes Mal gibts einen mehr, der es versteht. [laugh]

AZ
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Re: Chemnitz

Beitragvon Nov65 » 16. April 2019, 16:50

Grenzwolf62 hat geschrieben:Ich will mal nicht so sein und helfe etwas.
Die Stadt hat Wahlplakate der Partei "Der dritte Weg" abhängen lassen.
Die waren an Laternen angebracht mit dem Text "Reserviert für Volksverräter".

Solche Schweinereien verdienen keine Nachsicht. Abhängen der Plakate reicht nicht. Nachverfolgen und bestrafen!!!
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Re: Chemnitz

Beitragvon steffen52 » 16. April 2019, 16:59

Nov65 hat geschrieben:
Grenzwolf62 hat geschrieben:Ich will mal nicht so sein und helfe etwas.
Die Stadt hat Wahlplakate der Partei "Der dritte Weg" abhängen lassen.
Die waren an Laternen angebracht mit dem Text "Reserviert für Volksverräter".

Solche Schweinereien verdienen keine Nachsicht. Abhängen der Plakate reicht nicht. Nachverfolgen und bestrafen!!!
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Da bin ich mal auf Deiner Seite, Andreas! Das ist einfach primitiv und unter der Gürtellinie. [frown]
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Re: Chemnitz

Beitragvon Interessierter » 16. April 2019, 18:35

Zicke » 16. Apr 2019, 14:30

Michael Robausch 31. August 2018

also doch, gesucht


Du irrst wieder einmal. Es genügte ein Klick in den Ordner, in dem die Fakten stehen, welche die Märchen bestimmter Chemnitzer User und AFD - Förderer widerlegen. [grins]
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Re: Chemnitz

Beitragvon steffen52 » 16. April 2019, 18:41

Da gibt es eine Klick in den Volksverpetzer und erfährt man die echte Wahrheit, Zicke!!! Es darf gelacht werden!!! [laugh]
Gruß steffen52
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Re: Chemnitz

Beitragvon augenzeuge » 16. April 2019, 18:45

steffen52 hat geschrieben:Da gibt es eine Klick in den Volksverpetzer und erfährt man die echte Wahrheit, Zicke!!! Es darf gelacht werden!!! [laugh]
Gruß steffen52


Nee, so einfach ist es nicht. Etwas Geist ist erforderlich. Es hängt auch nicht von der Seite oder vom Klick ab, ausschließlich von überprüfbaren Fakten des Textes.
Ich weiß nicht, was es da zu lachen gibt.

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Re: Chemnitz

Beitragvon steffen52 » 16. April 2019, 18:52

augenzeuge hat geschrieben:
steffen52 hat geschrieben:Da gibt es eine Klick in den Volksverpetzer und erfährt man die echte Wahrheit, Zicke!!! Es darf gelacht werden!!! [laugh]
Gruß steffen52


Nee, so einfach ist es nicht. Etwas Geist ist erforderlich. Es hängt auch nicht von der Seite oder vom Klick ab, ausschließlich von überprüfbaren Fakten des Textes.
Ich weiß nicht, was es da zu lachen gibt.

AZ

Wie oft zweifelst den Du Beiträge von so genannter rechtlich öffentlicher Presse an, mal darüber nachdenken würde auch Dir helfen!!! [hallo]
Gruß steffen52
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Re: Chemnitz

Beitragvon augenzeuge » 16. April 2019, 18:57

steffen52 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
steffen52 hat geschrieben:Da gibt es eine Klick in den Volksverpetzer und erfährt man die echte Wahrheit, Zicke!!! Es darf gelacht werden!!! [laugh]
Gruß steffen52


Nee, so einfach ist es nicht. Etwas Geist ist erforderlich. Es hängt auch nicht von der Seite oder vom Klick ab, ausschließlich von überprüfbaren Fakten des Textes.
Ich weiß nicht, was es da zu lachen gibt.

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Wie oft zweifelst den Du Beiträge von so genannter rechtlich öffentlicher Presse an, mal darüber nachdenken würde auch Dir helfen!!! [hallo]
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Eben, man muss vor dem Zweifeln etwas nachdenken. Nicht gleich drauflos lachen. Nachdenken...musst du!
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Re: Chemnitz

Beitragvon steffen52 » 16. April 2019, 19:06

augenzeuge hat geschrieben:
Eben, man muss vor dem Zweifeln etwas nachdenken. Nicht gleich drauflos lachen. Nachdenken...musst du!

AZ

Das mit den nachdenken gebe ich gern auch Dir weiter, nicht nur immer auf andere ablenken, auch Du bist immer schön am zweifeln wenn es Dir nicht in Deinen Kram passt. [denken]
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Re: Chemnitz

Beitragvon Grenzwolf62 » 16. April 2019, 19:12

augenzeuge hat geschrieben:
Grenzwolf62 hat geschrieben:Alles nichts neues.
Wenn man es 100 mal reinstellt wird es auch nicht interessanter.


Aber jedes Mal gibts einen mehr, der es versteht. [laugh]

AZ


Ja, solche Versteher wie du zum Beispiel.
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Re: Chemnitz

Beitragvon augenzeuge » 16. April 2019, 21:12

Dich.... [grins]
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Re: Chemnitz

Beitragvon Interessierter » 17. April 2019, 07:21

Schon während meiner Kaufmannslehre sagte mir mein damaliger Prokurist: " Du musst nicht alles wissen, du musst nur wissen wo es steht "!
Das scheint das Manko derer zu sein, die hier gerne ohne Bezug zur Sache; dafür im Prollvokabular meinen sich gegen User auslassen zu müssen. [denken]
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Re: Chemnitz

Beitragvon Nostalgiker » 17. April 2019, 07:38

Willst du etwa mit dieser Bemerkung eine Diskussion über deine Defizite eröffnen?
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

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Re: Chemnitz

Beitragvon steffen52 » 17. April 2019, 11:23

Ist schon immer erstaunlich was es für User gibt, welche glaube die Wahrheit für sich gepachtet zu haben! Da passt das Sprichwort: Der Glaube, es gebe nur eine Wirklichkeit, ist die gefährlichste Selbsttäuschung. [denken]
Gruß steffen52
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Re: Chemnitz

Beitragvon augenzeuge » 17. April 2019, 11:47

steffen52 hat geschrieben:Ist schon immer erstaunlich was es für User gibt, welche glaube die Wahrheit für sich gepachtet zu haben! Da passt das Sprichwort: Der Glaube, es gebe nur eine Wirklichkeit, ist die gefährlichste Selbsttäuschung. [denken]
Gruß steffen52


Oft gibt es nicht mehrere Wahrheiten, sondern nur eine.
Z. B. kann niemand behaupten, der Steffen52 hat den vorherigen Beitrag nicht geschrieben.

Folgendes ist von Lenin, passt bei dir ganz gut:
"Das Vorurteil ist von der Wahrheit weiter entfernt als die Unkenntnis." [flash]
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Re: Chemnitz

Beitragvon Grenzwolf62 » 17. April 2019, 12:02

Na der Lenin-Spruch passt aber auch für die Chemnitz-Kenner, die maximal mal vorbei gefahren sind, wie die Faust aufs Kritiker-Auge.
[wink]
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Re: Chemnitz

Beitragvon Nov65 » 17. April 2019, 14:51

steffen52 hat geschrieben:
Nov65 hat geschrieben:
Grenzwolf62 hat geschrieben:Ich will mal nicht so sein und helfe etwas.
Die Stadt hat Wahlplakate der Partei "Der dritte Weg" abhängen lassen.
Die waren an Laternen angebracht mit dem Text "Reserviert für Volksverräter".

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Hi Steffen, uns verbindet demnach Anstand, Ehre, Gewissen. Fein.
Grüße von Andreas
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Re: Chemnitz

Beitragvon Interessierter » 21. April 2019, 10:57

Cottbus und Chemnitz - Gefährliche braune Vernetzungen

Die Städte Chemnitz und Cottbus haben beide den Ruf, Hochburgen der extremen Rechten in Ostdeutschland zu sein. Zwischen den Akteuren der Städte finden sich viele Zusammenhänge. Eine Übersicht.

Am 10. April hatte die Polizei rund 30 Objekte in Cottbus und weiteren Städten wegen des Verdachts der Gründung einer kriminellen Vereinigung durchsucht. Bei den Razzien wurden zahlreiche Waffen, sowie NS-Devotionalien und auch Material der „Identitären Bewegung“ gefunden. Kern der kriminellen Vereinigung soll die Hooligan-Gruppe „Inferno Cottbus 99“ gewesen sein. „Inferno Cottbus“ hatte sich offiziell schon 2017 aus Angst vor einem drohenden Verbot aufgelöst, verfügte aber noch bis zuletzt über eine dominante Rolle in der Fanszene des FCs Energie Cottbus. Die Hooligan-Gruppe ist weit in der extrem rechten Szene und das kriminelle Milieu verstrickt.

Der Experte Robert Claus, der seit vielen Jahren zu extremen Rechten und Hooligans arbeitet, erklärt, dass zwischen den Cottbusser Gruppen „Inferno Cottbus“, „Collectivo Bianco Rosso“ und „WK13“ bereits seit Mitte der 2000er Jahre eine Fanfreundschaft zu den neonazistischen Hooligan-Gruppen „NS-Boys“ und „Kaotic Chemnitz“ des Chemnitzer FC bestehe. Die rechten Fußballfans besuchen sich demnach regelmäßig gegenseitig bei Spielen ihrer Mannschaften. Über die Aktivitäten der Fan-Freundschaft berichtet sogar eine eigene Facebook-Seite.

Besonders bei Spielen gegen Mannschaften mit Fan-Szenen, die sich antifaschistisch positionieren, sind „Inferno Cottbus“ und „NS-Boys“ gemeinsam im Stadion. So beispielsweise am 28. April 2017, als Energie Cottbus gegen SV Babelsberg spielte. Während des Spiels kam es aus dem Block der Cottbuser und Chemnitzer mehrfach zu volksverhetzenden Parolen wie „Arbeit macht frei – Babelsberg 03“ und dem Zeigen des Hitlergrußes. Zudem präsentierten die Fans die Fahne der „NS-Boys“, auf der das Gesicht eines Jungen der „Hitlerjugend“ zu sehen ist.

„Primär eine politische Freundschaft“

„Die Freundschaft zwischen Cottbus und Chemnitz ist primär eine politische Freundschaft“, sagt Fanforscher Robert Claus und verweist auf die langjährigen neonazistischen Kameradschafts- und Musikvertriebsstrukturen in beiden Städten, die auch schon miteinander vernetzt waren. Neben den Stadionbesuchen mit gemeinsamen Zaunfahnen, reisen Mitglieder der Fanszenen auch gemeinsam zu neonazistischen Events wie der Kampfsportveranstaltung „Kampf der Nibelungen“, die 2018 im ostsächsischen Ostritz stattfand.

Es zeigt sich, dass die Verbindungen nicht nur aufs Stadion beschränkt sind. In beiden Städten organisieren extrem rechte „Bürgerbündnisse“ regelmäßig rassistische Demonstration. Die rassistischen Ausschreitungen in Chemnitz im Spätsommer 2018 erregten internationale Aufmerksamkeit. Als in Folge dessen Bundeskanzlerin Angela Merkel am 16. November die Stadt besuchte, organisierte die „Bürgerbewegung Pro Chemnitz“ eine Gegendemonstration mit rund 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Unter den Rednern war auch der Cottbuser Hans-Christoph Berndt vom rechtslastigen Bündnis „Zukunft Heimat“. Berndt, der für die AfD für die Landtagswahlen in Brandenburg im Herbst kandidiert, ist Hauptorganisator der regelmäßigen rassistischen Aufmärsche in Cottbus. Bei der „Zukunft Heimat“-Demonstration am 28. Oktober vergangenen Jahres trat mit Winfried Lothar Wenzel ein Redner von „Pro Chemnitz“ auf. Wenzel kandidiert bei den im Mai anstehenden Kommunalwahlen für „Pro Chemnitz“.

„Kampfgemeinschaft Cottbus“ von „Black Legion“ aus Cottbus gesponsert

Neben den sich bürgerlich gebenden rechten Bündnissen, gibt es weitere Verbindungen im Security-Gewerbe und im Kampfsport. Wie das „Antifaschistische Infoblatt“ in der Ausgabe 4.2018 berichtet, war es in der Silvesternacht 2017/2018 zu einem neonazistischen Überfall auf eine Cottbusser Geflüchtetenunterkunft gekommen. Die dortigen Security-Mitarbeiter der Firma Distelkam Dienstleistungsgruppe GmbH ließen dabei die angreifenden Neonazis gewähren. Die Firma Distelkam hat ihren Sitz in Chemnitz und bewacht dort unter anderem die Eingänge am Amts- und Landgericht. Der Firmenchef soll derweil selbst Kontakte ins extrem rechte Spektrum, wie beispielsweise zum Neonazi David Hasenkrug pflegen.

Beim „Kampf der Nibelungen“ trat Hasenkrug 2018 als Trainer des „TIWAZ“-Teams aus Chemnitz auf. Die Personen hinter „TIWAZ“ stammen größtenteils aus Chemnitz und veranstalteten 2018 erstmals ein eigenes neonazistisches Kampfsport-Event im sächsischen Grünhain-Beierfeld in der Nähe von Chemnitz. Unter dem Namen „Kampfgemeinschaft Cottbus“ traten dort drei neonazistische Kämpfer aus Cottbus an, die in der dortigen extrem rechten Szene gut vernetzt sind. Die drei Kämpfer wurden wie auch das konspirativ organisierte Kampfsport-Event selbst von der rechtsextremen Kleidungsmarke „Black Legion“ aus Cottbus gesponsert. Einer der Kämpfer war zudem Vorsänger bei „Inferno Cottbus“.

Rechte Strukturen seit den 90er Jahren

Steven Seiffert vom mobilen Beratungsteam des Kulturbüros Sachsen sieht für die starken rechten Strukturen in Chemnitz mehrere Gründe: „In Chemnitz gibt es unglaublich lange Kontinuitäten, sowohl strukturell als auch personell.“ Bereits seit den 90er Jahren hätten sich verschiedene Szenen aufgebaut. „Mangels einer adäquaten und intensiven Auseinandersetzung und dem Fehlen einer demokratischen Gegenwehr sind diese Strukturen bis heute aktiv.“ Zudem dürfe nicht vergessen werden, dass durch die zahlreichen rechten Mobilisierungen seit 2015 sich rassistische Inhalte normalisiert hätten. Ferner gebe es eine Art Demonstrationsroutine, auf die immer noch zurückgegriffen werden könne. Gleiches dürfte auch auf Cottbus zutreffen.

Eine extrem rechte Fanszene im Fußball, regelmäßige rechte Aufmärsche, Securities mit Verbindungen ins rechte Spektrum und neonazistischer Kampfsport. Die Ausschreitungen in Chemnitz und die jetzigen Hausdurchsuchungen in Cottbus zeigen, wie gefährlich die braune Vernetzung ist.

https://www.bnr.de/artikel/hintergrund/ ... rnetzungen

Natürlich für Teile der Chemnitzer User wieder alles Erfindungen der " Lügenpresse ". [flash]
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Re: Chemnitz

Beitragvon Grenzwolf62 » 21. April 2019, 11:01

Auf jeden Fall kein Grund panikartig dem chronischem Schnapp-Politikus zu verfallen wie du.
Meine ich mal als einer der 3 Chemnitzer User.
Ich habe mich nun auch entschlossen für eine bessere Welt Verzicht zu üben.
Als erstes verzichte ich auf zu viele Kommas.
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Re: Chemnitz

Beitragvon zoll » 21. April 2019, 15:42

Ich hätte nie gedacht, dass diese Stadt jemals so berühmt wird. Habe schon einige Male in den erworbenen BL Urlaub gemacht, Ostsee, Dresden, Weimar, Erfurt, Bautzen, Görlitz, Elbe-Sandstein-Gebirge, aber diese Stadt einfach links liegen lassen war eine Sünde.
zoll [laugh]
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