Als die DDR-Grünen die Staatsmacht provozierten

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Als die DDR-Grünen die Staatsmacht provozierten

Beitragvon Interessierter » 18. Januar 2019, 11:46

Vor 25 Jahren beschlossen Aktivisten von Umweltgruppen, die "Grüne Partei in der DDR" zu gründen. Als sie ankündigten, bei der nächsten Volkskammerwahl anzutreten, forderten sie den SED-Staat heraus. Danach verlief die Entwicklung rasant.

Als in der Endphase der DDR die Grünen in Ostdeutschland gegründet wurden, war Steffi Lemke dabei. Genau 25 Jahre ist das nun her. Lemke studierte damals Agrarwissenschaften in Berlin, aufgewachsen war sie im Chemiedreieck Bitterfeld. „Gegen den Gestank und den Dreck wollte ich etwas tun“, erzählt sie. Der Weg zur DDR-Umweltbewegung war für die damals 21-Jährige nicht weit. Am 24. November 1989 besuchte Lemke zusammen mit einer Studienkollegin das sechste Berliner Ökologie-Seminar in den Räumen der Bekenntniskirche in Berlin-Treptow. Aktivisten der Umweltgruppen hatten bereits drei Wochen zuvor einen Appell zur Parteigründung gestartet, nun war es soweit. Nach einer längeren Grundsatzdiskussion entschlossen sich die Teilnehmer, die „Grüne Partei in der DDR“ zu gründen.

https://www.tagesspiegel.de/politik/gru ... 26310.html
Auch aus Steinen die einem in den Weg
gelegt werden,
kann man was schönes bauen
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