US Wahlen 2020

Praesidentschaftskandidat 2020 der Demokraten - wer wird's?

Cory Booker
0
Keine Stimmen
Pete Buttigieg
0
Keine Stimmen
Tulsi Gabbard
1
33%
Kirsten Gillibrand
0
Keine Stimmen
Kamala Harris
0
Keine Stimmen
Elizabeth Warren
0
Keine Stimmen
Julian Castro
0
Keine Stimmen
Amy Klobuchar
0
Keine Stimmen
John Delany
0
Keine Stimmen
Joe Biden
2
67%
 
Abstimmungen insgesamt : 3

US Wahlen 2020

Beitragvon CaptnDelta » 12. Januar 2019, 10:00

Wird wohl Zeit einen Thread fuer die Wahlen zum US Praesidenten 2020 zu eroeffnen.

Geaendert 02/05/2019 - CaptnDelta:
Hier mal ein Versuch, diesen Thread etwas besser zu organisieren. Ich hab' das urspruengliche Thema "US Wahlen 2020" hier zusammengefuehrt, und eine neue Auswahl erstellt.

Nachdem Trump auf der Seiten der Rep's ziemlich sicher steht, zuerst mal die Vorauswahl der Demokraten (siehe Umfrage oben).


-Th
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Re: US Wahlen 2020 (inkl. der verkorksten Sicht der deutschen Medien)

Beitragvon augenzeuge » 12. Januar 2019, 10:03

Sehr schön!! [super]

Ähm, ich bin etwas irritiert. Die Liste ist etwas für Ahnungslose und unvollständig, sag ich mal so..... [blush]

AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
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Re: US Wahlen 2020 (inkl. der verkorksten Sicht der deutschen Medien)

Beitragvon CaptnDelta » 12. Januar 2019, 10:28

augenzeuge hat geschrieben:Sehr schön!! [super]

Ähm, ich bin etwas irritiert. Die Liste ist etwas für Ahnungslose und unvollständig, sag ich mal so..... [blush]

AZ


Wer fehlt denn? (Wie schon erwaehnt, es geht um die, die registriert sind..)
Die Auswahl im Forum erlaubt nur 10 moegliche Kandidaten, ich haette schon noch mehr, wenn ich koennte....

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Re: US Wahlen 2020 (inkl. der verkorksten Sicht der deutschen Medien)

Beitragvon augenzeuge » 12. Januar 2019, 10:47

Ich bin der Meinung, John K. Delaney sowie Richard Ojeda fehlen. Also, nach meinen Kenntnissen, sind die registriert. Und deine anderen Leute neben Trump sind es m.E. nicht.

Mal ehrlich, sind nicht bereits über vierhundert Leute als Kandidat bei der FEC registriert? Oder ich irre..... [angst]

AZ
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Re: US Wahlen 2020 (inkl. der verkorksten Sicht der deutschen Medien)

Beitragvon pentium » 12. Januar 2019, 11:17

Die Kongressabgeordnete Tulsi Gabbard (D, Hawaii 2) wird für die Präsidentschaftswahlen 2020 kandidieren.
https://edition.cnn.com/2019/01/11/poli ... index.html

...
Immer zu zweit sie sind. Keiner mehr, keiner weniger. Ein Meister und ein Schüler.
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Re: US Wahlen 2020 (inkl. der verkorksten Sicht der deutschen Medien)

Beitragvon CaptnDelta » 12. Januar 2019, 14:01

pentium hat geschrieben:Die Kongressabgeordnete Tulsi Gabbard (D, Hawaii 2) wird für die Präsidentschaftswahlen 2020 kandidieren.
https://edition.cnn.com/2019/01/11/poli ... index.html

...

Warum haste denn dann nicht auf die Auswahl oben geklickt?

-Th
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Re: US Wahlen 2020 (inkl. der verkorksten Sicht der deutschen Medien)

Beitragvon augenzeuge » 12. Januar 2019, 14:04

CaptnDelta hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Die Kongressabgeordnete Tulsi Gabbard (D, Hawaii 2) wird für die Präsidentschaftswahlen 2020 kandidieren.
https://edition.cnn.com/2019/01/11/poli ... index.html

...

Warum haste denn dann nicht auf die Auswahl oben geklickt?

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Weil es falsch wäre. Sie ist noch nicht registriert. Was du ja gefordert hast.
I have decided to run and will be making a formal announcement within the next week,


AZ
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Re: US Wahlen 2020 (inkl. der verkorksten Sicht der deutschen Medien)

Beitragvon CaptnDelta » 12. Januar 2019, 14:12

augenzeuge hat geschrieben:Ich bin der Meinung, John K. Delaney sowie Richard Ojeda fehlen. Also, nach meinen Kenntnissen, sind die registriert. Und deine anderen Leute neben Trump sind es m.E. nicht.

Mal ehrlich, sind nicht bereits über vierhundert Leute als Kandidat bei der FEC registriert? Oder ich irre..... [angst]

AZ


Logisch, allerdings laesst die Forumsauswahl-Software 400+ nicht zu. Wollte nur mal wissen was man in Deutschland so als "Gegeben" sieht.
https://www.fec.gov/data/candidates/pre ... _full=true

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Re: US Wahlen 2020 (inkl. der verkorksten Sicht der deutschen Medien)

Beitragvon CaptnDelta » 12. Januar 2019, 14:13

augenzeuge hat geschrieben:
CaptnDelta hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Die Kongressabgeordnete Tulsi Gabbard (D, Hawaii 2) wird für die Präsidentschaftswahlen 2020 kandidieren.
https://edition.cnn.com/2019/01/11/poli ... index.html

...

Warum haste denn dann nicht auf die Auswahl oben geklickt?

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Weil es falsch wäre. Sie ist noch nicht registriert. Was du ja gefordert hast.
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Die isses aber [laugh]

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Re: US Wahlen 2020 (inkl. der verkorksten Sicht der deutschen Medien)

Beitragvon augenzeuge » 12. Januar 2019, 14:22

CaptnDelta hat geschrieben:Die isses aber [laugh]

-Th


Naja, es muss schon nachweisbar sein, was du verlangst. Wann und wo hat sich Frau Gabbard denn registriert?
Ich glaube manchmal, du denkst, man ist in Deutschland schlechter informiert. Dabei ist man es doch bei dir. [laugh]

Zum Vergleichen: Alle Kandidaten!
https://ballotpedia.org/List_of_registe ... candidates

The following elected officials have filed to run for president with the Federal Election Commission or announced exploratory committees.

Tulsi Gabbard (D), a U.S. representative from Hawaii, announced that she had decided to run for president on January 11, 2019.[1]
Elizabeth Warren (D), U.S. senator from Massachusetts, announced she had formed an exploratory committee on December 31, 2018.[3]
Julian Castro (D), a former U.S. secretary of housing and urban development and San Antonio mayor, announced he had formed an exploratory committee on December 12, 2018. Castro filed to run for president with the FEC on December 19, 2018, and said he would make a formal announcement about his candidacy on January 12, 2019.[4][5]
Richard Ojeda (D), a state senator from West Virginia, filed to run for president on November 11, 2018.
John Delaney (D), a former U.S. representative from Maryland, filed to run for president on August 10, 2017.
President Donald Trump (R) filed to run for re-election in 2020 on January 20, 2017.


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Re: US Wahlen 2020 (inkl. der verkorksten Sicht der deutschen Medien)

Beitragvon CaptnDelta » 15. Januar 2019, 08:55

Na, daran sieht man eben das Du Dir die Antwort ergoogelt hast. Es stimmt das Gabbard noch keine Registration bei der FEC hat, das dauert immer ein bisserl. Der Unterschied besteht trotzdem im Vergleich zu z.B. Warren (Gabbard war auf dem gleichen Status Ende November, auf welchem Warren jetzt ist).

Uebrigens, das Gabbard kandidiert bedeutet auch, das der augenscheinliche Lieblingskandidat der Deutschen Presse, Bernie Sanders anscheinend nicht kandidiert.

Mal schauen ob ich die Umfrage oben umbasteln kann, dann machen wir mal eine Umfrage daraus, wer 2020 die Praesidentschaft gewinnt.
[Edit: Weiss jemand von den Mod's wie man die Umfrage aendern kann. Dachte das ginge irgendwie, deswegen hatte ich die urspruengliche Fragestellung etwas tongue-in-cheek gestellt. Und jetzt weiss ich net wies geht [flash] )

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US Wahlen 2020

Beitragvon CaptnDelta » 6. Februar 2019, 06:09

Hier mal ein Versuch, diesen Thread etwas besser zu organisieren. Ich hab' das urspruengliche Thema "US Wahlen 2020" hier zusammengefuehrt, und eine neue Auswahl erstellt.

Nachdem Trump auf der Seiten der Rep's ziemlich sicher steht (und wohl auch kein ernsthafter Gegenkandidat antreten wird), zuerst mal die Vorauswahl der Demokraten (siehe Umfrage oben).

Die eigentliche Vorwahlperiode der Demokraten beginnt ziemlich genau in einem Jahr mit dem Iowa Caucus. Bis zu diesem Zeitpunkt wird sich im Bewerberfeld noch einiges aendern. Leider laesst sich die Umfrage im Forum nur 10 Auswahlen zu, und laesst sich nicht aendern oder ergaenzen. Mal schauen wer von den oben genannten uebrig bleibt.

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Re: US Wahlen 2020 (inkl. der verkorksten Sicht der deutschen Medien)

Beitragvon CaptnDelta » 6. Februar 2019, 06:27

Nachdem ich jetzt endlich den Thread zusammengebstelt und 'ne neue Umfrage erstellt hab, zerlegt sich auch schon die erste [denken]

Die WaPo hat anscheinen folgendes Dokument ueber "Cherokee Lizzy" Elizabeth Warren gefunden, auch noch versucht, das moeglichst ohne groesseren Schaden in einen Artikel einzubinden, geholfen hat's nix. Ich koennte mir vorstellen, das damit das Ende ihrer praesidentialen Ambitionen eingelaeutet ist:

warren-bar-tx.jpg

(die "Problemstelle" liegt unten links)

-Th
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: US Wahlen 2020

Beitragvon CaptnDelta » 9. Februar 2019, 09:51

Um mal in diesem Thread weiterzumachen: Ich werd' mal, solange es die Zeit erlaubt, die entsprechenden Kandidaten aus *meiner* Sicht (hier in Califonien) darstellen. Warscheinlich werd' ich am Ende in einigem falsch liegen, das liegt in der Natur der Sache. Mal schauen, was dann in 2 Jahren davon uebrig bleibt. Ich kann mich noch an einige Threads, Chats und PM's aus dem alten Italiener-Forum so vor gut 10-12 Jahren erinnern, welche mir (und auch Berliner) damals etliche Fragen bezueglich "Warum habt ihr Bush wiedergewaehlt? Warum?" gestellt hatten. Vielleicht hilft mein Geschreibsel ein bisserl, einige spaetere Entaeuschungen zu ersparen. Von daher versuch ich die Sache mit der hiesigen Sicht anzugehen, und auf eventuelle lokale Besonderheiten, die vielleicht nicht immer offensichtlich sind, hinzuweisen.

Zu den Kandidaten der Demokraten und anderen hab' ich vor, extra Beitraege zu schreiben, hier nur noch eher kurz zu den Republikanern: Trump hatte sich schon am Tag seiner Einfuehrung fuer 2020 neu beworben, und im Moment sitzt er dort (als Kandidat) recht fest im Sattel. Ernsthafte Gegenbewerbungen gibt es bislang nicht, obwohl die Rep's auch ohne Trump recht gute Talente aufstellen koennten. Es gibt auch eine Art "Amtsbonus", seit dem 2ten Welkrieg wurde nur ein Praesident (Jimmy Carter) in einer 1:1 (Rep:Dem) Wahl nach der ersten Amtszeit aus dem Amt gekegelt. Von daher waere es eher toericht fuer die Reps, jetzt die Pferde zu wechseln.

Trump ist natuerlich eher impulsiv, von daher ist vieles moeglich, auch das er bis naechstes Jahr um diese Zeit einen "letzten Sachsenkoenig" 'raushaut. Das waere fuer mich die einzig realistische Moeglichkeit, das fuer die Wahl im November 2020 jemand anderes als Trump fuer die Rep's auf dem Wahlzettel steht (und ich halt das fuer nicht ganz unmoeglich - also so 10-15% Chance).

Alles andere, also die feuchten Traeume der dt. Medien-Johorten bezueglich "Impeachment", "Robert Mueller", und sonstigem geistigem Journalisten-Muell liegt bei mir auf weniger als 1%.

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Re: US Wahlen 2020

Beitragvon augenzeuge » 9. Februar 2019, 10:03

also die feuchten Traeume der dt. Medien-Johorten


Das können wir gern weglassen.
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Re: US Wahlen 2020

Beitragvon CaptnDelta » 12. Februar 2019, 06:04

augenzeuge hat geschrieben:
also die feuchten Traeume der dt. Medien-Johorten


Das können wir gern weglassen.
AZ


Gut, dann lassen wir das "dt." weg, ist ja nichtso das man da in Deutschland ganz alleine steht. Die Verschwoerungs-Theoretikerin Rachel Maddows auf MSNBC hat ja das auch in Endlosschleife laufen, von daher ist das Spiegel + etc. - Geschreibsel kein Alleinstellungsmerkmal. Nachdem sich allerdings jetzt ergibt, das die zwei Jahre "Mueller" praktisch wie das Hornberger Schiessen ausgehen, muss man sich bald 'ne neue Platte suchen.

Aber mal weiter mit den Demokraten-Kandidaten. Heute war die erste Trump-Rally fuer die Saison 2019/2020, wohl in Bezug auf seine Mauerkommentare hatte man El Paso in Texas als Ort der Veranstaltung ausgewaehlt.

Es gab eine Gegenveranstaltung der Demokraten, als "head-liner" trat Robert ("Beto") O'Rourke auf, der aus El Paso stammt. Dieser sass von 2012 bis Anfang diesen Jahres im House of Representatives, und trat zur Senats-Wahl 2018 gegen Ted Cruz an. Diese Wahl wurde von ihm knapp verloren, obwohl sich praktisch alle groesseren liberalen Zeitungen in Texas (vor allem in den Grossstaedten wie Houston, Dallas und Austin) hinter O'Rourke stellten.

O'Rourke ist nicht in meiner Umfrage (am Anfang des Threads), allerdings hat schon mehrmals verkuendet, das er am Ueberlegen mit seiner Praesidentschafts-Kandidatur fuer 2020 ist. Auch war eine Entscheidung/Ankuendigung von ihm heute erwartet worden, allerdings hat er dies nicht getan. Die "entgueltige" Entscheidung seinerseits soll jetzt bis Ende des Monats fallen.

O'Rourke ist kein grosser Orator, sein Gehabe auf der Buehne wirkt oft hilflos, kreischend und flappig. Er versucht dies mit einem Hipster-Image zu kompensieren, z.B. rollt er oefters auf 'nem Skate-Board auf die Buehne und aehnliche Gimmicks. O'Rourke ist zwar eher ein "Umfaller", der sich schnell irgendwelchen 'hippen' Meinungen anschliesst, im grossen und ganzen (im Vergleich zum Rest des Demokraten-Feldes) eher ein moderater Kandidat.

Falls er als Kandidat der Demokraten aufgestellt wuerde, haette er einen potentiellen Vorteil, der darin begruendet liegt das er moeglicherweise Texas als Heimat-Staat den Republikanern abringen, und damit entscheidende Wahlstimmen hinter sich bringen koennte - das sind immerhin 38 (die zweithoechste Anzahl nach California). Damit koennte er z.B. so normalerweise wichtige Staaten wie Pennsylvania und Michigan verlieren, und haette trotzdem noch Stimmen uebrig. Es gibt hier, in der eigentlichen Praesidentenwahl, eine Art "Heimatstaat-Bonus", von daher waere es nicht unmoeglich das ein guter Dem.-Kandidat Texas kippen koennte.

Allerdings, diese Ambitionen duerften nach dem heutigen Abend einigermassen verpufft sein. Trump hatte bei weitem mehr Besucher auf seiner Veranstaltung als O'Rourke auf der seinen - in seiner eigenen Heimatstadt. O'Rourke's Veranstaltung war auf einem Spielplatz im Freien, wenige 100 Meter neben Trump's Veranstaltung. O'Rourke's Veranstaltung wurde durch Trump's nebenan uebertoent, das machte das ganze selbst fuer harte Medien-Fanberichterstatter etwas peinlich - auch vor dem Hintergrund das der Wahlbezirk in El Paso bei der Praesidenten-Wahl 2016 zu 70! Prozent an Hillary Clinton ging (nur 25% fuer Trump). Ich glaub' das hatte sich O'Rourke etwas besser vorgestellt.

O'Rourke hat seine Kandidatur fuer 2020 noch nicht offiziell erklaert; ich koennte mir vorstellen das er dies jetzt auch laesst. Falls er dies doch tut, halte ich seine Chancen, den Iowa-Caucus Anfang 2020 zu ueberstehen fuer sehr gering, vielleicht 10-15%.

Allerdings ist O'Rourke noch ziemlich jung, von daher wird man von ihm in kommenden Jahren warscheinlich noch hoeren.

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Re: US Wahlen 2020

Beitragvon CaptnDelta » 12. Februar 2019, 12:56

Vor dem vorherigen Beitrag wollte ich eigentlich noch jemand anders 'reinschieben, hatte ich vergessen, somit hier.

Der momentane Stand fuer 2020 laeuft bekanntlich nicht nur auf zwei Kandidaten (Rep's und Dem's) 'naus, sondern, so der Stand Februar 2019, auf drei. Der dritte Kandidat ist Howard Schultz, ehemaliger CEO von Starbucks und Square. Er bewirbt sich als "unabhaengiger" (independent) Kandidat, also weder Demokrat noch Republikaner.

Die Kandidatur hat fuer einigen Wirbel gesorgt, man kann sich anscheinend noch daran erinnern das 1992 der "Unabhaengige" Ross Perot dem damaligen Republikaner-Amtsinhaber George Bush (der Aeltere) das Amt gekostet hat und den damals eher unbekannten Bill Clinton an die Macht spuelte. Nur, fuer 2020 schaut das Verhaeltniss andersrum aus, mit Schultz Ausrichtung wuerde er warscheinlich eher bei den Demokraten Stimmen einsammeln als bei den Republikanern.
Das fuehrte vor kurzem zum Billionars Triangle Twitter-Spat, in welchem ein Billionaer - Michael Bloomberg (ein hard-core Demokrat) einem anderen Billionaer - diesem Howard Schultz - vorwarf, einem dritten Billionaer - Donald Trump - die Praesidentschaft zu sichern.

Politisch ist Howard Schultz ein relativ unbeschriebenes Blatt, der sich zwar als sozial-liberal beschreibt, in vielen Belangen (Einwanderung, Gesundheitswesen, Trump-Mauer) Positionen der Demokraten einnimmt, jedoch in Bezug auf fiskalische Belange (Staatsschulden, Steuern, Entitlements) fast konservativer ist als die Republikaner inclusive Trump. Gleichzeitig ist er (wie praktisch alle in dieser Liga) so "egalomaniac" wie Steve Jobs, von daher waere es ihm zuzutrauen, das er diesen Wahlkampf bis zum Ende durchzieht, was natuerlich in erster Linie Trump helfen wuerde (wenn man die momentane Aufstellung der Demokraten einbezieht). Trump hat es sich natuerlich nicht nehmen lassen, Schultz per Twitter extra "anzufeuern", das er seine Kandidatur auch durchzieht.

Meine Meinung zum Ausgang waere, das wenn Schultz am ersten Dienstag im November 2020 tatsaechlich auf dem Wahlzettel steht, dann hat Trump die naechste Amtsperiode sicher. Bei einer "frischen" Wahl, wie etwa 2024, waer's durchaus im Bereich der Moeglichkeiten, das Schultz als "Indenpendent" das Amt gewinnen koennte.

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Re: US Wahlen 2020

Beitragvon pentium » 12. Februar 2019, 17:17

Neue Umfrage für die Vorwahlen der Demokraten zur Präsidentschaftswahlen 2020 von Morning Consult (in Klammern die Veränderung zur Vorwoche):

Biden 29% (0), Sanders 22% (+6), Harris 13% (-1), Warren 8% (+2), O'Rourke 7% (+2), Booker 5% (0), Klobuchar 3% (+1), alle anderen 2% und weniger
https://morningconsult.com/wp-content/u ... .12.19.pdf

Bislang scheinen die weibliche Bewerberinnen nicht an Biden oder Sanders heranzukommen. Für Gillibrand scheint es jetzt schon schwer, überhaupt in den Bereich von 3%+x zu kommen. Ich glaube, da werden nicht nur Kandidaten noch dazukommen, sondern auch einige vorzeitig wieder aufgeben.

Nimmt man als Vergleich mal die Umfrage von Morning Consult von vor 4 Wochen, dann sehen die Änderungen in Prozentpunkten so aus:
Biden -3, Sanders +7, Harris +7, Warren -1, O'Rourke -1, Booker +3, Klobuchar +2

...
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Re: US Wahlen 2020

Beitragvon augenzeuge » 12. Februar 2019, 19:45

So viele Frauen wie noch nie wollen US-Präsidentin werden – das hat auch mit Donald Trump zu tun. Wer hat die besten Chancen? Ihre Stärken und Schwächen:

https://www.t-online.de/nachrichten/aus ... -2020.html

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Re: US Wahlen 2020

Beitragvon CaptnDelta » 13. Februar 2019, 00:27

pentium hat geschrieben:Neue Umfrage für die Vorwahlen der Demokraten zur Präsidentschaftswahlen 2020 von Morning Consult (in Klammern die Veränderung zur Vorwoche):

Biden 29% (0), Sanders 22% (+6), Harris 13% (-1), Warren 8% (+2), O'Rourke 7% (+2), Booker 5% (0), Klobuchar 3% (+1), alle anderen 2% und weniger
https://morningconsult.com/wp-content/u ... .12.19.pdf

Bislang scheinen die weibliche Bewerberinnen nicht an Biden oder Sanders heranzukommen. Für Gillibrand scheint es jetzt schon schwer, überhaupt in den Bereich von 3%+x zu kommen. Ich glaube, da werden nicht nur Kandidaten noch dazukommen, sondern auch einige vorzeitig wieder aufgeben.

Nimmt man als Vergleich mal die Umfrage von Morning Consult von vor 4 Wochen, dann sehen die Änderungen in Prozentpunkten so aus:
Biden -3, Sanders +7, Harris +7, Warren -1, O'Rourke -1, Booker +3, Klobuchar +2

...


... und, um etwas historischen Kontext anzufuegen: Sowohl Bill Clinton als auch Jimmy Carter lagen 12 Monate vor dem Iowa-Caucus (dem eigentlichen Start der Primaries) bei unter 2%.

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Re: US Wahlen 2020

Beitragvon CaptnDelta » 13. Februar 2019, 06:28

augenzeuge hat geschrieben:So viele Frauen wie noch nie wollen US-Präsidentin werden – das hat auch mit Donald Trump zu tun. Wer hat die besten Chancen? Ihre Stärken und Schwächen:

https://www.t-online.de/nachrichten/aus ... -2020.html

AZ


Nach deiner Meinung hat dann auch der Vorwahl-Verlust von Hillary Clinton 2008 mit Barak Obama zu tun?

Es ist hier sicher an der Zeit, das es einen weiblichen Praesidenten geben wird, allerdings sind das meiner Meinung nach nicht die momentanen Kandidatinnen der Demokraten. Ich hatte dies hier im Forum warscheinlich schon mal geschrieben, es gibt bei weitem bessere Kandidatinnen als Trump, Condoleezza Rice oder Nikki Haley fallen mir da spontan ein, welche ich jederzeit ueber Trump waehlen wuerde. Der kleine Schoenheitsfehler: Die traten/treten bis jetzt nicht an, von daher kann man die schlecht waehlen.

Nachdem der t-online Artikel ein bisserl duenn ist, mal weiter mit den Kandidatinnen der Demokraten
- diesmal Elizabeth "Pocahontas" Warren -
welche ihre Kandidatur vor 4 Tagen endlich bekannt gegeben hat.

Wie mit einigen anderen Dem.-Kandidatinnen auch, gibt Warren vor aus eher "aermlichen" Verhaeltnissen zu stammen, und sich aus eigener Kraft (und against all odds) nach oben "gearbeitet" zu haben, was nur bedingt stimmt. Zum ersten stammt sie aus einer eher gutgestellten Mittelklasse-Familie, zum anderen ermoeglichte ihr ihre erste Ehe sich in diverse Universitateten einzuschreiben und zu studieren. Auch benutzte sie spaeter ihre gefakte "indianische" Herkunft, um ihre Karriere in Havard voranzutreiben.

Dies war nicht das einzige mal, das sie einen Minderheiten-Anspruch fuer sich geltend machte, dies zog sich wie ein roter Faden durch ihre Karriere. Aufgrunddessen verpasste ihr Trump den Spitznamen "Pocahontas" oder "Cherokee-Lizzie". Als sie sich, nach ein paar Sticheleien, letztes Jahr eines DNA-Tests unterzog, kam dabei heraus das Warren nur 1/1000 indianischenr Abstammung ist (also ein Vorfahre vor 10 Generationen). Weitere Dokumente in welchem sie in der Vergangenheit ihre "indianische" Abstammung benutzte tauchten Anfang des Monats auf.
warren-bar-tx.jpg


In einem Interview hat Warren jetzt zugegeben, das es noch weitere dieser "Indianer"-Dokumente geben kann, die jetzt die Wahlkampfteams der gegnerischen Teams verstaerkt suchen, um diese dann zur gegebenen Zeit aus dem Hut zaubern zu koennen.

Im grossen und ganzen ist Warren eine Hillary Clinton mit sozialistischem Anstrich, welche unecht und gekuenstelt wirkt, und verzweifelt versucht, ihr Abgehobenheit zu kaschieren.

Die Frau hat waehrend der Finanzkrise 2008 mehrere Millionen auf dem Ruecken einfacher Buerger gescheffelt, in dem sie bankrott gegangene Haeuser aufkaufte und diese mit enormen Gewinn weiterverhoekerte (in ihrem Jurastudium hatte sie sich auf bankruptcy-law spezialisiert).
In ihrem Versuch, hip zu wirken, versuchte sie sich neuerdings mit einem Podcast, der leicht in die Hose ging. Zum einen wollte sie ganz volkstuemlich "ein Bier" drinken, welches sie dann nur schwerlich aufbekam, zum anderen verlief die Unterhaltung zu ihrem Mann wie zu einem Gegenstand, welcher ueberraschend im Haus 'rumsteht, und ihr damit recht viel Freude bereitete.

Warren ist natuerich sehr bewandert im Politikbetrieb in Washington, was ihr gegenueber anderen Kandidaten einen Vorteil verschafft - sie ist im Endeffekt das, was Trump normalerweise den Washingtoner "Swamp" (Sumpf) nennt. Aber, sie hat ihren eigenen Wahlkreis ziemlich sicher, viele Verbuendete auch entsprechend maechtige Geldgeber, im Demokraten-Vorwahlkampf welcher durch die eher ungerechten "Super-Delegates" bestimmt wird definitiv ein Vorteil.

Warren ist keine sehr gute Oratorin, sie wirkt oft fahrig und "neben der Kappe", hat jedoch eine gewisse Schlagfertigkeit in Debatten. Allerdings zaehlt sie auch zu den "alten weissen" Eisen, von welchen sich die Demokraten nach Hillary loesen moechte.
Warren zaehlt sicher zu den Top Drei der potentiellen Demokraten Kandidaten, in der Vorwahl duerfte Kamala Harris ihr groesster Gegner sein. Fuer die eigentliche Praesidentschafts-Wahl ist eine Kombination Harris-Warren nicht unwarscheinlich, allerdings ist Warren aufgrund ihres "indianischen" und anderweitig unauthentischen Auftretens fuer Trump leicht angreifbar.

Einen Vorschlag fuer ein Wahlkampfplakat gibts auch schon... [wink]
warren-2020.jpg


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Re: US Wahlen 2020

Beitragvon CaptnDelta » 13. Februar 2019, 07:29

Als weitere Kandidatin steht Kamala Harris auf der Matte, die aus der hiesigen Ecke kommt - sogar so hiesig das sie mal Staatsanwalt in meinem Landkreis war.

Harris ist eine verbissene Karriere-Politikerin, welche sich ihren Weg hier in Californien nach oben geschlafen hat. Obwohl man bei den Demokraten gerne den Spitznamen "der weibliche Obama" verwendet, haelt sich im Rathaus von San Francisco hartnaeckig das Geruecht, das sie dort "Paddie Harris" genannt wurde (und wird).

Obwohl als Generalstaatsanwalt in Calfornien fuer eine harte und konservative Linie bekannt - etwas das sie gerne bei Bedarf 'rauszieht - kann man ihre politische Einstellung als noch etwas links von Obama einschaetzen. Harris ist im Moment ein Junior-Senator, welche die ausgehende Barbara Boxer als Senator von Californien 2016 ersetzte, von daher ist ihre politische Erfahrung auf nationaler Ebene eher limitiert.

Sie hat sich in Washington in der Zeit seitdem wenig Freunde gemacht, dies vor allem waehrend der Befragung von Rod Rosenstein, und der Art und Weise der Befragung von Supreme-Court Richter Kavanaugh. Dies duerfte einiges Material fuer Wahlkampf-Spots der Gegenparteien liefern, welches ein Bild einer kaltschnaeuzigen und unsympatischen Karrieristin ohne Mitgefuehl zeichnen. Dazu waehrend diverser Interviews einige Luegnerei, um Hip zu erscheinen - z.B. das sie im College Snopp Dogg gehoert haben will (der hatte 1986 noch keine Platte auf dem Markt).

Als Harris vor 2 Wochen ihre Kandidatur bekanntgab war damit auch klar das Hillary Clinton keine weiteres mal antreten wuerde. Die Menschenmenge zu dieser Bekanntgabe hier in Oakland war groesser als die Obama's 2007 in Illinois.

Chancenweise ist Kamala Harris eher im momentanen Oberfeld, jedoch sind die ersten Vorwahlen naechstes Jahr an der Ostkueste, in welchem Kandidaten aus Californien immer einen schlechten Stand haben. Ich koennte mir vorstellen, das Harris dort schon ausscheidet, um dann im Tandem mit Cory Booker als Team aufzutreten. Falls sie's ueber die ersten Vorwahlen schafft, dann ist es sicher moeglich, das sie die Demokraten-Kandidatur gewinnt. In der eigentlichen Praesidentschaftswahl gegen einen Kandidaten Trump halte ich ihre Chancen fuer eher gering - als Californier hat man da einen schwierigen Stand.

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Re: US Wahlen 2020

Beitragvon pentium » 17. Februar 2019, 19:56

Und noch mehr Umfragen zu 2020, dieses Mal von Emerson

Vorwahlen Republikaner:
Trump 85%
Weld 15%

Selbst wenn Trump einen Gegner in den Vorwahlen bekommen wird, wird der absolut chancenlos sein.


Vorwahlen Demokraten (in Klammern der Unterschied in Prozentpunkten zur letzten Emerson-Umfrage von vor 3 Wochen):
Biden 27% (-18)
Sanders 17% (+12)
Harris 15% (+13)
Warren 9% (+6)
Booker 9% (+1)
Klobuchar 5% (+4)
O'Rourke 4% (+1)
Brown 3% (-1)
Bloomberg 2% (-5)
Gabbard 2% (0)

Die anderen konnten die Lücke zu Biden zumindest etwas verkleinern.
RCP-Umfragedurchschnitt: https://www.realclearpolitics.com/ep...tion-6730.html


Popular Votes 2020:
Biden 55%, Trump 45%
Sanders 51%, Trump 49%
Harris 52%, Trump 48%
Warren 53%, Trump 47%
O'Rourke 53%, Trump 47%
Booker 51%, Trump 49%
Klobuchar 51%, Trump 49%
Brown 52%, Trump 48%

Alle würden gegen Trump bei dieser Umfrage nach Popular Votes vorne liegen. Aber man darf nicht vergessen, dass auch Clinton 2 Prozentpunkte vor Trump lag.


Popular Votes 2020 mit Schultz:
Trump 45%, Harris 43%, Schultz 12%
Biden 51%, Trump 42%, Schultz 7%

Der Schultz-Effekt würde die Demokraten sehr stark belasten, vor allem wenn sie jemanden aus dem linken Lager wie z.B. Harris nominieren sollten. Von den 12% die Schultz bei der Wahl mit Harris bekommen würde, wären 9 Prozentpunkte von den Demokraten und ganze 3 von den Republikanern.

http://emersonpolling.com/2019/02/16...all-extension/
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Re: US Wahlen 2020

Beitragvon augenzeuge » 17. Februar 2019, 19:58

Biden wird Trump ablösen, wenn es so weitergeht.
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Re: US Wahlen 2020

Beitragvon pentium » 17. Februar 2019, 20:00

Und noch mehr Umfragen zu 2020, dieses Mal von Emerson

Vorwahlen Republikaner:
Trump 85%
Weld 15%

Selbst wenn Trump einen Gegner in den Vorwahlen bekommen wird, wird der absolut chancenlos sein.


Vorwahlen Demokraten (in Klammern der Unterschied in Prozentpunkten zur letzten Emerson-Umfrage von vor 3 Wochen):
Biden 27% (-18)
Sanders 17% (+12)
Harris 15% (+13)
Warren 9% (+6)
Booker 9% (+1)
Klobuchar 5% (+4)
O'Rourke 4% (+1)
Brown 3% (-1)
Bloomberg 2% (-5)
Gabbard 2% (0)

Die anderen konnten die Lücke zu Biden zumindest etwas verkleinern.
RCP-Umfragedurchschnitt: https://www.realclearpolitics.com/epoll ... -6730.html



Popular Votes 2020:
Biden 55%, Trump 45%
Sanders 51%, Trump 49%
Harris 52%, Trump 48%
Warren 53%, Trump 47%
O'Rourke 53%, Trump 47%
Booker 51%, Trump 49%
Klobuchar 51%, Trump 49%
Brown 52%, Trump 48%

Alle würden gegen Trump bei dieser Umfrage nach Popular Votes vorne liegen. Aber man darf nicht vergessen, dass auch Clinton 2 Prozentpunkte vor Trump lag.


Popular Votes 2020 mit Schultz:
Trump 45%, Harris 43%, Schultz 12%
Biden 51%, Trump 42%, Schultz 7%

Der Schultz-Effekt würde die Demokraten sehr stark belasten, vor allem wenn sie jemanden aus dem linken Lager wie z.B. Harris nominieren sollten. Von den 12% die Schultz bei der Wahl mit Harris bekommen würde, wären 9 Prozentpunkte von den Demokraten und ganze 3 von den Republikanern.

http://emersonpolling.com/2019/02/16/ma ... extension/

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Re: US Wahlen 2020

Beitragvon CaptnDelta » 18. Februar 2019, 07:33

pentium hat geschrieben:Und noch mehr Umfragen zu 2020, dieses Mal von Emerson

Mit Emerson waere ich vorsichtig, das sind mehr oder weniger Schuelerumfragen aus Utah. Nate Silver von 538 hat die als Umfrage mit der geringsten "Trustworthiness" in seinem Programm.

pentium hat geschrieben:Alle würden gegen Trump bei dieser Umfrage nach Popular Votes vorne liegen. Aber man darf nicht vergessen, dass auch Clinton 2 Prozentpunkte vor Trump lag.


rcp-poll-2016.jpg

2 Prozentpunkte?

huffpo-2016.jpg


[flash]

pentium hat geschrieben:Popular Votes 2020 mit Schultz:
Trump 45%, Harris 43%, Schultz 12%
Biden 51%, Trump 42%, Schultz 7%

Der Schultz-Effekt würde die Demokraten sehr stark belasten, vor allem wenn sie jemanden aus dem linken Lager wie z.B. Harris nominieren sollten. Von den 12% die Schultz bei der Wahl mit Harris bekommen würde, wären 9 Prozentpunkte von den Demokraten und ganze 3 von den Republikanern.

Ich weiss ja wirklich nicht wie die auf 51% fuer Biden kommen, aber die werden das schon wissen. Was man immer dazu angeben sollte ist wann diese Umfrage gemacht wurde - ich schaetze mal waehrend des "Shutdown" was Trump zu der Zeit einiges an stimmen gekostet hat. Die Umfrageeergebnisse fuer die Demokraten ergeben sich momentan einfach aus dem Bekanntheitsgrad: Biden als ehemaliger Vize, und Sanders als einzig sichtbarer Gegenkandidat zu Clinton haben natuerlich bis jetzt hoehere Bekanntheitsgrade als "der Rest des Feldes". Das aendert sich warschenlich noch ziemich dramatisch, wenn der eigentlich Wahlkampf mal losgeht.

Uebrigens, hast Du den Beitrag ausversehen doppelt hier 'reingestellt?

augenzeuge hat geschrieben:Biden wird Trump ablösen, wenn es so weitergeht.
AZ

Das glaub' ich nicht, "Creepy Uncle Joe" waere zum einen ziemlich einfach fuer Trump zu attackieren, da er ihm (als Mitglied der vorhergehenden Administration) nur einfach die Fehler Obamas vorhalten muesste.

Zum anderen gaenge ein Gewinn Biden's bei den Demokraten so ziemlich gegen alles was die Demokraten und ihr Medienorgane bei CNN, WaPo und MSNBC ueber die letzten Jahre rausgehauen hat: Naemlich das man keinen "alten, weissen Mann" mehr moechte. Biden waere am Beginn seiner ersten Amtsperiode mit 78 aelter als Trump am Beginn seiner 2ten Amtsperiode. Was hier ueber die letzten 2 Jahre laufend von praktisch allen Demokraten propagiert wurde - "no more Old White Men" - das waere dann ad-absurdum gefuehrt und schwer zu vermitteln. Das gleiche gilt auch fuer Sanders.

Von dem abgesehen: Biden hat hier wirklich Probleme mit Vorwuerfen von "Creepiness", in dem er sich manchmal ein "bisserl" zu sehr freut wenn er irgendwo kleine Maedchen umarmen darf. Ausserdem faellt ihm gerade seine Rede in Muenchen auf die Fuesse, das war - in Bezug auf praesidentschaftliche Ambitionen - ein Schuss in's Knie.

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Re: US Wahlen 2020

Beitragvon augenzeuge » 18. Februar 2019, 08:41

CaptnDelta hat geschrieben:Zum anderen gaenge ein Gewinn Biden's bei den Demokraten so ziemlich gegen alles was die Demokraten und ihr Medienorgane bei CNN, WaPo und MSNBC ueber die letzten Jahre rausgehauen hat: Naemlich das man keinen "alten, weissen Mann" mehr moechte. Biden waere am Beginn seiner ersten Amtsperiode mit 78 aelter als Trump am Beginn seiner 2ten Amtsperiode. Was hier ueber die letzten 2 Jahre laufend von praktisch allen Demokraten propagiert wurde - "no more Old White Men" - das waere dann ad-absurdum gefuehrt und schwer zu vermitteln.

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Ich denke, es kann nicht ums Alter gehen, eher um die Argumente. Und wenn Biden so fit ist wie Pelosi (ich staune da echt drüber), dann wirds eng für Trump.
Am Ende liegts in der Erkenntnis der Bevölkerung über die Fehler von Trump.

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Re: US Wahlen 2020

Beitragvon CaptnDelta » 18. Februar 2019, 09:06

augenzeuge hat geschrieben:
CaptnDelta hat geschrieben:Zum anderen gaenge ein Gewinn Biden's bei den Demokraten so ziemlich gegen alles was die Demokraten und ihr Medienorgane bei CNN, WaPo und MSNBC ueber die letzten Jahre rausgehauen hat: Naemlich das man keinen "alten, weissen Mann" mehr moechte. Biden waere am Beginn seiner ersten Amtsperiode mit 78 aelter als Trump am Beginn seiner 2ten Amtsperiode. Was hier ueber die letzten 2 Jahre laufend von praktisch allen Demokraten propagiert wurde - "no more Old White Men" - das waere dann ad-absurdum gefuehrt und schwer zu vermitteln.

-Th


Ich denke, es kann nicht ums Alter gehen, eher um die Argumente. Und wenn Biden so fit ist wie Pelosi (ich staune da echt drüber), dann wirds eng für Trump.
Am Ende liegts in der Erkenntnis der Bevölkerung über die Fehler von Trump.

AZ


Pelosi und fit? Ich glaub da hat die ARD fuer dich ein bisserl zu sehr beim "Framing" nachgeholfen? Da muss ich mal ein paar Video's 'reinstellen, damit Du siehst wie die Alte besoffen 'rumlabert [flash]

Mit den "Fehlern" isses so 'ne Sache, nachdem Pelosi mit dem jetzt gecancelten californischen "Zug in's nirgendwo" steinreich geworden ist (sie ist eine der reichsten Frauen der USA). Ihr Mann hat immer "zufaellig" schon weit vorher gewusst, wo die Strecke entlang laufen soll, und dort die Grundstuecke aufgekauft. Die hat er dann mit einem leichten "Aufschlag" wieder an Californien verhoekert. Ich glaub' nicht mal das die das naechste mal noch Speaker wird, nachdem sich die neuen House-Members von den Demokraten oft mit ihr anlegen.

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Re: US Wahlen 2020

Beitragvon augenzeuge » 18. Februar 2019, 10:58

Wenn Sie besoffen Trump schon ärgern kann, dann muss sie nüchtern echt unbequem sein. [grins]

Wie sie Speaker werden konnte ich sicher auch ein Wunder.

Mit fit meinte ich Ihre Ausstrahlung. Kann ich gerne mal Bilder einstellen. Mal sehen wie alt man sie schätzt.

Und bitte wirf ihr nicht den erlangten Reichtum vor, wenn du das bei Trump nicht machst.
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Re: US Wahlen 2020

Beitragvon CaptnDelta » 18. Februar 2019, 11:18

augenzeuge hat geschrieben:Wenn Sie besoffen Trump schon ärgern kann, dann muss sie nüchtern echt unbequem sein.
Wie sie Speaker werden konnte ich sicher auch ein Wunder.

Ungefaehr das gleiche "Wunder" wie Clinton 2016 einzige Kandidatin war (und man Sanders unlauter 'rausgekegelt hatte).

augenzeuge hat geschrieben:Mit fit meinte ich Ihre Ausstrahlung. Kann ich gerne mal Bilder einstellen. Mal sehen wie alt man sie schätzt.

Mach mal, ich stelle dann die Gegenbilder 'rein, vor allem wenn sie ihr Gebiss 'rumschiebt [laugh]

Such mal das Video 'raus, als ein paar Antifanten Pelosi letztes Jahr niedergebruellt haben, das war "Ausstrahlung" [flash]

augenzeuge hat geschrieben:Und bitte wirf ihr nicht den erlangten Reichtum vor, wenn du das bei Trump nicht machst.

Wenn man Pelosi als Massstab nimmt, dann war's bei Trump noch einigermassen lauter. Aber schon verwunderlich, das man sich auf ihn so einschiesst, in Richtung Pelosi garnix kommt.

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EDIT: ich fang schon mal an [flash]
pelosi.jpg
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